Die exzellente Darbietung Verdi’scher Dramatik lässt die Stimmung hochkochen

Musikfest Bremen, Verdi-Gala, Bremer Philharmoniker,
Hulkar Sabirova Sopran (anstelle von Nicole Chevalier), Marko Letonja Dirigent © Nikolai Wolff/fotoetage

Musikfest Bremen:  Verdi-Gala

Programm:
Giuseppe Verdi   Ouvertüren und Arien aus „La forza del destino, „I vespri siciliani“ u.a.
Ottorino Respighi   Fontane di Roma

Hulkar Sabirova   Sopran (anstelle von Nicole Chevalier)
Marko Letonja   Dirigent
Bremer Philharmoniker

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal, 26. August 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

Beim Musikfest Bremen anno 2019 war Sopranistin Nicole Chevalier kurzfristig eingesprungen für die erkrankte Patricia Petibon. Mit riesigem Erfolg. Und jetzt, wie bei einem Déjà-vu, musste Chevalier selbst nur wenige Tage vor ihrem Auftritt absagen. Eine Katastrophe für die Veranstalter, die erfreulicherweise von der deutschen Sopranistin Hulkar Sabirova eine spontane Zusage bekamen. Da hört man zu Beginn doch etwas skeptisch hin, ob denn allein schon die extrem knappe Vorbereitungszeit gemeinsam mit den Bremer Philharmoniker ausreichend gewesen sei für eine erfolgreiche Verdi-Gala. Klar, es gibt ein kleine, aber unwesentliche Retusche am Programm. Aber sonst?

„ Musikfest Bremen: Verdi-Gala, Marko Letonja und Hulkar Sabirova
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 26. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 11: Johannes Brahms – Sinfonie Nr. 1 (1876)

POSTER Karikatur von Johannes Brahms, Komponist
von Neale Osborne Bridgeman Images

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Jugendsünde oder meisterliche Nachfolge? Bahnbrechendes Kunstwerk oder platte Epigone? Nicht selten werden diese und ähnliche Fragen bei Musikstücken gestellt, die in einer gewissen Tradition erscheinen. Modernen Musikern und Komponisten geht es da nicht anders, als den so genannten großen „Altmeistern“. Einer dieser Fälle, an dem sich solche Diskussionen gut nachvollziehen lassen, ist Brahms erste Sinfonie.

„Daniels Anti-Klassiker  11: Johannes Brahms – Sinfonie Nr. 1 (1876)
klassik-begeistert.de, 28. August 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 27. AUGUST 2026

Kirill Petrenko © Chris Christodoulou

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 27. AUGUST 2026

Petrenko und Thielemann: Berlins Star-Dirigenten in Salzburg gefeiert
Kurz nach Saisonbeginn Ende August gehen die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko auf Konzertreise. Ihre ersten zwei Termine haben sie traditionell bei den Salzburger Festspielen, so auch 2026. Beim ersten Konzert in Österreich am Sonntag gaben sie dasselbe Programm wie zwei Tage zuvor in der Berliner Philharmonie (Elgar und Tschaikowsky). Gestern dann Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem Norweger Leif Ove Andsnes am Piano und die 3. Symphonie von Alexander Skrjabin (1872-1915).
BerlinerZeitung.de

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Kein Beifall für Brahms’ Requiem: So hat es sich Currentzis gewünscht  

Utopia, Teodor Currentzis © Patric Leo

Musikfest Bremen: Brahms’ Requiem

Teodor Currentzis, einer, der als Dirigent immer wieder für mancherlei Aufsehen und Bohei gesorgt hat. Das scheint diesmal nicht der Fall zu sein. Currentzis lässt vorab ansagen, Beginn und Ende der Veranstaltung mögen in Anbetracht des Ortes und der Besonderheit des Werkes stillschweigend erfolgen: ohne Beifall. Was, kaum zu glauben, tatsächlich funktioniert.

Programm:
Johannes Brahms   
Ein deutsches Requiem op. 45

Utopia Orchestra
Utopia Choir 
(Einstudierung: Vitaly Polonsky)
Iveta Simonyan   
Sopran
Matthias Winckhler   
Bariton
Teodor Currentzis   
Dirigent

Dom St. Petri zu Bremen, 24. August 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

„Musikfest Bremen: Brahms’ Requiem, Teodor Currentzis, Dirigent
Dom St. Petri zu Bremen, 24. August 2026“
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Salzburg: Thielemann zaubert Brahms’ Clara-Liebe aus der Ersten!

Wiener Philharmoniker, Thielemann © SF / Marco Borrelli

Salzburger Festspiele 2026

Trotz ein paar kleineren Schönheitsfehlern entfesselten die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann am Pult die erste Symphonie von Brahms und weckten dieses Stammwerk der Klassikliteratur zu neuem Leben. Selbst das musikalisch verwöhnte Salzburger Publikum zeigte sich mit einem Applausfeuerwerk grenzenlos begeistert!

Wiener Philharmoniker
Augustin Hadelich, Violine
Christian Thielemann, Dirigent

Johannes Brahms:  Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77, Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Großes Festspielhaus, Salzburg, 22. August 2026

von Johannes Karl Fischer

„Johannes Brahms, Christian Thielemann, Augustin Hadelich
Großes Festspielhaus, Salzburg, 22. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 10: Arnold Schönberg am Beispiel der Orchestervariation op. 31 (1928)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Neue Klangwelten, Ausreizen der Mittel, Brechen von Grenzen, sogar die Krönung aller musikalischen Schöpfungen… nicht weniger versprach Schönberg mit seiner neu entwickelten Technik. Als er endlich das erste Orchesterwerk präsentierte, das diese Superlative erfüllen sollte, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Für die Uraufführung stellte sich niemand Geringeres als Wilhelm Furtwängler persönlich zur Verfügung. Alles deutete auf Erfolg! Und trotzdem – das Konzert endete in einem Desaster. Kritiker überschlugen sich in Denunziationen, von einem Skandal war die Rede, niemand hatte Schönbergs Musik verstanden. Wen wundert’s!?

„Daniels Anti-Klassiker 10: Arnold Schönberg
klassik-begeistert.de, 27. August 2026“
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Konstantin Krimmel holt den Komponisten Mandyczewski aus dem Vergessen

CD-Besprechung:

Krimmel hat selbst rumänische Wurzeln, was seine Affinität zu dem Komponisten Mandyczewski erklärt, und ihn in die Lage versetzt, die Lieder- erstmals auf CD- in der Originalsprache zu singen.

Melancolie

Brahms
Mandyczewski

Konstantin Krimmel
Ammiel Bushakevitz

Alpha 1258

von Peter Sommeregger

„Melancolie, Konstantin Krimmel, Brahms, Mandyczewski
klassik-begeistert.de, 26. August 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 26. AUGUST 2026

Utopia, Teodor Currentzis © Patric Leo

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 26. AUGUST 2026

Bremen/Dom St. Petri
Kein Beifall für Brahms’ Requiem: So hat es sich Currentzis gewünscht
Teodor Currentzis, einer, der als Dirigent immer wieder für mancherlei Aufsehen und Bohei gesorgt hat. Das scheint diesmal nicht der Fall zu sein. Currentzis lässt vorab ansagen, Beginn und Ende der Veranstaltung mögen in Anbetracht des Ortes und der Besonderheit des Werkes stillschweigend erfolgen: ohne Beifall. Was, kaum zu glauben, tatsächlich funktioniert.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

„DIE MITTWOCH-PRESSE – 26. AUGUST 2026“ weiterlesen

Petrenko begeistert mit einer fulminanten Saisoneröffnung

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker © Monika Rittershaus

Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.

Edward Elgar
Enigma Variationen op. 36

Peter Tschaikowsky
Symphonie Nr.4 f-Moll op.36

Kirill Petrenko, musikalische Leitung
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 21. August 2026

von Peter Sommeregger

„Saisoneröffnung Kirill Petrenko, Tschaikowski und Elgar
Philharmonie Berlin, 21. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 9: Dimitri Schostakowitsch – Sinfonie Nr. 7 „Leningrader“ (1941)

 

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten. 

von Daniel Janz „Daniels Anti-Klassiker 9: Dimitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 7
klassik-begeistert.de, 26. August 2026“
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