Himmlisch-hymnische Aufschwünge und schwebende Zartheiten

Leoš Janáček, Kátja Kabanová
Wiener Staatsoper, 21. April 2017

Wer diesen Abend in der Wiener Staatsoper verbringen darf, der geht beglückt nach Hause. Die Musik ist wunderschön, die Inszenierung phantastisch, und die Sänger und das Orchester überzeugen unterm Strich mit einer sehr guten Leistung. Schade, dass diese „Kátja Kabanová“ schon nach einer Stunde und 40 Minuten vorbei ist. „Leoš Janáček, Kátja Kabanová,
Wiener Staatsoper“
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Achtung Parsifal: Der Suchtfaktor ist enorm...

Richard Wagner, Parsifal
Wiener Staatsoper, 13. April 2017

Mit dem Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ von Richard Wagner ist es wie mit einem guten Rotwein: Es wird besser und besser, je öfter man es hört. „Parsifal“ ist gigantisch schöne Musik, das Lebensabschiedswerk eines Jahrtausendkomponisten. Parsifal betört die Sinne und macht süchtig, je länger man die Oper hört. „Parsifal“ beseelt. Es ist die Mega-Oper schlechthin – der Schnittpunkt auf dem Horizont, wo die Erde aufhört und der Himmel anfängt. „Richard Wagner, Parsifal,
Wiener Staatsoper“
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klassik-begeistert gratuliert Anna Netrebko zum Titel österreichische Kammersängerin

Anna Netrebko, die bekannteste und bedeutendste Sopranistin der Welt, ist mit dem ehrenvollen Titel der österreichischen Kammersängerin ausgezeichnet worden. Klassik-begeistert hat der Russin mit österreichischem Pass nach der Verleihung in der Wiener Staatsoper gratuliert. Anna Netrebko wünschte den Lesern von klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at alles Liebe und freut sich auf ihren Auftritt am kommenden Samstag als Leonora in Giuseppe Verdis „Il trovatore“ im Haus am Ring: „Anna Netrebko wird österreichische Kammersängerin“ weiterlesen

Leo Nucci: Mit 75 Jahren zu Gast in den Top-Opernhäusern Europas

Giuseppe Verdi, Nabucco
Wiener Staatsoper, 11. Februar 2017

Darf ein knapp 75 Jahre alter Bariton noch die Hauptrolle in einer Oper singen? Diese Frage stellt sich klassik-begeistert.de nach dem Besuch von Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ in dem vielleicht bedeutendsten Opernhaus der Welt: der Wiener Staatsoper. Dort übernimmt der Bariton Leo Nucci, der am 16. April 1942 in Castiglione dei Pepoli bei Bologna zur Welt kam, derzeit die Partie des Nebukadnezar. „Guiseppe Verdi, Nabucco,
Wiener Staatsoper“
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Warten auf Vogt

Die tote Stadt, Erich Wolfgang Korngold
Wiener Staatsoper, 9. Jänner 2017

Die Meldung des Pressebüros der Wiener Staatsoper gab Anlass zur Sorge: „Die geplante ORF TV- und Radio Ö1-Aufzeichnung muss auf Grund der Krankheitsfälle und kurzfristigen Umbesetzungen leider entfallen.“ Österreichs renommierter Fernseh- und Radiosender hatte also davon Abstand genommen, von der 20. Aufführung der „Toten Stadt“ des Komponisten Erich Wolfgang Korngold im Haus am Ring Bild- und Tonaufnahmen zu machen. „Die tote Stadt, Erich Wolfgang Korngold,
Wiener Staatsoper“
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Luca Pisaroni singt sich in die Herzen

La Sonnambula (Die Nachtwandlerin), Vincenzo Bellini
Wiener Staatsoper, 7. Jänner 2017

Wer eine Oper semiseria, eine Mischung aus ernsten und heiteren Rollen, in sehr guter Besetzung sehen möchte, der ist bei „La sonnambula“ (Die Nachtwandlerin) von Vincenzo Bellini an der Wiener Staatsoper in einer pompösen Inszenierung gut aufgehoben. Die Komposition, uraufgeführt am 6. März 1831, hat klassik-begeistert.at indes nicht vollends von den Socken gehauen: Ihr fehlt der Melodienreichtum oder gar die Genialität eines Giuseppe Verdi. Aber sie offeriert den Solisten schöne Partien, bei denen sie zeigen können, was sie drauf haben und was nicht. „La sonnambula, V. Bellini,
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Opulente Punschkrapferlwelt

Die Fledermaus, Johann Strauß (Sohn)
Wiener Staatsoper, 4. Januar/Jänner 2017

Keine musikalische Sternstunde, aber gute, interessante Unterhaltung – das bot die dritte Aufführung der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Baptist Strauß (Sohn, 1825 – 1899) an der Wiener Staatsoper. „Die Fledermaus, Johann Strauß (Sohn),
Wiener Staatsoper“
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Viele mittelmäßige Stimmen im Haus am Ring

La Fanciulla del West, Giacomo Puccini
Wiener Staatsoper, 27. November 2016

Die Oper „La Fanciulla del West“ des italienischen Meisters Giacomo Puccini gehört zu den beglückendsten Werken, die der Opernfreund verfolgen kann. Puccini bezeichnete die Komposition, die am 10. Dezember 1910 in der alten Metropolitan Opera in New York uraufgeführt wurde, als seine „bislang gelungenste“. Zu Recht. „La Fanciulla del West, Giacomo Puccini,
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Marina Rebeka überstrahlt Dimitri Hvorostovsky

La Traviata, Giuseppe Verdi
Wiener Staatsoper, 26. November 2016

Welcher Opernsänger kann von sich sagen: „Ich habe noch keinen Ton gesungen und schon tosenden Applaus bekommen?“ Diese Ehre ist dem russischen Bariton Dimitri Alexandrowitsch Hvorostovsky bei Giuseppe Verdis gigantisch schöner Jahrtausendoper „La Traviata“ (uraufgeführt 1853 nach der Romanvorlage der „Kameliendame“ von Alexandre Dumas uraufgeführt) an der Wiener Staatsoper zuteilgeworden. Da geht der Russe aus dem sibirischen Krasnoyarsk vor noch geschlossenem Vorhang von links nach rechts über die Bühne, es erhebt sich ein starker Applaus mit zahlreichen Bravo-Rufen. Dann Abgang, der zweite Akt kann beginnen. „La Traviata, Giuseppe Verdi,
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„Diese Musik sollte einen erheben“

Aida, Giuseppe Verdi
Wiener Staatsoper, 29. September 2016

Der Wiener Musiklehrer Reinhard Rauner, 51, kennt die Oper „Aida“ von Guiseppe Verdi besser als viele Musikkritiker. Er hat das am 24. Dezember 1871 in Kairo uraufgeführte Werk schon 30 Mal gehört, oft mit großer Begeisterung. Als Student hat er die Oper vor dem Tempel von Luxor in Ägypten verfolgt und dafür sogar seinen Rückflug verschoben. „Ich habe schon viele außerordentliche und bewegende Aufführungen der ‚Aida’ gesehen“, sagt der Lehrer am Sportgymnasium Maria Enzersdorf (Niederösterreich), der in seiner Freizeit schon rund 1000 Schüler mit der phantastischen Welt der Oper bekannt gemacht hat. „Aida, Giuseppe Verdi,
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