Operette? Wer hat hier etwas von Operette gesagt?

Bayerische Staatsoper, München, 22. Dezember 2021

Giuditta von Franz Lehár

Foto: W. Hösl

von Frank Heublein

An diesem Abend wird in der Bayerischen Staatsoper in München die „musikalische Komödie“ Giuditta aufgeführt, so zumindest beschreibt Komponist Franz Lehár sein Werk. Nein, dieses Werk wird heute nicht aufgeführt! Denn das Regieteam um Christoph Marthaler mischt Dialoge aus Ödön von Horváths Sladek oder Die Schwarze Armee und Lieder von Zeitgenossen mit Lehárs Komposition.

Diese Vermengung anderer künstlerischer Werte führt zu meinem inneren Eindruck, dass jedes nur ansatzweise innere operettenhafte Beschwingen im Keim erstickt wird. Lehárs Melodien werden mit den darauffolgenden Nummern radikal gebrochen und ernsthaft dramatisiert. Durch Horváths Stück werden die beiden Nebenfiguren der Operette Anita und Pierrino umbenannt in Anna und Sladek und dem zur Operette abwechselnd auf der Bühne gezeigten unabhängigen Handlungsstrang ausgestattet. „Giuditta von Franz Lehár
Bayerische Staatsoper, München, 22. Dezember 2021“
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Oper unter dem Damoklesschwert eines drohenden Lockdowns: Münchens „Carmen“ begeistert dezimiertes Publikum

Bayerische Staatsoper, 24. November 2021
Nationaltheater München

Fotos: W. Hösl ©

CARMEN
Opéra comique in drei Akten (vier Bildern)

Komponist Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée

von Dr. Petra Spelzhaus

Wir leben in düsteren Zeiten. Bereits in meiner letzten Rezension des „Troubadours“ an der Bayerischen Staatsoper vor drei Wochen war das ein Thema. Und die Zeiten sind noch düsterer geworden. Steigende Corona-Zahlen sorgen dafür, dass die Zuschauerzahlen auf ein Viertel zusammengeschrumpft werden. Jeder, der das Nationaltheater betritt, ist akribisch auf 2G+ überprüft. Wer keinen aktuellen Covid-Test mitgebracht hat, kann diesen in einer kleinen Teststation im Opernhaus nachholen. Das Angebot wird reichlich genutzt. Für den ein oder anderen wird die Zeit knapp, da die Auswertung bis kurz vor Aufführungsbeginn dauert. Übersichtlich ist es im Zuschauerraum, nachdem die 525 Gäste Platz genommen haben. Er fasst normalerweise über 2000. Staatsintendant Serge Dorny tritt vor den Vorhang und bedankt sich beim Publikum für die Mühe, die es für den Opernbesuch auf sich genommen hat. Das zeige, dass man weitermachen müsse. Applaus brandet auf. „Georges Bizet, Carmen,
Bayerische Staatsoper, 24. November 2021“
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Märchenhaft: die graziöse Anmut dieser Cinderella

Foto: Cinderella-Ensemble © Serghei Gherciu
Bayerische Staatsoper, München, 19. November 2021 (PREMIERE)

Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

Sergej Prokofjew, Cinderella

von Frank Heublein

An diesem Abend wird in der Bayerischen Staatsoper in München Cinderella mit der dazugehörigen Musik von Sergej Prokofjew aufgeführt. Christopher Wheeldon hat dieses Ballett 2012 in Amsterdam inszeniert. Am diesem Abend ist die deutsche Erstaufführung. Es tanzt das Bayerische Staatsballett.

Der durchscheinende Wolkenvorhang öffnet sich. Ich sehe die junge Cinderella mit ihren Eltern. Ihre Mutter stirbt an Tuberkulose, die Tränen Cinderellas am Grab ergrünen, es erwächst ein Baum: welch schöner Einfall sind die aufspringenden grün leuchtenden Schirme.

Den ersten Teil empfinde ich über längere Strecken langatmig. Das Orchester hat für mich – noch – nicht die richtige Spannung. Dazu kommt die Entwicklung der Geschichte, die entsprechend der Musik drei für mich handlungstechnisch dünne und eher lange Szenen zeigt und die ich auch tänzerisch wenig intensiv empfinde. Die Gebrüder Grimm, so scheint es mir, haben das Märchen aufs Relevante und Ergreifende gekürzt. „Sergej Prokofjew, Cinderella, Inszenierung Christopher Wheeldon,
Bayerische Staatsoper, 19. November 2021“
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Entdeckungen voller Kreativität und Eigenwilligkeit: der junge Schostakowitsch

Foto: Vladimir Jurowski © Simon Pauly

In einem Interview hat Jurowski die Abkürzung GMD neu interpretiert: (als) Geburtshelfer (der) Musik (zu) dienen.

Bayerische Staatsoper, München, 7. November 2021

2. Akademiekonzert des Bayerischen Staatsorchesters

von Frank Heublein

Eine Sonntagsmatinee in der Bayerischen Staatsoper in München. Gespielt werden Kompositionen des jungen Dmitri Schostakowitsch, die er zwischen 1924 und 1929 kreiert hat. Orchesterleiter Vladimir Jurowski stellt dieses Akademiekonzert bewusst in den Zusammenhang mit der davor aufgeführten Oper Die Nase (Nos) vom selben Komponisten. Das Konzert gibt einen spannenden Einblick in die große Schaffensvielfalt des jungen sich entwickelnden Komponisten. Wie Jurowski im Laufe des Konzerts bemerkt, sind fast alle Stücke des Programms Münchner Erstaufführungen.

Frech soll der junge Schostakowitsch gewesen sein, bietet er doch seinem Lehrer im Konservatorium und arrivierten Komponisten Alexander Glasunow die Stirn, der ihm die falschen Harmonien aus den Werken streichen will. Er möge sie belassen, es seien seine, Schostakowitsch eigene Fehler, wird er zitiert.

Barbara Malisch, eine der Vorstände der Freunde des Nationaltheaters begrüßt die Zuschauer und Zuschauerinnen. Dieses Konzert wird vom Verein gesponsert und ermöglicht dadurch günstigeren Zutritt. Sie sieht darin ein Zeichen der Demokratisierung. Damit liegen der Verein und das neue Führungsteam der Bayerischen Staatsoper auf einer Linie. Die Musikform „Oper“ soll breiteren Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht werden. Vorweg: mit diesem launigen doch nicht seichten Programm gelingt es ganz famos. „Dmitri Schostakowitsch, Akademiekonzert mit Vladimir Jurowski,
Bayerische Staatsoper, 07. November 2021“
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Eindringliches satirisches Panoptikum: Schostakowitschs Nase in München

Ich kann mich diesem atemlosen satirischen Panoptikum nicht entziehen. Ein zwingender Abend, in dem Jurowski mit seinem Bayerischen Staatsorchester durchgehende energetische Spannung erzeugt.

Foto: DIE NASE 2021 © WILFRIED HÖSL

Bayerische Staatsoper, München, 2. November 2021

Die Nase (Nos) von Dmitri Schostakowitsch

von Frank Heublein

An diesem Abend wird in der Bayerischen Staatsoper in München Die Nase (Nos) von Dmitri Schostakowitsch aufgeführt. Es ist das erste neue Stück des neuen Führungsteams. Ich sehe es am neuen Besetzungszettel, dem neuen Design des Programmbuchs, aber auch am Publikum. Es ist jünger, diverser, alternativer, bunter.

Ich werde spät eingelassen in den Zuschauerraum. Ich verstehe sowohl die Phase vor Beginn der Oper als auch die Aktion beim ersten Schlussvorhang als zum Stück zugehörig. Die Bühne ist offen und ich sehe das erste Bild der Eisangler. Das Einspielen fühlt sich in mir an wie ein Warmwerden, eine Hinwendung zum Stück.

Die Musik ist intensiv marschmäßig, stampfend, gewährt mir selten Ruhemomente. Vladimir Jurowski lässt das Bayerische Staatsorchester äußerst konzentriert zu Werke gehen. Ich spüre permanente Spannung. Die Musik treibt die Handlung. Blech mit und ohne Dämpfer, insbesondere die tiefen Holzbläser und ein breites auf neun Personen angelegtes Schlagwerk sind die Hauptakteure des Orchesters. „Dmitri Schostakowitsch, Die Nase (Nos),
Bayerische Staatsoper, 2. November 2021“
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Ein dunkler Rausch der Sinne: Verdis „Il Trovatore“ in der Bayerischen Staatsoper

Nicht weniger Applaus erhält Okka von der Damerau für ihre Interpretation der Zigeunerin Azucena. Sie ist eine beeindruckende Erscheinung, viel Frau in einem grauen Gewand mit Zylinder. Ihre samtig-warme und zugleich kraftvolle Stimme ist farben-und facettenreich. Von der Dameraus Gesang kann voller Liebe sein, dann wieder verzweifelt und rachsüchtig, getrieben von tiefsten Hassgefühlen. Azucena ist ein singender Vulkan!

Nationaltheater München (Bayerische Staatsoper), 3. November 2021

IL TROVATORE

Oper in vier Akten (acht Bildern)

Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Salvatore Cammarano, fertiggestellt von Leone Emanuele Bardare, nach „El trovador“ von Antonio García Gutiérrez. In italienischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

Foto: Okka von der Damerau, W. Hösl ©

von Dr. Petra Spelzhaus

Es lässt sich nicht mehr leugnen: Wir sind in der düsteren Jahreszeit angekommen. Obwohl noch früh am Abend, ist es stockfinster, als wir das Nationaltheater betreten. Die Kälte kriecht langsam, kaum merklich in unsere Knochen. Auf unseren Sitzplätzen angekommen erwartet uns das passende Bühnenbild, schwarz wie die Nacht, allenfalls gebrochen durch ein paar freundliche Dunkelanthrazit- und Metalltöne. Es rattern die Räder, die Drehbühne ist im Dauereinsatz. Kulisse ist ein Industriegelände, auf dem Zigeuner Lokomotiven herstellen. Sie wandelt sich mal zum Theater, immer wieder taucht ein abgeholztes und verbranntes Birkenwäldchen auf. „Giuseppe Verdi, IL TROVATORE
Nationaltheater München (Bayerische Staatsoper), 3. November 2021“
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Bryn Terfel als Falstaff rockt meinen Opernabend

Bayerische Staatsoper © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper, München, 21. Oktober 2021

Rezension Falstaff von Giuseppe Verdi

von Frank Heublein

Donnernd brandet in der Bayerischen Staatsoper in München am Ende von Giuseppe Verdis Falstaff der Applaus für Bryn Terfel in der Titelrolle. Verdient. Ganz Vollblutkomödiant spielt er ausdifferenziert und einfach herrlich. Mit einer Spur Ernsthaftigkeit, mit der mich die Komödie innerlich gefangen nehmen kann. Seiner Stimme nehme ich alles ab: den hochnäsigen Dienstherrn, den süffisanten larmoyanten Mann, den heißblütigen Verführer, den abgewatschten Weltankläger, den liebesblinden Deppen, den geprellten liebestollen Glitzerhirsch, den Menschenfänger.

Terfel zieht alle gesanglichen und schauspielerischen Register. Brillant. Souverän. Seine Stimme ist voller Energie. Er hat als einziger Solist des Abends durchgehend das Orchester lautstärkenmäßig unter seiner Kontrolle. Er setzt stets die richtige Kraft ein, achtet auf das richtige musikalische Gewicht, besonders in den Duetten. Er lässt den Partner oder die Partnerin strahlend leuchten neben ihm. Er selbst singt sonor, kräftig, nuancenreich, warm und voll. Er rockt meinen Opernabend.

Vito Priante als Ford hat mit Terfel im ersten Bild des ersten Akts ein traumhaftes Duett zweier Baritone. Siehe oben, Terfel weiß wie das sängerische Verhältnis qua Rollen zu seinem Partner in diesem Moment zu sein hat. Falstaff glaubt Oberwasser zu haben. Genau das transportiert die einen Hauch dominantere kraftvollere Stimme Terfels zu der Priantes.

Zweiterer stimmlich genau in die Rolle passend, den Information herauskitzelnden, immer noch einen kleinen Schritt weiter gehenden. Die Wachheit, die seine Stimme transportiert, die Verschlagenheit. Das nachfolgende Solo des Eifersüchtigen singt er gut, so ganz aber nehme ich ihm die brennende Eifersucht nicht ab. Im zweiten Akt überzeugt er mich stimmlich wie schauspielerisch als rasender Wüterich, der Falstaff bei seiner Frau stellen will.

Tenor Galeano Salas als Fenton hat seine auffälligsten Szenen im Duett mit Sopran Deanna Breiwick als Nannetta. Ein wunderbar harmonisches Duo, die mich in mehreren Liebesduetten mit ihren klaren reinen vibratolosen Stimmen begeistern. Im dritten Akt hat Deanna Breiwick als Feenkönigen ein Solo. Technisch exzellent fehlt es mir in diesem Fall an Stimmvolumen, um das prächtig Royale stimmlich in mich zu pflanzen, dass sich in den schwanenhaften Kostümen widerspiegelt.

„Rezension: Giuseppe Verdi, Falstaff, Bayerische Staatsoper, München
21. Oktober 2021“
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Starke Sängerinnen und Sänger an der Bayerischen Staatsoper entrinnen nicht der Macht des Schicksals

Die Sänger zeigen insgesamt eine bärenstarke Leistung. Allen voran, die wunderbare Anja Harteros, die 2013 in dieser Inszenierung ihr Rollendebüt als Leonora feierte und für die die Bayerische Staatsoper quasi wie ein Wohnzimmer ist. Ihre perfekt geführte warme Stimme gleitet mühelos durch sämtliche Register, dynamisch von zarten Piani bis zum mächtigen Fortissimo. Das „Maledizione“ zum Ende des Gebets „Pace, pace, mio Dio“ geht durch Mark und Bein. Brava!

Foto: Anja Harteros, © Marco Borggreve

La Forza del Destino
Oper in vier Akten Zweite Fassung, bearbeitet 1869
Komponist Giuseppe Verdi

Libretto nach Duque de Rivas’ Drama „Don Álvaro o La fuerza del sino“ von Francesco Maria Piave (1862), Neufassung von Antonio Ghislanzoni (1869).

München, Nationaltheater, 29. September 2021

von Dr. Petra Spelzhaus

Wieso sollte man sich ein Werk anschauen mit einer streng patriarchalischen Weltordnung, hanebüchener Handlung, kriegsverherrlichenden Szenen, Fremdenfeindlichkeit und religiöser Verklärung? Weil es sich um ein Meisterwerk eines der größten Komponisten unseres Planeten handelt mit grandioser Musik und herausragenden Darstellern. „Giuseppe Verdi, La Forza del Destino
München, Nationaltheater, 29. September 2021“
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Was ist mit Anja Harteros’ Stimme los?

Publikumsliebling war mit Abstand die Sopranistin Anja Harteros, die in der Rolle der Donna Leonora in weiten Teilen zu überzeugen wusste. Ich bin ein großer Fan von Anja Harteros, sie ist eine Ausnahmekünstlerin, die mir schon viele schöne, sinnliche und berauschende Opernabende geschenkt hat. Nicht aber an diesem Abend. Auch nicht als Isolde in Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ während der diesjährigen Münchner Opernfestspiele.

Bayerische Staatsoper, 26. September 2021
Giuseppe Verdi, La forza del destino

© Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

von Andreas Schmidt

Passend zum Wahlsonntag in Deutschland erklang an diesem Abend Verdis „Macht des Schicksals“ im Nationaltheater zu München. Die Besucher schenkten der Aufführung dieses viel zu selten gespielten Meisterwerkes des norditalienischen Jahrtausendkomponisten sehr viel Applaus – obgleich wahre Begeisterung dann doch noch etwas euphorischer aussieht.

klassik-begeistert.de-Autorin Dr. Petra Spelzhaus wird hier am Donnerstag
eine ausführliche Kritik zur nächsten Aufführung schreiben, vorab von mir soviel:

Publikumsliebling war mit Abstand die Sopranistin Anja Harteros, die in der Rolle der Donna Leonora in weiten Teilen zu überzeugen wusste. Ich bin ein großer Fan von Anja Harteros, sie ist eine Ausnahmekünstlerin, die mir schon viele schöne, sinnliche und berauschende Opernabende geschenkt hat. Nicht aber an diesem Abend. Auch nicht als Isolde in Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ während der diesjährigen Münchner Opernfestspiele. „Giuseppe Verdi, La forza del destino
Bayerische Staatsoper, 26. September 2021“
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Der Mann mit der edlen Stimmfarbe eines Ritters

Der Bariton Christian Gerhaher und Freunde bereichern das Herz und die Seele im Nationaltheater zu München.

Bayerische Staatsoper, 25. September 2021
Christian Gerhaher (Bariton) und Freunde
Violine: Isabelle Faust, Anne Katharina Schreiber
Viola: Timothy Ridout, Danusha Waskiewicz
Violoncello: Jean-Guihen Queyras, Christian Poltéra

Foto: Christian Gerhaher © Hiromichi Yamamoto

Othmar Schoeck, Notturno. 5 Sätze für Streichquartett und eine Singstimme.
Arnold Schönberg, Verklärte Nacht op. 4 für Streichsextett
Hector Berlioz, Les nuits d’été op. 7

von Andreas Schmidt

Mit einem sehr anspruchsvollen Programm mit Werken der Komponisten Othmar Schoeck, Arnold Schönberg und Hector Berlioz haben sechs Musiker und der Star-Bariton Christian Gerhaher die Herzen und Seelen der Zuschauer im Nationaltheater zu München erobert. Dankbar und Respekt zollend applaudierten die Zuhörer der Darbietung, zahlreiche Bravi waren der Künstler Dank.

Die Streicher (drei Damen und drei Herren) spielten feinfühlig und differenziert auf Weltklasseniveau. Es war eine Freude zu erleben, wie wohltemperiert und abgestimmt die Musiker die diffizilen Werke darboten.

Inspirator für die fulminanten Streichleistungen war der Bariton Christian Gerhaher, der in allen Registern einen Gesangsabend zelebrierte, der unter die Haut ging. Der allseits gefeierte Alleskönner machte seinem Ruf alle Ehre: Makellos, einfühlsam, geschmeidig und wenn erforderlich dynamisch und kraftvoll verlieh er dem Abend das Prädikat 1 + mit Auszeichnung. „Christian Gerhaher (Bariton) und Freunde
Bayerische Staatsoper, 25. September 2021“
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