DIE MITTWOCH-PRESSE – 12. AUGUST 2026

Archiv Arena di Verona 2023, Aida © Dr. Charles E. Ritterband

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 12. AUGUST 2026

Verona
Verona fasziniert mit Zeffirellis opulenter Aida
Die überwältigend opulente „Aida“ des legendären Film- Theater- und Opernregisseurs Franco Zeffirelli stellt seit dem 80. Festival in Verona im Jahr 2002 unbestreitbar den Höhepunkt aller Inszenierungen in der grandiosen römischen Arena dar. Meisterhaft verbindet Zeffirelli das große Spektakel, so wie es diese gigantische Freiluft-Bühne erfordert, mit der berührenden Intimität der Handlung, der unüberbrückbaren Rivalität zwischen der Pharaonentochter Amneris und ihrer Sklavin, sowie dem Dilemma des Heerführers Radamès zwischen Loyalität und Hochverrat aus Liebe.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

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Verona fasziniert mit Zeffirellis opulenter Aida

Fotos ©Ennevi Foto/Fondazione Arena

Die überwältigend opulente „Aida“ des legendären Film- Theater- und Opernregisseurs Franco Zeffirelli stellt seit dem 80. Festival in Verona im Jahr 2002 unbestreitbar den Höhepunkt aller Inszenierungen in der grandiosen römischen Arena dar.

Meisterhaft verbindet Zeffirelli das große Spektakel, so wie es diese gigantische Freiluft-Bühne erfordert, mit der berührenden Intimität der Handlung, der unüberbrückbaren Rivalität zwischen der Pharaonentochter Amneris und ihrer Sklavin, sowie dem Dilemma des Heerführers Radamès zwischen Loyalität und Hochverrat aus Liebe.

Giuseppe Verdi     Aida

Regie und Bühne:  Franco Zeffirelli

Kostüme:  Anna Anni
Choreographie:  Vladimir Vasiliev

Dirigent:  Francesco Ommassini
Chor und Orchester der Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, 9. August 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

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Arena di Verona, 9. August 2026“
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Wie das Festspielhaus in Bayreuth der Bombardierung entging

Christa Pawlofsky vor ihrem Gemälde „Luftangriff der Alliierten auf Bayreuth im Jahr 1945“

Die Ausstellung der Werke von Christa Pawlofsky „Bayreuths große Verpflichtung“ im Kunstkabinett des Alten Barock-Rathauses in Bayreuth

„Die Zeitungsbilder haben mich fasziniert und inspiriert, obwohl sie schwarzweiß sind. Ich habe sie kopiert, collagiert, farbig übermalt und so in Bewegung gebracht“, so Christa Pawlofsky.

Die Ausstellung ist im August täglich von 10 bis 17 Uhr zu sehen und
vom 1. bis zum 21. September von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Text und Fotos: Jolanta Łada-Zielke

„Ausstellung Christa Pawlofsky „Bayreuths große Verpflichtung“
Kunstkabinett des Alten Barock-Rathauses, Bayreuth“
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Das war der KI-Ring II: Bilanz der zweiten Halbzeit Siegfried und Götterdämmerung

Götterdämmerung © EnricoNawrath

In Bayreuth ist man nie vor Überraschungen gefeit. Erstmals seit über 40 Jahren habe ich es an diesem Ort erlebt, dass zweimal während einer Aufführung ein bimmelndes Handy störte, einmal dicht am Ohr unangenehm schrill.

Die an anderen Opernhäusern verbreitete Ansage, die Mobiltelefone auszustellen, gibt es in Bayreuth (noch) nicht, bislang galt es als selbstverständlich, dass an diesem Ort so etwas nicht vorkommt. Aber allmählich scheinen sich bestimmte Gepflogenheiten auf dem Grünen Hügel zu verlieren.

Bayreuther Festspiele, 7. und 8. August 2026

von Kirsten Liese

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 11. AUGUST 2026

Ariadne auf Naxos © SF/Thomas Auri

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 11. AUGUST 2026

Salzburg/Ariadne auf Naxos
Vom anderen Stern: Die Wiener Philharmoniker bringen in Salzburg Strauss’ Ariadne auf Naxos zum Fliegen
Mein Star des Abends ist das Orchester. Der Klang ist differenziert, transparent. Strauss’ Ariadne auf Naxos klingt an diesem Abend zum Niederknien gut. Stimmlich sticht Sopranistin Ziyi Dai in der Interpretation der Zerbinetta heraus.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Kritik Lang Lang in Salzburg: Großes Kino mit den Wiener Philharmonikern
Sie haben sich angefreundet. Die Wiener Philharmoniker und der russische Dirigent Tugan Sokhiev haben ein wichtiges Date: Sokhiev darf das nächste Neujahrskonzert dirigieren. Dass ihn die Wiener schätzen, war am Wochenende auch bei den Salzburger Festspielen zu spüren. Solist bei zwei fulminanten Konzerten unter Sokhievs Leitung im Großen Festspielhaus war Starpianist Lang Lang. Auf dem Programm: Ravel, Debussy und Prokofjew.
BR-Klassik.de

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Keine Aussicht auf Besserung in Bayreuth ...

Bayreuther Festspiele Götterdämmerung 2026 © Enrico Nawrath

Auch in der Götterdämmerung II kommt die KI nicht zur Ruhe, das Publikum auch nicht.

Und was bleibt? Eine alles übertreffende musikalische Darbietung durch Christian Thielemann und das Festspielorchester, ein optisch verpatzter Jubiläums-Ring, die Einsicht, das sich in Bayreuth vieles weiterhin zum Schlechten entwickelt, die merklich nachlassende Demut gegenüber dem Werk Richard Wagners und die bange Frage „Weißt Du, wie das wird …?“

Richard Wagner, Götterdämmerung

Christian Thielemann, Dirigent

Siegfried:  Klaus Florian Vogt
Gunther:  Michael Kupfer-Radecky
Alberich:  Jochen Schmeckenbecher
Hagen:  Mika Kares
Brünnhilde:  Camilla Nylund
Gutrune:  Magdalena Hinterdobler
Waltraute:  Christa Mayer

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 9. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Götterdämmerung II
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Orgel und Trompete überraschen in der pommerschen Provinz

Alexander Pfeifer und Frank Zimpel – Photo Andreas Ströbl

Wer ahnt das schon? Da verschlägt es einen berufsbedingt in eine Gemeinde in Vorpommern mit gut 2.000 Einwohnern, und dann erlebt man plötzlich zwei hochkarätige Musiker, die in einer Dorfkirche Musik von Charpentier bis Gershwin zum Besten geben – in ausgezeichneter Qualität! 

Duo Presto Leipzig

Werke vom Barock bis in die Moderne

Alexander Pfeifer, Trompete
Frank Zimpel, Orgel

Ev. Kirche Ducherow (Ldkr. Vorpommern-Greifswald), 9. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

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Ev. Kirche Ducherow, 9. August 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 10. AUGUST 2026

Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal Musikverein © Amar Mehmedinovic

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DIE MONTAG-PRESSE – 10. AUGUST 2026

Salzburg
Welser-Möst hält „Überraschungen“ bei Salzburger Intendantensuche für möglich
Dirigent Franz Welser-Möst ist neben Christian Kircher, Nora Schmid und Sonja Anders in der Findungskommission für Intendanz und Präsidentschaft. Bei der Suche nach der nächsten Intendanz der Salzburger Festspiele „kann es auch Überraschungen geben“. Das sagt Franz Welser-Möst als Mitglied der Findungskommission im Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ (Samstag-Ausgabe). „Wir suchen nicht Namen, sondern Ideen und Visionen“, so der Dirigent, der in der Vergangenheit immer wieder selbst für die künstlerische Festspiel-Leitung gehandelt wurde. „Mehrmals wurde ich ja schon gefragt, in führender Position bei den Salzburger Festspielen tätig zu sein, aber das wollte ich nicht. Doch in der Findungskommission mache ich gern mit, noch dazu sehe ich das als eine patriotische Pflicht“, sagt Welser-Möst, der eigene Ambitionen auf die Intendanz abermals verneint. „Nach meiner schweren Erkrankung ist meine Lebensplanung eine andere.“
Kurier.at

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Veronas fulminante „Traviata“ begeistert das Publikum im Moulin Rouge

Foto © Arena di Verona

Diese „Traviata“ in der Arena von Verona schaffte in der Regie von Paul Curran die überaus heikle Gratwanderung zwischen Spektakel (für das die gigantische Arena steht) und jener zarten Intimität, welche diese tragische Oper erfordert – szenisch und musikalisch.

Giuseppe Verdi,   La Traviata

Violetta:  Rosa Feola
Flora:  Anna Werle
Annina:  Francesca Maionchi
Alfredo:  Galeano Salas
Giorgio Germont:  Luca Salsi

Dirigent:  Michele Spotti

Regie:  Paul Curran
Bühne:  Juan Guillermo Nova
Kostüme:  Stefano Ciammitti
Choreographie:  Kyle Lang

Orchester und Tänzer Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, 6. August 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

Dass es zum Zeitpunkt der Uraufführung der „Traviata“, die bekanntlich mit einem eklatanten Misserfolg im „Gran Teatro La Fenice“ am 6. März 1853 startete und bis heute zur meistgespielten Oper weltweit wurde, das „Moulin Rouge“ in Paris noch lange nicht (nämlich 36 Jahre) gab,  gehört zu den Freiheiten, die sich ein Regisseur durchaus erlauben darf: in Verona diente die legendäre Vergnügungsstätte im 1. Akt als Schauplatz und spektakuläre Kulisse – samt dem berühmten XXL-Elefanten, der damals wirklich im Moulin Rouge gestanden hatte.

„Giuseppe Verdi, La Traviata
Arena di Verona, 6. August 2026“
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Es liegt nicht nur an der KI – der dritte Tag des Rings ist auch musikalisch unausgewogen

Bayreuther Festspiele Siegfried 2026 © Enrico Nawrath

Und wenn auch im Schlussduett die Stimmen von Klaus Florian Vogt und Camilla Nylund gut zueinander finden, kann es nicht darüber hinwegtäuschen, dass Camilla Nylund vom Stimmtypus her nur bedingt eine Brünnhilde ist. Bei Phrasen wie „Fürchtest Du nicht, das wild, wütende Weib?“ fehlt der Stimme die strahlende Leuchtkraft.  Auch bei Brünnhildes Erwachen vermisst man das jubelnde Strahlen, das unter die Haut geht.

Richard Wagner,  Siegfried

Christian Thielemann,  Dirigent

Siegfried:  Klaus Florian Vogt
Mime:  Gerhard Siegel
Der Wanderer:  Michael Volle
Alberich:  Jochen Schmeckenbecher
Fafner:  Peter Rose
Erda:  Christa Mayer
Brünnhilde:  Camilla Nylund
Waldvogel:  Victoria Randem

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 7. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Siegfried II, Christian Thielemann, Klaus Florian Vogt
Bayreuther Festspiele, 7. August 2026“
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