Daniels Anti-Klassiker 3: Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 7 „Lied(er) der Nacht“ (1908)

Bild: Gustav-Mahler-Kohut

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Daniels Anti-Klassiker 3: Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 7
klassik-begeistert.de, 20. August 2026“
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Warner Classics ehrt Nikolaus Harnoncourt mit einer umfangreichen Edition

 

Kaum zu glauben, dass Nikolaus Harnoncourt, jener Pionier der historischen Aufführungspraxis, bereits seit zehn Jahren tot ist. Dieses runde Datum nahm Warner Classics zum Anlass, die große Zahl von Einspielungen des Dirigenten mit einem seiner bevorzugten Klangkörper, dem Amsterdamer Royal Concertgebouw-Orchester, in einer repräsentativen Box mit 42 CDs neu zu veröffentlichen. Sie decken den Zeitraum von 1980 bis 2021 ab.

Harnoncourt
Royal Contertgebouw Orchestra

The complete Teldec Recordings

42 CD 5026854176208

von Peter Sommeregger

„Nikolaus Harnoncourt, Royal Contertgebouw Orchestra 1980-2021
klassik-begeistert.de, 20. August 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2026

Wiener Philharmoniker · Muti 2026: Riccardo Muti (Dirigent), Wiener Philharmoniker © SF/Marco Borrelli

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. AUGUST 2026

Salzburg/Verdi-Requiem
Riccardo Muti triumphiert mit seinem historisch letzten Verdi-Requiem
Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Ein Dirigent nimmt Abschied (Bezahlartikel)
Riccardo Muti ist 85 Jahre alt. Zum letzten Mal hat er nun in Salzburg das Requiem von Giuseppe Verdi aufgeführt. Er will es nie wieder dirigieren.
FrankfurterAllgemeine.net

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Riccardo Muti triumphiert mit seinem historisch letzten Verdi-Requiem

Wiener Philharmoniker · Muti 2026: Riccardo Muti (Dirigent), Wiener Philharmoniker © SF/Marco Borrelli

Giuseppe Verdi    Messa da Requiem

Die Wiener Philharmoniker sind das Orchester seines Lebens, das Verdi-Requiem ist das Stück seines Lebens. Kein Zweiter durchdringt das Verdi-Requiem so tief wie Riccardo Muti. Das Stück, das er in Salzburg mehrfach dirigierte, vormals zuletzt 2019, ist Teil seiner DNA.

Iwona Sobotka, Sopran
Marianne Crebassa, Mezzosopran
Michael Spyres, Tenor
Maharram Huseynov, Bass

Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung:  Riccardo Muti

Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026

von Kirsten Liese

„Giuseppe Verdi, Messa da Requiem, Riccardo Muti Dirigent
Salzburg, Großes Festspielhaus, 16. und 18. August 2026“
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Elbphilharmonie: Bayreuth grüßt munter nach Stockholm

Catherine Foster und Alan Gilbert, Photo: Andreas Ströbl

Konzert im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026

So etwas wie einen Schnelldurchlauf durch Wagner-Opern boten Alan Gilbert und die Kungliga Hovkapellet Stockholm mit Catherine Foster am 18. August 2026 im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie.
Für Liebhaber, die nicht nach Bayreuth konnten, war dies ein kleiner Ausgleich, und für diejenigen, die gerade erst vom Grünen Hügel zurückgekehrt sind, ein schöner Rückblick. Dazu gab es die herzerfrischende Stenhammar-Serenade. Schade, dass ganze Reihen leer geblieben sind.

Richard Wagner, Opernauszüge

Wilhelm Stenhammar, Serenade op. 31

Catherine Foster, Sopran
Alan Gilbert, Dirigent
Kungliga Hovkapellet Stockholm

Elbphilharmonie, Großer Saal, Hamburg, 18. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„SHM Festival, Kungliga Hovkapellet Stockholm, Alan Gilbert, Catherine Foster
Elbphilharmonie, Hamburg, 18. August 2026“
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Rolando Villazón: Ich wollte wie Orpheus singen…

Rolando Villazón © Michal Novak

Musikfest Bremen: Orfeo son io

Programm:
Arien und Instrumentalwerke von Claudio Monteverdi, Tarquinio Merula, Christoph Willibald Gluck, Carlos Gardel u.a.

Rolando Villazón   Tenor
Céline Scheen   
Sopran
Christina Pluhar   
Theorbe und Leitung
L’Arpeggiata   
Instrumentalensemble

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal, 18. August 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

Der Mythos um den begnadeten Sänger Orpheus und seine Gattin, die Nymphe Eurydike, ist gewiss eine der bekanntesten alten Liebestragödien.

Claudio Monteverdi hat sie 1607 in „L’Orfeo“ vertont, der möglicherweise ersten Oper der Musikgeschichte. Und dutzende weitere Komponisten haben sich bis hin zur Neuzeit dieses berührenden Sujets bedient. „Musikfest Bremen: Orfeo son io, Rolando Villazón
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 18. August 2026“
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Daniel Hope: „Gstaad ist so viel mehr als nur ein Job“

Daniel Hope in Saanen Menuhin Center © Bailey Davidson

Für Daniel Hope ist die Intendanz beim Menuhin Festival Gstaad eine Herzensangelegenheit. Yehudi Menuhin war sein Mentor, Gstaad seine zweite Heimat. Als ich den 53-jährigen Stargeiger in der Bibliothek des Ermitage Wellness- & Spa-Hotels in Schönried-Gstaad treffe, kommt er gerade von den Proben. Sein Terminkalender ist voll, seit dem 1. November 2025 leitet er das Festival.

Mit klassik begeistert sprach er über Yehudi Menuhin, die Schönheit des Unvollkommenen, seinen Weg nach Gstaad – und über seine irischen Wurzeln, die er in einer Doku wie folgt beschrieben hat:

„Ich wurde geboren in Südafrika, ich bin aufgewachsen in England, ich wohne in Deutschland – aber Irland begleitet mich schon mein ganzes Leben.“

„kb im Gespräch mit Daniel Hope, Geiger und Festivalintendant des Menuhin Festival Gstaad
klassik-begeistert.de, 19. August 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 2: Das „Hallelujah“ aus Georg Friedrich Händels „Messiah“ (1742)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

„Halleluja“ – nein, bei der mit Pauken und Trompeten begleiteten Lobpreisung handelt es sich nicht um den Jingle aus der Werbung für einen Markenjoghurt. Oder dem Spot für eine Automarke. Und auch nicht um eine Verherrlichung von Putzmitteln. Die wenigsten modernen und werbebelasteten Fernsehzuschauer dürften sich der fast 300 Jahre alten Herkunft dieses Meisterwerks moderner Meme-Kultur bewusst sein. „Daniels Anti-Klassiker 2: Das „Hallelujah“ aus Georg Friedrich Händels „Messiah“ (1742)“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. AUGUST 2026

Barrie Kosky © Jan Windszus, Barrie Kosky

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. AUGUST 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele: Warum Barrie Kosky als Intendanten-Favorit gilt
Wer wird Intendant der Salzburger Festspiele? Diese Frage stellt sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal. Nach der Interims-Lösung mit Karin Bergmann und dem Ende der Bewerbungsfrist im Juni verdichten sich die Hinweise: Der australische Regisseur und frühere Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, gilt in der Kulturszene als möglicher Favorit. Im April übernahm Karin Bergmann interimistisch die Leitung der Salzburger Festspiele, nachdem Markus Hinterhäuser nach Streit mit dem Aufsichtsgremium gehen musste. Dabei machte Bergmann von Anfang an unmissverständlich klar, dass sie über 2027 hinaus nicht weitermachen will. „Wenn Sie mein Alter kennen, wissen Sie, dass ich mich nicht mehr für eine langfristige Direktion bewerbe“, erklärte sie zuletzt gegenüber BR Klassik. Bereits vor ihrem Einspringen war in den Medien unter den möglichen Nachfolgern für Markus Hinterhäuser Barrie Kosky genannt worden. Nun wird die Suche nach einem neuen Intendanten langsam konkreter: Im Juni endete die Bewerbungsfrist für Hinterhäusers Nachfolge. Ob sich Koskys Bewerbung tatsächlich unter den 21 eingegangenen befindet, wird frühestens im September bekanntgegeben. Da sollen die Hearings der Bewerberinnen und Bewerber starten. Danach legt die Findungskommission dem Kuratorium eine Empfehlung vor.
BR-Klassik.de

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Der Dirigent Muti wird gespiegelt durch Urteile und Erinnerungen von Weggefährten

Buchbesprechung:

Kirsten Liese
MAESTRO MUTI
EIN MUSIKALISCHES LEBEN IN REZENSIONEN UND INTERVIEWS
Zweisprachig Deutsch / Englisch
284 Seiten, Verlag edition karo, 2026

Beleuchtet durch die zahlreichen Kommentare und Schilderungen von Künstlern, die mit dem Dirigenten nicht nur fachliche, sondern auch persönliche und private Momente verbinden, entstand ein Buch, das den Ausnahmedirigenten in vielen Facetten zeigt, und eine Würdigung in ungewöhnlicher Form darstellt.

von Peter Sommeregger

„Kirsten Liese,  Maestro Muti
klassik-begeistert.de, 18. August 2026“
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