Archiv: Der Ring des Nibelungen/Rheingold © Michael Pöhn/Wiener Staatsoper
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 26. JANUAR 2026
Richard Wagner: Das Jahr der „Ringe“: Weltenbrände überall Intrige, Mord, Untergang
In Wien gibt es ab Mai noch einmal die Bechtolf-Inszenierung. Wenn der Plan hält, sollte Staatsoperndirektor Bogdan Roščić in der nächsten Saison seine Neuproduktion mit Christian Thielemann am Pult und Ersan Mondtag im Regiesessel starten. Der Kampf ums Geld und die Weltherrschaft machen Richard Wagners Nibelungen-Drama höchst brisant. Auch auf großen Opernbühnen. Ein Rundblick. Rheintochter Wellgunde bringt es auf den Punkt: „Der Welt Erbe gewänne zu eigen, wer aus dem Rheingold schüfe den Ring, der maßlose Macht ihm verlieh.“ In unserer Gegenwart scheint Wagners Tetralogie der Opernstoff der Stunde. Am Ende geht die bestehende Ordnung im Flammeninferno auf, nachdem der Liebe zugunsten des Gierens nach Macht und Geld abgeschworen wurde. Aktuell arbeitet sich daher gefühlt die halbe Opernwelt an dem Opernmonster ab.
krone.at
Wien/Staatsoper
22.1.2026 Staatsoper: Solistenkonzert Nadine Sierra
Nadine Sierra lud in der Staatsoper zu einem Arien- und Liederabend. Der erste Teil war Arien von Donizetti, Mozart, Puccini und Verdi gewidmet, nach der Pause folgten (Kunst-)Lieder aus Spanien und Lateinamerika. Die Sängerin hielt sich in einigen Punkten nicht an das von der Staatsoper vor dem Konzert veröffentlichte Programm und dankte am Schluss dem Publikum für den begeisterten Applaus mit insgesamt sechs (!) Zugaben.
operinwien.at
Salzburg/Mozartwoche
Royaler Besuch in Salzburg: Königin Silvia kam zur Mozartwoche
Seit Freitagabend steht Salzburg noch mehr im Zeichen von Mozart als sonst. Denn da wurde die 70. Mozartwoche eröffnet. Intendant Rolando Villazón inszenierte die „Zauberflöte“ und baute da auch Mozart selbst ein, der zum Finale „entflog“. Bei der Eröffnung saß im Publikum auch ein ganz besonderer Gast: Königin Silvia von Schweden. Die Ablenkung wird ihr auch gut getan haben, immerhin verstarb ihre Schwägerin, die Schwester ihres Mannes König Carl Gustaf, Prinzessin Desirée vor wenigen Tagen im Alter von 87 Jahren.
Kurier.at
Salzburg
Bestechende Präzision: Haydn und Mozart im Rahmen der Mozartwoche
Interpretationen der Musik des späten 18. Jahrhunderts profitieren von einer Klarheit und Intimität, die nicht gekünstelt oder affektiert wirkt. Die Camerata Salzburg, ein Kammerorchester, vereint all diese Qualitäten, indem sie alle musikalischen Details hörbar macht und dennoch über die nötige Kraft und Energie verfügt, um die Musik zum Leben zu erwecken.
opernmagazin.de
Salzburg/Mozartwoche
Regisseur Rolando Villazón knackt beinahe den Jackpot
Viva Mozart. Alles im Zeichen des Salzburger Sohns, Wunderkinds und Komponisten. Bei der Mozartwoche gelingt Rolando Villazón eine außergewöhnliche Deutung der „Zauberflöte“. Abgesehen von Feinheiten überzeugen die Sänger durch die Bank. Das Mozarteumorchester Salzburg unter der musikalischen Leitung von Roberto González-Monjas füllt die Partitur mit Feuer, Tiefgang und glänzenden Einzelstimmen.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de
Berlin/Pierre Boulez-Saal
Christian Gerhaher und Gerold Huber durchmessen den Kosmos von Schuberts Liedschaffen
Bei den insgesamt 27 Liedern (plus einer Zugabe) des Abendprogrammes überwiegt das Staunen darüber, wie Vieles man von Schuberts Liedern noch nicht kennt, und ist den Künstlern dankbar, diesmal wenig ausgetretene Pfade zu gehen. Am Ende verdiente Standing Ovations. Die das Herz wärmende Musik Schuberts wappnet ein wenig für den Heimweg in der frostigen Winternacht.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Graz
Koralmbahn-Bilanz: 75 Prozent mehr Kärntner im Grazer Publikum
Groß waren die Hoffnungen der Grazer und Klagenfurter Kulturinstitutionen, dass durch die neue Koralmbahn-Verbindung mehr Publikum aus dem jeweils anderen Bundesland anreisen würde. Tatsächlich verzeichnen die Bühnen Graz nun eine signifikante Steigerung. Auch das Kombi-Abo verkauft sich gut und wird fortgesetzt.
krone.at
Linz
„Die Mitte der Welt“: Jugendroman als feinfühliges Musical (Bezahlartikel)
Der beliebte Roman wird in Linz zum Musical – zu einem richtig guten: schöne Musik, liebenswürdige Charaktere, stimmige Umsetzung. Das großartige Ensemble trifft auf ein intimes Setting in der Blackbox des Landestheaters.
DiePresse.com
Berlin
Korngolds „Violanta“: Kann man den Mörder seiner Schwester lieben?
Diese Rolle hätte Laura Wilde (39) nicht gerne gespielt: Eine Frau verliebt sich in den Mörder ihrer Schwester. Dabei sieht es die Oper „Violanta“ von Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) genau so vor. In der Deutschen Oper feiert das selten gespielte Werk am 25. Januar Premiere.
bz-berlin.de
Operndinner mit „La Traviata“
Opéra Privé – Eine Diva zum Dessert. So schmeckt die Oper auch Klassik-Neulingen. Die frühere Hausregisseurin des Potsdamer Hans-Otto-Theaters hat ein ganz besonderes Opern-Erlebnis inszeniert. Arien aus Verdis „La Traviata“, serviert zu den Lieblingsspeisen des italienischen Komponisten. Am Ende des vierstündigen Abends lässt Regisseurin Petra Luisa Meyer (57) die Sopranistin Gyeongah Kang als tragische Kurtisane Violetta auf die lange Tafel steigen. 70 Gäste hatten hier vorher Platz genommen, um „Opéra Privé“ zu erleben.
bz-berlin.de
Mainz
Der Chronoplan – Staatstheater Mainz
Zeiten überwinden, Epochen verbinden. Die Komponistin Julia Kerr hat Anfang der 1930er Jahre eine Oper geschrieben, ihr Mann Alfred Kerr steuerte das Libretto bei. Auf die Bühne kam das Werk bis dato allerdings nie. Jetzt feierte es in Mainz Uraufführung: als spektakuläre Zeitreise, in der Albert Einstein zur Party lädt und Lord Byron eine Schlüsselrolle spielt.
nachtkritik.de
Julia Kerrs »Der Chronoplan« effektvoll in Mainz uraufgeführt
Die im Jahr 1898 in Wiesbaden geborene Julia Kerr (geborene Weissmann) war eine außergewöhnliche Frau. Sie sprach von der Jugend an viele Sprachen, studierte Mathematik und Physik, entschied sich dann aber für die Musik. Mit 21 Jahren heiratete sie den 30 Jahre älteren renommierten Theaterkritiker Alfred Kerr. Das Paar hatte dann zwei Kinder. Wegen der bevorstehenden Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ die Familie jüdischer Abstammung 1933 Deutschland. Die Tochter Judith Kerr (1923–2019) schrieb später über die Flucht den autobiografisch geprägten Roman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Mit im Gepäck während der Flucht hatte Julia Kerr ihre zweite Oper „Der Chronoplan“, für die ihr Mann das Libretto verfasst hatte. Zu einer szenischen Aufführung der Oper kam es zeitlebens Julia Kerrs nie.
kulturfreak.de
Nürnberg
Puccinis „Turandot“ in Nürnberg: Blitzeis auf der Seele
Selbstzweifel vor der Hochzeit sind ja nicht gerade eine Seltenheit, denn wer fällt heutzutage, bei all den scheinbar unendlichen Wahlmöglichkeiten im Beziehungsleben, schon gern eine Entscheidung fürs ganze Leben? Da kann schon mal Bindungsangst aufkommen, vielleicht legt sich sogar Blitzeis über die Seele und die einst so stürmische Libido ist plötzlich schockgefrostet.
BR-Klassik.de
Puccinis Oper „Turandot“ am Staatstheater Nürnberg (Bezahlartikel)
Brautalarm mit einem Kabinett attraktiv-verhängnisvoller Frauen- In Kateryna Sokolovas „Turandot“ ist die wahre Protagonistin eine Frau, die sich in starke historische Frauenfiguren träumt. Die Inszenierung hat ihre Lücken – doch die musikalische Leistung entschuldigt alles.
SueddeutscheZeitung.de
Nürnberger Symphoniker: Nürnberg im Anna Lapwood-Fieber
Sie ist die Orgel-Influencerin: Anna Lapwood spielt „Star Wars“ in der Kirche und hat damit Millionen Follower für ihr Instrument begeistert. Nun war die englische Organistin bei den Nürnberger Symphonikern in der Meistersingerhalle zu Gast – und präsentierte sich von einer ganz anderen Seite.
BR-Klassik.de
Hagen
(K)ein Spaß mit der Liebe
Am Theater Hagen inszeniert Anja Kühnhold Jean-Philippe Rameaus Ballettkomödie „Platée“ über die von den Göttern verspottete Sumpf-Nymphe. Gesang, Tanz, Musik und Choreografie greifen ineinander und die Inszenierung unterhält und bewegt gleichermaßen.
DieDeutscheBuehne.de
Genf
Im Rossini-Absurdistan
Mit Michele Spotti am Pult des Orchestre de la Suisse Romande ist ein Rossini-Überzeugungstäter am Werk, der ganz tief in die Partitur eines Buffa-Meisterwerks hineinlauscht. Die Inszenierung von Julien Chavaz lässt die Komödie nach allen Regeln der Kunst abschnurren.
concerti.de
Tonträger
Paavo Järvi dirigiert Schubert: Wie eine große Überfahrt auf einem Ozean
BR-Klassik.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Wien
Virtuosity and volume: Oslo Philharmonic in Tchaikovsky and Shostakovich
bachtrack.com/de
Salzburg
Uplifting concert of Mozart, Monteverdi and Handel opens Salzburg Mozartwoche 2026
seenandheard-international.com
Potsdam
Catalina Bertucci, Emanuela Galli, Andreas Scholl Star in Potsdam Sanssouci Music Festival 2026
operawire.com
London
Rattle’s glorious Janáček (Subscription required)
Plus: a cleverly woven garland of songs by French composers at the Wigmore Hall
spectator.com
Review: HMS Pinafore, London Coliseum
Cal McCrystal’s production charms with wit, a stunning cast, and gorgeous Victorian designs
broadwayworld.com
New York
Adès, Philharmonic serve a four-course feast with much food for thought
newyorkclassicalreview.com
Review: A Warning of American Despair Returns to the Philharmonic (Subscription required)
Thomas Adès led the New York Philharmonic in an expanded version of his “America: A Prophecy” that strikes notes of caution and consolation.
nytimes.com
Los Angeles
Salonen and Levit Triumphantly Tackle the Busoni Monster
sfcv.org
Seattle
Review: DAPHNE IN CONCERT at McCaw Hall
Apollo’s Sun Shines on Strauss Daphne.
broadwayworld.com
Feuilleton
Q & A: Conductor Gregory D. McDaniel on His Own Path of Professional Discovery
operawire.com
Ballett/Tanz
Hannover
Goyo Montero choreographiert in Hannover einen Schwanensee, der eigentlich etwas ganz anderes zeigt
Insgesamt hat Goyo Montero ein bildgewaltiges Tanzrätsel auf die Bühnen gebracht. Warum ihm nun der bösartige Rotbart ein Ballett würdig war, erschloss sich mir allerdings nicht. Ein traumatisierter junger Prinz wird vom Suizid abgebracht und entwickelt sich zum pervers-sadistischen Herrscher, und das Publikum wird Zeuge seiner Obsessionen. Für eine empfindliche Kinderseele ist das sicher nicht geeignet.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
San Francisco
Eugene Onegin, the new ballet for San Francisco Ballet and Joffrey Ballet
gramilano.com
Rock/Pop
Rekord geknackt: Robbie Williams überholt die Beatles
Der britische Superstar Robbie Williams kann einen Rekord feiern: Mit seinem neuen Album „Britpop“ hat er zum 16. Mal die britischen Album-Charts getoppt – und damit die Beatles übertroffen (15). Williams habe als Künstler mit den meisten Nummer-Eins-Alben in Großbritannien Geschichte geschrieben, teilte die Official Charts Company mit. „He’s the one“ kommentierte sie in Anspielung auf einen von Williams’ größten Hits mit dem Titel „She’s The One“ aus dem Jahr 1998.
Kurier.at
Sprechtheater
St. Pölten
Landestheater Niederösterreich: Im Eilzug zur Schweinediktatur
Das Landestheater Niederösterreich zeigt Orwells „Farm der Tiere“. Toll gespielt, auf den Punkt inszeniert, eine Spur zu kompakt.
Kurier.at
Film
Max Ophüls Preis – Innsbruckerin Warenski beste Schauspielerin
Für Hauptrolle in Film „Bleistiftstriche“ – „Gropiusstadt Supernova“ bester Spielfilm – Weitere Auszeichnungen für den österreichischen Film
Kurier.at
Politik
St. Pölten
Konsequenzen im Bund? Rote Schlappe: Die letzte Hochburg der SPÖ ist weg
Die SPÖ hat am Sonntag bei der Gemeinderatswahl in Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten eine herbe Schlappe hinnehmen müssen. Erstmals seit 1965 verloren die Sozialdemokraten ihre absolute Mehrheit. Bürgermeister Matthias Stadler muss sich nun einen Koalitionspartner suchen. Ein Meinungsforscher sieht auch Auswirkungen auf Landes- und Bundespolitik.
krone.at
St.Pölten: Gemeinderatswahlen
SPÖ verliert die Absolute, Rennen um Platz zwei zwischen ÖVP und FPÖ
meinbezirk.at
Wien
Keine Konsequenzen für Albernheiten der Frau Haase
Sie führt sich im Wiener Gemeinderat wie im Kindergarten auf und postet Videos mit Polizei-Nazi-Vergleichen – Kasperl-Gemeinderätin Susanne Haase bekommt von der Wiener SPÖ dennoch den roten Teppich ausgerollt.
krone.at
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Unter’m Strich
Crans Montana
„Skandal“: Empörung über Freilassung von Barbetreiber
Der 49‑jährige Barbetreiber wurde gegen eine Kaution von 200.000 Franken aus der U‑Haft entlassen. Angehörige der Opfer zeigen Unverständnis.
Kurier.at
Sport/Ski alpin in Kitzbühel
Emotionaler Kitz-Sieg und Tränen bei Feller: „Großes Danke an meine Frau!“
Emotionales Interview von Manuel Feller nach seinem Slalom-Triumph in Kitzbühel! „Es war eine schwierige Saison bisher, eine der schwierigsten Phasen in meinem Leben. Ich möchte meiner Frau einen großen Dank aussprechen“, kämpfte der Tiroler im Gespräch mit dem ORF mit den Tränen.
krone.at
Feller casht für Sieg in Kitzbühel Mega-Preisgeld. Letzter erhält 2.800 Euro
Kitzbühel schüttete ein Rekord-Preisgeld von 1.050.000 € aus. Einen Teil davon cashte Slalom-Held Manuel Feller. Marco Odermatt verdiente noch mehr.
heute.at
Jawort in Salzburg: Julian Nagelsmann heiratete heimlich in Österreich
Heimliche Hochzeit im Salzburger Land! DFB-Teamchef Julian Nagelsmann und Lena Wurzenberger gaben sich in Leogang das Jawort. Die Feier fand am Samstag im engsten Familienkreis statt, wie die „Bild“ berichtet.
fan.at
Kärnten
Neue Masche: „Bitte einen Schluck Wasser“ – plötzlich ist Geld weg
Ein falscher Nachbar bittet um Wasser – dann stiehlt er der Pensionistin die Handtasche. Der dreiste Trickdieb schlug in Kärnten zu.
heute.at
Österreich
Winter schlägt zu: Schnee-Chaos: Sperren & Kettenpflicht in Kärnten
Schneefahrbahnen in weiten Landesteilen und Schneekettenpflicht für höher gelegene Straßen
wetter.at
Hartnäckiger Mythos: Warum Erkältungen nichts mit Kälte zu tun haben
Wenn die Temperaturen sinken, scheint auch die Erkältung nicht weit. Seit Generationen gilt Kälte als Hauptverursacher für körperliche Beschwerden. Doch die wahren Ursachen liegen woanders. Welche Faktoren tatsächlich über eine Infektion entscheiden – und warum sich der Irrtum bis heute hält.
krone.at
INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. JÄNNER 2026)
INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. JÄNNER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wien/Staatsoper
Luisa Miller | Einführungsmatinee

Einführung zur nächsten Staatsopernpremiere (Dauer 1 Stunde, 53 Minuten)
Zum Video

George Petean (Miller), Marko Mimica (Wurm), Bogdan Roščić und Roberto Tagliavini (Walther)
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Salzburg/Mozartwoche, Villazón begrüßt königlichen Besuch. Die Medien bedient er umfassend!

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WIEN/Konzerthaus, 18.1.2026: Auszeichnung für Plácido Domingo
Deeply moved and eternally grateful for this magnificent award that was created with so much love by all of you. My love for singing and opera is only equaled or even surpassed by the loyalty and the unwavering support you have shown me for many decades. Without you, the fans and the amazing public it would seem like just a day at the office. Thank you once again for having given me so many innumerable satisfactions over the years. I only hope I was able to repay you as much. I love you all and God bless. Sincerely. Plácido. Thank you dear @savi_bay for your beautiful speech which took place on January 18th, 2026 at the @wienerkonzerthaus in Vienna.

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Das Rondo-Magazin

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Wiener Volksoper: Die nächste Premiere

Spring Awakening
Rock-Musical von Duncan Sheik und Steven Sater
Premiere am 21. Februar 2026
Am 21. Februar 2026 feiert Spring Awakening Premiere an der Volksoper Wien: ein intensives Rockmusical über das Erwachsenwerden, den Druck einer leistungsorientierten Gesellschaft und das verzweifelte Bedürfnis, gehört zu werden. Basierend auf Frank Wedekinds Frühlings Erwachen verbindet das Stück einen historischen Stoff mit moderner Rockmusik und gibt dem unausgesprochenen Inneren der Jugendlichen eine Stimme. Regie führt dabei Frédéric Buhr, die musikalische Leitung liegt bei Christian Frank, gespielt wird mit Live-Band. Getragen wird die Produktion von einem jungen Ensemble, das den Themen des Stücks besondere Authentizität verleiht. In den Hauptrollen sind Paula Nocker als Wendla, Paul Aschenwald als Melchior und Teodor Pop als Moritz zu erleben.
„ICH FÜHLE ETWAS – ABER ICH WEISS NICHT, WAS.“
Spring Awakening erzählt die Geschichte von Wendla, Moritz und Melchior – drei Jugendliche, die in einer strengen und leistungsorientierten Welt nach Liebe, Wahrheit und Selbstbestimmung suchen: Wendla tastet sich ahnungslos an ihre erwachende Sexualität heran und gerät in eine Situation, die sie nicht begreift. Moritz, sensibel und klug, zerbricht am Druck der Schule, am Zwang, zu funktionieren. Melchior stellt alles in Frage – die Autorität der Lehrer, die Moral der Eltern, die Regeln der Kirche – und bezahlt mit Einsamkeit.
Das Musical basiert auf Frank Wedekinds Drama Frühlings Erwachen von 1891 und verbindet den Geist der damaligen Zeit mit der Energie moderner Rockmusik. Seit Wedekinds Zeiten ist die Welt eine vollständig andere geworden, vermeintlich offener und selbstbestimmter. Aber warum ist es dann bis heute so schwer, über sich, den Körper und das Erwachsenwerden zu sprechen? Mehr als hundert Jahre nach der skandalumtosten Uraufführung würde Wedekind seine Figuren vielleicht Emilia, Paul und Elias nennen – doch ihre Fragen wären letztlich die gleichen: Wie leben, wie lieben, wie denken, wenn dir niemand wirklich zuhört?
In Spring Awakening fühlen die Jugendlichen alles, aber finden niemanden, der sie auf dem Weg zu sich selbst unterstützt. Musikalisch spiegelt sich das in einem Stilbruch wider: Rockmusik in einem historisch gesetzten Stoff. Wenn die Figuren singen, tritt ihr Inneres hervor, das, was sie in der äußeren Handlung nicht aussprechen dürfen, weil schulische Autorität, moralische Strenge oder religiöse Schuldgefühle sie daran hindern. Auch wenn die Welt sich verändert hat, das Bedürfnis gehört zu werden, das Bedürfnis zu erwachen, bleibt.
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