Riccardo Muti triumphiert mit seinem historisch letzten Verdi-Requiem

Wiener Philharmoniker · Muti 2026: Riccardo Muti (Dirigent), Wiener Philharmoniker © SF/Marco Borrelli

Giuseppe Verdi    Messa da Requiem

Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA.

Iwona Sobotka, Sopran
Marianne Crebassa, Mezzosopran
Michael Spyres, Tenor
Maharram Huseynov, Bass

Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung:  Riccardo Muti

Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026

von Kirsten Liese

„Giuseppe Verdi, Messa da Requiem, Riccardo Muti Dirigent
Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026“
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Elbphilharmonie: Bayreuth grüßt munter nach Stockholm

Catherine Foster und Alan Gilbert, Photo: Andreas Ströbl

Konzert im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026

So etwas wie einen Schnelldurchlauf durch Wagner-Opern boten Alan Gilbert und die Kungliga Hovkapellet Stockholm mit Catherine Foster am 18. August 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie.
Für Liebhaber, die nicht nach Bayreuth konnten, war dies ein kleiner Ausgleich, und für diejenigen, die gerade erst vom Grünen Hügel zurückgekehrt sind, ein schöner Rückblick. Dazu gab es die herzerfrischende Stenhammar-Serenade. Schade, dass ganze Reihen leer geblieben sind.

Richard Wagner, Opernauszüge

Wilhelm Stenhammar, Serenade op. 31

Catherine Foster, Sopran
Alan Gilbert, Dirigent
Kungliga Hovkapellet Stockholm

Elbphilharmonie, Großer Saal, Hamburg, 18. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„SHM Festival, Kungliga Hovkapellet Stockholm, Alan Gilbert, Catherine Foster
Elbphilharmonie, Hamburg, 18. August 2026“
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Rolando Villazón: Ich wollte wie Orpheus singen…

Rolando Villazón © Michal Novak

Musikfest Bremen: Orfeo son io

Programm:
Arien und Instrumentalwerke von Claudio Monteverdi, Tarquinio Merula, Christoph Willibald Gluck, Carlos Gardel u.a.

Rolando Villazón   Tenor
Céline Scheen   
Sopran
Christina Pluhar   
Theorbe und Leitung
L’Arpeggiata   
Instrumentalensemble

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal, 18. August 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

Der Mythos um den begnadeten Sänger Orpheus und seine Gattin, die Nymphe Eurydike, ist gewiss eine der bekanntesten alten Liebestragödien.

Claudio Monteverdi hat sie 1607 in „L’Orfeo“ vertont, der möglicherweise ersten Oper der Musikgeschichte. Und dutzende weitere Komponisten haben sich bis hin zur Neuzeit dieses berührenden Sujets bedient. „Musikfest Bremen: Orfeo son io, Rolando Villazón
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 18. August 2026“
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Daniel Hope: „Gstaad ist so viel mehr als nur ein Job“

Daniel Hope in Saanen Menuhin Center © Bailey Davidson

Für Daniel Hope ist die Intendanz beim Menuhin Festival Gstaad eine Herzensangelegenheit. Yehudi Menuhin war sein Mentor, Gstaad seine zweite Heimat. Als ich den 53-jährigen Stargeiger in der Bibliothek des Ermitage Wellness- & Spa-Hotels in Schönried-Gstaad treffe, kommt er gerade von den Proben. Sein Terminkalender ist voll, seit dem 1. November 2025 leitet er das Festival.

Mit klassik begeistert sprach er über Yehudi Menuhin, die Schönheit des Unvollkommenen, seinen Weg nach Gstaad – und über seine irischen Wurzeln, die er in einer Doku wie folgt beschrieben hat:

„Ich wurde geboren in Südafrika, ich bin aufgewachsen in England, ich wohne in Deutschland – aber Irland begleitet mich schon mein ganzes Leben.“

„kb im Gespräch mit Daniel Hope, Geiger und Festivalintendant des Menuhin Festival Gstaad
klassik-begeistert.de, 19. August 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. AUGUST 2026

Barrie Kosky © Jan Windszus, Barrie Kosky

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. AUGUST 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele: Warum Barrie Kosky als Intendanten-Favorit gilt
Wer wird Intendant der Salzburger Festspiele? Diese Frage stellt sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal. Nach der Interims-Lösung mit Karin Bergmann und dem Ende der Bewerbungsfrist im Juni verdichten sich die Hinweise: Der australische Regisseur und frühere Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, gilt in der Kulturszene als möglicher Favorit. Im April übernahm Karin Bergmann interimistisch die Leitung der Salzburger Festspiele, nachdem Markus Hinterhäuser nach Streit mit dem Aufsichtsgremium gehen musste. Dabei machte Bergmann von Anfang an unmissverständlich klar, dass sie über 2027 hinaus nicht weitermachen will. „Wenn Sie mein Alter kennen, wissen Sie, dass ich mich nicht mehr für eine langfristige Direktion bewerbe“, erklärte sie zuletzt gegenüber BR Klassik. Bereits vor ihrem Einspringen war in den Medien unter den möglichen Nachfolgern für Markus Hinterhäuser Barrie Kosky genannt worden. Nun wird die Suche nach einem neuen Intendanten langsam konkreter: Im Juni endete die Bewerbungsfrist für Hinterhäusers Nachfolge. Ob sich Koskys Bewerbung tatsächlich unter den 21 eingegangenen befindet, wird frühestens im September bekanntgegeben. Da sollen die Hearings der Bewerberinnen und Bewerber starten. Danach legt die Findungskommission dem Kuratorium eine Empfehlung vor.
BR-Klassik.de

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Der Dirigent Muti wird gespiegelt durch Urteile und Erinnerungen von Weggefährten

Buchbesprechung:

Kirsten Liese
MAESTRO MUTI
EIN MUSIKALISCHES LEBEN IN REZENSIONEN UND INTERVIEWS
Zweisprachig Deutsch / Englisch
284 Seiten, Verlag edition karo, 2026

Beleuchtet durch die zahlreichen Kommentare und Schilderungen von Künstlern, die mit dem Dirigenten nicht nur fachliche, sondern auch persönliche und private Momente verbinden, entstand ein Buch, das den Ausnahmedirigenten in vielen Facetten zeigt, und eine Würdigung in ungewöhnlicher Form darstellt.

von Peter Sommeregger

„Kirsten Liese,  Maestro Muti
klassik-begeistert.de, 18. August 2026“
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„Masaniello“ – Als der Komponist Michele Carafa aus dem Schatten Rossinis heraustreten wollte

 

CD-Besprechung:

Eine neuerliche CD-Aufnahme erschienen beim Label Naxos bestätigt die großen Verdienste des Rossini Opera Festival in Bad Wildbad bei der Entdeckung der Musik von Gioachino Rossini und seinen Zeitgenossen. Diesmal ist es das historische Drama MASANIELLO ou LE PÊCHEUR NAPOLITAIN (Der neapolitanische Fischer) von Michele Carafa, Freund und Wegbegleiter des Komponisten aus Pesaro, das erstmals auf CD erscheint. Hierzu wurde das Konzert in Bad Wildbad im Jahre 2024 mitgeschnitten.

Michele CARAFA (1787-1872)
MASANIELLO ou LE PÊCHEUR NAPOLITAIN
Historisches Drama in vier Akten

Dirigent:  Nicola Pascoli
Krakow Philharmonic Chorus
Krakow Philharmonic Orchestra

 Naxos 8.660614-15

von Jean-Nico Schambourg

„Michele Carafa, Masaniello ou Le pêcheur napolitain
klassik-begeistert.de, 18. August 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. AUGUST 2026

Riccardo Muti © SF / Marco Borrelli

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. AUGUST 2026

Salzburg
Zum letzten Mal? Riccardo Muti dirigiert Verdis Requiem bei den Salzburger Festspielen
Solche Solisten standen ihm selten zur Verfügung: Riccardo Muti dirigiert bei den Salzburger Festspielen das Verdi-Requiem. Eine singuläre Aufführung. Angeblich ist es sein Abschied vom Stück. Es steht auf der Kippe. Ein Husten, mitten in den Pianissimo-Beginn hinein: Vor einigen Jahren hatte Riccardo Muti eine Münchner Aufführung des Werks mit unwirscher Handbewegung abgebrochen und neu begonnen. Im Großen Festspielhaus bleibt es beim vernichtenden Blick zur Seite. Das Salzburger Publikum kapiert sofort – wird halt weniger geatmet. Noch dazu, wenn Giuseppe Verdis Sachwalter auf Erden die Messa da Requiem aufführt. Jenes Opus, das Muti unzählige Mal dirigiert hat und das nun an einem besonderen Tag auf den Pulten der Wiener Philharmoniker liegt.
Muenchner.Merkur.de

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Schweitzers Klassikwelt 170: Wir laden zu einem Reigen um „Così fan tutte“ ein

„Così fan tutte“ Theater an der Wien / Teatro Real de Madrid © Javier del Real

Inszenierung   Michael Haneke

Zwei Schwestern haben die passenden Bräutigame gefunden. Das eine Paar ist heiter und gesellig, das andere ernst und in sich gekehrt. Eine solche schematische Zuordnung wird von einem Philosophen mit übersinnlichen Kräften unterlaufen. Die Damen werden ins gegenteilige Temperament verkehrt. Schlussendlich wird alles wieder ins Lot gebracht. Wenn wir diese Kurzfassung einer Aufführung läsen, würden wir glauben, hier lässt eine Regisseurin oder ein Regisseur seine Fantasie an Mozarts „Così fan tutte“ aus.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

„Schweitzers Klassikwelt 170: Ein Reigen um „Così fan tutte“
klassik-begeistert.de, 18. August 2026“
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Aus erstmalig erschlossenen Quellen fällt neues Licht auf die Festspielgeschichte

 

Buchbesprechung:

Man hält nun ein Buch in Händen, das bei allem Reichtum des Inhaltes aber auch nur ein weiterer Baustein in der schier unerschöpflichen Geschichte dieser Festspiele ist.

Vielleicht muss man den Untertitel auch so verstehen, und es ist sicher kein Zufall, dass das Buch mit einem Fragezeichen endet.

Stephan Mösch
Bayreuth als Theater
Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte

Bärenreiter Metzler

von Peter Sommeregger

„Stephan Mösch, Bayreuth als Theater – Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte
klassik-begeistert.de, 17. August 2026“
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