Autorenteam von Klassik begeistert

 

Yehya Alazem, Jahrgang 1989, Master of Science Kerntechnik, Kerntechnik-Berater und Herausgeber des schwedischen Online-Klassikmagazins capriccio.se. Der aus Damaskus stammende Ingenieur hat in Syrien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Kuwait, Großbritannien, Deutschland und Schweden gelebt. Momentan arbeitet er in Stockholm am Aufbau des schwedischen Endlagers für Kernbrennstoffe mit. 2016 fing Yehya an Deutsch in Berlin zu lernen und am 24. Juni 2016 lernte er den Herausgeber von Klassik-begeistert in der Deutschen Oper Berlin bei einer Rigoletto-Aufführung kennen. Seine Liebe zur klassischen Musik fing schon in der syrischen Stadt Homs an, wo er die Ballette von Tschaikowsky dank seiner Oma entdeckte. Später spielte er Klavier, hörte sehr viel Musik, und seit 2014 verfasst er Kritiken über Konzerte und Opernaufführungen – seidem hat er über 350 Musikabende in Europa erlebt. Yehyas Lieblingskomponist ist Giuseppe Verdi; wenn er nur ein Werk ins Grab mitnehmen dürfte, wäre es Otello. Außer mit Musik verbringt er seine Zeit gerne mit Golfen.

 

Lukas Baake, Jahrgang 1996, studiert Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Berlin, von wo er aus dem Opern- und Konzertleben der Stadt berichtet. Schon in früher Jugend entdeckte er in seiner Heimatstadt Hannover die Oper für sich. Heute interessiert er sich insbesonderefür die romantische Oper, das Lied und Kirchenmusik.

 

 

Reinhard Berger
Allerleikeiten: geboren 1951 in Kassel, Journalist, Buchautor, Hunde- und Hirnbesitzer.
Vergänglichkeiten: Vor dem Ruhestand leitender Redakteur der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA).
Herzlichkeiten: verheiratet, zwei Söhne, zwei Schwiegertöchter, drei Enkel, ein Rottweiler.
Anhänglichkeiten: Bach, Beethoven, Bergers Nanne (Ehefrau).
Auffälligkeiten: Vorliebe für Loriot, Nietzsche, Fußball, Steinwayflügel, Harley-Davidson.
Öffentlichkeiten: Schlauberger-Satireshow, Kleinkunstbühne.
Alltäglichkeiten: Lebt auf einem ehemaligen Bauernhof in Nordhessen.
Jeden Sonntag bei Klassik-begeistert: „Der Schlauberger“.

 

Johannes Fischer, Jahrgang 1996, studiert Historische Musikwissenschaft in Hamburg (vorher Physik und Meteorologie) und berichtet über seine Konzert- und Opernbesuche im Norden Deutschlands. Seine Liebe zur klassischen Musik begann im Alter von 3 Jahren mit seinem ersten Opernbesuch; über die Jahre besuchte er Vorstellungen in den großen Häusern von München, Wien, San Francisco, New York und Mailand sowie auf dem Grünen Hügel. Der deutsch-US-amerikanische Münchner hört am liebsten Beethoven und Mahler, aber auch zeitgenössische Komponisten wie Arturo Márquez oder Wynton Marsalis. Bruno Walter, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Daniel Barenboim, Itzhak Perlman, Julia Fischer, Maurizio Pollini und Elīna Garanča zählen zu seinen Lieblingsmusikschaffenden. Als Laienviolinist trat er selbst schon in der Elbphilharmonie und in der Laeiszhalle in Hamburg auf.

 

Sandra Grohmann, 1968 in Berlin geboren, hört alles an, was gut ist – von Monteverdi bis Czernowin, von epirotischer Volksmusik bis Brad Mehldau. Einziges Kriterium: „It must schwing!“ Was Alfred Lion beim Label Blue Note einst für den Jazz formulierte, möchte sie bei jeder Musik bis in die Haarspitzen spüren. Die Vielzahl an Opernhäusern in Berlin, wo die Deutsche Oper Berlin sie seit früher Kindheit Musikdramen lieben gelehrt hat, entzückt sie. Das Leben feiert sie ebenso gern bei großen Opernabenden wie auf griechischen Dorffesten. Seit Ende 2020 beschreibt sie (für) Klassik-begeistert ihren höchst subjektiven Blick auf die Bühne. Tagsüber beschäftigt sie sich ebenso enthusiastisch mit Jura, Organisationslehre, Personalführung und IT.

 

Barbara Hauter, Jahrgang 1964, wohnhaft in München, ist eine Vollblut-Journalistin. Getreu ihrem Motto „Ein Journalist kann über alles schreiben“ schloss sie drei Magisterstudiengänge ab. Sie verdiente sich ihre Sporen in der Tagespresse, Funk und Fernsehen, schrieb in Magazinen über Tauchen, Fotografie oder Medizinthemen. Ihre Tätigkeit als Chefredakteurin der Zeitschrift „Das Tier“ stellte einen vorläufigen Höhepunkt dar. Und doch war alles nur das Vorspiel für ihr Engagement als Autorin beim Blog „Klassik begeistert“. Die spätberufene Kontrabassistin sieht sich in ihren Rezensionen des Musiktheaters und Balletts als Stimme des Volkes. In der  jeden zweiten Donnerstag erscheinenden Kolumne „Hauters Hauspost“ erfreut sie die Leserschaft gerne mit Episoden über ihre ambivalente Liebe zur Musik.

 

Frank Heublein, Jahrgang 1968, lebt in München. Beruflich beschäftigen ihn die Themen Informationstechnologie, Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz, Markt- und Medienforschung. 1984 – 1987 monatlich besuchte Konzerte des heutigen SWR Radiosinfonieorchesters sind seine musikalische Hörausbildung. Die Orpheus-und-Eurydice-Inszenierung der Bayerischen Staatsoper 2003 und Joel Frederiksen ab 2006 sind die Initiale seiner musikalischen Barockleidenschaft. Ehrenamtlich arbeitet er seit Beginn 2013 beim FreedomSoundsFestival in Köln mit, das Ska, Reggae und Soul auf die Bühne bringt. Die ebenfalls für klassik-begeistert.de schreibende Barbara Hauter lernt er 1997 im Rahmen der beruflichen Zusammenarbeit kennen. Sie vermittelt ihn 2019 am Vormittag seiner ersten für klassik-begeistert.de besuchten Vorstellung an Herausgeber Andreas Schmidt. Ziel seiner Rezensionen ist, das persönlich subjektive Empfinden in nur genau der besuchten Veranstaltung zu vermitteln.

 

Herbert Hiess, Jahrgang 1960: Geboren und wohnhaft in Wien, nach Schule, Studium (Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität und Musik am Konservatorium) ist er letztendlich in der EDV-Softwareberatung (mit SAP) gelandet. Da seine Mutter im Chor der Wiener Volksoper sang, ist er schon seit Kindheitstagen mit der Musik in Berührung gekommen. Trotz seines Brotberufes ist er der Musik treu und zumindest ein aktiver Zuhörer geblieben, der sich traut, darüber zu schreiben. Sein aktuelles Fazit: Über Streaming (für Herbert das Unwort des Jahres 2020) und Videoproduktionen wird er kaum schreiben und gestattet sich nicht, sich ein Werk durch die Ohren und Mikrofone eines Tontechnikers und durch die Augen eines Regisseurs und Kameramannes vorsetzen zu lassen.

 

Dr. Lorenz Kerscher, Jahrgang 1950, in Penzberg südlich von München lebend, ist von Jugend an Klassikliebhaber und gab das auch während seiner beruflichen Laufbahn als Biochemiker niemals auf. Gerne recherchiert er in den Internetmedien nach unentdeckten Juwelen und wirkt als Wikipedia-Autor an Künstlerporträts mit. Musik ist Beziehungssache, so lautet sein Credo. „Deshalb bin ich auch als Chorsänger aktiv und treffe mich gerne mit Freunden zur Hausmusik. Eine neue Dimension der Gemeinsamkeit eröffnet sich durch die Präsenz vieler, vor allem junger Künstler im Internet, wo man Interessantes über ihre Entwicklung erfährt, Anregungen zur Entdeckung von musikalischem Neuland bekommt und auch in persönlichen Kontakt treten kann. Man ist dann kein Fremder mehr, wenn man ihnen als Autogrammjäger begegnet oder sie sogar bei einem Konzertbesuch im Publikum trifft. Das ist eine schöne Basis, um mit Begeisterung die Karrieren vielversprechender Nachwuchskünstler mitzuerleben und bei Gelegenheit auch durch Publikationen zu unterstützen.“

 

Der österreichische Bestsellerautor Radek Knapp, geboren am 3. August 1964 in Warschau, zwangsübersiedelt mit 12 nach Wien (von seinen Großeltern zur Mutter), wo er sich mit Gelegenheitsjobs und einem Philosophiestudium über Wasser hielt. Sein Debüt „Franio“ erhielt den aspekte-Literaturpreis, der „Literaturpapst“ Marcel Reich-Ranicki bescheinigte dem Werk „Witz, Pfiff und Humor“, was dazu führte, dass dieser Satz jetzt auf jedem seiner Bücher steht – auch auf dem Roman „Herrn Kukas Empfehlungen“, den man inzwischen sogar in deutschen Schulen vorsetzt. Humorvoll durchaus auch die „Gebrauchsanweisung für Polen“, und „Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“. Bekannt wurden auch seine Romane „Ente à l’orange“ und „Papiertiger“. Radeks Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Niederländisch, Kroatisch und Slowenisch. Im Jahr 2008 kam der Film „Herrn Kukas Empfehlungen nach seinem gleichnamigen Roman in die Kinos. Der Autor lebt zur Zeit in Wien. Aus schreibtischbedingtem Vitaminmangel verkauft er gelegentlich auf einem Wiener Markt Obst und Gemüse. Jeden zweiten Donnerstag bei Klassik-begeistert: „Radek, knapp“.

 

Jolanta Łada-Zielke, Jahrgang 1971, gebürtige Krakauerin, nach dem jetzigen Wohnort: Hamburgerin, in ihrem Herzen: Bayreutherin. Sie beschäftigt sich mit Kultur- und Musikjournalismus sowie mit klassischem Gesang. Ihr Lieblingsthema: das Leben und Werk Richard Wagners. Sie mag besonders die Atmosphäre der Wiener Jugendstil-Cafés. Musik begleitet sie von früher Kindheit an. Jolanta verdankt Ludwig van Beethoven ihre ersten Schritte; sie fing an zu laufen, als ihre Mutter „Für Elise“ am Klavier spielte. Sie ist eine leidenschaftliche Chor-und Solo-Sängerin. Zu ihrem Repertoire gehören vor allem geistliche und künstlerische Lieder sowie Schlager aus den zwanziger und dreißiger Jahren. Sie ist seit 2019 Autorin für klassik-beigeistert.de. Jeden Montag bei Klassik-begeistert: „Ladas Klassikwelt“.

 

Gabriele Lange, Jahrgang 1960, lebt in München und liebt Barockopern – aber nicht nur. Sie begeistert sich unter anderem für wuchtigen Metal, gefühlvolle Wienerlieder, traditionellen Blues, griechischen Rembetiko, innige bayerische Volksmusik (die echte) oder thailändische Versuche, den Beat der 60er zu covern. Sie entspannt bei Mozart oder Bach. Die freie Journalistin hat über den Spielfilm des „Dritten Reichs“ und zum Thema Medienkompetenz gearbeitet. Heute schreibt sie unter anderem über Beruf und Karriere, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz. Jeden zweiten Dienstag bei Klassik-begeistert: „Frau Lange hört zu“.

 

 

Pauline Lehmann, Jahrgang 1992, studiert Germanistik und Geschichte in Dresden sowie Musikwissenschaft in Leipzig. Auf der Bühne der Semperoper Dresden war es vor allem die Ring-Tetralogie in der Regie von Willy Decker und unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann, die ihre Faszination für das Musiktheater weckte. Neben Wagner zählen Brahms, Beethoven und Mozart zu ihren Lieblingskomponisten. Seit einer Dramaturgie-Hospitanz, bei der sie die Probenarbeit zur „Fledermaus“ begleitete, gehört die Operette mit ihrem Witz und ihrer Situationskomik zu Paulines Bühnenlieblingen. Pauline ist seit 2018 Autorin für Klassik begeistert.

 

Julia Lenart, Jahrgang 1997, wohnhaft in Wien, schreibt seit knapp zwei Jahren für klassik-begeistert.de. Derzeit studiert sie Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien, den Abschluss in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft hat sie bereits in der Tasche. Bevor es sie nach Wien verschlug, studierte sie zwei Jahre am Konservatorium in Klagenfurt, Hauptfach Schlagwerk. In ihrer Freizeit ist sie gerne sportlich in der Natur unterwegs, am liebsten in den Bergen. Was ihr am Leben in Wien besonders gut gefällt? Natürlich die kulturelle Vielfalt!

 

 

Die gebürtige Berlinerin Kirsten Liese (Jahrgang 1964) entdeckte ihre Liebe zur Oper im Alter von acht Jahren. In der damals noch geteilten Stadt war sie drei bis vier Mal pro Woche in der Deutschen Oper Berlin – die Da-Ponte-Opern Mozarts sowie die Musikdramen von Richard Strauss und Richard Wagner hatten es ihr besonders angetan. Weitere Lieblingskomponisten sind Bruckner, Beethoven, Brahms, Schubert und Verdi. 1983 studierte sie Schulmusik und Germanistik und hospitierte in zahlreichen Radioredaktionen. Seit 1994 arbeitet sie freiberuflich als Opern-, Konzert- und Filmkritikerin für zahlreiche Hörfunk-Programme der ARD sowie Zeitungen und Zeitschriften. Kirsten ist seit 2018 Autorin für Klassik-begeistert. Jeden Freitag: „Lieses Klassikwelt“.

 

Ingo Luther, Jahrgang 1969 – der gebürtige Iserlohner und bodenständige Westfale ist Diplom-Verwaltungswirt. Er wurde bereits in seiner Jugend mit dem Opernvirus infiziert und verfiel diesem durch regelmäßige Besuche in der Festspielstadt Bayreuth mehr und mehr. Es sind die schönen Dinge des Lebens wie gutes Essen, guter Wein, ausgiebige Wanderungen in der Natur und Reisen in alle Kontinente der Erde, die ihn neben seiner Liebe zur Welt der Oper – insbesondere dem Werk Richard Wagners – besonders faszinieren. Besuche von Opernhäusern wie Barcelona, New York und Sydney und vor allen Dingen im Bayreuther Festspielhaus sind die Höhepunkte auf dem kulturellen Erlebnispfad, den er immer wieder neugierig und mit großer Begeisterung beschreitet. Von großen Konzerten mit Luciano Pavarotti oder José Carreras bis hin zu Opernhöhepunkten wie der Wiederentdeckung von „Das Wunder der Heliane“ in der Deutschen Oper Berlin kann er über einige Jahrzehnte auf zahllose musikalische Sternenflüge zurückblicken. Gerne ist Ingo in den Opernhäusern im und am Rande des Ruhrgebiets wie Hagen, Dortmund, Gelsenkirchen oder Wuppertal unterwegs und schreibt seit 2018 von dort für Klassik-begeistert.

 

Guido Marquardt, Jahrgang 1969. Seit 1990 lebt er in Hamburg, wo er Germanistik, Strafrecht und Volkskunde (ja, damals gingen solche Kombinationen noch …) studiert und mit dem Magisterexamen der Vor-Bologna-Zeit beendet hat. Beruflich danach zunächst als Werbetexter unterwegs, seit fast 20 Jahren nun in der Online-Branche, wo er sich mit Themen aus dem Produkt- und Projektmanagement befasst. 
Musikalisch ist er sehr breit interessiert, auch außerhalb der Klassik. Insbesondere die Oper mit ihrer einmaligen Mixtur an künstlerischen Disziplinen hat es ihm angetan, aber auch die „reine Musik“ bringt seine Synapsen in Wallung. Für die Oper Verdi, für alles andere Bach – das wären wohl die beiden Namen, für die er sich in letzter Konsequenz entscheiden würde. Aber zum Glück muss man das ja nicht, schließlich fiele dem sonst auch direkt seine Lieblingsoper zum Opfer – die ist nämlich nicht von Verdi, es ist „Don Giovanni“. Darüber hinaus mag er Quizzen, Kochen, Wein trinken (und darüber sinnieren), Golfen (und darüber verzweifeln) und so einiges mehr. Er ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Guidos Welt: „Das Klassik-Quiz“ jeden Samstag auf Klassik-begeistert.

 

Dr. phil. Guido Müller, Jahrgang 1957, geboren in Mönchengladbach im Rheinland, lebt nach vielen Lebensstationen im In- und Ausland seit 2015 in der Händelstadt Halle an der Saale. Professor für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Geschichte der Internationalen Beziehungen. Seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßiger Opern- und Konzertbesucher, berichtet er seit 2018 für Klassik-begeistert über das Musikleben in Mitteldeutschland vom Barock bis zur Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung von Halle.

 

 

Der Publizist und Journalist Dr. Charles E. Ritterband, Jahrgang 1952, geboren in Zürich / Schweiz, ist Verfasser mehrerer Bestseller („Dem Österreichischen auf der Spur“, „Österreich – Stillstand im Dreivierteltakt“ sowie „Grant und Grandezza“) und hat als Auslandskorrespondent 37 Jahre aus London, Washington, Buenos Aires, Jerusalem und Wien für die renommierte Neue Zürcher Zeitung (NZZ) berichtet. Er studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Staatswissenschaften an den Universitäten Zürich und Harvard sowie am Institut d’études politiques de Paris und an der Hochschule St. Gallen. Seit Kindesbeinen schlägt Charles’ Herz für die Oper, für klassische Konzerte und für das Theater. Schon als Siebenjähriger nahm ihn seine Wiener Oma mit in die Johann-Strauß-Operette „Eine Nacht in Venedig“. Die Melodien hat er monatelang nachgesungen und das Stück in einem kleinen improvisierten Theater in Omas Esszimmer nachgespielt. Charles lebt im 4. Bezirk in Wien, auf der Isle of Wight und in Bellinzona, Tessin. Er schreibt seit 2017 für klassik-begeistert.de. Jeden zweiten Sonntag: „Ritterbands Klassikwelt“ auf Klassik-begeistert.

 

Stefanie Schlatt, Jahrgang 1988, lebt in München. Nach ihrem Studium des Literarischen Übersetzens wohnte und arbeitete sie erst in Düsseldorf, dann in London und übersetzt seit 2015 für Labels wie Decca, Avie und Warner Classics Beihefte für Klassik-CDs. Seit Dezember 2019 schreibt sie für Klassik-begeistert. Ihre Liebe zur klassischen Musik entdeckte sie als Kind durch die wunderbare Hörspielreihe „Wir entdecken Komponisten“ der Deutschen Grammophon. Sie beschäftigt sich gern mit Musikgeschichte und -theorie und kennt durch ihre Übersetzungstätigkeit so manch spannende Anekdote. Zu ihren Lieblingskomponisten zählen Richard Strauss, Ralph Vaughan Williams und Edward Elgar. Beruflich ist Stefanie für ein europäisches Forschungskonsortium im Bereich Erneuerbare Energien tätig und bietet Sprachdienstleistungen an.

 

Diese beiden treten meistens gemeinsam auf wie die Unzertrennlichen  . Mag. pharm. Lothar Schweitzer, geboren 1943, ist durch Agustín Laras opernhafte Lieder über spanische Städte („Granada“) zum Opernfan geworden. Unter den Pharmazeuten gibt es viele Opernliebhaber. Während des Studiums waren im Laboratorium die neuesten Aufführungen das beliebteste Gesprächsthema. Sylvia Schweitzer, geboren 1946, wurde von ihren Eltern schon im zarten Kindesalter zu Operetten in die Wiener Volksoper mitgenommen und entdeckte später ihre Liebe zu Richard Wagner. Als diplomierte Schauspielerin nahm sie im Hinblick auf Musicalrollen Gesangsunterricht (Mezzosopran). Aus Rücksicht auf ihre Eltern verzichtete sie auf den ihr angebotenen Fixvertrag am Volkstheater und übernahm später das elterliche Musikinstrumentengeschäft. Jeden zweiten Dienstag auf Klassik-begeistert: „Schweitzers Klassikwelt“.

 

Der gebürtige Wiener Peter Sommeregger (Jahrgang 1946) besuchte das Humanistische Gymnasium. Er wuchs ganz in der Nähe von Franz Schuberts Geburtshaus auf. Schon vor der Einschulung verzauberten ihn an der Wiener Staatsoper Mozarts „Zauberflöte“ und Webers „Freischütz“ – die Oper wurde die Liebe seines Lebens. Mit 19 Jahren zog der gelernte Buchhändler nach München. Peter kennt alle wichtigen Spielstätten wie die in Paris, Barcelona, Madrid, Verona, Wien und die New Yorker Met. Er hat alles singen und dirigieren gehört, was Rang und Namen hatte und hat – von Maria Callas und Herbert von Karajan bis zu Riccardo Muti und Anna Netrebko. Seit 1994 lebt Peter in Berlin-Weißensee – in der deutschen Hauptstadt gibt es ja gleich drei Opernhäuser. Buchveröffentlichungen: „‘Wir Künstler sind andere Naturen‘. Das Leben der Sächsischen Hofopernsängerin Margarethe Siems“ und „Die drei Leben der Jetty Treffz – der ersten Frau des Walzerkönigs“. Peter ist seit 2018 Autor bei klassik-begeistert.de. Jeden Mittwoch: „Sommereggers Klassikwelt“.

 

Spontan sprang Dr. Petra Spelzhaus, Jahrgang 1972 und wohnhaft in München, bei der Jazzahead 2019 für eine erkrankte Kollegin ein und berichtete vom Partnerland Norwegen für klassik-begeistert.de. Ehe sie sich versah, war sie Autorin. Sie qualifizierte sich schon früh für die Musiksparte, kannte sie doch bereits alle Komponisten ihres Quartett-Kartenspiels auswendig, noch bevor sie richtig sprechen konnte. Schweißtreibende Jahre folgten beim Versuch diverse Instrumente spielen zu lernen. Als Jugendliche traf sie ihre große Liebe, die Trompete. Nach zunächst klassisch geprägter Ausbildung stieß sie auf Jazz- und Weltmusik. Es fiel ihr wie Schuppen von den Ohren: „Ich will musikalisch frei sein und improvisieren.“ Namhafte Professoren unterstützen sie bei dem nahezu unmöglichen Unterfangen. Getreu ihrem Motto „Life is Jazz“ möchte die ganzheitlich tätige Ärztin Auge und Ohr auf Klassik-begeistert für die Jazzmusik öffnen. In der 14-tägig erscheinenden Kolumne „Dr. Spelzhaus Spezial“ informiert sie jeden zweiten Samstag über Medizin und Musik.

 

Der Archäologe und Kunsthistoriker Dr. Andreas Ströbl (geboren 1964 in Hersbruck/Pegnitz) liebt seit seiner Kindheit das, was „Klassik“ genannt wird, sich aber von Striggio bis Saariaho erstreckt. Sein Gott heißt Gustav Mahler, aber er machte auch frühe Drogenerfahrungen mit Wagners Werk. Wenn er nicht gerade in Grüften und Mausoleen forscht, geht er mit seiner Frau Regina in die Oper oder Konzerte, wann und wo immer es möglich ist. Die beiden wohnen in Lübeck, aber ihre gemeinsame Arbeit und Musikleidenschaft führen sie mitunter an entlegene Ecken. Andreas Ströbl schreibt seit dem Frühjahr 2020 für „Klassik begeistert“.

 

Antonia Tremmel-Scheinost, Jahrgang 1994, gebürtige Wienerin, studierte Musikwissenschaftlerin und Globetrotterin. Based in London.

 

 

 

 

 

Dr. Holger Voigt, Jahrgang 1949, lebt in Kaltenkirchen (Schleswig-Holstein) bei Hamburg und ist Arzt und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Krebsforschung mit Schwerpunkt digitale Tumorwachstumssimulation. Seine Liebe zur klassischen Musik entstand in den frühen 70er Jahren. In den 80er Jahren begann er, seinem musikwissenschaftlichen Interesse zu folgen, in dem er einzelnen Komponisten (Beethoven, Mahler, Verdi) historisch und geografisch nachreiste und vor Ort die Entstehungsbedingungen ihrer Werke studierte. Er ist Herausgeber mehrerer wissenschaftlicher Bücher und seit 2018 Autor bei klassik-begeistert.de.

 

 

Dr. Ralf Wegner
Geburtsort: Hamburg, Jahrgang 1946
Abitur, Bundeswehr, Studium der Medizin in Berlin und Hamburg, Approbation, Promotion, Facharzt für Arbeitsmedizin, Schwerpunkt Berufskrankheiten
Seit 1972 verheiratet, 3 Töchter, 2 Enkelinnen
Interessen: Stadtplanung, Architektur (Autor eines mehrbändigen Hamburger Innenstadtführers), Fotografie, Reisen (u.a. mit Containerfrachtern über den Nordatlantik, mit dem PKW 32.000 km durch den Westen der USA), Oper, Ballett
Städte: Venedig wegen der unvergleichlichen Schönheit der Stadt, Paris wegen seiner urbanen Architektur
Landschaften: Monument Valley, amalfitanische Küste
Ereignisse: Eklipse am 11.08.1999 in Süddeutschland