Das "European Union Youth Orchestra" glänzt mit strahlender Spielfreude in Grafenegg

Foto: European Union Youth Orchestra  © Nancy Horowitz
Grafenegg Auditorium, 21. April 2019

Michael Schade Tenor
Vasily Petrenko Dirigent
European Union Youth Orchestra

Richard Strauss
«Mondschein-Musik» aus der Oper «Capriccio» op. 85
«Zueignung» op.10/1
«Cäcilie» op. 27/2
«Morgen!» op. 27/4
«Liebeshymnus» op. 32/3
«Befreit» op. 39/4

Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur «Romantische»

von Herbert Hiess

2019 konnte man das European Union Youth Orchestra (EUYO) wieder einmal in Grafenegger Residenz im Auditorium erleben – wieder einmal unter seinem Chef Vasily Petrenko. Er ist ein hochbegabter Profi und wie man hören kann, ein exzellenter „Coach“ für die jungen Leute. Was ihm vielleicht etwas fehlt, ist ein Quäntchen Klangsensibilität – dazu später. „European Union Youth Orchestra, Vasily Petrenko, Michael Schade,
Grafenegg Auditorium, 21. April 2019“
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Achim Freyers "Zauberflöte" in Dresden: ein kindlich naiver Klamauk

Foto: © Matthias Creutziger

Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte
Semperoper Dresden, 19. April 2019

Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Achim Freyer

Sarastro: Tilmann Rönnebeck
Tamino: Joseph Dennis
Königin der Nacht: Antonina Vesenina
Pamina: Magdalena Risberg
Erste Dame: Ute Selbig
Zweite Dame: Angela Liebold
Dritte Dame: Sabrina Kögel
Papageno: Sebastian Wartig
Papagena: Tania Lorenzo
Monostatos: Simeon Esper

Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

von Pauline Lehmann

Mozarts letzte Oper – uraufgeführt am 30. September 1791 im Freihaustheater auf der Wieden in Wien, neun Wochen vor seinem Tod – enthält ins Wunderbare und Fantastische entrückte Lehren darüber, was den Menschen ausmacht. Regisseur Achim Freyer agiert auf der Ebene des kindlich Naiven und Märchenhaften und spürt dem Unterhaltungsgestus des Schikanederschen Vorstadttheaters nach. Ohne diese seichte Ebene zu verlassen, bewirkt die Inszenierung aber dennoch eine Reflexion über moralisch richtiges Handeln. „Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte,
Semperoper Dresden, 19. April 2019“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2019

Foto: Osterfestspiele Salzburg 2017. Großes Festspielhaus und Festung (c) OFS/Matthias Creutziger

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Die DIENSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2019

Salzburg
Osterfestspiele Salzburg 2019: Weniger Karten verkauft als 2018
Insgesamt wurden 18.800 Karten für das Festival verkauft. Die Auslastung war damit geringer als 2018.
Kurier

Osterfestival Tirol: Irdisches Leiden, himmlisches Amen
In Hall und Innsbruck begeisterten u. a. barocke Klagen und die Glaubensgewissheit gregorianischen Chorals.
Die Presse

Ein Besuch in der Mailänder Scala ist ein Fest für die Sinne
Die schlichte klassizistische Fassade der Mailänder Scala mit ihrem kühlen Understatement täuscht. Denn wer den riesigen Zuschauerraum dieses wunderbaren Opernhauses im Herzen der norditalienischen Metropole Mailand betritt, verharrt unwillkürlich in Staunen und Bewunderung: sechs Reihen von Logen erheben sich vom Parkett zur mächtigen, weißen Kuppel, in deren Mitte ein einziger, gigantischer Kristallluster prangt. … Die großartige Akustik hat uns bei unseren drei Besuchen im Jahr 2018 vollends überzeugt.
Der Herausgeber und Dr. Charles Ritterband berichten aus der Mailänder Scala.
Klassik-begeistert

Hamburg
Elbphilharmonie Hamburg: So nah, so klar, so kompliziert
An der Akustik der Elbphilharmonie gibt es immer wieder Kritik. Dabei birgt sie große Chancen.
Tagesspiegel
Akustik-Streit: Elbphilharmonie kontert Kritik von Muti: „gewaltiges Ego“ Bezahlartikel
Hamburger Abendblatt

Osterfestspiele in Rheinsberg: Besucher gehen auf Zeitreise
Im Schloss Rheinsberg finden erstmals die Osterfestspiele statt. Auf dem Programm stehen Oper, Schauspiel, Konzerte und mehr.
Berliner Morgenpost

Hamburg/ Elbphilharmonie
So nah, so klar, so kompliziert
An der Akustik der Elbphilharmonie gibt es immer wieder Kritik. Dabei birgt sie große Chancen.
Erneut ist die Elbphilharmonie, das neue Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Hamburg, scharf kritisiert worden. Nach dem deutschen Star-TenorJonas Kaufmann hat ein Weltklassedirigent keine freundlichen Worte über die „Elphi“ verloren. Der Italiener Riccardo Muti will den Prachtbaukünftig boykottieren, sagte er der Welt. „Ich trete da nicht mehr auf! Dort vergeude ich nicht meine Zeit.“ Der Saal sei „mittelmäßig“, wiederholte Muti seine bereits 2017 geäußerte Kritik. Er habe den Saal aus seinen Tourneen mit den Wiener Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra streichen lassen.
Als Herausgeber von klassik-begeistert.de hatte ich am 14. und 15. Januar 2017 das große Glück, Riccardo Muti und das Chicago Symphony Orchestra im Großen Saal der Elbphilharmonie zu erleben – kurz nach Eröffnung des 866 Millionen Euro teuren Baus am 11. Januar 2017. Es waren Sternstunden in meinem an Höhepunkten nicht armen Klassiklebens. Ich habe etwa 4000 Opern und Konzerte rund um den Globus verfolgt und kenne fast alle wichtigen Konzertsäle und Opernhäuser der Welt. Bereits beim Eröffnungskonzert in der Elbphilharmonie war mir klar: Dies ist von der Architektur und von der Akustik her ein ganz besonderer Konzertsaal.
Der Herausgeber berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Stehplatz wird teurer, Stammgäste sollen bleiben
Eine Kompromisslösung versucht, den Frieden zu wahren.
Wiener Zeitung
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Zukunftsträchtig: Kinderorchester begeistert in der Berliner Staatsoper

Foto: Rolando Villazón
© Monika Hoefler / Staatsoper Unter den Linden

Konzert Opernkinderorchester
Staatsoper Unter den Linden, 20. April 2019

Rolando Villazón: Erzähler, Tenor
Serena Sáenz: Sopran
Vinzenz Weissenburger: Einstudierung Chor
Max Renne: Dirigent
Daniel Barenboim: Dirigent
Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden
Opernkinderorchester

Wolfgang Amadeus Mozart
»APOLLO ET HYACINTHUS« OUVERTÜRE
Duett Papageno-Pamina aus »DIE ZAUBERFLÖTE«
Duett Papageno-Papagena aus »DIE ZAUBERFLÖTE«

Engelbert Humperdinck
SANDMÄNNCHEN, ABENDSEGEN UND
KINDERCHOR AUS »HÄNSEL UND GRETEL«

Sergej Prokofjew
»PETER UND DER WOLF« MUSIKALISCHES MÄRCHEN OP. 67

von Peter Sommeregger

Die Idee eines Kinderorchesters, das Jugendliche bereits im Kindesalter zu professioneller Arbeit im Rahmen eines Orchesters zusammenbringt, ist auf Initiative des Staatsopernintendanten Matthias Schulz zustande gekommen (das Programmheft verschweigt leider die näheren Umstände).

Begrüßenswert ist diese Unternehmung allemal, da durch das Fehlen eines flächendeckenden Musikunterrichts an deutschen Schulen ein bedauerliches Defizit an musikalischer Erziehung und Bildung entstanden ist. „Opernkinderorchester, Daniel Barenboim, Max Renne, Rolando Villazón, Serena Sáenz,
Staatsoper Unter den Linden, 20. April 2019“
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Die MONTAG-PRESSE – 22. APRIL 2019 (Ostermontag)

Foto: © Staatsoper Unter den Linden / Marcus Ebener

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Die MONTAG-PRESSE – 22. APRIL 2019 (Ostermontag)

Zwischen Fliederduft und buffoneskem Witz: eine Bilanz der Berliner Festtage
Gleich zwei musikalisch wunderbare „Meistersinger“- Aufführungen galt es in dieser österlichen Festspielzeit zu erleben – in Salzburg unter der Leitung von Christian Thielemann, in Berlin unter Daniel Barenboim. Mit seiner nuancierten Pianokultur, schillernden Fliederduft-Klängen, einer stupenden Durchhörbarkeit noch in der Prügelfuge und einem spannungsgeladenen „Wach-auf-Chor“ als symbolträchtigem Ausrufezeichen gelang Christian Thielemann zweifellos eine einmalige Wiedergabe. Aber wenn daneben eine andere bestehen kann, dann die von Daniel Barenboim, der sich wie Thielemann von der Musik berühren lässt und die Partitur hingebungsvoll durchlebt.
Das ist in heutigen Zeiten nicht mehr selbstverständlich. Vor allem jüngere Dirigenten wie Kritiker-Darling Kirill Petrenko machen sich immer häufiger daran, Werken politisch beizukommen und ihr unliebsame Eigenschaften austreiben zu wollen. Die Seele geht der Musik bei solchen Destillaten freilich verloren.
Kirsten Liese berichtet von den Festtagen 2019 in Berlin.
Klassik-begeistert

Die Meistersinger an der Staatsoper Berlin
Vorletzter Akt der Festtage: Barenboim, Wolfgang Koch, Julia Kleiter, Martin Gantner und Burkhard Fritz sorgen für einen reichen, intensiven Wagner-Abend an der Staatsoper Unter den Linden
Meistersinger an der Staatsoper Berlin

Eine ruhespendende Herrin – Gedanken über Victor Hugos Roman „Notre Dame de Paris“ und seine Vertonungen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Olivier Latry: Der Organist von Notre-Dame
Olivier Latry war für eine Probe in Wien, als er die Nachricht vom Brand der Kathedrale erhielt. Mit der „Presse“ sprach er über „sein“ Instrument und die Wiederaufbaupläne.
Die Presse

Hamburg
Der Abend der Urteufelin: Das war Karfreitagszauber!

Tanja Ariane Baumgartner als Höllenrose war der Star dieser trotz schönstem Sonnenwetter am Nachmittag gut besuchten Vorstellung in der Hamburgischen Staatsoper. Von Achim Freyer und der Maske zu einer Art ungepflegter Nina Hagen umgestaltet, die sich seit 30 Jahren die Haare nicht mehr schneiden ließ, bot sie eine in jeder Hinsicht herausragende und überwältigende Kundry dar. Ihr hochdramatischer Mezzosopran schoss die der Rolle eigenen Spitzentöne im zweiten Aufzug akkurat in den letzten Winkel des Hauses an der Dammtorstraße. Die hohe Textverständlichkeit, ihre hohe Phrasierungskunst und in erster Linie natürlich die große Stimme als solche brachten der Sängerin am Ende den verdienten Jubel ein. Katharina Wagner sollte schnell zum Hörer greifen; Frau Baumgartner gehört schnellstens wieder auf den Grünen Hügel, nachdem sie dort bereits 2017 im „Rheingold“ und in der „Walküre“ als Fricka überzeugte.
Ulrich Poser berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-parsifal-staatsoper-hamburg/

Berlin
Pläne von Ticciati und dem DSO Für das Publikum von morgen
Drei Opern, Zusammenarbeit mit Berliner Schulen, amerikanische Komponisten: Was Robin Ticciati und das Deutsche Symphonie-Orchester für 2019/20 planen.
Tagesspiegel

Bayern
Junge Orchesterakademie musiziert zugunsten kranker Kinder
Die Internationale Junge Orchesterakademie hat wieder mit ihren Proben in Pleystein (Lkr. Neustadt an der Waldnaab) begonnen. Die Akademie wird jedes Jahr neu besetzt und besteht aus rund 110 Musikern aus 38 Nationen. Sie spielen für den guten Zweck.
BR-Klassik

Luzern/ Theater Pavillon
Premiere des Musiktheaters «Fluctus»: Der ewig tickenden Uhr auf der Spur
«Fluctus» titeln John Wolf Brennan, Ueli Blum und Susanne Hofer ein eigenwilliges Musiktheater mit bewegten Bildern. Immerfort «im Herzschlag der Zeit» faszinieren und erschrecken sie ihr Publikum bei der Premiere in Stans.
https://www.luzernerzeitung.ch/kultur/ewig-tickender-uhr-auf-der-spur-ld.1112563
„Die MONTAG-PRESSE – 22. APRIL 2019 (Ostermontag)“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 21. APRIL 2019 (Ostersonntag)

Foto: Aida Garifullina
(c) Wiener Staatsoper

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Die SONNTAG-PRESSE – 21. APRIL 2019 (Ostersonntag)

Berliner Philharmonie
Erste Töne, letzte Lieder
Staatsopern-Festtage Berlin: Aida Garifullina springt für Anna Netrebko ein – und das Opernkinderorchester gibt sein Debüt
Tagesspiegel
Aida Garifullina springt für erkrankte Anna Netrebko ein
Anna Netrebko litt an einer Kehlkopfentzündung, doch die Russin Aida Garifullina rettete den Abend in der Philharmonie.
Berliner Morgenpost

Wien/ Staatsoper
Auf der Suche nach dem Heiligen Gral nach Noten
Mit einem gediegen besetzten „Parsifal“ feierte Valery Gergiev seinen Einstand als Operndirigent am Ring
Die Presse

Hildesheim
Center for World Music unterstützt geflüchtete Musiker
Das Center for World Music der Universität Hildesheim sucht bundesweit ab sofort Musikerinnen und Musiker, die nach der Flucht ihre musikalische Ausbildung in Deutschland fortsetzen und studieren möchten. Sie können sich in Hildesheim in Sprach- und Vorbereitungskursen kostenfrei auf das Studium vorbereiten. Insgesamt sind 15 Plätze vorhanden. Eine Bewerbung ist bis zum 23. April 2019 möglich. Am Center for World Music haben bisher 100 Personen aus 15 Herkunftsländern im Alter von 20 bis 60 Jahren studiert.
Codex flores

Baden-Baden
Otello eisgekühlt – Verdi bei den Osterfestspielen in Baden-Baden
Neue Musikzeitung/nmz.de

Straßburg
Auf halber Strecke steckengeblieben – Webers „Freischütz“ in Straßburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Dichterliebe“ von Christian Jost: Grelle Wehmut
Christian Jost hat ein Lamento auf die Sängerin Stella Doufexis komponiert, eine Neuvertonung des Zyklus „Dichterliebe“, den sich auch Schumann einst vornahm
Tagesspiegel

Krems/ NÖ
Musik zwischen Himmel und Erde zu Ostern in Krems
Gidon Kremer und seine Kremerata Baltica gratulierten dem jubilierenden Kremser Osterfestival mit einem unbekannten Schnittke
Die Presse
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Eine umwerfende "Elektra" in Karlsruhe

Foto: Rachel Nicholls als Elektra
© Falk von Traubenberg/ Badisches Staatstheater

Richard Strauss, Elektra
Badisches Staatstheater Karlsruhe, 19. April 2019

Elektra: Rachel Nicholls
Chrysothemis: Anna Gabler
Klytämnestra: Anna Danik
Aegisth: Matthias Wohlbrecht
Orest: Renatus Meszar

Musikalische Leitung: Johannes Willig
Regie: Keith Warner
Badische Staatskapelle und Staatsopernchor

von Dirk Schauß (onlinemerker.com)

In seiner aktuellen Inszenierung der „Elektra“ von Richard Strauss am Badischen Staatstheater Karlsruhe erzählt Regisseur Keith Warner die Geschichte einer kaputten Familie. Dazu spielt Warner mit unterschiedlichen Zeitebenen und vermischt Antike und Gegenwart.

Als Schauplatz hat ihm dazu Bühnenbildner Boris Kudlicka einen gewaltigen Museumsraum auf die Bühne gebaut. Der Bühnenraum ist bereits geöffnet, wenn der Zuschauer den Saal, das Museum betritt. Eine Antikenausstellung ist im Gange. Museumsbesucher betrachten die Objekte. Unter ihnen eine junge Frau, die sich im Museum einschließen lässt. Allein diese stumme Szene ist sehr schlüssig und spannend inszeniert. Bekannte Personen mischen sich unter die Besucher. „Richard Strauss, Elektra,
Badisches Staatstheater Karlsruhe, 19. April 2019“
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Die SAMSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2019 (Karsamstag)

Foto: Elena Zhidkova als Kundry im Jugendstilglanz
(c) Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Die SAMSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2019 (Karsamstag)

Wien
Staatsoper: „Parsifal“. „Zwischen szenischer Parodie und musikalischer Wirklichkeit“
Da leuchtete es also wieder auf: das Kristallglas-Gralshirn, Markenzeichen des zwei Jahre alten Staatsopern-„Parsifals“. Und von Jugendstilengeln überwacht widmete sich Primararzt Dr. Gurnemanz erneut der Heilung seiner Patienten.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aparsif18.htm

René Pape und Elena Zhidkova überragen einen großen Wagner-Abend in Wien
Mit dem Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ von Richard Wagner ist es wie mit einem guten Rotwein: Es wird besser, je öfter man es hört. „Parsifal“ ist gigantisch schöne Musik, das Lebensabschiedswerk eines Jahrtausendkomponisten. Parsifal betört die Sinne und macht süchtig, je länger man die Oper hört. „Parsifal“ beseelt. Es ist die Mega-Oper schlechthin.
Der Herausgeber berichtet aus der Wiener Staatsoper.
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-parsifal-wiener-staatsoper

Gergievs wechselhafter Parsifal
Der russische Pultstar überzeugt mit Wagner nicht restlos. Wer büßen will, der hat in der Karzeit auch an der Wiener Staatsoper dazu Gelegenheit.
Wiener Zeitung
Wagners „Parsifal“ an der Staatsoper
Welt im Wahn: Der „Parsival“ in einer verspielten Regiearbeit, inhaltlich fehlt die Konsequenz –
derstandard.at/2000101763901/Wagners-Parsifal-an-der-Staatsoper
„Parsifal“ an der Staatsoper: Neuregelung des Karfreitagszaubers
Kurier

Berlin
„Konzertgänger in Berlin“
Hanfholundrig: „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Staatsoper
Der ewige Parsifal am Karfreitag ist dem Konzertgänger ein No-go, aber DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG am Gründonnerstag sind okay. Evchenfrage: Wie hältst du’s mit Ostern? Da wird nämlich die Produktion der Staatsoper Unter den Linden zum dritten und für diese Saison letzten Mal laufen.
https://hundert11.net/hanfholundrig/

Erl/ Tirol
Causa Erl – Klage von „profil“ erfolgreich
Der künstlerische Leiter der Tiroler Festspiele Erl, Andreas Leisner, wurde zu Unterlassung und Widerruf verurteilt (nicht rechtskräftig).
https://kurier.at/kultur/causa-erl-klage-von-profil-erfolgreich/400471666

Wien/ Volksoper im Kasino
„Sex-Revue“
Thomas Adès Kammeroper „Powder Her Face“ wurde 1995 uraufgeführt. Die Oper ist eines der erfolgreicheren zeitgenössischen Musiktheaterstücke und wird bis Ende April von der Volksoper im Kasino am Schwarzenbergplatz gegeben.
http://www.operinwien.at/werkverz/ades/apowder.htm

New York/ Metropolitan Opera
Mozarts „La clemenza di Tito“ an der Met: Rache und Vergebung
Es geht um Rache und Vergebung: „La clemenza di Tito“ ist Mozarts letzte italienische Oper, fertiggestellt wenige Monate vor seinem Tod. In der New Yorker Produktion singt die Mezzosopranistin Joyce DiDonato den Sesto – vielleicht die interessanteste Rolle des Werkes. BR-KLASSIK überträgt die Oper  heute, am 20. April live aus der Met.
BR-Klassik

Salzburg/ Osterfestspiele/Festspielhaus
Chillout am Bach-Rand
Frank Peter Zimmermann kann als Capell-Virtuos der Staatskapelle Dresden nicht überzeugen.
Wiener Zeitung

Salzburg: Konzerte mit Mariss Jansons und Christian Thielemann
Mariss Jansons und Christian Thielemann dirigieren die Staatskapelle Dresden bei den Osterfestspielen
Münchner Abendzeitung

Salzburg/ Osterfestspiele
Die Kammeroper „Thérèse“ von Philipp Maintz
Münchner Abendzeitung
„Die SAMSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2019 (Karsamstag)“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 19. APRIL 2019 (Karfreitag)

Foto: Aida Garifullina (Wiener Staatsoper)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 19. APRIL 2019 (Karfreitag)

Wien
Wiener Festwochen eröffnen mit „Programm gegen Angst und Hetze“
Auf der Bühne am Ratshausplatz treten Skero, Clara Luzia, Soap&Skin sowie EsRap auf –
Der Standard

Wien/ Volksoper
„Powder Her Face“: Strenge Kammeroper im Kasino
Thomas Adès‘ Bravourstück, energiegeladen gespielt.
Wiener Zeitung

Salzburg/ Osterfestspiele
Ein Mord aus erotischer Gier macht noch keine Oper
Die Osterfestspiele Salzburg zeigen die Uraufführung der Oper «Thérèse» nach Emile Zola von Philipp Maintz. Wie für dieses Werk stellt sich auch für das Festival im Ganzen derzeit sehr akut die Frage nach seiner künftigen Relevanz.
Neue Zürcher Zeitung

Hamburg
An der Stimme lag“s nicht
Startenor Jonas Kaufmann begeistert beim ersten Hamburger Auftritt nach seiner Schelte der Elbphilharmonie-Akustik – als Don José in Bizets „Carmen“ an der Staatsoper
Die Welt.de

München
Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper lässt in Iolanta die Puppen tanzen
bachtrack
„Die FREITAG-PRESSE – 19. APRIL 2019 (Karfreitag)“ weiterlesen

Tcherniakovs Inszenierung fehlt der Biss

Foto: Goran Jurić (Mendoza), Aida Garifullina (Luisa), Anna Goryachova (Clara d’Almanza), Andrey Zhilikhovsky (Don Ferdinand) und Maxim Paster (Moderator)
Credits: Ruth und Martin Walz

Sergej Prokofjew, Die Verlobung im Kloster
Staatsoper Unter den Linden, 17. April 2019

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Dmitri Tcherniakow

Don Jerome: Stephan Rügamer
Luisa: Aida Garifullina
Clara: Anna Goryachova
Duenna : Violeta Urmana
u.a.

von Peter Sommeregger

Im Mittelpunkt des Programms der diesjährigen „Festtage“ an der Staatsoper Unter den Linden steht der Komponist Sergej Prokofjew. Neben Orchester-und Klavierwerken des Russen führt man auch seine heitere Oper Die Verlobung im Kloster auf. Die Wahl dieses Werkes, das auf die Komödie „The Duenna“ von Richard Brinsley Sheridan zurückgeht, ist freilich nicht ganz unproblematisch. „Sergej Prokofjew, Die Verlobung im Kloster,
Staatsoper Unter den Linden, 17. April 2019“
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