Daniel Hope: „Gstaad ist so viel mehr als nur ein Job“

Daniel Hope in Saanen Menuhin Center © Bailey Davidson

Für Daniel Hope ist die Intendanz beim Menuhin Festival Gstaad eine Herzensangelegenheit. Yehudi Menuhin war sein Mentor, Gstaad seine zweite Heimat. Als ich den 53-jährigen Stargeiger in der Bibliothek des Ermitage Wellness- & Spa-Hotels in Schönried-Gstaad treffe, kommt er gerade von den Proben. Sein Terminkalender ist voll, seit dem 1. November 2025 leitet er das Festival.

Mit klassik begeistert sprach er über Yehudi Menuhin, die Schönheit des Unvollkommenen, seinen Weg nach Gstaad – und über seine irischen Wurzeln, die er in einer Doku wie folgt beschrieben hat:

„Ich wurde geboren in Südafrika, ich bin aufgewachsen in England, ich wohne in Deutschland – aber Irland begleitet mich schon mein ganzes Leben.“

„kb im Gespräch mit Daniel Hope, Geiger und Festivalintendant des Menuhin Festival Gstaad
klassik-begeistert.de, 19. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 2: Das „Hallelujah“ aus Georg Friedrich Händels „Messiah“ (1742)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Halleluja“ – nein, bei der mit Pauken und Trompeten begleiteten Lobpreisung handelt es sich nicht um den Jingle aus der Werbung für einen Markenjoghurt. Oder dem Spot für eine Automarke. Und auch nicht um eine Verherrlichung von Putzmitteln. Die wenigsten modernen und werbebelasteten Fernsehzuschauer dürften sich der fast 300 Jahre alten Herkunft dieses Meisterwerks moderner Meme-Kultur bewusst sein. „Daniels Anti-Klassiker 2: Das „Hallelujah“ aus Georg Friedrich Händels „Messiah“ (1742)“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. AUGUST 2026

Barrie Kosky © Jan Windszus, Barrie Kosky

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. AUGUST 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele: Warum Barrie Kosky als Intendanten-Favorit gilt
Wer wird Intendant der Salzburger Festspiele? Diese Frage stellt sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal. Nach der Interims-Lösung mit Karin Bergmann und dem Ende der Bewerbungsfrist im Juni verdichten sich die Hinweise: Der australische Regisseur und frühere Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, gilt in der Kulturszene als möglicher Favorit. Im April übernahm Karin Bergmann interimistisch die Leitung der Salzburger Festspiele, nachdem Markus Hinterhäuser nach Streit mit dem Aufsichtsgremium gehen musste. Dabei machte Bergmann von Anfang an unmissverständlich klar, dass sie über 2027 hinaus nicht weitermachen will. „Wenn Sie mein Alter kennen, wissen Sie, dass ich mich nicht mehr für eine langfristige Direktion bewerbe“, erklärte sie zuletzt gegenüber BR Klassik. Bereits vor ihrem Einspringen war in den Medien unter den möglichen Nachfolgern für Markus Hinterhäuser Barrie Kosky genannt worden. Nun wird die Suche nach einem neuen Intendanten langsam konkreter: Im Juni endete die Bewerbungsfrist für Hinterhäusers Nachfolge. Ob sich Koskys Bewerbung tatsächlich unter den 21 eingegangenen befindet, wird frühestens im September bekanntgegeben. Da sollen die Hearings der Bewerberinnen und Bewerber starten. Danach legt die Findungskommission dem Kuratorium eine Empfehlung vor.
BR-Klassik.de

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Der Dirigent Muti wird gespiegelt durch Urteile und Erinnerungen von Weggefährten

Buchbesprechung:

Kirsten Liese
MAESTRO MUTI
EIN MUSIKALISCHES LEBEN IN REZENSIONEN UND INTERVIEWS
Zweisprachig Deutsch / Englisch
284 Seiten, Verlag edition karo, 2026

Beleuchtet durch die zahlreichen Kommentare und Schilderungen von Künstlern, die mit dem Dirigenten nicht nur fachliche, sondern auch persönliche und private Momente verbinden, entstand ein Buch, das den Ausnahmedirigenten in vielen Facetten zeigt, und eine Würdigung in ungewöhnlicher Form darstellt.

von Peter Sommeregger

„Kirsten Liese,  Maestro Muti
klassik-begeistert.de, 18. August 2026“
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„Masaniello“ – Als der Komponist Michele Carafa aus dem Schatten Rossinis heraustreten wollte

 

CD-Besprechung:

Eine neuerliche CD-Aufnahme erschienen beim Label Naxos bestätigt die großen Verdienste des Rossini Opera Festival in Bad Wildbad bei der Entdeckung der Musik von Gioachino Rossini und seinen Zeitgenossen. Diesmal ist es das historische Drama MASANIELLO ou LE PÊCHEUR NAPOLITAIN (Der neapolitanische Fischer) von Michele Carafa, Freund und Wegbegleiter des Komponisten aus Pesaro, das erstmals auf CD erscheint. Hierzu wurde das Konzert in Bad Wildbad im Jahre 2024 mitgeschnitten.

Michele CARAFA (1787-1872)
MASANIELLO ou LE PÊCHEUR NAPOLITAIN
Historisches Drama in vier Akten

Dirigent:  Nicola Pascoli
Krakow Philharmonic Chorus
Krakow Philharmonic Orchestra

 Naxos 8.660614-15

von Jean-Nico Schambourg

„Michele Carafa, Masaniello ou Le pêcheur napolitain
klassik-begeistert.de, 18. August 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. AUGUST 2026

Riccardo Muti © SF / Marco Borrelli

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. AUGUST 2026

Salzburg
Zum letzten Mal? Riccardo Muti dirigiert Verdis Requiem bei den Salzburger Festspielen
Solche Solisten standen ihm selten zur Verfügung: Riccardo Muti dirigiert bei den Salzburger Festspielen das Verdi-Requiem. Eine singuläre Aufführung. Angeblich ist es sein Abschied vom Stück. Es steht auf der Kippe. Ein Husten, mitten in den Pianissimo-Beginn hinein: Vor einigen Jahren hatte Riccardo Muti eine Münchner Aufführung des Werks mit unwirscher Handbewegung abgebrochen und neu begonnen. Im Großen Festspielhaus bleibt es beim vernichtenden Blick zur Seite. Das Salzburger Publikum kapiert sofort – wird halt weniger geatmet. Noch dazu, wenn Giuseppe Verdis Sachwalter auf Erden die Messa da Requiem aufführt. Jenes Opus, das Muti unzählige Mal dirigiert hat und das nun an einem besonderen Tag auf den Pulten der Wiener Philharmoniker liegt.
Muenchner.Merkur.de

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Daniels Anti-Klassiker 1: Wolfgang Amadeus Mozart: „Eine kleine Nachtmusik“ (1787)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Die klassische Musik – Königsform der abendländischen Künste und in aller Welt als eines der höchsten kulturellen Güter bekannt. Man stelle sich nur auf die Straße und frage einmal, welche Komponisten vorbeigehenden Passanten einfallen, und sofort wird man mit Bach, Beethoven und Mozart konfrontiert. Gerade letzterem eilt der Ruf voraus, ein „wahres Genie“ und „Wunderkind“ gewesen zu sein. Eine Selbstverständlichkeit also, dass auch seine Werke sich größter Bekanntheit erfreuen. „Daniels Anti-Klassiker 1: Wolfgang Amadeus Mozart: „Eine kleine Nachtmusik“ (1787)“ weiterlesen

Schweitzers Klassikwelt 170: Wir laden zu einem Reigen um „Così fan tutte“ ein

„Così fan tutte“ Theater an der Wien / Teatro Real de Madrid © Javier del Real

Inszenierung   Michael Haneke

Zwei Schwestern haben die passenden Bräutigame gefunden. Das eine Paar ist heiter und gesellig, das andere ernst und in sich gekehrt. Eine solche schematische Zuordnung wird von einem Philosophen mit übersinnlichen Kräften unterlaufen. Die Damen werden ins gegenteilige Temperament verkehrt. Schlussendlich wird alles wieder ins Lot gebracht. Wenn wir diese Kurzfassung einer Aufführung läsen, würden wir glauben, hier lässt eine Regisseurin oder ein Regisseur seine Fantasie an Mozarts „Così fan tutte“ aus.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

„Schweitzers Klassikwelt 170: Ein Reigen um „Così fan tutte“
klassik-begeistert.de, 18. August 2026“
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Aus erstmalig erschlossenen Quellen fällt neues Licht auf die Festspielgeschichte

 

Buchbesprechung:

Man hält nun ein Buch in Händen, das bei allem Reichtum des Inhaltes aber auch nur ein weiterer Baustein in der schier unerschöpflichen Geschichte dieser Festspiele ist.

Vielleicht muss man den Untertitel auch so verstehen, und es ist sicher kein Zufall, dass das Buch mit einem Fragezeichen endet.

Stephan Mösch
Bayreuth als Theater
Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte

Bärenreiter Metzler

von Peter Sommeregger

„Stephan Mösch, Bayreuth als Theater – Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte
klassik-begeistert.de, 17. August 2026“
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Post aus Bayern macht immer wieder Freude

CD 1:

Igor Strawinsky: L’oiseau de feu
Gesamtes Ballett
(mit Analyse zum Werk von Sir Simon Rattle)

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Sir Simon Rattle

CD 2:

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 in c-moll „Auferstehungssymphonie“

Louise Alder, Beth Taylor
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Sir Simon Rattle

von Herbert Hiess

Ich habe bei www.klassik-begeistert.de noch nie einen Tonträgerreview verfasst; aber diese Gelegenheit nutze ich hiermit sehr gerne, wenn man solche Schätze vom Bayerischen Rundfunk bekommt.

„Igor Strawinsky und Mahler II, Sir Simon Rattle, Dirigent
klassik-begeistert.de, 17. August 2026“
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