DIE FREITAG-PRESSE – 1. MAI 2026

Michael Spyres © Marco Borrelli

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DIE FREITAG-PRESSE – 1. MAI 2026

Wien/Staatsoper
Staatsoper: Baritenor Michael Spyres als Liedersänger (Bezahlartikel)
An der Seite des Pianisten Mathieu Pordoy reüssierte der als Stimmwunder geltende Michael Spyres mit einem feinsinnig präsentierten, echten Liedprogramm.
DiePresse.com

28.4.26 Staatsoper: Solistenkonzert Michael Spyres
Die Staatsoper lud am Dienstagabend zum Solistenkonzert von Michael Spyres. Spyres präsentierte ein anspruchsvolles Programm mit Liedern von Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Gustav Mahler, Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold.
operinwien.at

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Eine schlafende Schöne und eine Oper werden wach geküsst

CD/Blu-ray Besprechung:

Man kann dem Werk nur wünschen, dass es durch die gelungene Aufführung und gediegene CD-Veröffentlichung nachhaltig wach geküsst wird!

Charles Silver
La Belle au bois dormant

Guylaine Girard
Julien Dran
Kate Aldrich

Hungarian National
Philharmonic Orchestra
György Vashegyi

Palazzetto Bru Zane 47

von Peter Sommeregger

Der französische Komponist Charles Silver ist heute, trotz seiner Erfolge zu Lebzeiten, weitgehend vergessen. Als Sohn eines russischen Handlungsreisenden 1868 in Paris geboren, entschloss er sich frühzeitig zu einer musikalischen Laufbahn. Er studierte am Pariser Konservatorium u.a. Komposition in der Klasse von Jules Massenet. Nach dem Erhalt der französischen Staatsbürgerschaft konnte er am Wettbewerb um den renommierten Prix de Rome teilnehmen, den er 1891 auch gewann. „CD/Blu-ray Besprechung: Charles Silver La Belle au bois dormant
klassik-begeistert.de, 30. April 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. APRIL 2026

Archiv: WPHIL Zubin Mehta Pinchas Zukerman © Lukas Beck

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. APRIL 2026

Ein Dirigent für Völkerverständigung: Zubin Mehta wurde 90 Jahre alt
Er ist der dienstälteste Dirigent der Wiener Philharmoniker und nach Herbert Blomstedt der zweitälteste Maestro alter Schule: Zubin Mehta. Groß geworden in einer Musikerfamilie, die sich zur seltenen Ethnie der Parsen zählt, trat sein musikalisches Talent schon in sehr jungen Jahren zutage.
Von Kirsten Liese
swr.de

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Zum Himmel ist’s ein weiter Weg. Bang. Bang.

Yunju Lee © Marie-Laure Briane

Die Choreografie Jacopo Godanis überzeugt mich, die ist stark. In den Teilen Karl-Alfred Schreiners und Frédérick Gravels spüre ich Längen. Der Rock, der hätte noch viel mehr fetzen dürfen für mich.

Rock to Heaven – ein Rock-Ballett
Musik von Leonhard Kuhn

Bühne   Heiko Pfützner
Kostüme   Thomas Kaiser
Licht   Michael Heidinger

RockBand
Reed Norbert Nagel

Trompete   Julian Hesse
E-Gitarre   Jan Zehrfeld
Drum-Set   Elias Bohatsch
E-Bass   Eley Ellmer
Keyboard und musikalische Leitung   Andreas Partilla

Rock to Heaven – Teil 1
Choreografie Karl Alfred Schreiner

George   Joel Distefano
Courtney   Montana Dalton
BoddAH   Ethan Ribeiro

Ensemble   Dean Elliott, Marta Jaén García, César López Castillo, Elisabet Morera Nadal, Alexander Quetell, Micaela Romano Serrano, Mariana Romão, Ariane Roustan, Hyo Shimizu, Emily Yetta Wohl, Chia-Fen Yeh, Nicolò Zanotti

Rock to Heaven – Teil 2
Choreografie   Jacopo Godani

Tänzerin und Tänzer   Yunju Lee, Gjergji Meshaj

Rock to Heaven – Teil 3
Choreografie   Frédérick Gravel

Tänzerinnen und Tänzer Montana Dalton, Dean Elliott, Wyatt Drew Florin, Marta Jaén García, Yunju Lee, César López Castillo, Gjergji Meshaj, Elisabet Morera Nadal, Matthew Jared Perko, Alexander Quetell, Ethan Ribeiro, Micaela Romano Serrano, Mariana Romão, Ariane Roustan, Hyo Shimizu, Jan Mikaela Villanueva, Emily Yetta Wohl, Chia-Fen Yeh, Nicolò Zanotti

Staatstheater am Gärtnerplatz, München, 28. April 2026

von Frank Heublein

An diesem Abend wird im Münchner Gärtnerplatztheater das dreiteilige Rock-Ballett Rock in Heaven aufgeführt. Ich merke, dass mir die Stimmen in der Musik fehlen. Acoustic Rock, an einer Stelle ziemlich jazzig, wie Mittänzer Alexander Quetell als Conférencier des dritten Teils anmerkt. „Rock to Heaven – ein Rock-Ballett, Musik Leonhard Kuhn
Staatstheater am Gärtnerplatz, München, 28. April 2026“
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Klein beleuchtet kurz 72: Monteverdis L’Orfeo entzückt das Publikum in der Elphi

Schlussapplaus mit Ensemble bei Monteverdis L’Orfeo; Foto: Patrik Klein

Einer der Höhepunkte der laufenden Saison bringt am Ende das Publikum in einen wahren Ausbruch der Zustimmung – eine der ersten Opern der Musikgeschichte in berauschender musikalischer Qualität – nur so kommt der feine Klang des besten Konzertsaals der Welt zu wahrer Geltung.

Claudio Monteverdi
L’Orfeo / Favola in musica

Cappella Mediterranea

Chœur de Chambre de Namur

Dirigent: Leonardo García Alarcón

Elbphilharmonie Hamburg, 28. April 2026

von Patrik Klein

Wer hätte das gedacht, dass man beseelt und mit Glücksgefühlen das Haus verlässt, eine der ersten Opernaufführungen der Geschichte in außerordentlicher musikalischer Qualität gerade erlebt zu haben? – sensationell!

Claudio Monteverdis L’Orfeo (Uraufführung 1607 in Mantua) gilt als der erste große Meilenstein und das erste vollendete Meisterwerk der Operngeschichte. „Klein beleuchtet kurz 72: Monteverdis L’Orfeo
Elbphilharmonie, 28. April 2026“
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Selbst Spitzenorchester beißen sich am „Sacre“ die Zähne aus

Bychkov © Petr Chodura CF Tour Dusseldorf Koncert LR

Die Tschechische Philharmonie ist ein Orchester von Rang und Namen, was sie nicht zuletzt auch ihrem Chefdirigenten Semyon Bychkov (73) zu verdanken haben. Seit er 2018 dieses Orchester übernommen hat, streifen sie immer wieder durchs Rheinland und geben dort Gastkonzerte, die regelmäßig ausverkauft sind. Wenn diese Gäste uns mit ihrer Kunst beglücken, ist das aber auch immer den Besuch wert. So auch heute an diesem Montagabend, an dem sie nicht nur Werke aus der höchsten Liga, sondern mit Sol Gabetta auch noch einen Weltstar am Cello mitbringen.

Tschechische Philharmonie
Semyon Bychkov, Dirigent

Sol Gabetta, Violoncello

Antonín Dvořák – Karneval Ouvertüre op. 92 (1891)
Edward Elgar – Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85 (1919)
Igor Strawinsky – Le Sacre du printemps (1910–13)

Zugabe:

Robert Schumann – aus: 5 Stücke im Volkston, op. 102, Nr. 2

Tonhalle Düsseldorf, 27. April 2026

von Daniel Janz

Die erste Hälfte schwankt zwischen Feiern und Schwelgen

Der Beginn des Konzerts könnte kaum spaßiger sein. Dvořáks Karneval-Ouvertüre ist ein klassisches Paradestück. Schon die ersten Töne des fröhlichen Werks gehen in die Vollen. Es wechseln sich verspielte Soli mit teils schmachtenden, teils tänzerisch schreitenden Rhythmen in Pauke und Kontrabässen ab. Flöte und Englischhorn brillieren im Solo, bevor der fulminante Abschluss eine Sternstunde formt. Alles unter einem Dirigat, das die Details perfekt hervorhebt – besser geht’s nicht. „Tschechische Philharmonie, Semyon Bychkov, Sol Gabetta Violoncello
Tonhalle Düsseldorf, 27. April 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 29. APRIL 2026

Sir Antonio Pappano © Musacchio & Ianniello

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 29. APRIL 2026

Wien/Musikverein
Ein Dirigent, ein Orchester und eine Super-Violinistin schaffen eine Sternstunde in Wien
Endlich war wieder einmal das Violinkonzert von Erich Wolfgang Korngold zu hören; ausgezeichnet durch eine der weltbesten Geigerinnen. Und das London Symphony Orchestra unter ihrem Chef Sir Antonio Pappano bewies erneut seinen Ruf als Weltklasseorchester.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Ein Dirigent, ein Orchester und eine Super-Violinistin schaffen eine Sternstunde in Wien

Sir Antonio Pappano © Mark Allan

Endlich war wieder einmal das Violinkonzert von Erich Wolfgang Korngold zu hören; ausgezeichnet durch eine der weltbesten Geigerinnen. Und das London Symphony Orchestra unter ihrem Chef Sir Antonio Pappano bewies erneut seinen Ruf als Weltklasseorchester.

Imogen Holst: Ouvertüre „Persephone“

Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 35

Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5, op. 47

Vilde Frang, Violine

London Symphony Orchestra
Sir Antonio Pappano, musikalische Leitung

Musikverein Wien, 27. April 2026

von Herbert Hiess

Zuvor gab es eine interessante Erstaufführung; nämlich die Ouvertüre zu „Persephone“ – das Werk ist ein Chorwerk mit Orchesterbegleitung. Eigentlich eine Mischung von Oper, Oratorium und szenischem Oratorium. Komponistin ist niemand anderer als die Tochter des britischen Komponisten Gustav Holst, nämlich Imogen Holst. „Vilde Frang Violine, London Symphony Orchestra, Sir Antonio Pappano
Musikverein Wien, 27. April 2026 “
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Lieder von Liebe und Leid verzaubern im alten Gebälk

DIE EICHE © Jörg Schwarze 

3. Klangbilderkonzert mit Werken von Brahms, Dvořák, Schumann und Hindemith

In diesen sonnigen Frühlingstagen bietet Lübeck ein wunderbares Musik-Programm an besonderen Orten, auch jenseits des Jugendstil-Theaters und der „Musik- und Kongresshalle“. Nach einem Frühbarock-Konzert im Burgkloster vor gut einer Woche erklangen nun am 27. April 2026 im Kolumbarium DIE EICHE Lieder mit und ohne Worte. Auf dem Dachboden des alten Kornspeichers der Familie Mann turnten übrigens schon Thomas und Heinrich Mann als Buben herum.

Johannes Brahms/Aribert Reimann, Fünf Ophelia-Lieder für Sopran und Streichquartett

Antonín Dvořák, Zypressen für Streichquartett B152 (Auszüge)

Robert Schumann/Aribert Reimann, Sechs Gesänge auf Texte von Titus Ullrich, Eduard Mörike, Paul Heyse, Wolfgang Müller von Königswinter und Johan Gottfried Kinkel für Sopran und Streichquartett op. 107

Paul Hindemith, Melancholie, Vier Lieder für Frauenstimme und Streichquartett nach Gedichten von Christian Morgenstern für eine Frauenstimme und Streichquartett op. 13

Andrea Stadel, Sopran
Evelyne Saad und Lucy Finckh, Violine
Christian Jonkisch, Viola
Sigrid Strehler, Violoncello

 Lübeck, Kolumbarium DIE EICHE, 27. April 2026

von Dr. Andreas Ströbl

Ein überzeugendes Konzept bringt Musik an ausgewählte Orte

„Klangbilderkonzerte“ heißt eine Reihe von musikalischen Veranstaltungen des Lübecker Theaters mit Institutionen und Gemeinden der Hansestadt. Für das dritte Konzert dieser Saison wählte man DIE EICHE an der Untertrave auf Lübecks Altstadtinsel. Hier befindet sich ein Urnenfriedhof für Verstorbene jeder Glaubensrichtung oder Überzeugung – innenarchitektonisch glanzvoll gestaltet, vereinen sich hier in Schönheit und Würde individuell gestaltete Urnenstellplätze, ausgewählte Kunstobjekte und eine vielfältige Bibliothek. DIE EICHE ist, abgesehen von der Betreuung im Rahmen von Bestattungen, auch Veranstaltungsort mit Konzerten, Lesungen und Tagungen – es ist ein Ort, an dem Menschen zuhören (https://die-eiche.de/). „3. Klangbilderkonzert, Werke von Brahms, Dvořák, Schumann und Hindemith
 Kolumbarium DIE EICHE, Lübeck, 27. April 2026“
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Ich erlebe musikalisch hochkonzentrierte Energie in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis

Titouan Sevic als Kaiser Overall © Adrienne Meister

Das Orchester entfaltet unter der Leitung von Daniel Johannes Mayr eine konzentrierte Energie, die mich keinen Moment unaufmerksam bleiben lässt. Ein sehr gutes sängerisches Ensemble, das im choralen Miteinander einen extrem präzisen Klang formt. Eine Oper, die in die Zeit passt. Und! Ein utopisches Ende, das mich den Mut und die Hoffnung nicht verlieren lässt. Toll!

Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung (1943)
Komposition   Viktor Ullmann
Libretto   Peter Kien

Musikalische Leitung   Daniel Johannes Mayr

Inszenierung   Waltraud Lehner, Paulina Platzer

Kaiser Overall:   Titouan Sevic
Der Lautsprecher:   Dimitris Kaloumenos (nach der Pause: Der Tod)
Der Tod:   Aaron Selig
Harlekin:   Maria Târşia
Ein Soldat:   Noam Sabag Lahat (nach der Pause: Der Trommler)
Bubikopf:   Tereza Glosová (nach der Pause: Der Lautsprecher)
Der Trommler:   Maria van Hoof (nach der Pause: Kaiser Overall)

Orchester:   Instrumentalstudierende der Hochschule für Musik und Theater München

Reaktorhalle, München, 27. April 2026

von Frank Heublein

An diesem Abend singt die zweite Besetzung erstmals Viktor Ullmanns Kaiser von Atlantis in der Reaktorhalle in München. Das Musiktheater im Reaktor (MiR) besteht seit 2014 und ist „professionelles Musiktheater für Bachelorstudierende“ der Hochschule für Musik und Theater München.
MiR steht für die Suche nach neuen Formaten und lotet neue Technologien aus. Waltraud Lehner hat das Format gegründet und hat die künstlerische Leitung inne. Sie co-verantwortet die Inszenierung des heutigen Abends. „Viktor Ullmann, Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung (1943)
Reaktorhalle, München, 27. April 2026“
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