Die Laeiszhalle ist erfüllt mit Frieden und Schönheit – der Symphonische Chor Hamburg trägt das Publikum in ein Reich ohne Furcht

Laeiszhalle Hamburg, 15. April 2018

Felix Mendelssohn Bartholdy,
Elias / Oratorium nach Worten des Alten Testaments op. 70
Symphonischer Chor Hamburg
Elbipolis Barockorchester Hamburg

Hanna Zumsande, Sopran
Marion Eckstein, Alt
Hyungseok Lee, Tenor
Martin Berner, Bass
Leitung Matthias Janz

von Sebastian Koik

Zu Beginn des Konzerts setzt Martin Berner, einer der beiden brillanten männlichen Solisten, eine sehr starke Duftmarke, demonstriert herrlich unprätentiös und natürlich seine immense Qualität!

Bald darauf erhebt sich der Chor. Und nur kurze Zeit später passiert es dann: Der Chor hebt mit vereinter, gewaltiger Stimme an: Es ist überwältigend!!! – und sofort wird klar, was Sache ist: Das ist ganz und gar nicht ein gewöhnlicher Amateurchor! Man erlebt etwas Besonderes! Man hört ein Konzert eines der ambitioniertesten Chöre Deutschlands. Es darf sich glücklich schätzen, wer eine der begehrten Konzertkarten erhält. „Felix Mendelssohn Bartholdy, Elias, Symphonischer Chor Hamburg,
Laeiszhalle Hamburg“
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Schuberts Winterreise auf Abwegen in Hamburg

Laeiszhalle Hamburg, 26. März 2018
Hans Zender, Schuberts »Winterreise«. Eine komponierte Interpretation für Tenor und kleines Orchester
Ian Bostridge Tenor
Remix Ensemble Casa da Música
Dirigent Peter Rundel

von Leon Battran

Liederabend mal anders, im Großen Saal der Laeiszhalle Hamburg und mit Orchester. Thema ist ein Klassiker des Repertoires: Schuberts Winterreise, genauer eine moderne Bearbeitung Hans Zenders für Tenor und Orchester, die der Komponist selber „eine komponierte Interpretation“ nennt. Dabei wird Schuberts Liederzyklus harsch verfremdet und zerpflückt. Diese „Interpretation“ hinterlässt so manches Fragezeichen. „Hans Zender, Schuberts »Winterreise«, Ian Bostridge,
Laeiszhalle Hamburg“
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Sylvain Cambreling wird Chefdirigent der Symphoniker Hamburg

P R E S S E M I T T E I L U N G. 9. Februar 2018

Die Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle Orchester freuen sich sehr, dass Sylvain Cambreling zur Spielzeit 2018/19 Chefdirigent des Orchesters werden wird. Er folgt auf Sir Jeffrey Tate, der am 2. Juni 2017 verstarb. „Sylvain Cambreling wird Chefdirigent der Symphoniker Hamburg,
Laeiszhalle“
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Eine Neunte, die die Herzen öffnet

Laeiszhalle Hamburg, 1. Januar 2018
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Symphoniker Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Claudia Barainsky Sopran
Ulrike Helzel Alt
Brenden Gunnell Tenor
Egils Silins Bass
Stefan Soltesz, Dirigent

von Leon Battran

Mit der traditionellen Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie haben die Symphoniker Hamburg und der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor dem Jahr 2018 in der Laeiszhalle einen prachtvollen Empfang bereitet. Schillers Ode An die Freude ist ein Appell an die Menschlichkeit, Beethovens Musik ein Ohrenschmaus. „Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9, Symphoniker Hamburg, Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg,
Laeiszhalle, Hamburg“
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Sternstunden zum Jahreswechsel

Silvester- und Neujahrskonzerte in Hamburg
Elbphilharmonie und Laeiszhalle,
31. Dezember 2017 / 1. Januar 2018

Hamburg, diese wunderbare Stadt im Norden Deutschlands, bietet sich hervorragend für einen Jahreswechsel für klassik-begeisterte Menschen an. Wer wie klassik-begeistert.de das Glück hatte, den Silvesterkonzerten in der Elbphilharmonie sowie dem Neujahrskonzert in der Laeiszhalle beizuwohnen, kann sehr positiv gestimmt ins neue Jahr gehen. „Silvester- und Neujahrskonzerte in Hamburg, Elbphilharmonie, Laeiszhalle“ weiterlesen

27 Klavier-Wunderkinder verschlagen 2000 Zuschauern den Atem

Steinway & Sons Klavierspiel-Wettbewerb 2017,
Laeiszhalle, Hamburg, Großer Saal, 28. Oktober 2017

von Ricarda Ott

„Steinway Klavierspiel-Wettbewerb 2017“ – da konnte man sich eigentlich ganz gut vorstellen, was einen in der bis auf den letzten Sitz gefüllten Laeiszhalle in Hamburg erwartete. Doch weit gefehlt: Dies waren die kurzweiligsten 150 Minuten, die man zuletzt hier erleben konnte – mitunter das Spektakulärste, das Beeindruckendste, ja: das Liebenswerteste. Willkommen in der Talentschmiede des weltweit renommierten Flügelfabrikanten Steinway & Sons, in der finalen Runde des traditionsreichen, seit 1937 existierenden und international angesehenen Wettbewerbs. „Steinway & Sons Klavierspiel-Wettbewerb 2017,
Laeiszhalle, Hamburg, Großer Saal“
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Ein großartiger Solist, ein Stück dunkle Musikgeschichte und italienische Sommerfrische: „Tragik und Dolce Vita“ in der Hamburger Laeiszhalle

Laeiszhalle, Hamburg, 13. Oktober 2017
Symphoniker Hamburg
Ion Marin, Dirigent
Sergey Khachatryan, Violine
Richard Wagner, Ouvertüre zur Oper Rienzi, der letzte der Tribunen
Ludwig van Beethoven, Violinkonzert D-Dur op. 61
Felix Mendelssohn Bartholdy, Symphonie Nr. 4 op. 90 – „Italienische“

von Ricarda Ott

Ein glänzender Konzertabend in der (bis auf den 2. Rang) voll besetzten Hamburger Laeiszhalle, bei dem die Symphoniker Hamburg unter der Leitung ihres Ersten Gastdirigenten Ion Marin mit fast kantenlosem Programm eine solide Leistung abgaben. „Symphoniker Hamburg, Ion Marin, Sergey Khachatryan,
Laeiszhalle, Hamburg“
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Mit brennender Intensität und feinster Sensibilität verströmt das Belcea Quartet Magie

Belcea Quartet:
Corina Belcea Violine
Axel Schacher Violine
Krzysztof Chorzelski Viola
Antoine Lederlin Violoncello
Cuarteto Casals:
Vera Martínez-Mehner Violine
Abel Tomàs Realp Violine
Jonathan Brown Viola
Arnau Tomàs Violoncello
Johannes Brahms
Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18
Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
Laeiszhalle, Kleiner Saal, 28. Mai 2017

Von Sebastian Koik

Das Belcea Quartet ist ein Ensemble, bei dem allerhöchste Qualität garantiert ist. Als Freund der Kammermusik oder von Streichquartetten sollte man sich keinen Auftritt von ihnen entgehen lassen! Ihr letztes Konzert am 26. Februar im Kleinen Saal der Elbphilharmonie war vom ersten bis zum letzten Ton vollkommen und wurde zu Recht vom Publikum begeistert bejubelt. „Belcea Quartett, Cuarteto Casals, Johannes Brahms,
Laeiszhalle Hamburg“
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Der Symphonische Chor Hamburg strahlt in feierlich-geerdeter Manier

Joseph Haydn
Die Schöpfung /
Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2
Symphonischer Chor Hamburg
Symphoniker Hamburg
Johanna Winkel Sopran
Georg Poplutz Tenor
Thomas Laske Bariton
Leitung Matthias Janz

von Ricarda Ott

„Es lebe Papa Haydn! Es lebe die Musik!“– mit diesen Worten soll der 76 Jahre alte Joseph Haydn zum Schlussapplaus der Uraufführung der Schöpfung im Jahr 1799 auf die Bühne des Wiener Burgtheaters gerufen worden sein. Die Begeisterung hält an: das dreiteilige Oratorium gilt als Referenzwerk und ist nicht mehr fortzudenken aus dem klassischen Konzertrepertoire. „Joseph Haydn, Die Schöpfung, Symphonischer Chor Hamburg, Matthias Janz, Symphoniker Hamburg, Johanna Winkel, Georg Poplutz, Thomas Laske,
Laeiszhalle Hamburg“
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Miniatur-Opern des "göttlichen Claudio" gehen unter die Haut

„Notte – Storie di amanti e guerrieri“
Concerto Italiano
Rinaldo Alessandrini Cembalo und Leitung
Claudio Monteverdi (1567-1643)
Laeiszhalle, 24. April 2017

  • „Hor che’l ciel e la terra“
  • „Il Combattimento di Tancredi e Clorinda“
  • „Vivrò fra i miei tormenti e le mie cure“
  • „Lamento della Ninfa“
  • „Al lume delle stelle“
  • „A Dio, Florida bella“
  • „Ecco mormorar l’onde“
    Aus den „Libri de’Madrigali“ II, III, VI, VII, VIII
    sowie „Quando l’alba in oriente“ aus den Scherzi Musicali und Instrumentalsätze aus dem Opernschaffen Monteverdis

von Ricarda Ott

„Il divino Claudio“, wie ihn seine Zeitgenossen nannten, war mehr als nur ein großer Musikschaffender seiner Zeit. Seine Experimentierfreudigkeit am musikalischen Affekt prägte einen neuen Stil, der nicht nur einen epochalen Umbruch einleitete, sondern die gesamte Musikgeschichte nachhaltig prägen sollte. Vor 450 Jahren erblickte „der göttliche Claudio“ im lombardischen Cremona das Licht der Welt. „Concerto Italiano, Rinaldo Alessandrini, Claudio Monteverdi,
Laeiszhalle Hamburg“
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