Maestro Popelkas Abschied von den Symphonikern wird sehr schmerzen

Foto: WSY-Avdeeva Popelka (c) Andrea Humer

Zum Abschluss der Saison 2025/2026 in Wien konnte man noch einmal die Wiener Symphoniker im Konzerthaus hören. Der Chefdirigent des Orchesters hat wieder eindrucksvoll bewiesen, dass er sich zu Recht im Spitzenfeld der Maestri befindet. Und mit Yulianna Avdeeva konnte man eine erstaunliche Pianistin erleben.

Johannes Brahms:
Konzert für Klavier und Orchester in d-moll op. 15

Franz Schubert:
Symphonie Nr. 8 in C-Dur D944 „Große C-Dur Symphonie“

Yulianna Avdeeva, Klavier

Wiener Symphoniker
Petr Popelka, Dirigent

Wiener Konzerthaus, 21. Juni 2026

von Herbert Hiess

Brahms erstes Klavierkonzert ist fast mehr eine Symphonie mit obligatem Klavier; es ist außergewöhnlich dynamisch und abwechslungsreich. Und extrem kraftvoll – so kraftvoll, dass man oft schon hörte, dass es nur für männliche Pianisten geeignet sei. „Yulianna Avdeeva, Wiener Symphoniker Petr Popelka
Wiener Konzerthaus, 21. Juni 2026“
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Yasynskyy: „Ich habe vor dem Philharmonikerball auch ein bisschen tanzen geübt“, Teil I

Foto: Artem Yasynskyy (c) Inna Kravchenko

Artem Yasynskyy gehört zu den begeisterndsten Pianisten seiner Generation, insbesondere durch seine Fusion seiner gefeierten Interpretationen klassischer Werke mit Improvisationen. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und widmet sich neben dem Solorepertoire auch intensiv der Kammermusik. Im Januar spielte er beim Ball der Wiener Philharmoniker, über den wir im ersten Teil unseres Interviews sprechen.

Johannes Karl Fischer im Gespräch mit Artem Yasynskyy

klassik-begeistert: Lieber Herr Yasynskyy, Sie haben im Januar beim Philharmonikerball, ein in Wien ja sehr besonderer Anlass, gespielt. Wie war es für Sie, dort zu spielen?

Artem Yasynskyy: Unglaublich, weil es war mein erstes Mal und ich war besonders von der Akustik und den Orchesterklängen wirklich fasziniert. Und natürlich von der feierlichen Atmosphäre, die Blumen und das Ambiente, das fehlt in normalen Sälen. Ich war sehr berührt und bin sehr froh, dass ich da spielen durfte. Die Leute, die das organisieren, sind unglaublich herzlich und nett. Es war ein bisschen wie eine unendliche Feier.

„Interview: Artem Yasynskyy Pianist, Teil I
klassik-begeistert.de, 22. Juni 2026“
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Die Deutsche Oper Berlin entstaubt eine deutsche Komödie

„Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing © Thomas Aurin

Wer ist schon unter einem fliegenden Einhorn geboren? Nur der geliebte Zar des „Volkszarentum Tschirikistan“! So nennt Regisseur Martin G. Berger den Operettenstaat, in den er die Handlung der Opernkomödie Zar und Zimmermann kurzerhand verlegt hat. Die zahlreichen Inbezugnahmen von Popkultur und Komödientradition beginnen bereits im Videovorspann, der im Stil von Greta Gerwigs „Barbie“ (aber sicher lassen sich auch andere Filme assoziieren) den bis ins Alberne reichenden Ton für den gesamten Abend setzt.

Albert Lortzing
Zar und Zimmermann

Musik und Libretto von Albert Lortzing
in einer Sprechtextfassung von Martin G. Berger

Antonello Manacorda  Musikalische Leitung
Martin G. Berger  Inszenierung

Das Orchester der Deutschen Oper Berlin

Der Chor der Deutschen Oper Berlin
Tänzer*innen des Opernballetts der Deutschen Oper berlin
Die Statisterie der Deutschen Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin, Premiere, 20. Juni 2026

von Sandra Grohmann

Das Publikum der Deutschen Oper Berlin folgt ganz überwiegend bereitwillig dieser Interpretation, die das im Original Ungesagte in eine deutliche Sprache übersetzt, ohne den Kern des Werkes anzugreifen. Dem Haus ist damit ein Coup gelungen, der in der Tradition des Musiktheaters steht, wie es an der Komischen Oper Berlin von Walter Felsenstein begründet und bereits von seinem Meisterschüler Götz Friedrich an die Deutsche Oper Berlin übernommen wurde. Geadelt wurde der Abend durch einige wenige, wenn auch lautstarke Buhrufe. Ohne diese hätten wir an der Wirkmacht der Aufführung womöglich zweifeln müssen.

„Albert Lortzing, Zar und Zimmermann
Deutsche Oper Berlin, Premiere, 20. Juni 2026“
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„Ich bin ein Zar, holt mich hier raus!" – so wird es nichts mit Lortzing!

„Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing © Thomas Aurin

ZAR UND ZIMMERMANN
Musik und Libretto von Albert Lortzing
in einer Sprechtextfassung von Martin G. Berger

Deutsche Oper Berlin, Premiere, 20. Juni 2026

von Dr. Ingobert Waltenberger

Komische Opern des Berliner Allround-Künstlers Albert Lortzing heute in Deutschland aufzuführen, ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang.

Die jetzige Premiere des Stücks ist deshalb nicht grundlos die erste Neuinszenierung hierzulande seit 25 Jahren. Das sagt viel darüber aus, wie sehr die deutsche Spieloper trotz vieler kompositorisch und dramaturgisch geschickter Schachzüge des auch als Schauspieler, Sänger und Cellist erfolgreichen Musikers Lortzing im sich wandelnden Publikumsgeschmack doch biedermeierlich arg zeitgebunden gibt und schwer aktualisierbar scheint. Da helfen auch die einzelnen Hits, die flotten Aktschlüsse nach Rossini-Art sowie das Libretto auf eine französische Vorlage nicht viel. „Albert Lortzing, Zar und Zimmermann
Deutsche Oper Berlin, Premiere, 20. Juni 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 22. JUNI 2026

„Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing © Thomas Aurin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 22. JUNI 2026

Berlin
Die Deutsche Oper Berlin entstaubt eine deutsche Komödie
Wer ist schon unter einem fliegenden Einhorn geboren? Nur der geliebte Zar des „Volkszarentum Tschirikistan“! So nennt Regisseur Martin G. Berger den Operettenstaat, in den er die Handlung der Opernkomödie Zar und Zimmermann kurzerhand verlegt hat. Die zahlreichen Inbezugnahmen von Popkultur und Komödientradition beginnen bereits im Videovorspann, der im Stil von Greta Gerwigs „Barbie“ (aber sicher lassen sich auch andere Filme assoziieren) den bis ins Alberne reichenden Ton für den gesamten Abend setzt.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Buhs und Bravos bei Premiere „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper – ging daneben!
Diese Premiere stand unter keinem guten Stern. Vor dem Start von Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“ an der Deutschen Oper trat Noch-Intendant Christoph Seuferle vors Publikum und verkündete, beide Besetzungen des Zaren seien ausgefallen. Sänger Daniel Schmutzhard aus Wien sprang kurzfristig ein, sang aber von der Seitenbühne, Regisseur Martin G. Berger übernahm den szenischen Part und spielte, formte die Worte lautlos.
BerlinerZeitung.de

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Herzensangelegenheit: Eine klassik-begeistert-Stiftung –Teil V, kb wird 10

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Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Das sind unsere Pläne für die nächsten 10 Jahre klassik-begeistert … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als
4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas gibt einen Ausblick, wie es weiter geht …

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil V, 21. Juni 2026“ weiterlesen

La famiglia, die Menschen hinter dem Erfolg – Teil IV, kb wird 10

© Patrik Klein

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Die Autorinnen und die Autoren sind die Säule von klassik-begeistert … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als
4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat verraten, was klassik-begeistert so einzigartig macht: unsere Autoren.

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil IV, 20. Juni 2026“ weiterlesen

100% Leidenschaft, 0% Kommerz – Teil III, kb wird 10

https://zitate.woxikon.de/musik/3625-richard-wagner-musik-ist-die-sprache-der-leidenschaft

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

So wurden wir binnen 2 Jahren der größte deutschsprachige Klassik-Blog … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als
4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat mir verraten, wie es so weit kommen konnte …

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil III, 19. Juni 2026“ weiterlesen

„Haltung ist wichtiger als Applaus“, sagt Andreas Schmidt – Teil II, kb wird 10

HSO, Il barbiere di Siviglia, Jonah Hoskins, Johannes Martin Kranzle © Tanja Dorendorf

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Warum klassische Musik einen unabhängigen journalistischen Blog braucht … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als 4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat mir verraten, was es für einen guten Blog braucht: Street Credibility.

Wenn Sie Teil I der klassik-begeistert-Story gelesen haben, dann wissen Sie: Einen Kaufmannsgehilfenbrief, freien Elbblick, zwei Espressi, den besten Freund und Jürgen Habermas – mehr braucht es nicht um zu wissen, was man als Lebenswerk hinterlassen möchte: Den Nr.-1-Klassik-Blog. Aber wie gleist man das auf?

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil II, 18. Juni 2026“ weiterlesen

Kaufmannsgehilfenbrief an der Wand, Jürgen Habermas im Kopf, Bach, Brahms und Wagner im Herzen – Teil I, kb wird 10

© BR Bayerischer Rundfunk/Franziskus Büscher

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Wie klassik-begeistert vor 10 Jahren zu atmen begann … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als 4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper.  Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr. 1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat mir verraten, wie es so weit kommen konnte:

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil I, 17. Juni 2026“ weiterlesen