DIE FREITAG-PRESSE – 10. JULI 2026

Foto © RBO | Tristram Kenton

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DIE FREITAG-PRESSE – 10. JULI 2026

London
Die „Regimentstochter“ begeistert mit sprühendem Belcanto in London
Juan Diego Flórez, der ungekrönte König des Belcanto als Tonio, an seiner Seite die herrliche Sara Blanch als virtuose, subtil klangfreudige Marie – eine Starbesetzung in der „Regimentstochter“, von der man sonst nur träumen kann: auf der weltberühmten Bühne der Royal Opera Covent Garden wurde sie Wirklichkeit. In der bewährten humorvollen Inszenierung von Laurent Pelly – an allen großen Häusern der Welt war sie zu sehen und sie ist frisch und spritzig geblieben.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

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Die „Regimentstochter“ begeistert mit sprühendem Belcanto in London

© RBO | Tristram Kenton

Juan Diego Flórez, der ungekrönte König des Belcanto als Tonio,
an seiner Seite die herrliche Sara Blanch als virtuose, subtil klangfreudige Marie – eine Starbesetzung in der „Regimentstochter“, von der man sonst nur träumen kann: auf der weltberühmten Bühne der Royal Opera Covent Garden wurde sie Wirklichkeit.

In der bewährten humorvollen Inszenierung von Laurent Pelly – an allen großen Häusern der Welt war sie zu sehen und sie ist frisch und spritzig geblieben.

Gaetano Donizetti, La Fille du Régiment

Inszenierung: Laurent Pelly
Dirigent: Yves Abel
Chorleitung: William Spaulding

Royal Opera Covent Garden, 7. Juli 2026

von Dr Charles E. Ritterband

„Gaetano Donizetti, La Fille du Régiment
Royal Opera Covent Garden, 7. Juli 2026“
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Frauenklang 19: Amy Beach entfaltet ihr außergewöhnliches Talent trotz aller Widerstände

Photo von George Grantham Bain (1865 – 1944), WikiMedia Commons, public domain

Schon von frühester Kindheit an fiel Amy Beach (1867 – 1944) durch außergewöhnliche Musikalität auf. Doch aus den Konventionen der bürgerlichen Gesellschaft Amerikas war kein Entkommen. Sie wurde früh mit einem älteren, reichen Mann verheiratet und konnte kaum öffentlich wirken. Und doch schuf sie als weitgehende Autodidaktin einzigartige Werke, die heute mit Begeisterung wiederentdeckt werden.

von Dr. Lorenz Kerscher

„Frauenklang 19: Die Komponistin Amy Beach
klassik-begeistert.de, 9. Juli 2026“
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“Nessun dorma” in München: Augen auf und Ohren zu!

Foto © Geoffroy Schied

TURANDOT, letzte und unvollendete Oper von Giacomo Puccini, wird an der Bayerischen Staatsoper in München seit 2011 in der spektakulären Inszenierung von Carlus Padrissa, Mitbegründer der katalanischen Theatergruppe “La Fura dels Baus” gezeigt. Es ist ein Festspiel für das Auge! Dies kann man an diesem Abend von der musikalischen Darbietung leider nicht sagen. Der Dirigent Andrea Battistoni setzt vor allem auf Lautstärke ganz nach dem Motto “Nessun dorma – Keiner schlafe!” Und die Sänger folgen ihm mit lautem Gebrüll!

Giacomo Puccini (1858-1924) TURANDOT
Dramma lirico in drei Akten (Libretto von Giuseppe Adami & Renato Simoni)

Musikalische Leitung: Andrea Battistoni

Inszenierung:  Carlus Padrissa – La Fura dels Baus
Bühne:  Roland Olibeter
Kostüme:  Chu Uroz

 Nationaltheater München, 6. Juli 2026

 von Jean-Nico Schambourg

„Giacomo Puccini (1858-1924),  Turandot
 Nationaltheater München, 6. Juli 2026 “
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 9. JULI 2026

Joana Mallwitz © Simon Pauly

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 9. JULI 2026

Berlin/Konzerthaus
Konzerthaus Berlin: Dirigentin Mallwitz verlängert bis 2033
Chefdirigentin Joana Mallwitz (39) bleibt fünf weitere Jahre beim Konzerthausorchester Berlin. Ihr Vertrag werde bis zum Ende der Saison 2032/2033 verlängert, teilte das Orchester mit. Mallwitz hatte den Posten vor drei Jahren angetreten, bisher lief ihr Vertrag mit dem Orchester im Konzerthaus am Gendarmenmarkt bis 2028/29.
Tagesspiegel.de

Avignon
Auftaktbilanz: Festival von Avignon – wenn 3000 Leute 6 Stunden Theater schauen
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (9,04 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de

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Klein beleuchtet kurz 75: Wenn ein Bruch im Bruch mir die Laune verdirbt

Hilary Hahn und Omer Meir Wellber; Foto Patrik Klein

… und ich bleibe dabei: ein klassisches Werk teilweise zu überschreiben ist der größte Unfug, den ich in den letzten Jahren in den Konzertsälen erleben musste. Bei allem Respekt vor den beauftragten Komponisten, die sich einen Kopf machen über ein Werk eines klassischen Komponisten aus der Vergangenheit und etwas Neues kreieren, gehört für mich so ein „Damit beschäftigen“ bestenfalls vorangestellt, aber nicht Sätze ersetzend. Es macht mich traurig und innerlich widerstrebend, dabei an den Komponisten denkend, der sich nicht mehr wehren kann.

Elbphilharmonie Hamburg, 6. Juli 2026

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Hilary Hahn, Violine
Dirigent: Omer Meir Wellber

Max Bruch
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 / Mit Überschreibung des 1. Satzes von Barbara Assiginaak (Uraufführung)

Antonín Dvořák:
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

von Patrik Klein

„Klein beleuchtet kurz 75: Ein Bruch im Bruch …
Elbphilharmonie Hamburg, 6. Juli 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 8. JULI 2026

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg; Foto Patrik Klein

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 8. JULI 2026

Hamburg/Elbphilharmonie
Klein beleuchtet kurz 75: Wenn ein Bruch im Bruch mir die Laune verdirbt
… und ich bleibe dabei: ein klassisches Werk teilweise zu überschreiben ist der größte Unfug, den ich in den letzten Jahren in den Konzertsälen erleben musste. Bei allem Respekt vor den beauftragten Komponisten, die sich einen Kopf machen über ein Werk eines klassischen Komponisten aus der Vergangenheit und etwas Neues kreieren, gehört für mich so ein „Damit beschäftigen“ bestenfalls vorangestellt, aber nicht Sätze ersetzend. Es macht mich traurig und innerlich widerstrebend, dabei an den Komponisten denkend, der sich nicht mehr wehren kann.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

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Das Gürzenich-Orchester unter Andrés Orozco-Estrada ist eine Meisterklasse für sich

Orchesterfoto 2025 © Astrid Ackermann

Am Ende ergibt das die beste Aufführung dieses Werks, die man in Köln seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten erleben durfte. Was für ein beeindruckendes Statement eines Orchesters, das mal wieder zeigen konnte, wie gut es wirklich ist. Kann also trotz turbulentem Drumherum gute Musik gelingen? In Köln definitiv.

Gürzenich-Orchester Köln
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent

María Dueñas, Violine

Johannes Brahms – Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (1878)

Thomas Adès – Ouverture aus: The Tempest op. 22a, Oper in drei Akten (2004)

Igor Strawinsky – Le Sacre du printemps (1910–13)

Kölner Philharmonie, 6. Juli 2026

von Daniel Janz

„Gürzenich-Orchester Köln, Andrés Orozco-Estrada
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Carré d’As zeigt ein barockes Spiegelkabinett der Eitelkeiten

CD-Besprechung:

Das Label Château de Versailles Spectacles hat ein besonderes Händchen für kluge Konzepte, und dieses hier ist fast schon ein musikalisches Detektivspiel. Das Trio Les Timbres stellt vier Heroen des französischen Barock – Couperin, Forqueray, Marais und Rameau – in einer raffinierten Galerie wechselseitiger Porträts vor. „Carré d’As“ heißt das Unterfangen, und es ist weit mehr als eine bloße Sammlung von Stücken: Es ist eine verschachtelte Anthologie des barocken Gesellschaftsspiels, bei dem Komponisten sich gegenseitig huldigen, necken, imitieren oder übertrumpfen.

Carré d’As
Portraits musicaux

Couperin – Forqueray – Marais – Rameau
Les Timbres

Château de Versailles, CVS 175

von Dirk Schauß

„Carré d’As Portraits musicaux
klassik-begeistert.de, 7. Juli 2026“
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Baltic Opera Festival 2026 begeistert und beeindruckt und läßt Vorfreude auf 2027 aufkommen

Fotos: KARPATI&ZAREWICZ.COM

Baltic Opera Festival 2026

Die Waldopernbühne Zopott wurde im Jahr 1909 eröffnet, und avancierte schnell zu einer höchst erfolgreichen Spielstätte. Anfangs traten Sänger aus verschiedenen Teilen Deutschlands auf, später bevorzugt mit Kräften der Berliner Staatsoper besetzt, wurden vor allem die Wagner-Aufführungen zu Publikumsrennern.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges schien ein Neubeginn zunächst nicht möglich. Die Beharrlichkeit und das Charisma des polnischen Bassbaritons Tomasz Konieczny führten aber schließlich doch zu einer Revitalisierung der Bühne, die nun auch ein regensicheres Zeltdach erhielt.

von Peter Sommeregger

„Baltic Opera Festival 2026
2. bis 7. Juli 2026 in Sopot und Danzig“
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