Das Rheingold II: Kunst kommt von Können, nicht von Wollen ...

Bayreuth Rheingold II © Enrico Nawrath

 … Das Rheingold II in Bayreuth versinkt im uninspirierten Bilderchaos

Christian Thielemann zaubert einen so erlesenen, klaren, die Höhepunkte auskostenden Klangteppich, dass man es kaum fassen kann. Und er trägt seine Sänger auf Händen. Thielemanns Liebe zur Musik Richard Wagners und zum Festspielhaus ist in jedem Takt hör- und erlebbar. Das ist einfach phänomenal.

Richard Wagner, Das Rheingold

Christian Thielemann, Dirigent
Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium / künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 4. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Das Rheingold II, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 4. August 2026“
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Georg Nigl und Alexander Gergelyfi  gelingt eine sensationelle „Schöne Müllerin“

 

Der Katalog der Einspielungen von Franz Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ ist kaum mehr überschaubar. Nun legt der Bariton Georg Nigl eine neue Aufnahme vor, bei der ihn Alexander Gergelyfi auf einem Tafelklavier begleitet. Nigl wäre nicht Nigl, wenn er dies in traditioneller Interpretation getan hätte, gemeinsam mit dem Pianisten gelingt ihm eine alle Konventionen sprengende Version, die dem Hörer eine Zeitreise in die Entstehungszeit des Zyklus ermöglicht.

Franz Schubert
Die schöne Müllerin

Georg Nigl  Bariton
Alexander Gergelyfi  Tafelklavier

Alpha 1252

von Peter Sommeregger

„Franz Schubert Die schöne Müllerin Georg Nigl  Bariton
klassik-begeistert.de, 6. August 2026“
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„Ich will euch beherrschen wie die Tastatur einer Orgel!“

CD/Hörbiographie:

Puccini – Die Welt zum Weinen bringen. Eine Hörbiographie von Jörg Handstein

1876 – das ist nicht nur das Jahr, in dem die Bayreuther Festspiele gegründet wurden, sondern es markiert auch einen Wendepunkt in Giacomo Puccinis Leben. Vor genau 150 Jahren entschied sich der Jüngling gegen die Familientradition der Kirchenmusik und faßte den Entschluß, Opernkomponist zu werden. Diese Episode und das gesamte Leben und Schaffen des Tonsetzers ist in der Hörbiographie „Puccini – Die Welt zum Weinen bringen“ von Jörg Handstein zu erfahren.

Puccini
Eine Hörbiographie von Jörg Handstein
gelesen von Udo Wachtveitl

BR-KLASSIK 900939, 4 CDs. Erhältlich im Handel und im BR-Shop.

von Dr. Andreas Ströbl

„Puccini Eine Hörbiographie von Jörg Handstein
klassik-begeistert.de, 6. August“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 6. AUGUST 2026

Saint François d’Assise 2026, Philippe Sly (Saint François), Ensemble © Monika Rittershaus


Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 6. AUGUST 2026

Salzburg
Premiere am Dienstag: Berührende Mammutoper in Salzburg: Wie Franz von Assisi unter Qualen zum Heiligen wurde
Salzburg – Franz von Assisi steht als schillernde Heiligenfigur im Mittelpunkt nicht nur des öffentlichen Interesses, sondern auch in Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“. Die feierte am 4. August bei den Salzburger Festspielen Premiere.
nn.de

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Long Long kehrt zurück nach Bregenz – zwischen Wind und Spiegeln, Teil I

Bregenz La traviata © Christian Lins

Im Sommer 2026 kehrte der chinesische Tenor Long Long auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele zurück – diesmal als Alfredo in VerdiLa traviata.

Als erster chinesischer Sänger, der den internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ gewann, ist er auf bedeutenden Opernbühnen weltweit aufgetreten, darunter an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House in London und an der Bayerischen Staatsoper in München. Nach seinem Auftritt als Herzog von Mantua in Rigoletto im Jahr 2021 war seine Rückkehr nach Bregenz eine besondere Wiederbegegnung mit einem Ort, der ihm bereits vertraut war – diesmal inmitten der zerbrochenen Spiegelwelt der Seebühne.

An der Seebühne spricht Long Long mit Feng Getong, Doktorandin der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

„Interview: kb im Gespräch mit dem Tenor Long Long, Teil I
klassik-begeistert.de, 6. August 2026“
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„Die Arbeit in Bayreuth ist wie der schönste Urlaub“

Natalia Skrycka, Foto: privat

Natalia Skrycka (Mezzosopran) schloss ihr Gesangstudium der Karol-Szymanowski-Musikhochschule in Katowice bei Prof. Agata Kobierska mit Auszeichnung ab. Noch während ihres Studiums debütierte sie in Ravels L’enfant et les sortilèges an der Oper in Bydgoszcz. Außerdem nahm sie an Meisterkursen bei Ingrid Kremling, Anita Garanča, Karolina Brachman und Helen Donath teil. Sie ist Preisträgerin der internationalen Gesangswettbewerbe Leoš Janáček, Ada Sari und Andrzej Hiolski.

Bei den Bayreuther Festspielen 2026 sang sie die Wellgunde und Rossweisse in Der Ring des Nibelungen sowie den Zweiten Knappen und eines der Blumenmädchen in Parsifal.

Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit der polnischen
Mezzosopranistin Natalia Skrycka

klassik-begeistert: Haben Sie davon geträumt, in Bayreuth zu singen?

Natalia Skrycka: Das war mein Traum, seit ich in Berlin zu arbeiten begann, als man mich vor allem in Opern von Wagner und Strauss besetzt hat. Mit der Zeit habe ich diese Musik lieben gelernt und hatte irgendwo im Hinterkopf den Gedanken, eines Tages an den Bayreuther Festspielen teilzunehmen. Als ich erfuhr, dass man dort eine Sängerin für die Rolle der Wellgunde sucht, kam ich zum Vorsingen und hatte Erfolg.

„Interview: kb im Gespräch mit Mezzosopranistin Natalia Skrycka
klassik-begeistert.de, 5. August 2026“
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Trotz KI-Nachbesserung hagelt es Buhs nach der Bayreuther „Götterdämmerung“

„Walhalls Elend zu enden…“

Bayreuther Festspiele Ring 2026 © Enrico Nawrath

Der heftige Buh-Sturm für das Kuratorenteam des „Rings“ nach der „Götterdämmerung“ im Bayreuther Festspielhaus war einer mit Ansage. Tomaten und Eier flogen aber dann doch nicht. Und musikalisch ging am 1. August 2026 sowieso nicht die Welt unter, sondern die Sonne auf.

Richard Wagner   Götterdämmerung

Christian Thielemann, Dirigent

Klaus Florian Vogt, Tenor
Camilla Nylund, Sopran
Jochen Schmeckenbecher, Bariton
Mika Kares, Bass
Magdalena Hinterdobler, Sopran
Christa Mayer, Alt/Mezzosopran
Anna Kissjudit, Mezzosopran
Alexandra Ionis, Mezzosopran
Katharina Konradi, Sopran
Natalia Skrycka, Mezzosopran
Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran

Festspielchor und -orchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 1. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Richard Wagner, Götterdämmerung, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 1. August 2026“
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„Wild und kraus kreist die Welt“ – Der KI-Irrsinn in Bayreuth wird im „Siegfried“ fortgesetzt

Bayreuth Siegfried © Enrico Nawrath

Fast hatte man sich schon partiell mit der KI-Ästhetik des Jubiläums-„Rings“ abgefunden, denn scheinbar hatten die Verantwortlichen für den „Siegfried“ technisch nachgebessert. Die „Heute mal gar nicht so schlimm“-Haltung währte aber nur kurz, denn diesmal kam es noch ärger. Der zweite Tag des Bühnenfestspiels am 30. Juli 2026 in der „Bearbeitung“ von Marcus Lobbes und Nils Corte konnte sogar richtig wütend machen.

Richard Wagner, Siegfried

Christian Thielemann, Dirigent

Klaus Florian Vogt, Tenor
Gerhard Siegel, Tenor
Michael Volle, Bariton
Jochen Schmeckenbecher, Bariton
Peter Rose, Bass
Camilla Nylund, Sopran
Christa Mayer, Alt/Mezzosopran
Victoria Randem, Sopran

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte,
Kuratorium / Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 3o. Juli 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Richard Wagner, Siegfried, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 30. Juli 2026“
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Uraufführung in Bayreuth: „Brünnhilde brennt“

Bayreuther Festspiele 2026, Brünnhilde brennt © Enrico Nawrath

…eine Uraufführung anlässlich des 150. Geburtstags der Bayreuther Festspiele

Die Uraufführung dieses Musiktheaterstücks über und nahe an Richard Wagner ist gelungen. Und dennoch bleibt der Kopf, anders als beim Meister vom grünen Hügel, etwas unbefriedigt zurück. Das post-avantgardistische Stück ist schwierig – für die Sängerinnen und Sänger, für den Dirigenten und auch für des Publikum.

Brünnhilde brennt
konzertant im Friedrichsforum, Bayreuth,
3. August 2026

Komposition:  Bernhard Lang
Libretto:  Michael Sturminger
Musikalische Leitung:  Jonathan Stockhammer


von Dr. med. Gerald Hofner

„Brünnhilde brennt, Uraufführung konzertant
Friedrichsforum, Bayreuth, 3. August 2026“
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Mondtags exzellenter Salzburger Ariadne bleibt der Buh-Orkan nicht erspart

Fotos © SF/Thomas Auri

Ein Lakai lästert im alpenländischen Dialekt, Christina Nilssons Ariadne taucht das Publikum in die namenlose Lebensfreude dieser musikalischen Komödie und aus dem Graben strömen süß wie Sachertorte die Streicherglissandi der Wiener Philharmoniker. Trotz eines Buh-Orkans für Ersan Mondtags eigentlich geniale, lebendige Inszenierung thront diese Salzburger Ariadne an der Spitze der allerersten Strauss-Liga!

Salzburger Festspiele

Ariadne auf Naxos
Musik von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung: Manfred Honeck

Regie/Bühne/Kostüme: Ersan Mondtag
Licht: Franck Evin
Video: Alexander Pannier
Choreografie: Ashley Alexandra Wright
Dramaturgie: Till Briegleb

Wiener Philharmoniker

Haus für Mozart , Salzburg, 2. August 2026

von Johannes Karl Fischer

„Richard Strauss, Ariadne auf Naxos
Haus für Mozart, Salzburg, 2. August 2026“
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