Staatsoper Berlin Premiere: 11. Januar 2026 Das kalte Herz © Bernd Uhlig
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 12. JÄNNER 2026
Uraufführung in der Berliner Staatsoper: Pintschers „Das kalte Herz“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,31 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de
Berlin/Deutsche Oper
Madama Butterfly: An der Deutschen Oper herrschen New Yorker Verhältnisse
Eine Ansage vor dem Vorhang heißt in der Theaterwelt meist nichts Gutes, die Krankheitswelle hat die Opernwelt gerade fest im Griff. Trotz einer angekündigten Indisposition sang Asmik Grigorian eine spektakuläre Butterfly und bekam zurecht stehende Ovationen. Verbesserungswürdig war einzig der störende Nacheinlass Zuspätkommender!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Wien
Subventionskürzungen: TaW-Intendant Herheim fordert mehr Sachverstand
Stefan Herheim mahnt mehr Planungssicherheit ein – kurzfristige Mittelkürzungen dürfen sich für 2027 nicht wiederholen, „sonst bluten wir aus“. Stefan Herheim, Intendant des Musiktheaters an der Wien (TaW), fordert vonseiten der Politik mehr „Sachverstand“ und weniger „Signalpolitik“ ein. „Gerade in Wien, wo jeder in Kultur investierte Euro dreifach zurückkommt, werden voreilige Sparbeschlüsse lange Schatten werfen“, sagte er in einem Kurier-Interview mit Blick auf die Subventionskürzung vonseiten der Stadt Wien für die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) in Höhe von fünf Millionen Euro für 2026.
DerStandard.at
Opernchef Herheim: „Das ist mit unserem kulturpolitischen Auftrag unvereinbar“ (Bezahlartikel)
Der Intendant des MusikTheaters an der Wien ist frustriert. Er muss sein Programm radikal kürzen und die Kammeroper schließen. Die Politik bleibt Antworten schuldig.
Kurier.at
Wien/Staatsoper
Einsamer Tenor, nette Manon & ein armes Ensemble
Benjamin Bernheim glänzte alleine auf weiter Strecke bei seinem Wiener Rollendebüt als Chevalier Des Grieux in Massenets „Manon“. Sopranistin Kristina Mkhitaryan plagte sich in der Titelrolle mit den Verführungskünsten.
krone.at
Staatsoper: Nur die Musik rettet die Poesie bei „Rusalka“ und „Manon“
Musikalisch erfolgreiche Wiederaufnahmen von Antonín Dvořáks „Rusalka“ und Jules Massenets „Manon“ – die Inszenierungen sind nicht besser geworden.
Kurier.at
„Manon“ an der Wiener Staatsoper – luxuriös besetzt
Bertrand de Billy präsentiert Massenets Oper als spannungsarmes Hochfest der Dezenz mit Kristina Mkhitaryan in der Titelpartie
DerStandard.at
Budapest
Netrebko in Budapest: Leuchtfeuer für Verdis Requiem
Anna Netrebko gab ihr spätes Debüt in der Totenmesse von Giuseppe Verdi: ein heftig bejubelter, aber dennoch durchmischter Abend im Palast der Künste. Das wäre ein Bezahlartikel, klickt man aber auf „ Artikel hören“ wird er komplett vorgelesen, wenn auch nicht fehlerfrei in der Aussprache von Eigennamen.
DiePresse.com
Berlin
Sunnyi Melles im Porträt: Eine der exzentrischsten Schauspielerinnen kommt nach Berlin (Bezahlartikel)
Am Sonntag feiert „Das kalte Herz“ in der Staatsoper Unter den Linden seine Uraufführung. Auch Sunnyi Melles wirkt in der Adaption des gleichnamigen Märchens mit.
BerlinerZeitung.de
München
Mozart-Glück mit den Münchner Philharmonikern (Bezahlartikel)
Die Sopranistin Julia Lezhneva und der Dirigent Andrea Marcon mit Arien und Symphonien von Mozart in der Isarphilharmonie
MuenchnerAbendzeitung.de
Amadeus, Amadeus
Die Münchner Philharmoniker und die Sopranistin Julia Lezhneva überzeugen in der Isarphilharmonie mit einem reinen Mozart-Programm.
SueddeutscheZeitung.de
Leipzig
„Glück auf, Monsieur le Comte!“: Tolles Lortzing-Comeback in der HMT Leipzig
NeueMusikzeitung/nmz.de
New York
I puritani: Belcanto-Genuss pur in teils fragwürdiger Regie
omm.de
Kulturproteste in den USA: Kein Kuss der Tosca mehr in Washington
Künstler, Zuschauer und Spender boykottieren das von Präsident Trump übernommene Kennedy Center in Washington. Nach über 50 Jahren geht nun auch die Washington National Opera, die bisher deutlichste Absage an Trump.
FrankfurterAllgemeine.net
Hamburg/Laeiszhalle
Beethoven trotzt dem Winterwetter
Anschlagsprobleme am Klavier, eine witterungsbedingt verschobene Generalprobe, egal. Gemeinsam mit einem sensationellen Debüt der Pianistin Alexandra Dovgan heiterten die Hamburger Symphoniker das Publikum an diesem verschneiten Freitag musikalisch auf. Passender zu Beethoven hätte die Stimmung nicht sein können! Symphoniker Hamburg
Pierre Bleuse, Dirigent, Alexandra Dovgan, Klavier.Werke von Ludwig van Beethoven, Manuel de Falla und Maurice Ravel
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Gmunden
Streit im Salzkammergut – der holprige Weg zur Kulturhauptstadt Europas
Ein Video 47 Minuten
ServusTV.online
Domingo singt in Schladming – eine Götterdämmerung? (Bezahlartikel)
Bocelli im Happel-Stadion, Domingo beim Summer-Opening – das schadet dem Operngenre, findet diese Anfrage an das (fiktive) Kulturamt.
Kurier.at
Bücher
Wie der drittreichste Mann die Musik prägte (Bezahlartikel)
Der Schweizer Paul Sacher dirigierte, gründete Orchester – und wurde als Miteigentümer von La Roche zum Mäzen, der wichtige Musikwerke in Auftrag gab. Eine neue Biografie zeigt seine schillernde Persönlichkeit.
DiePresse.com
Links zu englischsprachigen Artikeln
London
Review: LA TRAVIATA, Royal Ballet And Opera This revival of Richard Eyre’s classic staging begins RBO’s 2026 season
broadwayworld.com
The Power to Inspire: Dame Sarah Connolly at Wigmore Hall
operatoday.com
Kirill Gerstein’s Wigmore Hall recital rings in the New Year in fine style
seenandheard-international.com
New York
Pérez blossoms in return of Met’s “Butterfly”
newyorkclassicalreview.com
From affirmation to anxiety: Abduraimov and Noseda with the New York Philharmonic
seenandheard-international.com
Boston
BSO Vanessa Impactful, Welcome, Uneven
The context of this month’s Boston Symphony Orchestra “E PLURIBUS UNUM” festival, celebrating the music and art of the United States as our country observes its 250th Anniversary, provided many reasons to welcome Thursday evening’s semi-staged concert performance of Samuel Barber’s op. 32 Vanessa.
classical-scene.com
Soprano Sampson shines in Telemann rarity with Handel and Haydn society
bostonclassicalreview.com
Cleveland
Welser-Möst and the Cleveland Orchestra are stunning in an unlikely pairing of Mozart and Shostakovich
seenandheard-international.com
Recordings
Settling scores
Tobias Kratzer digs beneath the surface of Strauss‘s Intermezzo in an excellent new DVD from Deutsche Oper Berlin.
parterre.com
Rock/Pop
Zehnter Todestag: David Bowies popkulturelles Vermächtnis
Als David Bowie am 10. Jänner vor zehn Jahren starb, war die Musikwelt schockiert wie zuvor wohl nur bei Elvis Presley, John Lennon und Michael Jackson. Rund um den Todestag erinnern nun Bücher und Filme an den radikalen Popstar, der die Erneuerung zum Prinzip erklärte und wie kein anderer Kommerz und Innovation verband. Dank der Netflix-Serie „Stranger Things“ erlebt seine Musik derzeit ein Streaminghoch.
orf.at
Skye Newman soll die Popwelt erobern
Traditionell zu Jahresbeginn erscheint die Prognose der britischen BBC über die zukünftigen Stars der Musikszene. Im Vorjahr gewann mit Chappell Roan jemand, der eigentlich bereits ein Superstar war, auch heuer findet man bekannte Stimmen in der Liste, ganz oben steht aber tatsächlich ein Geheimtipp: die Londoner Sängerin Skye Newman, die stark an Amy Winehouse erinnert.
orf.at
Sprechtheater
Wien/TheaterScala
Das Stück zur Stunde: „Extrablatt! Extrablatt!“ im Theater Scala (Bezahlartikel)
Bruno Max inszeniert das Stück „Extrablatt! Extrablatt!“, das viele als Film mit Walter Matthau und Jack Lemmon kennen, im Theater Scala.
Kurier.at
Buch
Buchautor Erich von Däniken ist tot
Außerirdische hätten die Erde besucht und bleibende Spuren hinterlassen – diese Theorie verbreitete der Schweizer Erich von Däniken seit den 1960er-Jahren in zahlreichen Büchern. Nun ist er mit 90 Jahren gestorben. Erich von Däniken hatte vor allem eine Botschaft an seine zig Millionen Leserinnen und Leser in aller Welt. Sie lautete: Aliens hätten vor langer Zeit einmal die Erde besucht und bleibende prägende Spuren hinterlassen.
tagesschau.de
Ausstellungen/Kunst
Wien
Rückblick und Ausblick des Belvedere
Besucherrekord im alten Jahr, ein Besucherzentrum und eine Vision als Hinterlassenschaft im neuen Jahr: Für die scheidende Generaldirektorin des Belvedere, Stella Rollig, war 2025 ein sehr erfolgreiches Jahr – und sie verspricht „2026 wird auch ein sehr schönes Jahr“.
wien.orf.at
Politik
Iran
„Leichen stapeln sich“. Berichte über Tausende Tote bei Protesten im Iran
Die Massenproteste im Iran halten trotz wachsender Todeszahlen, exzessiver Drohungen des Sicherheitsapparats und einer nahezu vollständigen Internetsperre weiterhin an. Laut der in den USA ansässigen Menschenrechtsorganisation HRANA wurden mittlerweile mehr als 500 Menschen getötet und über 10.600 festgenommen. Unbestätigte Berichte deuten aber auf eine deutlich höhere Opferzahl hin, einigen Quellen zufolge gibt es bereits mehr als 2000 Todesopfer.
krone.at
Iran/USA
Mullahs in Not: Der Gottesstaat droht Donald Trump
Teheran will die USA und Israel von einer militärischen Intervention zugunsten der Protestierenden abhalten.
DiePresse.com
Österreich
Salzburgs Landeshauptfrau trinkt jetzt keinen Alkohol mehr
Die ÖVP-Landeshauptfrau macht eine Ansage – und das in aller Klarheit. Auf Instagram zeigte sich Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler politisch und auch privat.
oe24.at
Wetter
Österreich
Aktuelle Wetterprognose. Extreme Glatteisgefahr – Wetter-Warnung für Österreich
In den kommenden Tagen bleibt die Glatteisgefahr in Österreich deutlich erhöht. Wetterexperten warnen nun alle Bürger. Die Prognose im Detail.
heute.at
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Unter’m Strich
Wien-Meidling
Abriss-Skandal – 350-jähriges Wiener Baujuwel zerstört
Im Frühjahr warnten Bürger vor der umstrittenen Umwidmung des Khleslplatzes trotz Schutzzone. Nun wurde ein hunderte Jahre altes Baujuwel abgerissen.
heute.at
Österreich
Parkstrafen-Anwalt nun selbst im Visier der Justiz
Mit seinen nervtötenden 400-Euro-Abmahnungen bei Besitzstörungen sorgte ein deutscher Jurist für gehörigen Unmut. Jetzt sind auch er und weitere Beschuldigte aus der Szene mit Anzeigen und einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren konfrontiert.
krone.at
INFOS DES TAGES (MONTAG, 12. JÄNNER 2026)
INFOS DES TAGES (MONTAG, 12. JÄNNER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Uraufführung in der Berliner Staatsoper: Pintschers „Das kalte Herz“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,31 Minuten)

Berlin: „Das kalte Herz“, Matthias Pintscher
Neues vom Herz(en)
Das kalte Herz ist opernmäßig gesehen weiß Gott kein unbeschriebenes Blatt, ein Märchen, das sich innerhalb der Rahmenhandlung von Wilhelm Hauffs Das Wirtshaus im Spessart befindet, in dem einst Lilo Pulver im gleichnamigen Film als Grafentochter ihr Unwesen trieb, und das unter anderen Theobald Rehbaum, Ignaz Brüll, Norbert Schultze und zuletzt 1988 Volker David Kircher zum Komponieren einer Oper bzw. einer Szenischen Ballade animierte. Nun gab es in der Staatsoper Berlin eine Uraufführung eines neuen Kalten Herzens, ein noch von Daniel Barenboim angeregtes Projekt, verwirklicht vom Pianisten und Schriftsteller Daniel Arkadij Gerzenberg, gegenwärtig an der Musikhochschule Hanns Eisler verantwortlich für das Fach Lyrik, und vom Komponisten Matthias Pintscher, gegenwärtig Musikdirektor des Kansas Symphony Orchestra.
Von Ingrid Wanja
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Interview mit dem Dirigenten Robert Jindra anlässlich seines Debüts mit Dvořáks „Rusalka“ an der Wiener Staatsoper

Robert Jindra © Vojtech Brtniczky
Jesus am Kreuz soll nicht gesehen werden
Wir trafen Robert Jindra nur wenige Tage vor seinem Debüt an der Wiener Staatsoper, wo er derzeit Dvořáks Rusalka dirigiert. In der zweiten Saisonhälfte erwarten ihn noch weitere Herausforderungen, darunter die Einstudierung von Wagners Rheingold am Nationaltheater Prag, oder im Mai 2026 das Oratorium Marie-Magdeleine von Jules Massenet beim Festival Prager Frühling. Aus unserem Wiener Treffen ist schließlich ein interessantes Gespräch entstanden, das vor allem die Welt zweier schönen Werke näherbringt – Rusalka und Marie-Magdeleine. Wir haben aber auch über den Glauben gesprochen und darüber, warum es so schwierig ist, eine tschechische Oper im Ausland durchzusetzen.
(Auf Wunsch des Herrn Dirigenten werden wir uns im Gespräch duzen.)
Die erste Frage liegt auf der Hand. Wie sind deine Eindrücke von den ersten Proben in Wien?
Es ist großartig. Wir haben eine hervorragende Besetzung, gestern hatten wir eine Sitzprobe mit den Wiener Philharmonikern, ich war gespannt, wie unser erstes gemeinsames Treffen verlaufen würde, welche Chemie sich zwischen uns entwickelt! Ich bewundere, mit welchem Einsatz und mit welcher hohen Qualität das enorme Pensum an Musikstilen sie im extremen Betrieb der Wiener Staatsoper bewältigen. Ein solches Orchester zu dirigieren, ist für mich große Ehre.
Wie hat die Wiener Staatsoper auf dich gewirkt?
Ich kenne sie sehr gut, auch was ihre Akustik betrifft, da ich fast meine ganze Jugend dort verbracht habe. (Er lächelt.) Ich habe in Wien mehr Vorstellungen gesehen als in Prag. Das Orchester sitzt ziemlich hoch, daher muss die Dynamik sehr sorgfältig überwacht werden. Dvořák war nämlich in ersten Lienie Symphoniker. Ich persönlich bezeichne seine Opern als „symphonische Opern“, weil selbst die ruhigeren Stellen manchmal dick instrumentiert sind, weshalb sie übrigens eine so wunderschöne Klangfarbe haben. Wenn es dem Dirigenten jedoch nicht gelingt, eine gewisse Flexibilität in der Dynamik zu erreichen, riskiert er damit, dass die Sänger inmitten solcher Klangmasse nicht zu hören werden…
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TTT: Musiktheater – Mysterium Handwerk in Regie u. Inszenierung am Beispiel Fidelio – Wiener Staatsoper

Welche Methoden schaffen glaubwürdig tiefgründig energetische Inszenierungen?
Defizite prominenter Inszenierungen initiierten folgende TTT – Text – Substanzen aufgelöster pragmatische Musiktheater – Methodik, ehemals selbstverständlich, simpel wie Basis von „Kochrezepten“: Herd, Wasser, Geschirr, Gewürze u.s.w.
Damit zeichnete sich Professionalität aus, gutes Gelingen war planbarer. Bei ca. 100 Produktionen in 15 Jahren Engagement in Essen, Rheinoper, Bayer. Staatsoper arbeitete ich mit rd. 60 Regisseuren, ca. 10 % waren damals nicht professionell, z. B. Hildegard Behrends Ehemann Seth Schneidmann – „once upon a time“!
Aus Vita TTT, Regiehandschriften etc.: Mitwirkung an ca. 100 Inszenierungen, Spielleitungen bei rd. 2.000 Vorstellungen, ca. 200 an der Bayerischen Staatsoper. Assistent, Dramaturg, Spielleiter, Regisseur (5 x) u.a. mit:
Ponnelle, Otto Schenk, Herlischka, Reinhard, G. Strehler, Everding, G. Barfuss, U. Brecht, Kindermann, Bonnet, Sagemüller (2 Felsensteinschüler), Düggelin, G.C. Del Monaco, Hartleb, Roth, Dejmek, Wonder, C. Kleiber, Sawallisch, Schneider-Siemssen, Lehnhoff u.a.
Beim neuen Wiener „Fidelio“ staunt man über „hochfliegende“ Rezensionen eines mausgrauen szenischen Arrangements rampenorientierter Eindimensionalität, dominiert von 2 mannshohen Puppen als „Eyecatcher“, deren Dominanz restliche Szenen verzwergt, Klapp- /Froschmaul-Gaudi bietet, jenseits musiktheatraler Dramatik.
Selbst ihren Gesang müssen ehemals essenzielle Leonore + Florestan an Klapp-, Froschmäuler zu unbeholfener Lächerlichkeit, zum Amüsement abtreten, verlieren Geltung, während werkfremde Klapp-, Froschmäuler Dominanz fokussieren

Screenschot Leonore in der Oper „Fidelio“. Wiener Staatsoper
Als „stumme Jule“ zum Tragik-Geschehen / Gesang klappt man in der Wiener Staatsoper Pappmaché-Mäuler auf und zu, ersetzt dekonstruierend je eine Hauptpartie durch 4 Surrogate: ausdruckslose Holzkreatur erhält unbeholfene Vitalität durch zwei lebendige Menschen, ein vitaler Mensch singt quasi „play back“ für eine Holzkreatur, wird von Haupt- zur Nebenfigur, trotz komponierter zentraler Rolle im dramatischen Zentrum.
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Rondo-Magazin
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Bayerische Staatsoper: 15.3.26 Sonntag um 11.00 Uhr | Nationaltheater | STAATSOPER.TV Spielzeitpräsentation 2026-27

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Spielzeitpräsentation 2026-27
Die Spielzeitpräsentation wird live auf Staatsoper.tv übertragen.
Die Spielzeitpräsentation findet für die Bayerische Staatsoper und das Bayerische Staatsorchester auf Deutsch und für das Bayerische Staatsballett auf Englisch statt.
Der Eintritt beträgt 5 €. Gegen Vorlage Ihres Tickets erhalten Sie nach der Spielzeitpräsentation ein Exemplar der neuen Jahresvorschau gratis.
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Washington National Opera is leaving the Kennedy Center – The New York Times
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Staatstheater Karlsruhe: Packendes musikalisches Drama nach preisgekröntem Film: Opern-Premiere „Breaking the Waves“ am 18.01. im Kleinen Haus

Eine starke, freigeistige Frau kämpft in einer bigotten Gesellschaft für ihr Glück – mit schrecklichen Folgen. Operndirektor Christoph von Bernuth inszeniert ein packendes Drama nach dem preisgekrönten Film von Lars von Trier, das mit Martha Eason in der Hauptrolle unter die Haut geht. Oliver Helf hat für die Karlsruher Erstaufführung eine breite Simultanbühne geschaffen, auf der sich die unaufhaltsame Tragödie entwickelt, getragen von Missy Mazzolis eindringlicher Musik unter dem Dirigat von Giuseppe Barile.
Breaking the Waves
Oper von Missy Mazzoli
Libretto von Royce Vavrek nach dem gleichnamigen Film von Lars von Trier
„Zukunft Oper“
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Karlsruher Erstaufführung
Ab 16 Jahren
Premiere: Sonntag, 18.1.2026 Kleines Haus
19:30 Uhr, inkl. einer Pause
19 Uhr Stückeinführung
Im Anschluss Premierenfeier
Streng beäugt und kontrolliert lebt die freigeistige Bess in einer tiefreligiösen Gemeinde an der Küste Schottlands. Als sie den ortsfremden Jan heiratet, einen Arbeiter von den Bohrinseln und das Gegenteil eines gläubigen Calvinisten, empfindet sie das erste Mal in ihrem Leben Glück. Ein Glück, das jäh endet, als Jan durch einen Arbeitsunfall irreversibel querschnittsgelähmt wird. Um ihr weiterhin nah sein, ja um weiterleben zu können, soll Bess mit anderen Männern schlafen und ihm anschließend davon erzählen. Bess, die kurz vor Jans Unfall Gott angefleht hat, er möge ihren Mann früher als geplant nach Hause bringen, fühlt sich dadurch schuldig und entscheidet sich dazu, Jan seinen Wunsch zu erfüllen – mit schrecklichen Folgen.
Der gleichnamige, mehrfach preisgekrönte Film von Lars von Trier kam 1996 in die Kinos. Genau zwanzig Jahre später wurde er für die Opernbühne entdeckt und in Philadelphia uraufgeführt. Die hoch renommierte amerikanische Komponistin Missy Mazzoli hat die eindrückliche Musik dafür geschrieben, die den starken Figuren ebenso Raum gibt wie dem kritischen Blick auf eine bigotte Gesellschaft.
Vor der Premiere – Breaking the Waves: Dienstag, 13.1., 17 Uhr Neues Entrée
Termine und Infos unter: https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/3776/
Besetzung
Bess: Martha Eason
Jan Nyman: KS Tomohiro Takada
Dodo: Marie-Sophie Janke
Mother: KS Barbara Dobrzanska
Dr. Richardson: KS Matthias Wohlbrecht
Terry: Oğulcan Yılmaz
Councilman: Liangliang Zhao
Young Sailor: Wei Liu/ Harrie van der Plas
Sadistic Sailor: Dylan Glenn/ Luiz Molz
Badische Staatskapelle
Badischer Staatsopernchor
Musikalische Leitung: Giuseppe Barile
Nachdirigat: Ulrich Wagner
Regie: Christoph von Bernuth
Bühne: Oliver Helf
Kostüme: Tatjana Ivschina
Licht: Maximilian Decker
Chorleitung: Ulrich Wagner
Dramaturgie: Anna-Teresa Schmidt
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Martino Hammerle-Bortolotti und seine Imperial Fanfares wünschen allen Online-Merkern nach ihrer ausgedehnten Weihnachtstour alles Gute im neuen Jahr 2026.

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Wien: Peisermäßigte Eintrittskarten über „Verbund“: Burgtheater/ Akademietheater
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Burgtheater
Fr, 23.01.26: Akins Traum vom osmanischen Reich
Akademietheater
Mo, 12.01.26: Der Bau
Di, 13.01.26: bumm tschak oder der letzte henker
Fr, 15.01.25: Der eingebildete Kranke
Mi, 16.01.26: Ellen Babić
Di, 18.01.26: Die Wurzel aus Sein
Di, 20.01.26: Peer Gynt
Do, 22.01.26: Gespenster
Burgtheater: PG 1 – 3: € 18,00 | PG 4 – 6: € 14,00
Akademietheater: PG 1 – 3: € 18,00 | PG 4-6: € 14,00
(max. 4 ermäßigte Karten pro Person)
Eingehende Bestellungen von Regiekarten werden nach Verfügbarkeit und Möglichkeit vergeben:
Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Preisgruppen-Wünsche entgegennehmen können.
Freundliche Grüße
Anneliese Blauensteiner
