Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2020
Foto: Wolfgang Koch, Anna Netrebko. Foto: Michael Pöhn / Wiener Staatsoper (c)
Wien/ Staatsoper Natürlich ist Netrebko eine Tosca
Die Sopranistin gab ihr Wien-Debüt in Puccinis Opernklassiker im TV – in der leeren Staatsoper. WienerZeitung
Anna Netrebko als Tosca – ohne Publikum in Wien Bezahlartikel
Die Wiener Staatsoper kann derzeit nicht vor Publikum spielen. Aber sie kann spielen. Via ORFIII und Livestream schickte man Puccinis „Tosca“ um die Welt. Online ist die Aufführung noch zu sehen. Die Presse
Netrebkos erste Wiener „Tosca“: Mord im römischen Mädchenpensionat
Anna Netrebko verwandelte trotz Publikumslosigkeit Rührung in Herzschmerz. Trotzdem blieben Wünsche offen Der Standard
Ist es klug, ein Ehepaar als Liebespaar auftreten zu lassen`
Anna Netrebko und Yusif Eyvasov in der Wiener Staatsoper
Livestream am 13. Dezember 2020
von Dr. Ralf Wegner, Hamburg
Anna Netrebko verfügt als Tosca zweifellos über eine prachtvolle große und in der Höhe aufblühende, dunkel timbrierte, schöne Stimme ohne jede Schärfe oder störendes übermäßiges Vibrato. Der Stimme mangelt es aber in meinen Ohren an Ausdrucksvermögen, an Beseelung. Gefühle wie hingebungsvolle Liebe, Verzeihen, schiere Verzweiflung und abgrundtiefer Hass werden von der Sängerin zwar gespielt, aber nicht stimmlich transportiert. In Ermangelung der ausreichenden stimmlichen Gestaltungsfähigkeit neigte Frau Netrebko als Tosca deshalb zum Chargieren, also zur übertriebenen physischen Darstellung der von ihr dargestellten Figur. Wegen ihrer Berühmtheit und zweifellosen Stimmpracht vermag es wohl kein Regisseur, ihre darstellerischen Fähigkeiten in diskretere Bahnen zu lenken. Als Troubadour-Leonara war mir das noch nicht so aufgefallen, allerdings ist die Rolle auch nicht so exponiert wie die der Tosca. Man vergleiche nur die auf Youtube vorhandenen Tosca-Interpretationen von Raina Kabaivanska oder Eva Marton, von der außerordentlichen stimmlichen und darstellerischen Gestaltungsfähigkeit der Maria Callas ganz zu schweigen. Klassik-begeistert
Berlin/ Staatsoper Halbwegs gelungene Lockdown-Lohengrin-Premiere an der Staatsoper Berlin mit Bieito, Alagna, Miknevičiūtė
„Unechte“ Premiere an der Staatsoper Unter den Linden in diesem an Premieren so armen Theaterwinter. Aber die Staatsoper setzt ein Zeichen gegen Virus-Angst und Absagen-Tristesse. Wenn man auch Lockdown-gemäß ohne Publikum und im vollkommen leeren Großen Saal spielt. Matthias Pintscher dirigiert etwas harsch, Calixto Bieito zeigt eine erratische, aber doch nicht rundum schlechte Inszenierung. Alagna in seinem Rollendebüt kann teilweise überzeugen, hat Schwächen im Piano, steigert sich aber in den Paradestellen. Das Highlight ist Vida Miknevičiūtė als rätselhaft kühle Elsa mit erstaunlich souveränem Sopran. Auch Pape kann vollauf überzeugen. Ein Lohengrin unter erschwerten Bedingungen, durchaus sehens- und hörenswert – auch dank mitreißender Einzelleistungen. https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/12/14/lockdown
Wagner als Kammeroper
Werfen Sie jetzt bitte mal ganz flott alle Ihre Wagner-Vorurteile über Bord. Zu laut? Zu langatmig? Zu krude? Zu viele Wiederholungen? Vor allem zu viel Geschrei? Diese Klischees widerlegt die Berliner Lindenoper mit ihrer aktuellen Neuinszenierung – und bringt den „Lohengrin“ quasi als Kammeroper auf die Bühne. Maria Ossowski hat den Videostream der Neuproduktion mitverfolgt. BR-Klassik.de
Lohengrin“ als surrealistischer Film: Utopie und gewalttätige Ordnung
Calixto Bieto setzt im Staatsopern-Stream Wagner mit Smoking-, Anzug- und Karohemdträgern um, mit hervorragender Elsa und schwachem Lohengrin. Berliner Zeitung
Regietheater rückwärts
In der Berliner Staatsoper inszeniert der Skandalregisseur Calixto Bieito seinen „Lohengrin“ fürs Fernsehen. Sein Startenor Roberto Alagna hat diesmal zwar nicht abgesagt. Aber so richtig bei der Sache ist auch er nicht. Die Welt.de
Berlin/ Staatsoper „Lohengrin“ Unter den Linden: Trash von der Resterampe
Die völlige Abwesenheit von ästhetisch ansprechenden Bildern, Kostümen und Requisiten macht die dreieinhalb Stunden dauernde Aufführung zu einer wahren Prüfung. Der Schwan ist den ganzen Abend nur als kleine Origami-Papierfigur präsent, in dem schlampig-salopp gekleideten Roberto Alagna begegnet man eher einem in die Jahre gekommenen latin lover als einem Wagnerhelden. Warum hat die Staatsoper das sich und uns angetan?
Staatsoper Unter den Linden, Berlin, 13.12, Peter Sommeregger Klassik-begeistert
Schuberts letzte Klaviersonaten, die eine deutliche Handschrift erkennen lassenSchubert auf neuen Pfaden. Verantwortlich dafür zeichnet sich der Pianist und Pädagoge Hans-Jürg Strub. Als Klavier-Pädagoge zählt der Schweizer zu den prägendsten Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum. Dass Strub jedoch nicht nur meisterlich agiert, wenn er Nachwuchspianisten an die Weltspitze heranführt, sondern auch selbst ein gewichtiges Wort als Pianist mitzureden hat, beweist die neue Aufnahme. Strub hat vor kurzem Franz Schuberts Klaviersonaten in A-Dur D 959 und B-Dur D 960 aufgenommen. Erschienen ist die CD bei ARS Produktion.
Von Peter Sommeregger Klassik-begeistert
Rezension des Videostreams: BR Musica Viva
Prinzregententheater, München, Stream am 8. Dezember 2020
Wolfgang Rihm, Sphäre nach Studie für 6 Instrumentalisten (1993/2002)
Stabat Mater für Bariton und Viola
Male über Male 2 für Klarinette und 9 Instrumentalisten (2000/2008)
Es ist ein langer Arbeitstag. Darin enthalten sechs Stunden unterschiedliche Videokonferenzen. Der Tage hätte früher geendet, hätte ich mich für dieses Konzert ins Prinzregententheater einfinden dürfen. Auf dem Gang dorthin hätte ich mich innerlich eingestellt, freigemacht für das musikalische Erleben. Corona bedingter Konjunktiv.
Von Frank Heublein Klassik-begeistert
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 14. DEZEMBER 2020
Foto: Familie Netrebko-Eyvazov / Instagram (c), CHRISTBAUMKAUF IN WIEN, 1. Bezirk, Graben
Wien/ Staatsoper Erste echte Staatsopern-Premiere „Das verratene Meer“, eine Rarität von Hans Werner Henze Kleine Zeitung
Wien/ Theater an der Wien Theater an der Wien zeichnet „Platee“ für die Nachwelt auf
Gibt Dir das Leben Zitronen, mach Limonade draus – nach diesem Kalendermotto agieren derzeit Wiens Opernhäuser. Die Zitronen sind bekanntlich die Sperren in Folge der Coronapandemie. Und die Limonade sind die Aufzeichnungen zentraler Produktionen vor leerem Haus, für die nun die Zeit ist. Deren möglicherweise süßeste ist das barocke Ideenbombardement „Platee“, das derzeit im Theater an der Wien für die Kameras inszeniert wird. Auch wenn dabei ein Hauch des Abschieds weht. https://www.vol.at/theater-an-der-wien-zeichnet-platee-fuer-die-nachwelt-auf/6836989
Kein Publikum: Wie bei Neujahrskonzert und Fußball trotzdem gejubelt wird
Beim Neujahrskonzert kann man von der Couch aus applaudieren, bei Sky sorgen 16 Tasten für Stadion-Feeling. Kurier
BEETHOVEN: Pantheist, Freigeist oder Christ?
Ludwig van Beethoven war ein tiefreligiöser Mensch, seine Glaubensvorstellungen waren jedoch viel weiter gespannt als die Traditionen seiner Zeit. Wiener Zeitung
Nannette Streicher, eine vielseitig Begabte
Die Klavierbauerin und Unternehmerin war ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht voraus. Und sie war Beethovens fürsorglichste Freundin. Wiener Zeitung
Ladas Klassikwelt 58: Der große Ruf der „Stillen Nacht“
„Stille Nacht, heilige Nacht…“ – dieses Lied steht auf dem Programm fast jedes Weihnachtskonzerts. Sein Text wurde in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt. Wir verdanken die „Stille Nacht“ dem bescheidenen Organisten Franz Xaver Gruber aus Hochburg (Österreich). Die Bewohner dieses Ortes beschlossen, Gruber durch eine Theateraufführung „Auf der Suche nach der „Stillen Nacht’“ bekannt zu machen.
Das Weihnachtslied wurde am 24. Dezember 1818 während der Mitternachtsmesse in der Kirche in Oberndorf uraufgeführt. Bald darauf verbreitete es sich auf der ganzen Welt, aber der Name des Komponisten wurde für einige Zeit vergessen. Als das Lied populär wurde, schrieb man seine Urheberschaft entweder Josef Haydn oder Wolfgang Amadé Mozart zu. Das einfache, lyrische Stück mit einer ruhigen, eingängigen Melodie passte jedoch nicht zum Stil der beiden Wiener Klassiker.
von Jolanta Łada – Zielke Klassik-begeistert
Klare Kaufempfehlung – frischer Wind für Beethoven
Jung, leicht, vergnügt – so einen frischen Klang hatte ich bei den beiden Beethoven-Klavierkonzerten nicht erwartet. Der italienisch-schweizerische Pianist Olivier Cavé und die Kammerakademie Potsdam unter der Leitung des blutjungen österreichischen Dirigier-Wunders Patrick Hahn schaffen etwas Ungewöhnliches: Einem oft gehörten und tausendfach publizierten Klassiker neues Leben einzuhauchen. Meine Weihnachtsgeschenk-Empfehlung.
Patrick Hahn fand Zeit für ein Gespräch mit Klassik begeistert.
Von Barbara Hauter Klassik-begeistert
Meine Lieblingsoper (52): „Salome“ von Richard Strauss
Wenngleich die Salome nicht meine erste erlebte Oper war, so blieb von der am 15. Juni 1963 gesehenen Aufführung mein ältester Opernzettel erhalten. Die häufiger in modernen Werken eingesetzte, 2011 im Alter von 86 Jahren verstorbene Sopranistin Helga Pilarczyk sang und spielte die Salome so eindrucksvoll, dass ich mir diese Oper in den Folgejahren häufiger ansah.
Ralf Wegner berichtet über seine Lieblingsoper https://klassik-begeistert.de/meine-lieblingsoper-52-salome-von-richard-strauss/
Der Schlauberger 29: Es ist wieder Krippezeit – da hilft nur eins: Ab ins Bett!
ZEITUNGSAUSSCHNITT MIT KRIPPENFOTO: „WEIHNACHTSGRIPPE HANDGEFERTIGT, MIT 14 FIGUREN, NICHTRAUCHERHAUSHALT!
Sie glauben gar nicht, wie sehr ich das vermisst habe. Weihnachten ohne Grippe ist wie ein Tannenbaum ohne Nadeln. Wer an der Krippe steht und noch gesund ist, hat etwas verpasst.
Von Reinhard Berger https://klassik-begeistert.de/der-schlauberger-29-klassik-begeistert-de/„Die MONTAG-PRESSE – 14. DEZEMBER 2020“ weiterlesen
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Die SAMSTAG-PRESSE – 12. DEZEMBER 2020
FOTO: Wien: Erstes Probenfoto aus „TOSCA“ mit Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, (c) M. Pöhn, Wiener Staatsoper
Festspiele im Sommer: Kunst und Prävention
Was die Bayreuther und Salzburger Festspiele für den kommenden Sommer 2021 planen. Münchner Abendzeitung
Salzburg Star-Getümmel von Coronas Gnaden in „Elektra“
Salzburger Festspiele klotzen von 17. Juli bis 31. August 2021, sofern es die Pandemie gestattet. Oberösterreichische Nachrichten
Wien/ Staatsoper „Werther“ oder der Wunsch, wieder ein Wir sein zu wollen
„Werther“ an der Wiener Staatsoper: Musik gewordene Eleganz für TV-Kameras und FFP-Masken. Wiener Zeitung
Lieses Klassikwelt 66: Live
Ich bin schon ziemlich Stream-müde. Mehr als einen notdürftigen Behelf geben diese Streams einfach nicht her, ein Live-Erlebnis können sie nicht ersetzen.
Video-Streams und TV-Übertragungen bieten aktuell die einzige Möglichkeit für Musikerinnen und Musiker, nicht zu verstummen. Wobei es meist die großen Namen sind, die sich in Opernaufführungen, Konzerten oder Gala-Vorstellungen präsentieren. Stars wie Jonas Kaufmann, Elina Garanca, Piotr Beczala oder Placido Domingo. Oder auch die gefeierte Dirigentin Joana Mallwitz, die ihr Berlin-Debüt im RBB-Fernsehen feierte. Auch die mit dem Tenor Roberto Alagna prominent besetzte Lohengrin-Premiere an der Berliner Staatsoper Unter den Linden am kommenden Sonntag und das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti werden nur auf Monitoren verfolgt werden können. Dies dann allerdings mit Einschränkungen und Klimmzügen.
Von Kirsten Liese https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-66-live/
„Ich liebe es, starke Frauen zu spielen“ – Ein Gespräch mit der Sopranistin Freja Sandkamm, die gerade den Rolf-Mares-Theaterpreis erhalten hat
Ich freue mich für die Künstler, die in dieser schwierigen Zeit etwas Wertvolles tun; umso mehr, wenn sie dafür geschätzt werden. Der diesjährige Theaterpreis Rolf Mares wurde an alle Theater Hamburgs überreicht, die während der Pandemie ihre Produktionen dem Publikum per Live-Streaming angeboten haben. Eine der PreisträgerInnen ist die Sopranistin Freja Sandkamm, die für ihre hervorragende Violetta-Darstellung in „La Traviata“ auf der Bühne des Opernlofts ausgezeichnet wurde. „Stimmlich absolut überzeugend, ausdrucksvoll und in den Höhen sehr klar – ließ sie uns mitfeiern, -fiebern und -leiden“ – so begründete die Jury ihre Entscheidung.
von Jolanta Lada-Zielke Klassik-begeistert
Österreich
Corona-Hilfen für den Kulturbereich verlängert
Mit Koalitionsmehrheit hat der Nationalrat die Hilfen ausgebaut. Wiener Zeitung
Italienischer Plan fürs Netz : Die Kunst des schönen Streamings
Italiens Kulturminister Dario Franceschini will ein „Netflix der Kultur“ schaffen. Dafür wird er von vielen belächelt. Aber wie viele Initiativen aus Europa für Anspruchsvolles im Internet gibt es denn schon? Frankfurter Allgemeine
München Sexvorwürfe: Münchner Musikprofessor von Bose freigesprochen
Der frühere Professor für Komposition war wegen Drogenbesitzes und Vergewaltigung angeklagt, jetzt sprachen ihn die Richter teilweise frei. Verurteilt wurde er lediglich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Beweislage war schwierig. BR-Klassik.de
Missbrauchsfall an Münchner Musikhochschule: Eine Hölle namens Liebe Bezahlartikel
Ein Professor soll seine Freundin psychisch gequält haben. Vom Vorwurf der Vergewaltigung spricht ihn das Gericht frei. Doch der Mann räumt ein, seine Partnerin »über jedes menschliche Maß hinaus« erniedrigt zu haben. Der Spiegel„Die SAMSTAG-PRESSE – 12. DEZEMBER 2020“ weiterlesen
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. DEZEMBER 2020
Foto: Piotr Beczala, Wiener Staatsoper, WERTHER, Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn (c)
Jules Massenet WERTHER
Drame lyrique in vier Akten
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Andrei Serban Mit u.a. Piotr Beczala, Gaëlle Arquez, Clemens Unterreiner, Daniela Fally
Wien/ Volksoper Omer Meir Wellber wird Musikdirektor der Wiener Volksoper
Die designierte Volksopern-Direktorin Lotte de Beer hat ihren Musikdirektor gefunden. Der israelische Dirigent Omer Meir Wellber übernimmt ab 2022. Die Presse
Omer Meir Wellber Musikdirektor der Volksoper in Wien
Israeli war seit September 2018 Erster Gastdirigent der Semperoper. Wiener Zeitung
Wiener Volksoper: Omer Meir Wellber wird 2022 Musikdirektor
Israelischer Dirigent übernimmt für zumindest fünf Saisonen die Leitung des musikalischen Bereichs des Hauses Der Standard
Glyndebourne „Ein kleines Weihnachtswunder“ im Opernhaus Glydnebourne
Auf der Website des Opernhauses Glyndebourne ist zu lesen: „Während diesem Jahr musste einem die Hoffnung, irgendein Weihnachtskonzert in Glyndebourne auf die Bühne zu bringen, vorkommen wie eine glitzernde Fata Morgana in der Wüste: Eine Perspektive, die einem den Mund wässrig machte, die aber immer mehr außer Reichweite in einen verwirrenden Dunst der Ungewissheit rückte.“ So war es denn auch nur konsequent, als sich der Dirigent und Chormeister Aidan Oliver zu Beginn des „Christmas Concert“ am Samstagnachmittag einem milden Lächeln an das Covid-distanziert zwischen leeren Fauteuils placierte Publikum wandte: Es sei doch „ein keines Weihnachtswunder“, dass es gelungen sei, diese Aufführung zustande zu bringen.
Charles E. Ritterband berichtet aus Glyndebourne https://klassik-begeistert.de/christmas-concert-aidan-oliver-glyndebourne-tour-orchestra/
Mailand Mailänder Scala: Auf den Trümmern der Opernregie Bezahlartikel
Die erste Spielzeit des neuen Intendanten Dominique Meyer sollte mit „Lucia di Lammermoor“ beginnen. Daraus wurde ein Arienabend – aber ein besonderer. Die Presse
Mailand Statt einem Opernabend gab es Alkohol – das Coronavirus vereitelt auch die Eröffnung der Mailänder Scala Tagblatt.ch
Gala an der Scala – Viele Masken, aber kein Ball
Das Teatro alla Scala hat die neue Saison mit einem Fest der Musik eröffnet Neue Musikzeitung/nmz.de
Simone Kermes: Abrechnung und Neuanfang
Ausbeutung durch das Label oder Tausende Klicks und nur ein paar Euro: Simone Kermes will jetzt endlich selbstbestimmter sein. Und Sie hat ein neues Album: „Eternity“. Münchner Abendzeitung
„Konzertgänger in Berlin“ Ein Kapitel aus „Beethovn“
Beethoven war nicht da. So lautet der eröffnende Satz meines Romans Beethovn, dessen erstes Kapitel Sie hier lesen können. Das will ich Sie aber nicht tun lassen, ohne darauf hinzuweisen, dass es sich bei Beethovn um „das wohl originellste Buch zum Beethoven-Jahr“ (Peter Korfmacher) und „eine brillant unkonventionelle Hommage“ (Bernhard Hartmann) handelt. Und dass Sie den Roman für sich selbst oder für Ihre Liebsten zu Weihnachten in jeder Buchhandlung kaufen können https://hundert11.net/beethovn2020/
Lieder, Kekse, Kerzen – so feiert der Startenor Weihnachten
Weihnachten begann für den Tenor Jonas Kaufmann dieses Jahr schon im Hochsommer, als er den Werbeclip für sein neues Weihnachtsalbum „It’s Christmas“ drehte. Wie der Klassikstar die Adventszeit verbringt und welche Musik bei ihm an Weihnachten auf keinen Fall fehlen darf, erzählt er im Gespräch mit BR-KLASSIK. BR-Klassik.de
Steiermark Die styriarte 2021 widmet sich der „Lust“
Das detaillierte Programm sowie der Kartenvorverkauf sind erst ab März verfügbar. Aber das steirische Festival will schon jetzt Lust auf seine Ausgabe im kommenden Jahr machen und bietet Gutscheine an. Kleine Zeitung
Deutschland: Coronahilfen für Selbständige (Künstler): Statt Geld kommt eine Anzeige Zahlreiche Selbstständige erhalten Vorladungen der Polizei. Der Vorwurf: Subventionsbetrug. Verband spricht von mindestens 8.200 Fällen. https://taz.de/Coronahilfen-fuer-Selbstaendige/!5731975/
Links zu englischsprachige Artikeln
Streams The Ring Vegas
Wagner tale, totally reimagined in a brand new digital engagement. (Stream to purchase 25-40$) Das Rheingold & Die Walküre, December 12th, 2020 – 6:00pm PST Siegfried & Götterdämmerung. January 2nd, 2021 – 6:00pm PST https://vegascityopera.org/the-ring
Amstetten/ NÖ Musicalsommer: Internationales Spektakel nach Corona-Absage
Amstetten setzt 2021 auf die deutsche Premiere des Salsa-Musicals „On your Feet“ Kurier
Sprechtheater
Lars Eidinger: „Ich stelle mir vor, ich bin ein Cowboy“
Schauspieler Lars Eidinger im Interview über den Karrierehöhepunkt „Jedermann“ und wie man den roten Teppich übersteht. Wiener Zeitung
TV/ Film
ORF ORF zeigt „Die Simpsons“ zu Weihnachten auf Österreichisch
Der ORF zeigt „Die Simpsons“ zu Weihnachten auf Österreichisch. Für die Neuvertonung der Episode „Weihnachten in Florida“ (23. Dezember um 17.35 Uhr in ORF1) haben Robert Palfrader (Homer), Chris Lohner (Marge), Paul Pizzera (Bart) und Yasmo (Lisa) der Familie aus Springfield ihre Stimmen geliehen, teilte der ORF in einer Aussendung heute mit. https://orf.at/stories/3193035/
TV-Star Wolfgang Fierek wird 70
Es heißt ja immer 70 sei das neue 60. Für Wolfgang Fierek, der am 9. Dezember den runden Geburtstag feiert, scheint aber selbst dieses gefühlte Alter noch zu hoch gegriffen zu sein, denn: Er steckt voller Pläne und Energie. https://k.at/entertainment/tv-star-wolfgang-fierek-wird-70/401123376
Steven Soderbergh wird Oscar-Gala 2021 mitproduzieren
Soderberg soll gemeinsam mit der Film-Produzentin Stacey Sher und dem TV-Produzenten Jesse Collins der Oscar-Show neues Leben einhauchen. https://www.film.at/news/steven-soderbergh-wird-oscar-gala-2021
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Unter’m Strich
Todeszahlen zum Tabakonsum: Zigaretten sind Massenvernichtungs-Waffen
127.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen des Rauchens – das ist mehr als jeder achte Todesfall. Warum nur haben wir uns an diese Zahlen gewöhnt? Der Spiegel
Wendepunkt in der Pandemie: Wie viele Menschen sich impfen lassen müssen
Experten streben eine möglichst hohe Durchimpfungsrate an, Bevölkerung muss vor allem durch Ärzte überzeugt werden. Eine Impfpflicht auch für bestimmte Berufe ist ausgeschlossen. Kleine Zeitung
Wien Wien: 88 positive Fälle bei Massentest am Dienstag
Mit 26.032 durchgeführten Corona-Schnelltests war der Dienstag bisher der stärkste Tag bei den Wiener Massentests. 88 Personen wurden positiv getestet, bei ihnen wurde ein weiterer PCR-Test durchgeführt. https://www.vienna.at/wien-88-positive-faelle-bei-massentest-am-dienstag/6833168
Österreich Die perversen Wege eines fiebernden Finanzsystems Bezahlartikel
Die frisch gedruckten Euro-Billionen der EZB landen als „Überschussliquidität“ wieder bei ihr selbst, statt die Wirtschaft anzukurbeln. Die Presse
„Unrechtmäßiger Zugriff“ auf Biontech-Dokumente bei Cyberangriff
Bei einem Hackerangriff auf die Europäische Arzneimittelbehörde ist nach Angaben von Biontech und Pfizer auf Dokumente zum Coronavirus-Impfstoff der Pharmakonzerne zugegriffen worden. Die Aktien der Unternehmen rutschten ab. Die Welt.de
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. DEZEMBER 2020)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. DEZEMBER 2020)
www.onlinemerker.com (Quelle)
HEUTE AUS DER WIENER STAATSOPER: »Werther« im Live-Stream
Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
Jules Massenet WERTHER
Drame lyrique in vier Akten
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Andrei Serban Mit u.a. Piotr Beczala, Gaëlle Arquez, Clemens Unterreiner, Daniela Fally
GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 10. – 16. DEZEMBER 2020
(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.
12.12. DER VAMPYR (aus Utrecht, Aufnahme v. 15.2.1990) Radio 4Hilöversum-19 Uhr
TANCREDI (aus Beaure, Aufnahme v. 22.7.2017) RNE Classica Madrid-19 Uhr
ALADIN (aus Braunschweig, Aufnahme v. 10.3.2017) Deutschlandradio-19.05 Uhr
FIDELIO (aus London, Aufnahme v. 3.3.) ORF Ö1-19.30 Uhr
FALSTAFF (aus London, Aufnahme v. 19.7.2018) BBC 3-19.,30 Uhr
FIDELIO-URFASSUNG (aus Wien, Aufnahme v. 1.2.) France Musique-20 Uhr
LA TRAVIATA (aus Bordeaux, Aufnahme v. 27.9.) HR 2-20.04 Uhr
13.12. PASSIONNÉMENT (Live aus München) Bayern 4-20.30 Uhr
Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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STAATSOPER STUTTGART: Fortsetzung folgt: Wer ist Wir?
Das Programm der Staatsoper Stuttgart von Februar bis Juli 2021
Fünf Premieren, u.a. Jesus Christ Superstar und Johannes-Passion
Frühjahrsfestival „Wer ist wir?“
Staatsorchester unterwegs in der Stadt, Sinfonie- & Kammerkonzerte
Junge Oper im Nord macht den Februar zum Familienmonat und zeigt zwei Uraufführungen
Die Frage nach einem vielschichtigen „Wir“ beschäftigt die Staatsoper Stuttgart auch in der zweiten Saisonhälfte: Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz der Staatstheater Stuttgart gaben Opernintendant Viktor Schoner, die Leiterin der Jungen Oper im Nord (JOiN) Elena Tzavara und Generalmusikdirektor Cornelius Meister das Programm für den Zeitraum Februar bis Juli 2021 bekannt. Im zweiten Teil der Saison 2020/21 kommen insgesamt fünf Musiktheater-Premieren, zwei Produktionen aus dem Repertoire, vier konzertante Opern sowie diverse Sonderformate zur Aufführung. Das JOiN macht den Februar zum Familienmonat und plant vier Premieren, darunter zwei Uraufführungen. Die Musikerinnen und Musiker des Staatsorchesters Stuttgart werden neben den Sinfonie- und Kammerkonzerten das Frühjahrsfestival Wer ist wir? zentral mitgestalten. Singer-Songwriter und Produzent Max Herre kehrt als Artist in Residence an die Staatsoper zurück.
„Während der öffentliche Diskurs vor allem ein Thema kennt, entwickelten wir für das Frühjahr 2021 Projekte mit den Künstler*innen, mit denen wir ja vor Jahren ganz andere Verabredungen getroffen hatten. Entstanden ist ein Spielplan, der in der Kombination aus vielleicht unerwarteten musiktheatralischen Erkundungen wie bspw. Jesus Christ Superstar oder der Johannes-Passion, aus nachgeholten Premieren, konzertanten Opern und Repertoire, dem Mensch-Sein, der Frage „Wer ist wir?“ intensiv auf den Grund geht. Ich weiß nicht, ob wir relevant sein wollen für ein System – für das gemeinsame Mensch-Sein ist unsere Arbeit relevant, davon bin ich überzeugt“, so Intendant Viktor Schoner.
Premieren, Repertoire und konzertante Oper
Als zentrale Neuproduktion inszeniert Marco Štorman im MärzJesus Christ Superstar / Miserere unter der musikalischen Leitung von André de Ridder. Der Regisseur stellt darin Andrew Lloyd Webbers Rock Opera neben Arvo Pärts Miserere. Ks. Matthias Klink wird die Rolle des Jesus übernehmen, Katherine Manley singt Mary Magdalene. Generalmusikdirektor Cornelius Meister dirigiert im April eine weitere Premiere: Ulrich Rasches Sicht auf Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion. Der Regisseur und Bühnenbildner feiert mit Bachs Oratorium sein Comeback an den Staatstheatern und sein Debüt auf der Opernbühne. Zu erleben sind die Ensemblesänger Shigeo Ishino als Jesus und Moritz Kallenberg als Evangelist sowie Greer Grimsely als Petrus/Pilatus, gemeinsam mit dem Staatsopernchor.
Zu den Premieren, die in diesem Jahr aufgrund der Pandemie verschoben werden mussten, gehören Verzauberte Welt mit Maurice Ravels Oper Das Kind und die Zauberdinge und seiner Märchensuite Ma Mère L’Oye, Jules Massenets Werther, sowie Juditha triumphans von Antonio Vivaldi. Verzauberte Welt feiert seine Premiere im Februar 2021 in einer Inszenierung von Schorsch Kamerun und unter der musikalischen Leitung von Dennis Russel Davies. Im März folgt Werther in der Regie von Felix Rothenhäusler. Als letzte Premiere der Saison bringt Regisseurin Silvia Costa mit Dirigent Stefano MontanariJuditha triumphans im Mai auf die Bühne.
Cornelius Meister wird in der zweiten Hälfte der Saison zudem drei konzertante Opern an verschiedenen Spielorten dirigieren: In Kooperation mit dem Forum am Schlosspark zeigt die Staatsoper Stuttgart Ariadne auf Naxos von Richard Strauss in Ludwigsburg – in der bewährten Besetzung der Saison 2019/2020 und mit Harald Schmidt als Haushofmeister. Giuseppe Verdis Falstaff kommt mit Lucio Gallo in der Hauptrolle im Opernhaus zur Aufführung und Der fliegende Holländer von Richard Wagner mit Simone Schneiders Debüt als Senta und Tomasz Konieczny als Holländer soll zum Ende der Saison in der Liederhalle Stuttgart erklingen. Eine weitere konzertante Opernaufführung, Giacomo Puccinis Madama Butterfly, wird die Dirigentin Oksana Lyniv leiten – in der Hauptrolle Elizabeth Caballero.
Aus dem Repertoire zeigt die Staatsoper Stuttgart neben Barrie Koskys Inszenierung von Mozarts Zauberflöte, die im Oktober dieses Jahres Premiere in Stuttgart feierte, im Sommer 2021 Johann Strauss‘ Die Fledermaus in der Regie von Philipp Stölzl.
Frühjahrsfestival „Wer ist wir?“ und Konzerte des Staatsorchesters
Die Dramaturgie, die Musiker*innen des Staatsorchesters und die ganze Staatsoper Stuttgart beschäftigen sich im Frühjahrsfestival im März und April als Reflexion über die Leitfrage „Wer ist wir?“ mit der kulturellen Diversität Stuttgarts. In Kooperation u.a. mit der Staatsgalerie Stuttgart, dem Kunstmuseum und dem Württembergischen Kunstverein treten verschiedene musikalische Traditionen in einen interkulturellen Dialog. Das Angebot reicht von einer Langen Nacht in den Stuttgarter Museen über die Uraufführung der Kinderoper HOLLE!bis hin zu Kammermusik, 1:1 Concerts und zwei Sinfoniekonzerten unter der Leitung von Cornelius Meister und Nicola Luisotti. Dafür begibt sich das Staatsorchester in die Stadt und erkundet neue Orte der Begegnung.
„Das Staatsorchester Stuttgart und ich brennen darauf, wieder für das Publikum zu spielen, denn die Begeisterung für die Musik eint uns. Wir spielen für Stuttgarter*innen jeden Alters, wir laden alle zu uns ein, aber wir gehen auch selbst in andere Stadtteile und an ungewöhnliche Orte, wir spielen Sinfoniekonzert-Programme, aber auch Stummfilmkonzerte und Kammermusik, wir musizieren mit Weltstars, und wir musizieren mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Wir sind immer online für unsere Zuhörerinnen und Zuhörern da, aber vor allem und so oft es geht, sind wir mit ihnen im gleichen Raum: Sie hören und sehen uns direkt, wir spüren sie und geben für sie unser Bestes.“ so Generalmusikdirektor Cornelius Meister
In weiteren Sinfoniekonzerten sind die Dirigenten Gábor Káli, die Pianistin Gabriela Montero und der Violinist Renaud Capuçon sowie der Composer in Residence, Régis Campo, zu erleben. Mit insgesamt sieben Kammerkonzerte in verschiedenen Besetzungen im Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart führt das Staatsorchester die intensive Pflege der Kammermusik fort. Cornelius Meister wird zudem eine Aufführung zu einem Stummfilm-Klassiker Charlie Chaplins mit dem Staatsorchester leiten.
JOiN – Junge Oper im Nord: „Familienmonat“ im Februar, Uraufführungen
Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs soll im Februar 2021 mit einem „Familienmonat“ und Aufführungen von Die Zauberflöte, Verzauberte Welt und dem Familienkonzert Das Dschungelbuchgefeiert werden. Darüber hinaus plant das JOiN für die zweite Hälfte der Saison gleich zwei Uraufführungen: die Kinderoper HOLLE! von Sebastian Schwab (April) sowie das „Straßenoratorium“ Nesenbach der Komponistin Susanne Hinkelbein, welches gemeinsam mit einem eigens dafür zusammengestellten Stadtchor an acht verschiedenen Orten in Stuttgart aufgeführt wird (Juli).
Elena Tzavara, die künstlerische Leiterin des JOiN: „Kulturelle Bildung ist gerade in unserer jetzigen Krisenzeit von größter Bedeutung, um gesellschaftliche Teilhabe – auch über andere Kanäle – zu ermöglichen. Mit unseren digitalen Vermittlungsangeboten #joinusatschool und #joinusathome haben wir seit März nach neuen Wegen gesucht, um trotz der Kontaktbeschränkungen in einem gesellschaftlichen Austausch zu bleiben. Mit unserem Familienmonat Februar, dem Straßenoratorium Nesenbach und allen anderen mobilen und partizipativen Formaten erhoffen wir uns nun, auch wieder live und in Farbe soziale Anlässe zu stiften!“
Weitere Premieren feiert das JOiN mit der Tanzoper Les Enfants terribles (Kinder der Nacht) von Philip Glass (Juni) sowie der Produktion CRASH!, die das Film-Projekt Artus mit Musik von Nicholas Kok und Henry Purcell mit Claudio Monteverdis Il Combattimento di Tancredi e Clorinda vereint.
Neben Das Dschungelbuch im Opernhaus zeigt die Junge Oper Gold von Leonard Evers als Wiederaufnahme. Die Sitzkissenkonzerte finden ab Februar für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren im Foyer der Spielstätte im Nord statt.
Weitere Konzerte und Spezialformate
Für den zweiten Teil der Saison 2020/21 plant die Staatsoper Stuttgart zahlreiche weitere Konzerte und Spezialformate. Die Gesprächsreihe Wer ist wir? versucht mit der Fragestellung die einzelnen Positionen des Spielplans miteinander zu verbinden und setzt jeweils zwei Gäste miteinander in Dialog, während der Liederabend Farges mikh nit jiddische Operettenlieder präsentiert und Revue und Bestandsaufnahme eines fast in Vergessenheit geratenen Genres zugleich ist. Kammersängerin Helene Schneiderman und Sopranistin Alma Sadé werden dabei von Barrie Kosky am Klavier begleitet.
Unter dem Titel Quälend süße Einsamkeitwerden außerdem sechs Kurzfilme mit Musik von Claudio Monteverdi, Francesco Cavalli, Carlo Milanuzzi, Tarquino Merula, Benedetto Ferrari, Barbara Strozzi u.a. gezeigt. Darüber hinaus stellt sich das Internationale Opernstudio in verschiedenen Konzerten musikalisch vor. Im Juni 2021 schließt sich der thematische Bogen der Saison 2020/21 mit dem zweiten Teil des Konzerts Denk ich an Deutschland, dirigiert von Bernhard Kontarsky und unter der Leitung von Schorsch Kamerun. Artist in Residence Max Herre wird mit seiner Band Web Web an die Staatsoper zurückkehren.
Unter folgendem Link finden Sie das gesamte Programm als PDF, Biografien der Künstler*innen sowie Fotos der Intendanten:
ANKARA (Türkei): ERÖFFNUNG DER NEUEN KONZERTHALLE am 3.12.2020
Europa, im Dezember 2020: alle Opern, Theater und Konzertsäle sind geschlossen. Und man macht sich berechtigte Sorgen, um das Weiterbestehen dieser Institutionen, falls sie dann je wieder aufsperren sollten.
Überall, wirklich überall ? Nein, denn drüben in Asien, „hinten, weit, in der Türkei“ (Goethe) wurde soeben in der Hauptstadt Ankara – total antzyklischerweise, allen Viren dieser Welt zum Trotz – eine brandneue, riesige Konzerthalle eröffnet.
Es ist das erste, extra für diesen Zweck erbaute Gebäude in der türkischen Republik (bisher gab es nur dafür provisorisch adaptierte Lagerhallen, Speicher, etc.), und es hat aber auch schon eine schwierige Geschichte hinter sich. Der Spatenstich erfolgte nämlich bereits vor 28 Jahren, und seither stand (nicht zuletzt aufgrund der „Starrsinnigkeit“ der Architekten Semra und Özcan Uygur – wie offizielle Stellen hinter vorgehaltener Hand verlauten liessen – ein hässlicher Rohbau sinnlos in der Gegend herum.
Foto: Robert Quitta
Als aber vor zwei Jahren ein neuer, parteiloser Kulturminister ins Amt kam – der hünenhafte, durchsetzungsfähige Tourismus-Unternehmer Mehmet Nuri Ezroy – und gleich ordentlich Druck machte, ging plötzlich alles ganz schnell. Und somit fand jetzt endlich am 3.Dezember die langerwartete Eröffnungsgala statt.
Der in einem ehemaligen Eisenbahnindustrie-Viertel gelegene Bau ist architektonisch durchaus interessant und verhehlt seine Ambitionen nicht, ein „Landmark-Building“ zu sein (wie die Elbphilharmonie in Hamburg und die Neue Philharmonie in Paris). Er besteht aus einer gläsernen Halb-Pyramide als lichtspendendem Eingangsbereich, von dem man aus links und rechts in die beiden eier- oder igluförmigen Konzertsäle gelangt. Der große fasst 2200 Zuschauer, der kleine 600.
Aber nicht nur das Gebäude hat Ambitionen, sondern auch das Orchester, für das es gebaut wurde, erwartet sich von seiner neuen Heimstätte, dass es in Hinkunft in der weltweiten A-Liga mitspielen wird können.
Foto: Robert Quitta
Das mag uns eingebildeten, hochnäsigen, aus der „Welthauptstadt der Musik“ stammenden Wienern etwas verwegen erscheinen. Wir vergessen dabei aber, dass das Cumhurbaskanligi Senfoni Orkestrasi’na (übersetzt Presidential Symphony Orchestra – wobei sich das Presidential nicht auf den derzeitigen Präsidenten, sondern auf den ersten Präsidenten der Türke, Kemal Atatürk, bezieht) eines der ältesten Orchester der Welt ist. Es wurde (natürlich unter anderem Namen) bereits 1826 (!) gegründet – und zwar von niemand Geringeren als dem älteren Bruder Gaetano Donizettis Giuseppe. Der für seine Verdienste (er lebte 28 Jahre lang in Istanbul, wo er auch begraben ist), eine osmanische Militärkapelle in die westliche Musik eingeführt zu haben, vom Sultan den Ehrentitel Donizetti Pascha verliehen bekam.
Einen kleinen Einblick in den damaligen west-östlichen Stil vermittelten die ersten beiden Stücke des Eröffnungskonzerts: die für Sultan Abdulmecid bzw. Sultan Abdulaziz (jeder Sultan bekam immer seine eigene Komposition) geschriebenen marschähnlichen Hymnen von Donizetti und seinem Nachfolger Carulli.
Wie ja überhaupt die türkischen Teile der vom jungen Chefdirigenten Cemi’i Can Deliorman geleiteten Gala die für den mitteleuropäischen Besucher interessanteren waren. Denn die von Angela Gheorgiou vorgetragene Habanera hatte man schon ein paar mal gehört, wie auch die berühmte Arie aus Ihrer Leib-und Magenoper „Adriana Lecouvreur“ (die wahrscheinlich deshalb gewählt wurde, weil in ihr ein Sultan vorkommt: “ Del Sultano Amurate“ ).
Auch das Mozart-Piano-Doppelkonzert, hier vorgetragen von den Zwillingsschwestern Güher&Süher Pekinel ist ja nicht gänzlich unbekannt.
Die türkischen Komponisten Ferit Tüzün, Ahmed Adnan Saygun und Ulvit Cemal Erkin hingegen sind für unsere Ohren total unbeschriebene Blätter – wenn auch zu Unrecht. Denn besonders Sayguns Ouvertüre zur ersten türkischen Oper „Özgoy“ und Erkins Köçekce-Suite machten großen Appetit auf mehr.
Insofern war das erste Eröffnungskonzert – auch wenn die Stimmung im covidbedingt nur zu einem Drittel besetzten Saal naturgemäss nicht überschäumend war – doch sehr faszinierend und inspirierend.
Deliorman plant übrigens für April ein neues Festival für zeitgenössische Musik – das erste seiner Art in der Türkei.
Und der toughe Kulturminister lässt – tatkräftig unterstützt von seinem Präsidenten, der offenbar kunstverliebter ist als unser Bundeskanzler – nicht locker: bereits im März soll die nächste Grossbaustelle – die neue Oper am zentralen Taksim-Platz in Istanbul – fertiggestellt werden. Wir sind gespannt !
Robert Quitta, Ankara
Präsident Erdogan schreitet zur Eröffnung. Und der toughe Kulturminister lässt – tatkräftig unterstützt von seinem Präsidenten, der offenbar kunstverliebter ist als unser Bundeskanzler – nicht locker: bereits im März soll die nächste Grossbaustelle – die neue Oper am zentralen Taksim-Platz in Istanbul – fertiggestellt werden. Foto: Robert Quitta
WIEN/ Theater Jugend: Vorstellungsabsagen bis 7. Jänner, Spielplan Jänner 2021 und Online-Weihnachtserzählung
Leider müssen wir aufgrund behördlicher Auflagen weiterhin unsere Vorstellungen bis 7. Jänner 2021 absagen.
Wir freuen uns wirklich schon sehr, wenn wir Sie endlich wieder auf unseren Bühnen begeistern dürfen! Bis dahin proben wir weiterhin und bereiten für Sie unsere nächste Premiere von DER KLEINE DICKE RITTERvon Robert Bolt in der Regie von Werner Sobotka mit dem neuen Premierendatum 8. Jänner 2021 16 Uhr für Kinder ab 6 Jahren im Renaissancetheater vor! Und für Jugendliche ab 11 Jahren zeigen wir ab 9. Jänner 2021DIE ABENTEUER DES ODYSSEUSnach Homer von Michael Schachermaier im Theater im Zentrum. Die Premiere findet am 12. Jänner 19:30 Uhr statt.
DER KLEINE DICKE RITTER
Ab 6 Jahren
Vorstellungen: 8.-20.1.2021
Ritter Länglich ist ein ernsthafter kleiner Mann, etwas rundlich um die Leibesmitte, der seine Ritterschaft als Leidenschaft betrachtet. Er hat ein großes Herz und kann keinem Drachen etwas zuleide tun. Auf seiner Mission, einem gemeinen Alleinherrscher und Fiesling das Handwerk zu legen, helfen dem pflichtbewussten Tierfreund sein scharfer Verstand und viele neue fabelhafte Bekanntschaften…
Werner Sobotka inszeniert das parabelhafte Plädoyer für Nächstenliebe und Gerechtigkeit von Robert Bolt.
Österreichische Erstaufführung: 8. Jänner 2021 um 16 Uhr, Renaissancetheater
DIE ABENTEUER DES ODYSSEUS
Ab 11 Jahren
Vorstellungen: 9.1.-20.3.2021
Heureka! – Es ist vollbracht! Mit Hilfe einer genialen List hat Odysseus den zehn Jahre andauernden Krieg gegen Troja zu Gunsten der Griechen entschieden, und auch für ihn scheint sich nun alles zum Guten zu wenden. Dass jedoch ausgerechnet sein Name in ferner Zukunft mit einer beschwerlichen und langwierigen Irrfahrt in Verbindung gebracht werden soll, hätte er sich wohl nie träumen lassen. Dabei will er doch nur eines: nach Hause…
Regisseur Michael Schachermaier wagt sich an einen der großen Klassiker der Weltliteratur.
Premiere: 12. Jänner 2021 um 19:30 Uhr, Theater im Zentrum
Anbei finden Sie die Presseinformationen sowie unsere Spieltermine im Jänner 2021. Sujetbilder zum Download zu „Die Abenteuer des Odysseus“ und „Der kleine dicke Ritter“ gibt es hier: www.tdj.at/tdjpresse. Szenenfotos zu diesen Produktionen können wir erst kurz vor den jeweiligen Premieren zur Verfügung stellen.
Wir wünschen allen eine wunderbare Vorweihnachtszeit und möchten unserem Publikum diese mit neuen Online-Videogeschichtenverkürzen! Machen Sie es sich zu Hause gemütlich und lassen Sie sich vom Ensemble des Theaters der Jugend den englischen Weihnachstklassiker von Chalres Dickens’s A CHRISTMAS CAROL – EINE WEIHNACHTSGESCHICHTEerzählen! Jeden Adventsonntag und am 23. Dezember erscheint eine neue Folge. Zu sehen auf TdJ Youtube, TdJ Facebook und TdJ Instagram/TdJ IGTV!
Hier finden Sie nähere Informationen und können den Film ansehen:
Aufgrund des Erlasses des Gesundheitsministeriums und der dringenden Empfehlung des Kulturministeriums wird die letzte Veranstaltung „Harmoniemusik zum Advent“ im Rahmen der Haydnregion Niederösterreich am 13. Dezember 2020 verschoben: Mit einem leicht adaptierten Programm präsentiert sich das Ensemble Barucco dem Publikum im Rahmen des Konzerts „Harmoniemusik zum Frühlingsbeginn“ – pünktlich am Sonntag, 21. März 2021, um 16.30 Uhr, in der Pfarrkirche Prellenkirchen. Der Gesamterlös kommt der Renovierung der Kirchenorgel zugute.
Für bereits bezahlte Karten gibt es auf Wunsch entweder Gutschriften oder das Geld wird rückerstattet. Infos unter: www.haydnregion-,">noe.at/karten.html , ,
Tel. +43 02164/2268
Nachstehend Detail-Infos zum verschobenen Konzert am 13. Dezember 2020:
Das Saison-Abschlusskonzert „Harmoniemusik zum Advent“ knüpft an die Tradition von Blech- und Holzbläser-Ensembles des späten 18. Jahrhunderts an und präsentiert am 13. Dezember, um 18 Uhr, im Clarissa-Saal von Schloss Rohrau Kompositionen von Joseph und Michael Haydn, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach auf historischen Blasinstrumenten, meisterhaft interpretiert vom Bläserensemble des Original-klangorchesters Barucco.
Harmoniemusik zum Advent
Bläsermusik aus Barock und Klassik auf historischen Instrumenten
SO, 13. Dezember 2020, 18.00 Uhr
Rohrau, Schloss, Clarissasaal
JOSEPH HAYDN: „Feldparthie“, Hob II. (Auszüge)
MICHAEL HAYDN: Divertimento in D-Dur, P. 95 MH 418
GEORG PHILIPP TELEMANN: Ouverture „La Joye“, TWV 55:F5
JOHANN SEBASTIAN BACH: Choräle aus dem Weihnachtsoratorium, BWV 248
BLÄSERENSEMBLE DES ORIGINALKLANGORCHESTERS „BARUCCO“:
ANDREAS HELM, Oboe und Leitung
ELISABETH BAUMER, Oboe
PETER DORFMAYR, Horn
CHRISTINE GNIGLER, Fagott
MAKIKO KURABAYASHI, Fagott
Karten: EUR 28,- (Kat.A) / EUR 22,- (Kat.B)
Foto: Anna Netrebko sang am Dienstag im Marinsky-Theater die Tatjana in „Eugen Onegin“, (c) Instagram
Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 9. DEZEMBER 2020
Oper in der Pandemie: So fährt der Opernzug nach nirgendwo
Die Opernhäuser streamen ein bisschen Verdi. Die Met in New York sperrt alle Mitarbeiter aus. Und in Mailand feiert die Scala Saisoneröffnung mit einem dreistündigen Programm aus der Dose. Relevanz des Musiktheaters sieht anders aus. Die Welt.de
Mailand: Scala feierte trotz Lockdown den Saisonbeginn
Gala im leeren Mailänder Opernhaus wurde weltweit von RAI 1 und per Videostream übertragen. Wiener Zeitung
Mailänder Scala trotzte mit Operngala der Coronakrise Kleine Zeitung
Scala-Eröffnung in Milano. Der Abend lässt auf eine glanzvolle Renaissance nach Covid 19 hoffen…
Der Preis des Abends gebührt eindeutig der Newcomerin Lisette Oropesa.Ganz anders als gewohnt fiel diesmal die traditionell am 7. Dezember stattfindende Saisoneröffnung der Mailänder Scala aus. Die zu Ende geprobte Eröffnungspremiere „Lucia di Lammermoor“ konnte der Pandemie wegen nicht gezeigt werden. Kurzfristig wurde ein Gala-Konzert organisiert, dessen Teilnehmerliste sich wie das who’s who der gegenwärtigen ersten Garnitur von Opernstars liest. Der Regisseur Davide Livermore entwarf zeitlose Tableaus in wunderschönen Bühnenbildern, die jeweils nur bedingt mit der Handlung der Oper zu tun hatten, aus der gerade gesungen wurde. Originell waren die Ideen allemal. Am schönsten vielleicht der Eisenbahn-Salonwagen, der durch das winterliche Sibirien fuhr, und für gleich drei Arien aus Don Carlos als Kulisse diente.
von Peter Sommeregger https://klassik-begeistert.de/teatro-alla-scala-milano-saisoneroeffnung/
Radek, knapp 2: Als Donald Trump seinen IQ untersuchen ließ
Es gibt aber auch Gewinner: Die Pandas, von denen das Wort Pandemie ja kommt, hatten endlich im Zoo von Peking einvernehmlichen Sex, weil ihnen endlich keine Touristen zugeschaut hatten. Vermissen werden wir auch den Witz: „Hier spricht ihr Flugkapitän auf dem Flug von Wien nach Hamburg. Ich arbeite heute von zu Hause aus.“
Endlich gute Nachrichten: Zwei große Plagen verabschieden sich langsam aber sicher. Plage Nr. 1: Donald Trump. Obwohl er die Wahl gewonnen hat, zieht er sich doch aus dem Weißen Haus zurück. So viel Großzügigkeit kann man allen Politikern wünschen. Als eine Journalistin neulich ihn fragte, ob er seinen IQ schon überprüft hat, lautete die Antwort des mächtigsten Mannes Amerikas : „Ich bin völlig gesund. Die Ärzte haben mich untersucht. Ich habe keinen IQ.“ Klassik-begeistert
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 8. DEZEMBER 2020
„So geht es nicht“: Kultur-Promis klagen gegen Theaterschließungen in Bayern
25 Künstlerinnen und Künstler, darunter Christian Gerhaher und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, wollen vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ziehen. Ihren Vorstoß begründen sie mit dem Verfassungsrang der Kultur und sehen sich dabei selbst in der Ausübung ihrer Grundrechte verletzt. Verwiesen wird unter anderem auf das wissenschaftlich verbürgte geringe Infektionsrisiko bei Opern-, Schauspiel und Konzertveranstaltungen. Münchner Merkur
München Sänger und Dirigenten wollen gegen Bayerns Corona-Politik klagen
Mindestens 25 Bühnenkünstler wollen gerichtlich gegen die Schließung von Theatern und Konzertsälen im Freistaat vorgehen. Sie sehen bei den aktuellen Maßnahmen den Verfassungsrang von Kultur nicht ausreichend berücksichtigt und fordern Lockerungen. BR-Klassik.de
Ladas Klassikwelt 57: „Gismondo, re di Polonia“ von Leonardo Vinci – ein Feld zum Vorführen für Contratenöre
Eines der wichtigsten Musikereignisse dieses Jahres war die Konzertaufführung des Dramma per Musica „Gismondo, re di Polonia” (Sigmund, König Polens) im Rahmen des „Bayreuth Baroque Opera Festival“ am 11. September 2020. Als ich den Titel des Drammas hörte, freute ich mich darauf, ein weiteres Stück kennenzulernen, das ein bestimmtes Thema aus der polnischen Geschichte aufgreift. Ich erwartete, dass der Komponist Leonardo Vinci (1690-1730; nicht Leonardo da Vinci) wie sein späterer deutscher Kollege Ferdinand Pfohl (1863-1949) ein Libretto vertonen würde, dessen Inhalt sich auf die Regierungszeit von König Sigismund II. Augustus bezieht. Stellen Sie sich meine Enttäuschung vor, als ich herausgefunden habe, dass man mit dem Namen „Gismondo“ eine Figur gemeint ist, die dem 1699-1730 regierenden König von Dänemark und Norwegen Friedrich IV. Oldenburg ähnelt, um ihn auf diese Art und Weise zu ehren. Laut dem Autor des Librettos, brauchte das Publikum eine Verbindung mit der Gegenwart, weshalb er zwei Herrscher nordeuropäischer Länder in polnische Kostüme kleidete und ihnen polnische Namen gab.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt Klassik-begeistert
Zürich Kritik: Verdis „Simon Boccanegra“ als Online-Premiere an der Oper Zürich
Selbstvorwürfe eines Vaters BR-Klassik.de
Wien Kartenverkauf: Bundestheaterkassen ziehen um
Ab Mittwoch in der Wiener Staatsoper – derzeit nur Gutscheinverkauf und Refundierung. Wiener Zeitung
Salzburg/ Festspiele Der Fahrplan und die Tickets
Das Warten gehört sich ja im Advent, aber man braucht in dem Fall nur noch vier Türln aufzumachen: Ab 10. Dezember nämlich soll das Programm der Salzburger Festspiele 2021 online abzurufen sein. DrehpunktKultur
Klassik-Köpfe des Jahres 2020
Diese Fünf prägten das Klassikjahr BR-Klassik-de
Grazer Musikverein bringt erstmals Online-Konzert
Der Grazer Musikverein zeigt am 12. Dezember erstmals ein Konzert online: Aufgezeichnet wurde der letzte Abend im Stefaniensaal vor dem Lockdown im November mit Oksana Lyniv am Pult. Für Musikverein-Mitglieder ist der Stream gratis, andere Zuschauer müssen ein Ticket um fünf Euro bei oeticket erwerben. Das Programm mit Musik von Mozart und Prokofjew ist 24 Stunden abrufbar, hieß es bei einer online-Pressekonferenz am Montag. https://www.krone.at/2293085
Gratis für Mitglieder: Grazer Musikverein präsentiert erstmals ein Online-Konzert
Der Grazer Musikverein zeigt am 12. Dezember erstmals ein Konzert online: Aufgezeichnet wurde der letzte Abend im Stefaniensaal vor dem Lockdown im November mit Oksana Lyniv am Pult. Kleine Zeitung
Festspielhaus St. Pölten: Neujahrskonzert aus dem Fernseher
Das Konzert des Tonkünstler-Orchester wird am 3. Jänner bundesweit im ORF ausgestrahlt. Kurier
Einfach überwältigend: OpernsängerInnen, MusikerInnen, TänzerInnen und SchauspielerInnen nehmen in der Mailänder Scala die verschiedesten Orte für sich ein.
Mit rhythmischer Gliederung und einem erzählerischen roten Faden führt uns das Programm durch die Jahrhunderte der Opernkunst. Ein Wiedersehen mit großen Werken wie Carmen, Rigoletto, Don Carlo und Turandot oder Balletten wie dem Nussknacker.
Programm :
F. Cilea – “Io son l’umile ancella” (Adriana Lecouvreur) – Registrazione
Inno di Mameli
G. Verdi – Preludio (Rigoletto)
G. Verdi – “Cortigiani vil razza dannata” (Rigoletto) – Luca Salsi
G. Verdi – “La donna è mobile” (Rigoletto) – Vittorio Grigolo
G. Verdi – “Ella giammai m’amò” (Don Carlo) – Ildar Abdrazakov
G. Verdi – “Per me giunto” (Don Carlo) – Ludovic Tézier
G. Verdi – “O don fatale” (Don Carlo) – Elina Garanča
G. Donizetti – “Regnava nel silenzio” (Lucia di Lammermoor) – Lisette Oropesa
G. Puccini – “Tu, tu piccolo Iddio” (Madama Butterfly) – Kristine Opolais
R. Wagner – “Winterstürme” (Walküre) – Camilla Nylund, Andreas Schager
G. Donizetti – “So anch’io la virtù magica” (Don Pasquale) – Rosa Feola
G. Donizetti – “Una furtiva lacrima” (Elisir d’amore) – Juan Diego Flórez
(Ballo) “Lo Schiaccianoci” – Ballo
G. Puccini – “Signore ascolta” (Turandot) – Aleksandra Kurzak
G. Bizet – Preludio (Carmen)
G. Bizet – “Habanera” (Carmen) – Marianne Crebassa
G. Bizet – “La fleur que tu m’avais jetée” (Carmen) – Piotr Beczala
G. Verdi – “Morrò, ma prima in grazia” (Un ballo in maschera) – Eleonora Buratto
G. Verdi – “Eri tu” (Un ballo in maschera) – Geroge Petean
G. Verdi – “Ma se m’è forza perderti” (Un ballo in maschera) – Francesco Meli
J. Massenet – “Pourquoi me réveiller” (Werther) – Benjamin Bernheim
(Ballo) “Waves” – Ballo con Roberto Bolle
(Ballo) “Verdi Suite” – Ballo
G. Verdi – “Credo” (Otello) – Carlos Álvarez
U. Giordano – “Nemico della patria” (Andrea Chenier) – Placido Domingo
G. Puccini – “E lucevan le stelle” (Tosca) – Roberto Alagna
G. Puccini – “Nessun dorma” (Turandot) – Jonas Kaufmann (wird laut Scala-Pressebüro durch Piotr Beczala ersetzt)
G. Puccini – “Un bel dì vedremo” (Madama Butterfly) – Marina Rebeka
G. Rossini – “Tutto cangia”, (Guglielmo Tell) – Eleonora Buratto, Rosa Feola, Marianne Crebassa, Juan Diego Florez, Luca Salsi, Mirko Palazzi
Weitere Informationen und Bilder weiter unten „Infos des Tages“!
Deutschland Scholz plant Corona-Schutzschirm für Veranstaltungen Hoffnung für Theater und Konzertveranstalter: Der Staat will mit einer Kostenausfallgarantie helfen – aber die Mehrwertsteuer soll wie geplant wieder steigen. Tagesspiegel
Wien Opernsänger und Schauspieler Klaus Ofczarek gestorben
Der Vater von Burgschauspieler Nicholas Ofczarek wurde 81 Jahre alt. Er wirkte viele Jahre an der Volksoper und trat in etlichen Fernsehproduktionen auf. Die Presse
Schuberts letzte Klaviersonaten in Vollendung
Die beiden letzten Klaviersonaten Schuberts, die in den Wochen und Monaten vor dem Tod des Komponisten am 19. November 1828 entstanden, wurden erst im Laufe des 20. Jahrhunderts in ihrer Bedeutung erkannt und gewürdigt. Heute zählen sie zu den anerkannt reichsten Schöpfungen des Wiener Komponisten in der letzten Phase seines kurzen Lebens.
Peter Sommeregger bespricht aktuelle CDs Klassik-begeistert
Der Schlauberger 28: Und dann kommt der Knaller – sprachlich uneinholbar
Tritt den Sprachpanschern ordentlich auf die Füße! Gern auch unordentlich. Der Journalist und Sprachpurist Reinhard Berger wird unsere Kultur nicht retten, aber er hat einen Mordsspaß daran, „Wichtigtuer und Langweiler und Modesklaven vorzuführen“. Seine satirische Kolumne hat er „Der Schlauberger“ genannt.
von Reinhard Berger
Es geht wieder los. Mit der besinnlichen Adventszeit. In Wort und Bild. Sprachlich hat sich seit vorigem Jahr nicht viel getan. Auch bildlich ist keine Bewegung in der Szene zu erkennen. Im Minutenrhythmus ploppen auf meinem Handy Adventskränze auf. Voriges Wochenende an die 30 Stück. Mit EINER brennenden Kerze. Heute, Sonntag, werden es schon zwei Kerzen sein. Und dann drei. Bis die Absender vom Kalender ausgebremst werden. https://klassik-begeistert.de/der-schlauberger-28-klassik-begeistert-de/„Die MONTAG-PRESSE – 7. DEZEMBER 2020“ weiterlesen
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 6. DEZEMBER 2020
Foto: Christian Gerhaher; Gregor Hohenberg (c)
München Klassik-Künstler um Christian Gerhaher ziehen vor Gericht Eine Gruppe international renommierter Musikerinnen und Musiker will die pauschale Schließung von Konzert- und Opernhäusern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufheben lassen. Am 7. Dezember 2020 soll hierzu beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof München ein Antrag eingehen. BR-Klassik.de
Deutschland Kanzlerin im Video-Podcast
Merkel: „Uns fehlt, was die Künstler uns geben Zum Video-Podcast
Villazón: Es gibt zu viel kostenloses Streaming
Klassik-Star Rolando Villazón (48) sieht die vielen kostenlosen Streaming-Angebote von Theatern in der Corona-Krise kritisch. Münchner Abendzeitung
Napoli Jonas Kaufmann überzeugt mal wieder in Napoli …
Es ist der Abend des Jonas Kaufmann. So gut habe ich den Münchner Tenor seit Jahren nicht mehr gehört. Kraftvoll, gefühlvoll, voller Leben, voller Energie und Vitalität. Mit einer warmen, bernsteinfarbenen Mittellage. Und einem hohen Register, das voll, klar und funkelnd aus den Boxen erstrahlt. Wir sind per Stream live dabei im Teatro di San Carlo im süditalienischen Neapel. Der weltweit bekannteste Tenor Jonas Kaufmann singt den Tiruddu in der „Cavalleria Rusticana“ von Pietro Mascagni. Er scheint wie ausgewechselt. Noch am Montag zeugte der Stream der Bayerischen Staatsoper, München (aufgenommen am 27. November 2020), von stimmlichen Schwächen Kaufmanns als Rodolfo in Giacomo Puccinis Oper „La bohème“, vor allem bei etlichen Spitzentönen – „an einem Haus, an dem er in knapp sieben Monaten seinen ersten Tristan singen will“, schrieb Peter Sommeregger für Klassik begeistert. Klassik-begeistert
Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 17 (Mit Verlosung)
Es gibt etwas zu gewinnen! Und zwar zwei CDs mit dem Titel „Aveu Passioné“ von Boris Bloch / Piano. Wie Sie gewinnen können? Die fünfte Frage des heutigen Quiz“ wird nicht direkt aufgelöst. Stattdessen senden Sie uns bitte die korrekte Antwort auf Frage 5 per E-Mail.
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-17/
Krim-Projekt sorgt für Zündstoff
Wolf D. Prix hat mit seinem Büro Coop Himmelb(l)au Architekturgeschichte geschrieben. Jetzt aber scheiden sich an einem Opernprojekt in der Krim-Stadt Sewastopol im Auftrag der russischen Stiftung Nationales Kulturerbe die Geister. https://orf.at/stories/3192246/
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 5. DEZEMBER 2020
Elina Garanca, Copyright: Teatro di San Carlo
Opernstar Elīna Garanča: „Mache mir Sorgen um meine Kinder und meinen Vater“
Opernsängerin Elīna Garanča im Interview über Frauen, Corona und die schwierige Situation für die Kulturszene. Kurier
Was, wenn das Theaterpublikum nicht wiederkommt?
Es ist an der Zeit, das bürgerliche Konzept von Theater und seiner baulichen Hüllen neu zu überdenken Der Standard
München/ Bayerische Staatsoper Falstaff (Verdi) – Neuproduktion, Stream vom 2. Dez. 2020
Lyrische Komödie (Komische Oper), Libretto von Arrigo Boito nach The Merry Wives of Windsor (1597) und Passagen aus King Henry IV (1597) von William Shakespeare
Einlassungen von Tim Theo Tinn
“Tutto nel mondo è burla” “Ma questa messa in scena è una stupida nullità, fronzoli!” https://onlinemerker.com/muenchen-bayerische-staatsoper-falstaff-verdi-neuproduktion-stream/
München Theater sind kein Seuchenherd
Die Staatstheater schließen bis Ende Januar. Eine Studie gibt Perspektiven für den Neuanfang und hält viel mehr Besucher für vertretbar. Münchner Abendzeitung
Lieses Klassikwelt 64: Abschiedsabende…
Befänden wir uns nicht im zweiten Lockdown, hätte die Sopranistin Edita Gruberová der Musikwelt in diesen Tagen vermutlich noch zwei Abschiedsabende beschert: Am 27. November und 1. Dezember wollte sie sich in ihrer slowakischen Heimat noch einmal in ihrer Paraderolle in Donizettis Roberto Devereux präsentieren.
Am 23. Dezember feiert die Primadonna aus Bratislava ihren 74. Geburtstag, im September verkündete sie ihren definitiven Zurückzug von der Bühne. Immerhin ein großer gebührender Abschied war ihr vergönnt, als sie im März 2019 in der Bayerischen Staatsoper noch einmal die Elisabetta in Roberto Devereux verkörperte. Klassik begeistert
Meine Lieblingsoper (51): „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart
Mozarts Don Giovanni „darf als die Krone seiner Schöpfung gelten: In gleichem Maße vollendet durch Tiefe und Wahrheit des Ausdrucks, durch Schönheit der Form, Reichtum der Ideen und strenge Durchführung der psychologischen Entwicklung, ist sie geradezu das erhabenste Muster eines Tondramas“. So schrieb einst Emil Vogel in seinem Vorwort zum Klavierauszug dieser Oper. Dem lässt sich schwerlich etwas hinzufügen. Mozarts Don Giovanni ist unangreifbar und übersteht wie kaum ein anderes Werk inszenatorischen Eingriffen. Gegebenenfalls macht man im Theater die Augen zu und lauscht nur der Musik. Dennoch will ich es wagen, mich mit diesem Meisterwerk auseinander zu setzen.
Ralf Wegner berichtet über seine Lieblingsoper Klassik-begeistert
Alt aber gut: Die Wiederentdeckung einer „Zauberflöte“
Man reibt sich die Augen: Eine Zauberflöten-Einspielung taucht wieder auf, die ursprünglich Ende der 1970er-Jahre beim Plattenlabel Barclay erschienen war. Tatsächlich erscheint sie nun nach über vierzig Jahren erstmals auf CD. Äußerer Anlass dürfte der 80. Geburtstag des Dirigenten Alain Lombard sein. Die Sängerbesetzung liest sich wie ein „who’s who“ der damaligen vokalen Prominenz. Manche Namen haben bis heute ihren Glanz nicht verloren. Umso erstaunlicher, dass man sich erst jetzt wieder auf diesen vergessenen Schatz besonnen hat.
Eine CD-Kritik von Peter Sommeregger Klassik-begeistert
Elbphilharmonie nutzt Lockdown zur Orgelreinigung
Sie ist das Herzstück des Großen Saals: die Orgel der Elbphilharmonie. Weil der Konzertsaal ohnehin geschlossen ist, werden die 4765 Pfeifen jetzt gesäubert und gewartet. Der Spiegel
„Am Rand der Avantgarde“ – Ein Gespräch mit dem Komponisten Fredrik Schwenk
Vielseitig, erfinderisch, voller innerer Wärme und Humor – einen solchen Eindruck auf mich machte Professor Fredrik Schwenk, als ich ihn während des diesjährigen „Festivals junger Künstler Bayreuth“ kennenlernte. Dieser Eindruck vertiefte sich noch, als ich seine Website besuchte und einige Mitschnitte seiner Werke anhörte.
Der Komponist Fredrik Schwenk im Gespräch mit Jolanta Lada-Zielke Klassik-begeistert„Die SAMSTAG-PRESSE – 5. DEZEMBER 2020“ weiterlesen
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 4. DEZEMBER 2020
Foto: 4. – 7. Dezember 2020 im Stream. NEAPEL: BACK-STAGE-FOTOS VOM „CAVALLERIA“-TEAM (c) Instagram
Neapel
„Cavalleria rusticana“ als Bezahlstream
Elina Garanca und Jonas Kaufmann sind die Protagonisten von Pietro Mascagnis Oper „Cavalleria Rusticana“, die ab dem heutigen Freitag (4. Dezember) bis zum 7. Dezember in Konzertform auf der Facebook-Seite des Theaters zu sehen ist. Zuschauer werden dafür einen symbolischen Preis von 1,09 Euro zahlen müssen. https://www.vol.at/erste-zusammenarbeit-der-opernstars-kaufmann-und-garanca/6823178
Österreich Die Kulturverliebten verlieren die Geduld
Es kam wie erwartet: Nachdem die Kunst einen Monat lang kein Thema war, bleiben jetzt die Theater mit Glück nur bis 7. Jänner geschlossen. Die Kulturnation dankt ab https://www.news.at/a/spitzentoene-kulturverliebten-geduld-11783647
München/ Bayerische Staatsoper Glitzer-Traumwelt am heimischen Bildschirm
Die ursprünglich für die Opernfestspiele im Sommer 2020 angesetzte Neuproduktion von Verdis letzter Oper „Falstaff“ wurde jetzt schließlich vor leeren Zuschauerreihen im Nationaltheater als reiner Video-Livestream übertragen. Kammersänger Wolfgang Koch gab in der Titelrolle sein Rollendebüt und auch für die slowenische Regisseurin Mateja Koležnik war es ihre erste Oper. Und erstmals bespricht auch unsere Kollegin Franziska Stürz eine Premiere, die sie nicht im Saal, sondern am heimischen Bildschirm miterlebt hat. BR-Klassik-de
Münchner Verdi-Premiere als Hommage ans abwesende Publikum
Mit einer beklemmenden Hommage an ihr abwesendes Publikum hat die erste rein virtuelle Premiere der Bayerischen Staatsoper geendet. Münchner Abendzeitung
Corona-Kompromiss Wiener Philharmoniker werden Neujahrskonzert ohne Publikum spielen
Der ORF setzt auf interaktiven Applaus, für die Musiker müsse man sich dramaturgisch etwas einfallen lassen, so Philharmoniker-Vorstand Froschauer Der Standard
Neujahrskonzert wird zum Geisterspiel Erstmals spielen die Wiener Philharmoniker zum Jahreswechsel ohne Publikum. Der ORF will interaktiven Applaus aus aller Welt einspielen. Salzburger Nachrichten
Salzburg Opernsänger Jonas Kaufmann als Marionettenpuppe
Für ein Musikvideo wird der Startenor Jonas Kaufmann zu einer Figur im Salzburger Marionettentheater. In Szene gesetzt wurde die Idee vom Salzburger Filmproduzenten Bernhard Fleischer. http://salzburg.orf.at/stories/3078880/
Musiker im Corona-Stress: »Um den einen am Leben zu erhalten, wird der Tod des anderen in Kauf genommen«
Der Shutdown wird für Musiker wie das Münchner Blechblasensemble Harmonic Brass zur Überlebensfrage. Zwar helfen ihnen Überbrückungsgelder, doch die Geringschätzung schmerzt. Der Spiegel
Neujahrskonzert: „Zeichen der Hoffnung senden“
Die Philharmoniker spielen ihren Traditionstermin ohne Publikum für die ORF-Kameras, das TV-Konzept ist in Arbeit. Wiener Zeitung
Münchner Gärtnerplatztheater Anna Bolena ist ein wahnsinnig spannendes Stück – ein vertonter Politthriller“ …
Klassik begeistert: Warum sollten wir uns den Stream ansehen?
Maximilian Berling: Das Wunderschöne an diesem Werk ist: es ist meisterhaft vertont. Es ist eine Belcanto Oper und jeder Ton, jedes Wort darin hat einen dramatischen Zweck. Der große Vorteil des Halbszenischen ist, dass wir genau das in den Solo- und Duett-Szenen wie in einer szenischen Oper herausarbeiten. Und in den Ensemble-Stellen, in den Quartetten, Quintetten, Sextetten, in denen die Sänger an den Notenpulten stehen und der Chor dahinter, können wir noch stärker die Kraft der Musik hervorheben. Klassik-begeistert