Premiere – "La Bohème" in München:
Unterhaltsam, aber nicht seelenvoll

Foto: © Marie-Laure Briane
Staatstheater am Gärtnerplatz
, München
Giacomo Puccini, La Bohème, Premiere am 28. März 2019
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
Nach »Scènes de la vie de bohème« von Henri Murger

von Barbara Hauter

Die Bohème der Postmoderne sind materiell gesättigte Kids, die in schicken Altbauwohnungen mit subkulturell anmutendem Graffiti-Design an den Wänden ein hedonistisches Künstlerdasein leben. Lässig-alternative Urbanität, grell inszeniert von Regisseur Bernd Mottl. „Giacomo Puccini, La Bohème, Staatstheater am Gärtnerplatz, München, Premiere am 28. März 2019“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 31. MÄRZ 2019

Foto: Ensemble, Chor und Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Statisterie
© Marie-Laure Briane

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 31. MÄRZ 2019

München/ Gärtnerplatztheater
Aktionismus statt Italianità – Misslungene Aktualisierung von Puccinis „La Bohème“ in München
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wiener Staatsoper
Radio überträgt die heutige Orest-Premiere
https://oe1.orf.at/programm/20190331/548698

„Konzertgänger in Berlin“
Übermorgend: „Die Stadt ohne Juden“ mit Musik von Olga Neuwirth
Bei diesem beklemmenden, befremdenden Filmdokument werden die Zeitfragen, welche das Festival MaerzMusik sich derart wortreich-allzu wortreich ins Thinking konzipiert hat, mal fürchterlich sinnfällig: Die Stadt ohne Juden, ein österreichischer Stummfilm von 1924 nach einem 1922 erschienenen Roman von übermorgen von Hugo Bettauer.
https://hundert11.net/uebermorgend/

Paris
Opéra de Paris, la short list
Nominations
Challenges a dévoilé ce matin le nom des quatre finalistes pour prendre la tête de l’Opéra de Paris en 2021, à la fin du mandat de Stéphane Lissner. Un comité d’audition ad hoc a entendu onze candidats et a donc selectionné les heureux Olivier Mantei, directeur de l’Opéra-Comique et copropriétaire des Bouffes du Nord ; Peter de Caluwe, directeur de la Monnaie de Bruxelles ; Dominique Meyer, directeur du Staatsoper de Vienne et Alexander Neef, directeur de la Compagnie canadienne d’opéra à Toronto. Soit quatre profils de managers, et aucun artiste-directeur.
https://www.liberation.fr/direct/element/opera-de-paris-la-short-list_95745/

Mailand
Adorning the Stars of La Scala
The New York Times

London
The week in classical: La forza del destino; Berenice – review
The Guardian

Fiddler on the Roof @ Playhouse Theatre, London
https://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/fiddler

New York
A Brünnhilde Is Born: The Week in Classical Music
The New York Times

Feuilleton
Opera Quiz: Only A Real Opera Singer Can Pass This IPA Quiz
http://operawire.com/opera-quiz-only-a-real-opera-singer

Tanz/ Ballett

San Francisco
San Francisco Ballet: Handel, Mishandled
https://www.sfcv.org/reviews/san-francisco-ballet/handel-mishandled

Sprechtheater

Berlin/ Deutsches Theater
„Der Menschenfeind“: Der ultimative Außenseiter
Anne Lenks Inszenierung von „Der Menschenfeind“ erntet im Deutschen Theater prustendes Gelächter.
Berliner Morgenpost
Ulrich Matthes als Molières „Menschenfeind“
Schade, aber so richtig lustig ist die Humorlosigkeit dieses Alcestes nicht.
Berliner Zeitung

Wien/ Burgtheater
Abschied vom Burgtheater: Die Tragödienformel der Andrea Breth
Frankfurter Allgemeine

Iffland-Ring
Jens Harzer: Natürlich ist man nicht der „Würdigste“

„Natürlich ist man nicht ‚der Würdigste‘, die Formulierung ist ja absurd.“ Das sagt der neue Iffland-Ring-Träger Jens Harzer in einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „‚Bedeutendster‘, ‚würdigster‘, ‚Bühnenkünstler‘, das sind ja alles Begriffe, die spätestens in meiner Generation zweifelhaft sind.“
Salzburger Nachrichten

Salzburgs neue Buhlschaft: „Ich bin kein Anschmachtobjekt“
Valery Tscheplanowa ist die neue Salzburger Buhlschaft. Die russischstämmige Deutsche ist eine der radikalsten Schauspielerinnen. Ein Gespräch –
Der Standard

Berlin/ Hebbel
Brexit-Spektakel im Hebbel-Theater: Berlin Die kürzeste Theaterkritik der Welt
„Am 29. März 2019 um Mitternacht wird Großbritannien die Europäische Union verlassen.“ So kündigte das Theater HAU in Berlin die Aufführung „I love you, goodbye“ an. Unser Theaterkritiker Wolfgang Höbel schrieb ratlos an die Redaktion.
Der Spiegel

Wien/ Kammerspiele
Kammerspiele: So zärtlich blickt das frühere Ich
Ein Frauenleben als Puzzle: Klug hat Alexandra Liedtke „Eine Frau – Mary Page Marlowe“ inszeniert.
Die Presse

Wien/ Volkstheater
Kircher fordert vom Volkstheater-Eigentümer Gewerkschaft mehr Engagement
Bezüglich des Wiener Volkstheaters hat sich am Freitag Bundestheater-Holding-Chef Christian Kircher zu Wort gemeldet. Er begrüße zwar, dass zwischen Stadt und Bund wegen der Finanzierung eine Gesprächsbasif gefunden werden soll, vermiss aber das Engegement des Eigentümers – und der ist die Gewerkschaft.
Salzburger Nachrichten

Ausstellungen/ Kunst

London
Affen im Unterhaus: Banksy provoziert mit Werk zu Brexit
Ein Gemälde des britischen Graffiti-Künstlers Banksy, in dem Schimpansen die Bänke das britischen Unterhauses besetzen, sorgt für Aufsehen in Großbritannien. Das Werk mit dem Titel „Devolved Parliament“ („Übertragenes Parlament“) wurde nach Banksys Angaben in einem Museum in Bristol ausgestellt, um den „Brexit-Tag“ am 29. März zu markieren, berichtete die „Daily Mail“ am Freitag.
Oberösterreichische Nachrichten

Film

„Großmutter der Nouvelle Vague“: Agnes Varda mit 90 gestorben
Die Pionierin des Autorenkinos ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Der Durchbruch gelang ihr mit „Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7“.
Die Presse

Die SAMSTAG-PRESSE – 30. MÄRZ 2019

Foto: Theater am Gärtnerplatz
© Christian POGO Zach

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 30. MÄRZ 2019

München/ Gärtnerplatztheater
„La Bohème“ am Gärtnerplatztheater in München: Puccini gentrifiziert
Arm ist langweilig und teuer macht lustig: Bernd Mottl verlegt die Künstler-Oper am Gärtnerplatztheater in die Schickeria und lässt den Weihnachtsmann strippen. Die coole Society im Permafrost. Das Publikum war angetan, Tränen flossen freilich kaum. BR-KLASSIK-Kritiker Peter Jungblut war bei der Premiere dabei.
BR-Klassik

München/ Bayerische Staatsoper
Edita Gruberova: Die Königin dankt ab
58 Minuten Ovationen, ein Rosenregen und eine erstaunlich gefasste Assoluta: Mit ihrer Lebensrolle als Elisabetta sagt Edita Gruberova der Opernbühne Addio.
Münchner Merkur

„Konzertgänger in Berlin“
Flatterig: Fure, Janulytė und Neuwirth bei MaerzMusik
Zu den prägenden Jugenderfahrungen der Frau des Konzertgängers zählt das tagelange mysteriöse Flattergeräusch über dem Badezimmer der Studentinnen-WG. Schließlich untersuchte ein männlicher Übernachtungsgast einmal den Lüftungsschacht und fand Blut und Federn einer verendeten Taube. – Ungefähr so klingt der Beginn von Ashley Fures Bound to the Bow, das ein Programm der aktuellen MaerzMusik mit drei Komponistinnen und dem Konzerthausorchester unter Peter Rundel eröffnet
https://hundert11.net/flatterig/
Berlin/ „MaerzMusik“
Komponistin Olga Neuwirth: Der Traum vom knisternden Tonband
Aggressivität beginnt mit der Sprache: Olga Neuwirth ist eine politisch engagierte Komponistin. Zum Festival „MaerzMusik“ ist sie in Berlin.
Berliner Morgenpost
MaerzMusik-Festival: Albatrosse an der Donau
Tagesspiegel

München
Was die Münchner Philharmoniker planen: Gergiev, das Interims-Quartier und die Auslastung
Münchner Abendzeitung

Wien/ Musikverein
Opulente Jubiläumssaison im Musikverein
Thomas Angyan plant in seiner letzen Saison Orchesterparade und 32 Uraufführungen, Nachfolger wird demnächst präsentiert. –
Der Standard
Festliches in der nächsten Musikvereins-Saison
Wiener Zeitung

Klagenfurt
„Koma“ in Klagenfurt: Dunkle Seite des Familienmondes
Friedrich Haas‘ intensive Oper „Koma“, in Schwetzingen uraufgeführt, wurde in Klagenfurt in einer „definitiven Fassung“ präsentiert –
Der Standard

Lang Langs Comeback: Alles auf Anfang
15 Monate musste Lang Lang wegen einer Sehnenscheidenentzündung pausieren. Jetzt drängt der Starpianist mit seiner CD „Piano Book“ zurück auf die Weltbühne.
Tagesspiegel

Krems/NÖ
Imago Dei und das musikalische Opfern
Das Osterfestival in Krems mit Musik und Erinnerungen an heilige Handlungen –
Der Standard

Frankfurt
Regisseur Damiano Michieletto: „Ich hasse es, Dinge vorher zu erklären“
Regisseur Damiano Michieletto über Theaterwunder, Opernpraxis, Publikumswünsche und sein Frankfurt-Debüt mit „Der ferne Klang“.
https://www.fr.de/kultur/musik/ich-hasse-dinge-vorher-erklaeren-11974771.html

Berlin/ Deutsche Oper
Ein Märchen mit Folgen – Zemlinskys „Der Zwerg“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
Daniel Harding und die Berliner Philharmoniker: Fremdeln mit der Welt
Daniel Harding dirigiert die Berliner Philharmoniker, Dorothea Röschmann singt Bergs „Wozzeck“-Fragmente in der Philharmonie
Tagesspiegel

Amsterdam
Dutch Reisopera’s winning A Little Night Music
bachtrack

London
BWW Review: BERENICE, Linbury Theatre, Royal Opera House
https://www.broadwayworld.com/westend/article/BWW-Review-BERENICE

Q & A: Composer Iain Bell & Librettist Emma Jenkins on “Jack the Ripper: The Women of Whitechapel’ for English National Opera
http://operawire.com/q-a-composer-iain-bell-librettist-emma-jenkins-on-jack-the-ripper

New York
George London Foundation Recital Series Review: Anthony Dean Griffey & Amy Owens
http://operawire.com/george-london-foundation-recital-series-review-anthony

Boston
Seven premieres on tap in Boston Symphony’s 2019-20 season
http://bostonclassicalreview.com/2019/03/seven-premieres-on-tap-in-boston-symphonys
Boston: Home Team’s Next Season Announced
https://www.classical-scene.com/2019/03/28/bso-139/

Vancouver
Vancouver Opera Announces Full Festival Program
https://www.broadwayworld.com/vancouver/article/Vancouver-Opera-Announces

Feuilleton
What exactly is bel canto? It’s a way of singing and, for some, an addiction
Washington Post

Ballett/ Tanz

Linz/Musiktheater
„Marie Antoinette“ als Tanzstück am Musiktheater Linz
„Ich habe ein Thema mit Österreich-Bezug gesucht“, sagt Landestheater-Tanzdirektorin Mei Hong Lin über ihr jüngstes Stück: Mit „Marie Antoinette“, Maria Theresias jüngster Tochter, wurde sie fündig.
Oberösterreichische Nachrichten

London
Romeo & Juliet: Kenneth MacMillan’s notoriously tricky take on Shakespeare’s classic is brutally beautiful
http://www.cityam.com/275492/romeo-juliet-kenneth-macmillans

Sprechtheater

Problembär Wiener Volkstheater
Die Suche nach einer neuen Volkstheater-Leitung wurde von der Kulturstadträtin vorerst auf Eis gelegt. Wie geht es weiter?
https://derstandard.at/2000100388931/Problembaer-Wiener-Volkstheater

Wien/ Burgtheater
In Wien tanzen die Gespenster nicht nur auf dem Zentralfriedhof
Am Wiener Burgtheater nimmt eine der letzten Starregisseurinnen des Sprechtheaters Abschied von der Bühne. Andrea Breth inszeniert mit Hauptmanns «Die Ratten» einen bitteren Abgesang.
Neue Zürcher Zeitung

Wien/ Kammerspiele
Schlecht geflicktes Leben
Ein Frauenschicksal, das kalt lässt: „Mary Page Marlowe“ in den Kammerspielen.
Wiener Zeitung

Erika Pluhar: Die Romy ist mir seelenverwandt

Kurier

"Der Rosenkavalier" in Wien: Mehr als solide, aber nicht top

Foto: Stephanie HOUTZEEL stellte den Jubiläums-Rosenkavalier dar           Foto (C): M. Pöhn
Wiener Staatsoper,
27. März 2019
Richard Strauss, Der Rosenkavalier

von Manfred A. Schmid (onlinemerker.com)

Die 1003. Vorstellung folgt zwar erst am kommenden Samstag, aber diese vorweggenommene Reverenz war einfach zu verlockend. Immerhin hat Richard Strauss als Musikdramatiker mehr mit Mozart gemein als mit allen anderen Komponisten, Wagner eingeschlossen. Um nur einen Beleg anzuführen: Die tiefgründige Auslotung der Psyche ihrer Frauengestalten – am Beispiel der Gräfin Almaviva oder der Marschallin, woran selbstverständlich auch die beiden kongenialen Ausnahme-Librettisten Da Ponte und Hofmannsthal ihren gebührenden Anteil haben. „Richard Strauss, Der Rosenkavalier,
Wiener Staatsoper, 27. März 2019“
weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 29. MÄRZ 2019

Foto: Edita Gruberova
© Wilfried Hösl

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 29. MÄRZ 2019

München/ Bayerische Staatsoper
Abschied von der Münchner Opernbühne
Edita Gruberova steht nach 49 Jahren letztmals auf der Opernbühne – vor Münchner Publikum, das sie so liebt. Man fragt sich, wer hier von wem Abschied nimmt
Münchner Abendzeitung

Edita Gruberova beendet ihre Opernkarriere
Mehr als 50 Jahre lang stand Edita Gruberova auf der Opernbühne. Königin der Koloratur, Meisterin des Belcanto, Diva und Primadonna assoluta, so wurde sie genannt. Mit dem Abschied der 72-Jährigen von der Oper endet eine Ära.
Hamburger Abendblatt

Die Abdankung einer Königin
Ganze 58 Minuten feiert das Opernpublikum im Münchner Nationaltheater eine Königin: Edita Gruberová. Erst seit drei Wochen ist bekannt, dass die slowakische Sopranistin an diesem Abend ihren Opernabschied in München gibt. Schon beim ersten Solovorhang steht das gesamte Parkett, von allen Rängen hängen bunte Banner mit „Edita – danke“ in verschiedenen Sprachen.
BR-Klassik

Wien/ Staatsoper
„Wir besuchen Orest in der Psychiatrie“
Dirigent Michael Boder über die Arbeit an der Staatsopern-Premiere von Manfred Trojahns „Orest“, der in einer Marelli-Inszenierung Ende März im Zuge der Feiern des 150. Geburtstags des Hauses am Ring herauskommt.
Die Presse

Berlin
Daniel Harding lässt den Philharmonikern viel Freiraum
Eine spannende Mischung: Der britische Dirigent Daniel Harding kombiniert Mahlers Erste mit Werken von Ives und Berg.
Berliner Morgenpost

Tim Theo Tinn/ Dramaturgische Schriften Nr. 6 – zur Münchner „Fanciulla“
https://onlinemerker.com/stoffsammlung-fanciulla-zerbrechen-oder-ueberhoehen-werktreu-werkfremd-werkimmanent/

Leipzig
Premiere von Wagners „Der fliegende Holländer“ an der Oper Leipzig
https://www.leipziginfo.de/aktuelles/premiere-von-richard-wagners-der-fliegende

Bad Elster
Mozartwochen starten diesmal reichlich komisch
https://www.freiepresse.de/vogtland/oberes-vogtland/mozartwochen-starten

Lyon
The Enchantresse and Dido and Aeneas in Lyon
http://www.operatoday.com/content/2019/03/the_enchantress.php

London
Interview: The opera bringing dignity back to Jack the Ripper’s victims
The Guardian

Berenice at the Linbury: sung à la Handel, acted à la Gilbert and Sullivan
bachtrack

Berenice review: A contemporary take on Handel’s forgotten opera
https://www.standard.co.uk/go/london/arts/berenice-review-royal

Berenice, Royal Opera/London Handel Festival review – luminous shenanigans in the Linbury
https://theartsdesk.com/opera/berenice-royal-operalondon-handel-festival

The Royal Opera brings Handel’s Berenice to life
https://www.ft.com/content/4cee1ec2-514d-11e9-9c76-bf4a0ce37d49

Washington
Opera Star Lawrence Brownlee: Hard Work, Talent Outweigh Skin Color
https://washingtoninformer.com/opera-star-lawrence-brownlee

Minneapolis
Skylark Opera radically reworks Mozart’s ‚Così fan tutte‘ for the 21st century
http://www.startribune.com/skylark-opera-radically-reworks-mozart-s

Adelaide
Carmen In The Square (State Opera of South Australia)
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/carmen-in-the-square-state

Rock/ Pop

Rammstein provoziert mit KZ-Anspielungen in neuem Video
Mit einem 36-sekündigen Video sorgte die Ankündigung der neuen Single von Rammstein für Aufregung. Am Donnerstagabend veröffentlichte die deutsche Band das vollständige Video.
Die Presse

Tanz/Ballett

Zürich
Sie ist die neue Muse des Tanzes
Mojca Gal ist ausgebildete Geigerin und Barocktänzerin, eine äusserst seltene Kombination. Gemeinsam mit dem Zürcher Barockorchester erweckt Gal nun die Tanz-Muse Terpsichore zur Musik von Händel zu neuem Leben – ein Gesamtkunstwerk aus dem Geist der historischen Aufführungspraxis.
Neue Zürcher Zeitung

London
Victoria, Northern Ballet, Sadler’s Wells – A queen re-instated, once again
https://theartsdesk.com/dance/victoria-northern-ballet-sadlers-wells-qu
Review: Queen Victoria in Toe Shoes?
https://www.nytimes.com/2019/03/27/arts/dance/victoria-review.html

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Hauptmanns „Ratten“: Das Prinzip Strenge
Am Burgtheater Wien inszeniert Andrea Breth „Die Ratten“, eines der bedeutendsten Stücke von Gerhart Hauptmann aus dem Jahre 1911. „Die Regisseurin konzentriert sich extrem auf das Stück und die Sprache“, lobt Kritiker Michael Laages.
DeutschlandfunkKultur

„Die Ratten“ am Burgtheater: Motten und Staub
Andrea Breths letzte Inszenierung an der Burg glückte nicht rundweg.
Wiener Zeitung

Andrea Breths Burgtheater-Abschied: Famos kalter Weltraum
Die Abschiedsinszenierung der Meisterregisseurin gilt Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“: die grandiose Engführung eines desillusionierenden Menschenbildes –
Der Standard

Wien/ Volkstheater
„Chronische Unterdotierung“ im Volkstheater: Suche nach Leitung gestoppt
Eine Neuausrichtung des Hauses sei nur mit mehr Geld möglich, teilte die Jury mit, die mit der Suche nach einer neuen Leitung betraut ist. Die Kulturstadträtin legt den Bewerbungsprozess vorerst auf Eis.
Die Presse

Volkstheater: Suche nach neuer Leitung gestoppt – wegen zu geringen Budgets
Die zuständige Findungskommission hat angekündigt, angesichts der budgetären Situation des Hauses keine Kandidaten vorzuschlagen, Kaup-Hasler stoppt Prozess.
Kurier

Stadträtin stoppt Bewerbung für Volkstheater
Wiener Zeitung

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Leopold Museum: Neuaufstellung der Sammlung „Wien 1900″
Eine identitätsstiftende Epoche für Österreich war die vorletzte Jahrhundertwende.
Die Presse

„Die FREITAG-PRESSE – 29. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 28. MÄRZ 2019

Foto: Thomas Guggeis
© Cyriakus Wimmer

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 28. MÄRZ 2019

Berlin
Thomas Guggeis in der Staatsoper Was unbedingt nötig ist
Hingabe und Kontrolle: Der 25-jährige Thomas Guggeis dirigiert sein erstes Konzert am Pult der Staatskapelle Berlin.
Tagesspiegel
Thomas Guggeis’ gewagter Ritt durch die Musik
Der 25-jährige Dirigent Thomas Guggeis ist wieder mal für einen erkrankten Kollegen bei der Staatskapelle eingesprungen.
Berliner Morgenpost

Elbphilharmonie
Was Startenor Vogt über die Akustik im Großen Saal sagt: Elphi klingt nicht von allein
Hamburger Abendblatt

Darmstadt
Dvořáks „Rusalka“ in Darmstadt : Das sieht sehr übersichtlich aus
Nebel gibt es den ganzen Abend über reichlich. Doch wäre die Nixe besser im Wasser geblieben: Antonín Dvořáks „Rusalka“ überzeugt in Darmstadt nur musikalisch.
Frankfurter Allgemeine

Wien/ Festwochen
Von Orest bis MeToo
Der Kartenvorverkauf der Wiener Festwochen beginnt: Höhepunkte im Programm 2019.
Wiener Zeitung

Wien/ Konzerthaus
Programmvorschau: Der Klang der Farbenvielfalt
Konzerthaus bietet auch nächste Saison Pluralismus, von Klassik bis Jazz und Pop.
Wiener Zeitung
Nächste Saison im Konzerthaus: Zwischen Inklusion und Currentzis
Neue Schuldenfreiheit macht „offensiver und leichtherziger“: Die kommende Saison bringt 600 Veranstaltungen und 400.000 Karten.
Der Standard

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Manfred Trojahn über seinen „Orest“
Der Komponist im Gespräch über neues Musiktheater und Feigenblatt-Premieren, aber auch Rechtspopulismus und linke Utopien von Gestern.
Wiener Zeitung
Komponist Manfred Trojahn: „Ich bin ein richtiges Theatertier“
Fünf Mal wurde Trojahns „Orest“ nachgespielt. Das ist für eine zeitgenössische Oper ungewöhnlich. Ein Gespräch vor der Staatsopernpremiere am Sonntag
Der Standard

Wien/ Theater an der Wien
„Wahnsinn: Minnie Mouse rast als Orlando“
Konzertante Opernaufführungen im Theater an der Wien ermöglichten dem Publikum innerhalb weniger Tage den Sprung von Carl Maria von Webers „Freischütz“ zum furiosen „Orlando“ des Antonio Vivaldi. Das Haus war diesmal sehr gut gefüllt, lockten doch mit Max Emanuel Cencic und Julia Lezhneva zwei „Stars“ koloraturaffinen Ziergesangs.„Orlando furioso“ konzertant im Theater an der Wien
http://www.operinwien.at/werkverz/vivaldi/aorlando2.htm

New York
James Levine gegen Met: Richterin wies Klage großteils ab
Der Dirigent hatte nach seiner Entlassung aus dem New Yorker Opernhaus auf Vertragsbruch und Verleumdung geklagt, nachdem ihm sexueller Missbrauch und Belästigung vorgeworfen worden waren.
Salzburger Nachrichten

Bariton Hans Günter Nöcker gestorben
Wagner, Strauss – und der Reiz des Zeitgenössischen
Im nordrhein-westfälischen Hagen wurde er 1927 geboren. In Münster hat er 1952 debütiert – als Alfio in Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“. Ab 1962 war er jahrzehntelang Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in München. Nun ist der Bariton Hans Günter Nöcker 92-jährig gestorben.
BR-Klassik

Dijon
Leben! Freiheit! Eleganz!
Jean-Philippe Rameaus „Boréades“ in Dijon – eine große Wiederentdeckung.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-leben-freiheit-eleganz-1.4385102

Wien/ Volksoper
„Fliegender Holländer“ an der Volksoper Wien: Daland und eine Senta überzeugen, der Holländer schwankt
„Bei bösem Wind und Sturmes Wut umsegeln wollt er einst ein Kap; er flucht“ und schwur mit tollem Mut: In Ewigkeit lass“ ich nicht ab!“ Und so wandelt „Der fliegende Holländer“ in Richard Wagners Oper seit undenklich langer Zeit in ruheloser Fahrt auf den Weltmeeren herum. Nur alle sieben Jahre ist es ihm vergönnt an Land zu gehen und ein bis in den Tod getreues Weib zu finden, das ihn von seinem Leid befreit.
Nicht nur sieben Jahre, ganze 81 Jahre strichen durchs Land, ehe der geplagten Seele an der Volksoper Wien wieder der Landgang gewährt wurde. Diesen mühevollen, kräfteraubenden Weg vermittelt der deutsche Regisseur Aron Stiehl bereits während der langen Ouvertüre. In der Person des deutschen Baritons Markus Marquardt, 49, schleppt sich der Holländer im Schneckentempo eine Rampe empor, an deren Ende in kräftig blauen Farben das erlösende Ziel immer näher rückt.
Jürgen Pathy berichtet aus der Volksoper Wien.
Klassik-begeistert

Berlin
Zemlinsky takes centre stage in Deutsche Oper’s Der Zwerg
bachtrack

Helsinki
The Finnish National Opera is Looking for Creators to Design an Immersive Arts Concept
https://www.vrfocus.com/2019/03/the-finnish-national-opera-is-looking-for-creators

London
Sweet sorrow: Matthew Ball and Lauren Cuthbertson dance a heart-rending Romeo and Juliet
bachtrack

Romeo and Juliet, Royal Opera House review: Classic tragedy feels fresh and packed with life
The Independent

Romeo and Juliet review at Royal Opera House, London – “lacks sizzle’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2019/romeo-juliet-lauren-cuthbertson

Romeo and Juliet review – stunningly swoonsome study of wide-eyed love
The Guardian

Mefistofele @ Queen Elizabeth Hall, London
https://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/mefistofele-queen

The week in classical: András Schiff, OAE; The Magic Flute – review
The Guardian

Edinburgh
Edinburgh festival sets contemporary tone amid ‚darker‘ political themes
The Guardian

New York
Weitere „Die Walküre“-Reviews
Metropolitan Opera 2018-19 Review: Die Walküre
https://operawire.com/metropolitan-opera-2018-19-review-die-walkure/

Goerke brings vocal power, dramatic impact to Met’s “Walküre”
http://newyorkclassicalreview.com/2019/03/goerke-brings-vocal-power-dramatic

Judge Dismisses Most of James Levine’s Defamation Claims Against the Met
The New York Times

Berkeley
Pocket Opera 2019 Review: The Two Widows
https://operawire.com/pocket-opera-2019-review-the-two-widows/

A Neglected Smetana Opera Gets New Life at Pocket Opera
https://www.sfcv.org/reviews/pocket-opera/a-neglected-smetana-opera-gets-new-

London
Opera singer asked to change pro-EU dress for London concert
Anna Patalong, performing at Royal Albert Hall, says free movement “essential’ for musicians
The Guardian

Ballett/ Tanz

München/ Bayerisches Staatsballett
Sergei Polunin schlampt durch „Spartacus“
Sergei Polunin gastiert als Spartacus im Nationaltheater
Münchner Abendzeitung

Sprechtheater

München
Martin Kusejs Intendanz am Residenztheater endet
Frankfurter Allgemeine

Salzburg/ Schauspielhaus
Unglückliche Bereicherung: „jedermann (stirbt)“ in Salzburg
Ferdinand Schmalz‘ Neudichtung macht im Schauspielhaus dem treiben am Domplatz Konkurrenz –
Der Standard

——
Unter’m Strich

Klassische Musiker und der Brexit: Die Selbstverstümmelung
Das Chaos um den Brexit lässt Kulturschaffende verzweifeln – auch britische Klassikmusiker, die auf dem Kontinent leben und arbeiten. Eine Reportage aus Berlin.
Tagesspiegel

 

Klaus Florian Vogt: Drei Sternstunden in der Elbphilharmonie und im NDR

Foto: © Klaus Florian Vogt
Klaus Florian Vogt in Hamburg,
Elbphilharmonie Hamburg und NDR Foyerkonzert, 24. und 25. März 2019

Ulrich Poser berichtet über zwei Auftritte des Tenors Klaus Florian Vogt in Hamburg

Kürzlich konnte man im Kleinen Saal der Elbphilharmonie erleben, dass Liedgesang nicht unbedingt Spaß machen muss. Der Tenor Ian Bostridge versuchte sich an der Dichterliebe und scheiterte. Zu angestrengt war die Stimme; weit entfernt von jeglicher Romantik. Auch der dauerhaft verzerrte Gesichtsausdruck des Sängers signalisierte Probleme. Das Publikum war an jenem Abend nicht besonders erfreut; die durchwachsene Veranstaltung gefiel eher nicht. Trotz des wunderbaren Brad Mehldau am Piano. „Klaus Florian Vogt in Hamburg, Elbphilharmonie Hamburg und NDR Foyerkonzert, 24. und 25. März 2019“ weiterlesen

„Fliegender Holländer“ an der Volksoper Wien: Daland und eine Senta überzeugen, der Holländer schwankt

Foto: Markus Marquardt als Fliegender Holländer, © Johannes Ifkovits
Volksoper Wien, 
22. und 25. März 2019
Richard Wagner, Der fliegende Holländer

von Jürgen Pathy

„Bei bösem Wind und Sturmes Wut umsegeln wollt er einst ein Kap; er flucht‘ und schwur mit tollem Mut: In Ewigkeit lass‘ ich nicht ab!“ Und so wandelt „Der fliegende Holländer“ in Richard Wagners Oper seit undenklich langer Zeit in ruheloser Fahrt auf den Weltmeeren herum. Nur alle sieben Jahre ist es ihm vergönnt an Land zu gehen und ein bis in den Tod getreues Weib zu finden, das ihn von seinem Leid befreit.

Nicht nur sieben Jahre, ganze 81 Jahre strichen durchs Land, ehe der geplagten Seele an der Volksoper Wien wieder der Landgang gewährt wurde. Diesen mühevollen, kräfteraubenden Weg vermittelt der deutsche Regisseur Aron Stiehl bereits während der langen Ouvertüre. In der Person des deutschen Baritons Markus Marquardt, 49, schleppt sich der Holländer im Schneckentempo eine Rampe empor, an deren Ende in kräftig blauen Farben das erlösende Ziel immer näher rückt. „Richard Wagner, Der fliegende Holländer,
Volksoper Wien, 22. und 25. März 2019“
weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 27. MÄRZ 2019

Foto: Valery Gergiev, © Daniel Dittus
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 27. MÄRZ 2019

Münchner Philharmoniker: Klangvolle Namen in der neuen Saison
Ungewöhnlich in der männerdominierten Klassikwelt: Bei den Münchner Philharmonikern werden in der kommenden Saison vier Gast-Dirigentinnen am Pult stehen. Chefdirigent Gergiev und das Orchester stellten jetzt die Saison 2019/20 vor. Es wird die vorletzte im unsanierten Gasteig sein. Über die neue Diskussion um den Umbau des Kulturzentrums zeigte sich das Orchester besorgt.
BR-Klassik

Salzburger Festspiele digitalisieren den Kartenverkauf
Wir schauen, dass es mehr Komfort gibt“, sagt Lukas Crepaz. Und doch ist das für Publikum nutzbare digitale Angebot erst am Anfang.
Salzburger Nachrichten

Dirigent Peter Schneider ist 80
Nordbayerischer Kurier

Riad/ Mailand
Scala gibt Grünes Licht für Gründung von Konservatorium in Riad
Grünes Licht für die Gründung eines Konservatoriums in Riad (Saudi-Arabien) durch den Scala-Aufsichtsrat.. Die Musikschule mit Lehrern aus der Scala-Akademie soll 600 Buben und Mädchen von sechs bis zehn Jahren offenstehen.
Tiroler Tageszeitung

Dirigent Gustav Kuhn behält seinen Doktortitel
Eine Kommission empfiehlt: Keine Aberkennung des Titels durch die Universität Salzburg.
Salzburger Nachrichten

  Gustav Kuhn erneut von Plagiats-Vorwurf entlastet
Dirigent Gustav Kuhn ist vom Verdacht, er habe in seiner 1969 fertiggestellten Dissertation „Wert und Sinn im musikalischen Kunstwerk“ plagiiert, erneut entlastet worden. Wie die Universität Salzburg am Dienstag bekannt gab, hat die Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis nach einer weiteren Überprüfung der Dissertation „keine Aberkennung des Doktor-Titels“ empfohlen.
Vol.at

Berlin
Staatsoper stellt neue Saison vor: Lustige Weiber und ein „Son of a bitch“
Die Berliner Staatsoper präsentiert ihre nächste Spielzeit: Sieben Premieren wurden angekündigt und Filmemacher Damián Szifron gibt sein Operndebüt.
Tagesspiegel

Matthias Schulz: „Bei Mozart sehe ich Nachholbedarf“
Die Jahrespressekonferenz fällt aus. Matthias Schulz, Intendant an der Seite von Daniel Barenboim, erklärt das neue Programm.
Berliner Morgenpost

Hamburg
Konzertkritik Elbphilharmonie: Dieses Niveau war atemberaubend
Der junge Dirigent Gábor Káli sprang im Großen Saal für Grandseigneur Iván Fischer ein und machte seine Sache unfassbar gut.
Hamburger Abendblatt „Die MITTWOCH-PRESSE – 27. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Lena Belkina singt eine „Jungfrau von Orleans“ vom Allerfeinsten

Foto: © Werner Kmetitsch
Theater an der Wien, 25. März 2019
Peter Iljitsch Tschaikowski, Die Jungfrau von Orleans

Regie: Lotte de Beer
Musikalische Leitung: Oksana Lyniv
Besetzung: Lena Belkina, Willard White, Raymond Very, Dmitry Golovnin, Simona Mihai, Martin Winkler, Kristján Jóhannesson, Daniel Schmutzhard u.a.
Arnold Schoenberg Chor, Kinderballett Dancearts
Wiener Symphoniker

von Herbert Hiess

Wenn die Niederländerin Lotte de Beer anfängt zu inszenieren, kann man auf alle Fälle eine Aufführung abseits von Konventionen erwarten. So wurde man diesbezüglich auch bei der allzu selten gespielten Tschaikowski-Oper Die Jungfrau von Orleans nicht enttäuscht.

Die Regisseurin sieht die Schillersche Tragödie (angeblich nach einer wahren Begebenheit) als Traum eines widerspenstigen, pubertierenden und nach Verständnis bei ihrem Vater suchenden Mädchens. Großartig, wie keine Sekunde Langeweile auch nur im Ansatz aufkeimen konnte und wie Lotte de Beer die schwierige Handlung sozusagen „mundgerecht“ aufbereitete. „Die Jungfrau von Orleans,
Theater an der Wien, 25. März 2019“
weiterlesen