Fotos: Rossinis L’ITALIANA IN ALGERI, Regie: Rolando Villazón, Premiere: 8. März 2026, copyright: Eike Walkenhorst
Schade, dass es schwer möglich war, sich ganz allein auf die Musik zu konzentrieren, weil es in der Szene gar zu albern einherging. Was nützt die musikalische Transparenz in den großen angelegten Ensembleszenen, wenn es dazu auf der Bühne poltert und kracht.
Mit einer anderen Regie hätte das ein grandioser Abend werden können.
Bei weiten Teilen des Publikums kam die Produktion jedoch gut an.
L’Italiana in Algeri
Gioacchino Rossini [1792 – 1868]
Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi
Inszenierung: Rolando Villazón
Bühne: Harald Thor
Kostüme: Brigitte Reiffenstuel
Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer
Chor: Jeremy Bines
Deutsche Oper Berlin, 8. März 2026, Premiere
von Kirsten Liese
Den clownesken Entertainer gibt Rolando Villazón allzu gerne.
Im Showgewerbe des Fernsehens ist man ohnehin kaum noch anderes gewohnt.
Aber Oper ist doch noch etwas Anderes, da spielt die Musik die Nummer eins, oder zumindest sollte sie das. „L’Italiana in Algeri Gioacchino Rossini, Inszenierun Rolando Villazón
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