Aus erstmalig erschlossenen Quellen fällt neues Licht auf die Festspielgeschichte

 

Buchbesprechung:

Man hält nun ein Buch in Händen, das bei allem Reichtum des Inhaltes aber auch nur ein weiterer Baustein in der schier unerschöpflichen Geschichte dieser Festspiele ist.

Vielleicht muss man den Untertitel auch so verstehen, und es ist sicher kein Zufall, dass das Buch mit einem Fragezeichen endet.

Stephan Mösch
Bayreuth als Theater
Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte

Bärenreiter Metzler

von Peter Sommeregger

„Stephan Mösch Bayreuth als Theater Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte
klassik-begeistert.de, 17. August 2026“
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Post aus Bayern macht immer wieder Freude

CD 1:

Igor Strawinsky: l’oiseau de Feu
Gesamtes Ballett
(mit Analyse zum Werk von Sir Simon Rattle)

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Sir Simon Rattle

CD 2:

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 in c-moll „Auferstehungssymphonie“

Louise Alder, Beth Taylor
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Sir Simon Rattle

von Herbert Hiess

Ich habe bei www.klassik-begeistert.de noch nie einen Tonträgerreview verfasst; aber diese Gelegenheit nutze ich hiermit sehr gerne, wenn man solche Schätze vom Bayerischen Rundfunk bekommt.

„Igor Strawinsky und Mahler II, Dirigent: Sir Simon Rattle
klassik-begeistert.de, 17. August 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 17. AUGUST 2026

Philippe Sly (Saint François), Ensemble © SF/Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 17. AUGUST 2026

Salzburg/Festspiele
Die zwei Stimmen des François: Sly zieht die Notbremse, Herrera-López Kessel rettet
Selbstverständlich wäre ich über alle Maße enttäuscht gewesen, hätte ich nach dem ersten Akt den Saal endgültig verlassen müssen. War nicht der Fall. Doch auch im Fall des Falles: ich finde es so mutig wie richtig, die Entscheidung zu treffen, nicht weiter zu singen, wenn der Künstler selbst die Gefahr spürt, durch das Weitersingen seine Stimme zu zerstören. Chapeau! Philippe Sly lässt sich nach dem ersten Akt entschuldigen. Er spielt – grandios! – weiter. Ab dem 2. Akt übernimmt Antoin Herrera-López Kessel die Stimme des François. Nicht ganz so entschlossen wie Sly, doch die die menschliche Tiefe des François’ singt er in mich.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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Die zwei Stimmen des François: Sly zieht die Notbremse, Herrera-López Kessel rettet

Philippe Sly (Saint François) © SF/Monika Rittershaus

Selbstverständlich wäre ich über alle Maße enttäuscht gewesen, hätte ich nach dem ersten Akt den Saal endgültig verlassen müssen. War nicht der Fall. Doch auch im Fall des Falles: ich finde es so mutig wie richtig, die Entscheidung zu treffen, nicht weiter zu singen, wenn der Künstler selbst die Gefahr spürt, durch das Weitersingen seine Stimme zu zerstören. Chapeau! Philippe Sly lässt sich nach dem ersten Akt entschuldigen. Er spielt – grandios! – weiter. Ab dem 2. Akt übernimmt Antoin Herrera-López Kessel die Stimme des François. Nicht ganz so entschlossen wie Sly, doch die die menschliche Tiefe des François’ singt er in mich.

Saint François d’Assise (1983)
Komposition und Libretto:  Olivier Messiaen

Musikalische Leitung:  Maxime Pascal
Regie/Bühne/Kostüme/Licht:  Romeo Castellucci

L’Ange    Lauranne Oliva
Saint François   Philippe Sly, Gesang ab dem 2. Akt   Antoin Herrera-López Kessel

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Wiener Philharmoniker

Felsenreitschule, Salzburg, 15. August 2026

von Frank Heublein

„Olivier Messiaen, Saint François d’Assise (1983)
Felsenreitschule, Salzburg, 15. August 2026“
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Ariadne auf dem Mars

Ariadne auf Naxos © SF/Thomas Aurin

Ersan Mondtags Neuinszenierung von Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos
bei den Salzburger Festspielen 2026

Richard Strauss (1864 – 1949)
ARIADNE AUF NAXOS
Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel op. 60
(entstanden 1911—1912, zweite Fassung uraufgeführt 1916)

Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung:  Manfred Honeck 

Regie / Bühne / Kostüme:  Ersan Mondtag
Licht:  Franck Evin
Video:  Alexander Pannier
Choreografie:  Ashley Alexandra Wright
Dramaturgie:  Till Briegleb

Haus für Mozart, Salzburg, 10. August, 2026

von Getong Feng

Am 2. August feierte Ersan Mondtags Neuinszenierung von Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals Ariadne auf Naxos bei den Salzburger Festspielen im Haus für Mozart Premiere. Strauss’ 1911/12 entstandene Oper bringt heitere Komödie und tragischen Ernst auf eigentümlich radikale Weise zusammen: Auf ein satirisches Vorspiel, in dem Künstler, Dienstboten und ein allmächtiger Auftraggeber um die Gestaltung eines musikalischen Banketts ringen, folgt die Geschichte der von Theseus verlassenen Ariadne, doch nicht als ungebrochene Opera seria. Auf Geheiß des Hausherrn wird sie mit dem burlesken Spiel einer Commedia dell’arte-Truppe um Zerbinetta verschränkt.

„Richard Strauss, Ariadne auf Naxos, Ersan Mondtag Regie
Haus für Mozart, Salzburg, 10. August, 2026“
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Grafenegg glänzt auch nach 20 Jahren

Cristian Măcelaru © Ben Knabe

 Grafenegg, Wolkenturm, 14. August 2026

Grafeneggs Intendant Rudolf Buchbinder feiert dieses Jahr mit seiner „Herzensangelegenheit“, dem Grafenegg-Festival, sein zwanzigjähriges Jubiläum. Wer von Anfang an dabei war, kann nur sagen, dass dieses Experiment bestens gelungen ist. Hier gaben sich weltberühmte Ensembles und Musiker die Klinke in die Hand – das dichte Programm bot kaum Zeit, all die großartigen Momente zu verarbeiten.

Ludwig van Beethoven
Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-moll op. 80

Carl Orff
„Carmina Burana“
Szenische Kantate für Soli, gemischten Chor, einstimmigem Knabenchor und Orchester (1937)

Solisten:

Rudolf Buchbinder, Klavier
Nikola Hillebrand, Sopran
Nicholas Phan, Tenor
Germán Olvera, Bariton

Wiener Singverein, Wiener Chormädchen (Mädchenchor der Wiener Sängerknaben)

Philharmonia Orchestra London
Christian Măcelaru, Dirigent

von Herbert Hiess

„20. Grafenegg Festival, Beethoven und Carl Orff
Grafenegg, Wolkenturm, 14. August 2026 “
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Fazıl Say rüttelt auf – Debussy entführt in faszinierende mystische Traumwelten

Fazıl Say © Fethi Karaduman-noresize-

Musikfest Bremen: Fazıl Says „Mother Earth“

In einem Interview erläuterte der türkische Pianist und Komponist Fasıl Say einmal, dass er mit seiner Musik die Absicht verfolge, Geschichten zu erzählen, die Menschen berühren und aufrütteln sollen. Von dieser Intention in ganz besonderem Maße bestimmt ist auch sein seinem 2024 entstandenes Klavierkonzert „Mother Earth“, das in einer Bremer Erstaufführung am Auftaktabend des diesjährigen Bremer Musikfests in der Glocke dargeboten wurde. Als Solist seines eigenen Werkes ist Say dafür gewiss der ultimative Interpret.

Programm:

Claude Debussy  Prélude à l’après-midi d’un faune
Fazıl Say  Klavierkonzert “Mother Earth” op. 111

Fazıl Say  Klavier
Alain Altinoglu Dirigent
hr-Sinfonieorchester

Bremer Konzerthaus Die Glocke, Großer Saal, 15. August 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

„Musikfest Bremen: Fazıl Says „Mother Earth“
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 15. August 2026“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 16. AUGUST 2026

SF 2024, WPH Riccardo Muti © Marco Borrelli

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 16. AUGUST 2026

Salzburg
Muti in Salzburg: Ein Verdi-Requiem für die Ewigkeit  (Bezahlartikel)
Gewaltig und bewegend: Verdis Messa da Requiem unter Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern, dem Staatsopernchor sowie einem glänzenden Soloquartett, aus dem Tenor Michael Spyres sowie eine famose Sopranistin herausragten.
DiePresse.com

„DIE SONNTAG-PRESSE – 16. AUGUST 2026“ weiterlesen

Winterreise mit Behle: Schubert muss nicht immer schwer sein

Daniel Behle © Simon Pauly

Daniel Behle bringt Schuberts „Winterreise“ gemeinsam mit dem Oliver Schnyder Trio nach Zweisimmen. Dabei verschieben sich die Gewichte zwischen Dunkelheit und lyrischer Leichtigkeit – manches klingt plötzlich ganz anders, als man es gewohnt ist.

Gstaad Menuhin Festival 2026
16. Juli bis 5. September 2026 


Kirche Zweisimmen
,
14. August 2026

Daniel Behle,  Tenor
Oliver Schnyder Trio
Andreas Janke,  Violine
Benjamin Nyffenegger,  Violoncello
Oliver Schnyder,  Klavier

Franz Schubert, Die Winterreise (Fassung mit Klaviertrio-Begleitung von Daniel Behle)

von Jürgen Pathy

„Franz Schubert, Die Winterreise
Gstaad Menuhin Festival 2026, Kirche Zweisimmen, 14. August 2026“
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Dreiunddreißig Regeln für den Konzertsaal

Hier ist er endlich, der lang ersehnte Verhaltenskodex für das 21. Jahrhundert. Für Köln und anderswo.

von Brian Cooper, Bonn

Du hast eine Karte für ein klassisches Konzert erworben? Glückwunsch! Damit erwirbst Du das Recht, Dich für die Dauer des Konzerts so zu verhalten, wie Du möchtest. Denn Du bist einzigartig! Und das sollen die Anderen auch finden!

Nach Jahrzehnten genauester Beobachtung habe ich in mühevoller Kleinarbeit ein paar Punkte für Dich zusammengetragen. Hier findest Du sie nun: 33 nützliche Hinweise, die Dir helfen sollen, das „Event“ vollständig zu genießen. „Kommentar von Dr. Brian Cooper: Verhaltenskodex für das 21. Jahrhundert
klassik-begeistert.de, 28. April 2024“
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