Die Wiener Staatsoper zum Tod von Sir Jeffrey Tate

Die Wiener Staatsoper zum Tod von Sir Jeffrey Tate

Die Wiener Staatsoper trauert um den englischen Dirigenten Jeffrey Tate, der am Freitag, 2. Juni 2017, im Alter von 74 Jahren in Italien einem Herzinfarkt erlegen ist. „Die Wiener Staatsoper zum Tod von Sir Jeffrey Tate“ weiterlesen

Der Tenor Peter Seiffert begeistert an der Wiener Staatsoper

Ludwig van Beethoven, Fidelio
Wiener Staatsoper, 24. Mai 2017

von Mirjana Plath

Lohnt es sich, für seine Freiheit zu kämpfen? Mit dieser Frage beschäftigte sich Ludwig van Beethoven, als er vom Geist der Aufklärung erfüllt seine einzige Oper „Fidelio“ schrieb. An der Wiener Staatsoper läuft sein Werk noch heute in Otto Schenks Inszenierung von 1970. Fast 50 Jahre später hat seine Bühnensprache nichts eingebüßt. Er schildert eindrücklich, wie die Protagonisten der Oper unter einer brutalen Willkürherrschaft leiden und sich nach Gerechtigkeit sehnen. „Ludwig van Beethoven, Fidelio,
Wiener Staatsoper“
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Plácido Domingo singt seit 50 Jahren an der Wiener Staatsoper

Pressemitteilung der Wiener Staatsoper

50 Jahre KS Plácido Domingo an der Wiener Staatsoper: Sonderpublikation zur Ausstellung, Programm Galakonzert, Zahlen und Fakten

Foto: Plácido Domingo und der Wiener Musikprofessor Reinhard Rauner

In Anwesenheit des Weltstars wurde am Mittwoch, 17. Mai 2017, die Ausstellung KS Plácido Domingo – 50 Jahre Staatsoperngeschichte im Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper eröffnet. Die Schau zeigt mit Fotos, Zeitdokumenten, Kostümen, Requisiten und Filmausschnitten eine Rückschau auf Plácido Domingos fünf Staatsopern-Jahrzehnte und kann ab sofort im Rahmen eines Vorstellungsbesuches bis Ende Juni 2017 besichtigt werden. „50 Jahre Plácido Domingo an der Wiener Staatsoper“ weiterlesen

Himmlisch-hymnische Aufschwünge und schwebende Zartheiten

Leoš Janáček, Kátja Kabanová
Wiener Staatsoper, 21. April 2017

Wer diesen Abend in der Wiener Staatsoper verbringen darf, der geht beglückt nach Hause. Die Musik ist wunderschön, die Inszenierung phantastisch, und die Sänger und das Orchester überzeugen unterm Strich mit einer sehr guten Leistung. Schade, dass diese „Kátja Kabanová“ schon nach einer Stunde und 40 Minuten vorbei ist. „Leoš Janáček, Kátja Kabanová,
Wiener Staatsoper“
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Achtung Parsifal: Der Suchtfaktor ist enorm...

Richard Wagner, Parsifal
Wiener Staatsoper, 13. April 2017

Mit dem Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ von Richard Wagner ist es wie mit einem guten Rotwein: Es wird besser und besser, je öfter man es hört. „Parsifal“ ist gigantisch schöne Musik, das Lebensabschiedswerk eines Jahrtausendkomponisten. Parsifal betört die Sinne und macht süchtig, je länger man die Oper hört. „Parsifal“ beseelt. Es ist die Mega-Oper schlechthin – der Schnittpunkt auf dem Horizont, wo die Erde aufhört und der Himmel anfängt. „Richard Wagner, Parsifal,
Wiener Staatsoper“
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klassik-begeistert gratuliert Anna Netrebko zum Titel österreichische Kammersängerin

Anna Netrebko, die bekannteste und bedeutendste Sopranistin der Welt, ist mit dem ehrenvollen Titel der österreichischen Kammersängerin ausgezeichnet worden. Klassik-begeistert hat der Russin mit österreichischem Pass nach der Verleihung in der Wiener Staatsoper gratuliert. Anna Netrebko wünschte den Lesern von klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at alles Liebe und freut sich auf ihren Auftritt am kommenden Samstag als Leonora in Giuseppe Verdis „Il trovatore“ im Haus am Ring: „Anna Netrebko wird österreichische Kammersängerin“ weiterlesen

Leo Nucci: Mit 75 Jahren zu Gast in den Top-Opernhäusern Europas

Giuseppe Verdi, Nabucco
Wiener Staatsoper, 11. Februar 2017

Darf ein knapp 75 Jahre alter Bariton noch die Hauptrolle in einer Oper singen? Diese Frage stellt sich klassik-begeistert.de nach dem Besuch von Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ in dem vielleicht bedeutendsten Opernhaus der Welt: der Wiener Staatsoper. Dort übernimmt der Bariton Leo Nucci, der am 16. April 1942 in Castiglione dei Pepoli bei Bologna zur Welt kam, derzeit die Partie des Nebukadnezar. „Guiseppe Verdi, Nabucco,
Wiener Staatsoper“
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Warten auf Vogt

Die tote Stadt, Erich Wolfgang Korngold
Wiener Staatsoper, 9. Jänner 2017

Die Meldung des Pressebüros der Wiener Staatsoper gab Anlass zur Sorge: „Die geplante ORF TV- und Radio Ö1-Aufzeichnung muss auf Grund der Krankheitsfälle und kurzfristigen Umbesetzungen leider entfallen.“ Österreichs renommierter Fernseh- und Radiosender hatte also davon Abstand genommen, von der 20. Aufführung der „Toten Stadt“ des Komponisten Erich Wolfgang Korngold im Haus am Ring Bild- und Tonaufnahmen zu machen. „Die tote Stadt, Erich Wolfgang Korngold,
Wiener Staatsoper“
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Luca Pisaroni singt sich in die Herzen

La Sonnambula (Die Nachtwandlerin), Vincenzo Bellini
Wiener Staatsoper, 7. Jänner 2017

Wer eine Oper semiseria, eine Mischung aus ernsten und heiteren Rollen, in sehr guter Besetzung sehen möchte, der ist bei „La sonnambula“ (Die Nachtwandlerin) von Vincenzo Bellini an der Wiener Staatsoper in einer pompösen Inszenierung gut aufgehoben. Die Komposition, uraufgeführt am 6. März 1831, hat klassik-begeistert.at indes nicht vollends von den Socken gehauen: Ihr fehlt der Melodienreichtum oder gar die Genialität eines Giuseppe Verdi. Aber sie offeriert den Solisten schöne Partien, bei denen sie zeigen können, was sie drauf haben und was nicht. „La sonnambula, V. Bellini,
Wiener Staatsoper“
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Opulente Punschkrapferlwelt

Die Fledermaus, Johann Strauß (Sohn)
Wiener Staatsoper, 4. Januar/Jänner 2017

Keine musikalische Sternstunde, aber gute, interessante Unterhaltung – das bot die dritte Aufführung der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Baptist Strauß (Sohn, 1825 – 1899) an der Wiener Staatsoper. „Die Fledermaus, Johann Strauß (Sohn),
Wiener Staatsoper“
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