DIE DONNERSTAG-PRESSE, 9. APRIL 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE, 9. APRIL 2026

Foto: © SF/Matthias Horn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE, 9. APRIL 2026

Cecilia Bartoli wurde für die Leitung der Salzburger Festspiele angefragt, doch sie lehnte das Angebot ab.
Ihr Statement : „Vor einigen Tagen hat mich der Vorstand der Salzburger Festspiele gebeten, die Leitung der Festspiele als Interims-Generaldirektorin zu übernehmen. Obwohl ich mich durch dieses Vertrauen zutiefst geehrt fühle, lassen es meine derzeitigen künstlerischen Verpflichtungen leider nicht zu, dass ich parallel dazu eine so große Verantwortung übernehme. Lang leben die Salzburger Festspiele!“

Salzburg
Salzburger Festspiele: Ausgerechnet Karin Bergmann muss es wieder retten
Erstaunliche Wendung im Intendanz-Drama: Karin Bergmann übernimmt interimistisch von Markus Hinterhäuser, der über ihre geplante Berufung stolperte.
Kurier.at.salzburgintendanz

Karin Bergmann und Salzburger Festspiele: „Ich bin Brückenbauerin für zwei Sommer“
Interim-Intendantin Karin Bergmann gesteht „Gewissenskonflikte“ ein. Und sie verspricht, „den Blick auf die Kunst zu richten“.
SalzburgerNachichten.at.karinbergmann

Wien/Staatsoper
Und es ward Licht im Gralsgefängnis: Parsifal an der Wiener Staatsoper
Ein kaltweiß beleuchtetes Gefängnis, dazu Videos von Parsifal rund um eine Klosterruine im Schnee – die Parsifal-Inszenierung von Kirill Serebrennikov an der Wiener Staatsoper ist, von künstlerischen und eindringlichen Videos tätowierter Gefangener abgesehen, eine kühle Angelegenheit. Aber es gibt immer noch Richard Wagners Musik und beeindruckende Gesangsleistungen. Insbesondere die Stimme von Klaus Florian Vogt strahlt noch durch die dicksten Klangschichten wie das Gralslicht.
bachtrack.de.licht.im.gralsgefängnis

Warum für Opernsängerin Olga Peretyatko die Rückkehr nach Wien so emotional ist
Mit „Tamerlano“ kommt die zurück nach Österreich und spricht auch über den Spagat zwischen Karriere und Familie. Die russische Sopranistin Olga Peretyatko (45) ist auf den Bühnen dieser Welt zu Hause, eröffnete 2016 gemeinsam mit Plácido Domingo den Opernball, hatte 2014 ihr Debüt als Elvira Walton in „I Puritani“ an der Metropolitan Opera in New York und sang dort in der Saison 2015/2016 die Gilda in „Rigoletto“. Nach Wien kommt Peretyatko immer gerne zurück, wie etwa jetzt für eine ganz besondere Vorstellung von „Tamerlano“, die heute, Donnerstag, im Wiener Musikverein stattfindet (Tickets unter musikverein.at).
Kurier.at.austropromis

Salzburg
Den Künstlern „die Angst nehmen“
„Für mich ist klar, dass ich nicht gegen Markus Hinterhäuser hier sitze, sondern wegen ihm“. Ein wesentlicher Satz von Karin Bergmann in ihrer ersten Pressekonferenz als neue Intendantin der Salzburger Festspiele  Dienstag (8.4.).
DrehpunktKultur.at.bergmann

Intendantin Karin Bergmann: Salzburg kann sich freuen! (Bezahlartikel)
Just jene Kandidatin, die Markus Hinterhäuser als seine Favoritin für die Schauspielsparte platziert hatte, tritt seine Nachfolge als Leiterin der Salzburger Festspiele an. Eine paradoxe, aber richtige Entscheidung.
FrankfurterAllgemeine.net

Causa Hinterhäuser: Jetzt muss die Salzburger Politik ihren Fehler zugeben (Bezahlartikel)
Mit der Wahl Karin Bergmanns zur Nachfolgerin gibt das Kuratorium der Salzburger Festspiele dem gestürzten Intendanten nachträglich recht.
DiePesse.com.causa.hinterhäuser

Petrenko und Serebrennikov schmieden in Salzburg einen neuen Ring des Nibelungen
bachtrack.com.de.salzburgerring

München
Was läuft in der Klassik: Diese jungen Stars kommen im April nach München
Souverän auf Youtube und auf der Konzertbühne: die Cellistin Anastasia Kobekina, das junge Berliner Leonkoro Quartet und die japanischen Pianisten Cateen und Nobuyuki Tsujii sind in München zu erleben.
sueddeutscheZeitung.de

Hamburg
Sanierung: Staatsoper Hamburg zieht 2027 in ein Zirkuszelt
Die Staatsoper Hamburg zieht – zumindest vorübergehend – in ein Zirkuszelt an der Trabrennbahn in Bahrenfeld. Dort hat das Team nun das neue Programm für die Spielzeit 2026/2027 vorgestellt.
Ndr.de.buehne.hamburgprogramm

Dresden
Semperoper Dresden: „Spielzeit 2026/27“
Der Spielplan der kommenden Saison der Semperoper Dresden orientiert sich an Erzählungen über Menschen, die ihre eigenen Wege zwischen Freiheit und Ordnung, Moral und Begehren, Zugehörigkeit und Widerstand suchen.
https://deropernfreund.de/semperoper-dresden/dresden-spielzeit-2026-27/

Köln
Trauer muss Sieglinde tragen (Bezahlartikel)
Wotans Wunschkinder sind Retortenprodukte: Der Kölner „Ring des Nibelungen“ wird mit der „Walküre“ fortgesetzt. Die Regie von Paul-Georg Dittrich verbindet kulturkritischen Witz und psychologischen Ernst.
FrankfurterAllgemeine.net.koeln

Karlsruhe
Badisches Staatstheater Karlsruhe: „Lohengrin“, Richard Wagner (Zweite Kritik)
DerOpernfeund.de,zweite.kritik

Zürich
Opernhaus Zürich: Scylla et Glaucus“ – Oper von Jean-Marie Leclair
https://opernmagazin.de/opernhaus-zuerich-scylla-et-glaucus-oper-von-jean-marie-leclair/

Piacenza
Fondazione Teatri Piacenza: „Cronaca di un amore -Callas e Pasolini“, Davide Tramontano
DerOpernfreund.de.piacenca

Kulturpolitik
Intendanten, Orchester, Konzerthäuser! Die GEMA-Reform und ihre Folgen
Die geplante GEMA-Reform beschleunigt den Strukturwandel der Klassik. Betroffen sind Verlage, Konzerthäuser, Orchester und die musikalische Bildung.Komponist Alexander Strauch fürchtet das Ende der klassischen Musik, wie wir sie kennen. 15 Punkte zum Nachdenken.
backstage.classical.com

Link zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
Daniel Harding leads a splendid account of Die Schöpfung in Salzburg
seenandheard.international.com.harding

London
Nadine Sierra, Louise Alder, Magdalena Kožená, John Holiday, Benjamin Appl, Alice Coote, Allan Clayton & Gerald Finley Highlight Wigmore Hall’s 2026-27 Season
operawire.com.nadine.serra

New York
Saariaho’s Innocence in its Met premiere: when the past does not recede
seenandheard.international.com.saariaho

Review: Kaija Saariaho’s INNOCENCE – An Opera About a Killing Spree
Doesn’t Let Up in Met Premiere Joyce DiDonato Notable in a Strong Cast under Susanna Mallki’s Baton in Simon Stone Production
broadwayworld.com.bww.opera

Should a School Shooting Be Turned Into Opera?
https://www.vulture.com/article/innocence-met-opera-review.html

Metropolitan Opera 2025-26 Review: Innocence
https://operawire.com/metropolitan-opera-2025-26-review-innocence/

Review: ‘Innocence’ Tackles School Shootings at the Met Opera (Subscription required)
Kaija Saariaho’s “Innocence,” a powerful and kaleidoscopic depiction of mass violence and its aftermath, has arrived at the Metropolitan Opera.
https://www.nytimes.com/2026/04/07/arts/music/innocence-met-opera-review.html

A tragedy haunts the past and present in Met’s “Innocence”
NewYork.Classical.review.com.innocence

Boston
Andris Nelsons: “I don’t want to go anywhere”
Andris Nelsons, the management-embattled conductor of the Boston Symphony Orchestra, told the BMInt publisher today that, “Of course I would be happy to stay [at the BSO].  I don’t want to go anywhere.”
https://classical-scene.com/2026/04/07/nelsons-i-dont-want-to-go/

Kristine Opolais, Louise Alder, Tamara Mumford & David Butt Philip Lead Boston Symphony Orchestra’s 2026-27 Season
operawire.com.opolais.alder

Los Angeles
Manfred Honeck Turns a Tchaikovsky Warhorse into a Thoroughbred
sfcv.org.aticles.losangeles

Recordings
East Meets West (Anne-Sophie Mutter)
Here is the first release in a new partnership between Anne-Sophie Mutter and Alpha Classics.  This first instalment also comes with a subtitle, ‘East Meets West’ – a reference to its pairing of works by Thomas Adès and Jörg Widmann with those by Aftab Darvishi and Unsuk Chin.
https://www.gramophone.co.uk/reviews/east-meets-west-anne-sophie-mutter

Jakub Józef Orliński, Elsa Dreisig, Christina Landshamer & Wiebke Lehmkuhl Lead new CD/DVD Releases
operawire.com.jakub Jozef.orlinski

Ballet / Dance

Holland Dance Festival presents Hervé Koubi’s Les nuits barbares ou les premiers matin du monde: a work of spectacle and showmanship
bachtrack.com.de

Rock/ Pop

Lady Gaga singt im Trailer für „Der Teufel trägt Prada“
Ob sie auch vor der Kamera zu sehen ist, ist noch nicht bekannt.
Kurier.at.ladygaga

Paris
Weitere Konzerte wegen „überwältigender Nachfrage“ nach Céline Dion
Céline Dion tritt im Herbst in der La Défense Arena bei Paris nach sechs Jahren Pause wegen einer seltenen Autoimmunerkrankung auf. Angesichts der hohen Nachfrage nach Tickets für das Bühnen-Comeback von Céline Dion hat der Weltstar weitere Konzerte angekündigt. An sechs zusätzlichen Terminen im September und Oktober will die 58-Jährige in der La Défense Arena bei Paris auftreten. Dions Management begründete dies mit einer „überwältigenden Nachfrage“.
Kurier.at.dion

Sprechtheater

Tirol
Das Land Tirol trauert um Eleonore Bürcher
LH Mattle zum Tod einer „Grande Dame“ der Tiroler Theaterszene. Mit großer Betroffenheit hat das Land Tirol vom Tod Eleonore Bürchers erfahren, der „Grande Dame“ der Tiroler Theaterszene. Über Jahrzehnte hinweg hat Bürcher das kulturelle Leben Tirols entscheidend geprägt. Ihr Tod bedeutet einen schmerzlichen Verlust für die gesamte Kulturgemeinschaft unseres Landes, betont Kulturreferent Landeshauptmann Anton Mattle: „Eleonore Bürcher wird uns als herausragende Künstlerin und als beeindruckende Persönlichkeit in Erinnerung bleiben. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Angehörigen und Freunden aus der Theater-Szene.“
DiePresse.at.tirolerlandestheater

Medien

ORF
Christa Kummer packt aus: So ist ihr ORF-Aus abgelaufen
Christa Kummer hat in einem Interview erzählt, wie ihr unrühmliches ORF-Aus verlief. Dabei hätte sie sich ein Gespräch vonseiten der Generaldirektion gewünscht.
oe24.at.chistakummer

Den Tränen nahe
Karin Thaler spricht über ihr tragisches Schicksal
Anlass ist die Veröffentlichung von Thalers Buch „Stark, weil ich stark sein musste“, in dem sich die Schauspielerin nicht davor scheute, auch offen über die Abgründe, die es in ihrem Leben gab, zu schreiben. Vor allem mit ihrer schwierigen Kindheit und der Spielsucht ihrer Mutter geht die heute 60-Jährige hart ins Gericht.
KonenZeitung.at.thaler

Sport

Österreich
Tennis: Hype um Lilli: Tagger beendete eine dunkle Linz-Serie
Lilli Tagger gewann als erste Österreicherin seit 13 Jahren ein Match im Linzer Hauptbewerb. Die 18-Jährige schlug mit Paula Badosa die ehemalige Nummer 2 der Welt. Es passt einfach alles zusammen. Als hätte Österreich auf diesen Moment gewartet, in Linz war es jedenfalls tatsächlich so: Lilli Tagger, Österreichs große Zukunftshoffnung gewann als erste Österreicherin seit 13 Jahren ein Match im Hauptbewerb des Linzer Traditionsturniers.
Kurier.at.sport-tennis

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Unter’m Strich

Österreich
Expertin: Darum sinken Öl- und Spritpreise jetzt nicht
Was bedeutet der Waffenstillstand im Iran für die Märkte? Wann wird Tanken endlich billiger? In „Heute“ analysiert Börsenexpertin Monika Rosen. Die Nachricht vom Waffenstillstand im Iran-Krieg hat an der Börse eine massive Erleichterungsrallye ausgelöst. Der Ölpreis ging auf unter 100 Dollar je Fass zurück, europäische Aktien sind teilweise um 4 Prozent gestiegen.
Heute.at.spritpreise

Rechtsextremismusforscher Quent: „Die extremen Rechten sind in der emotionalen Ansprache sehr erfolgreich“
Kriege, Klimawandel, schwache Wirtschaft: Große Krisen begleiten unseren Alltag. Doch was können Einzelne schon dagegen ausrichten? In seinem neuen Buch „Keine Macht der Ohnmacht“ schreibt der deutsche Soziologe und Rechtsextremismusforscher Matthias Quent gegen die Resignation an. Im Interview erklärt er, warum Rechtsextreme vom Ohnmachtsgefühl vieler profitieren, wie sich faschistische und demokratische Selbstermächtigung unterscheiden und warum Engagement glücklich macht.
News.at.menschenrechte

Oberösterreich
Firma mit Riesenverlusten – jetzt sind alle Jobs weg
Die Pleitewelle ebbt nicht ab: Ein Innviertler Holzverarbeiter häufte Riesenverluste an. Der Betrieb schließt, alle Beschäftigten verlieren ihre Jobs.
heute.at.naechstePleite

Bin ich peinlich, wenn ich mit Jüngeren abhänge?
Das Leben löst eine Lawine an Gefühlen aus. Grund genug für Lifestyle Editor Linda Leitner, um in ihrer Kolumne laufend ganz liebevoll zu lamentieren. Weil: Irgendwas is immer. Heute: In der Gesellschaft Gleichaltriger fühlt sie sich oft morscher als sie ist. Zwischen jungen Hüpfern dagegen superdynamisch. Hört man da die Midlife-Crisis bimmeln?
Annabell.de.leben

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 9. APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 9. APRIL 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Salzburger Festspiele: War Cecilia Bartoli erste Wahl?

Offensichtlich hat man den Interims-Posten erst an Cecil Bartoli angeboten, so wie sie es selbst bekannt gibt :

Hier unten das Mail, das gestern an alle französischen Opern-Rezensenten geschickt wurde : Cecilia Bartoli sollicitée pour la direction du Festival de Salzbourg, une proposition qu’elle décline.

Auf Deutsch : Cecilia Bartoli wurde für die Leitung der Salzburger Festspiele angefragt, doch sie lehnte das Angebot ab.

Ihr Statement : „Vor einigen Tagen hat mich der Vorstand der Salzburger Festspiele gebeten, die Leitung der Festspiele als Interims-Generaldirektorin zu übernehmen. Obwohl ich mich durch dieses Vertrauen zutiefst geehrt fühle, lassen es meine derzeitigen künstlerischen Verpflichtungen leider nicht zu, dass ich parallel dazu eine so große Verantwortung übernehme. Lang leben die Salzburger Festspiele!“

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Baden-Baden: Jubel und Standing Ovations – Neuausrichtung voll aufgegangen

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Über 18.000 Besucher feiern Osterfestspiele Baden-Baden

Die Osterfestspiele Baden-Baden haben ihren neuen Kurs eindrucksvoll bestätigt. Über 18.000 Besucherinnen und Besucher erlebten ein Festival, das Maßstäbe setzte – und das Publikum reagierte: mit Begeisterung, mit Standing Ovations, mit einem Jubel, der nachhallt.
Das Konzept ist voll aufgegangen“, bilanziert Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa. „Der künstlerische Gehalt, die vielen positiven Rückmeldungen des Publikums und die Zahlen bestätigen uns: Die Osterfestspiele Baden-Baden sind eine gesetzte Marke“. Noch nie war das Programm der Osterfestspiele mit sieben verschiedenen Programmen allein auf der Bühne des Festspielhauses so vielfältig wie in diesem Jahr. Im Zentrum stand Richard Wagners „Lohengrin“ in der Inszenierung von Johannes Erath unter der musikalischen Leitung von Joana  Mallwitz. Die Festspieloper mit Piotr Beczała in der Titelpartie wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. Das Royal Concertgebouw Orchestra unter Klaus Mäkelä begeisterte mit Bachs Matthäuspassion und zwei sinfonischen Abenden – auch sie wurden mit stehenden Ovationen bedacht.

Weltweit im Fokus
„Die ersten Osterfestspiele Baden-Baden mit Joana Mallwitz und Klaus Mäkelä wurden weltweit wahrgenommen“, sagt Benedikt Stampa. Mehr als 20 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland an – aus 42 Ländern. Aus den Niederlanden kamen deutlich mehr Gäste als in den Vorjahren – ein sichtbares Zeichen, dass das neue Konzept mit dem Royal Concertgebouw Orchestra auch  dessen Heimatpublikum nach Baden-Baden zieht.

Ein Festival der ganzen Stadt 28 musikalische Programme prägten das Festival – von der großen Festspieloper über Bachs Matthäuspassion bis zu Early Bird Konzerten im Museum, „Cello pur“ im Kurhaus mit Klaus Mäkelä persönlich am Cello und „Late Night Brass“. Partizipative und kostenlose Angebote wie Künstlergespräche und Workshops in der Festival Lounge sowie Konzerteinführungen sorgten für Begegnungen abseits der großen Säle; das Bundesjugendorchester bespielte mit Popup-Konzerten die Stadt. Der gesamte städtische Blumenflor in den Festspielfarben – darunter 35.000 Tulpen, 84 Blumentaschen, festliche Fahnen und die Plastikschwäne auf den Gewässern der Stadt verwandelten Baden-Baden in ein leuchtendes Gesamtkunstwerk.
Der Dank des Intendanten gilt neben den Künstlerinnen und Künstlern und seinem Team auch den Stifterinnen und Stiftern, Fördererinnen und Fördern sowie der Fontana Stiftung, Festivalpartnerin der Osterfestspiele, und dem Mobilitätspartner ahg.

„Das ist erst der Anfang“
Was bleibt, ist mehr als Erinnerung. „Das ist erst der Anfang“, sind sich Benedikt Stampa, Dominik Winterling als Chef des Royal Concertgebouw Orchestra sowie Joana Mallwitz und das Mahler Chamber Orchestra einig.
Gemeinsam werden sie das Programm weiterentwickeln mit dem Ziel, noch mehr Beteiligung möglichst vieler Menschen aus der Region und weit darüber hinaus in der gesamten Festspielstadt zu bewirken.

2027 feiert Beethoven
Im Mittelpunkt der Osterfestspiele Baden-Baden vom 20. bis 29. März 2027 steht Beethovens einzige Oper „Fidelio“. Die Neuinszenierung von Krzysztof Warlikowski feiert am 20. März im Festspielhaus Baden-Baden Premiere – unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz mit dem Mahler Chamber  Orchestra. Die Titelpartien übernehmen Vera-Lotte Boecker und Sean Panikkar.
Neben „Fidelio“ steht Beethovens „Missa solemnis“ auf dem Programm – aufgeführt vom Royal Concertgebouw Orchestra unter Klaus Mäkelä. Als weiteren Beitrag im Beethovenjahr musiziert das Amsterdamer Orchester mit seinem Chefdirigenten Beethovens Siebte Sinfonie. Und Mozart tritt an die Seite Beethovens: Joanna Mallwitz dirigiert am Karfreitag das Requiem. Lucas und Arthus Jussen präsentieren „Mozarts Meisterwerke“ und der koreanische Superstar Seong-Jin Cho spielt die Fantasia in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Bundesjugendorchester unter Cornelius Meister beschließt das Festival am Ostermontag. Der Vorverkauf hat begonnen.

Die Festspieloper „Lohengrin“ ist online auf Arte.tv bis 5. Mai 2026 verfügbar und wird im Rahmen des Arte-Festivalsommers im Fernsehen gezeigt.

Weitere Informationen und Tickets für die Osterfestspiele 2027:  www.festspielhaus.de

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Oper Graz:  Hören, was andere sehen!

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Am 26. April 2026 laden wir zu Emmerich Kálmáns Westernoperette Arizona Lady mit Live-Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit an der Oper Graz ein.

Cowboys, Pferderennen und die ganz großen Gefühle! Das alles und mehr bringt die letzte, posthum uraufgeführte Operette Emmerich Kálmáns auf die Bühne der Oper Graz. In einer spannenden und gefühlvollen Inszenierung ist Kálmáns Westernoperette zum ersten Mal seit 1954 wieder in Graz zu erleben.

Sunshine Ranch, Wilder Westen: Für Lona Farrell, Ranchbesitzerin und Pferdezüchterin mit ungarischen Wurzeln, steht die Arbeit an erster Stelle. Mögliche Liebesabenteuer sieht sie dagegen eher kritisch, obwohl die Männerwelt ihr gerne zu Füßen liegen würde. Als der geheimnisvolle Cowboy Roy Dexter die vakante Stelle des übergriffigen Vorarbeiters Jim Slaughter übernimmt und das Rennpferd Arizona Lady unter seiner Pflege neue Rekorde zu brechen scheint, können Lona und Roy nur mehr schwer ihre romantischen Gefühle zueinander verbergen. Ein Happy End liegt schon in greifbarer Nähe, wären da nicht Jim Slaughter und sein neuer dubioser Chef McDumb …
Nach seinem Exil in Amerika kehrte Emmerich Kálmán 1949 nach Europa zurück. Mit im Gepäck die Erinnerungen an die USA. In Arizona Lady verarbeitete der eingefleischte Western-Fan alle Klänge, die ihn inspirierten: Walzer, Foxtrott, Csárdás und, einzigartig in dieser Operette, einen amerikanischen Square Dance. Es sollte Kálmáns letzte Operette werden, die nach seinem Tod auf Betreiben seines Sohnes Charles vollendet wurde. Für die Oper Graz setzen Regisseur Christian Thausing und Choreographin Evamaria Mayer, die hier 2020 mit großem Erfolg Anatevka auf die Bühne brachten, die singenden Cowboys und -girls in Szene. Am Pult steht Kai Tietje, der die Operette in konzertanter Form bereits 2014 als Wiederentdeckung an der Komischen Oper Berlin dirigierte und dem hiesigen Publikum von Tom Sawyer (2023/24) und Roxy und ihr Wunderteam (2024/25) bekannt ist.

Altersempfehlung: +10

Wir möchten darauf hinweisen, dass in Arizona Lady an mehreren Stellen laute Schussgeräusche zum Einsatz kommen.

Während die Musik Sie verzaubert, beschreibt ein:e Sprecher:in über Kopfhörer, was auf der Bühne passiert – von den Szenen, Kostümen bis hin zu den Bewegungen – so wird Operette zum barrierefreien Erlebnis!

Assistenzhunde können gerne in die Vorstellung mitgenommen werden. Geben Sie bitte beim Kartenkauf bekannt, ob Sie von Ihrem Vierbeiner begleitet werden, sodass für Sie ein Randplatz oder eine Loge arrangiert werden kann.

Mehr Infos/ Karten

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Oper Frankfurt: Fotos vom Liederabend Joseph Calleja (Tenor)/ Sarah Tysman (Klavier)  (7.4.2026)

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Foto: Barbara Aumüller

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Foto: Barbara Aumüller

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­Heinz Sichrovsky in „News: Die Salzburger Festspiele und der kollektive Trump
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Vergleiche mit Trump müssen präzise angesetzt werden, sollen sie einem nicht unter den Händen entgleiten. Das Kuratorium der Salzburger Festspiele löst die Vorgaben allerdings idealtypisch ein: Aus intellektueller Überforderung, fachlicher Inkompetenz und narzisstischem Realitätsverlust resultiert eine Art Unberechenbarkeit, der man nur fassungslos folgen kann, weil sie sich jeder Logik entzieht. Man muss sich das vergegenwärtigen: Das aus Landeshauptfrau, Bürgermeister und ein bisschen Babler formierte Gremium legte dem Intendanten zur Last, dass er die Schauspieldirektion mit der höchstqualifizierten Karin Bergmann besetzen wollte. Da das sein Recht war, wurde es später nicht einmal mehr thematisiert. Überhaupt war es nur ein Vorwand, angeblich soll sich Markus Hinterhäuser despektierlich über irgendwelche Politiker geäußert haben. Egal, Hauptsache, die Festspiele wurden in die Steinzeit gebombt. Da der kollektive Trump für Bedürftige jetzt aber nicht weiterweiß, soll just der Vorwand für zwei Sommer interimistisch die Aufräumungsarbeiten koordinieren.

Karin Bergmann kann das, zumal ihr Aktionsradius überschaubar ist: Der Sommer 2026 ist durchdisponiert, ebenso das Opernprogramm 2027. Bleibt für besagtes Jahr das Schauspiel, das ich in keinen besseren Händen wüsste (ich rechne dringlich mit der Wiederkehr Andrea Breths). Und sonst?

1) ist das Kuratorium komplett zu entpolitisieren und, mit Fachleuten besetzt, neu aufzustellen. Sonst sitzt spätestens 2028 Marlene Svazek (FPÖ) dem weltführenden Hochkulturfestival vor, wobei sich der Unterschied eventuell verschleifen könnte.

2) ist festzustellen, ob Hinterhäuser, wie gemeldet, Mitglieder des Kuratoriums über seine Gespräche mit Karin Bergmann informiert hat. Dann nämlich hätte die Geschichte überhaupt erst begonnen.

Auszug aus „News/ Heinz Sichrovsky
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Freie Bühne Wien: Kommunikation, Empathie – und so einiger Spaß (5.4.2026)

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Foto: Katharina Schiffl

Helfen heißt es! Einem Idealisten in der heimischen Theater-, Musiktheaterszene beistehen, um ihm die Verwirklichung des Zieles einer sozial gedachten Spielstätte für Junge (wie auch für die vielen alten Wiener) zu ermöglichen. Dessen bittender Aufruf ist zu hören: Besucht die neu konzipierte Freie Bühne Wien! Keine zu große Angst: Kein hochgestochenes, doch niveauvolles Unterhaltungstheater soll geboten werden. Mit viel Kommunikation. Vor allem aber: Die große Aufgabe ist das Einbeziehen von Jugendlichen wie auch von Kleineren in den Kulturbetrieb.

Österreichs Bundestheater haben ihre Schwerverdiener, in den Vereinigten Bühnen der Stadt Wien treffen wir trotz derzeitigen Entlassungen so einige Schwerstverdiener, im ORF haben sich die Allerschwerstverdiener eingenistet. Klar, keine Vergleiche mit dem abgenützten Theatersaal im Hochparterre eines abgenützten Hauses auf der Wiedner Hauptstraße. Doch hier gibt es nur eine Null: Null Subventionen, null öffentliche Hilfe, vorläufig jedenfalls kein Verständnis bei den Politikern für ein vor allem auf Empathie beruhendem Kulturbedürfnis. Ein vorläufig die Kosten aufbringender Direktor ist wohl da: Gernot Kranner, gestandener Komödiant, Sänger, Regisseur, von den Musicalbühnen bis zur Volksoper weitergereicht – kein Wiener, ein Steirer. Und Kranner ist immer wieder mit Programmen für Kinder unterwegs.

Noch muss es sich einspielen, noch wirkt in den ersten Wochen das Einstiegsprogramm etwas löchrig. Eben: Öffentliche Unterstützung im absoluten Nullbereich. Doch solch ein Sing-Along-Musical Konzert mit „Kranner hoch drei“ kann überall zum Hit werden. Die Kranner-Family hingebungsvoll zu dritt: Der sich sängerisch, darstellerisch austobende Gernot Kranner, sein in Deutschland engagierter Bruder Reinwald und dessen fein geschultes munteres Töchterlein Stella  – alle  echt echte Vollblutmusiker. Und Stellas Gesang könnte bei dem Song Contest auch mit weit wertvolleren Liedern als jetzt im Angebot Aufmerksamkeit finden. Mit Frizz Fischer als impulsiven Begleiter vermag dieses Trio seinem mitgehenden Publikum total hitzige Showstimmung zu vermitteln. Zugabe auf Zugabe. Und wenn schließlich noch am Ostermontag die ihren Geburtstag feiernde 85jährige Mutter der Drei auf die Bühne gebeten wird – das ist so richtig gelebte Empathie.

Gernot Kranner bittet, bittet und noch einmal: Helft mit, helft uns eine Kommunikationsstätte aufzubauen. Und vorerst einmal ein sicherer wie kultivierter Tip für die nächsten Wochen: Edeljodlerin Agnes Palmisano führt mit „Nestroy und die Frau Weiler“ mit Witz in Wiens Biedermeier. Bei einem Sonntagsplauscherl und Kaffe trinkend wird generationenübergreifen über „Gott und die Welt“ sinniert. Und Kranners Mitsing-Musicals „Der kleine Prinz“ oder „Mogli und das Dschungelbuch“ zählen zur bewährten Kinderliteratur. Aber auch eine „Schule der magischen Musical-Tiere“ steht hier den Kleinsten offen. Nochmals: Kranner bittet die Wiener um Unterstützung. Locker mal versuchen: FREIE BÜHNE WIEN  –  Wiedner Hauptstraße 60 B  –  0664/372 3 272  –    –  oeticket-Ticketshop

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Foto: Katharina Schiffl

Meinhard Rüdenauer

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SCHLOSS HOF/ Niederösterreich

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Erkunden Sie unsere neue Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Kunstwerk“, die sich erstmals nahezu über das gesamte Areal von Schloss Hof erstreckt, und entdecken Sie das beeindruckende Zusammenspiel von Natur, Kunst und Technik.

Begleitet wird die Ausstellung von einem facettenreichen Rahmenprogramm mit Führungen und interaktiven Highlights, die Ihren Besuch zu einem Erlebnis für alle Sinne machen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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4.4.2026- Tiroler Festspiele Erl Ostern 2026 „Sacred Concert“ von Duke Ellington- Festspielhaus Erl.

Ein künstlerisches Bekenntnis zu Glaube, Hoffnung und Menschlichkeit!

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Copyright: Scheffold-Media

Am Karsamstag war im Festspielhaus Erl ein geistliches Konzert der ganz besonderen Art zu erleben.

Zunächst präsentierte der Bachchor Salzburg unter der, mit temperamentvoller Verve erfüllten, musikalischen Leitung von Michael Schneider ein Vokalwerk des finnischen Komponisten und Pianisten Jukka Linkola (*1955) „The Fulfillment of Love“, ein Auftragswerk des Bachchors Salzburg.

Linkola hat ein poetisches Gesamtkunstwerk geschaffen, indem er eigene Texte in Musik umsetzte, die von dem Geheimnis, dem Feuer und den Stärken der Liebe handelten, aber auch darüber die Liebe in der Sinnlichkeit und den sie auslösenden Sehnsüchten zu erleben.
In Linkolas Musik fließen neoklassizistische und jazzige Elemente auf ganz natürliche Weise ineinander, romantische Melodien befinden sich neben kraftvollen Rhythmen.

Der Bachchor Salzburg setzte die rhythmische Raffinesse, die pulsierende Komposition und die textliche Pointiertheit in den drei Teilen, I „The Blazing Fire“, II „Arise, My Darling“, III „Let Us Hurry“, eindrucksvoll um und erschuf damit ein leidenschaftliches Gefühlskaleidoskop in Wort und Ton.

Der aus Hall in Tirol stammende Big-Band-Leader, Jazz-Saxophonist, Klarinettist, Komponist und Dozent Christoph Pepe Auer (*1981) komponierte eigens für dieses Konzert in Erl „Serenity‘s Harmony“. In seiner Komposition beschäftigt er sich seinen eigenen Worten zufolge, „mit dem Zusammenspiel emotionaler Ebenen, die durch verschiedene Harmonieverflechtungen entstehen können. Hohe Energie und Gelassenheit müssen dabei keine Gegensätze darstellen. Diese musikalischen Verschmelzungen entfalten sich hervorragend im Gewand eines Jazzorchesters, das Komposition und Improvisation nahtlos verbindet.“ Mit der Big Band der Universität Mozarteum Salzburg verwirklichte er seine mitreißende, glutvolle Komposition und fungierte beeindruckend als Bandleader und Solo-Saxophonist.

Das ca. 55 minütige Werk „Sacred Concert“ von Duke Ellington (1899-1974)- (Arr.: John HøybyePeder Pedersen) wurde zum krönenden Abschluss dieses sakralen Ausnahmekonzerts aufgeführt.
Das „Sacred Concert“ preist die Freiheit des Lebens für alle Menschen, ihre Brüderlichkeit und die Barmherzigkeit Gottes an. Duke Ellington selbst bezeichnete das Werk als „the most important I have ever done“, ein von seinen musikalischen wie spirituellen Erfahrungen erfülltes Werk. Mit diesem geistlichen Werk drang der Jazzmusiker in tiefgreifende Sphären des Ausdrucks und weltlicher wie geistlicher musikalischer Regionen vor.

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Ein intensives, gemeinsames Musizieren dieses faszinierenden, sakralen Jazz-Opus erfüllte den Raum mit Leidenschaft, Feuer, Empathie und Emotion. Zum Bachchor Salzburg und der Big Band der Universität Mozarteum Salzburg kamen noch hinzu die großartige, charismatische Jazz-Sängerin Karin Bachner, die mit stimmlicher Virtuosität und musikalischer Flexibilität das Publikum in ihren Bann zog sowie der Stepptänzer Eli Hooker, der einen fulminanten Stepptanz auf die Bühne zauberte. Das gesamte Ensemble fest in musikalischem Griff hatte erneut der musikalische Leiter Michael Schneider.

Das moderne, sakrale Werk gliederte sich in 10 Teile: I „Praise God“, II „Heaven“, III „Freedom-Suite“, IV „The Shepherd“, V „The Majesty of God“, VI „Come Sunday“, VII „David Danced Before the Lord“, VIII „Almighty God“, IX „T.G.T.T.“, X „Praise God and Dance“ (Finale).
Enorme Spannung, Wahrhaftigkeit und intensiver, religiöser Impetus bauten sich knisternd und emotionsgeladen während des ganzen Konzerts auf.

Obwohl das Konzert wegen eines Unfalls im Publikum kurz unterbrochen werden mußte, konnte es mit derselben Spannungsdichte, Exzellenz, Empathie und Emotion fulminant weitergeführt werden!

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Copyright: Scheffold-Media

Ein grandioses, geistliches Konzertereignis in modernem, jazzigem Gewand zur Ehre Gottes!

Marisa Altmann-Althausen

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Neue CD von Kamprad Publishing Goup: ll of G’s Angels – New Music for Flute and Organ
CD
Jewelcase (für CD/CD-ROM/DVD)

Seitenanzahl: 1 CD, 1:08 Std.
Erschienen am 09.01.2026
ISBN/EAN: 4025796024043
21,95 € (inkl. MwSt.)
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Die vorliegende CD präsentiert sechs Ersteinspielungen neuer Kompositionen für Flöte und Orgel. Die Stücke wurden an insgesamt vier verschiedenen Orten in Essen (Walcker-Orgel in der Evangelischen Kirche Werden und Karl-Schuke-Orgel in der Evangelischen Kirche Rellinghausen), Düsseldorf (Rieger-Orgel in St. Albertus Magnus, Golzheim) und Köln (Peter-Bares-Orgel der Kunststation Sankt Peter) aufgenommen. Der Vielfalt der verwendeten Orgeln steht die Bandbreite der verwendeten Flöteninstrumente (Piccolo, große Flöte, Glissandoflöte, Alt-, Bass- und Kontrabassflöte) in keiner Weise nach; in einigen Fällen treten elektronische oder Sprachzuspielungen hinzu.
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 Schoepfblog – Programm der 15. Kalenderwoche vom 06.04.2026 bis zum 12.04.2026

Montag:
Apropos: Ab 1. Juli 2026 müssen sich alle Hundebesitzer einer Sachkundeprüfung unterziehen. Als Spaziergänger, der Angst vor Hunden hat, darf man also hoffen! (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Orhan Kipcak hat eine Erzählmethode gefunden, mit der er die vom vielen Lesen abgestumpften Menschen hellwach werden lässt. (Helmuth Schönauer)
Literatur: Regina Hilber liest im Innsbrucker Literaturhaus am Inn heute am 08.04.2026, 19.00 aus ihrem Essayband „Am Rande“. Eine Textprobe.

Mittwoch:
Sterbehilfe: Helmut Schiestl zur herausragenden Film-Dokumentation über Sterbehilfe und den Sterbehelfer Dr. Johann Spittler.
Literarische Korrespondenz: Der Hunde-Artikel vom Montag lässt die Emotionen hoch gehen. Ein Mail und eine Antwort darauf.

Donnerstag:
Feminismus:  Weshalb sollen Männer für Gewalttaten Verantwortung übernehmen, die sie nicht begangen haben? Über eine Fehl-Empfehlung des Bundespräsidenten. (Werner Schandor)

Freitag:
Journalismus: Bei genauerer Lektüre erweist sich der angesehene Journalist und Gründer der Programmzeitschrift „Falter“ Armin Thurnher als stalinistischer Klassenkämpfer. (Alois Schöpf)
Musik: Albert Schwarzmann über das 6. Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter dem Motto „Tausendundeine Nacht“.

Samstag:
Europa: Anlässlich der Ungarn-Wahl einige Gedanken zur Osterweiterung der Europäischen Union. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Öffentlicher Raum: Über ein Fahrrad, das seit 9 Monaten auf dem Parkplatz einer Supermarktkette steht und offenbar nicht entsorgt werden kann. (Helmuth Schönauer)
Theater: Eine Ikone wird besichtigt. Susanne Preglau besuchte einen Abend mit Erika Pluhar.

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