Marlis Petersen als überragende Maria Stuarda am Theater an der Wien

Foto: W. Kmettich (c)
Theater an der Wien
, 21. Januar 2018
Gaetano Donizetti, Maria Stuarda
Paolo Arrivabeni, Musikalische Leitung

von Mirjana Plath

Elisabetta erschlägt Maria mit einer Axt. Sie hält die scharfe Klinge hoch über ihren Kopf und genießt die Machtlosigkeit des Opfers. So endet Christof Loys Inszenierung von Gaetano Donizettis Maria Stuarda am Theater an der Wien. Die Schlussszene mit der erhobenen Axt ist ein erschütterndes Schlussbild: Maria Stuarda liegt wehrlos am Boden, Elisabettas Rache findet ihr Ziel. „Gaetano Donizetti, Maria Stuarda,
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Beethovens Egmont: Ein Weckruf im Theater an der Wien

Foto: Theater an der Wien / Kmettich (c)
Theater an der Wien,
15. Dezember 2017
Ludwig van Beethoven, Egmont
Laurence Equilbey
 Musikalische Leitung
Insula Orchestra Orchester
Séverine Chavrier Inszenierung
Leonard Hohm Graf Egmont
Sheva Tehoval Klara
Doga Gürer Wilhelm von Oranien
Charles Morillon Herzog von Alba
Stefan Kinsman Ferdinand

von Jürgen Pathy

Mit der szenischen Neuinszenierung des „Egmont“ hat das Theater an der Wien für einige erzürnte Gemüter gesorgt. Das Bühnen-Drama, eine Zusammenarbeit des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe und des einzigartigen Ludwig van Beethoven, wurde auf fünf junge Charaktere reduziert, teils mit neuem Text versehen und das Bühnenbild auf den zeitgenössischen Schauplatz des Majdan – dem zentralen Platz der ukrainischen Hauptstadt Kiew – verlegt. „Ludwig van Beethoven, Egmont,
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Das Theater an der Wien wagt einen einschneidenden Eingriff in den „Ring”

Foto: W. Kmettich (c)
Das größte Drama der Bühnengeschichte zerstückelt in eine Trilogie

Die Ring-Triologie
Theater an der Wien, 1. Dezember 2017
Musik und Text von Richard Wagner  – in einer Fassung von Tatjana Gürbaca, Bettina Auer und Constantin Trinks

von Jürgen Pathy

Unter der Regie von Tatjana Gürbaca bringt das Theater an der Wien eine Neuinszenierung des mächtigen „Ring des Nibelungen” von Richard Wagner auf die Bühne. Die gebürtige Berlinerin, von der Fachzeitschrift Opernwelt zur Regisseurin des Jahres 2013 gewählt, erweckt diesen gigantischen Opernzyklus zu neuem Leben – zusammen mit dem deutschen Dirigenten Constantin Trinks und der Dramaturgin Bettina Auer. Aus dem fünfzehn Stunden dauernden Original-Ring wird eine beinahe halbierte, neunstündige Neufassung zu sehen sein. „Richard Wagner, Die Ring-Triologie,
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Kontrastprogramm im Theater an der Wien

Von Bergs „Wozzek“ über Händels „Giulio Cesare in Egitto“ zu Beethovens „Leonore“

 

von Charles E. Ritterband 

In der bewährten Regie von Robert Carsen hat das Theater an der Wien Alban Bergs „Wozzeck“ auf die Bühne gebracht. Ein Bunker in grünen und braunen Tarnfarben (Ausstattung Gideon Davy) mit Vorhängen aus Militärstoff und sich hebenden und senkenden Schnüren gab bedrückend plastisch Klaustrophobie und Trostlosigkeit wieder – genauso wie es Büchners Figur „Woyzeck“ empfunden haben muss. „Wozzeck, Giulio Cesare in Egitto, Leonore,
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Ästhetik, Erotik und Brutalität: Die große „Zauberflöte“ von Torsten Fischer im Theater an der Wien

Foto: Kmettich (c)
Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte

Theater an der Wien, 28. September 2017

Von Charles E. Ritterband

Nie hat man Mozarts „Zauberflöte“ auf einer Bühne ästhetischer gesehen – und selten verwirrender. Von Anfang an ist es keine „listige Schlange“ (Originaltext), kein schreckliches Ungeheuer, sondern eine liebeshungrige Frauenmeute, die Tamino bedroht. Den zweiten Akt dominiert, wie der Regisseur Torsten Fischer es nennt, eine „Klagemauer“, auf der in großen Lettern in verschiedenen Weltsprachen und –schriften fragmentarisch ein Gedicht von Luigi Nono zu lesen ist. Und ebenfalls im zweiten Teil wird die Besatzung von Sarastros Tempel ziemlich brutal malträtiert. Warum? Weiß man eigentlich nicht. Für einen aktuellen Touch sorgen dann auch die zahlreichen Schwimmwesten, von denen die Bühne plötzlich übersät ist. „Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte,
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Die Dirigentin Laurence Equilbey erschafft die Welt in zwei Stunden

Joseph Haydn, Die Schöpfung. Oratorium in drei Teilen
Laurence Equilbey Musikalische Leitung
Mari Eriksmoen Sopran
Martin Mitterrutzner Tenor
Daniel Schmutzhard Bariton
La Fura dels Baus Szenische Performance
Carlus Padrissa Inszenierung
Insula Orchestra
Accentus Chor
Theater an der Wien, 15. Mai 2017

von Mirjana Plath

„Und Gott sprach: Es werde Licht, und es ward Licht.“ Laurence Equilbey lässt dieses Licht klanggewaltig in strahlendem C-Dur ertönen. Die Dirigentin leitete am Montag die Premiere der szenischen Aufführung von Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ im Theater an der Wien. „Joseph Haydn, Die Schöpfung, Laurence Equilbey, Mari Eriksmoen, Martin Mitterrutzner, Daniel Schmutzhard, La Fura dels Baus, Carlus Padrissa, Insular Orchestra, Accentus,
Theater an der Wien“
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Ein Unterhaltungskünstler verzaubert mit Niveau

Stefan Mickisch: Die Zauberföte von Wolfgang Amadeus Mozart
Vortrag mit Klavierbegleitung
Theater an der Wien, 29. Jänner 2017

Stefan Mickisch ist ein Genie. Er schafft es, dass sich Jung und Alt, Frau und Mann, Menschen mit und ohne Magister gleichermaßen von ihm unterhalten fühlen. Wer der deutschen Sprache mächtig ist und ein Ohr für Klassik hat, der muss Stefan Mickisch lieben. „Stefan Mickisch, Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart,
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Der Jahreswechsel in Wien ist für Klassik-Freunde ein Genuss

Don Giovanni, Wolfgang Amadeus Mozart,
Theater an der Wien;
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125, Ludwig van Beethoven, Wiener Konzerthaus

Wien, diese wunderbare Stadt im Herzen Europas, bietet sich hervorragend für einen Jahreswechsel für klassik-begeisterte Menschen an. Wer wie klassik-begeistert.de das Glück hatte, dem Neujahrskonzert im Großen Musikvereinssaal beizuwohnen, kann schon sehr positiv gestimmt ins neue Jahr gehen.

Neujahrskonzert 2017, Wiener Philharmoniker, Großer Musikvereinssaal, Wien


„Don Giovanni, Mozart, 9. Sinfonie, Beethoven,
Theater an der Wien, Wiener Konzerthaus“
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Wien besticht durch Qualität

Macbeth, Giuseppe Verdi
Theater an der Wien, 24. November 2016

Wien ist eine gesegnete Stadt, auch am Donnerstag, 24. November 2016: Wer sich für herausragende klassische Konzerte und Opern in der Donaumetropole interessiert, vermag sich nur schwer zu entscheiden. „Macbeth, Giuseppe Verdi,
Wiener Staatsoper“
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