„Die Arbeit in Bayreuth ist wie der schönste Urlaub“

Natalia Skrycka, Foto: privat

Natalia Skrycka (Mezzosopran) schloss ihr Gesangstudium der Karol-Szymanowski-Musikhochschule in Katowice bei Prof. Agata Kobierska mit Auszeichnung ab. Noch während ihres Studiums debütierte sie in Ravels L’enfant et les sortilèges an der Oper in Bydgoszcz. Außerdem nahm sie an Meisterkursen bei Ingrid Kremling, Anita Garanča, Karolina Brachman und Helen Donath teil. Sie ist Preisträgerin der internationalen Gesangswettbewerbe Leoš Janáček, Ada Sari und Andrzej Hiolski.

Bei den Bayreuther Festspielen 2026 sang sie die Wellgunde und Rossweisse in Der Ring des Nibelungen sowie den Zweiten Knappen und eines der Blumenmädchen in Parsifal.

Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit der polnischen
Mezzosopranistin Natalia Skrycka

klassik-begeistert: Haben Sie davon geträumt, in Bayreuth zu singen?

Natalia Skrycka: Das war mein Traum, seit ich in Berlin zu arbeiten begann, als man mich vor allem in Opern von Wagner und Strauss besetzt hat. Mit der Zeit habe ich diese Musik lieben gelernt und hatte irgendwo im Hinterkopf den Gedanken, eines Tages an den Bayreuther Festspielen teilzunehmen. Als ich erfuhr, dass man dort eine Sängerin für die Rolle der Wellgunde sucht, kam ich zum Vorsingen und hatte Erfolg.

„Interview: kb im Gespräch mit Mezzosopranistin Natalia Skrycka
klassik-begeistert.de, 5. August 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 5. AUGUST 2026

Bayreuther Festspiele 2026, Brünnhilde brennt © Enrico Nawrath

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 5. AUGUST 2026

Bayreuth
Welturaufführung in Bayreuth: „Brünnhilde brennt“
konzertant im Friedrichsforum, Bayreuth, 3. August 2026 … eine Welturaufführung anlässlich des 150. Geburtstags der Bayreuther Festspiele. Die Welturaufführung dieses Musiktheaterstücks über und nahe an Richard Wagner ist gelungen. Und dennoch bleibt der Kopf, anders als beim Meister vom grünen Hügel, etwas unbefriedigt zurück. Das post-avantgardistische Stück ist schwierig – für die Sängerinnen und Sänger, für den Dirigenten und auch für des Publikum.
Von Dr.med. Gerald Hofner
Klassik-begeistert.de

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Trotz KI-Nachbesserung hagelt es Buhs nach der Bayreuther „Götterdämmerung“

„Walhalls Elend zu enden…“

Bayreuther Festspiele Ring 2026 © Enrico Nawrath

Der heftige Buh-Sturm für das Kuratorenteam des „Rings“ nach der „Götterdämmerung“ im Bayreuther Festspielhaus war einer mit Ansage. Tomaten und Eier flogen aber dann doch nicht. Und musikalisch ging am 1. August 2026 sowieso nicht die Welt unter, sondern die Sonne auf.

Richard Wagner   Götterdämmerung

Christian Thielemann, Dirigent

Klaus Florian Vogt, Tenor
Camilla Nylund, Sopran
Jochen Schmeckenbecher, Bariton
Mika Kares, Bass
Magdalena Hinterdobler, Sopran
Christa Mayer, Alt/Mezzosopran
Anna Kissjudit, Mezzosopran
Alexandra Ionis, Mezzosopran
Katharina Konradi, Sopran
Natalia Skrycka, Mezzosopran
Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran

Festspielchor und -orchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 1. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Richard Wagner, Götterdämmerung, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 1. August 2026“
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„Wild und kraus kreist die Welt“ – Der KI-Irrsinn in Bayreuth wird im „Siegfried“ fortgesetzt

Bayreuth Siegfried © Enrico Nawrath

Fast hatte man sich schon partiell mit der KI-Ästhetik des Jubiläums-„Rings“ abgefunden, denn scheinbar hatten die Verantwortlichen für den „Siegfried“ technisch nachgebessert. Die „Heute mal gar nicht so schlimm“-Haltung währte aber nur kurz, denn diesmal kam es noch ärger. Der zweite Tag des Bühnenfestspiels am 30. Juli 2026 in der „Bearbeitung“ von Marcus Lobbes und Nils Corte konnte sogar richtig wütend machen.

Richard Wagner, Siegfried

Christian Thielemann, Dirigent

Klaus Florian Vogt, Tenor
Gerhard Siegel, Tenor
Michael Volle, Bariton
Jochen Schmeckenbecher, Bariton
Peter Rose, Bass
Camilla Nylund, Sopran
Christa Mayer, Alt/Mezzosopran
Victoria Randem, Sopran

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte,
Kuratorium / Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 3o. Juli 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Richard Wagner, Siegfried, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 30. Juli 2026“
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Welturaufführung in Bayreuth: „Brünnhilde brennt“

Bayreuther Festspiele 2026, Brünnhilde brennt © Enrico Nawrath

…eine Welturaufführung anlässlich des 150. Geburtstags der Bayreuther Festspiele

Die Welturaufführung dieses Musiktheaterstücks über und nahe an Richard Wagner ist gelungen. Und dennoch bleibt der Kopf, anders als beim Meister vom grünen Hügel, etwas unbefriedigt zurück. Das post-avantgardistische Stück ist schwierig – für die Sängerinnen und Sänger, für den Dirigenten und auch für des Publikum.

Brünnhilde brennt
konzertant im Friedrichsforum, Bayreuth,
3. August 2026

Komposition:  Bernhard Lang
Libretto:  Michael Sturminger
Musikalische Leitung:  Jonathan Stockhammer


von Dr. med. Gerald Hofner

„Brünnhilde brennt, Welturaufführung konzertant
Friedrichsforum, Bayreuth, 3. August 2026“
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Mondtags exzellenter Salzburger Ariadne bleibt der Buh-Orkan nicht erspart

Fotos © SF/Thomas Auri

Ein Lakai lästert im alpenländischen Dialekt, Christina Nilssons Ariadne taucht das Publikum in die namenlose Lebensfreude dieser musikalischen Komödie und aus dem Graben strömen süß wie Sachertorte die Streicherglissandi der Wiener Philharmoniker. Trotz eines Buh-Orkans für Ersan Mondtags eigentlich geniale, lebendige Inszenierung thront diese Salzburger Ariadne an der Spitze der allerersten Strauss-Liga!

Salzburger Festspiele

Ariadne auf Naxos
Musik von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung: Manfred Honeck

Regie/Bühne/Kostüme: Ersan Mondtag
Licht: Franck Evin
Video: Alexander Pannier
Choreografie: Ashley Alexandra Wright
Dramaturgie: Till Briegleb

Wiener Philharmoniker

Großes Festspielhaus, Salzburg, 2. August 2026

von Johannes Karl Fischer

„Richard Strauss, Ariadne auf Naxos
Großes Festspielhaus, Salzburg, 2. August 2026“
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Eleonora Buratto und Freddie De Tommaso lassen die Musik der Oper „Marina“ von Umberto Giordano erglühen

CD-Besprechung:

MARINA, die erste Oper von Umberto Giordano ist jetzt beim Label DECCA erschienen. Unter der Leitung von Vincenzo Milletarì singen Eleonora Buratto und Freddie De Tommaso die unglücklichen Liebhaber zweier auch noch im 20. Jahrhundert verfeindeten Völker. Das Resultat ist großer Verismus.

Umberto Giordano (1867-1948) MARINA
Melodramma in einem Akt (Libretto Enrico Golisciani)

Dirigent: Vincenzo Milletarì

Coro della Fondazione Teatro Petruzzelli
Orchestra I Pomeriggi Musicali di Milano

Decca 576 7566 (1 CD)

 von Jean-Nico Schambourg

„Umberto Giordano (1867-1948), Marina
klassik-begeistert.de, 5. August 2026“
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Eine Wiener Geigen- Legende wird wieder zum Klingen gebracht

 

Der Name Arnold Rosé hat für alle musikhistorisch informierten Wiener bis heute einen besonderen Klang. Schließlich war er nicht nur über Jahrzehnte der prägende Konzertmeister des Orchesters der Wiener Staatsoper, auch im Orchester der Bayreuther Festspiele war er mehrere Jahre Konzertmeister. Darüber hinaus war er als Gründer und erste Geige des Rosé-Quartetts ein hoch gerühmter Kammermusiker.

Arnold Rosé
Works by Bach, Beethoven, Schubert, etc.

Biddulph Recordings 85071-2

von Peter Sommeregger

„Arnold Rosé, Works by Bach
klassik-begeistert.de, 5. August 2026“
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Anna Hüdepohl: „Beim Unterrichten entdeckt man immer einen neuen Winkel“  , Teil II

©Anna Hüdepohl, Foto: Helle Thede Johansen

Die aus Schleswig-Holstein stammende Akkordeonistin Anna Hüdepohl studierte klassisches Akkordeon in Aarhus, schloss ihr Studium 2006 ab und lebt seitdem auf den Färöern. Neben ihrer Tätigkeit als Akkordeonlehrerin ist sie auch als Musikerin aktiv und veröffentlichte mehrere CDs. Im zweiten Teil unseres Interviews spricht sie über das lebendige Musikleben auf den Färöern, warum diese Inselgruppe im Nordatlantik auch „the land of maybe“ genannt werden und natürlich über ihre 2025  erschienene Akkordeonschule.   

Johannes Karl Fischer im Interview mit  Anna Hüdepohl

klassik-begeistert:  Frau Hüdepohl, Welche Herausforderungen bringt das Musizieren auf den Färöern mit sich?

Anna Hüdepohl: Es ist toll, hier als Musikerin zu leben und zu arbeiten. Die Musik hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, und die Färinger sind stolz auf ihre Musikschule. Hier leben sehr viele professionelle Musiker sehr dicht zusammen, und alle sind hochmotiviert.  Man geht zwei Straßen weiter und fragt „Wollen wir eine Band gründen?“ und dann gründet man eben eine Band.  Die Musikszene ist breit gefächert – von Sinfonieorchester über Jazz und Folklore, Chören und Countrymusik bis zu Heavy Metal Bands gibt es hier fast alles.  Man kann eigentlich jeden Tag ein Konzert besuchen. „kb im Gespräch mit Anna Hüdepohl Akkordeonistin, Teil II
klassik-begeistert.de, 4. August 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 4. AUGUST 2026

Giovanni Sala (Lucio Silla), Lilit Davtyan (Celia) © SF/Marco Borrelli

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 4. AUGUST 2026

Salzburg/Lucio Silla
„Lucio Silla“ in Salzburg: Ádám Fischer auf Spurensuche beim jungen Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart, Lucio Silla (semiszenische Aufführung. Mozarts späteres Genie blitzt in „Lucio Silla“ bereits auf. Ádám Fischer legt diese Spuren frei, Xenia Puskarz Thomas und Nina Solodovnikova machen sie hörbar.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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