Die DONNERSTAG-PRESSE – 15. NOVEMBER 2018

Foto: Thies Rätzke (c)
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Hamburg
Konzert in Hamburg: Auch der Ex-Kanzler kam in die Elbphilharmonie
Die Kremerata Baltica spielte im Großen Saal opulent auf. Das Ensemble demonstrierte Präzision und filigrane Klangkultur.
Hamburger Abendblatt

Salzburger Festspiele 2019: Antike Mythen und neue Buhlschaft.
Wiener Zeitung

Ödipus und Medea
Salzburger Festspiele wollen antike Mythen befragen
Hamburger Abendblatt

Thema Mythos: Was und wen die Salzburger Festspiele 2019 zeigen
Die Festspiele nehmen antike Mythen in den Fokus, am Programm stehen etwa Mozarts „Idomeneo“ oder Offenbachs „Orphee aux enfers“. Die neue Buhlschaft: Valery Tscheplanowa.
Die Presse

Neue Buhlschaft und viele Mythen: Das kommt bei den Salzburger Festspielen 2019
Kurier

Lernen von der Antike
Bei der Jahrespressekonferenz stellte das Direktorium der Salzburger Festspiele die Pläne für den kommenden Sommer vor. Mit einem Budget von 61,8 Millionen Euro werden neun Opern und über achtzig Konzerte, sowie Schauspiel und Jugendprojekte auf die Beine gestellt. Insgesamt gibt es ab morgen, 15. November 2018, 237.000 Karten zu kaufen.
BR-Klassik

Salzburger Sommerfestspiele 2019
https://www.salzburgerfestspiele.at/cms/wp-content/uploads/2018/11/2018-11-14

Die Salzburger Festspiele 2019 setzen auf die alten Griechen
Um die «Macht des Mythos» geht es bei den Salzburger Sommerfestspielen 2019 – mit dezidierten Gegenwartsbezügen. So soll etwa Peter Sellars’ Eröffnungsinszenierung von Mozarts «Idomeneo» auf die Folgen der globalen Erwärmung Bezug nehmen.
Neue Zürcher Zeitung

Wien/ Neujahrskonzert 2019
Neujahrskonzert 2019 unter Thielemann: So wird das Programm
Christian Thielemann dirigiert erstmals, es gibt sechs Novitäten im Programm der Wiener Philharmoniker.
Kurier

Thielemann und sechs Novitäten
Christian Thielemann wird das Traditionskonzert zum ersten Mal dirigieren. Er hat sechs Novitäten auf das Programm gesetzt.
Die Presse „Die DONNERSTAG-PRESSE – 15. NOVEMBER 2018“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 12. NOVEMBER 2018

Photo by Gisela Schober / Getty Images (c)
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Hamburg/ Elbphilharmonie
Wie ein akuter Thriller: Theater, das unter die Haut geht
Der Komponist Sir George Benjamin selbst dirigiert im Großen Saal der Elbphilharmonie „Written on Skin“. Das Publikum jubelt.
https://www.abendblatt.de/kultur-live/

Berlin / “Konzertgänger in Berlin“
Schattendinglich: „Die Sache Makropulos“ an der Deutschen Oper
Drei, zwei, eins – keins, nevermore, nie wieder: Wiederaufnahme der Sache Makropulos von Leoš Janáček an der Deutschen Oper Berlin, noch zwei Vorstellungen gibts bis zur Derniere am 22. November. Dreieinhalb Jahre waren das seit der Premiere, ein Hundertstel der Zeitspanne, die diese Oper umspannt: ein packendes Werk über das Entsetzen der Unsterblichkeit oder, denk pink, übers Glück der Sterblichkeit.
https://hundert11.net/schattendinglich/

Wien/ Staatsballett in der Staatsoper
Ballett „Sylvia“ an der Staatsoper: Fantasy mit ambivalenter Frauenfigur
Die Premiere der zweiten Choreografie von Staatsballett-Direktor Manuel Legris wurde zu einem großen Publikumserfolg –
https://derstandard.at/2000091075984/Sylvia-an-der-Staatsoper-BallettFantasy-des-19-Jahrhunderts
Sylvia – der goldene Traum von einem Ballett
Die Presse

Dirigent Welser-Möst: „Die Weltordnung gerät ins Wanken“
Der Dirigent über das Philharmoniker-Friedenskonzert in Versailles, das Silicon Valley, Humanismus und die Politik.
Kurier

Energiebündel Dudamel mit den Berliner Philharmonikern auf Asien-Tour
Hamburger Abendblatt

Wien/ Musikverein
Musik, zum Wahnsinnigwerden
Philippe Jordan stellte zum Berlioz-Jahr endlich einmal die viel gespielte Symphonie fantastique ihrem Schwesterwerk „Lélio ou Le retour à la vie“ gegenüber.
https://diepresse.com/home/kultur/klassik/5528205/Musik-zum-Wahnsinnigwerden

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Die SAMSTAG-PRESSE – 10. NOVEMBER 2018

Foto: wikipedia.de
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Wien/ Staatsoper/ Staatsballett
Staatsballett-Leiter Legris: „Ballett ist entsetzlich schwer“
Manuel Legris hat das Staatsballett in lichte Höhen geführt. 2020 geht er. Am Samstag feiert seine „Sylvia“ Premiere an der Staatsoper
Der Standard

Österreich/ Wien
Land der größten Musik auf kleinstem Raum
Musikleben. Ein paar Minuten zu Fuß – in die Staatsoper oder zur Singverein-Probe, in die weltberühmte Musikuni oder zum Geigenbauer: Keine Stadt der Welt macht uns dieses Musikleben auf ein paar Quadratmetern nach. Ein Rundgang.
Die Presse

Wien/ Musikverein
Wagner ohne Stimme im Musikverein
Dirigent Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker gaben Teile der „Götterdämmerung“ und in Teilen ohne Stimme –
Der Standard

Frankfurt/ „La Traviata“
Der Pulsschlag des Universums
Gerade weil es einmal wirklich schnell gehen musste, ist diese konzertante „La Traviata“ ein Ereignis.
Vor 9 Stunden
Frankfurter Rundschau

„Konzertgänger in Berlin“
Geisterweinend: RSB, Slobodeniouk, Widmann spielen Schumann, Reimann, Beethoven
Auch wenn man eigentlich gern im 19. Jahrhundert gelebt hätte, manchmal ist es gut, dass es nicht so ist. So kann man sich heute Robert Schumanns Violinkonzert anhören, ohne sich an dessen Abweichungen oder auch Unzulänglichkeiten zu stoßen. Wie es die Hörer im 19. Jahrhundert vielleicht getan hätten, wenn das 19. Jahrhundert sie dieses Werk denn hätte hören lassen…
https://hundert11.net/geisterweinend/

Komponistin Olga Neuwirth: „Patriotismus ist mir verdächtig“
Sie ist nicht nur eine bedeutende Komponistin – sie ist auch eine engagierte Bürgerin. Bei Wien Modern wird demnächst „The Outcast“ präsentiert
Der Standard „Die SAMSTAG-PRESSE – 10. NOVEMBER 2018“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 7. NOVEMBER 2018

Foto: Thies Rätzke (c)
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Klavierbau: Ohne Instrument „ka Musi“
Die Klaviermanufaktur Bösendorfer gilt als eines der traditionsreichsten Unternehmen in Österreich.
Wiener Zeitung

Stuttgart/ Paketpostamt
Im Totenreich seiner Seele
Aufwendig und mit großem Effekt richtet Hans Op de Beeck im Paketpostamt Stuttgart Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ ein.
Frankfurter Rundschau

Chemnitz
Der König ist immer der Mörder – „Hamlet“ von Franco Faccio in Chemnitz
Neue Musikzeitung/nmz.de

Konzertgänger in Berlin“
Hörstörung (24): Notwehr-Exzesse im Konzertsaal
Dass vor wenigen Wochen ein Malmöer Konzert des Leipziger Gewandhausorchesters unter Andris Nelsons in einer Schlägerei endete, lag weder an aufführungstechnischen Unzulänglichkeiten noch an der generell aufwühlenden Wirkung von Gustav Mahlers Fünfter, sondern war die Eskalation eines Konflikts, der von der Hörstörung durch ein sich auswickelndes Kaugummi (oder doch eher ein Hustenbonbon?) ausging.
https://hundert11.net/hoerstoerung24/

Hamburg/ Elbphilharmonie
Schostakowitsch toppt, Mozart floppt – und Anna Vinnitskaya gibt dem Flügel Seele und Stimme
Anna Vinnitskayas Finger fliegen über die Tasten, ihr Timing ist perfekt, ihre Musik erfüllt von großer Spritzigkeit und Leichtigkeit, bei gleichzeitig großer Tiefe. Die junge Meisterpianistin und Professorin an der Musikhochschule Hamburg interpretiert voller Witz und Esprit, dosiert ihren Anschlag perfekt. Frau Vinnitskaya geht mit der Musik mit, ihr Spiel ist auch körperlich sehr lebendig – gelegentlich scheint sie mit ihrem Flügel dezent zu tanzen.
Sebastian Koik berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert „Die MITTWOCH-PRESSE – 7. NOVEMBER 2018“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 5. NOVEMBER 2018

Foto: Joyce DiDonato / Florian Kalotay (c)
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Wien/ Staatsoper
Die Trojaner erobern die Ringstraße und die Herzen des Wiener Publikums
Bereits zum fünften Mal in dieser Saison erobern die Griechen die Festungen der Ringstraße und die Herzen des Wiener Publikums: David McVicars epochale Inszenierung der tragischen Liebesgeschichte rund um Enée, Didon und die Hellseherin Cassandre setzt neue Maßstäbe – selbst an der Wiener Staatsoper! Hector Berlioz“ Meisterwerk „Les Troyens“ ist ein Schaulauf der Superlative: ein vollbesetzter Orchestergraben, ein Meer an Statisten, ein Kinderchor, der Staatsopernchor und der Slowakische Philharmonische Chor,
Jürgen Pathy berichtet aus der Wiener Staatsoper.
Klassik-begeistert

Regensburg
Ehrung für Aribert Reimann: „Faust“ für das Lebenswerk
Der Berliner Komponist Aribert Reimann erhält den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für sein Lebenswerk.
Tagesspiegel

Theaterpreis „Faust“ : Aribert Reimann für Lebenswerk geehrt
Er gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten, mit besonderer Nähe zu seinem Publikum. Jetzt hat Aribert Reimann in Regensburg zusammen mit neun anderen Preisträgern den „Faust“ erhalten.
Frankfurter Allgemeine

Theaterpreis „Faust“ Aribert Reimann für Lebenswerk geehrt
Berliner Zeitung

Linz
Ein übler Mozart-Mix in Linz
„Zwei Opern zum Preis von einer“ – so wirbt man in Linz für die Bearbeitung von Mozarts „Tito“ durch Manfred Trojahn. Doch der Abend enttäuscht auf mehrfache Art.
Die Presse

„La clemenza di Tito“ in Linz: Ein Aggressor als Vergebungskaiser
Mozarts Oper in der Regie von François de Carpentries am Landestheater Linz – derstandard.at/2000090627696/La-clemenza-di-Tito-in-Linz-Ein-Aggressor-als-Vergebungskaiser
Der Standard

Goldrichtige Entscheidung für „neue“ Mozart-Oper

Es ist ein interessanter Versuch, Mozarts 1791 entstandenes Werk „La clemenza di Tito“ – eine Oper in zwei Akten nach einem zur Zeit Mozarts schon rund 47 Jahre alten Libretto – in einer für uns zeitgemäßen Form darzubieten. Der dröhnende Schlussbeifall im Linzer Musiktheater beweist: eine goldrichtige Entscheidung!
https://www.krone.at/1801944

Genf
„Boris Godunow“ in Genf : Packend, ganz ohne politische Lektionen
Matthias Hartmann hat in Genf die Urfassung von Modest Mussorgskis Oper „Boris Godunow“ inszeniert und jede allzu platte Aktualisierung vermieden. Dank dieser Klugheit gelingt auch musikalisch Großes.
Frankfurter Allgemeine

„Konzertgänger in Berlin“
Schmelzverfallend: Medtner-Festival in Berlin. Berlin drängt zu Medtner
Auf Nikolaj Medtner hat Berlin gewartet. Zumindest der klavieristisch interessierte Teil der Stadt. Der ist, wie sich zeigt, groß genug, dass schon die Eröffnungsveranstaltung in der Schwartzschen Villa heftig überlaufen ist. Da niemand abgewiesen werden soll, drängt man sich so innig, dass bald Temperaturen herrschen wie in der berlinweit berüchtigten Tropenlinie U9, an deren südlicher Endstation die Villa liegt
https://hundert11.net/medtner2018/ „Die MONTAG-PRESSE – 5. NOVEMBER 2018“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 4. NOVEMBER 2018

Foto: Musikverein Wien (c)
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Wien/ Musikverein
Verdis Requiem, zuweilen etwas kühl
Am Allerheiligentag dirigierte Sir John Eliot Gardiner mit seinen Ensembles Verdis „Messa da Requiem“. Makellos, nicht immer unmittelbar berührend.
Die Presse

Warum Heilige in Opern selten eine Rolle spielen: Reine Charaktere sind eher langweilig“
Heilige sind für viele Vorbilder, weil sie selbstlos für andere da waren und gar ihr Leben für ihren Glauben riskiert haben. Große Dramen haben sich in ihren Leben abgespielt. Eigentlich eine tolle Vorlage für die Oper. Oder etwa doch nicht?
Domradio

Berlin/ Komische Oper
Massenets selten gespielte Märchen-Oper als bitterböser Traum einer unglücklichen Ballettmaus
Vergnügliche Wiederaufnahme an der Komischen Oper Berlin: Aschenputtel Nadja Mchantaf und der Prince Charmant von Karolina Gumos bringen Massenets zärtliche, sinnliche Musik zum Glitzern. Witzig, wenn auch nicht in allen Belangen ein Volltreffer, ist die Regie von Damiano Michieletto. Der neue GMD Ainārs Rubiķis, zuletzt harsch kritisiert, haucht der köstlichen Fin-de-Siècle-Oper charmantes Leben ein.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2018/11/03/cendrillon/

Kassel
Kasseler Musiktage 2018 : Lob der Kunstpfeiferei
Die Kasseler Musiktage fragen: „Wann singst du?“, und das Publikum sucht, auf Luftmatratzen liegend, nach Antwort. Der Countertenor Valer Sabadus singt dabei besonders schön, doch das ist längst nicht alles.
Frankfurter Allgemeine

Aribert Reimann:Komponieren als Traumtherapie
Aribert Reimann im Gespräch mit Bürger
Deutschlandfunk „Die SONNTAG-PRESSE – 4. NOVEMBER 2018“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 2. NOVEMBER 2018

Foto: © Monika Rittershaus
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Hamburg/ Staatsoper
Faust in der Puppenstube
Musikalisch begeistert Robert Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“ in der Staatsoper. Die Inszenierung jedoch kann nicht überzeugen
Die Welt.de

Fern von Betulichkeit
Achim Freyer inszeniert in Hamburg Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“
https://www.kreiszeitung.de/kultur/fern-betulichkeit-10413587.html
Revue der Schatten

Achim Freyer bebildert an der Staatsoper Hamburg Robert Schumanns „Faust-Szenen“, Kent Nagano steht am Pult. Und der Wanderer über dem Nebelmeer schaut zu.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-revue-der-schatten-1.4193358

Hamburg
Der „Ring“ beginnt: „Das Rheingold“ an der Staatsoper Hamburg
Da geht Wagner-Liebhabern das Herz auf. Endlich gibt es wieder einen „Ring“ in der Hansestadt. Die Staatsoper Hamburg lässt gleich zwei Zyklen des „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner spielen, allerdings in unterschiedlicher Besetzung und mit beträchtlichem Zeitabstand zwischen den „Ring“-Teilen.
Sarah Schnoor berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
Liebesglut und Regiestaub
Schöner Staatsopern-Belcanto mit Donizettis „Liebestrank“.
Wiener Zeitung

Hamburg/ Elbphilharmonie
Rausch der Extraklasse, meditative Extase: ganz, ganz großer Bruckner in der Elbphilharmonie
Der Zuhörer erfährt Schauer des Glücks, erlebt ein tiefes inneres Dauer-Grinsen. Es ist schon sehr, sehr viel passiert in der der Elbphilharmonie in Hamburg, diesem wunderbaren Musiktempel an der Elbe, doch diese Bruckner-Aufführung gehört zu den allergrößten Highlights in der bisher so glorreichen Elbphilharmonie-Ära!
Sebastian Koik berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg.
Klassik-begeistert

Wien/ Konzerthaus
Wiener Konzerthaus: junge Männer und der Einheitsbrei
Um Allerheiligen gedenkt man alljährlich den Toten. Ebenso setzt das Quatuor Mosaïques den jung verstorbenen Komponisten ein musikalisches Denkmal. In einer Originalklang-Gala gibt es Streichquartette von Mozart, Arriagas und Schubert zu hören. Das Werk Schuberts hebt sich durch seine überladene Form von den anderen ab, ist letzten Endes aber zu wuchtig. Die solide technische Ausführung kann da leider nicht viel retten.
Thomas Genser berichtet aus dem Wiener Konzerthaus.
Klassik-begeistert

Wien/ Konzerthaus
Arcadi Volodos im Wiener Konzerthaus: „Seien Sie auf mächtigen Sound vorbereitet“!
„Be prepared for big sound“! Unter diesem verheißungsvollen Motto erstrahlt der Prachtbau des Wiener Konzerthauses am Dienstagabend, denn kein Geringerer als der Tastengott höchstpersönlich, der Ausnahmepianist Arcadi Volodos, beehrt die Musikhauptstadt Wien.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Wiener Konzerthaus.
https://klassik-begeistert.de/arcadi-volodos-klavier-wiener-konzerthaus-grosser-saal/

Hamburg/ Laeiszhalle
Es tut mir im Herzen weh…
… dass es außer Vivaldis Musik und der Bühnenpräsenz der Kinder per se wenig gab, was die Matinee sehenswert und hörenswert machte…
Am ersten Sonntag nach der Zeitumstellung auf die Winterzeit ging ich um 8 Uhr morgens mit dem Hund spazieren. In der Nähe der Laeiszhalle sah ich einen Mann, neben ihm ein kleines Mädchen – sie standen am offenem Heck eines Autos. Es sah von weitem aus, als ob sie eine dritte Person (Mutter?) aus dem Gepäckraum ausluden. Ich schaute genauer hin – es war keine Person, es war ein Kontrabass.
Teresa Grodzinka berichtet aus der Laeiszhalle Hamburg.
Klassik-begeistert

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 1. NOVEMBER 2018

Foto: Philharmonie Berlin, wikipedia.de (c)
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Berlin
Wiener Philharmoniker in Berlin: Ein Akkord geht auf Wanderschaft
Die Wiener Philharmoniker spielen im Konzerthaus ohne Dirigent, stattdessen mit Rainer Honeck als Konzertmeister und Wilhelm Matejka als Moderator.
Tagesspiegel

Genf
Genfs neuer «Boris Godunow» schielt bloss nach einer politisch brisanten Inszenierung
Matthias Hartmann bringt Mussorgskys «Boris Godunow» am Grand Théâtre de Genève in der Urfassung auf die Bühne – dabei ergeben sich irritierende Parallelen zu einer älteren Produktion.
Neue Zürcher Zeitung

Linz
Brucknerfest steigert heuer Auslastung und Einnahmen
Salzburger Nachrichten

Otto Schenk-Interview
„Jeder Komponist kann gemein sein“
Otto Schenk über die Hinterhältigkeit von Beethoven und Mozart und die Tröstlichkeit der Tuba.
Wiener Zeitung

Berlin/ Komische Oper
Für alle ist etwas dabei: „Die Liebe zu drei Orangen“ in der Komischen Oper Berlin
Ansagen vor Opernbeginn sind nie ein gutes Omen – so auch diesmal. Leider sei der Prinz „sehr kurzfristig und sehr vollständig“ ausgefallen, heißt es. Der Spielleiter selbst, Werner Sauer, werde für ihn einspringen. Dieser kennt zwar jede Bewegung des Darstellers auswendig, ist aber kein Sänger. Für den Gesang ist anderweitig gesorgt: Ein Kollege aus der Deutschen Oper, Thomas Blondelle, wird sich dessen annehmen. Allerdings spielen sie das Stück in der Deutschen Oper auf Französisch (original wäre Russisch), und diese Textfassung wird der spontan besorgte Tenor auch singen, während der Rest des Ensembles weiterhin auf Deutsch singt. Die Verwechslungskomödie beginnt also bereits, bevor die erste Musik erklungen ist.
Gabriel Pech berichtet aus der Komischen Oper Berlin.
Klassik-begeistert

München/ Gärtnerplatztheater
Frust statt Lust im Gärtnerplatztheater: Don Giovanni hat genug vom Sex und von der Welt
Don Giovanni zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: er ist der Mythos des Verführers, ein Sexbesessener mit über 1000 Eroberungen allein in Spanien. Traditionell wird er auf der Bühne dämonisiert, abgestraft und der Hölle übergeben. Was passiert mit Don Juan in säkularisierten Zeiten, in denen Sex allgegenwärtig ist und nackte Brüste keinen mehr aufregen? Das Gärtnerplatztheater inszeniert den Wüstling als von der Welt angeekelten Lebemann, den Partys langweilen und Nackte anöden. Selbst die Jagd auf Frauen gibt ihm keinen Thrill mehr. Konsequenterweise verschlingt ihn nicht der Höllenschlund, sondern er gibt sich selbst die Kugel.
Barbara Hauter berichtet aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
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Die MITTWOCH-PRESSE – 31. OKTOBER 2018

Foto: Monika Rittershaus (c) Staatsoper Hamburg
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Hamburg/ Staatsoper
Szenen aus Goethes Faust – Robert Schumann. IOCO-Kritik
https://www.ioco.de/2018/10/30/hamburg-staatsoper-hamburg-szenen-aus-goethes

Aus dem Nebelmeer der Erkenntnis
Achim Freyer in seinem Element, aber nicht überzeugend: Der 84-jährige Regie-Guru und Maler darf an der Hamburgischen Staatsoper in Robert Schumanns „Szenen aus Goethes Faust“ (handlungs)frei assoziieren, weil er richtig erkannt hat, dass es sich dabei keineswegs um eine Oper handelt.
http://www.kn-online.de/Nachrichten/Kultur/Achim-Freyer-und-Kent-Nagano

Fantastische Stimmen, zäher Kitsch
Höllentrip oder Himmelfahrt in der Hamburgischen Staatsoper? In Robert Schumanns selten gespielten Szenenfolge zum Goethe-Klassiker „Faust“ geht es um die Seele eines großen Sünders und Zweiflers. Achim Freyer, für Regie und Ausstattung zuständig, hatte nichts Geringeres als ein Gesamtkunstwerk im Sinn. Das ging nicht für alle auf und hinterließ im Publikum eher gemischte Gefühle.
BR-Klassik

„Faust“ – das ist die volle Packung Mythos an der Oper
Hamburger Abendblatt

Hamburg
Besuchen Sie die Faust-Szenen in Hamburg – hören Sie den wunderbaren Christian Gerhaher!
Wunderbar, Yes, Ja! Klassik-begeistert.de empfiehlt nach der Premiere der „Szenen aus Goethes Faust“: Schauen und vor allem hören Sie sich diese Oper unbedingt an – im Haus an der Dammtorstraße!
Es gab keine Buhs – für niemanden. Es gab höflichen, hanseatischen Applaus für alle Beteiligten. Nichts besonders, eher ein bisschen lau, recht reserviert. Aber positiv, freundlich, wohlwollend.
Klassik-begeistert.de sieht dieses Werk deutlich euphorischer als der Großteil des Premierenpublikums: Die Musik von Robert Schumann ist göttlich, die Vorspiele sind eine Offenbarung, die Instrumentierung immer wieder zauberhaft und stets hochromantisch.
Der Herausgeber berichtet aus der Staatsoper Hamburg
Klassik-begeistert

Star-Tenor ganz privat
Schager: „Vor einem Auftritt muss ich schlafen“
https://www.krone.at/1798719 „Die MITTWOCH-PRESSE – 31. OKTOBER 2018“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 30. OKTOBER 2018

Foto: Schager, Andreas (c) David Jerusalem
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Frankfurt
Von zweifacher Blindheit
Strawinskys „Oedipus Rex“ und Tschaikowskys „Jolantha“ an der Oper Frankfurt
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ Staatsoper
„Laut wars“
Die Wiener Staatsoper hat die Saison 2018/19 nicht gerade zum „Richard-Wagner-Jahr“ erklärt. Ganze 11 Aufführungen verteilen sich im Spielplan über zehn Monate. Den Beginn der immer spärlicher werdenden Wagner-Pflege im Haus am Ring machte eine „Lohengrin“-Serie mit einem mit Spannung erwarteten Rollendebüt: Andreas Schager in der Titelpartie.
Lohengrin, 28.10. Staatsoper
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/alohengr13.htm

Wien/ Staatsoper
Bunt und prächtig, schicksalsträchtig: Un ballo in maschera an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Wien/ Volksoper
Der Papa wird’s schon richten
Kurzweilig: die Einakter „Der Mantel“ und „Gianni Schicchi“ an der Volksoper.
Wiener Zeitung

München/ Gasteig
„The Music of John Williams“ AZ-Konzertkritik: Wenn der Dirigent zu Darth Vader wird
Münchner Abendzeitung „Die DIENSTAG-PRESSE – 30. OKTOBER 2018“ weiterlesen