Baltic Opera Festival 2026 begeistert und beeindruckt und läßt Vorfreude auf 2027 aufkommen

 

Baltic Opera Festival 2026

Die Waldopernbühne Zopott wurde im Jahr 1909 eröffnet, und avancierte schnell zu einer höchst erfolgreichen Spielstätte. Anfangs traten Sänger aus verschiedenen Teilen Deutschlands auf, später bevorzugt mit Kräften der Berliner Staatsoper besetzt, wurden vor allem die Wagner-Aufführungen zu Publikumsrennern.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges schien ein Neubeginn zunächst nicht möglich. Die Beharrlichkeit und das Charisma des polnischen Bassbaritons Tomasz Konieczny führten aber schließlich doch zu einer Revitalisierung der Bühne, die nun auch ein regensicheres Zeltdach erhielt.

von Peter Sommeregger

„Baltic Opera Festival 2026
2. bis 7. Juli 2026 in Sopot und Danzig“
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Emmanuel Rossfelders Gitarrenspiel trifft auf ein dankbares Publikum in Chorin

Foto: Emmanuel Rossfelder (c) „T2P Arnauld Vincent“

Dieser Bericht erzählt von den Fontane di Roma: Von vier römischen Brunnen, die in Noten verewigt wurden und seitdem den Konzertbesuchern tröpfchenweise Frisches in die Gehörgänge sprühen. Doch der französische Gitarrist entführt uns mit seinem Spiel alsbald in einen flirrend heißen Sommertag nach Aranjuez.
In der alten spanischen Königsresidenz erleben wir das berühmte Concierto für Gitarre und Orchester, das wiederum nach Abkühlung verlangt.

63. Choriner Musiksommer im Kloster Chorin / Brandenburg
vom 20. Juni bis 30. August 2026

Europa-Konzert 2026:

Orchester der Komischen Oper Berlin

Emmanuel Rossfelder – Gitarre
Markus Huber – Dirigent

Ottorino Respighi: Fontane di Roma
Joaquín Rodrigo: Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester
Georges Bizet: Symphonie C-Dur

Kloster Chorin, 4. Juli 2026

von Ralf Krüger

„63. Choriner Musiksommer Emmanuel Rossfelder
Kloster ChorinBrandenburg vom 20. Juni bis 30. August 2026“
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Eine doppelte Energie-Explosion eröffnet das SHMF in Lübeck!

Eröffnungskonzert mit Anastasia Kobekina, Schleswig-Holstein Musik Festival, 4. Juli 2026 (c) Felix König

Endlich hat es begonnen, das Schleswig-Holstein Musik Festival 2026. Mit den beiden Böhmen Antonín Dvořák und Gustav Mahler startete das SHMF in der Lübecker Musik- und Kongresshalle am 5. Juli 2026 – und das Publikum wurde von einem Energiesturm überwältigt!

Antonín Dvořák, Cellokonzert h-Moll op. 104
Gustav Mahler, Symphonie Nr. 1 D-Dur

Anastasia Kobekina, Violoncello
Karina Canellakis, Dirigentin

NDR Elbphilharmonie Orchester

Musik- und Kongresshalle, Lübeck, 5. Juli 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festival 2026
Musik- und Kongresshalle, Lübeck, 5. Juli 2026“
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Grigorian, Finley, Tetelman in Verdis Macbeth: Morden mit Luxusbesetzung!

Foto: Macbeth 2026 A.Grigorian  G.Finley © Geoffroy Schied

Verdis Macbeth in der Inszenierung von Martin Kušej steht wieder einmal auf dem Spielplan der Münchner Opernfestspiele. Zugpferde sind in diesem Jahr Asmik Grigorian und Gerald Finley in den Rollen der Lady Macbeth und ihres Ehegatten. Auch die kurzfristige Besetzung der Rolle des Macduff mit Jonathan Tetelman besitzt Festspielcharakter. Die Zuhörer werden an diesem Abend nicht enttäuscht und erleben eine packende Aufführung unter der musikalischen Leitung von Andrea Battistoni.

Giuseppe Verdi (1813-1901)  MACBETH
Melodramma in vier Akten
Libretto von Francesco Maria Piave

Musikalische Leitung: Andrea Battistoni

Inszenierung: Martin Kušej
Bühne: Martin Zehetgruber
Kostüme:  Werner Fritz

Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor

Nationaltheater München, 5. Juli 2026

 von Jean-Nico Schambourg

„Giuseppe Verdi (1813-1901)  MACBETH
Nationaltheater München, 5. Juli 2026“
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Lloyd Riggins verkündet die Beförderungen von Solisten zu Ersten Solisten coram publico

Der Konfettiregen beginnt (Foto: RW)

Ballettdirektor Lloyd Riggins ernennt Charlotte Larzelere, Olivia Betteridge und Louis Musin zu neuen Ersten Solisten

Lloyd Riggins ist es gelungen, das Hamburger Ballett sicher in eine erfolgversprechende künstlerische Zukunft zu führen. Er wird das für Hamburg als Kunststadt kennzeichnende, bleibende Vermächtnis von John Neumeier wie kein besserer verwahren und daneben dem Ensemble auch Möglichkeiten eröffnen, neue choreographische Handschriften zu erlernen.

Hamburg Ballett: Nijinsky-Gala LI, Living Legacies („lebendige Vermächtnisse“)

16 Werke verschiedener Choreographen, verschiedene Komponisten

Philharmonisches Staatsorchester, Leitung: Simon Hewett

Klavier: Michal Bialk, Petar Kostov, Georgiy Dubko
Moderation: Lloyd Riggins

Hamburgische Staatsoper, 5. Juli 2026

 von Dr. Ralf Wegner

„Hamburg Ballett: Nijinsky-Gala LI
Hamburgische Staatsoper, 5. Juli 2026“
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„Der Besuch der alten Dame“ zieht mich in den Abgrund der moralischen Hölle

Jeremy Boulton (Arzt), Sophie Rennert, Manuela Linshalm (Claire Zachanassian), Matija Meić (Lehrer) © Markus Tordik

Gute Unterhaltung! Auch. Schöpft zugleich das Potenzial voll aus, mich zum Nachdenken zu bringen. Über die Zeit, in der ich lebe. Über meinen moralischen Kompass. Wie schmal der Grat ist: schwupps! ist die Moral in die Tonne getreten. Die Musik wühlt auf, die Stimmen gefallen, alle! Das Duo Mezzo Sophie Rennert und Puppenspielerin Manuela Linshalm machen mir die gnadenlose Claire Zachanassian höchst lebendig.

Der Besuch der alten Dame (1971)
Musik von Gottfried von Einem
Libretto von Friedrich Dürrenmatt

Musikalische Leitung  Michael Balke

Regie  Nikolaus Habjan
Bühne  Heike Vollmer
Puppenbau  Soffi Povo

Claire Zachanassian  Stimme: Sophie Rennert, Puppenspielerin: Manuela Linshalm

Alfred Ill  Ludwig Mittelhammer

Der Bürgermeister  Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Chor, Statisterie und Kinderstatisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Gärtnerplatztheater, München, 3. Juli 2026, Premiere

von Frank Heublein

„Gottfried von Einem, Der Besuch der alten Dame (1971)
Gärtnerplatztheater, München, 3. Juli 2026, Premiere“
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DIE MONTAG-PRESSE – 6. JULI 2026

© Tatjana Dachsel

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 6. JULI 2026

Berlin/Staatsoper Unter den Linden
Pelléas et Mélisande – wunderschöne Bilder, die lange nachwirken

Ich denke, ich werde jetzt öfter nach Berlin fahren, jedenfalls dachte ich es. Wenn ich die beiden Pelléas Aufführungen vergleiche, die ich 2019 in Hamburg (Willy Decker [Regie] und Wolfgang Gussmann [Bühnenbild und Kostüme]) und nun am 3. Juli 2026 in Berlin (Ruth Berghaus und Hartmut Meyer) erlebt habe, dann bin ich allerdings doch Team Hamburg. Die Handschrift von Ruth Berghaus ist mir durch den phänomenalen und geliebten von ihr produzierten Tristan in Hamburg wieder begegnet. Es gab zwar keine Liegestühle auf der Bühne, aber viele Bewegungen ähnelten sich, vor allem auch das Nichtzueinanderfinden zwischen Pélleas und Mélisande in der Haare-Szene.                                                        Von Iris Röckrath
Klassik-begeistert.de

„DIE MONTAG-PRESSE – 6. JULI 2026“ weiterlesen

Alex Ross kündigt seinen Posten beim „New Yorker“

Alex Ross © John D. and Catherin e T. MacArthur Foundation

„Möge der Klang mit euch sein!“

Für diejenigen, die sich genreübergreifend mit der Musik des 20. Jahrhunderts und mit der nichtmusikalischen Wagner-Rezeption auseinandersetzen, ist Alex Ross seit vielen Jahren eine feste Größe. Kaum jemand denkt so interdisziplinär, wenige haben soviel Detailwissen und dabei dennoch den ganz großen Überblick wie er. Nach 30 Jahren gibt der Musikwissenschaftler, Journalist und Autor seinen Posten als leitender Musikkritiker bei dem renommierten US-amerikanischen Kultur-Magazin „New Yorker“ auf.

von Dr. Andreas Ströbl

„Portrait: Alex Ross, Musikwissenschaftler, Journalist und Autor
klassik-begeistert.de, 5. Juli 2026“
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„Pelléas et Mélisande“ – wunderschöne Bilder, die lange nachwirken

Premiere 17. März 1991 | © Tatjana Dachsel

Pelléas et Mélisande 
Drame lyrique in fünf Akten (1902)
Musik von Claude Debussy
Text von Maurice Maeterlinck

Staatskapelle Berlin
Musikalische Leitung: François-Xavier Roth

Inszenierung: Ruth Berghaus

Arkel  Stephen Milling
Geneviève  Anne Sofie von Otter
Pelléas  Thomas Blondelle
Golaud  Simon Keenlyside
Mélisande  Magdalena Kožená
Yniold   Henrik Brandstetter (Tölzer Knabenchor)
Arzt/Hirt  David Ostrek

Staatsoper Unter den Linden, 3. Juli 2026

von Iris Röckrath

„Claude Debussy, Pelléas et Mélisande
Staatsoper Unter den Linden, 3. Juli 2026“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 5. JULI 2026

Sophie Rennert (Claire Zachanassian), Ludwig Mittelhammer (Alfred Ill), Ensemble, Chor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz © Markus Tordik

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 5. JULI 2026

München
„Der Besuch der alten Dame“ zieht mich in den Abgrund der moralischen Hölle
Gute Unterhaltung! Auch. Schöpft zugleich das Potenzial voll aus, mich zum Nachdenken zu bringen. Über die Zeit, in der ich lebe. Über meinen moralischen Kompass. Wie schmal der Grat ist: schwupps! ist die Moral in die Tonne getreten. Die Musik wühlt auf, die Stimmen gefallen, alle! Das Duo Mezzo Sophie Rennert und Puppenspielerin Manuela Linshalm machen mir die gnadenlose Claire Zachanassian höchst lebendig.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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