Bregenz begeistert mit einer phänomenalen „Traviata“ – Protagonistin

© Bregenzer Festspiele Anja Koehler

Hat sich der gigantische technische und finanzielle Aufwand (immerhin zehn Millionen Euro) für dieses gigantische High-Tech-Bühnenbild l, einen 28 Meter hoch aufragenden, zersplitterten Spiegel mit 700 Quadratmetern Fläche für diese erste „Traviata“ in der 80. Jubiläumssaison der renommierten Bregenzer Festspiele gelohnt?

Der Eindruck nach der Premiere ist zwiespältig. Durchwegs hervorragend jedenfalls die sängerischen Höchstleistungen und die fulminanten Wiener Symphoniker.

Giuseppe Verdi, La Traviata
Melodramma in drei Akten (1853)

Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman La Dame aux camélias und der gleichnamigen Schauspieladaption von Alexandre Dumas dem Jüngeren

Inszenierung:  Damiano Michieletto

Musikalische Leitung:  Kirill Karabits
Wiener Symphoniker

Prager Philharmonischer Chor
Leitung:  Lukas Kozubik

Seebühne Bregenz, Bregenzer Festspiele 22. Juli 2026 PREMIERE

 von Dr. Charles E. Ritterband

„Verdi, La Traviata, Bregenzer Festspiele
Seebühne Bregenz, 22. Juli 2026 PREMIERE“
weiterlesen

Dreiunddreißig Regeln für den Konzertsaal

Hier ist er endlich, der lang ersehnte Verhaltenskodex für das 21. Jahrhundert. Für Köln und anderswo.

 von Brian Cooper, Bonn

Du hast eine Karte für ein klassisches Konzert erworben? Glückwunsch! Damit erwirbst Du das Recht, Dich für die Dauer des Konzerts so zu verhalten, wie Du möchtest. Denn Du bist einzigartig! Und das sollen die Anderen auch finden!

Nach Jahrzehnten genauester Beobachtung habe ich in mühevoller Kleinarbeit ein paar Punkte für Dich zusammengetragen. Hier findest Du sie nun: 33 nützliche Hinweise, die Dir helfen sollen, das „Event“ vollständig zu genießen. „Kommentar von Dr. Brian Cooper: Verhaltenskodex für das 21. Jahrhundert
klassik-begeistert.de, 28. April 2024“
weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 23. JULI 2026

© wisthaler.com Messner Mahler

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 23. JULI 2026

Bergstation Sexten/Messner-Haus
Gustav Mahler Musikwochen: Reinhold Messner bringt die Dolomiten zum Klingen
Manche Abende entziehen sich jeder Beschreibung. Hoch über dem Südtiroler Pustertal verschmelzen Reinhold Messner, die Kulisse der Dolomiten sowie Musik von Mahler und Beethoven zu einem Erlebnis von seltener Intensität. Reinhold Messner, Sprecher, Dirk Kaftan, Dirigent, Beethoven Orchester Bonn
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

„DIE DONNERSTAG-PRESSE – 23. JULI 2026“ weiterlesen

Gustav Mahler Musikwochen: Reinhold Messner bringt die Dolomiten zum Klingen  

© DR-helm-media

Gustav Mahler Musikwochen 2026 in Toblach
11. Juli bis 5. September 2026

Manche Abende entziehen sich jeder Beschreibung. Hoch über dem Südtiroler Pustertal verschmelzen Reinhold Messner, die Kulisse der Dolomiten sowie Musik von Mahler und Beethoven zu einem Erlebnis von seltener Intensität.

Reinhold Messner, Sprecher

Dirk Kaftan, Dirigent
Beethoven Orchester Bonn

Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
Gustav Mahler, Adagietto aus der Symphonie Nr. 5

Klang & Stille, Reinhold Messner Haus, Bergstation Sexten, 19. Juli 2026

von Jürgen Pathy

„Gustav Mahler Musikwochen, Gipfel & Klang
Reinhold Messner Haus, Bergstation Sexten, 19. Juli 2026“
weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 22. JULI 2026

Festspielhaus Bayreuth © Ramona Schirner

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 22. JULI 2026

ARD Doku über Richard Wagner: Mit Brünnhilde durch Wagners Welt
Wagner neu erzählt: In einer vierteiligen Doku-Serie der ARD Mediathek kommentiert die Bühnenfigur Brünnhilde Wagners Schaffen und die Widersprüche des Autors und Komponisten – mit KI-Animation, Collagen und berühmten Personen der Opernwelt.
BR-Klassik.de

Bayreuth
Katharina Wagner: „Wir müssen uns unserer eigenen Geschichte stellen“ (Bezahlartikel)
Für Katharina Wagner gehört die Aufarbeitung von Antisemitismus und Nationalsozialismus in der Familientradition zur Aufgabe der Bayreuther Festspiele. Doch Richard Wagners Kunst erschöpft sich darin nicht.
FrankfurterAllgemeine.net

Bayreuths historische Spur (Bezahlartikel)
Vor 150 Jahren fanden die ersten Bayreuther Festspiele statt. Künstlerisch waren sie einer der gewichtigsten Beiträge zur Kultur Europas. Politisch bleiben sie bis heute kontrovers.
FrankfurterAllgemeine.net

„DIE MITTWOCH-PRESSE – 22. JULI 2026“ weiterlesen

Wg. kultureller Zertrümmerung: Warum ich nie wieder zum Opern-Festival nach Verona fahren werde

Vorspiel / Ouvertüre: Am Samstagabend, 30. August 2025, zeigte der TV-Sender 3sat „Nabucco“ von Giuseppe Verdi, eine Aufzeichnung aus der Arena di Verona. Eine Aufzeichnung! Das Publikum war eindringlich gebeten worden, keine Handyaufnahmen zu machen. Und siehe da: Fast alle hielten sich daran.

Alle? Fast alle: Einige Unbelehrbare filmten, für Millionen Zuschauer sichtbar, auch während die Künstler sangen und musizierten. Warum, liebe Arena-Macher, nicht immer so? Haben Sie Angst, dass Ihre Zuschauerinnen und Zuschauer ohne Handyaufnahmen während der Vorstellung nicht auf ihre Kosten kommen?

„Ich bin ganz sicher, Sie werden mit Ihrer ‚Video-Politik‘ in Verona keinen Erfolg haben. Für seriöse Opern-Besucher ist das ein NO-GO. Glauben Sie ernsthaft, das kulturelle Erbe der Oper könne nur durch tausende Handys mit hellen Bildschirmen WÄHREND der Aufführung gerettet werden? You make me smile…“

Fotos © Arena di Verona

von Andreas Schmidt

Das Festival von Verona – Arena di Verona Opera Festival – wirbt auf Deutsch mit den Worten: „Der italienischste Ort auf Erden.“ Es stimmt: Der fast komplett erhaltene Jahrtausendschatz  ist ein atemberaubendes Monument. Wie konnten Menschen ohne moderne Technik so ein Faszinosum erschaffen? 30 n. Chr. – vor 2000 Jahren…

Was nicht stimmt: Die Arena sei, während der Festspiele, ein magischer Ort.

Leider geht es dort zum Teil zu wie auf einem Provinz-Rummelplatz. Hektisch, laut und alles andere als respekt- und würdevoll, die Musik der Meister ehrend. Als ich dort am 15. Juli 2023 auch „Nabucco“ von Giuseppe Verdi verfolgte, filmten etwa 80 Prozent der 12.000 Besucher während der Vorstellung Videos, konsumierten und führten Banal-Gespräche. „Das Arena di Verona Opera Festival ist ein No-Go
klassik-begeistert.de, 2. Januar 2025“
weiterlesen

Sparks – die Balletttruppe des Gärtnerplatztheaters lässt Funken spritzen

»it was all so sweet«, Choreografie: Matthew Perko, Tanz: Dean Elliott, Mikayla Lambert, Yunju Lee, Ethan Ribeiro © Marie-Laure Briane

Sparks? Tänzerinnen und Tänzer des Gärtnerplatztheaters dürfen selbst choreografieren! Die beiden letzten Stücke gefallen mir persönlich am besten. In allen zehn Stücken sehe ich Lust und Leidenschaft wie Funken spritzen. Toll!

Sparks
Choreografie und Tanz: Ballettcompagnie des Gärtnerplatztheaters

Staatstheater am Gärtnerplatz, München, 19. Juli 2026

von Frank Heublein

„Sparks, Ballettcompagnie des Gärtnerplatztheaters
Staatstheater am Gärtnerplatz, München, 19. Juli 2026“
weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 21. JULI 2026

Teodor Currentzis © Alexandra Muravyeva

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 21. JULI 2026

Currentzis eröffnet die Salzburger Festspiele mit Kurtág und Pärt
Die musikalische Séance beginnt mit Glockenschlägen, zu denen die Mitglieder des Chors und des Orchesters in gemessenen Schritten hintereinander trippelnd die Bühne betreten. Das wird also etwas ganz Heiliges, weshalb sich auch kein Applaus des Publikums regt. Die Glocken verbieten solches von Anfang an. Schließlich betritt der Zeremonienmeister Teodor Currentzis ebenfalls ganz in schwarz gekleidet und mit gesenktem Kopf langsam die Bühne und verbreitet ein bisschen Black-Sabbath-Atmosphäre in der Salzburger Kollegienkirche
klassikinfo.de

Bayreuth
Bayreuth 2026: Warum wir moralisch fragwürdige Kunst lieben
Die Bayreuther Festspiele feiern ihr 150-Jahre-Jubiläum. Und sind wie immer ausverkauft. Trotz ihrer dunklen Vergangenheit, die weit über 1945 hinausreicht. Warum mögen wir Kunst, die moralisch fragwürdig ist?
nzz.ch

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 21. JULI 2026“ weiterlesen

Schweitzers Klassikwelt 168: Baritone stellen auch in Basspartien ihren Mann

 

Paul Schöffler als Philipp II.  © Foto Fayer Wien

Als Ersten denken wir da an Paul Schöffler. Seinen dunkel getönten Bariton habe ich in natura und meine Frau auf Schallplatten bewundern können. In der Aufnahme von „Tiefland“ merken wir wohl seine bewusste und zielgerichtete Aufmerksamkeit bei den hohen Tönen in der neunten Szene des ersten Akts: „Heut nacht noch komm ich zu dir. Siehst du in deiner Kammer Licht, so weißt du, ich bin es.“ Am Abend der österreichischen Uraufführung von Hindemiths „Mathis der Maler“ hörte ich wegen seines schönen Timbres von seinen Schwierigkeiten in der Höhe hinweg. Wortschöpferisch nannte ich es den „Schöfflerschrei“. Ganz in seinem Element erlebte ich ihn in Verdis „Don Carlos“ als Philipp II.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

„Schweitzers Klassikwelt 168: Baritone
klassik-begeistert.de, 22. Juli 2026“
weiterlesen

“Wir sind am Leben”: Ein Musical erzählt einen Teil der Geschichte Berlins

WSAL © Dominic Ernst

Die Vorlage zu diesem Musical findet sich nicht in der Literatur und nicht am Broadway. Der Pulsschlag einer Stadt in den frühen Neunzigern wurde zum Ideengeber. Als sich in Berlin nach dem Fall der Mauer das Leben neu sortierte.

WIR SIND AM LEBEN – Das Berlin Musical

Musik, Idee und Texte:
Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Joshua Lange

Buch und Regie:  Franziska Kuropka und Lukas Nimscheck

Uraufführung am 21. März 2026

Bühne:  Adam Nee
Choreografie:  Jonathan Huor
Kostüme:  Ferran Casanova
Lichtdesign:  Tim Deiling

Unsere Konsum Hoffnung Band
Musikalische Leitung:  Shay Cohen

Theater des Westens Berlin, 19. Juli 2026

„“Wir sind am Leben” – Das Berlin Musical
Theater des Westens Berlin, 19. Juli 2026“
weiterlesen