Samuel Mariño, Roberta Mameli, Michael Hofstetter © João Octávio Peixoto
Bei Bayreuth denkt jeder sofort an Richard Wagner. Dass abseits des Festspielhauses andere Kaliber ihr Unwesen treiben, dafür sorgt Intendant und Dirigent Michael Hofstetter. Die Gluck Festspiele widmen sich dem großen Reformator Christoph Willibald Gluck – der Komponist unserer Zeit, dessen ist sich Hofstetter sicher. Wagner hatte ihn ebenfalls auf dem Radar.
Gluck Festspiele
Christoph Willibald Gluck, Iphigenie in Aulis (Bearbeitung von Richard Wagner)
Friedrichsforum Bayreuth, 8. Mai 2026
Christoph Willibald Gluck, Paride ed Elena
Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, 9. Mai 2026
von Jürgen Pathy
Maximal 30 Tage darf das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth bespielt werden. Das UNESCO-Weltkulturerbe dient auch den Gluck-Festspielen als eine von mehreren Spielstätten. Mit Samuel Mariño als Zugpferd war es am Samstagabend ausverkauft. Beinahe hätte der junge Venezolaner im Vorfeld w.o. geben müssen. Zum Glück war vom grippalen Infekt bei „Paride ed Elena“ nichts zu hören. Der Sopranist, sein Stimmfach entspricht dem eines Soprankastraten, ist nicht der Einzige, der Glucks Reformoper (1770) leuchtende Energie einhaucht. „Gluck Festspiele, Samuel Mariño
Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, 8./9. Mai 2026“ weiterlesen