DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025

DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025

Beethovenhalle Eröffnung © Sascha Engst Beethovenstadt Bonn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2025

Bonn/Beethovenhalle
Bonn hat sein Wahrzeichen zurück
Nach über neun Jahren Bauzeit ist die Beethovenhalle endlich saniert. In einem langen Festakt wurde sie am Dienstagabend wiedereröffnet. Neulich hatte ich einen Traum. Zusammen mit 2000 anderen Menschen saß ich im Dezember 2020 im neuen Festspielhaus Beethoven in Bonn. Es hieß „Diamant“ und war von der irakisch-britischen Stararchitektin Zaha Hadid entworfen worden, die 2016 verstorben ist. Man beging den 250. Geburtstag des größten Sohns der Stadt, Ludwig van Beethoven. Es gab keine Pandemie. Die Baukosten von 75 Millionen Euro wurden nur marginal überschritten, das Geschenk dreier Bonner Großkonzerne wurde pünktlich fertig, das Ganze war ein voller Erfolg. All dies wurde in sämtlichen Reden gefeiert; der Weltklassesaal werde mehr Menschen nach Bonn locken, hieß es; von Strahlkraft war mehrfach die Rede, die ehemalige Bundeshauptstadt werde – natürlich – zur kulturellen Weltspitze gehören. Dass es nicht so gekommen ist, wissen wir schon lange. Aber Träumen ist erlaubt.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Bonn
Konzert zur Neueröffnung der Bonner Beethoven Halle
opernmagazin.de

Bonner Beethovenhalle: Musikzimmer der alten Republik (Bezahlartikel)
Die Bonner Beethovenhalle, ein ikonischer Bau der Nachkriegszeit, ist glanzvoll wiedereröffnet worden – nach vielen Querelen und einer kräftigen Kostensteigerung.
FrankfurterAllgemeine.net

Wien
Sparpolitik in der Kultur: Wie die Musikstadt Wien beschädigt wird (Bezahlartikel)
Die Stadt Wien ist hoch verschuldet. Sie muss sparen. Das trifft auch die Wiener Philharmoniker, die Kammeroper und das Musical.
FrankfurterAllgemeine.net

Wien/Staatsoper
„Fidelio“ an der Wiener Staatsoper: Ein Denkmal für den Engel Leonore
Die neue „Fidelio“-Inszenierung an der Wiener Staatsoper bricht mit Erwartungen, ohne die Tradition zu verleugnen. Nikolaus Habjan erzählt Beethovens Freiheitsoper geradlinig und zeitlos – und schafft Bilder, die das Publikum überzeugen.
news.at

Die harte Arbeit am Menschsein (Bezahlartikel)
Der Grazer Regisseur Nikolaus Habjan lässt in Beethovens Freiheitsoper zwei Puppen zueinander finden. Das Biedermeier und die Terrorherrschaft: Diese passen, wie die Geschichte immer wieder gezeigt hat, ausgezeichnet zusammen. In „Fidelio“ sind die beiden Sphären durch eine Figur untrennbar miteinander verbunden. Der opportunistische Gefängniswärter Rocco ist der Handlanger eines Despoten und gleichzeitig um die Zukunft seiner Tochter besorgter Familienvater.
KleineZeitung.at

Österreich
Sonja Hammerschmid an Bundestheater-Spitze
Es gibt eine neue Geschäftsführerin der Bundestheater-Holding: Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) hat die ehemalige SPÖ-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid ernannt. Sie wird die Holding ab 1. April 2026 für fünf Jahre leiten. Sie folgt dem seit 2016 amtierenden Geschäftsführers Christian Kircher nach. Die ehemalige Ministerin und Rektorin verfügt bisher über keine Leitungserfahrung in der Theater- und Musiktheaterszene. Es sei eine „Entscheidung für Expertise und Kompetenz“ und „ein klares Zeichen für Kunst und Kultur, für Professionalität und für Gleichstellung“, sagte Babler bei der Präsentation. „Sie weiß, was künstlerische Freiheit braucht und was wirtschaftliche Stabilität verlangt.“
wien.orf.at

Thomas Johannes, Sie werden fehlen!
Bestürzt wurde die Nachricht vom plötzlichen Tod des Bassbaritons Thomas Johannes Mayer aufgenommen, der im Alter von nur 56 Jahren verstorben ist. In den Meldungen darüber fehlen Angaben zu den Umständen und dem Ort seines Todes. Mayer hatte zunächst Geschichte, Germanistik und Philosophie studiert, ehe er sich dem Musikstudium zuwandte. In Köln wurde er auch von Kurt Moll unterrichtet, erste Engagements erhielt er in Regensburg, Darmstadt und Basel. Anschließend war er über längere Zeit Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Österreich
BÜHNE-Relaunch: Die BÜHNE im neuen Gewand
Die BÜHNE bekommt einen neuen Anstrich: Gemeinsam mit dem Wiener Bühnenverein produziert der Falstaff-Verlag das Kulturmagazin im neuen Look. Das Relaunch-Event fand am 15. Dezember 2025 im Kasino am Schwarzenbergplatz statt.
BühneMagazin.com

Gelsenkirchen
‚Orfeo ed Euridice‘ am Gelsenkirchener Musiktheater: Der Triumph der Liebe lässt auf sich warten

Weil Euridice bereits kurz nach der Hochzeit an einem Schlangenbiss gestorben ist, jedenfalls bei Ovid, rührt Orfeo die Götter mit seinem Klagegesang so lange, bis ihm gestattet wird, seine Gattin aus der Unterwelt herauszuholen. Freilich nur unter der ihr gegenüber geheim zu haltenden Bedingung, dass er ihr nicht in die Augen blicken darf. Euridice missversteht sein Verhalten als Missachtung und drängt ihn daher, ihr seine Liebe zu bezeugen. Als sie seinen Widerstand bricht und Orfeo sich ihr zuwendet, stirbt Euridice ein zweites Mal. „Che farò senza Euridice?“: Erneut kann Orfeo mit seinem himmlischen Gesang die hier von Amore repräsentierte Götterwelt betören…
halloherne.de

Wien/Staatsoper
Adieu Otto Schenk: Neuer Staatsopern-„Fidelio“ gefeiert
Manchmal kommt es anders als gedacht. Da setzt die Wiener Staatsoper 70 Jahre nach Wiederöffnung einen neuen „Fidelio“ an, jenes Werk also, das einst zum Neustart erklang. Und verabschiedet damit nach 55 Jahren und 268 Vorstellungen die Inszenierung von Otto Schenk. Viel historischer Ballast also. Und dann steht am Ende keine polarisierende Deutung von Puppenmeister Nikolaus Habjan, sondern eine brauchbare Repertoirearbeit. Die Probleme des Abends liegen anderswo.
vol.at

Interview
Ein Gesang, der Barrieren überwindet
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit Anna Rocławska-Musiałczyk und Szymon Duraj – Mitglieder des polnischen Ensembles ART’N’VOICES
Von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung
Von Paavo Järvis aktiver Einspielung der Schubert-Sinfonien darf man getrost Großes erwarten
Nachdem sich die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen gemeinsam mit Paavo Järvi in den letzten Jahren schwerpunktmäßig und sehr erfolgreich mit den sinfonischen Kompositionen von Beethoven, Schumann, Brahms und Haydn beschäftigt hat, hat sie neuerdings Franz Schuberts Sinfonien in den Fokus genommen.
Eine erste, just erschienene CD-Einspielung liegt jetzt von den beiden Sinfonien Nr. 4 „Tragische“ und Nr. 7 „Unvollendete“ vor: zwei Werke, die wegen ihres eher düsteren Grundcharakters offenbar sich gut auf einer CD ergänzen. Allerdings würde es die Bedeutung der beiden Sinfonien ganz erheblich schmälern, wollte man sie auf lediglich tragisch-dramatische Inhalte reduzieren.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Peking
Martin Fischer-Dieskau begeistert mit einer vielfältigen Weihnachts-Gala in Peking
Es gibt Konzerte, die wollen gefallen. Und es gibt Konzerte, die wollen etwas sagen. Die 20. Christmas Gala im Winland Tower Financial District Beijing (Peking) ausgerichtet, gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie. Schon das Motto „Eternity“ war kein dekoratives Etikett, sondern eine programmatische Ansage.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Wien
Musikverein: Böse Märchen und Brahms ohne Bombast (Bezahlartikel)
Die Wiener Symphoniker unter Karina Canellakis und mit dem Pianisten Leif Ove Andsnes im Musikverein: Abwechslungsreich und qualitätvoll.
DiePresse.com

Salzburg
Weihnachtszeit ist Märchenzeit
Das Gürzenich-Orchester Köln eröffnete sein dreitägiges Gastspiel unter Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada adventlich-stimmungsvoll mit Humperdinck und Tschaikowsky. Im Zentrum der drei Abende im Großen Festspielhaus steht der Cellist Andreas Brantelid.
DrehpunktKultur.at

München
Neues Konzerthaus in München: Diese Ideen stehen im Raum
Zwischendurch sah es schlecht aus für das neue Konzerthaus München. Doch erst vor wenigen Wochen hat sich Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) noch einmal zu dem Bau bekannt. Trotzdem ist jetzt schon klar: Er muss günstiger werden als geplant. Zwei Ideen sind dabei im Spiel.
BR-Klassik.de

Frankfurt
Gefühlsvoller Liederabend mit Franz-Josef Selig an der Oper Frankfurt
kulturfreak.de

Franz-Josef Selig im Frankfurter Opernhaus – Traulich und treu ist’s nur in der Tiefe
Es gibt nur wenige Bässe, die eine so gehaltvolle Stimme haben wie Franz-Josef Selig. Er zählt international zu den renommiertesten Sängern seines Fachs. An der Oper Frankfurt war er schon vielfach zu Gast
FrankfurterRundschau.de

Paris
Paris: „Robinson Crusoé“, Jacques Offenbach
Wunderbare Wiederentdeckung einer besonderen Oper, die mit wirklichen Offenbach-Spezialisten nun einen größeren Erfolg feiert als vor 158 Jahren bei der Uraufführung.
Von Waldemar Kamer
DerOpernfreund.de

Feuilleton
Sehen und gesehen werden: Garderobestile im europäischen Vergleich
Was ziehen wir bloß an? Wer sich in der Oper an alten Ritualen orientiert, outet sich als provinziell. Ein Plädoyer für Diversität in Garderobendingen
concerti.ch

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Cast Change: Lidia Fridman Replaces Elena Stikhina in ‘Salome’ at the Wiener Staatsoper
“Salome” opens on May 1 and runs through May 10, 2026.
operawire.com

Top brass: resplendent Strauss from Karina Canellakis and the Wiener Symphoniker
bachtrack.com/de

Berlin
The centenary of Wozzeck is fittingly marked at the Staatsoper Unter den Linden
seenandheard-international.com

Hamburg
When Pushkin comes to shove
An incoherent production of Ruslan and Lyudmila at the Hamburg State Opera may dispense with the fantastical, but Glinka’s magic remains.
parterre.com

Budapest
Christmas Oratorio, BWV 248: Contrasting and deeply satisfying Bach in Budapest
seenandheard-international.com

Oviedo
Ópera de Oviedo 2025-26 Review: Rigoletto     Abstract Minimalist Production Clearly Follows the Libretto with Deep and Detailed Stage Direction by Susana Gómez
operawire.com

London
Turandot review – Anna Netrebko brings greatness to Royal Opera’s classic staging
Andrei Serban’s 40-year-old production is confidently revived by Jack Furness, while the vocal richness of the Russian soprano as its eponymous heroine takes things to another level TheGuardian.com

Puccini’s Turandot still impressive at Covent Garden
Forty years after Andrei Serban’s production was first seen, it still thrills audiences… especially starring such an outstanding soprano as Anna Netrebko
express.co.uk

Superb Singing at the Royal Opera’s Ariodante
Brilliant music and a stunning cast combine to give the Covent Garden audience a real treat at Handel’s Ariodante
express.co.uk

Beare’s Chamber Music festival review: string supergroup dazzle with Schubert, Strauss and Schoenberg
TheGuardian.com

Maturity of expression and astonishing virtuosity in Jaeden Izik-Dzurko’s Wigmore Hall debut
bachtrack.com/de

New York
Top Ten Performances of 2025
newyorkclassicalreview.com

Los Angeles
A Different Gustavo Takes the Podium at LA Phil
sfcv.org

Sydney
Bach’s Christmas Oratorio (Sydney Philharmonia Choirs)
Sydney Philharmonia Choirs completes the journey it began in 2023 with the concluding chapters of Bach’s monumental story of Christ’s birth.
limelight-arts.com.au

Recordings
Opus 109 (Víkingur Ólafsson)
Ólafsson circles late Beethoven with typically revelatory results.
limelight-arts.com.au

Obituary
Romanian Soprano Anda-Louise Bogza Dies at 60
operawire.com

Tenor Francesco Piccoli Passes Away
operawire.com

Ballet/Tanz

Choreograf Hans van Manen 93-jährig gestorben
Der neoklassische Tanzgroßmeister aus den Niederlanden schuf in seinem Leben mehr als 150 Werke
DerStandard.at

Abschied vom Meister der Klarheit
Hans van Manen, einer der bedeutendsten Choreographen der Gegenwart, ist im Alter von 93 in Amsterdam gestorben. Seine Werke werden auf der ganzen Welt gespielt.
FrankfurterAllgemeine.net

Sprechtheater

Graz/Schauspielhaus
Unheimlicher Horváth: „Der jüngste Tag“ im Schauspielhaus Graz
(Bezahlartikel)
Der Linzer Theaterintendant David Bösch hat in Graz das letzte Stück von Ödön von Horváth inszeniert. Auf einer Bühne, die teils Wirtshaus, teils Blutwiese ist, wird die Schuldfrage letztlich an die Ewigkeit vertagt.
DiePresse.com

Wien/Kosmos-Theater
Flucht vor den Neunzigerjahren: Kosmostheater spielt Barbi Markovic (Bezahlartikel)
„Die verschissene Zeit“ als denkwürdiger Abend.
Kurier.at

Wien/Theater der Jugend
„Der überaus starke Willibald“ im Theater der Jugend zeigt, wie Diktatur geht
DerStandard.at

Film

Deutscher Regisseur Rosa von Praunheim 83-jährig gestorben
Wichtiger Vertreter des Neuen Deutschen Films, der für queere Sichtbarkeit kämpfte. Der Filmemacher Rosa von Praunheim kämpfte für queere Sichtbarkeit lange bevor Regenbogenflaggen am Parlament wehten und Serien wie „Queer Eye“ liefen. Nun ist der in Riga geborene deutsche Film- und Theaterregisseur, Produzent, Autor und Aktivist 83-jährig gestorben. Er gilt als wichtiger Vertreter des Neuen Deutschen Films.
Kurier.at

Politik

Österreich
Norbert Hofers langer Abschied: Was hinter seiner Rücktrittsankündigung steckt
Am 1. Juni 2021 unternimmt Herbert Kickl mit einer Schar von Vertrauten, Funktionären und Journalisten eine Wanderung. Beim Abstieg vom auf 1361 Metern gelegenen Waxriegelhaus am Fuße der Rax herrscht plötzlich Aufregung. Auf ihren Handys lesen Kickl, dessen Entourage und die Berichterstatter die Eiltmeldung, Norbert Hofer habe auf Twitter soeben seinen Rücktritt als FPÖ-Obmann bekanntgegeben. Es herrscht Konfusion. Funklöcher erschweren das Telefonieren. Herbert Kickl lässt Freunde, Funktionäre und Journalisten stehen und fährt mit dem Dienstwagen zurück nach Wien. Gestern, kurz vor Mittag, überrascht Hofer erneut, nicht über Twitter (heute: X), sondern in einem klassischen Interview mit der Austria Presse Agentur. Er überlege, sich zum Jahreswechsel aus der Politik zurückzuziehen. Es gebe laufend Angebote aus der Privatwirtschaft, als FPÖ-Klubobmann im burgenländischen Landtag habe er aber ein gesetzliches Berufsverbot.
profil.at

FPÖ-Chef Kickl feiert Weihnachten in der Lugner City
In der Lugner City findet am 24. Dezember ein besonderes Weihnachtsfest mit FPÖ-Chef Herbert Kickl und FPÖ-Gemeinderat Leo Lugner statt. Gute Laune und freie Verpflegung mit knusprigen Fleischlaberln stehen auf dem Programm.
oe24.at

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Unter’m Strich

Österreich
Paukenschlag in Wien in der Causa Pilnacek: Pilz-Buch wird eingestampft
Polizei gegen Pilz: Im Wiener Landesgericht wird seit Monaten wegen des Buches von Ex-Grünen-Politiker Peter Pilz rund um den Tod des ehemaligen Sektionschefs Christian Pilnacek gestritten. Das Gericht entscheidet nun, Pilz bezichtigte Bundespolizeidirektor Takacs und Co. des Amtsmissbrauchs. Das Buch wird eingestampft – nicht rechtskräftig.
krone.at

China
Kuriose Maßnahme: Zu wenig Babys – Regierung besteuert jetzt Kondome
China kämpft mit einer immer niedrigeren Geburtenrate. Die Regierung setzt daher neue Regeln in Kraft, um mehr Kinder auf die Welt zu bringen.
heute.at

INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. DEZEMBER 2025)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. DEZEMBER 2025)

Quelle: onlinemerker.com

Heute Stream aus der Wiener Staatsoper: FIDELIO

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https://play.wiener-staatsoper.at/event/478eb6a9-f5f7-4920-89c4-e8e6cb292b06
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Bayerische Staatsoper: Weihnachten auf Staatsoper.tv

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© Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper: Während der Weihnachtszeit bietet Staatsoper.tv die Möglichkeit, die bisher vergangene Spielzeit Revue passieren zu lassen, zusätzliche Einblicke hinter die Kulissen zu erhalten und mit Video-on-demand-Angeboten von aktuellen bis historischen Inszenierungen das vielfältige Repertoire der Bayerischen Staatsoper zu entdecken. Neben Audio- und Videomitschnitten vergangener Konzerte können Kinder und Familien mit dem Podcast Gustl und die Spürnasen oder der Aufzeichnung von Peter und der Wolf die Formate von Kind & Co entdecken. Pünktlich zum Jahreswechsel dreht sich alles um Die Fledermaus, die als Video-on-demand in zwei verschiedenen Inszenierungen sowie in weiteren Formaten wie For the drama oder Hinter dem Vorhang zu erleben ist.

 STAATSOPER.TV

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Freie Bühne Wieden: Rote Rosen und reiner Idealismus                   17.12.2025

Topsy Küppers, heuer in Wien verstorben, hatte vor einem halben Jahrhundert die Freie Bühne Wieden gegründet. Zuletzt hat sechzehn Jahre lang Michaela Ehrenstein als Intendantin wie Regisseurin und Schauspielerin den Theatersaal auf der Wiedner Hauptstraße geführt. Mit ihren Partnern schwer kreativ. Auf ihrer Abschiedsgala konnte sie auf 70 Ur- beziehungsweise Erstaufführungen hinweisen. Ihre Freie Bühne ist in der breiten und auf soziale Themen eigehenden Stückauswahl wie beim Aufgebot der Darsteller ein tief im heimischen Kulturdenken verwurzeltes Theater gewesen – so völlig anders als die von deutschen Chefs geführten Burg- oder Volkstheater. Jetzt zum Ausklang der Direktion: Singend hat Ehrenstein die Bühne betreten, Pianist Béla Fischer hat sie begleitet, an die vielen Produktionen wurde gedacht, und mit prächtigen roten Rosen wurden alle MitarbeiterInnen bedacht.

Somit gibt es jetzt ein Aus für dieses fünfzigjährige Wiener Kulturgut? Doch nein! Idealismus treibt Gernot Kranner, diese Kreativstätte zu übernehmen. Jedenfalls ist es der Versuch solches zu wagen. Denn… in der derzeitigen Geld- und Kulturkrise in Wien sind noch keine öffentlichen Unterstützungen gegeben. Kranner, Schauspieler, Sänger in der Volksoper, um Darbietungen für Kinder emsig bemüht und demnächst Regisseur von „My Fair Lady“ in Liechtenstein, sagt offen heraus: „Ich übernehme auf eigenes Risiko und Kosten dieses Theater – um die Pflege heimischer Kultur fortsetzen zu können! Und junge Talente zu fördern und auf künstlerische Weg zu führen.“

Um zuerst einmal überleben zu können, wirbt er auf Folders: „Bitte hilf mir die Freie Bühne Wieden als Ort der Kreativität zu erhalten.“ Und ein DANKE kommt dazu für eine Spende auf das Konto VEREIN FÜR THEATER IN AKTION   AT56 1200 0514 0262 6001. Dazu noch ‚Herzlichst Gernot‘ und seine Mailadresse . Auch mobil ist er erreichbar: 0676 32 69 289. Ja, so sieht es im Hintergrund der Schönrederei in der Wiener Stadtpolitik aus. Könnte mit reinem Idealismus (so zur Zeit jedenfalls) ein Überleben möglich sein?

Meinhard Rüdenauer

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Weihnachten ist die Zeit glitzernder Wünsche und Träume – und der Geschichten, die Hoffnung schenken. Passend zur festlichen Jahreszeit präsentiert ARTE ein vielfältiges Programmangebot für die ganze Familie, das vom Glanz des Lebens in all seinen Facetten erzählt.

Das Festtagsprogramm auf ARTE

Der Europäische Kulturkanal | ARTE

ARTE startet mit großen Träumen

ARTE läutet sein Festtagsprogramm mit der 6-teiligen biografischen Webserie The Dreamer ein. Sie erzählt die Geschichte der dänischen Bestsellerautorin Karen Blixen, die mit 47 Jahren ihre Karriere begann, ihren Traum vom Schreiben verwirklichte und mit ihren Erzählungen über das Leben in Afrika Weltliteratur schrieb. Träumen Sie mit – ab dem 18. Dezember exklusiv auf arte.tv.
Einem wesentlich profaneren Glanz widmet sich der Dokumentarfilm Diamanten – Mythos und Marketing (online ab 20.12. / im TV am 20.12. um 20.15 Uhr). Warum erliegen wir ihrem ewigen Funkeln, obwohl die Juwelen doch nichts anderes sind als gepresster Kohlenstoff? Der Film erzählt, wie Diamanten durch geschicktes Marketing zu einem Milliardenmarkt wurden.

Faszinierende Natur- und Tierdokus

ARTE taucht hinab in die Tiefen des Meeres und lässt seine ZuschauerInnen teilhaben am Sardine Run, einer Tiermigration, die jedes Jahr von mehreren Milliarden Sardinen entlang der Küste Südafrikas unternommen wird. Spektakuläre Bilder laden ein, in dieses einzigartige, viel zu wenig beachtete Naturschauspiel einzutauchen (online ab 13.12. / im TV am 20.12. um 18.20 Uhr).

Um waghalsige Flugmanöver und beflügelnde Liebschaften geht es in der Doku-Reihe Die Luftakrobaten des Tierreichs (online ab 24.12. / im TV am 31.12. um 8.55 Uhr): Ob Albatros oder Monarchfalter – in vier Teilen dreht sich alles um die phänomenalen Künste der Flugtiere.

An Heiligabend zeigt die Doku Ebbe – Ein tierisches Kammerspiel (online ab 17.12. / im TV am 24.12. um 20.15 Uhr) das Leben zwischen den Gezeiten. Denn, wenn das Meer sich zurückzieht, kämpfen Meeresbewohner in winzigen Wasserbecken ums Überleben – Seite an Seite mit ihren Jägern.

Kulinarische Genüsse

Was wäre Weihnachten ohne Leckereien, wie der Bûche de Noël, Gewürzkuchen oder Panettone? In Zu Tisch mit Lucie (online ab 15.12./ im TV am 19.12. um 11.55 Uhr) probiert die deutsch-französische Köchin Lucie die süßen Klassiker und zeigt, wie der perfekte Zuckerguss ganz einfach gelingt. Darüber hinaus entführt die Doku-Reihe Die Welt der Zitrusfrüchte (online ab 22.12. / im TV am 22.12. um 8.55 Uhr) in die erstaunliche Vielfalt der wohl ältesten Obstsorte der Welt – vom Neroli-Öl der Côte d’Azur über die Limette Mexikos bis hin zur Pomelo, die in Südostasien das chinesische Neujahr als Symbol für Glück und Wohlstand begleitet.

Spannende Zeitreisen in die Geschichte

Die dreiteilige Doku-Reihe Renaissance – Glanz und Gewalt einer Epoche (online ab 27.12. / im TV am 3.01. um 20.15 Uhr) beleuchtet das Leben der drei Kunstgenies Michelangelo, Leonardo da Vinci und Raphael. Ihre Kunstwerke, die zu den wichtigsten der westlichen Zivilisation zählen, entstanden in einer der blutigsten Perioden der Geschichte und doch gelang es ihnen, aus dem Chaos prächtige Kunstwerke zu schaffen.

Dass inmitten von Kriegswirren dennoch täglich kleine Wunder geschehen, zeigt auch die Dokumentation Geboren in Bethlehem (online ab 19.12. / im TV am 23.12. um 23.30 Uhr). Sie erzählt von vier werdenden palästinensischen Müttern, die im „Krankenhaus der Heiligen Familie“ in Bethlehem ihre Kinder zur Welt bringen – ein Film über Hoffnung, Mut und Menschlichkeit.

Ikonen und Leinwandlegenden 

Hildegard Knef war vieles: Schauspielerin, Sängerin, Autorin, feministisches Vorbild und Schwulenikone. Am 28. Dezember wäre sie 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet sich das Porträt Hildegard Knef – So oder so ist das Leben (online ab 19.12. / im TV am 19.12. um 21.45 Uhr) dem Weg der Ausnahmekünstlerin zwischen Berlin und Hollywood, geprägt von künstlerischer Vielseitigkeit und gesellschaftlichen Umbrüchen.

Ebenso prägend war James Dean, der mit nur drei Filmen zum Symbol der Auflehnung einer ganzen Generation wurde. Hiervon erzählt die Dokumentation James Dean – Generation Rebell (online ab 14.12. / im TV am 21.12. um 22.20 Uhr)

Große Gefühle und viel Drama bestimmen das Universum von Jane Austen, meisterhaft zelebriert in Joe Wrights Bestseller-Verfilmung von Stolz und Vorurteil (online ab 25.12. / im TV am 25.12., 20.15 Uhr), den ARTE am 1. Weihnachtsfeiertag zur Primetime zeigt. Im Anschluss nimmt das Portrait Jane Austen – Literatur und Leidenschaft (online ab 14.12. / im TV am 25.12. um 22.15 Uhr) die Literatin selbst in den Fokus. Zwischen den Jahren rückt mit Romy und Magda Schneider (online ab 28.12. / im TV am 28.12. um 16.05 Uhr) eine außergewöhnliche Mutter-Tochter-Beziehung ins Licht. Private Filmaufnahmen und Briefe zeigen die komplexe Beziehung zwischen Nähe, Rivalität und Sehnsucht.

Und am Silvesterabend wirft ARTE einen Blick hinter die Maske eines der größten noch lebenden Stars: Sophia Loren – Porträt einer Diva (online ab 24.12. / im TV am 31.12. um 23.00 Uhr).

Zwei Künstlerleben im Film

In das Leben und fantasievolle Wirken der englischen Künstlerin und Kinderbuchautorin Beatrix Potter sowie dem Künstler Louis Wain tauchen zwei Spielfilme am zweiten Weihnachtsfeiertag ein: Die zauberhafte Welt der Beatrix Potter (online ab 26.12. / im TV am 26.12. um 20.15 Uhr) sowie Die wundersame Welt des Louis Wain (online ab 26.12. / im TV am 26.12. um 21.40 Uhr).

Klangvolle Feiertage aus ganz Europa

Zum Jahresausklang steht die Musik ganz im Zeichen von Johann Strauss, dessen 200. Geburtstag mit einem besonderen Programmschwerpunkt gefeiert wird. Wiener Blut (online ab 28.12. / im TV am 1.1. um 23.35 Uhr) aus dem Schlosstheater Schönbrunn zeigt den Charme und die Ironie Wiens, Johann Strauss und seine Frauen (online ab 21.12. / im TV am 28.12. um 17.00 Uhr) den Menschen hinter dem Mythos. Barrie Koskys Inszenierung der Fledermaus (online ab 28.12. / im TV am 31.12. um 22.45 Uhr) aus der Bayerischen Staatsoper wird zur sprühenden Silvesteroperette, und die Wiener Symphoniker feiern Johann Strauss (online ab 21.12. / im TV am 28.12. um 17.55 Uhr) unter Petr Popelka in Triest den Walzerkönig.

Geistliche Klänge ertönen mit Händels Messias aus der Kathedrale von Lausanne (online ab 24.12.), Mozarts Requiem in der Sagrada Familia (online ab 14.12. / im TV am 21.12. um 17.45 Uhr) in Barcelona sowie Mozarts c-Moll-Messe (online ab 24.12. / im TV am 24.12. um 18.15 Uhr) von den Salzburger Festspielen verbinden barocke Pracht und Chorklang zu einem eindrucksvollen Dialog zwischen Himmel und Erde.

Traditionell sind wir auch in diesem Jahr bei Christmas in Vienna 2025 (online ab 25.12. / im TV am 18.15 Uhr), wo das ORF-Radiosymphonieorchester, die Wiener Sängerknaben und die Wiener Singakademie den Zauber traditioneller Weihnachtsmusik entfalten. Den Jahreswechsel gestalten die Berliner Philharmoniker und Chefdirigent Kirill Petrenko beim Silvesterkonzert 2025 (online ab 31.12./ im TV am 31.12. um 18.35 Uhr) mit einem Programm zwischen Opernleidenschaft und mediterraner Leichtigkeit, bevor Simon Rattle & Magdalena Kožená in Prag (online ab 3.1. / im TV am 3.1. um 18.05 Uhr) mit Mahlers 4. Sinfonie den musikalischen Festtagsbogen vollenden.

Beeindruckender Tanz und außergewöhnliche Performances  

An der Pariser Oper verschmelzen in Le Parc (online ab 14.12. / im TV am 21.12. um 23.20 Uhr) Angelin Preljocajs Choreografie mit Mozarts Musik zu einer Geschichte über Nähe, Verführung und das Spiel der Anziehung. Mit Sylvia (online ab 24.12 / im TV am 31.12. um 22.50 Uhr) öffnet dieselbe Bühne den Blick auf eine prachtvolle antike Welt – eine Hommage an die klassische Balletttradition in zeitgenössischem Glanz. Giselle (online ab 17.12. / im TV am 24.12. um 23.20 Uhr) vom Finnischen Nationalballett erzählt dagegen von Liebe, Verrat und Vergebung – ein Klassiker, der seit fast zwei Jahrhunderten das Herz des romantischen Balletts bildet.

Zwei Programmhighlights für die ganze Familie sind ohne Zweifel Der Nussknacker (Web Only, Livestream am 29.12. um 19.30 Uhr) von John Neumeier aus der Hamburgischen Staatsoper: Tschaikowskys Meisterwerk wird hier zur zarten Coming-of-Age-Geschichte der jungen Marie, die in die magische Welt des Theaters hineingezogen wird; Und das 44. Weltfestival des Zirkus von Morgen (online ab 20.12. / im TV am 27.12. um 20.15 Uhr), bei dem junge ArtistInnen aus aller Welt ihre spektakulären Nummern präsentieren – kreativ, waghalsig und voller Leichtigkeit.
Jahresrückblick: Tracks East  

Ein Jahresrückblick der anderen Art bietet die Sonderausgabe von Tracks East am 27. Dezember um 19.40 Uhr: Masha Borzunova führt uns durch die irren Windungen eines Jahres, das sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump im Ausnahmezustand befindet. Wir sehen die Social Media Trends des Jahres und wie AI die Politik verändert. Um dabei den Humor nicht zu verlieren, spricht Masha mit TikTok Comedian Sasha Makashenets.

Das Festtagsprogramm vorab auf ARTE-Presse

ARTE wünscht friedliche und frohe Festtage!
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THEATER MAGDEBURG: Meisterwerk der Lebensfreude

Der Barbier von Sevilla Opernhaus des Theater Magdeburg Magdeburg Tickets | Sat Jan 24 2026 - viagogo
© Theater Magdeburg

Der Barbier von Sevilla“, Oper von Gioachino Rossini
Premiere: Sa., 24.1.26, 19.30 Uhr, Opernhaus, Bühne
Keine Oper von Gioachino Rossini kann mit mehr Ohrwürmern aufwarten als die humorvolle und doch tiefgründige Geschichte des Barbiers von Sevilla. Die erfolgreiche Interpretation des Regisseurs Jean-François Sivadier feierte 2013 Premiere an der Opéra de Lille. Seitdem wurde sie vielfach in Frankreich gespielt und ist nun erstmals in Deutschland mit dem Magdeburger Ensemble zu erleben. Die Premiere ist am Samstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr im Opernhaus.

Rossinis Musik ist pure Lebensfreude. Doch unter der Oberfläche dieser begeisternden Musik lauern die Fantasien und Sehnsüchte der Charaktere – ihre geheimen, verrückten und manchmal auch beängstigenden Träume. Mit Leichtigkeit und Komik setzt Regisseur Sivadier ganz auf die Kraft des Spiels. In einer elektrisierenden Atmosphäre zwischen Humor und emotionaler Tiefe bringt seine Inszenierung jede und jeden – egal ob Liebhaber:in oder Opern-Neuling – zum Lachen und Nachdenken.

Der Musikalische Leiter Fergus Sheil ist Gründer und künstlerischer Direktor der Irish National Opera. Engagements führten ihn in die USA, nach Kanada, Südafrika, Australien, das Vereinigte Königreich, Frankreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden. Als Dirigent der Magdeburgischen Philharmonie gibt er mit „Der Barbier von Sevilla“ sein Deutschlanddebüt.
Tenor Jihoon Son studierte Gesang an der Korea National University of Arts in Südkorea unter der Leitung von Prof. Simon Yang. In der Rolle des Graf Almaviva ist Son erstmals am Theater Magdeburg.
Das junge Magdeburger Opernensemble wartet mit zahlreichen Rollendebüts auf: Neben David Howes als Doktor Bartolo, Emilie Renard und Weronika Rabek als Rosina sowie Rosha Fitzhowle und Jeanett Neumeister als Berta debütieren allen voran Marko Pantelić und Doğukan Kuran in der Partie des Figaro.

Der Barbier von Sevilla
Il barbiere di Siviglia
Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Übernahme von der Opéra de Lille
Ab 10 Jahren

Musikalische Leitung   Fergus Sheil
Regie   Jean-François Sivadier
Bühne   Alexandre de Dardel
Kostüm   Virginie Gervaise
Lichtdesign   Philippe Berthomé
Dramaturgie   Esther Beisecker
Choreinstudierung   Martin Wagner

Graf Almaviva   Jihoon Son
Doktor Bartolo   David Howes
Rosina   Emilie Renard/Weronika Rabek
Figaro   Marko Pantelić/Doğukan Kuran
Don Basilio   Johannes Stermann
Berta   Jeanett Neumeister/Rosha Fitzhowle
Fiorillo, Ein Offizier   Olli Rasanen
Opernchor Theater Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie

Premiere: Sa., 24.1.26, 19.30 Uhr, Opernhaus, Bühne
Premierenfieber
So., 18.1.26, 11.00 Uhr, Opernhaus, Wagnerfoyer
weitere Vorstellungen 7./15./28.2.26
8.3.26
6.4.26

Preise und Reservierung
Kartenpreise: 19 € bis 43 € / ermäßigt 14 € bis 29 €
Theaterkasse
Online-Shop: www.theater-magdeburg.de
E- Mail:
Telefon: (0391) 40 490 490
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Yvonne Naef (dramatischer Mezzosopran) gestorben

Geb. 1957 in Schaffhausen. Sie studierte in ZürichBasel und Mannheim. Ihren internationalen Durchbruch erreichte sie 1994 in einer Neuproduktion der Oper Anna Bolena von Gaetano Donizetti als Giovanna Seymour am Opernhaus von Monte Carlo und 1995 mit der Giulietta in Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach an der Scala in Mailand.

ibv

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Ausgewählte Nachrichten für Januar 2026 (in alphabetischer Reihenfolge):

Ilker ARCAYÜREK ist am 2./4./9. Januar wieder Erik in Wagners FLIEGENDER HOLLÄNDER am Theater Osnabrück. In dieser Inszenierung von Dennis Krauss hat Benjamin Huth die musikalische Leitung.

Stefan BLUNIER leitet am 1. und 2. Januar die Duisburger Philharmoniker, sein neues Orchester, beim Neujahrskonzert 2026. In der Mercatorhalle Duisburg wird Beethovens 9. SINFONIE gespielt. Die Solisten sind Eleanor Lyons (Sopran) und drei unserer Künstler: Katrin WUNDSAM (Mezzosopran), Marco JENTZSCH (Tenor) und Johannes KAMMLER (Bariton). Am 10. Januar wird er am Casa da Música Porto ein Konzert mit Werken von Parra, Villa-Lobos und de Falla dirigieren. Auf der Bühne steht auch Mezzosopranistin Marta Infante.

Chao DENG ist als Sprecher in Mozarts ZAUBERFLÖTE zu erleben. Die Oper steht am 3. Januar das letzte Mal in dieser Spielzeit auf dem Spielplan der Staatsoper Hamburg. Diese Inszenierung von Jette Steckel wird von Keren Kagarlitsky dirigiert.

Claude EICHENBERGER singt die Rollen der Gertrud und der Hexe in Humperdincks HÄNSEL UND GRETEL an den Bühnen Bern in einer Inszenierung von Raimund Orfeo Voigt. Alevtina Ioffe steht am Pult. Vorstellungen am 4./8./18./22. Januar.

Am 30. Januar feiert sie ausserdem Premiere von Mozarts NOZZE DI FIGARO an den Bühnen Bern. Sie singt die Rolle der Marcellina. Musikalische Leitung: Clément Lonca, Regie: Marco Štorman. Weitere Vorstellungen bis im Mai.

Cornel FREY ist Teil des 4. Philharmonischen Konzerts des Philharmonischen Orchesters Kiel auf dem Kieler Schloss: Am 11. und 12. Januar ist er mit Orffs CARMINA BURANA unter der Leitung von Georg Fritzsch zu erleben. Der Künstler singt am 23. Januar an der Deutschen Oper am Rhein den Gabriel von Eisenstein in Strauss’ FLEDERMAUS. Dirigat: Katharina Müllner; Regie: Alex Köhler.

Äneas HUMM steht wieder als Papageno in Mozarts ZAUBERFLÖTE auf der Bühne des Luzerner Theaters. Termine: 4./9./11. Januar. In dieser Inszenierung von Christine Cyris steht Jonathan Bloxham am Pult.

Dimitry IVASHCHENKO kann am 31. Januar als Pope in Schostakowitschs LADY MACBETH VON MZENSK an der Komischen Oper Berlin Premiere feiern. Die musikalische Leitung liegt bei James Gaffigan. Regie führt Barrie Kosky. Weitere Daten bis im März.

Marco JENTZSCH ist erstmalig als Herodes in Strauss’ SALOME an der Lettischen Nationaloper in Riga zu erleben. Regie führte Alvis Hermanis und es dirigiert Mārtiņš Ozoliņš. Daten: 17. und 29. Januar.

Michael KUPFER-RADECKY steht am 18. Januar auf der Bühne der Stadthalle Wuppertal. Er ist Wotan in einer konzertanten Version von Wagners WALKÜRE. Es dirigiert Patrick Hahn. Am Theater Kiel ist am 31. Januar Premiere von Loriots RING AN EINEM ABEND, wo der Künstler als Wotan/Wanderer zu erleben ist. Die musikalische Leitung hat Frank Beermann. Vorstellungen stehen bis im April auf den Spielplan.

Lena KUTZNER ist am 31. Januar am Staatstheater Meiningen Agathe in von Webers FREISCHÜTZ unter der Leitung von Kens Lui. Die Inszenierung stammt von Philipp M. Krenn.

Matthias LIKA singt am 13. Januar am Neujahrskonzert Beethovens 9. SINFONIE im Mozartsaal (Rosengarten Mannheim). Juri Gilbo dirigiert die Philharmonia Frankfurt.

Andrei MAKSIMOV singt den Jäger in Dvořáks RUSALKA an der Wiener Staatsoper. Robert Jindra steht am Pult und die Inszenierung stammt von Sven-Eric Bechtolf. Termine: 8./10./13./15. Januar.

Magnus PIONTEK ist wieder der Goldhändler in Hindemiths CARDILLAC am Aalto-Theater Essen. Am Pult steht Patrick Lange und Regie führte Guy Joosten. Vorstellungen: 4./7./9./15./25. Januar.

Rolf ROMEI feiert am 22. Januar Premiere von Verdis MACBETH am Theater Basel. In dieser Inszenierung von Herbert Fritsch singt er den Macduff. Es dirigiert Dirk Kaftan. Weitere Termine: 24. und 30. Januar, bis im März.

Johannes SCHWARZ übernimmt am 14. Januar erneut die Rolle des Masetto in Mozarts DON GIOVANNI am Theater Erfurt. Die Inszenierung von Alexandra Pape wird von Hermes Helfricht dirigiert.

Jordan SHANAHAN singt am 23. und 30. Januar die Titelpartie in Wagners FLIEGENDER HOLLÄNDER an der Staatsoper Hamburg. Diese Inszenierung von Michael Thalheimer wird von Kazushi Ono dirigiert.

Bo SKOVHUS kann am 29. und 30. Januar zusammen mit Maria Bengtsson mit Zemlinskys LYRISCHER SINFONIE im Auditorium Lyon erlebt werden. Simone Young dirigiert das Orchestre National de Lyon.

Alma Ruoqi SUN ist nochmals die Königin der Nacht in Mozarts ZAUBERFLÖTE an der Staatsoper Stuttgart. Riccardo Bisatti steht am Pult. Regie führten Barrie Kosky und Suzanne Andrade. Termine: 4. und 10. Januar bis im Juni.

Matthew TOOGOOD dirigiert am 9. und 25. Januar Janáčeks AUSFLÜGE DES HERRN BROUČEK am Tiroler Landestheater. Tobias Ribitzki hat die Oper inszeniert. Am 11./16./31. Januar leitet er das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck am Landestheater mit Strauss’ FLEDERMAUS. Regie führte Jasmina Hadžiahmetović.

Junho YOU singt am 25. Januar das Rollendebüt des Sängers in Strauss’ ROSENKAVALIER an der Volksoper Wien. Alexander Joel steht am Pult und Josef Ernst Köpplinger führte Regie. Weitere Vorstellungen stehen bis im Februar auf dem Spielplan.

Ein neues und interessantes Interview mit Bo SKOVHUS ist online verfügbar:
Quelle: «Opernring 2» (Ausgabe Dezember 2025), Seite 2; Interview geführt von Andreas Láng.

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