Wer Verdi liebt, der muss zum Festival Verdi nach Parma

Zwei Opernhäuser von Weltrang locken nach Norditalien

Wer Verdi liebt, der sollte mindestens einmal in seinem Leben zum Festival Verdi nach Parma in Norditalien kommen. Wer diesen weltweit am meisten gespielten Opernkomponisten, diesen Schaffer von 27 Opern von unendlicher Schönheit und Magie in dessen Heimat erleben will, der mache sich auf mit dem Flugzeug nach Mailand, fahre 50 Minuten mit dem Bus zum Hauptbahnhof und dann gemütlich eine gute Stunde weiter durch die Po-Ebene in die 192.000-Einwohner-Stadt Parma.

„Festival Verdi 2017, der große Report,
Teatro Regio di Parma, Teatro Farnese“
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Grandiose Inszenierungen (und ein kühner Fehlgriff) beim Verdi-Festival in Parma

Um es gleich vorweg zu nehmen: Im Vergleich zu allen mehrtägigen Opernfestivals, die ich diesen Sommer in Österreich (Wagner in Erl) und Italien (Puccini und Verdi in Verona, Rossini in Pesaro, Puccini in Torre del Lago) besuchte, verleihe ich dem diesjährigen Verdi-Festival in Parma ohne Zögern den Lorbeerkranz. Im prachtvollen Teatro Regio wohnte ich zwei ebenso hinreißenden wie musikalisch hochstehenden Inszenierungen bei (Verdis „Fallstaff“ und „Jérusalem“) bei, dazwischen eine geradezu atemberaubende, überwältigend schöne „Messa da Requiem“. Enttäuschend hingegen – zwar nicht musikalisch, aber szenisch – war der von dem für seine experimentellen Produktionen bekannte britische Opernregisseur Graham Vick im Teatro Farnese inszenierte „Stiffelio“. „Festival Verdi 2017,
Parma und Busseto“
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