Alexandre Kantorow © Sasha Gusov
Wenn man weiß, wie Hunderte Jungmusiker Klavier studieren und sich stundenlang die Finger wundklopfen, um dann irgendwo als Musiklehrer zu enden, begreift man erst die fulminante Leistung, die sich der junge Franzose mit russischem Namen erspielt hat. Und wie er das fast unspielbare dritte Klavierkonzert mit enormer Grundmusikalität zu betörendem Leben erweckte.
Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 in C-Dur, op. 26
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 in f-Moll, op. 36
Alexandre Kantorow, Klavier
Filarmonica della Scala
Riccardo Chailly, Dirigent
Wiener Konzerthaus, 22. März 2026
von Herbert Hiess
Der knapp 30-jährige Franzose Alexandre Kantorow ist mittlerweile ein fixer Bestandteil der Top-Pianisten und wird von den Konzertveranstaltern weltweit herumgereicht. Man hat das Gefühl, dass er sich von Mal zu Mal steigert. Genau das war im Wiener Konzerthaus zu spüren, wo man sah und vor allem hörte, dass sich Kantorow zu Recht in der Spitzenliga befindet. „Alexandre Kantorow, Filarmonica della Scala, Riccardo Chailly
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