Giordanos „Marina“ ist eine frühe Talentprobe des Komponisten

 

CD-Besprechung:

Für ein Jugendwerk klingt „Marina“ bereits erstaunlich professionell, speziell im zweiten Teil blitzt das große Talent Giordanos, der später mit „Andrea Chénier“, „Fedora“ und „Siberia“ Welterfolge geschaffen hat, bereits deutlich auf. Mit dieser Einspielung schließt sich endgültig eine Lücke in seiner Rezeptionsgeschichte.

Umberto Giordano     Marina

Eleonora Buratto  Marina
Freddie De Tommaso  Giorgio

Vincenzo Milletarì  Dirigent

Orchestra I Pomeriggi Musicali di Milano
DECCA 576 7566

von Peter Sommeregger

„Giordano, Marina – Eleonora Buratto, Freddie De Tommaso
klassik-begeistert.de, 14. August 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 14. AUGUST 2026

Barrie Kosky in der Komischen Oper © Jan Windszus Photography

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DIE FREITAG-PRESSE – 14. AUGUST 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele: Ist Barrie Kosky der Richtige?
Wenn es etwas wie gellendes Raunen gibt, so betrifft es derzeit den australisch-jüdisch-osteuropäischen Regisseur Barrie Kosky, 59. Nach der Demontage des Erfolgsintendanten Markus Hinterhäuser wird für Salzburg ein hochkünstlerischer, führungserfahrener, weltweit geachteter Nachfolger gesucht. Das NEWS-Interview führt auf interessante Spuren.
news.at

Salzburg: Diesmal behielt Bach das letzte Wort (Bezahlartikel)
Thomas Hengelbrock leitete diesmal die traditionelle Festspielaufführung von Mozarts c-Moll-Messe in der Stiftskirche St. Peter – und hinterließ mit den Zugaben tieferen Eindruck.
DiePresse.com

Hinterhäuser und Levit: So klingt die Erschaffung der Welt (Bezahlartikel)
Stehende Ovationen bei den Salzburger Festspielen: „Visions de l’Amen“ von Olivier Messiaen im Mozarteum
Kurier.at

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Das war der KI-Ring II: Bilanz der zweiten Halbzeit Siegfried und Götterdämmerung

Götterdämmerung © EnricoNawrath

In Bayreuth ist man nie vor Überraschungen gefeit. Erstmals seit über 40 Jahren habe ich es an diesem Ort erlebt, dass zweimal während einer Aufführung ein bimmelndes Handy störte, einmal dicht am Ohr unangenehm schrill.

Die an anderen Opernhäusern verbreitete Ansage, die Mobiltelefone auszustellen, gibt es in Bayreuth (noch) nicht, bislang galt es als selbstverständlich, dass an diesem Ort so etwas nicht vorkommt. Aber allmählich scheinen sich bestimmte Gepflogenheiten auf dem Grünen Hügel zu verlieren.

Bayreuther Festspiele, 7. und 8. August 2026

von Kirsten Liese

„Bilanz der zweiten Halbzeit Siegfried und Götterdämmerung br> Bayreuther Festspiele, 7. und 8. August 2026“ weiterlesen

Das Rheingold und Die Walküre II: Eine Bilanz nach der Halbzeit

Fotos: Bayreuther Festspiele, Das Rheingold 2026 © Enrico Nawrath

Die Buhrufe für das gescheiterte szenische Konzept lassen allmählich etwas nach. Man schaut zusehends darüber hinweg. Die verdient emphatischen Bravostürme für die Sänger und den Dirigenten aber erinnern an goldene Zeiten. Da könnte man meinen, das Haus breche zusammen unter all dem Getrappel. So lautstarker Jubel bei einem Ring war an diesem Ort lange nicht mehr. Genauer gesagt, seit Thielemanns letztem Zyklus vor 20 Jahren.

Richard Wagner, Das Rheingold
                                    Die Walküre

Christian Thielemann, Dirigent
Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium / künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 4. & 5. August 2026

von Kirsten Liese

„Halbzeitbilanz: Richard Wagner, Das Rheingold II, Die Walküre II
Bayreuther Festspiele, 4. & 5. August 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 13. AUGUST 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 13. AUGUST 2026

Salzburg/Festspiele
Kontemplativ im Fortissimo
Fünfzig Minuten pianistischer Urgewalt und Hochkultur boten Igor Levit und Markus Hinterhäuser mit Olivier Messiaens Visions de l’Amen für zwei Klaviere. Minutenlanger Jubel der Begeisterung für die stupende künstlerische Leistung. Ovationen aber auch der Solidarität mit Markus Hinterhäuser.
DrehpunktKultur.at

Adieu mit den „Amen-Visionen“: Hinterhäusers grandioser Festspiel-Abschied (Bezahlartikel)
Igor Levit und Markus Hinterhäuser warteten im Mozarteum mit einer Modellinterpretation von Messiaens „Visions de l’Amen“ auf. Nicht nur deshalb ein großer, denkwürdiger, frenetisch bejubelter Abend.
DiePresse.com

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 12. AUGUST 2026

Archiv Arena di Verona 2023, Aida © Dr. Charles E. Ritterband

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 12. AUGUST 2026

Verona
Verona fasziniert mit Zeffirellis opulenter Aida
Die überwältigend opulente „Aida“ des legendären Film- Theater- und Opernregisseurs Franco Zeffirelli stellt seit dem 80. Festival in Verona im Jahr 2002 unbestreitbar den Höhepunkt aller Inszenierungen in der grandiosen römischen Arena dar. Meisterhaft verbindet Zeffirelli das große Spektakel, so wie es diese gigantische Freiluft-Bühne erfordert, mit der berührenden Intimität der Handlung, der unüberbrückbaren Rivalität zwischen der Pharaonentochter Amneris und ihrer Sklavin, sowie dem Dilemma des Heerführers Radamès zwischen Loyalität und Hochverrat aus Liebe.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

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Verona fasziniert mit Zeffirellis opulenter Aida

Fotos ©Ennevi Foto/Fondazione Arena

Die überwältigend opulente „Aida“ des legendären Film- Theater- und Opernregisseurs Franco Zeffirelli stellt seit dem 80. Festival in Verona im Jahr 2002 unbestreitbar den Höhepunkt aller Inszenierungen in der grandiosen römischen Arena dar.

Meisterhaft verbindet Zeffirelli das große Spektakel, so wie es diese gigantische Freiluft-Bühne erfordert, mit der berührenden Intimität der Handlung, der unüberbrückbaren Rivalität zwischen der Pharaonentochter Amneris und ihrer Sklavin, sowie dem Dilemma des Heerführers Radamès zwischen Loyalität und Hochverrat aus Liebe.

Giuseppe Verdi     Aida

Regie und Bühne:  Franco Zeffirelli

Kostüme:  Anna Anni
Choreographie:  Vladimir Vasiliev

Dirigent:  Francesco Ommassini
Chor und Orchester der Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, 9. August 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

„Giuseppe Verdi, Aida, Franco Zeffirelli Regie
Arena di Verona, 9. August 2026“
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Wie das Festspielhaus in Bayreuth der Bombardierung entging

Christa Pawlofsky vor ihrem Gemälde „Luftangriff der Alliierten auf Bayreuth im Jahr 1945“

Die Ausstellung der Werke von Christa Pawlofsky „Bayreuths große Verpflichtung“ im Kunstkabinett des Alten Barock-Rathauses in Bayreuth

„Die Zeitungsbilder haben mich fasziniert und inspiriert, obwohl sie schwarzweiß sind. Ich habe sie kopiert, collagiert, farbig übermalt und so in Bewegung gebracht“, so Christa Pawlofsky.

Die Ausstellung ist im August täglich von 10 bis 17 Uhr zu sehen und
vom 1. bis zum 21. September von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Text und Fotos: Jolanta Łada-Zielke

„Ausstellung Christa Pawlofsky „Bayreuths große Verpflichtung“
Kunstkabinett des Alten Barock-Rathauses, Bayreuth“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 11. AUGUST 2026

Ariadne auf Naxos © SF/Thomas Auri

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 11. AUGUST 2026

Salzburg/Ariadne auf Naxos
Vom anderen Stern: Die Wiener Philharmoniker bringen in Salzburg Strauss’ Ariadne auf Naxos zum Fliegen
Mein Star des Abends ist das Orchester. Der Klang ist differenziert, transparent. Strauss’ Ariadne auf Naxos klingt an diesem Abend zum Niederknien gut. Stimmlich sticht Sopranistin Ziyi Dai in der Interpretation der Zerbinetta heraus.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Kritik Lang Lang in Salzburg: Großes Kino mit den Wiener Philharmonikern
Sie haben sich angefreundet. Die Wiener Philharmoniker und der russische Dirigent Tugan Sokhiev haben ein wichtiges Date: Sokhiev darf das nächste Neujahrskonzert dirigieren. Dass ihn die Wiener schätzen, war am Wochenende auch bei den Salzburger Festspielen zu spüren. Solist bei zwei fulminanten Konzerten unter Sokhievs Leitung im Großen Festspielhaus war Starpianist Lang Lang. Auf dem Programm: Ravel, Debussy und Prokofjew.
BR-Klassik.de

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Keine Aussicht auf Besserung in Bayreuth ...

Bayreuther Festspiele Götterdämmerung 2026 © Enrico Nawrath

Auch in der Götterdämmerung II kommt die KI nicht zur Ruhe, das Publikum auch nicht.

Und was bleibt? Eine alles übertreffende musikalische Darbietung durch Christian Thielemann und das Festspielorchester, ein optisch verpatzter Jubiläums-Ring, die Einsicht, das sich in Bayreuth vieles weiterhin zum Schlechten entwickelt, die merklich nachlassende Demut gegenüber dem Werk Richard Wagners und die bange Frage „Weißt Du, wie das wird …?“

Richard Wagner, Götterdämmerung

Christian Thielemann, Dirigent

Siegfried:  Klaus Florian Vogt
Gunther:  Michael Kupfer-Radecky
Alberich:  Jochen Schmeckenbecher
Hagen:  Mika Kares
Brünnhilde:  Camilla Nylund
Gutrune:  Magdalena Hinterdobler
Waltraute:  Christa Mayer

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 9. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Götterdämmerung II
Bayreuther Festspiele, 9. August 2026“
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