Mit Feuereifer in die Klangwogen: Dieser "Otello" setzt Maßstäbe

Foto: Arsen Soghomonyan (c) Ira Polyarnaya

Guiseppe Verdi, Otello (Konzertante Aufführung)

Philharmonie Berlin, 25. April 2019

Zubin Mehta Dirigent

Arsen Soghomonyan: Otello
Sonya Yoncheva: Desdemona
Luca Salsi: Jago
Anna Malavasi: Emilia
Francesco Demuro: Cassio
Gregory Bonfatti: Roderigo
Giovanni Furlanetto: Montano
Federico Sacchi: Lodovico
Mathias Tönges: Ein Herold

Berliner Philharmoniker
Rundfunkchor Berlin
Kinderchor der Deutschen Oper Berlin

von Peter Sommeregger

Einer Tradition noch aus Herbert von Karajans Tagen folgend führen die Berliner Philharmoniker jedes Jahr jene Oper in Berlin konzertant auf, die sie bei den Osterfestspielen in Salzburg, inzwischen in Baden-Baden, szenisch präsentiert hatten. In dieser Saison zwischen zwei Chefdirigenten fiel Zubin Mehta die Aufgabe der musikalischen Leitung zu.

Als der 82-Jährige den Saal betritt, erschrickt man anfangs, da er sehr langsam und am Stock geht, auch deutlich abgenommen hat. Als er sich aber mit Elan und Feuer in die Klangwogen der vor Zypern tobenden Seeschlacht stürzt, weiß man: Es ist immer noch der große Verdi-Dirigent, der hier das Orchester leitet und die Sänger einfühlsam durch den Abend führt. „Giuseppe Verdi, Otello,
Philharmonie Berlin, 25. April 2019“
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Susanna Mälkki sorgt für ein Klangbeben im Wiener Konzerthaus

Foto: Susanna Mälkki. (c) Simon Fowler

Wiener Konzerthaus, 25. April 2019

Andreas Haefliger, Klavier
Susanna Mälkki, Dirigentin
Wiener Symphoniker

Richard Wagner
Karfreitagszauber (aus Parsifal)

Belá Bartók
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3, Sz. 119

Richard Strauss
Also sprach Zarathustra. Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche, op. 30

von Julia Lenart

Mit großer Besetzung zeigen die Wiener Symphoniker unter der Leitung der finnischen Dirigentin Susanna Mälkki, welches Volumen ein Orchester entfalten kann, ohne dabei brachial zu klingen. Der Schweizer Pianist Andreas Haefliger begeistert mit Bartóks höchst anspruchsvollem dritten Klavierkonzert.

Das Programm des Abends fügt sich thematisch passend zusammen. Wagner, Strauss, Bartók: Diese drei Komponisten haben sich gegenseitig stark beeinflusst. Um es kurz zu sagen: Ohne Wagner kein Strauss und ohne Strauss kein Bartók. Alle drei stützen sich nicht nur musikalisch, sondern auch philosophisch auf ähnliche Denkrichtungen, die (mehr oder weniger stark) in Richtung Nationalismus und Volkskultur tendieren. „Susanna Mälkki, Andreas Haefliger, Wiener Symphoniker,
Wiener Konzerthaus, 25. April 2019“
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Die FREITAG-PRESSE – 26. APRIL 2019

Foto: Daniele Gatti. (c) Anne Dokter

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Die FREITAG-PRESSE – 26. APRIL 2019

Amsterdam
Vorwürfe sexueller Belästigung: Concertgebouw und Daniele Gatti einigen sich
Versöhnung ohne Aufklärung: Das Amsterdamer Concertgebouworekst erklärt den Konflikt mit seinem ehemaligen Chefdirigenten Daniele Gatti für beendet
Tagesspiegel
Nach Missbrauchsvorwürfen: Alles vergessen und vergeben?
Nachdem im Sommer 2018 Missbrauchsvorwürfe gegen Daniele Gatti bekannt geworden sind, hat das Concertgebouw Orchester Amsterdam seinen Chefdirigenten fristlos entlassen. Nun erklärt das Orchester, sich mit Daniele Gatti geeinigt zu haben. Zu den Vorwürfen, die damals von mehreren Frauen erhoben wurden, wird jedoch nicht Stellung bezogen.
BR-Klassik

Frech wie Rosina und Adele
Edita Gruberová erweist sich beim Besuch in Frankfurt letztlich als unschlagbar.
https://www.fr.de/kultur/musik/frech-rosina-adele-12215566.html

Zürich
Gastdirigent in Zürich: Er ist der Ritter des Belcanto
Enrique Mazzola dirigiert am Opernhaus Zürich die Neuproduktion von Rossinis Musikkomödie «Il turco in Italia» – und zeigt auch damit seine Vorliebe für Werke aus der zweiten Reihe.
https://www.nzz.ch/feuilleton/enrique-mazzola-der-ritter-des-belcanto-ld.1477459

Wien/Volksoper
Mit Dagmar Koller in die Volksopern-Saison
https://wien.orf.at/news/stories/2977786/

Salzburg
Hinter den Kulissen von Paris
Die Osterfestspiele Salzburg bringen die Kammeroper „Thérèse“ von Philipp Maintz nach Émile Zola zur Uraufführung. Kurz vor dem Tod scheint sich dort das Paradies zu öffnen.
Frankfurter Allgemeine

Schwetzingen
„Wie in einem Hamsterrad“
Das Interview Die Komponistin Elena Mendoza über ihr Musiktheater „Der Fall Babel“, das morgen bei den Schwetzinger Festspielen uraufgeführt wird
Morgenweb.de

Wien/ Musikverein
Die Vokalmusik-Höhepunkte des Wiener Musikvereins für die kommende Saison 2019/20
http://operawire.com/category/uncategorized/

Oldenburg
Staatstheater Oldenburg zeigt kompletten Wagner-„Ring“
Sueddeutsche

Landestheater Niederbayern
Wagners „Ring“ in Niederbayern: „Wir können größer denken“
Münchner Merkur

Amsterdam
Neuer Musikchef in Amsterdam
Lorenzo Viotti wird neuer Chefdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra und der Dutch National Opera in Amsterdam.
Sueddeutsche Zeitung
„Die FREITAG-PRESSE – 26. APRIL 2019“ weiterlesen

Das "European Union Youth Orchestra" glänzt mit strahlender Spielfreude in Grafenegg

Foto: European Union Youth Orchestra  © Nancy Horowitz
Grafenegg Auditorium, 21. April 2019

Michael Schade Tenor
Vasily Petrenko Dirigent
European Union Youth Orchestra

Richard Strauss
«Mondschein-Musik» aus der Oper «Capriccio» op. 85
«Zueignung» op.10/1
«Cäcilie» op. 27/2
«Morgen!» op. 27/4
«Liebeshymnus» op. 32/3
«Befreit» op. 39/4

Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur «Romantische»

von Herbert Hiess

2019 konnte man das European Union Youth Orchestra (EUYO) wieder einmal in Grafenegger Residenz im Auditorium erleben – wieder einmal unter seinem Chef Vasily Petrenko. Er ist ein hochbegabter Profi und wie man hören kann, ein exzellenter „Coach“ für die jungen Leute. Was ihm vielleicht etwas fehlt, ist ein Quäntchen Klangsensibilität – dazu später. „European Union Youth Orchestra, Vasily Petrenko, Michael Schade,
Grafenegg Auditorium, 21. April 2019“
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Achim Freyers "Zauberflöte" in Dresden: ein kindlich naiver Klamauk

Foto: © Matthias Creutziger

Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte
Semperoper Dresden, 19. April 2019

Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Achim Freyer

Sarastro: Tilmann Rönnebeck
Tamino: Joseph Dennis
Königin der Nacht: Antonina Vesenina
Pamina: Magdalena Risberg
Erste Dame: Ute Selbig
Zweite Dame: Angela Liebold
Dritte Dame: Sabrina Kögel
Papageno: Sebastian Wartig
Papagena: Tania Lorenzo
Monostatos: Simeon Esper

Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

von Pauline Lehmann

Mozarts letzte Oper – uraufgeführt am 30. September 1791 im Freihaustheater auf der Wieden in Wien, neun Wochen vor seinem Tod – enthält ins Wunderbare und Fantastische entrückte Lehren darüber, was den Menschen ausmacht. Regisseur Achim Freyer agiert auf der Ebene des kindlich Naiven und Märchenhaften und spürt dem Unterhaltungsgestus des Schikanederschen Vorstadttheaters nach. Ohne diese seichte Ebene zu verlassen, bewirkt die Inszenierung aber dennoch eine Reflexion über moralisch richtiges Handeln. „Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte,
Semperoper Dresden, 19. April 2019“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2019

Foto: Osterfestspiele Salzburg 2017. Großes Festspielhaus und Festung (c) OFS/Matthias Creutziger

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Die DIENSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2019

Salzburg
Osterfestspiele Salzburg 2019: Weniger Karten verkauft als 2018
Insgesamt wurden 18.800 Karten für das Festival verkauft. Die Auslastung war damit geringer als 2018.
Kurier

Osterfestival Tirol: Irdisches Leiden, himmlisches Amen
In Hall und Innsbruck begeisterten u. a. barocke Klagen und die Glaubensgewissheit gregorianischen Chorals.
Die Presse

Ein Besuch in der Mailänder Scala ist ein Fest für die Sinne
Die schlichte klassizistische Fassade der Mailänder Scala mit ihrem kühlen Understatement täuscht. Denn wer den riesigen Zuschauerraum dieses wunderbaren Opernhauses im Herzen der norditalienischen Metropole Mailand betritt, verharrt unwillkürlich in Staunen und Bewunderung: sechs Reihen von Logen erheben sich vom Parkett zur mächtigen, weißen Kuppel, in deren Mitte ein einziger, gigantischer Kristallluster prangt. … Die großartige Akustik hat uns bei unseren drei Besuchen im Jahr 2018 vollends überzeugt.
Der Herausgeber und Dr. Charles Ritterband berichten aus der Mailänder Scala.
Klassik-begeistert

Hamburg
Elbphilharmonie Hamburg: So nah, so klar, so kompliziert
An der Akustik der Elbphilharmonie gibt es immer wieder Kritik. Dabei birgt sie große Chancen.
Tagesspiegel
Akustik-Streit: Elbphilharmonie kontert Kritik von Muti: „gewaltiges Ego“ Bezahlartikel
Hamburger Abendblatt

Osterfestspiele in Rheinsberg: Besucher gehen auf Zeitreise
Im Schloss Rheinsberg finden erstmals die Osterfestspiele statt. Auf dem Programm stehen Oper, Schauspiel, Konzerte und mehr.
Berliner Morgenpost

Hamburg/ Elbphilharmonie
So nah, so klar, so kompliziert
An der Akustik der Elbphilharmonie gibt es immer wieder Kritik. Dabei birgt sie große Chancen.
Erneut ist die Elbphilharmonie, das neue Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Hamburg, scharf kritisiert worden. Nach dem deutschen Star-TenorJonas Kaufmann hat ein Weltklassedirigent keine freundlichen Worte über die „Elphi“ verloren. Der Italiener Riccardo Muti will den Prachtbaukünftig boykottieren, sagte er der Welt. „Ich trete da nicht mehr auf! Dort vergeude ich nicht meine Zeit.“ Der Saal sei „mittelmäßig“, wiederholte Muti seine bereits 2017 geäußerte Kritik. Er habe den Saal aus seinen Tourneen mit den Wiener Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra streichen lassen.
Als Herausgeber von klassik-begeistert.de hatte ich am 14. und 15. Januar 2017 das große Glück, Riccardo Muti und das Chicago Symphony Orchestra im Großen Saal der Elbphilharmonie zu erleben – kurz nach Eröffnung des 866 Millionen Euro teuren Baus am 11. Januar 2017. Es waren Sternstunden in meinem an Höhepunkten nicht armen Klassiklebens. Ich habe etwa 4000 Opern und Konzerte rund um den Globus verfolgt und kenne fast alle wichtigen Konzertsäle und Opernhäuser der Welt. Bereits beim Eröffnungskonzert in der Elbphilharmonie war mir klar: Dies ist von der Architektur und von der Akustik her ein ganz besonderer Konzertsaal.
Der Herausgeber berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: Stehplatz wird teurer, Stammgäste sollen bleiben
Eine Kompromisslösung versucht, den Frieden zu wahren.
Wiener Zeitung
„Die DIENSTAG-PRESSE – 23. APRIL 2019“ weiterlesen

Zukunftsträchtig: Kinderorchester begeistert in der Berliner Staatsoper

Foto: Rolando Villazón
© Monika Hoefler / Staatsoper Unter den Linden

Konzert Opernkinderorchester
Staatsoper Unter den Linden, 20. April 2019

Rolando Villazón: Erzähler, Tenor
Serena Sáenz: Sopran
Vinzenz Weissenburger: Einstudierung Chor
Max Renne: Dirigent
Daniel Barenboim: Dirigent
Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden
Opernkinderorchester

Wolfgang Amadeus Mozart
»APOLLO ET HYACINTHUS« OUVERTÜRE
Duett Papageno-Pamina aus »DIE ZAUBERFLÖTE«
Duett Papageno-Papagena aus »DIE ZAUBERFLÖTE«

Engelbert Humperdinck
SANDMÄNNCHEN, ABENDSEGEN UND
KINDERCHOR AUS »HÄNSEL UND GRETEL«

Sergej Prokofjew
»PETER UND DER WOLF« MUSIKALISCHES MÄRCHEN OP. 67

von Peter Sommeregger

Die Idee eines Kinderorchesters, das Jugendliche bereits im Kindesalter zu professioneller Arbeit im Rahmen eines Orchesters zusammenbringt, ist auf Initiative des Staatsopernintendanten Matthias Schulz zustande gekommen (das Programmheft verschweigt leider die näheren Umstände).

Begrüßenswert ist diese Unternehmung allemal, da durch das Fehlen eines flächendeckenden Musikunterrichts an deutschen Schulen ein bedauerliches Defizit an musikalischer Erziehung und Bildung entstanden ist. „Opernkinderorchester, Daniel Barenboim, Max Renne, Rolando Villazón, Serena Sáenz,
Staatsoper Unter den Linden, 20. April 2019“
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Die MONTAG-PRESSE – 22. APRIL 2019 (Ostermontag)

Foto: © Staatsoper Unter den Linden / Marcus Ebener

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Die MONTAG-PRESSE – 22. APRIL 2019 (Ostermontag)

Zwischen Fliederduft und buffoneskem Witz: eine Bilanz der Berliner Festtage
Gleich zwei musikalisch wunderbare „Meistersinger“- Aufführungen galt es in dieser österlichen Festspielzeit zu erleben – in Salzburg unter der Leitung von Christian Thielemann, in Berlin unter Daniel Barenboim. Mit seiner nuancierten Pianokultur, schillernden Fliederduft-Klängen, einer stupenden Durchhörbarkeit noch in der Prügelfuge und einem spannungsgeladenen „Wach-auf-Chor“ als symbolträchtigem Ausrufezeichen gelang Christian Thielemann zweifellos eine einmalige Wiedergabe. Aber wenn daneben eine andere bestehen kann, dann die von Daniel Barenboim, der sich wie Thielemann von der Musik berühren lässt und die Partitur hingebungsvoll durchlebt.
Das ist in heutigen Zeiten nicht mehr selbstverständlich. Vor allem jüngere Dirigenten wie Kritiker-Darling Kirill Petrenko machen sich immer häufiger daran, Werken politisch beizukommen und ihr unliebsame Eigenschaften austreiben zu wollen. Die Seele geht der Musik bei solchen Destillaten freilich verloren.
Kirsten Liese berichtet von den Festtagen 2019 in Berlin.
Klassik-begeistert

Die Meistersinger an der Staatsoper Berlin
Vorletzter Akt der Festtage: Barenboim, Wolfgang Koch, Julia Kleiter, Martin Gantner und Burkhard Fritz sorgen für einen reichen, intensiven Wagner-Abend an der Staatsoper Unter den Linden
Meistersinger an der Staatsoper Berlin

Eine ruhespendende Herrin – Gedanken über Victor Hugos Roman „Notre Dame de Paris“ und seine Vertonungen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Olivier Latry: Der Organist von Notre-Dame
Olivier Latry war für eine Probe in Wien, als er die Nachricht vom Brand der Kathedrale erhielt. Mit der „Presse“ sprach er über „sein“ Instrument und die Wiederaufbaupläne.
Die Presse

Hamburg
Der Abend der Urteufelin: Das war Karfreitagszauber!

Tanja Ariane Baumgartner als Höllenrose war der Star dieser trotz schönstem Sonnenwetter am Nachmittag gut besuchten Vorstellung in der Hamburgischen Staatsoper. Von Achim Freyer und der Maske zu einer Art ungepflegter Nina Hagen umgestaltet, die sich seit 30 Jahren die Haare nicht mehr schneiden ließ, bot sie eine in jeder Hinsicht herausragende und überwältigende Kundry dar. Ihr hochdramatischer Mezzosopran schoss die der Rolle eigenen Spitzentöne im zweiten Aufzug akkurat in den letzten Winkel des Hauses an der Dammtorstraße. Die hohe Textverständlichkeit, ihre hohe Phrasierungskunst und in erster Linie natürlich die große Stimme als solche brachten der Sängerin am Ende den verdienten Jubel ein. Katharina Wagner sollte schnell zum Hörer greifen; Frau Baumgartner gehört schnellstens wieder auf den Grünen Hügel, nachdem sie dort bereits 2017 im „Rheingold“ und in der „Walküre“ als Fricka überzeugte.
Ulrich Poser berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
https://klassik-begeistert.de/richard-wagner-parsifal-staatsoper-hamburg/

Berlin
Pläne von Ticciati und dem DSO Für das Publikum von morgen
Drei Opern, Zusammenarbeit mit Berliner Schulen, amerikanische Komponisten: Was Robin Ticciati und das Deutsche Symphonie-Orchester für 2019/20 planen.
Tagesspiegel

Bayern
Junge Orchesterakademie musiziert zugunsten kranker Kinder
Die Internationale Junge Orchesterakademie hat wieder mit ihren Proben in Pleystein (Lkr. Neustadt an der Waldnaab) begonnen. Die Akademie wird jedes Jahr neu besetzt und besteht aus rund 110 Musikern aus 38 Nationen. Sie spielen für den guten Zweck.
BR-Klassik

Luzern/ Theater Pavillon
Premiere des Musiktheaters «Fluctus»: Der ewig tickenden Uhr auf der Spur
«Fluctus» titeln John Wolf Brennan, Ueli Blum und Susanne Hofer ein eigenwilliges Musiktheater mit bewegten Bildern. Immerfort «im Herzschlag der Zeit» faszinieren und erschrecken sie ihr Publikum bei der Premiere in Stans.
https://www.luzernerzeitung.ch/kultur/ewig-tickender-uhr-auf-der-spur-ld.1112563
„Die MONTAG-PRESSE – 22. APRIL 2019 (Ostermontag)“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 21. APRIL 2019 (Ostersonntag)

Foto: Aida Garifullina
(c) Wiener Staatsoper

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Die SONNTAG-PRESSE – 21. APRIL 2019 (Ostersonntag)

Berliner Philharmonie
Erste Töne, letzte Lieder
Staatsopern-Festtage Berlin: Aida Garifullina springt für Anna Netrebko ein – und das Opernkinderorchester gibt sein Debüt
Tagesspiegel
Aida Garifullina springt für erkrankte Anna Netrebko ein
Anna Netrebko litt an einer Kehlkopfentzündung, doch die Russin Aida Garifullina rettete den Abend in der Philharmonie.
Berliner Morgenpost

Wien/ Staatsoper
Auf der Suche nach dem Heiligen Gral nach Noten
Mit einem gediegen besetzten „Parsifal“ feierte Valery Gergiev seinen Einstand als Operndirigent am Ring
Die Presse

Hildesheim
Center for World Music unterstützt geflüchtete Musiker
Das Center for World Music der Universität Hildesheim sucht bundesweit ab sofort Musikerinnen und Musiker, die nach der Flucht ihre musikalische Ausbildung in Deutschland fortsetzen und studieren möchten. Sie können sich in Hildesheim in Sprach- und Vorbereitungskursen kostenfrei auf das Studium vorbereiten. Insgesamt sind 15 Plätze vorhanden. Eine Bewerbung ist bis zum 23. April 2019 möglich. Am Center for World Music haben bisher 100 Personen aus 15 Herkunftsländern im Alter von 20 bis 60 Jahren studiert.
Codex flores

Baden-Baden
Otello eisgekühlt – Verdi bei den Osterfestspielen in Baden-Baden
Neue Musikzeitung/nmz.de

Straßburg
Auf halber Strecke steckengeblieben – Webers „Freischütz“ in Straßburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Dichterliebe“ von Christian Jost: Grelle Wehmut
Christian Jost hat ein Lamento auf die Sängerin Stella Doufexis komponiert, eine Neuvertonung des Zyklus „Dichterliebe“, den sich auch Schumann einst vornahm
Tagesspiegel

Krems/ NÖ
Musik zwischen Himmel und Erde zu Ostern in Krems
Gidon Kremer und seine Kremerata Baltica gratulierten dem jubilierenden Kremser Osterfestival mit einem unbekannten Schnittke
Die Presse
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Eine umwerfende "Elektra" in Karlsruhe

Foto: Rachel Nicholls als Elektra
© Falk von Traubenberg/ Badisches Staatstheater

Richard Strauss, Elektra
Badisches Staatstheater Karlsruhe, 19. April 2019

Elektra: Rachel Nicholls
Chrysothemis: Anna Gabler
Klytämnestra: Anna Danik
Aegisth: Matthias Wohlbrecht
Orest: Renatus Meszar

Musikalische Leitung: Johannes Willig
Regie: Keith Warner
Badische Staatskapelle und Staatsopernchor

von Dirk Schauß (onlinemerker.com)

In seiner aktuellen Inszenierung der „Elektra“ von Richard Strauss am Badischen Staatstheater Karlsruhe erzählt Regisseur Keith Warner die Geschichte einer kaputten Familie. Dazu spielt Warner mit unterschiedlichen Zeitebenen und vermischt Antike und Gegenwart.

Als Schauplatz hat ihm dazu Bühnenbildner Boris Kudlicka einen gewaltigen Museumsraum auf die Bühne gebaut. Der Bühnenraum ist bereits geöffnet, wenn der Zuschauer den Saal, das Museum betritt. Eine Antikenausstellung ist im Gange. Museumsbesucher betrachten die Objekte. Unter ihnen eine junge Frau, die sich im Museum einschließen lässt. Allein diese stumme Szene ist sehr schlüssig und spannend inszeniert. Bekannte Personen mischen sich unter die Besucher. „Richard Strauss, Elektra,
Badisches Staatstheater Karlsruhe, 19. April 2019“
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