Eine temperamentvolle „Italiana“ begeistert in Budapest

Neuinszenierung der Rossini-Oper „L’Italiana in Algeri“ im Erkel-Theater, 18. bis 26. November 2017

von Charles E. Ritterband

Das ungarische Temperament passt hervorragend zum italienischen Temperament Gioachino Rossinis – so geriet die Neuinszenierung von „L’Italiana in Algeri“ (an dritter Stelle der meistgespielten Opern Rossinis) am Budapester Erkel-Theater, Ausweichquartier für die in Restaurierung befindliche Ungarische Staatsoper, zu einem quirlig-spritzigen Opernabend. Das Opernorchester unter dem jungen italienischen Dirigenten Francesco Lanzillotta brillierte geradezu überschäumend und unterstützte adäquat die glänzenden Leistungen der Sängerinnen und Sänger. „Gioachino Rossini, L’Italiana in Algeri,
Erkel-Theater, Budapest“
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„Santa Aria“ und ein Riesen-Teddybär in der Ungarischen Staatsoper in Budapest

Suor Angelica und Gianni Schicchi in Budapest

von Charles E. Ritterband

Bis 2019 finden die Vorstellungen der Ungarischen Staatsoper (Magyar Állami Operaház) wegen Renovierungssarbeiten nicht im prachtvollen, historischen Opernhaus am Andrasi-Boulevard, sondern in der „Volksoper“, dem vom Budapester Stadtzentrum etwas weiter entfernten Erkel-Theater (Erkel Szinhas), statt. Dieses größte Theater Ungarns wird regelmäßig für Vorstellungen der Staatsoper eingesetzt; 1953 erbaut, hat es den Charme der vom Kommunismus geprägten 1950er-Jahre-Architektur. „Suor Angelica und Gianni Schicchi in Budapest,“ weiterlesen