Hommage an das Ehepaar Clara Wieck und Robert Schumann

CD-Rezension:

Clara & Robert Schumann
Piano Concertos

Beatrice Rana
Chamber Orchestra of Europe
Yannick Nézet-Séguin

Warner 5054 97296253

von Peter Sommeregger

Dem Klavierkonzert Clara Schumanns begegnet man in den Konzertprogrammen eher selten, was aufgrund seiner Qualität mehr als erstaunlich ist. Komponiert hat Clara es als gerade einmal 14-jährige Clara Wieck. Der anspruchsvolle Klavierpart gibt Auskunft darüber, wie groß bereits damals die Virtuosität der Meisterschülerin ihres Vaters Friedrich Wieck war. „CD-Rezension: Clara & Robert Schumann, Piano Concertos, Beatrice Rana Klavier

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Das Royal Philharmonic Orchestra bittet zum Tee

Foto: Vasily Petrenko © Mark McNulty

Unter der Leitung von Vasily Petrenko brilliert das Orchester aus London mit sehr attraktivem Programm in der Kölner Philharmonie.

 Ralph Vaughan Williams (1872-1958) – Ouvertüre zu The Wasps

Edvard Grieg (1843-1907) – Klavierkonzert a-Moll op. 16

Sergei Prokofjew (1891-1953) – Romeo und Julia, Suite Nr. 2 op. 64b und Auszüge aus Suite Nr. 1 op. 64a

Royal Philharmonic Orchestra
Jan Lisiecki, Klavier
Vasily Petrenko, Dirigent

Kölner Philharmonie, 31. Januar 2023

von Brian Cooper, Bonn

Neulich, nach dem Kölner Konzert der Wiener Philharmoniker, rätselte ein Konzertfreund, warum die Musik von Ralph Vaughan Williams so gut wie gar nicht aufgeführt wird. Mal ehrlich, was kennen Sie von ihm? The Lark Ascending, natürlich. Fantasia on a Theme by Thomas Tallis, klar. Aber wie viele Sinfonien hat der Mann geschrieben, und wann haben Sie die zuletzt live gehört? Eben. Quod erat demonstrandum. „Royal Philharmonic Orchestra, Jan Lisiecki, Klavier, Vasily Petrenko, Dirigent
Kölner Philharmonie, 31. Januar 2023“
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Die MITTWOCH-PRESSE – 1. Februar 2023

Lahav Shani © Marco Borggreve

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
Die MITTWOCH-PRESSE – 1. Februar 2023

München/Philharmoniker
Lahav Shani wird wohl neuer Chefdirigent
Die Gerüchte brodeln schon länger, für morgen hat Münchens OB Dieter Reiter nun zur Pressekonferenz geladen. Ohne einen Namen zu nennen. Derweil zitieren Medien aus einem Brief Lahav Shanis, in dem er seinen möglichen Wechsel nach München ankündigt.
BR-Klassik.de

München
Dido und Aeneas und Erwartung an der Bayerischen Staatsoper
https://www.klassikinfo.de/dido-und-aeneas-und-erwartung-an-der-bayerischen-staatsoper/

„Dido and Aeneas … Erwartung“ im Nationaltheater
Bayerische Staatsoper: Krzysztof Warlikowski und Andrew Manze verschweißen Purcell und Schönberg.
MuenchnerAbendzeitung

Doppelpremiere mit Barock und Moderne – Podcast
Unser Kritiker zeigt sich nach der Premiere enttäuscht.
Deutschlandfunk.kultur.de

Berlin/Deutsche Oper
Mächtige Väter, verwirrte Töchter
„Simon Boccanegra“
Berliner Morgenpost

Hamburg
„Etwas völlig Neues entdecken“: Elbphilharmonie startet neues Festival für zeitgenössische Musik
Eröffnet wird das neue Event von einer Aufführung des NDR-Elbphilharmonie-Orchesters. Zudem werden alle Vorstellungen von einem Gesprächsformat begleitet.
Tagesspiegel.de

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Der Ring in Dresden, Siegfried: ein dummer Junge hat Held zu werden

Foto: Siegfried © Ludwig Olah

Der dritte Abend. Also Siegfried. Die Theaterstuhlreihen auf der Bühne sind verschwunden; stattdessen finden sich einfache Stühle wild auf der Bühne verteilt. Sie erinnern an das IKEA-Modell „JOKKMOKK“. Sie aufzubauen, ließ vermutlich die Bühnenausstatter nachfühlen, wie sich Siegfried beim Schmieden von Nothung gefühlt haben muss. Es hat sich aber gelohnt. Denn auch der Siegfried war in Dresden ein Triumph

Richard Wagner
Siegfried

Christian Thielemann, Dirigent
Staatskapelle Dresden

Willy Decker, Regie 
Wolfgang Gussmann,
Bühnenbild

Semperoper Dresden, 30. Januar 2023

von Willi Patzelt

Man hat noch Wotans Abschied im Ohr – die großen Emotionen auf dem Brünnhilde-Felsen im dritten Akt der Walküre. Dann findet sich im Siegfried ein ganz anderes Bild. Nach den großen Gefühlsausbrüchen gibt es jetzt ein – so von Christian Thielemann in einem Interview genannt – operettöses, oberflächliches Tohuwabohu“. Der orgiastische Wagner macht vorerst Pause, denn ein dummer Junge hat Held zu werden „Der Ring in Dresden, Siegfried: ein dummer Junge hat Held zu werden
Semperoper Dresden, 30. Januar 2023“
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„Ich hasse Wagner, aber auf Knien!“

CD-Rezension:

 Wagner – Feuerzauber Weltenbrand. Eine Hörbiographie von Jörg Handstein

4 CDs

BR-KLASSIK 900903. Erhältlich im Handel und im BR-Shop


von Dr. Andreas Ströbl

Zwar ist Jörg Handsteins Hörbiographie über unser aller Richard bereits 2012 erschienen, aber, um den österreichischen Dramaturgen Marcel Prawy zu zitieren: „Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 geboren und ist niemals gestorben“. Daher kann es auch nicht schaden, auf eine Produktion noch einmal aufmerksam zu machen, die das Immer-wieder-Hören allemal lohnt. „CD-Rezension: Wagner – Feuerzauber Weltenbrand. Eine Hörbiographie von Jörg Handstein
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Sommereggers Klassikwelt 171: Zum 60. Todestag des Komponisten Francis Poulenc

von Peter Sommeregger 

Francis Poulenc wird am 7. Januar 1899 in Paris in ein wohlhabendes und musikalisches Elternhaus geboren. Die Chemiefabrik seines Vaters wird später in dem Konzern Rhone-Poulenc aufgehen. Die konzertreif Klavier spielende Mutter übernimmt den ersten Unterricht des musikalischen Sohnes. „Sommereggers Klassikwelt 171: Zum 60. Todestag des Komponisten Francis Poulenc
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Simon Boccanegra hat einen Traum, und wir träumen mit

Foto © Bettina Stöß

Für die traumhafte Gesamtleistung gab es ganz real lebhaften Beifall, mit nur wenigen Buhrufen an die Adresse der Regie – aber Applaus ohne Buhs wäre wohl kompromittierend gewesen. Fazit: Hingehen. Gerade in diesen unseren bewegten Zeiten.

Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra

Jader Bignamini                   Musikalische Leitung
Vasily Barkhatov                  Regie
Zinovy Margolin                   Bühne
Olga Shaishmelashvili        Kostüme
Alexander Sivaev                   Licht
Martin Eidenberger              Video
Jeremy Bines                            Chor

George Petean                 Simon Boccanegra
Liang Li                              Jacopo Fiesco
Michael Bachtadze        Paolo Albiani
Padraic Rowan                Pietro
Maria Motolygina          Maria/Amelia
Attilio Glaser                     Gabriele Adorno
Karis Tucker                       eine Magd

Orchester der Deutschen Oper Berlin
Chor der Deutschen Oper Berlin
Statisterie der Deutschen Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin, 29. Januar 2023 PREMIERE 

von Sandra Grohmann

Der Traum vom Frieden. Der Traum, einander die Hand zu reichen, über alle Parteigrenzen hinweg. Der Traum, unterschiedlicher Meinung sein zu können und einander trotzdem nicht die Köpfe einzuschlagen. Davon handelt Verdis Simon Boccanegra, und das bringt der russische Regisseur Vasily Barkhatov eindringlich auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin und mit einem durchweg premierentauglichen Ensemble auch in die Ohren des Publikums. „Giuseppe Verdi, Simon Boccanegra
Deutsche Oper Berlin, 29. Januar 2023 PREMIERE“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 31. Januar 2023

Foto © Bernd Uhlig

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
Die DIENSTAG-PRESSE – 31. Januar 2023

München/Bayerische Staatsoper/„Dido“ und „Erwartung“
Wie schön ist Schönberg?
Ein ungewöhnlicher Doppelabend an der Bayerischen Staatsoper verbindet Barock und Moderne. Arnold Schönbergs „Erwartung“ trifft auf Henry Purcells „Dido und Aeneas“. Die beiden ungleichen Hauptrollen singt dieselbe Sängerin: Die litauische Sopranistin Ausřinė Stundytė ist extrem gefordert. Und Regisseur Krzysztof Warlikowski bedient sich mal wieder in der Kinogeschichte. Wie passt das zusammen?
BR.Klassik.de

Im Wald, da sind die Träume: „Dido and Aeneas“/„Erwartung“ an der Bayerischen Staatsoper
MünchnerMerkur.de

München
Oper in München: Sie träumt von tödlicher Rache (Bezahlartikel)
In München überwältigen Henry Purcells „Dido“ und Arnold Schönbergs „Erwartung“. Zum Triumph eines ungewöhnlichen Opernprojekts.
SueddeutscheZeitung.de

Berlin/Komische Oper
La cage aux folles“ an der Komischen Oper Berlin: Barrie Kosky beschwört den Geist der 80er-Jahre
Auch nach dem Ende seiner Intendanz bleibt der umtriebige Barrie Kosky der Komischen Oper als Regisseur erhalten. Und das ist auch gut so! An diesem Premierenabend zieht er einmal mehr alle Register seiner Könnerschaft und reißt das Publikum am Ende zu einem wahren Applaus-Orkan hin.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Sir Antonio Pappano, auf Abschiedstournee, bringt römische Wärme in die Alte Oper
Mit seinem Spitzenorchester aus der italienischen Hauptstadt gastierte ein Meister der subtilen Schattierungen in der Alten Oper in Frankfurt, zum letzten Mal als Chefdirigent.
Klassik-begeistert.de

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DIDO AND AENEAS ... ERWARTUNG 2022 – unschlüssiges Gesamtkonzept enttäuscht alle Erwartungen

Fotos: DIDO AND AENEAS … ERWARTUNG 2022 © Bernd Uhlig

An diesem Abend wird Henry Purcells erstes vollständiges Bühnenwerk aufgeführt. Das einzige, dass er selbst mit „an opera“ untertitelte: Dido and Aeneas. Kombiniert wird dieses Werk mit gleich zwei anderen. Zum einen „Erwartung“ von Arnold Schönberg. Zum anderen werden die beiden genannten Stücke durch ein Interlude verbunden. Dieses hat Paweł Mykietyn speziell für diese Produktion komponiert.

DIDO AND AENEAS … ERWARTUNG
Oper in drei Akten / Monodram in einem Akt (1688/89; 1909) mit einem Interlude von Paweł Mykietyn

empfohlen ab 14 Jahren
#BSOdido

Komponist Henry Purcell / Arnold Schönberg.
In englischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Neuproduktion.

Bayerisches Staatsorchester
Zusatzchor der Bayerischen Staatsoper

Andrew Manze, Dirigent


Nationaltheater, München, 29. Januar 2023

von Frank Heublein

An diesem Abend wird Henry Purcells erstes vollständiges Bühnenwerk aufgeführt. Das einzige, dass er selbst mit „an opera“ untertitelte: Dido and Aeneas. Kombiniert wird dieses Werk mit gleich zwei anderen. Zum einen „Erwartung“ von Arnold Schönberg. Zum anderen werden die beiden genannten Stücke durch ein Interlude verbunden. Dieses hat Paweł Mykietyn speziell für diese Produktion komponiert.

Musikalisch ist es ein sehr abwechslungsreicher Abend. Purcell ist Barock, das Interlude elektronische Breakdance Musik und Schönberg zwar tonal aber expressionistisch. Mir kommt die Analogie der Küche in den Sinn: Fusion Oper. Das meine ich anerkennend, nicht abwertend. „DIDO AND AENEAS … ERWARTUNG, Komponist Henry Purcell / Arnold Schönberg
Nationaltheater, München, 29. Januar 2023“
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Die berühmtesten Opernstimmen treten in Küchenschürzen auf

Fotos: © Johannes Ifkovits

Buchbesprechung:

Die Oper kocht
Weltstars am Herd: Die Lieblingsrezepte großer Stimmen

Johannes Ifkovitsch & Evelyn Rillé

336 Seiten
Opera Rifko Verlag

ISBN 9 783950 295658

Die englischsprachige Herausgabe: The Opera Cooks

von Jolanta Łada-Zielke

70 Opernstars aus 28 Nationen stehen in der Küche statt auf der Bühne, tragen Schürzen statt Kostüme, ihr Schmuck besteht aus witzigen Gemüse- und Obstkombinationen und ihre Requisiten sind Pfannen, Teigroller, Küchen- und Hackmesser, Löffel oder Rührstäbe. Die Fotos zeigen, dass sich die SängerInnen dabei so gut amüsieren, dass sich ihre Stimmung auf die LeserInnen überträgt. „Buchbesprechung: Die Oper kocht. Weltstars am Herd: Die Lieblingsrezepte großer Stimmen
klassik-begeistert.de, 29. Januar 2023“
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