Von Korea nach Österreich: Mit einem bunten Mix feiert man 130 Jahre diplomatische Beziehungen

© Wolf-Dieter Grabner, Goldener Saal, Musikverein Wien

Konzert anlässlich des 130-jährigen Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Österreich und Korea


Korean National Symphony Orchestra
Chi-Yong Chung  Dirigent

Sunhae Im Sopran
Alfred Kim Tenor
Jongmin Park Bass

Rossini • Mozart • Tschaikowski

Musikverein Wien, Großer Saal, 2. Oktober 2022

von Jürgen Pathy

Nastrovje! Nein, wir befinden uns nicht in Russland. Auch nicht in Serbien oder Bosnien-Herzegowina, wo man ebenso gerne Russisch spricht. Wir sitzen im vermutlich besten Konzertsaal der Welt – zumindest von der Akustik, mag man Fachleuten Glauben schenken: im Goldenen Saal des Musikvereins Wien. Hinter mir wünscht man Gesundheit. In russischer Sprache. Nachdem gerade irgendjemand niesen musste. Leidenschaftlich und voller Inbrunst. „Jubiläumskonzert: 130 Jahre diplomatische Bezeihungen zwischen Österreich und Korea
Musikverein Wien, Großer Saal, 2. Oktober 2022“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022

Foto: Philippe Jordan © Johannes Ifkovits

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DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022

Wien
Dirigent Philippe Jordan: Oper ist auf „fatalem Irrweg“ (Bezahlartikel)
Der Musikdirektor der Staatsoper über Enttäuschungen über Regisseure, unerwünschte Erneuerung – und wie es mit ihm nach 2025 weitergehen wird.
Kurier.at

„Butterfly“ entfacht Begeisterungsstürme in Covent Garden
„Butterfly“ ist ein Ohrenschmaus – man schwelgt in Puccinis sinnlichen Wogen dieser herrlichen Musik, erfreut sich der vom Meister aus Torre del Lago so enthusiastisch recherchierten original japanischen Klänge (abgesehen von den kleinen musikalischen Exkursen nach China…) bis hin zum disharmonischen Schlußakkord, wenn die Tragik der Betrogenen im berühmt-berüchtigten Harikiri endet – eine Oper ohne Happy End, denn auch die Überlebenden dieses blutigen Endes werden sich ein Leben lang quälen…
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Brauchen wir die Oper noch?
Opern erzählen Geschichten auf eine besondere, vielleicht nicht immer sehr zugängliche Art. Zugleich umgibt sie eine elitäre Aura. Hat die Oper ausgedient?
dw.com.de

Sommereggers Klassikwelt 153: Der Pianistin Elly Ney zum 140. Geburtstag
Am 27. September vor 140 Jahren wurde Elly Ney als Tochter eines Offiziers und einer Musiklehrerin in Düsseldorf geboren. Ihre Begabung für das Klavierspiel wurde früh entdeckt, bereits ab ihrem 10. Lebensjahr wurde sie am Konservatorium der Stadt Köln unterrichtet. Nach neunjährigem Studium gewann sie den Mendelssohn-Preis der Stadt Berlin, weitere Auszeichnungen folgten, aber sie setzte ihre Ausbildung weiter fort, in Wien bei Theodor Leschetitzky, später bei Emil von Sauer.
Klassik-begeistert.de „DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022“ weiterlesen

Blomstedts Rückkehr aufs Podium

Foto: © Monika Rittershaus

Herbert Blomstedt mit kraftvollen Schubert- und Beethoven-Interpretationen

Franz Schubert: Dritte Sinfonie

Ludwig van Beethoven: Siebte Sinfonie

Berliner Philharmoniker
Herbert Blomstedt, Dirigent

Philharmonie Berlin, 30. September


von Kirsten Liese

Es ist gerade ein Vierteljahr her, dass Herbert Blomstedt nach einem Beinbruch durch einen Sturz diverse Konzerte absagen musste. Andere Menschen in seinem hohen Alter wären vermutlich noch nicht fit, um wieder zu konzertieren, aber Blomstedt ist als der älteste gediente Dirigent ohnehin ein immer wieder an ein Wunder grenzender Sonderfall.

Dass der 95-Jährige nach seinem Unfall nun (noch) nicht im Stehen dirigiert, versteht sich wohl von selbst. Ein Hochstuhl für Kontrabässe, auf dem gewöhnlich andere ältere Kollegen thronen, um über das gesamte Orchester schauen zu können, sollte es in seinem Fall aber nicht sein. Blomstedt setzte sich zu seinen Streichern auf einem einfachen Stuhl auf Augenhöhe. Das passt zu seinem uneitlen Wesen und seinen Vorstellungen vom gemeinsamen Musizieren. „Berliner Philharmoniker, Herbert Blomstedt, Leitung
Philharmonie Berlin, 30. September 2022“
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Fast vom Winde verweht: William Garfield Walker fegt durch den Brahms-Saal

Foto: William Garfield Walker © Andrej Grilc

Musikverein Wien, Brahms-Saal, 29. September 2022
Nova Orchester Wien
William Garfield Walker, Dirigent
Alexandra Tirsu, Violine

von Jürgen Pathy

In Nike und Frack zu Mozart. Wer denkt, das ginge nicht, hat sich schwer getäuscht. Allerdings nicht im Publikum, sondern auf der Bühne. Aufgrund einer Fußverletzung hat William Garfield Walker zu dieser Notlösung gegriffen. Dass dabei dieser, der große Wolfgang Amadeus Mozart, etwas auf der Strecke bleibt, ist kein großes Drama. Das liefert der junge afro-amerikanische Dirigent dann bei Prokofjew.

Ein Tornado in Wien

Mit dessen 3. Symphonie, komponiert um 1928, überzeugt William Garfield Walker. Beweist ein weiteres Mal, dass er trotz aller Hürden – Corona scheint zugeschlagen zu haben – im romantischen Repertoire ein kräftiges Wörtchen mitzureden hat. „Wir haben alles gemanagt“, bestätigt, rechtfertigt beinahe, ein mir unbekannter geschäftiger junger Herr im Anzug, der mich an der Abendkasse des Musikvereins Wien empfängt. Viele Ausfälle seien kurzerhand zu beklagen gewesen. Das Nova Ochester Wien haben die allerdings nicht umgehauen. „Nova Orchester Wien, William Garfield Walker, Alexandra Tirsu
Musikverein Wien, Brahms-Saal, 29. September 2022“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 1. OKTOBER 2022

Foto: Franz Welser-Möst, Wiener Philharmoniker, Musikverein Wien,
© Terry Linke

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 1. OKTOBER 2022

Wien/Neujahrskonzert 2023
Musikalisches Mega-Event mit gewagtem Programm
Franz Welser-Möst dirigiert am 1. Jänner 2023 fast ausschließlich Erstaufführungen.
WienerZeitung.at

Neujahrskonzert 2023: Ein Programm voller Neuerungen
Franz Welser-Möst dirigiert am 1. Jänner 2023 fast ausschließlich Erstaufführungen
DerStandard.at.story

Berlin
Wagners „Ring“-Tetralogie an der Staatsoper Unter den Linden (Podcast)
Ein Vorbericht von Antje Bonhage
rbb.online.de

Berlin
Herbert Blomstedt dirigiert die Berliner Philharmoniker
rbb-online.de.berlin

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Rossini verleiht seiner Messa di Gloria opernhaftes Gepränge

CD-Rezension:

Gioachino Rossini
Messa di Gloria

Orchestra e Coro dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia
Antonio Pappano

Erato 5054197234521

von Peter Sommeregger

Für diese Neuaufnahme der Messa di Gloria Rossinis hat Antonio Pappano ein Sängerensemble der Extraklasse gewählt. Das entspricht durchaus den anspruchsvollen Soli dieser Huldigungsmesse, die als solche im Gegensatz zu kompletten Messen nicht den gesamten liturgischen Text beinhaltet, deswegen auch einen eher weltlichen Charakter haben darf. „CD-Rezension: Gioachino Rossini, Messa di Gloria
klassik-begeistert.de 30. September 2022“
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DIE FREITAG-PRESSE – 30. SEPTEMBER 2022

Oper Frankfurt: Foto: Barbara Aumüller

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DIE FREITAG-PRESSE – 30. SEPTEMBER 2022

„Opernwelt“ veröffentlicht Kritikerumfrage
Spannend wie die Oscarnacht: Zum sechsten Mal in Folge wird die Oper Frankfurt „Opernhaus des Jahres“. Aber auch die Musikstadt München kann sich freuen, denn die Auszeichnungen „Sängerin des Jahres“ und „Regisseur des Jahres“ beziehen sich auf Münchener Produktionen.
BR-Klasssik.de

Bereits zum sechsten Mal gekürt: Oper Frankfurt ist „Opernhaus des Jahres“
Tagesspiegel.de

Berlin
Luigi Nonos Musik will weder das Klima retten noch Europas Migrationsprobleme lösen
Sie will singen. (Bezahlartikel)
DieZeit.de

Bonn
„Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“
Die Ausstellung „Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“ beleuchtet die jahrhundertealte Geschichte des Musiktheaters.
Concerti.de

Nürnberg
„Die Frau ohne Schatten“ in Nürnberg: Joana Mallwitz dirigiert märchenhafte Klangwelten von Richard Strauss
BR-Klassik.de

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10 Gebote für den Besuch der Elphyne: Üb immer Treu und Höflichkeit!

Fotos: Andreas Schmidt ©

Wie Moses, vom Heiligen Berge hinab, in Stein gemeißelt, proklamiere ich, My Lords, Ladies and Gentlemen, folgende 10 Gebote für den Besuch in der Elbphilharmonie, die die Direktion zu instituieren nicht wagt, ja, aus kulturpolitischen, wie schlicht politischen, nicht kann und darf.

von Harald Nicolas Stazol

Niemand würde an Kleidung und Verhalten vor, während und nach einem Konzert und den weiteren No-Gos in der Elphi Anstoß nehmen.

Ich bin dieser Niemand.

Hier also die goldenen Regeln für eines der schönsten – und teuersten – Konzerthäuser der Welt, so wie ICH sie sehe, ja, geradezu proklamiere:

  1. Wie gut Dir auch irgendetwas gefällt, bitte klatsche nicht zwischen den Sätzen, der Komponist hat es nicht gewollt, das Orchester, völlig aus dem Flow gebracht, will es nicht, die Dirigenten versuchen, es durch sofortige Überleitung zu verbieten. Wenn JENER die Arme links und rechts herabsinken lässt, DANN darfst Du klatschen!
  2. ZIEH DICH BITTE ORDENTLICH AN! Es muss ja nicht gleich ein Konzertfrack mit weißer Fliege und gestärktem Hemd sein, aber bitte: Keine Shorts, keine Sandalen mit kurzen, weißen Socken, und keine kurzärmeligen Hemden. Das haben die Künstler nicht verdient – und ja, ICH habe es nicht verdient: Eleganz legt bei denen, die auf der Bühne sind, ungemein Ehre ein!
  3. Lass Kinder unter sechs Jahren bitte, bitte zuhause. Besser vielleicht sogar erst ab zehn Jahren? Hauptsache, sie benehmen sich. Neulich hat ein Kleinstkind während Messiaen, es spielt das beste Orchester der Welt, die Wiener Philharmoniker unter dem genialen Esa-Pekka Salonen, geweint…wenn es für ein, zwei Konzertkarten reicht, sollte auch ein Babysitter möglich sein?
  4. Eben, wenn es für die Karten reicht, sollten doch die 2 Euro für die Garderobe drin sein? Die nassen Fjäll Räven Jacken über die Brüstung zu hängen, beleidigt jegliche Ästhetik – solche Schlampereien haben die Erbauer Herzog & de Meuron wirklich nicht gewollt, zu schweigen vom Dirigenten, den Solisten und den Orchestern. Welchen Eindruck das wohl macht bei unseren internationalen Gästen?
  5. Auch das kleinste Rascheln, selbst das Aufdröseln eines Hustenbonbons, stört empfindlich. Wer hustet, sollte ohnehin besser daheim bleiben. Auf jeden Fall aber vom ganzen Team von klassik-begeistert.de: Gute Besserung!

6.a
Guck Dir, bevor die Reise gebucht ist – aber auch Ihr Hanseaten, von Bucerius Law School bis Zalando Prokurist – DAS PROGRAMM VORHER AN!!! Es hilft weder, die Pathétique nicht zu kennen (und zu erwarten), oder die 50 oft harten Minuten des Elgar Violinkonzertes, außer in der Aufnahme von 1934, Elgar am Pult, der 14-jährige Yehudi Menuhin an der Geige.

6.b
Es stört, und ist ungemein unhöflich, selbst wenn Messiaen gespielt wird, das Konzert während der Aufführung zu verlassen.

  1. Halte all die Gegenstände, von Handtasche bis Programmheft, sicher in Deinen Händen. Neulich brach Theodor Currentzis den Pianissimo-Anfang der 6. von Tschaikovsky ab, weil eines der Heftchen zu Boden fiel – durchaus verständlich, und er hatte Recht!
  2. Üb immer Treu und Höflichkeit! Das Personal, meist Studenten oder Rentner, haben das verdient!? „Kill them with kindness“ sagen die Engländer dazu – und auch ein Euro Trinkgeld für die hart Arbeitenden an der Bar sollte nicht schaden,
  3. Hüte Dich vorm Verlassen der Veranstaltung vor der Zugabe. Sonst geht Dir echt was durch die Lappen.
  4. Halte dich an diese Gebote, und Elphyne, die Muse der Elbphilharmonie,wird Dir auf EWIG gewogen sein – und ich werde lächeln.

Harald Nicolas Stazol, 26. September 2022, für
klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at

Wiener Philharmoniker, Esa-Pekka Salonen Elbphilharmonie, Hamburg, 5. September 2022

Elbphilharmonie Hamburg, Die Jacken der Spacken klassik-begeistert.de, 16. Januar 2022

Sommereggers Klassikwelt 153: Der Pianistin Elly Ney zum 140. Geburtstag

 

von Peter Sommeregger 

Am 27. September vor 140 Jahren wurde Elly Ney als Tochter eines Offiziers und einer Musiklehrerin in Düsseldorf geboren. Ihre Begabung für das Klavierspiel wurde früh entdeckt, bereits ab ihrem 10. Lebensjahr wurde sie am Konservatorium der Stadt Köln unterrichtet. Nach neunjährigem Studium gewann sie den Mendelssohn-Preis der Stadt Berlin, weitere Auszeichnungen folgten, aber sie setzte ihre Ausbildung weiter fort, in Wien bei Theodor Leschetitzky, später bei Emil von Sauer. „Sommereggers Klassikwelt 153: Der Pianistin Elly Ney zum 140. Geburtstag
klassik-begeistert.de 28. September 2022“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. SEPTEMBER 2022

Foto: Florian Boesch © Lukas Beck

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. SEPTEMBER 2022

Florian Boesch über sein Debüt an der Staatsoper: „Echt ist schön“
Am Donnerstag singt Florian Boesch erstmals an der Wiener Staatsoper: in „Von der Liebe Tod“, der Inszenierung zweier Werke Gustav Mahlers, „Das klagende Lied“ und „Kindertotenlieder“. Der Bassbariton über sein spätes Debüt und seinen Begriff von Schönheit.
DiePresse.com.at

Berlin
„Lakmé“ von Leo Delibes: Zuckerguss für die Ohren
Gastspiel der Deutschen Oper in der Philharmonie: Daniela Candillari dirigiert eine fantastische Aufführung von „Lakmé“
Tagesspiegel.de

Tosende Wellen vor Englands Küste
Sie verband romantische Musik mit einem kämpferischer Geist: Die Komponistin Ethel Smyth. Auf einem Symposium in Berlin war mehr über sie zu erfahren.
https://taz.de/Komponistin-Ethel-Smyth/!5880330/

„DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. SEPTEMBER 2022“ weiterlesen