Antonio Pappano: Wie ein Gourmet, der Köstliches zu sich nimmt

LSO, Pappano, Kozhukin © Oliver Hitzegrad

Das London Symphony Orchestra gastiert mit Werken von Britten, Bernstein und Tschaikowski in Dortmund.

Benjamin Britten (1913-1976) – Sinfonia da Requiem op. 20

Leonard Bernstein (1918-1990) – Sinfonie Nr. 2 „The Age of Anxiety” für Klavier und Orchester

Peter Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) – Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“

Denis Kozhukhin, Klavier
London Symphony Orchestra
Sir Antonio Pappano, Dirigent

Konzerthaus Dortmund, 1. Mai 2026

von Brian Cooper

Benjamin Brittens War Requiem war erst vor einem Monat in Baden-Baden zu erleben. Seine Sinfonia da Requiem hat auf den ersten Blick nichts damit zu tun, zumal sie ein reines Orchesterwerk ist, aber wie sein groß angelegtes Requiem ist es eine Trauermusik eines zutiefst pazifistisch eingestellten Komponisten. Und genau aufgrund dieser klagenden Grundstimmung sowie der Bezüge zur katholischen Totenmesse wurde die Sinfonia, ein Auftragswerk zum 2600. Jahrestag der Gründung der japanischen Kaiserdynastie, von der dortigen Regierung abgelehnt. „Sir Antonio Pappano, LSO, Denis Kozhukhin, Klavier
Konzerthaus Dortmund, 1. Mai 2026 “
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DIE SONNTAG-PRESSE – 3. MAI 2026

© Tibor-Florestan Pluto

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DIE SONNTAG-PRESSE – 3. MAI 2026

Frankfurt/Alte Oper
Pappano beschert mit dem London Symphony Orchestra emotionale Wechselbäder
An diesem Abend in der Alten Oper Frankfurt ahnte vermutlich keiner, dass ein Programm bevorstand, das mit gemütlichem britischen Understatement wenig zu tun haben würde. Unter der Leitung von Sir Antonio Pappano präsentierte das London Symphony Orchestra (LSO) drei Werke, die das Thema Angst in radikal unterschiedlichen Facetten ausleuchteten: von der existenziellen Erschütterung bis zur lähmenden Leere moderner Sinnsuche.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

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Jonas Kaufmann und Malin Byström bringen das Publikum zum Tanzen und Jauchzen

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg – Sony Music

Jaj, Jaj, Jaj!

Magische Töne
Klassischer Konzertabend

Jonas Kaufmann, Tenor
Malin Byström, Sopran

Philharmonie Baden-Baden
Jochen Rieder, Leitung

Konzerthaus, Rolf Böhme Saal, Freiburg, 30. April 2026

von Kathrin Beyer

Schon im Vorfeld platzierte ich drei Wünsche beim Universum.

Der Erste galt der Deutschen Bahn, ich muss ihn wohl nicht näher benennen.

Im Zweiten bat ich darum, dass Jonas Kaufmann gut bei Stimme sei.

Der dritte Wunsch bezog sich auf den heutigen Tag und meine momentane Tätigkeit des Schreibens. Möge ich die richtigen Worte finden, wünschte ich mir, um von einem Konzertabend zu erzählen, der hier schon von meinen Vorgängern, aus anderen Städten, besprochen wurde.

Jetzt gilt’s. „Jonas Kaufmann und Malin Byström
Konzerthaus, Rolf Böhme Saal, Freiburg, 30. April 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 2. MAI 2026

Michael Tilson Thomas © https://michaeltilsonthomas.com/photos/

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 2. MAI 2026

Michael Tilson Thomas: Seine Inspirationskraft und Musikbegeisterung wird allen fehlen
Abseits tagesüblicher Ereignismeldungen sickerte vor einigen Tagen – eher zögerlich – die erschütternde Nachricht durch, dass der charismatische US-amerikanische Dirigent und Komponist Michael Tilson Thomas am 22. April 2026 an seinem Wohnort in San Francisco, Kalifornien, USA, im Alter von 81 verstorben ist.  MTT – wie ihn seine Bekannten, Kollegen und Freunde nannten – war 25 Jahre lang der künstlerische Direktor des San Francisco Symphony Orchestra gewesen. Sein Nachfolger, der finnische Dirigent und Komponist Esa-Pekka Salonen zeigte sich von dieser Nachricht tief erschüttert.
Von Dr. Holger Voigt
Klassik-begeistert.de

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Die Stücke Chiung-Wen Hsus und Sofia Gubaidulinas flashen mich

Das Ensemble von Sofia Gubaidulinas Hommage à T. S. Eliot beim Schlussapplaus

Das Spannungsfeld zwischen deutschem Lied aus dem 19. Jahrhundert und Kompositionen aus den letzten 75 Jahren ist ein interessantes. Im moderneren Teil bin ich deutlich angefasster. Was die Qualität des älteren Teils nicht schmälert. Es zeigt mir einmal mehr, wie spannend und aufregend zeitgenössische Musik ist. Meine emotionale Kurve geht im Verlauf des Abends steil nach oben. Die Stücke Chiung-Wen Hsus und Sofia Gubaidulinas flashen mich.

Impression 3
»Vokale Kammermusik«

ensemble oktopus
Dirigentin Konstantia Gourzi

Studierende der Hochschule für Musik und Theater München

A – LOUIS SPOHR
2., 1., 4. aus Sechs deutsche Lieder, op. 103 (1837)

B – JOSEPH HAYDN
153., 3., 10. aus: A select Collection of Original Welsh Airs, Hob. XXXIb (1800-1805)

C – FRANZ SCHUBERT
Der Hirt auf dem Felsen, D 965 (1828)

D – LOUIS SPOHR
5., 4., 6. aus Sechs Gesänge für mittlere Stimme, op. 154 (1855)

E – LUDWIG VAN BEETHOVEN
16., 13., 3., 2. aus Scottish songs op. 108 (1815-1818)

F – HANS KRÁSA
Tři písně na verše Arthura Rimbauda (1943)

G – CHIUNG-WEN HSU
Der Schlaf (2025, UA)

H – SOFIA GUBAIDULINA
Hommage à T. S. Eliot

Hochschule für Musik und Theater München (HMTM), 30. April 2026

von Frank Heublein

An diesem Abend wird im Hauptgebäude der Musikhochschule München im großen Konzertsaal ein Konzert gegeben, dass die Liedklassen der Professoren Christian Gerhaher und Gerold Huber, die Instrumentalisten der Barockabteilung und das sich der zeitgenössischen Musik widmende ensemble oktopus der Leiterin Konstantia Gourzi zusammenführt. Im ersten Teil werden Lieder und Volkslieder für kleine Ensembles aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts gesungen. Im zweiten Teil zwei Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert und es gibt – wie so häufig bei den Auftritten des ensemble oktopus – eine Uraufführung. „Impression 3, »Vokale Kammermusik«, ensemble oktopus
Hochschule für Musik und Theater München, 30. April 2026“
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Pappano beschert mit dem London Symphony Orchestra emotionale Wechselbäder

© Tibor-Florestan Pluto

Benjamin Britten
Sinfonia da Requiem op. 20

Leonard Bernstein
Sinfonie Nr. 2 „The Age of Anxiety“

Piotr Iljitsch Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 6 h-moll op. 74 „Pathétique“

London Symphony Orchestra

Denis Kothukhin, Klavier
Sir Antonio Pappano, musikalische Leitung

Alte Oper Frankfurt, 30. April 2026

von Dirk Schauß

An diesem Abend in der Alten Oper Frankfurt ahnte vermutlich keiner, dass ein Programm bevorstand, das mit gemütlichem britischen Understatement wenig zu tun haben würde. Unter der Leitung von Sir Antonio Pappano präsentierte das London Symphony Orchestra (LSO) drei Werke, die das Thema Angst in radikal unterschiedlichen Facetten ausleuchteten: von der existenziellen Erschütterung bis zur lähmenden Leere moderner Sinnsuche. Ein Abend für Kenner, die wissen, dass große Musik selten bequem ist. „London Symphony Orchestra, Denis Kothukhin, Sir Antonio Pappano
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Michael Tilson Thomas: Seine Inspirationskraft und Musikbegeisterung wird allen fehlen

Michael Tilson Thomas © https://michaeltilsonthomas.com/photos/

Nachruf: Michael Tilson Thomas (21. Dezember 1944 – 22. April 2026)

von Dr. Holger Voigt

Abseits tagesüblicher Ereignismeldungen sickerte vor einigen Tagen – eher zögerlich – die erschütternde Nachricht durch, dass der charismatische US-amerikanische Dirigent und Komponist Michael Tilson Thomas am 22. April 2026 an seinem Wohnort in San Francisco, Kalifornien, USA, im Alter von 81 verstorben ist.  MTT – wie ihn seine Bekannten, Kollegen und Freunde nannten – war 25 Jahre lang der künstlerische Direktor des San Francisco Symphony Orchestra gewesen. Sein Nachfolger, der finnische Dirigent und Komponist Esa-Pekka Salonen zeigte sich von dieser Nachricht tief erschüttert. „Nachruf: Michael Tilson Thomas (21. Dezember 1944 – 22. April 2026)
klassik-begeistert.de, 1. Mai 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 1. MAI 2026

Michael Spyres © Marco Borrelli

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DIE FREITAG-PRESSE – 1. MAI 2026

Wien/Staatsoper
Staatsoper: Baritenor Michael Spyres als Liedersänger (Bezahlartikel)
An der Seite des Pianisten Mathieu Pordoy reüssierte der als Stimmwunder geltende Michael Spyres mit einem feinsinnig präsentierten, echten Liedprogramm.
DiePresse.com

28.4.26 Staatsoper: Solistenkonzert Michael Spyres
Die Staatsoper lud am Dienstagabend zum Solistenkonzert von Michael Spyres. Spyres präsentierte ein anspruchsvolles Programm mit Liedern von Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Gustav Mahler, Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold.
operinwien.at

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Eine schlafende Schöne und eine Oper werden wach geküsst

CD/Blu-ray Besprechung:

Man kann dem Werk nur wünschen, dass es durch die gelungene Aufführung und gediegene CD-Veröffentlichung nachhaltig wach geküsst wird!

Charles Silver
La Belle au bois dormant

Guylaine Girard
Julien Dran
Kate Aldrich

Hungarian National
Philharmonic Orchestra
György Vashegyi

Palazzetto Bru Zane 47

von Peter Sommeregger

Der französische Komponist Charles Silver ist heute, trotz seiner Erfolge zu Lebzeiten, weitgehend vergessen. Als Sohn eines russischen Handlungsreisenden 1868 in Paris geboren, entschloss er sich frühzeitig zu einer musikalischen Laufbahn. Er studierte am Pariser Konservatorium u.a. Komposition in der Klasse von Jules Massenet. Nach dem Erhalt der französischen Staatsbürgerschaft konnte er am Wettbewerb um den renommierten Prix de Rome teilnehmen, den er 1891 auch gewann. „CD/Blu-ray Besprechung: Charles Silver La Belle au bois dormant
klassik-begeistert.de, 30. April 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. APRIL 2026

Archiv: WPHIL Zubin Mehta Pinchas Zukerman © Lukas Beck

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. APRIL 2026

Ein Dirigent für Völkerverständigung: Zubin Mehta wurde 90 Jahre alt
Er ist der dienstälteste Dirigent der Wiener Philharmoniker und nach Herbert Blomstedt der zweitälteste Maestro alter Schule: Zubin Mehta. Groß geworden in einer Musikerfamilie, die sich zur seltenen Ethnie der Parsen zählt, trat sein musikalisches Talent schon in sehr jungen Jahren zutage.
Von Kirsten Liese
swr.de

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