Orgel und Trompete überraschen in der Pommer’schen Provinz

Alexander Pfeifer und Frank Zimpel – Photo Andreas Ströbl

Wer ahnt das schon? Da verschlägt es einen berufsbedingt in eine Gemeinde in Vorpommern mit gut 2.000 Einwohnern, und dann erlebt man plötzlich zwei hochkarätige Musiker, die in einer Dorfkirche Musik von Charpentier bis Gershwin zum Besten geben – in ausgezeichneter Qualität! 

Duo Presto Leipzig

Werke vom Barock bis in die Moderne

Alexander Pfeifer, Trompete
Frank Zimpel, Orgel

Ev. Kirche Ducherow (Ldkr. Vorpommern-Greifswald), 9. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Alexander Pfeifer, Trompete, Frank Zimpel, Orgel
Ev. Kirche Ducherow, 9. August 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 10. AUGUST 2026

Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal Musikverein © Amar Mehmedinovic

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 10. AUGUST 2026

Salzburg
Welser-Möst hält „Überraschungen“ bei Salzburger Intendantensuche für möglich
Dirigent Franz Welser-Möst ist neben Christian Kircher, Nora Schmid und Sonja Anders in der Findungskommission für Intendanz und Präsidentschaft. Bei der Suche nach der nächsten Intendanz der Salzburger Festspiele „kann es auch Überraschungen geben“. Das sagt Franz Welser-Möst als Mitglied der Findungskommission im Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ (Samstag-Ausgabe). „Wir suchen nicht Namen, sondern Ideen und Visionen“, so der Dirigent, der in der Vergangenheit immer wieder selbst für die künstlerische Festspiel-Leitung gehandelt wurde. „Mehrmals wurde ich ja schon gefragt, in führender Position bei den Salzburger Festspielen tätig zu sein, aber das wollte ich nicht. Doch in der Findungskommission mache ich gern mit, noch dazu sehe ich das als eine patriotische Pflicht“, sagt Welser-Möst, der eigene Ambitionen auf die Intendanz abermals verneint. „Nach meiner schweren Erkrankung ist meine Lebensplanung eine andere.“
Kurier.at

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Veronas fulminante „Traviata“ begeistert das Publikum im Moulin Rouge

Foto © Arena di Verona

Diese „Traviata“ in der Arena von Verona schaffte in der Regie von Paul Curran die überaus heikle Gratwanderung zwischen Spektakel (für das die gigantische Arena steht) und jener zarten Intimität, welche diese tragische Oper erfordert – szenisch und musikalisch.

Giuseppe Verdi,   La Traviata

Violetta:  Rosa Feola
Flora:  Anna Werle
Annina:  Francesca Maionchi
Alfredo:  Galeano Salas
Giorgio Germont:  Luca Salsi

Dirigent:  Michele Spotti

Regie:  Paul Curran
Bühne:  Juan Guillermo Nova
Kostüme:  Stefano Ciammitti
Choreographie:  Kyle Lang

Orchester und Tänzer Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, 6. August 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

Dass es zum Zeitpunkt der Uraufführung der „Traviata“, die bekanntlich mit einem eklatanten Misserfolg im „Gran Teatro La Fenice“ am 6. März 1853 startete und bis heute zur meistgespielten Oper weltweit wurde, das „Moulin Rouge“ in Paris noch lange nicht (nämlich 36 Jahre) gab,  gehört zu den Freiheiten, die sich ein Regisseur durchaus erlauben darf: in Verona diente die legendäre Vergnügungsstätte im 1. Akt als Schauplatz und spektakuläre Kulisse – samt dem berühmten XXL-Elefanten, der damals wirklich im Moulin Rouge gestanden hatte.

„Giuseppe Verdi, La Traviata
Arena di Verona, 6. August 2026“
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Es liegt nicht nur an der KI – der dritte Tag des Rings ist auch musikalisch unausgewogen

Bayreuther Festspiele Siegfried 2026 © Enrico Nawrath

Und wenn auch im Schlussduett die Stimmen von Klaus Florian Vogt und Camilla Nylund gut zueinander finden, kann es nicht darüber hinwegtäuschen, dass Camilla Nylund vom Stimmtypus her nur bedingt eine Brünnhilde ist. Bei Phrasen wie „Fürchtest Du nicht, das wild, wütende Weib?“ fehlt der Stimme die strahlende Leuchtkraft.  Auch bei Brünnhildes Erwachen vermisst man das jubelnde Strahlen, das unter die Haut geht.

Richard Wagner,  Siegfried

Christian Thielemann,  Dirigent

Siegfried:  Klaus Florian Vogt
Mime:  Gerhard Siegel
Der Wanderer:  Michael Volle
Alberich:  Jochen Schmeckenbecher
Fafner:  Peter Rose
Erda:  Christa Mayer
Brünnhilde:  Camilla Nylund
Waldvogel:  Victoria Randem

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 7. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Siegfried II, Christian Thielemann, Klaus Florian Vogt
Bayreuther Festspiele, 7. August 2026“
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Pathys Stehplatz (64): Wiener Meisterkurse – gebt den Kindern das Kommando

Foto: Bretwa / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Schon Herbert Grönemeyer forderte: Gebt den Kindern das Kommando, denn sie berechnen nicht, was sie tun. Wie man das deutet, bleibt jedem selbst überlassen. Was man als Musiker jedoch von ihnen lernen kann – man muss sich das Kindliche immer beibehalten.

von Jürgen Pathy „Pathys Stehplatz (64): Wiener Meisterkurse
klassik-begeistert, 9. August 2026“
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Vom anderen Stern: Die Wiener Philharmoniker bringen in Salzburg Strauss’ Ariadne auf Naxos zum Fliegen

Am Ende düsen sie ab im Sauseschritt und nehmen die Liebe mit – Christina Nilsson (Primadonna / Ariadne), Eric Cutler (Der Tenor / Bacchus) © SF/Thomas Aurin

Mein Star des Abends ist das Orchester. Der Klang ist differenziert, transparent. Strauss’ Ariadne auf Naxos klingt an diesem Abend zum Niederknien gut. Stimmlich sticht Sopranistin Ziyi Dai in der Interpretation der Zerbinetta heraus.

Ariadne auf Naxos (1916)
Komposition: Richard Strauss
, Libretto: Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung: Manfred Honeck
Regie/Bühne/Kostüme: Ersan Mondtag

Der Komponist  Kate Lindsey
Primadonna / Ariadne  Christina Nilsson
Der Tenor / Bacchus  Eric Cutler
Zerbinetta  Ziyi Dai

Wiener Philharmoniker

Haus für Mozart, Salzburg, 7. August 2026

von Frank Heublein „Richard Strauss, Ariadne auf Naxos
Haus für Mozart, Salzburg, 7. August 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 8. AUGUST 2026

© Arena di Verona

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 8. AUGUST 2026

Arena di Verona
Veronas fulminante „Traviata“ begeistert das Publikum im Moulin Rouge
Diese „Traviata“ in der Arena von Verona schaffte in der Regie von Paul Curran die überaus heikle Gratwanderung zwischen Spektakel (für das die gigantische Arena steht) und jener zarten Intimität, welche diese tragische Oper erfordert – szenisch und musikalisch.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Kritik „Così fan tutte“ in Salzburg: Mozarts Essenz
Im ersten Corona-Sommer 2020 war es eine Sensation, dass in Salzburg überhaupt Oper gespielt wurde. Unter anderem Mozarts „Così fan tutte“ in der Regie von Christoph Loy, in einer gekürzten Version. Schon 2020 stand Joana Mallwitz am Pult, damals die erste Frau, die eine szenische Premiere bei den Festspielen dirigierte. Gestern Abend war in Salzburg nun die Wiederaufnahme in einer erweiterten Version zu sehen – „Così“ ohne coronabedingte Kürzungen.
BR.Klassik.de

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„Rienzi“: Bayreuth entfacht Wagners frühen Feuersturm

Jennifer Holloway (Adriano), Gabriela Scherer (Irene), Andreas Schager (Rienzi), Festspielchor und Sonderchor © Enrico Nawrath

Erstmals erobert Wagners frühe Grand opéra Rienzi, der Letzte der Tribunen, den Grünen Hügel.

Bayreuther Festspiele, 26. Juli 2026

Richard Wagner: Rienzi, der Letzte der Tribunen
Große tragische Oper in fünf Akten

  • Musikalische Leitung:  Nathalie Stutzmann
  • Regie:  Alexandra Szemerédy & Magdolna Parditka
  • Chorleitung:  Thomas Eitler-de Lint
  • Cola Rienzi:  Andreas Schager
  • Irene:  Gabriela Scherer
  • Adriano Colonna:   Jennifer Holloway
  • Steffano Colonna:   Andreas Bauer Kanabas
  • Paolo Orsini:   Michael Nagy
  • Baroncelli:   Matthias Stier

von Andreas Schmidt

Manchmal braucht es lange, bis etwas zusammenfindet, was eigentlich schon immer zusammengehörte.

150 Jahre nach Eröffnung der Bayreuther Festspiele stand Richard Wagners Rienzi zum ersten Mal auf dem Spielplan des Grünen Hügels. Nach der Eröffnung mit Ludwig van Beethovens Neunter Sinfonie setzte Bayreuth am zweiten Festspieltag gleich den nächsten Paukenschlag. Schon vor Beginn war im Festspielhaus eine besondere Spannung zu spüren. Es war diese Mischung aus Neugier, Erwartung und einer leisen Ahnung, Zeuge eines besonderen Moments zu werden. „Richard Wagner, Rienzi
Bayreuther Festspiele, 26. Juli 2026“
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Seiji Ozawa begeistert mit Richard Strauss

CD-Besprechung:

Für Ozawa-Verehrer ist dieses Dokument trotz der tontechnischen Abstriche ein unverzichtbares Sammlerstück, das die Stärken und die gelegentlichen Nachlässigkeiten eines faszinierenden Dirigenten offenbart.

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

Richard Strauss
Ein Heldenleben op. 40

Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Seiji Ozawa, musikalische Leitung

BR Klassik, 900238

von Dirk Schauß


„Strauss und Beethoven, Seiji Ozawa Dirigent
klassik-begeistert.de, 8. August 2026“
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Hayato Sumino sprengt die Rhapsody und Aurora setzt Mahlers Erste unter Strom

Fotos © Ansgar Klostermann

Der Finalsatz geriet zu einem Parcoursritt. Das Ensemble spielte derart entfesselt auf, dass man den Eindruck gewann, es ginge um die Existenz des Orchesters selbst.

Leonard Bernstein – Ouvertüre zur Operette „Candide“
George Gershwin – Rhapsody in Blue
Maurice Ravel – Boléro (Fassung für Klavier und Orchester, Arr. H. Sumino)
Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“ (auswendig gespielt)

Hayato Sumino, Klavier
Aurora Orchestra
Nicholas Collon, Leitung

Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal, 6. August 2026

von Dirk Schauß

„Bernstein, Gershwin, Ravel, Mahler 1
6. August 2026, Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal“
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