„Ich entdecke große Komponistinnen“: Dieses Buch begeistert Kinder für Musik

Frauenklang auf Knopfdruck

Buchbesprechung: 

Delphine Renon, „Ich entdecke große Komponistinnen“
Originaltitel: „Je découvre les grandes compositrices“

Illustrationen: Delphine Renon
Schnitt, Mischung und Mastering: Francois Coyault

2026 Annette Betz in der Ueberreuter Verlag GmbH

ISBN  978-3-219-12107-0

von Jolanta Łada-Zielke

Aus den Seiten dieses Buches erklingt Musik auf Knopfdruck. Mama oder Papa können das Fingerchen des Kindes an die richtige Stelle führen, sodass es selbst ein Stück einer der vorgestellten Komponistinnen starten kann:

Elisabeth Jacquet de La Guerre (1665–1729), Clara Schumann (1819–1896), ihre Schülerin Luise Adolpha Le Beau (1850–1927), Rita Strohl (1865–1941) sowie Lili Boulanger (1893–1918). Ich würde noch die kürzlich wiederentdeckte Emilie Zumsteeg (1796–1857) in diesen Kreis aufnehmen – dann wäre auch das Verhältnis zwischen den hier präsentierten französischen und deutschen Komponistinnen ausgeglichen: 3+3 😉

„Delphine Renon, „Ich entdecke große Komponistinnen“
klassik-begeistert.de, 21. Oktober 2026“
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Alena Baeva spielt Jugendwerke voller Feuer und Abschied 

CD-Besprechung:

Zwei frühe Meisterwerke, die beide von Aufbruch, Liebe und stilistischer Selbstfindung erzählen – und eine Geigerin, die ihnen mit klarer Stimme, schlankem Vibrato und erfreulich persönlicher Note begegnet. Alena Baeva hat mit Paavo Järvi und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen die idealen Partner gefunden, um Richard Strauss’ einziges Violinkonzert und Béla Bartóks lange verschollenes erstes Violinkonzert aufzunehmen. Dazu kommt Bartóks erste Rhapsodie – und der Kreis schließt sich auf besondere Weise: Nur wenige Tage nach deren Uraufführung spielte Bartók 1929 in Bremen, im Glockensaal. Genau dort entstand 96 Jahre später diese Aufnahme.

Alena Baeva spielt Strauss und Bartók

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Paavo Järvi, musikalische Leitung

Alpha Classics, ALPHA1185

von Dirk Schauß

„Alena Baeva, Strauss und Bartók, Paavo Järvi, Dirigent
klassik-begeistert.de, 21. Oktober 2026“
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Richard Wagners Seefahrer-Oper begeistert auf Weltklasseniveau!

Jordan Shanahan (Der Holländer), Lina Lottes (junge Senta), Arnold Schoenberg Chor © Matthias Baus

Prädikat „absolut sehens- und hörenswert“!

Wenn Sie auf der Kärntner Straße stadtauswärts unterwegs in Richtung Wiener Staatsoper sind, dann gehen Sie die paar Hundert Meter weiter zum MusikTheater an der Wien. Da erwartet Sie eine selten so grandiose Aufführung des „Fliegenden Holländers“– leider ist da nur noch bis zum 30. Oktober 2026 Zeit!

Richard Wagner   Der fliegende Holländer

Musikalische Leitung:  Robert Jindra

Inszenierung und Licht:  Philipp Stölzl
Szenische Neueinstudierung:  Philipp Stölzl

Daland:  Wilhelm Schwinghammer
Senta:  Ambur Braid
Erik:  Cameron Becker
Mary:  Ieva Prudnikovaitė
Der Steuermann Dalands:  James Ley
Der Holländer:  Jordan Shanahan

Wiener Symphoniker

Arnold Schoenberg Chor (Leitung:  Erwin Ortner)
Statisterie des MusikTheaters an der Wien

Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden, Berlin – Originalproduktion des Theaters Basel (Premiere in Basel 8. Jänner 2009)

MusikTheater an der Wien, 20. Oktober 2026

von Herbert Hiess

„Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Inszenierung Philipp Stölzl
MusikTheater an der Wien, 20. Oktober 2026“
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Thielemann und die Staatskapelle versetzen das Publikum in einen wahren Strauss-Rausch

Christian Thielemann ©Matthias Creutziger

Staatskapelle Berlin
Christian Thielemann  Dirigent
Diana Damrau  Sopran

Richard Strauss, Vier letzte Lieder
Eine Alpensinfonie op.64

Staatsoper Unter den Linden, 20. Oktober 2026

von Peter Sommeregger

Selbst für ein Spitzenorchester wie die Berliner Staatskapelle stellt diese komplexe Partitur eine Herausforderung dar. Es fasziniert, wie Strauss Naturgeräusche bestimmten Instrumenten zuordnet, von dem Rieseln einer Quelle, über Vogelstimmen, bis zu Gewitter und Sturm reicht die Palette feiner instrumentaler Details.

„Richard Strauss, Vier letzte Lieder, Eine Alpensinfonie
Staatsoper Unter den Linden, 20. Oktober 2026“
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Dresden: „Mein Gott, wie spielen die denn!“

Daniele Gatti © Oliver Killig

Die Staatskapelle Dresden führt Mahlers 10. Sinfonie auf                         
„Mein Gott, wie spielen die denn!“

Semperoper Dresden, 19. Oktober 2026

Gustav Mahler  Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur
(Fassung nach Deryck Cooke)

Staatskapelle Dresden
Dirigent  Daniele Gatti

von Henriette Müller

Daniele Gatti und die Staatskapelle Dresden hatten zu Mahlers 10. Sinfonie eingeladen. Diese Aufführung fand im Rahmen des Mahler-Zyklus statt. Ausgewählt wurde die Fassung von Deryck Cooke. Gatti bezeichnet diese Fassung als „die, dem Werk gegenüber hingebungsvollste“.

Mahler konnte dieses Werk selber nicht vollenden. Er starb im Jahre 1911, vor der Fertigstellung seiner Sinfonie.

„Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur, Staatskapelle Dresden, Daniele Gatti
Semperoper Dresden, 19. Oktober 2026“
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Ein musikalisch großartiger Meistersinger-Opernabend – die Inszenierung verstört

Die Meistersinger von Nürnberg. Daniel Frank (Walther von Stolzing), (vorne) Anke Krabbe (Eva), Martin Gantner (Hans Sachs) © Sandra Then

PREMIERE +++ Meistersinger von Nürnberg +++ Opernhaus Düsseldorf, 17. Oktober 2026

Wer eine Aufführung der Meistersinger von Nürnberg besucht, erwartet im Gegensatz zu den anderen Werken Wagners eher leichte Kost. Der Tod wütet hier nicht. Vielmehr verbreitet die Oper Zuversicht und erinnert an die reiche deutsche Kulturlandschaft, auf deren Boden doch auch Erfreuliches gedeihen kann. Gewiss, ihre Aufführungsgeschichte ist problematisch. Doch ändert dies nichts an der hoffnungsvollen Botschaft, dass selbst eine verkrustete Gesellschaft durch das Zusammenwirken von Figuren wie Stolzing und Sachs zum Positiven hin wandelbar ist.

 Richard Wagner                                                                                                                                     Die Meistersinger von Nürnberg

Oper in drei Aufzügen, Libretto vom Komponisten

Musikalische Leitung

Chorleitung  Albert Horne
Chor der Deutschen Oper am Rhein

Düsseldorfer Symphoniker

Deutsche Oper am Rhein, Opernhaus Düsseldorf,  17. Oktober 2026

von Arnold Hütten

„Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg PREMIERE
Deutsche Oper am Rhein, Opernhaus Düsseldorf, 17. Oktober 2026“
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Anne Frank im NEST lehrt uns positives Denken

Anne Frank Olivia Warburton © Marcel Urlaub

Schon unter der Direktion von Claus Helmut Drese (1986 – 1991) gab es Opernaufführungen im Künstlerhaus. Wir erinnern uns an zeitgenössische Kammeropern mit kleiner Orchesterbesetzung. Bleibenden Eindruck gewann Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ unter dem Dirigat des Komponisten.  Staatsoperndirektor Bogdan Roščić erschuf den Phönix aus der Asche. NEST ist die Abkürzung für Neue Staatsoper und gleichzeitig ein Wortspiel für ein Zuhause mit Blick auf ein junges Publikum und neue Theaterformen.       

GRIGORI FRID

Das Tagebuch der Anne Frank
A Graphic Opera

Anne Frank  Olivia Warburton
Musikalische Leitung  Jera Petricek
Inszenierung  David Bösch

NEST Neue Staatsoper im Künstlerhaus, 18. Oktober 2026
Karlsplatz 5, 1010 Wien

von Lothar und Sylvia Schweitzer

„Grigori Frid, Das Tagebuch der Anne Frank, A Graphic Opera
NEST Neue Staatsoper im Künstlerhaus, 18. Oktober 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. OKTOBER 2026

Daniele Gatti © Markenfotografie

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. OKTOBER 2026

Dresden/Semperoper
Dresden: „Mein Gott, wie spielen die denn!“
Daniele Gatti und die Staatskapelle Dresden hatten zu Mahlers 10. Sinfonie eingeladen. Diese Aufführung fand im Rahmen des Mahler-Zyklus statt. Ausgewählt wurde die Fassung von Deryck Cooke. Gatti bezeichnet diese Fassung als „die, dem Werk gegenüber hingebungsvollste“. Mahler konnte dieses Werk selber nicht vollenden. Er starb im Jahre 1911, vor der Fertigstellung seiner Sinfonie.
Von Henriette Müller
Klassik-begeistert.de

„DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. OKTOBER 2026
klassik-begeistert.de, 21. Oktber 2026“
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Hai-Kyung Suh: „Beim Busoni-Wettbewerb wusste man nicht mal, wo Korea liegt“, Teil I

© Kwi Sub Park

Die Pianistin Hai-Kyung Suh gehört zu den gefeierten Künstlern der letzten Jahrzehnte. Als eine der ersten koreanischen Musikerinnen, die in Europa und den USA reüssierten, errang sie Spitzenpreise beim Busoni-Wettbewerb und beim ARD-Musikwettbewerb, spielte zahlreiche Aufnahmen für die Deutsche Grammophon und Decca ein und kehrte nach einer Krebserkrankung, die ihr Leben und ihre Laufbahn beinahe beendet hätte, auf die großen Bühnen wie den Barbican Center, den Seoul Arts Center, der Berliner Philharmonie und der Carnegie Hall, wo sie im Oktober dieses Jahres ein von Publikum und Presse umjubeltes Solorezital spielte, zurück.

Im ersten Teil unseres Interviews spricht sie über ihre musikalischen Anfänge beim Besuch der Kasernen Südkoreas, Familiendruck und über die Carnegie Hall.  

Johannes Karl Fischer im Interview mit Hai-Kyung Suh, Teil I

klassik-begeistert: Frau Suh, Sie sind inzwischen seit sechzig Jahren Musikerin. Können Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit Musik und dem Klavier erinnern?

„kb im Gespräch mit der Pianistin Hai-Kyung Suh, Teil I
klassik-begeistert.de, 21. Oktober 2026“
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Geoffroy Couteau erobert Bachs Goldberg-Variationen

Wie verleiht man seinem künstlerischen Leben neue Impulse, nachdem man soeben das gesamte Klavierwerk von Johannes Brahms aufgenommen hat? Geoffroy Couteaus Antwort ist so konsequent wie respektgebietend: Er besteigt den Everest. Bachs Goldberg-Variationen. Ein Gipfel, den fast jeder Pianist irgendwann im Blick hat – und den nur wenige ohne Selbstinszenierung erklimmen.

Johann Sebastian Bach
Goldberg Variationen BWV988

Geoffroy Couteau, Klavier

La Dolce Volta, LDV154

von Dirk Schauß

Warum gelten die Goldberg-Variationen eigentlich als so schwer? Es ist nicht in erster Linie die pure Fingertechnik, auch wenn es daran keineswegs mangelt. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Kombination aus struktureller Komplexität, ausdauernder Konzentration und interpretatorischer Demut.

„Johann Sebastian Bach, Goldberg Variationen, Geoffroy Couteau, Klavier
klassik-begeistert.de, 20. Oktober 2026“
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