Pressestimmen zur Premiere der "Perlenfischer" von Georges Bizet an der Berliner Staatsoper

  • LES PECHEURS DE PERLES (DIE PERLENFISCHER) VON GEORGES BIZET
    STAATSOPER IM SCHILLER THEATER, BERLIN, 24. Juni 2017

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Barenboim
INSZENIERUNG Wim Wenders
BÜHNENBILD David Regehr
KOSTÜME Montserrat Casanova
EINSTUDIERUNG CHOR Martin Wright
DRAMATURGIE Detlef Giese
LEÏLA Olga Peretyatko-Mariotti
NADIR Francesco Demuro
ZURGA Gyula Orendt
NOURABAD Wolfgang Schöne
STAATSKAPELLE BERLIN, STAATSOPERNCHOR

Zur Premiere der Oper „Die Perlenfischer“ von Georges Bizet in der Staatsoper im Schiller Theater in Berlin veröffentlicht klassik-begeistert.de Pressestimmen. Sie fallen ganz unterschiedlich aus.

Klassik-begeistert.de war von der Premiere sehr angetan: Fantastische, sinnliche Musik. Tolle, wertige Inszenierung. Eine wunderbare Staatskapelle Berlin unter dem bald 75 Jahre alten Daniel Barenboim. Ein guter, anfänglich sehr nervöser Tenor (Francesco Demuro), ein sehr guter Bariton (Gyula Orendt) und eine alles überstrahlende, perfekte Stimme für die besonderen Momente: die Sopranistin Olga Peretyatko-Mariotti. „LES PECHEURS DE PERLES (DIE PERLENFISCHER), GEORGES BIZET,
STAATSOPER IM SCHILLER THEATER, BERLIN“
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Staatsoper Unter den Linden stellt Saison 2017/18 vor

Pressemitteilung

Jürgen Flimm, Matthias Schulz und Daniel Barenboim stellen das Programm der Spielzeit 2017/18 vor – der ersten Saison in der wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden in Berlin

Auf der Pressekonferenz im Intendanzgebäude der Staatsoper Unter den Linden stellten Intendant Jürgen Flimm, der designierte Intendant Matthias Schulz und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim das Programm der Spielzeit 2017/18 vor – der ersten nach der Rückkehr in die Staatsoper Unter den Linden. „Staatsoper Unter den Linden stellt Programm 2017/18 vor,
Staatsoper Unter den Linden, Berlin“
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Jahrhundert-Elektra feiert grandiose Premiere

Elektra, Richard Strauss
Staatsoper im Schillertheater, Berlin, 23. Oktober 2016

Diese Premiere war überwältigend. Gigantisch gut. Energiegeladen. Beglückend. Stimmlich eine Glanznummer. Bravo! Danke! Wunderbar!

Diese „Elektra“ von Richard Strauss an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin dürfte als Jahrhundert-Aufführung in die Annalen eingehen. Was die vier Hauptdarsteller auf der Bühne boten, war an Intensität, Hingabe und Leidenschaft nicht zu überbieten. Wer die großartige Musik Richard Strauss’ mag, sollte es nicht versäumen, eine der kommenden vier Aufführungen in dem Haus an der Bismarckstraße zu besuchen. „Elektra, Richard Strauss,
Staatsoper Berlin“
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Ein Abend voller Kraft und Schönheit

Tosca, Giacomo Puccini
Staatsoper im Schiller Theater, Berlin, 18. September 2016

Die Musik der Oper Tosca von Giacomo Puccini, darin sind sich die meisten Opernliebhaber einig, ist traumhaft schön. Die Magie dieser Meisterkomposition, die erstmals am 14. Januar 1900 im Teatro Costanzi in Rom erklang, war auch bei der Aufführung in der Staatsoper im Schiller Theater am Sonntag zu spüren. Die Staatskapelle Berlin unter Domingo Hindoyan, der Staatsopernchor und der Kinderchor der Staatsoper sowie mitunter phantastische Solisten sorgten für einen sehr gelungenen Abend in der kleineren, provisorischen Oper an der Bismarckstraße. „Tosca, G. Puccini,
Staatsoper, Berlin“
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Anna Netrebko geht unter die Haut

Il trovatore (Der Troubadour), Guiseppe Verdi
Staatsoper im Schiller Theater, Berlin, Montag, 11. Juli 2016

Sie sind 50 Jahre verheiratet und waren noch nie in Berlin. Die russische Sängerin Anna Jurewna Netrebko hat es geschafft, dass Annemarie, 69, und Peter Förster, 71 aus Hockenheim bei Heidelberg (Baden-Württemberg) erstmals in die deutsche Hauptstadt gereist sind. Die beiden Ruheständler lieben klassische Musik, sie gibt ihnen Kraft für den Alltag, und sie lieben die Stimme von Anna Netrebko. Die gastierte am Montag als Leonora in Guiseppe Verdis Oper „Il trovatore“ an der Staatsoper im Schiller Theater.

„Il trovatore, G. Verdi,
Staatsoper, Berlin“
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„Das muss man einmal im Leben sehen!“

Götterdämmerung, Richard Wagner
Staatsoper im Schiller Theater, Berlin, Sonntag, 19. Juni 2016

Nach vier Stunden und 25 Minuten „Götterdämmerung“ ist die Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner in der Staatsoper im Schiller Theater vorbei. Während Walhall in Flammen aufgeht, erleben die Menschen in höchster Ergriffenheit den Untergang des Göttergeschlechts. Damit enden insgesamt 15 Stunden „Ring“, entstanden zwischen 1848 und 1874 in 26 Jahren, in denen sich Wagner vom 34 Jahre alten Revolutionär zum 60 Jahre alten situierten Komponisten entwickelt hatte.

„Götterdämmerung, R. Wagner,
Staatsoper, Berlin“
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„Man geht nach Hause und ist überwältigt!“

„Siegfried“ von Richard Wagner
Staatsoper im Schiller Theater, Berlin, Mittwoch, 15. Juni 2016

Sie war 14 Jahre alt, da war Susanne Joost im Staatstheater Braunschweig mit ihrem Onkel Siegfried das erste Mal im „Siegfried“ – Richard Wagners gleichnamiger Oper, dem zweiten Tag des Bühnenfestspieles „Der Ring des Nibelungen“. „Es war meine erste Oper überhaupt – damals war sie mir mit ihren vier Stunden zu lang“, sagt die heute 66-Jährige aus dem brandenburgischen Kleinmachnow.

„Siegfried, R. Wagner,
Staatsoper, Berlin“
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Verwitterte Klänge von seltsamer Schönheit

„Die Walküre“ von Richard Wagner
Staatsoper im Schiller Theater, Berlin, Samstag, 12. Juni 2016

„Die Walküre“, der erste Tag des Bühnenfestspieles „Der Ring des Nibelungen“, beginnt mit einem Gewitter. Da grollt der Donner, da knallt der Blitz. Runzlig und rau klingt die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim von Anfang an. „Es sind verwitterte Klänge von seltsamer Schönheit, Musik aus Kies und Rinde in den tiefen Streichern von den Bratschen abwärts, kaum verschmelzend mit den Bläsern. Jedes Register behält seine knorrige Eigenart, ohne grob zu werden“, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung zur Premiere der „Walküre“ in der Staatsoper im Schiller Theater.

„Die Walküre, R. Wagner,
Staatsoper, Berlin“
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„Keine Musik für Weichspüler“

„Das Rheingold“ von Richard Wagner
Staatsoper im Schiller Theater, Berlin, Samstag, 11. Juni 2016

Für Wilfried Feldhusen, 55, aus dem niedersächsischen Wingst ist es die erste Wagner-Oper überhaupt. Der Apotheker, der in drei Chören singt und Bass-Posaune spielt, hört zum ersten Mal in seinem Leben live eine Oper von Richard Wagner: „Das Rheingold“, der sogenannte „Vorabend“ des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ in der Staatsoper im Schiller Theater.

„Das Rheingold, R. Wagner,
Staatsoper, Berlin“
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