Stefanie Szanto und Simon Bucher sprengen die Grenzen zwischen den Musikgenres

Bildquelle: Stephanie Szanto

CD-Besprechung: The High Horse (Best of worst Vol. 1), Ars Produktion

Stephanie Szanto: Mezzosopran
Simon Bucher: Klavier

von Peter Sommeregger

Diese CD-Produktion sprengt so ziemlich alle Grenzen bekannter Musik-Genres. Die beiden Schweizer Künstler Simon Bucher (Klavier) und Stephanie Szanto (Mezzosopran) kommen aus der Klassik-Szene. Daher das im Titel angesprochene „Hohe Ross“, von dem sie aber bereitwillig absteigen, um die Grenzen zwischen E- und U-Musik gründlich zu verwischen. „Stephanie Szanto, Simon Bucher, The High Horse (Best of worst Vol. 1),
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Eine spannende, meisterhaft vorgetragene Reise durch drei Musikwelten

Bildquelle: Vanya Pesheva

CD-Besprechung: 3 Aspects of Emotions, Paraty (nur Download)

Ravel-Petrovic-Scriabin

Vanya Pesheva: Klavier

von Peter Sommeregger

Die bulgarische Pianistin Vanya Pesheva ist bereits seit ihrer Kindheit als Pianistin aufgetreten. Ihre brillante Technik erlaubt es ihr, sich auch an die technisch anspruchsvollsten Komponisten wie beispielsweise Ravel und Scriabin zu wagen. Die Gegenüberstellung dieser beiden Komponisten des frühen 2o. Jahrhunderts mit der zeitgenössischen, 1965 geborenen Komponistin Albena Petrovic, die diese Beiden als ihre Inspirationsquelle betrachtet, ist das reizvolle Konzept dieser CD-Produktion. „Vanya Pesheva, 3 Aspects of Emotions
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Ungetrübtes Hörvergnügen: Das Giraud Ensemble Chamber Orchestra hat Friedrich Guldas "Concerto for myself" eingespielt

Mischa Cheung, Yulia Miloslavskaya, Sergey Simakov.
Foto: Solo Musica

CD-Besprechung: Friedrich Gulda: Concerto for myself (Sonata concertante für Klavier & Orchester), Solo Musica

Giraud Ensemble Chamber Orchestra

Sergey Simakov Dirigent
Mischa Cheung, Klavier
Yulia Miloslavskaya, Klavier

von Peter Sommeregger

Den drei auf dieser CD gegenüber gestellten Werken ist eines gemeinsam: Es sind bewusst anachronistisch komponierte Stücke, zum Teil als Hommage an Komponisten früherer Epochen, zum Teil wohl auch als witziges Spiel mit musikalischen Zitaten. Man fühlt sich streckenweise wie bei einer Quizfrage: Woraus stammt dieses Zitat? Wer wird hier parodiert? „Giraud Ensemble Chamber Orchestra, Friedrich Gulda: Concerto for myself,
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Margarita Höhenrieder ist für Clara Schumanns Werke die erste Wahl

Foto: © Mat Hennek

CD-Besprechung: Piano Works by Clara & Robert Schumann (Solo Musica SM 312)

Margarita Höhenrieder, Klavier

von Peter Sommeregger

Das Gedenkjahr für Clara Schumann – man feiert 2019 ihren 200. Geburtstag – hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass Werke der hochbegabten Pianistin auch auf CD erscheinen. Insgesamt ist das Angebot auf dem Markt immer noch bedauerlich schmal.

Die Münchner Pianistin Margarita Höhenrieder legt eine CD vor, die auf intelligente Art Werke Claras und ihres Ehemannes Robert gegenüberstellt. So wird deutlich, wie sehr die Ehepartner sich in ihren Werken auch aufeinander bezogen und sich wechselseitig beeinflussten. „Margarita Höhenrieder, Piano Works by Clara & Robert Schumann,
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Symphonien unterm Bügeleisen: Das Philharmonische Orchester Freiburg spielt einen vergessenen Komponisten

CD-Besprechung: Albéric Magnard: Symphonien Nr. 3 & 4

Philharmonisches Orchester Freiburg
Dirigent: Fabrice Bollon

von Leah Biebert

Er gilt als Außenseiter des Musikbetriebs: Albéric Magnard. Und doch zählen seine dritte und vierte Symphonie zu den wichtigsten Werken der französischen Musikgeschichte. Das Philharmonische Orchester Freiburg, das eine Vorliebe für Unbekannte und Vergessene zu haben scheint, hat die beiden Stücke neu auf CD eingespielt. „Albéric Magnard, Philharmonisches Orchester Freiburg, Fabrice Bollon,
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Sebastian Bohren beweist auf der Violine Reife, Können und Temperament

Foto: Sebastian Bohren © Marco Borggreve

CD-Besprechung: Sergei Prokofiew, Sonate für Violine und Orchester op.80

Sebastian Bohren, Violine
Andrei Pushkarev, Schlagwerk
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

SONY Music (nur als Download)

von Peter Sommeregger

Die Komposition von Prokofiews Violinsonate zog sich, bedingt durch den Krieg und die komplizierten Lebensumstände des Komponisten in dieser Zeit von 1938 bis 1946 hin. Ursprünglich für Violine und Klavier geschrieben, wurde die hier gespielte Fassung für Violine und Schlagwerk auf Anregung Sebastian Bohrens von Andrei Pushkarev erarbeitet. „Sergei Prokofiew, Sebastian Bohren, Andrei Pushkarev,
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"Es muss nicht immer schön klingen" – Die Geigerin Fabiola Kim spricht über ihr Debütalbum und das Finden des eigenen Weges

CD-Besprechung und Interview

Fabiola Kim: Violine
Münchner Symphoniker
Dirigent: Kevin John Edusei

„1939“

erschienen bei Solo Musica

William Walton: Violinkonzerert in h-Moll
Karl Amadeus Hartmann: Concerto Funèbre für Violine & Streichorchester
Béla Bartók: Violinkonzert No. 2 in B-Dur, Sz.112

von Guido Marquardt

Fabiola Kim, US-Amerikanerin mit koreanischstämmigen Eltern, hat sich mit ihren 28 Jahren bereits einiges Renommee als Violinistin erarbeitet. In einem musikalischen Haushalt aufgewachsen, begann sie das Geigenspiel mit viereinhalb Jahren. Examiniert wurde sie an der renommierten Juilliard School in New York, mittlerweile unterrichtet sie auch selbst. Diverse Wettbewerbssiege später und nach Projekten in den USA, Südkorea und Europa, hat Fabiola Kim nun ihr Debütalbum vorgelegt. „Fabiola Kim, Münchner Symphoniker, Kevin John Edusei, 1939
CD-Besprechung und Interview“
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Eine Bereicherung der Brahms-Diskographie: Sachi Nagaki stellt intime Bezüge zur Musik her

CD-Besprechung:

Sachi Nagaki – Hommage à Clara Schumann (ARS Produktion)

Sachi Nagaki  Klavier

von Peter Sommeregger

Im ersten Augenblick stutzt man: Eine CD mit dem Titel „Hommage an Clara Schumann“ enthält ausschließlich Werke, bzw. Bearbeitungen von Johannes Brahms?

Ein Blick in das reichhaltige, äußerst informativ gestaltete Booklet zur CD gibt Auskunft: Versammelt sind hier tatsächlich kleinere Werke für Klavier solo, die Brahms allesamt ausdrücklich für Clara Schumann schrieb, bzw. bearbeitete. Viel ist über die Jahrzehnte andauernde Künstlerfreundschaft der beiden Musiker geschrieben und vor allem geklatscht worden. Belegt ist jedenfalls ein reger künstlerischer Austausch und tiefe Sympathie füreinander. „Sachi Nagaki, Hommage à Clara Schumann,
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In Blochs Spiel erkennt man großartiges Stilgefühl und langjährige Vertrautheit mit Bachs Musik

Foto: © Stefan Schilling

CD-Besprechung:
Boris Bloch – piano works vol. 8: Johann Sebastian Bach (ARS Produktion)

Boris Bloch  Piano

von Peter Sommeregger

Ganz puristisch: Nur die Namen des Komponisten und des Interpreten finden sich auf dem Cover dieser neuen Doppel-CD des russisch-ukrainischen Pianisten Boris Bloch.

Geboren 1951 in Odessa erhielt Bloch seine Ausbildung am Moskauer Konservatorium, verließ Russland 1974 und lebt nach mehreren Jahren in New York seit 1984 in Deutschland. Er hat eine Professur für Klavier an der Folkwang-Hochschule am Standort Duisburg, ist sowohl als Pianist als auch als Dirigent tätig und geht einer regen Konzerttätigkeit nach. „Boris Bloch, Bach, 2019“ weiterlesen

Sofia de Salis überzeugt an der Flöte mit Klassikern der Kammermusik

CD-Besprechung:

Shades of Love:  Works for Flute & Piano (ARS Produktion)

Sofia de Salis Flöte
Iryna Krasnovska Klavier

von Peter Sommeregger

Nach ihrem erfolgreichen Debütalbum „French Impressions“ von 2017 legt die russisch-schweizerische Flötistin Sofia de Salis mit diesen Einspielungen bereits ihre zweite CD vor.

Sofia de Salis erlangte ihr Konzert-Diplom mit Auszeichnung am Moskauer Konservatorium , setzte ihre Studien danach in Basel fort, zudem nahm sie Einzelunterricht bei verschiedenen renommierten Flötisten, darunter dem berühmten Aurèle Nicolet. Sie tritt sowohl als Solistin, als auch mit Orchestern auf, darunter dem Moscow Philharmonic und dem Neuen Orchester Basel. „Sofia de Salis, Iryna Krasnovska, Shades of Love“ weiterlesen