Bily begeistert in seiner eigenen Chopin-Liga! 

© Shigeru Kawai Europa

In der Hamburger Alfred Schnittke Akademie hat man zuletzt so einige herausragende Klavierabende junger Künstlerinnen und Künstlern erlebt, doch dieser Auftritt von Robert Bily war eine Klasse für sich. Neben einigen altbekannten und sensationell gespielten Meisterwerken von Chopin und Ravel haute er vor allem mit einem majestätischen Satz aus Dutilleux’ Klaviersonate das Hamburger Publikum völlig vom Hocker!

Robert Bily, Klavier

Werke von Frédéric Chopin, Claude Debussy, Maurice Ravel und Henri Dutilleux

Alfred Schnittke Akademie, Hamburg, 17. Juli 2026

von Johannes Karl Fischer

„Robert Bily, Klavier
Alfred Schnittke Akademie, Hamburg, 17. Juli 2026“
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Die Liebe schlägt den sportlichen Ehrgeiz aus dem Feld

 

Wer im barocken Musikbetrieb etwas auf sich hielt, griff früher oder später zu Pietro Metastasios „L’Olimpiade“. Über sechzig Komponisten vertonten dieses Libretto, darunter Vivaldi, Hasse, Caldara und Leo. Die Mischung aus antikem Sportwettkampf und einer komplizierten Identitätsverwechslung bot ideale Voraussetzungen für die großen Affekte der Opera seria.

Giovanni Battista Pergolesi
L’Olimpiade

Orchestra Ghislieri
Giulio Prandi, musikalische Leitung

Arcana, A598

von Dirk Schauß

„Giovanni Battista Pergolesi, L’Olimpiade, Giulio Prandi
klassik-begeistert.de, 19. Juli 2026“
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Matthias Goernes neue CD „Zwielicht“ gerät zwiespältig

 

Einer der Trümpfe des gefeierten Liedersängers Matthias Goerne war stets seine, für den Liedgesang unverzichtbare Textdeutlichkeit. Enttäuschend empfindet man daher schon beim ersten Lied seiner neuen, ausschließlich Kompositionen Robert Schumanns gewidmeten CD, die verwaschene, unscharfe Diktion des Sängers, die den literarisch bedeutenden Texten der Lieder keineswegs gerecht wird.

Robert Schumann
Zwielicht

Matthias Goerne
Markus Hinterhäuser

Deutsche Grammophon 486 9039

von Peter Sommeregger

  „Robert Schumann, Zwielicht, Matthias Goerne
klassik-begeistert.de, 19. Juli 2026“
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Joseph Beers Operetten erleben eine Renaissance

 

Die Biographie des 1908 in Chodorow, damals noch zu Österreich-Ungarn gehörig, geborenen Joseph Beer ist ein gutes Beispiel für die durch die politischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts bedingten gebrochenen Lebensläufe.

Joseph Beer
Der Prinz von Schiras

Philharmonisches Orchester Regensburg
Stefan Veselka

cpo-555 670-2

Polnische Hochzeit

Münchner Rundfunkorchester
Ulf Schirmer

cpo- 555 059-2

von Peter Sommeregger

„Joseph Beer, Der Prinz von Schiras/Polnische Hochzeit
klassik-begeistert.de, 19. Juli 2026“
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Hätte er doch nur sich selbst erschossen

David Moore (Kronprinz Rudolf) mit Ehefrau Kronprinzessin Stephanie (Fernanda Lopes), seiner letzten Geliebten Baronesse Mary Vetsera (Anna Osadcenko), seiner ehemaligen Geliebten Gräfin Larisch (Veronika Verterich) sowie seiner Mutter Kaiserin Elisabeth von Österreich (Daiana Ruiz) (Foto: RW)

Um es vorweg zu sagen, es wurde vorzüglich getanzt. Stuttgart kann sich wirklich glücklich schätzen, eine solche herausragende Compagnie in ihren Mauern, genauer, im dortigen Talkessel zu wissen.

Mayerling, Ballett von Kenneth MacMillan
Libretto von Gillian Freeman

Bühnenbild, Kostüme und Lichtkonzept: Jürgen Rose

Musik: Franz Liszt, orchestriert von John Lanchbery

Staatsorchester Stuttgart 
Leitung: Guillermo García Calvo

Das Stuttgarter Ballett, Staatstheater Stuttgart, 17. Juli 2026

von Dr. Ralf Wegner

Belegt ist, dass Kronprinz Rudolf, der Sohn von Kaiser Franz Josef I. und Kaiserin Elisabeth (Sissi) von Österreich, im Jahre 1889 in Mayerling zuerst seine Geliebte, die Baronin Mary Vetsera, und dann sich selbst erschoss. Nicht nur deswegen war das Interesse an dem Leben und den Lebensumständen dieser Familie schon immer groß.

„Mayerling, Ballett von Kenneth MacMillan
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DIE SONNTAG-PRESSE – 19. JULI 2026

Teodor Currentzis © Olya Runyova

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DIE SONNTAG-PRESSE – 19. JULI 2026

Salzburger Festspiele
Kritik – Currentzis bei den Salzburger Festspielen: Düsterer Auftakt
Kunst oder Kitsch? Das erste Konzert der Salzburger Festspiele gerät unter dem Dirigat von Teodor Currentzis zum düsteren Spektakel. Und man fragt sich: Vertraut dieser Dirigent eigentlich der Musik, die er macht? Es beginnt mit Glockenschlägen. Kein Auftrittsapplaus in der rappelvollen Kollegienkirche, denn Currentzis’ Utopia-Chor und Orchester kommen nach und nach auf die Bühne, während ihr Schlagzeugkollege schon die Glocke schlägt. Ganz am Ende schleicht sich Teodor Currentzis herein, leicht geduckt, ganz in schwarz, eher Mönch als Maestro. Von der fernen Orgelempore singt eine Frauenstimme eine mittelalterliche Melodie, wie aus einer anderen Welt. das erinnert weniger an ein Konzert, als an ein Ritual.
BR-Klassik.de

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Zwei Streichquintette verzaubern in der Klosterkirche

Meisterschüler – Meister, Anastasia Kobekina

Konzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2026 in der Bordesholmer Klosterkirche, 16. Juli 2026

Alexander Glasunow, Streichquintett A-Dur op. 39
Franz Schubert, Streichquintett C-Dur D 956

Anastasia Kobekina, Violoncello
Marie Helling, Violine
Ángela Aguareles, Violoncello
Maxim Tzekov, Violine
Arcan İsenkul, Viola

von Dr. Andreas Ströbl (Text und Fotos)

Beim Eröffnungskonzert des SHMF 2026 hatte sie in Sekundenbruchteilen die Herzen des Publikums gewonnen (https://klassik-begeistert.de/eroeffnungskonzert-des-schleswig-holstein-musik-festival-2026-musik-und-kongresshalle-luebeck-5-juli-2026/), nun bezauberte Anastasia Kobekina, Leonard Bernstein-Award-Preisträgerin von 2024, mit vier weiteren jungen Musikern die Besucher in der Bordesholmer Klosterkirche. Was am 16. Juli 2026 zwischen den alten Mauern erklang, war von erlesener Qualität. „Anastasia Kobekina, Glasunow, Schubert
Bordesholmer Klosterkirche, 16. Juli 2026 (SHMF)“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. JULI 2026

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. JULI 2026

Bayreuther Festspielhaus © Andreas Schmidt 

Bayreuth
Schmalspur-Jubiläum: Die Bayreuther Festspiele werden 150 Jahre alt
150 Jahre Bayreuther Festspiele: Richard Wagner, der Begründer dieses im besten Sinne des Wortes größenwahnsinnigen Unternehmens, hätte sich im August 1876 wohl kaum vorstellen können, dass seine Festspiele einmal dieses Alter erreichen würden. Finanziell war die erste Spielzeit ein Desaster, Wagner war wieder einmal völlig überschuldet. Und wieder einmal sprang König Ludwig II. von Bayern als Retter ein. Dennoch sollte es bis ins Jahr 1882 dauern …
rheinpfalz.de

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. JULI 2026
klassik-begeistert, 18. Juli 2026“
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Nach unserem Gespräch öffnete Maestro John Axelrod eine Flasche Dradara Black Maiden Fanteasca Neagra …

AXELROD Portrait HD (c) Istvan Kohan

Der Dirigent John Axelrod ist ein Universalgelehrter – u.a. ist er auch Weinkenner, Komponist, Philanthrop und Autor. Ich wollte wissen, wie er Entscheidungen trifft, was sein Lieblingswein ist und wie er über Kollegen denkt. Außerdem verrät Maestro Axelrod, was ihm Leonard Bernstein und Christoph Eschenbach mit auf den Weg gegeben haben. Tournedos Rossini waren auch ein Thema.

 

Jörn Schmidt im Gespräch mit John Axelrod „Interview John Axelrod, Teil II
klassik-begeistert.de, 16. Juli 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 17. JULI 2026

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DIE FREITAG-PRESSE – 17. JULI 2026

Foto © Oper im Steinbruch 

Joyce El-Khoury und Yongzhao Yu in den Hauptrollen

 

St. Margarethen
„Tosca“ begeisterte Premierenpublikum
Oper im Steinbruch in St. Margarethen hat Mittwochabend vor rund 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern Premiere mit Giacomo Puccinis „Tosca“ gefeiert. Die neue Produktion wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
burgenland.orf.at

„DIE FREITAG-PRESSE – 17. JULI 2026
klassik-begeistert.de“
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