DIE SONNTAG-PRESSE, 25. OKTOBER 2026

Foto: Patrick Hahn © Ingo Höhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 25. OKTOBER 2026

Bern/ Casino
Mahler in Vollendung – Patrick Hahn dirigiert in Bern
Gustav Mahler selbst hat seine letzte Symphonie nicht mehr gehört, da er 1911 mit nur 50 Jahren starb. Dieses ausufernde und in jeder Hinsicht fordernde Werk hat viele Verehrer. In Bern kamen sie auf ihre Kosten.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de

News
World Opera Day 2026: Alles rund um den Weltoperntag
Am 25. Oktober ist Weltoperntag. Nicht nur die musikalischen Bühnenwerke, sondern auch die Opernhäuser stehen an diesem Tag weltweit im Zentrum. BR Klassik feiert mit und lädt ein, die Kunstform neu zu entdecken.
BR-Klassik-de.aktuell „DIE SONNTAG-PRESSE, 25. OKTOBER 2026
klassik-begeistert.de, 25. Oktober 2026“
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Der brillante Sopranist Bruno de Sá präsentiert eine ungewöhnliche CD

CD-Besprechung:

Gerne folgt man ihm auf seiner Reise von den Flussgöttinen des Amazonas bis zu den kunstvollen Liedern von Richard Strauss und George Gershwin.

Erneut beweist Bruno de Sá sich als einer der interessantesten Künstler innerhalb der wachsenden Gruppe von männlichen Sopranisten.

The Enchanted Voice
Uyaras

Bruno de Sá
Comunicantus Choir
Opéra Orchestre Normandie Rouen

Pierre Dumoussaud

Erato  0827568014849

von Peter Sommeregger

Beim Titel seiner neuen CD hat Bruno de Sá auf die Flussgöttinnen des Amazonas angespielt, deren Sagen ihm aus seiner Kindheit bekannt waren. Ihr Gesang soll Menschen, die ihnen zu nahe kommen, in den Tod locken.

„The Enchanted Voice – Uyaras, Bruno de Sá, Comunicantus Choir
klassik-begeistert.de, 24. Oktober 2026“
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Der Rundfunkchor Berlin flutet den Heimathafen Neukölln mit einem Wasserprogramm

RChB © Peter Adamik

Die Berliner Chöre, Opernhäuser und Orchester gehen in die Stadt. So auch und vor allem der Rundfunkchor Berlin, der mit seiner nun schon traditionellen RundfunkchorLounge, seit einiger Zeit im Heimathafen Neukölln angesiedelt, nicht nur örtlich, sondern auch thematisch den Bezug zur Stadt und gesellschaftlichen Topoi herstellt. Diesmal zum Thema „Wasser“. Die Kombination aus Musik und Gesprächen zum Thema und das Setting am Puls Berlins funktionieren: Begeisterten Applaus spendet das Publikum selbst für zeitgenössische Stücke. Musikalisch völlig zu Recht.

Sauberes Wasser und schmutzige Geschäfte

RundfunkchorLounge

Heimathafen Neukölln, 22. Oktober 2026

Rundfunkchor Berlin
Gijs Leenaars, Leitung

Philip Mayers, Klavier
Mischa Meyer, Violoncello
Sophie Catherin, Mezzosopran
Georg Streuber, Bass
Raoul Bumiller, Tenor
Gesine Nowakowski, Sopran

Vivian Perkovic, Moderation
Dr. Laura von Vittorelli, Gesprächsgast
Mika Schachenmayr, Gesprächsgast
Johannes Malfatti, DJ

von Sandra Grohmann

„Rundfunkchor Berlin, Gijs Leenaars, RundfunkchorLounge
Heimathafen Neukölln, 22. Oktober 2026“
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Patrick Hahn wagt einen hohen Einsatz – das Publikum bleibt still

Patrick Hahn © C&G Pictures:

Gustav Mahler selbst hat seine letzte Symphonie nicht mehr gehört, da er 1911 mit nur 50 Jahren starb. Dieses ausufernde und in jeder Hinsicht fordernde Werk hat viele Verehrer. In Bern kamen sie auf ihre Kosten.

Casino Bern, 23. Oktober 2026

Berner Symphonieorchester
Patrick Hahn / Leitung

Gustav Mahler (1860-1911) / Symphonie Nr. 9

von Julian Führer

„Gustav Mahler, Symphonie Nr. 9, Berner Symphonieorchester, Patrick Hahn, Leitung
Casino Bern, 23. Oktober 2026“
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„Lübeck, wir bleiben!“

Die Possehl-Stiftung verlängert die Förderung für den Instrumenten-Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben

Lübeck, Musik- und Kongresshalle, 23. Oktober 2026

von Dr. Andreas Ströbl (Text und Fotos)

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten für den Kulturbetrieb! Die Förderung „alles Guten und Schönen in Lübeck“ hat sich die Possehl-Stiftung in der Hansestadt seit 1919 auf die Fahnen geschrieben; unter vielem anderem verfolgt die traditionsreiche Einrichtung die Pflege von Kunst und Wissenschaft. Nun wurde beschlossen, die Förderung für den Instrumenten-Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben in Lübeck bis 2032 zu verlängern. Wie segensreich das vor allem für junge Talente wirkt, wurde bei einem Pressegespräch in der Lübecker Musik- und Kongresshalle am 23. Oktober 2026 deutlich.

„Instrumenten-Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben, Possehl-Stiftung
Lübeck, 23. Oktober 2026“
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Susanna Mälkki bringt die Alte Oper zum Beben

© hr/Sebastian Reimold

Der Jubel im Anschluss fiel gewaltig aus. Das Publikum feierte Solisten, Dirigentin und Orchester mit anhaltender Begeisterung. Schaut man auf die Bühne der Alten Oper, wird klar, dass hier zwei Partner agieren, die hervorragend miteinander harmonieren.

Alte Oper Frankfurt, 23. Oktober 2026

Kaija Saariaho   Hush

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“

Verneri Pohjola, Trompete
hr-Sinfonieorchester
SusannaMälkki, musikalische Leitung
hr-Sinfonieorchester

von Dirk Schauß

Susanna Mälkki betritt das Podium der Alten Oper mit der kompromisslosen Entschlossenheit einer Künstlerin, die das Musizieren als Daseinsform versteht. Wer die finnische Dirigentin bisher vor allem in den Gefilden der Avantgarde verortete, musste an diesem Abend erstaunt feststellen, wie scharfkantig und unnachgiebig sie auch das klassische Repertoire durchlüftet. Die Dramaturgie des Programms glich einer doppelten Mutprobe für das Frankfurter Publikum, das sich keineswegs im Behaglichen einrichten durfte. Das Aufeinanderprallen von Kaija Saariahos allerletztem Werk mit Gustav Mahlers sinfonischem Erstling erwies sich als klug kalkulierte Konfrontation zweier Welten, die bei näherem Hinsehen verblüffend viele Berührungspunkte aufweisen. Mälkki baut keine Plüschbrücken. Sie schlägt Schneisen in das Klanggestrüpp.

„Kaija Saariaho Hush, Mahler Sinfonie Nr 1, Susanna Mälkki
Alte Oper Frankfurt, 23. Oktober 2026“
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Musikalische Virtuosität wird mit grausamem Tod bestraft

© Sophi Hegewald Marsyas Barock

Glücklicherweise nur Mythos …

Konzert-Performance „Apollo & Marsyas“

Es ist das Ende einer wahrhaft faszinierenden Performance aus stimmig ausgewählten, virtuos präsentierten Barockmusiken und gelungenen Live-Zeichnungen, ein gewiss ungewohnter, aber reizvoller Augen- und Ohrenschmaus ganz besonderer Art, der vom Publikum mit begeistertem Beifall bedacht wird.

Programm:

Werke (und Ausschnitte) von P. Locatelli, G.P. Telemann, Antonio Vivaldi, J.S. Bach, M. Blavet, A. Bellino u. weiteren

Ensemble Marsyas Baroque: Paula Pinn (Blockflöten und Barockfagott), María Carrasco Gil (Barockvioline), Konstanze Waidosch (Barockcello), Sara Johnson Huidobro (Cembalo)

Anke Bär  Illustration und Livezeichnung

Sendesaal Bremen, 22. Oktober 2026

Von Dr. Gerd Klingeberg

Im breit gefächerten Konzertangebot des Bremer Sendesaals finden sich immer wieder auch kleinere Klassikprogramme der ganz besonderen Art – so auch die Konzert-Performance „Apollo & Marsyas“ des 2019 gegründeten, für seine innovativen Konzertkonzepte bereits mehrfach preisgekrönten spanisch-deutschen Ensembles Marsyas Baroque.

„„Apollo & Marsyas“, Ensemble Marsyas Baroque
Sendesaal Bremen, 22. Oktober 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2026

Nathalie Stutzmann © Stephanie Slama

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2026

Zürich
Eigenwillige Klangregisseurin: Nathalie Stutzmann dirigiert das Tonhalle-Orchester Zürich
Wunderliches geschah diesen Sommer in Bayreuth: Zum 150-Jahr-Jubiläum der Bayreuther Festspiele gab es auf dem Grünen Hügel zum allerersten Mal eine Inszenierung von Richard Wagners früher Oper Rienzi. Am Pult dieser international beachteten Aufführung wirkte die Dirigentin Nathalie Stutzmann. Nun wurde die Französin von der Tonhalle-Gesellschaft Zürich, nach 2024 bereits zum zweiten Mal, zu einem Konzert mit dem Tonhalle-Orchester eingeladen. Und mit welchem Stück hat sie den Abend eröffnet? Natürlich mit der Ouvertüre zu Rienzi. Um dann gleich Vorspiel und Liebestod aus Tristan und Isolde dranzuhängen.
bachtrack.com/de

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2026
klassik-begeistert.de, 24. Oktober 2026“
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Andris Nelsons verlangsamt Mahlers Kosmos

Wer heutzutage eine Gesamteinspielung der zehn Sinfonien von Gustav Mahler auf den Markt bringt, behauptet sich nicht bloß gegen eine unüberschaubare Fülle von Konkurrenzprodukten, sondern gegen ein gewaltiges historisches Erbe. Die Deutsche Grammophon veröffentlicht nun jenen Live-Zyklus, den die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Andris Nelsons über einen Zeitraum von acht Jahren hinweg im Musikverein, im Konzerthaus und bei den Salzburger Festspielen aufgezeichnet haben.

Gustav Mahler
The Symphonies

Wiener Philharmoniker
Andris Nelsons, musikalische Leitung

Deutsche Grammophon, 486 7667 (12 CDs)

von Dirk Schauß

„Gustav Mahler, The Symphonies, Wiener Philharmoniker, Andris Nelsons
klassik-begeistert.de, 23. Oktober 2026“
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Nathalie Stutzmann in Zürich: Laut ist nicht immer gut

Nathalie Stutzmann © Daniele Ratti

Wagner im Konzertsaal – eine nicht ganz einfache Geschichte. Wagner war Opernkomponist durch und durch und komponierte für den Orchestergraben, den Parsifal dann sogar für ein zu großen Teilen unter der Bühne plaziertes Orchester in Bayreuth. Die Konzertversionen seiner Ouvertüren und einiger anderer Auszüge seiner Opern und Musikdramen gehen auf ihn selbst zurück, der mit Konzerttourneen schlicht Geld verdienen musste.

Tonhalle Zürich, 21. Oktober 2026

Tonhalle-Orchester Zürich
Nathalie Stutzmann / Leitung

Christina Nilsson / Sopran

Richard Wagner (1813-1883) / Ouvertüre zu „Rienzi“

Richard Wagner (1813-1883) / Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“

Johannes Brahms (1833-1897), Sinfonie Nr. 1 c-Moll Opus 68

von Julian Führer

„Tonhalle-Orchester Zürich, Nathalie Stutzmann, Christina Nilsson
Tonhalle Zürich, 21. Oktober 2026“
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