DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. SEPTEMBER 2026

Bruno de Sá © Beth Chalmers

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. SEPTEMBER 2026

Bayreuth Baroque
Bruno de Sá ist schlicht ein Ereignis
Er nutzt seine Stimme ganz und gar wie ein Instrument, produziert bruchlose Glissandi, phrasiert noch die längsten Bögen gekonnt, singt makellose Koloraturen und Triller, platziert Staccati und Portati und wo nötig auch Vibrati perfekt, beweist seinen enormen Tonumfang bis auf olympische Spitzen: Bruno de Sá ist schlicht ein Ereignis.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

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Daniels Anti-Klassiker 25: Maurice Ravel – „Boléro“ (1928)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Daniels Anti-Klassiker 25: Maurice Ravel – „Boléro“ (1928)
klassik-begeistert.de, 10. September 2026“
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Zwei unterschiedliche musikalische Welten prägen dieses Thielemann-Konzert

Christian Thielemann © Stephan Rabold 

Symphoniekonzert I

Staatskapelle Berlin

Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur
Anton Bruckner, Symphonie Nr. 4 Es-Dur

Christian Thielemann   Dirigent
Rudolf Buchbinder   Klavier

Philharmonie Berlin, 8. September 2026

von Peter Sommeregger „Thielemann, Buchbinder, Staatskapelle Berlin
Philharmonie Berlin, 8. September 2026“
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Bruno de Sá ist schlicht ein Ereignis

Archiv Bayreuth Baroque, Bruno de Sá © Bayreuth.media

Bayreuth Baroque Opera Festival 2026

Er nutzt seine Stimme ganz und gar wie ein Instrument, produziert bruchlose Glissandi, phrasiert noch die längsten Bögen gekonnt, singt makellose Koloraturen und Triller, platziert Staccati und Portati und wo nötig auch Vibrati perfekt, beweist seinen enormen Tonumfang bis auf olympische Spitzen: Bruno de Sá ist schlicht ein Ereignis.

Bayreuth Baroque
Delirio d’Amore

Bruno de Sá   Sopran
Pedro Beriso   Musikalische Leitung und Cembalo
Wrocław Baroque Orchestra Residenzorchester des Bayreuth Baroque Opera Festival 2026

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, 7. September 2026

von Sandra Grohmann

„Bayreuth Baroque, Delirio d’Amore, Bruno de Sá, Sopran
 Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, 7. September 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 9. SEPTEMBER 2026

Max Emanuel Cenčić als Floridante, Gerrit Illenberger als Oronte und Yannis François als Coralbo © Clemens Manser Photography 

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 9. SEPTEMBER 2026

Bayreuth Baroque
Bayreuth Baroque: „Was ist das Leben, wenn es nicht frei ist?“
„Was ist das Leben, wenn es nicht frei ist?“ fragt die weibliche Hauptfigur Elmira, als sie sich gegen ihren tyrannischen und grausamen (vermeintlichen) Vater Oronte wendet, der sie heiraten will, und dem unfreien Leben den Tod vorzieht. Damit behält sie die Macht in den eigenen Händen, über ihr eigenes Leben wenn auch in den vom Tyrannen gesetzten Grenzen zu bestimmen, und setzt im Ergebnis letztlich der Gewaltherrschaft Orontes ein Ende. Aus der Ablehnung von Gewalt und Hass erwächst damit das Leben nicht nur für Elmira, sondern für alle, die mit ihr und für sie Unschuld und Treue beschützt haben. Am Abend der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt konnte es kaum ein passenderes Zeichen geben.
Von Sandra Grohmann
Klassik.begeistert.de

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Daniels Anti-Klassiker 24: Chopin – Nocturne in Es Op. 9 Nr. 2 (1832)

 

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung und der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Ahja Chopin. Einer der verklärten Könige in der Kunst des Klavierspiels. Seine Musik ist bekannt für das hohe Niveau, das sie Pianisten abverlangen soll. Wie kein anderer Komponist setzt sie einen besonders weichen Ansatz und Feingefühl voraus – nicht zuletzt deshalb stellt sie bis heute eine große Herausforderung dar. Man könnte meinen, diese Art „Kunstmusik“ gehöre nur in den edlen Konzertsaal einem fein-erlauchten Publikum präsentiert. Und doch ist sein bekanntestes Stück ausgerechnet eines, das nicht nur den Anspruch seiner anderen Kompositionen vermissen lässt, sondern ausgerechnet auch noch für einen zugesprochenen, elitär/ausgrenzenden Charakter bekannt ist. Aber der Reihe nach…

„Daniels Anti-Klassiker 24: Chopin – Nocturne in Es Op. 9 Nr. 2 (1832)
klassik-begeistert.de, 9. September 2026“
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Bayreuth Baroque: „Was ist das Leben, wenn es nicht frei ist?“

Max Emanuel Cenčić als Floridante und Bruno de Sá als Timante © Clemens Manser Photography 

„Was ist das Leben, wenn es nicht frei ist?“ fragt die weibliche Hauptfigur Elmira, als sie sich gegen ihren tyrannischen und grausamen (vermeintlichen) Vater Oronte wendet, der sie heiraten will, und dem unfreien Leben den Tod vorzieht.

Damit behält sie die Macht in den eigenen Händen, über ihr eigenes Leben wenn auch in den vom Tyrannen gesetzten Grenzen zu bestimmen, und setzt im Ergebnis letztlich der Gewaltherrschaft Orontes ein Ende. Aus der Ablehnung von Gewalt und Hass erwächst damit das Leben nicht nur für Elmira, sondern für alle, die mit ihr und für sie Unschuld und Treue beschützt haben.

Am Abend der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt konnte es kaum ein passenderes Zeichen geben.

Bayreuth Baroque

Floridante
Dramma per musica von Georg Friedrich Händel
Libretto von Paolo Antonio Rolli

Markellos Chryssicos  Musikalische Leitung und Cembalo

Max Emanuel Cenčić  Regie
Helmut Stürmer (†)  Bühne
Corina Gramosteanu  Kostüme, Bühnenfertigstellung
Christoph Pöschko  Licht

Max Emanuel Cenčić  Floridante
Sonja Runje  Elmira
Bruno de Sá  Timante
Eva Zalenga  Rossane
Gerrit Illenberger  Oronte
Yannis François  Coralbo

Wrocław Baroque Orchestra Residenzorchester des Bayreuth Baroque Opera Festival 2026

Chor des Bayreuth Baroque Opera Festival

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, 6. September 2026

von Sandra Grohmann

„Georg Friedrich Händel, Floridante, Max Emanuel Cenčić
Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, 6. September 2026“
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In Wien setzt Bogdan Roščić weiter auf die Alte Operngarde

Bogdan Roscic © Lalo Jodlbauer

Vor drei Tagen startete die Wiener Staatsoper mit Verdis Dauerbrenner Don Carlo in die neue Spielzeit. Das Haus am Ring lässt auch in dieser Saison mit den gewohnten Opernklassikern wie La Traviata, Tristan und Isolde oder Der Rosenkavalier wenig anbrennen, doch setzt Direktor Bogdan Roščić neben der alten Operngarde weiterhin mächtig auf Regietheater-Inszenierungen. Ein Überblick der kommenden Spielzeit.

von Johannes Karl Fischer

Die Premieren

An den meisten Opernhäusern sind zeitgenössische Werke inzwischen Pflichtteil des jährlichen Premierenprogramms, und mit Animal Farm hatte die Wiener Staatsoper sich in der vergangenen Saison diesem Trend angeschlossen.

Nicht so in der Spielzeit 26/27: Mit Ariadne auf Naxos, Un ballo in maschera und Pique Dame klappert Bogdan Roščić dieses Mal auch bei den Premieren die Opernklassiker ab.

„Spielzeitvorschau Wiener Staatsoper 2026/27
klassik-begeistert.de, 8. September 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 8. SEPTEMBER 2026

 

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 8. SEPTEMBER 2026

Berlin
Herzchen, Herzchen für die Saison 2026/27 an der Deutschen Oper Berlin
Das Programm der Deutschen Oper Berlin ist für die kommende Saison mit Herzchen nur so gespickt. Damit niemand übersieht, dass dem Spielplan das Motto „Make Love“ vorangestellt wurde. Zur Illustration des Spielzeitthemas nutzt man also einerseits, anders als in Hamburg, keinen sich an ein Bäumchen klammernden Nackten. Andererseits sind sowohl das Motto wie auch die Herzchen-Illustration für ein Opernhaus von, sagen wir, überschaubarer Originalität.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

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Staatsopern-Auftakt: Stiller Protest gegen einen exzellenten Don Carlo

Don Carlo – Stikhina, Grigolo, Dupuis © Wiener Staatsoper / Marcel Urlaub

Kaum sind die Salzburger Festspiele vorbei, blickt die Wiener Opernszene mit Spannung auf Kirill Serebrennikovs Don Carlo zum Staatsopern-Saisonauftakt. Ein mutiger Schachzug, so reichten die Missfallensäußerungen bei der Premiere doch bis in den Graben. Diesmal waren die Skeptiker still, die musikalische Bilanz ebenso glanzvoll wie diese geniale, gesellschaftskritische Regie! 

Don Carlo
Musik von Giuseppe Verdi

Libretto von Achille de Lauzières, Camille du Locle und Angelo Zanardini nach Joseph Méry und Camile du Locle

Philipp II.:  Günther Groissböck
Don Carlo:  Vittorio Grigolo
Rodrigo, Marquis von Posa:  Étienne Dupuis
Der Großinquisitor:  Ain Anger
Ein Mönch:  Dan Paul Dumitrescu
Elisabetta:  Elena Stikhina
Eboli:  Eve-Maud Hubeaux
Tebaldo:  Ilia Staple
Graf von Lerma/Herold:  Hiroshi Amako
Stimme vom Himmel:  Florina Ilie

Musikalische Leitung:  Pier Giorgio Morandi
Regie, Bühne, Kostüme:  Kirill Serebrennikov
Ko-Kostümbildnerin:  Galya Solodovnikova
Choreografie und Regieassistenz:  Evgeny Kulagin

Wiener Staatsoper, 4. September 2026

von Johannes Karl Fischer

„Giuseppe Verdi, Don Carlo, Kirill Serebrennikov, Regie
Wiener Staatsoper, 4. September 2026“
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