DIE MONTAG-PRESSE – 7. SEPTEMBER 2026

Bayerische Staatsoper Nationaltheater © G. Schied

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 7. SEPTEMBER 2026

München
Die neue Saison an der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts
Wagnerfreunde dürfen dicke Terminkreuze machen. Liebhaberinnen und Liebhaber des zeitgenössischen Musik- und Tanztheaters dürfen München nicht außer Acht lassen. Gespannt bin ich auf die Dirigate von Gemma New (Doctor Atomic) und Karina Canellakis (Werther).
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

„DIE MONTAG-PRESSE – 7. SEPTEMBER 2026“ weiterlesen

Staatsopern-Auftakt: Stiller Protest gegen einen exzellenten Don Carlo

Don Carlo – Stikhina, Grigolo, Dupuis © Wiener Staatsoper / Marcel Urlaub

Kaum sind die Salzburger Festspiele vorbei, blickt die Wiener Opernszene mit Spannung auf Kirill Serebrennikovs Don Carlo zum Staatsopern-Saisonauftakt. Ein mutiger Schachzug, so reichten die Missfallensäußerungen bei der Premiere doch bis in den Graben. Diesmal waren die Skeptiker still, die musikalische Bilanz ebenso glanzvoll wie diese geniale, gesellschaftskritische Regie! 

Don Carlo
Musik von Giuseppe Verdi

Libretto von Achille de Lauzières, Camille du Locle und Angelo Zanardini nach Joseph Méry und Camile du Locle

Philipp II.:  Günther Groissböck
Don Carlo:  Vittorio Grigolo
Rodrigo, Marquis von Posa:  Étienne Dupuis
Der Großinquisitor:  Ain Anger
Ein Mönch:  Dan Paul Dumitrescu
Elisabetta:  Elena Stikhina
Eboli:  Eve-Maud Hubeaux
Tebaldo:  Ilia Staple
Graf von Lerma/Herold:  Hiroshi Amako
Stimme vom Himmel:  Florina Ilie

Musikalische Leitung:  Pier Giorgio Morandi
Regie, Bühne, Kostüme:  Kirill Serebrennikov
Ko-Kostümbildnerin:  Galya Solodovnikova
Choreografie und Regieassistenz:  Evgeny Kulagin

Wiener Staatsoper, 4. September 2026

von Johannes Karl Fischer

„Giuseppe Verdi, Don Carlo, Kirill Serebrennikov, Regie
Wiener Staatsoper, 4. September 2026“
weiterlesen

Daniels Anti-Klassiker 22: Bedřich Smetana – „Moldau“ aus „Mein Vaterland“ (1882)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Die Moldau – einer der zeitlosen Hits tschechischer Orchesterkomposition, die Bedřich Smetanas Stellung als Nationalkomponist noch einmal unterstrich. Kaum ein anderes Werk dieses Komponisten ist so nachhaltig wirksam. Als echter Klassiker ist es auch von keinem Spielplan wegzudenken. Dazu kommt die ihm zugeschriebene Mystifizierung: Smetana, zum Zeitpunkt dieser Komposition selbst bereits komplett ertaubt, wird ob dieses Umstandes nicht selten auch mit Beethoven verglichen. Und doch – diese Geschichte des vermeintlichen Meisterstücks hat einen Knick. „Daniels Anti-Klassiker 22: Bedřich Smetana – „Die Moldau“
klassik-begeistert.de, 7. September 2026“
weiterlesen

Die neue Saison an der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsballetts

Foto © Geoffroy Schied

Wagnerfreunde dürfen dicke Terminkreuze machen. Liebhaberinnen und Liebhaber des zeitgenössischen Musik- und Tanztheaters dürfen München nicht außer Acht lassen. Gespannt bin ich auf die Dirigate von Gemma New (Doctor Atomic) und Karina Canellakis (Werther).

München, 6. September 2026

von Frank Heublein

Oper mit den Schwerpunkten Wagner und zeitgenössischer Oper „Saison 2026/27 Bayerische Staatsoper und Bayerisches Staatsballett
klassik-begeistert, 6. September 2026“
weiterlesen

Herzchen, Herzchen für die Saison 2026/27 an der Deutschen Oper Berlin

Das Programm der Deutschen Oper Berlin ist für die kommende Saison mit Herzchen nur so gespickt. Damit niemand übersieht, dass dem Spielplan das Motto „Make Love“ vorangestellt wurde. Zur Illustration des Spielzeitthemas nutzt man also einerseits, anders als in Hamburg, keinen sich an ein Bäumchen klammernden Nackten. Andererseits sind sowohl das Motto wie auch die Herzchen-Illustration für ein Opernhaus von, sagen wir, überschaubarer Originalität.

von Sandra Grohmann 

„Programmvorschau 2026/27 Deutsche Oper Berlin
klassik-begeistert.de, 6. September 2026“
weiterlesen

Eine triumphale Aufführung lässt auf eine endgültige Rehabilitierung hoffen!

CD-Buch:

Die nun erstmals auf Tonträgern offiziell erhältliche Gesamtausgabe der Oper ist hoch willkommen, nicht zuletzt, weil sie instrumental und vokal packend und mitreißend musiziert ist. Sie vermittelt darüber hinaus dank des energischen Zugriffs Erik Nielsens, jenen Zunder, der einen vom Hocker reißt. Absolute Empfehlung!


LOUIS JOSEPH FERDINAND HÉROLD:  ZAMPA ou La Fiancée de marbre; Palazzetto Bru Zane

von Dr. Ingobert Waltenberger

„Ferdinand Hérold, Zampa ou La Fiancée de marbre, Bru Zane
klassik-begeistert.de, 6. September 2026“
weiterlesen

Giganten: Venzago zelebriert Mahlers Fünfte

Fotos © Anneliese Schürer

Staatstheater Mainz, 5. September 2026

Dmitri Schostakowitsch,
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107

Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Violoncello:  Alexey Stadler
Dirigent:  Gabriel Venzago

Philharmonisches Staatsorchester Mainz

von Dirk Schauß

Eine Spielzeiteröffnung im September hat immer etwas von einem Klassentreffen nach langen Sommerferien. In Mainz gibt es vor dem ersten Ton erst einmal die üblichen Freundlichkeiten: Generalmusikdirektor Gabriel Venzago plaudert ein wenig launig ins Publikum hinein, eine geschätzte Bratschistin wird mit den besten Wünschen in den Ruhestand verabschiedet, und der Solist des Abends greift vorab zum Mikrofon. Man mag diese volksnahen Einführungen von der Bühnenkante aus betrachten, wie man will – sie nehmen dem Ritual des Konzertbetriebs ein wenig von seiner steifen Würde, schaden aber manchmal auch der fallenden Pracht des ersten Akkords. „Dmitri Schostakowitsch, Gustav Mahler 5
Philharmonisches Staatsorchester Mainz, 6. September 2026“
weiterlesen

kb empfiehlt: Der Klang der Stradivari – jetzt im Kino

Filmplakat © Les Films Velvet/Baxter Films, Weltkino Filmverleih GmbH

Der Klang der Stradivari
Originaltitel: Les Musiciens

Ein französischer Kinofilm von 2025

Regie:  Grégory Magne
Drehbuch:  Grégory Magne in Zusammenarbeit mit Haroun
Kamera:  Pierre Cottereau
Musik:  Grégoire Hetzel

Theatiner Kino, München, 29. August 2026

von Frank Heublein

Es ist spannend, mitzuverfolgen, was ein Streichquartett braucht, um ein gutes Quartett zu sein und nicht nur vier exzellente Solisten.

Es musizieren und schauspielen professionelle Musiker. Sie treffen ihre Musiker- und Musikerinnencharaktere sehr gut. Darüber verrate ich nichts weiter, denn das hat viel mit dem zu tun, was ein Streichquartett ausmacht.

Daneben treten die Mäzenin und der Komponist auf. Sie, der es eher um die väterliche Verpflichtung geht, sein Vorhaben zu realisieren, die vier Stradivaris – eine erfundene Geschichte – endlich nach sechsundzwanzig Jahren das vom Vater in Auftrag gegebene Streichquartett spielen zu lassen.

Der Komponist herrlich verstrahlt, doch zugleich empathisch.  Schmankerl sind die  tollen Nahaufnahmen des Instrumentenspiels.

Frank Heublein, 6. September 2026, für
klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at

Der Klang der Stradivari, Regie: Grégory Magne klassik-begeistert.de, 30. August 2026

DIE SONNTAG-PRESSE – 6. SEPTEMBER 2026

Wolkenturm © Lisa Edi

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 6. SEPTEMBER 2026

Grafenegg
Grafeneggs Festival kommt im Jubiläumsjahr zu einem brillanten Ende
Abschlusskonzerte des Grafenegg Festivals 2026- Im 20. Jubiläumsjahr wartete das Festival am niederösterreichischen Wagram mit brillanten Ensembles und Solisten auf. Da demonstriert eine Debütantin mit 85 Jahren, was Klavierspiel tatsächlich bedeuten kann, da klettert ein Dirigent langsam und behutsam zur Weltspitze auf, da gastieren die Wiener Philharmoniker mit ihrem derzeitigen Lieblingsdirigenten und da spielt das Residenzorchester – die Niederösterreichischen Tonkünstler – mit einer der prominentesten Soprane.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

„DIE SONNTAG-PRESSE – 6. SEPTEMBER 2026“ weiterlesen

Mit Asmik Grigorian und Martha Argerich: Grafeneggs Festival kommt im Jubiläumsjahr zu einem brillanten Ende

Wolkenturm © Lisa Edi

 Abschlusskonzerte des Grafenegg Festivals 2026

Im 20. Jubiläumsjahr wartete das Festival am niederösterreichischen Wagram mit brillanten Ensembles und Solisten auf. Da demonstriert eine Debütantin mit 85 Jahren, was Klavierspiel tatsächlich bedeuten kann, da klettert ein Dirigent langsam und behutsam zur Weltspitze auf, da gastieren die Wiener Philharmoniker mit ihrem derzeitigen Lieblingsdirigenten und da spielt das Residenzorchester – die Niederösterreichischen Tonkünstler – mit einer der prominentesten Soprane.

Wolkenturm, Grafenegg, 2. September 2026

Louise Farrenc:  Ouvertüre für Orchester Nr. 2 in Es-Dur op. 24
Ludwig van Beethoven:  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur op. 19
Johannes Brahms:  Symphonie Nr. 4 in e-moll op. 98

Martha Argerich, Klavier
Münchner Philharmoniker
Lahav Shani, Dirigent

+++

Wolkenturm, Grafenegg, 3. September 2026

Wolfgang Amadeus Mozart:  Symphonie Nr. 25 in g-moll op. 183
Gustav Mahler:  Symphonie Nr. 1 in D-Dur

Wiener Philharmoniker
Tugan Sokhiev, Dirigent

+++

Wolkenturm, Grafenegg, 4. September 2026

Arien und Orchesterwerke von Respighi/Bellini/Verdi/Bonis/Strauss

Asmik Grigorian, Sopran
Tonkünstler Orchester
Fabian Gabel, Dirigent

von Herbert Hiess „Martha Argerich, Tugan Sokhiev, Dirigent, Asmik Grigorian
Wolkenturm, Grafenegg, 2./3./4. September 2026“
weiterlesen