Ich verbinde Musik mit Pflanzen in Masako Ohtas My Music Garden

Masako Ohta © Miroslaw Sadecki-Trampler

Das Wunderbare am Abend ist, dass das Publikum jedes Mal die Stille nach dem verhallenden letzten Ton eines Stücks in den Saal in den eigenen Körper hineinsinken lässt, solange die Pianistin die Spannung an den Tasten aufrechterhält. Das produziert eine feinsinnige Atmosphäre. Den großen Respekt für jeden der Töne, den ich an diesem Abend höre.

In Dialogue… My Music Garden

Toshio Hosokawa (*1955): Melodia II (1979)
John Cage (1912 – 1992): In a Landscape (1948)
Johannes Brahms (1833 – 1897): Intermezzo A-Dur, Op. 118 No. 2 (1893)
Claude Debussy (1862 – 1918): Clair de Lune (1890)
Mamoru Fujieda (*1955): Patterns of Plants: »Tea Patterns«: Pattern B »Yabe« (2017)
Franz Schubert (1797 – 1828): Impromptu Ges-Dur, Op. 90 No. 3 (1827)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -1791): Fantasie D-Moll KV 397 (1782/85)
Fumio Yasuda (*1953): Rain Choral (2004)
Frédéric Chopin (1810 – 1849): Nocturne, Op. 55 No.1 in F Minor (1843)
Toshio Hosokawa (*1955): Souvenir from Japan: Sakura (2007)
Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970): Extemporale: Präludium (1943)

Johan Sebastian Bach: Präludium und Fuge in C-Dur, BWV 846 (1722, Zugabe)

Piano: Masako Ohta

 Schwere Reiter, München, 24. Januar 2026

von Frank Heublein

Vierzehn Tagen vor diesem Abend waren die Winter-Haiku dran. Japanische Lyrik, zu denen Masako Ohta Musikstücke aussucht, vielmehr in sich eine Beziehung zwischen Lyrik und Musik entwickelt. An diesem Abend rückt Masako Ohta ihr neues Album My Music Garden in den Mittelpunkt. Im ausverkauften Saal im Schwere Reiter setzt sie jedoch ein ihr eigenes Detail hinzu: In Dialogue… My Music Garden heißt, dass sie bei manchen Stücken eine Improvisation integriert. Einige Stücke des Albums sind mit Haiku verbunden. Wenn, dann liest Masako Ohta diese zweisprachig vor Beginn des Stücks. „Piano: Masako Ohta
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This resting, patience: Das Beglückende des gedanklichen Wieder-Herholen-Wollens

This resting, patience © Spyros Rennt

Wird meine Aufmerksamkeit die vollen drei Stunden anhalten? Die Antwort lautet: ja, jaaaa, JA! Und darin liegt die künstlerische Kraft der Choreografie Ewa Dziarnowskas und der Performance von ihr und Leah Marojević. Tagelang wirkt die Aufführung in mir nach. Ich will mit der Erinnerung mein Empfinden in mir wieder zu erwecken.

This resting, patience

Choreografie   Ewa Dziarnowska
Tänzerinnen   Leah Marojević, Ewa Dziarnowska
Sound   Krzysztof Bagiński
Licht   Jacqueline Sobiszewski
Kostüme / Styling   Nico Navarro Rueda, Franziska Acksel
Dramaturgische Unterstützung   Jette Büchsenschütz

Künstlerischer Dialog   Suvi Kemppainen

 Schwere Reiter, München, 25. Mai 2025

von Frank Heublein

Alle zwei Jahre findet in München das Dance Festival statt. An diesem Nachmittag wird in diesem Rahmen im Schweren Reiter This resting, patience, eine Choreografie Ewa Dziarnowskas aufgeführt. „Dance Festival: This resting, patience
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So klingt Nozomi – Hoffnung, wenn ich sie in mir spüre

Ohta, Lindermayr, Nozomi © Mirosław Sadecki-Trampler 

Nozomi – Hoffnung

Der Eingeweihten-Präfix des Applaus’ in diesem Release Konzert ist ein ausgedehntes MMMMH. Das ist der Titel der ersten gemeinsamen Produktion von Pianistin Masako Ohta und Trompeter Matthias Lindermayr. Das neue zweite Album heißt Nozomi – Hoffnung. Die Musik verwirklicht den Titel. Eine Sphäre des positiven Ausblicks umgibt mich im und nach dem Konzert. Live spüre ich die besondere Harmonie der beiden noch so viel unmittelbarer. MMMMH.

Nozomi (2024)

Releasekonzert der Platte

Kompositionen Masako Ohta, Matthias Lindermayr

Masako Ohta, Piano
Matthias Lindermayr, Trompete

Schwere Reiter, München, 13. Februar 2025

von Frank Heublein

An diesem Abend stellen Pianistin Masako Ohta und Trompeter Matthias Lindermayr im Saal der Schwere Reiter Kulturstätte in München ihr zweites Album Nozomi vor. „Nozomi – Masako Ohta, Piano, Matthias Lindermayr, Trompete
Schwere Reiter, München, 13. Februar 2025“
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