Symphoniekonzert IV | 27. Januar 2026 | Philharmonie Berlin, Dani Juris, Nikola Hillebrand, Christian Thielemann, Samuel Hasselhorn © Stephan Rabold
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 30. JANUAR 2026
Thielemann begeistert mit dem „Deutschen Requiem“ von Brahms: „Aber des Herren Wort bleibet in Ewigkeit“
Christian Thielemann am Pult formte die einzelnen Abschnitte des Werkes ganz individuell, baute Spannungsbögen auf, und arbeitete klug Höhepunkte, wie „Denn alles Fleisch, es ist wie Gras“ mit enormen Steigerungen heraus, um dann auch wieder zu sanfteren Tempi und Lautstärken zurückzukehren.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Wien
Wer braucht schon Komponisten! Wien sperrt die Häuser seiner größten Söhne (Bezahlartikel)
Mozart in Salzburg sorgt für volle Kassen. Wien schließt indessen gerade die Häuser von Franz Schubert, Johann Strauß und Joseph Haydn. London zeigt vor, wie es besser geht.
DiePresse.com
Wien/Staatsoper
Mit dem Taxi eingesprungen: So kam Figaro in der Staatsoper zu zwei Gräfinnen
Bei „Figaros Hochzeit“ an der Staatsoper drohte Adriana González am Mittwochabend die Stimme zu versagen. Die herbeigeeilte Hanna-Elisabeth Müller sang als „Double“ im Orchestergraben. In höchster Not holen Opernhäuser ihre Einspringer sogar vom Würstelstand.
DiePresse.com
Wien/Musikverein
Martha Argerich im Musikverein: Da fällt es schwer, mit dem Jubel bis zum Ende zu warten (Bezahlartikel)
Neben der Altmeisterin des Klaviers, sekundiert von den Brüdern Capuçon, beglückte das Chamber Orchestra of Europe bei Beethoven und Dvořák mit sagenhaftem Spiel.
DiePresse.com
Wien/Konzerthaus
Konzert mit ungleichen Hälften: Das Philharmonia Orchestra unter Rouvali
Das Philharmonia Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali und mit Alena Baeva im Wiener Konzerthaus.
DiePresse.com
Schubert für alle als erfrischendes Wunschkonzert
Julian Prégardien setzt sein interaktives Format „Schubert für alle“ im Konzerthaus fort. Mit Pianist Daniel Heide und Sopranistin Erika Baikoff erfüllte der Tenor wieder spontan Wünsche des begeisterten Publikums. Was bereits feststeht: Die Reihe wird es kommende Saison wieder geben.
krone.at
Wien
War das Johann-Strauß-Jahr überteuerter Luxus oder wichtiger Impulsgeber?
Roland Geyer lässt das Strauß-Jahr 2025 der Stadt Wien Revue passieren. Kritik weist der scheidende Intendant zurück: Die Millionen seien gut investiert gewesen. Ausgerechnet ein Flugzeugabsturz stand im Zentrum von Fleder.Strauss, einer der letzten Produktionen des Wiener Strauß-Jahres 2025. Für kritische Geister kam das nicht von ungefähr. Immer wieder hatten sie dem städtischen Festival, das den 200. Geburtstag des Walzerkönigs zwölf Monate lang zelebrierte, kreative Bruchlandungen attestiert. Und überhaupt: Warum verbrennt die Stadt zur Beweihräucherung eines Komponisten, den die Welt ohnehin zur Genüge kennt, etliche Millionen Euro?
DerStandard.at
Mainz
„Der Chronoplan“, die Oper mit den Ausrufezeichen
Ursula-Katherina Böhmer hat am Mainzer Staatstheater erlebt, wie sich Freude ins Publikum übertragt
hr2.de
München/Reaktorhalle
Ich entdecke hörend den wunderbaren Klang der kompositorischen Gegenwart
An diesem Abend führt das ensemble oktopus, ein Ensemble der Hochschule für Musik und Theater, in der Reaktorhalle in München das Programm „Interdisziplinäre Signale 2 – Impression 2“ auf. Zeitgenössische Musik auf höchstem Niveau unter Anwesenheit von vier Komponistinnen und Komponisten im Saal. Nur Missy Mazzoli ist nach dem gemeinsamen Proben mit den studentischen Musikerinnen und Musikern bereits zurück auf dem Weg in die USA.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Wien/MusikTheater an der Wien
Mann ist Frau und Frau ist Mann
Ob einer der intelligentesten und erstklassigsten Opernregisseure wie Christof Loy für ein kitschig halbseidenes Genre wie die Zarzuela der richtige ist? Die Antwort ist derzeit mit Pablo Lunas „Benamor“ im Musiktheater an der Wien zu sehen.
concerti.de
Wien/Konzerthaus
Auf den Kopf gestellt: Galuppis L’uomo femina bei den Wiener Resonanzen
Wer hat denn wirklich die Hosen an? Und wer ist eigentlich das vermeintlich „schwächere Geschlecht“? Muss alles so bleiben? Fragen, die die in der Saison 2024/25 von Vincent Dumestres Poème Harmonique vorgestellte Satirik-Oper L’uomo femina Baldassare Galuppis aufwirft
bachtrack.com/de
Salzburg
Was erlaubt sich Villazón? (Bezahlartikel)
Seit 2019 leitet der Tenor Rolando Villazón erfolgreich die Mozartwoche in Salzburg, aber seine Neuinszenierung der „Zauberflöte“ markiert künstlerisch einen Tiefstand.
FrankfurterAllgemeine.net
Klagenfurt
Das klagenfurter ensemble lädt zur poetischen Selbsterfahrung
Von der Piazzolla-Oper bis zur Antonio-Fian-Satire: das klagenfurter ensemble hat für heuer viel vor. Vorausgesetzt die Subventionen bleiben bestehen. Mit der aus Budgetnöten auf heuer verschobenen Ernst Jandl-Show „kunstschmutzen“ startete das klagenfurter ensemble erfolgreich ins Jahr (noch zu sehen bis 7. 2.). Aber auch 2026 geht das Zittern um die Finanzierung des Spielplans mit fünf neuen Produktionen weiter. Vor allem die Realisierung des größten Projektes, Astor Piazzollas Tangooper „María de Buenos Aires“, wird „davon abhängen, ob die Stadt zahlt“, betont ke-Intendant Gerhard Lehner bei der Programmpräsentation.
KleineZeitung.at
Berlin
„Die düsterste Rolle, die ich je gespielt habe“: Sopranistin Ambur Braid ist die Lady Macbeth von Mzensk Ambur
Braid singt die Titelpartie in Schostakowitschs Thriller „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Komischen Oper. Ein Gespräch mit der Sopranistin über das Stück, starke Frauen und das Patriarchat.
Tagesspiegel.de
München
Kritik Münchner Philharmoniker: Lahav Shani mit Mut zum Risiko
Noch bevor Lahav Shani das Amt des Chefdirigenten übernimmt, prägt er bereits das Klangbild der Münchner Philharmoniker. Am Pult zeigte Shani in der Münchner Isarphilharmonie seine ganze Gestaltungskraft und überzeugte auch am Klavier als lyrischer Mozart-Solist.
BR-Klassik.de
Hamburg
Monster’s Paradise: Oper als Widerstand
Die Musikwelt blickt nach Hamburg, und das tut dem österreichischen Ego gut: „Monster’s Paradise“, eine todernste Opernfarce von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek, wird am 1. Februar in der Regie des eben erst angetretenen Intendanten Tobias Kratzer uraufgeführt. Es geht um nichts Geringeres als den Widerstand der Kunst gegen einen Präsidenten, den man in Washington verorten darf.
news.at
„Gegen ein Monster hilft nur ein Monster“ – Donald Trump als Phantom einer Oper (Bezahlartikel)
Hamburg steht vor der Weltpremiere einer aktuellen Oper von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek. Inszenieren wird sie der Intendant persönlich. Hier erklärt Tobias Kratzer, wie „Monster’s Paradise“ ein ewiges Dilemma aller politischen Künste lösen will.
DieWelt.de
Leipzig
Oper Leipzig droht Pleite
Seit vier Jahren schreibt die Oper Verluste; das Defizit wuchs im Jahr 2025 auf voraussichtlich 2,3 Millionen Euro. Laut dem Nachtragswirtschaftsplan, der am Mittwoch dem Stadtrat vorlag, reichen die Rücklagen nicht mehr aus, um das Minus auszugleichen. Ab 2028 verfüge die Oper »nicht mehr über die notwendige Liquidität, um den geregelten Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten«, heißt es in dem Bericht.
backstageclassical.com
Wiesbaden
Wolfgang Nägele inszeniert »La Mamma!« am Staatstheater Wiesbaden
kulturfreak.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
New York
New York Philharmonic & Carnegie Hall Announce Opera Project
First Opera to Feature Jonas Kaufmann, Marina Rebeka & Ludovic Tézier
operawire.com
Wien
Strauss and Haydn Take a Hit as Cash-Crunched Vienna Cuts Budgets (Subscription required) Amid a broader austerity push, historical sites and an opera stage will shut temporarily, though many worry the closures will be permanent.
nytimes.com
Salzburg
Fine performance of an interesting new production of Die Zauberflöte in Salzburg
seenandheard-international.com
Gelsenkirchen
Conductor Warner and Serfling’s Senta stand out in Gelsenkirchen’s imaginative Flying Dutchman
seenandheard-international.com
Venice
Simon Boccanegra at La Fenice — a well-crafted staging of Verdi’s political opera (Subscription required)
Controversy is brewing at the Venice opera house, but steady performances kept this production afloat
ft.com
Barcelona
Lise Davidsen is exemplary singing Isolde for the first time in the new Liceu production of Tristan und Isolde
seenandheard-international.com
Bilbao
ABAO Bilbao Opera 2025-26 Review: Werther
operawire.com
London
Nessun Dormageddon: Audience members ‘boo and throw things’ after Royal Opera House chief steps in for sick tenor
Other fans defend Richard Hetherington, who ‘deserves a medal’ after stepping in at the last second to sing the notoriously challenging Puccini opera
independent.co.uk
Drama at the opera as Royal Opera chief steps in for sick tenor
Richard Hetherington forced to play Prince Calàf in Giacomo Puccini’s Turandot after French tenor Roberto Alagna taken ill
TheGuardian.com
A revelatory rapturous Brahms German Requiem from Manfred Honeck and the LSO
seenandheard-international.com
Sydney
Humperdinck hobbled in Opera Australia revival
bachtrack.com/de
Tokyo
Japonisme and Jollity: Heinz Zednik’s Die Fledermaus returns to the New National Theatre Tokyo
operatoday.com
Feuilleton
Steven Isserlis interview: ‘The Schumann is dark and full of anger, a tragic work – and a masterpiece’
gramophone.co.uk
Ballet / Dance
Paul Taylor Dance Company at the Linbury: exhilarating in new and legacy works
bachtrack.com/de
Sprechtheater
Wien/Berlin
Spitzentöne: Theaterpreise ohne Wert
Das Berliner Theatertreffen war einst eine strahlende Leistungsschau. Heute ist es willkürliche Klientel-Bedienung und gleicht damit auch der einst spektakulären Kritiker-Jahresumfrage von „Theater heute“. Auch dem Nestroy-Preis ergeht es ähnlich.
news.at
Wien/Akademietheater
Mit Walser durch das eidgenössische Sonnensystem
krone.at
Wien/JungesTheater
Ruth Klügers „Weiter leben“ als Theaterstück: Eine Kindheit unter Mördern (Bezahlartikel)
Das Junge Theater Wien zeigt „Weiter leben“ von Ruth Klüger.
Kurier.at
Ruth Klügers „weiter leben – eine Jugend“ bei Junge Theater Wien
DerStandard.at
Ausstellungen/Kunst
Wien
„Drastisch“ teurere Tickets in Österreichs Museen? So ist es wirklich (Bezahlartikel)
ORF on berichtete von „drastischen“ Preiserhöhungen im Kunsthistorischen Museum und im Belvedere. Die „Presse“ machte den Faktencheck.
DiePresse.com
Medien
Wien
Wegen Song Contests: Dieses ausverkaufte Konzert muss abgesagt werden
Wer lieber italienischen Pop als Song-Contest-Musik hört, schaut diesmal durch die Finger: Wegen Vorbereitungsarbeiten zum Song Contest in der Wiener Stadthalle muss das ausverkaufte Konzert von Eros Ramazzotti am 13. April abgesagt werden. Das teilte der Veranstalter mit. Der Auftritt „muss aufgrund von Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Künstlers abgesagt werden. Die Veranstaltung kann wegen der erforderlichen Vorbereitungsarbeiten für den Eurovision Song Contest 2026 nicht wie geplant stattfinden“, hieß es in einem Statement. Tickets können zurückgegeben werden, Kunden, die online Tickets erworben haben, werden von ihrem Ticketanbieter kontaktiert, heißt es.
Kurier.at
Politik
Trump und die Nato: Europa kann sich laut Rutte nicht ohne die USA verteidigen
»Träumen Sie weiter«: Das sagt Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu einer eigenständigen Verteidigungsfähigkeit Europas. Den Aufbau einer europäischen Armee könnten sich die Länder ohnehin nicht leisten.
DerSpiegel.de
Abhängigkeit bleibt: Statt Gasausstieg ersetzt Europa Putin durch Trump
Die EU hat kürzlich den vollständigen Importstopp von Gas aus Russland bis spätestens Ende 2027 beschlossen. Anstatt aber das Gas durch erneuerbare Energie zu ersetzten, wird immer mehr Gas aus den USA importiert. Damit begibt man sich direkt aus der russischen in die amerikanische Abhängigkeit. Eine gefährliche Entwicklung!
krone.at
Österreich
Polizist im Pilnacek-Ausschuss: „Schön langsam komm ich mir gefrotzelt vor“
Am zweiten Befragungstag rund um den Tod des Sektionschefs Pilnacek wurden Polizeiinspektoren gehört. Der KURIER berichtete live. m Mittwoch ging es weiter in der Frage, wie die Bergung des Leichnams des ehemaligen Sektionschefs im Justizministerium, Christian Pilnacek, vonstattenging. Allen voran hinterfragte FPÖ-Fraktionschef Christian Hafenecker, was sich genau am 20. Oktober 2023 in einem Donauarm im niederösterreichischen Rossatz abspielte: Wurden Beweise vernichtet? Gab es Fremdeinwirkung? Und weshalb wusste eigentlich Sebastian Kurz so schnell über Pilnaceks Tod Bescheid?
Kurier.at
Staatsanwältin im U-Ausschuss: Polizei war „Einzige, die von Ertrinkungstod“ sprach
Am dritten Befragungstag rund um den Tod des Sektionschefs Pilnacek werden die Ärztin und die fall-führende Staatsanwältin gehört. Der KURIER berichtet live. Sophie Wotschke (Neos) fragt die Staatsanwältin nun, ob sie zum ersten Mal in einem Untersuchungsausschuss ist. Da sie das bejaht, fragt Wotschke, ob die Staatsanwältin – ähnlich den befragten Polizisten – von ihrem Arbeitgeber, dem Justizministerium, ein Angebot für Seminare bekommen hat. Die Staatsanwältin sagt, ihr sei ein „Coaching“ angeboten worden – und das habe sie angenommen. „Ich wollte wissen, was mich im U-Ausschuss erwartet.“
Kurier.at
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Unter’m Strich
Wie viel Wohnraum braucht der Mensch?
Wohnungen werden wieder kleiner: Eine neue Studie zeigt, dass die durchschnittliche Neubauwohnung schrumpft. Warum das nicht nur wirtschaftliche Gründe hat – und wie viel Platz ein Mensch wirklich zum Leben braucht.
news.at
Wiener Linien benennen fast 40 Öffi-Stationen um. Skurrile Erklärung
Kein Scherz: Nahezu 40 Bus- und Straßenbahnstationen erhalten ab dem 2. Februar neue Namen. Statt der erhofften Klarheit dürften einige Umbenennungen eher für Verwirrung sorgen. Zudem stellt sich die Frage: Wofür das Ganze? Die Antwort ist skurril.
krone.at
Österreich
Ein Jahr Pfandsystem: Kleine Wermutstropfen trüben die Erfolgsgeschichte
Mit einer Sammelquote von 81,5 Prozent übertraf das im Jänner 2025 eingeführte Pfandsystem die Erwartungen. Bei aller Euphorie trüben aber ein paar Wermutstropfen die Erfolgsgeschichte. Krone+ hat sich die Schwachpunkte angesehen.
krone.at
Valentinstag: Geschenkideen für vier Beziehungstypen – von frisch verliebt bis zur besten Freundin
Der Valentinstag am 14. Februar steht vor der Tür und damit die alljährliche Frage: Was schenke ich bloß? Die Antwort hängt vor allem davon ab, wen Sie beschenken möchten. Liebe hat viele Gesichter: von der frischen Verliebtheit über langjährige Partnerschaften bis hin zu tiefen Freundschaften. Dementsprechend vielfältig sind auch die Geschenkoptionen. Wir zeigen Ihnen, welche Geschenke zu welchem Beziehungstyp passen.
Kurier.at
INFOS DES TAGES (FREITAG, 30. JANUAR 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 30. JANUAR 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wien/Staatsballet: Rebecca Horner verlässt auf eigenen Wunsch das Wiener Staatsballett

Rebecca Horner © Staatsballett/ Andreas Jackwerth
Das Wiener Staatsballett gibt bekannt, dass Solistin Rebecca Horner das Ensemble auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember verlassen hat, um sich verstärkt ihren eigenständigen künstlerischen Projekten zu widmen.
Rebecca Horner war während ihrer langjährigen Tätigkeit beim Wiener Staatsballett ein geschätztes Mitglied des Ensembles. Mit ihrem Engagement und ihrer künstlerischen Sensibilität hat sie zu einer Vielzahl von Rollen beigetragen, insbesondere im neoklassischen und zeitgenössischen Repertoire. Dazu gehörte auch ihre Interpretation von Potiphars Weib in John Neumeiers Josephs Legende. Zuletzt war sie als Königin von Babylon in Alexei Ratmanskys Kallirhoe an der Wiener Staatsoper und als Kaiserin Maria Theresia in Thierry Malandains Marie Antoinette an der Volksoper Wien zu sehen. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Fanny-Elßler-Ring.
Das Wiener Staatsballett dankt Rebecca Horner herzlich für ihr langjähriges Engagement und ihren künstlerischen Beitrag, wünscht ihr viel Erfolg in diesem neuen Kapitel ihrer Karriere und freut sich gleichzeitig bekannt zu geben, dass Rebecca Horner als Gast an die Volksoper Wien zurückkehren wird und vom 6. Februar bis Anfang April als Madame du Barry in Thierry Malandains Marie Antoinette zu sehen sein wird.
Weitere Informationen dazu finden Sie HIER.
Termine: 6., 11., 13. Februar, 29., 31. März & 5. April 2026
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Oper Frankfurt: Der Trailer zur Premiere von Agostino Steffanis Amor vien dal destino freigeschaltet
Der Trailer von Thiemo Hehl zur Premiere von Agostino Steffanis Amor vien dal destino (Musikalische Leitung: Václav Luks; Inszenierung: R.B. Schlather) ist auf der Website der Oper Frankfurt freigeschaltet:

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=509
Thiemo Hehl (* 1971) arbeitet seit 1996 in München, Berlin und Hannover in den Bereichen Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilm sowie Werbung und Videoclips. Von 2006 bis Juli 2010 war er als Leiter der Dokumentarfilm-Produktionsfirma filmtank stuttgart (Zweigniederlassung der filmtank GmbH) tätig. In dieser Funktion war er Produktionsleiter bei diversen Dokumentarfilmen (u.a. Die Frau mit den 5 Elefanten von Vadim Jendreyko, der u.a. den Schweizer Filmpreis gewann und für den Deutschen Filmpreis 2010 nominiert war). Er ist Autor des Drehbuches zum Dokumentarfilm Die singende Stadt über den Alltag eines Opernhauses. Dieser Film wird anhand der Inszenierung von Wagners Parsifal von Calixto Bieito an der Staatsoper Stuttgart erzählt und lief 2011 bundesweit im Kino; zudem wurde er auf 3sat ausgestrahlt. Von 2008 bis Ende der Spielzeit 2013/14 erstellte Thiemo Hehl die Premieren-Trailer der Staatsoper Stuttgart. In gleicher Funktion arbeitet er seit 2010 für die Oper Frankfurt, seit 2012 bzw. 2014 für das Theater und Orchester der Stadt Heidelberg sowie seit 2015 für das Nationaltheater Mannheim und das Theater Koblenz. Weitere Informationen finden Sie unter www.thiemohehl.de.
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Vielleicht einmal etwas Lustiges, Carreras, Ricciarelli, Baltsa, Raimondi. Delacote dirigierte die Zugabe
José Carreras burst into laughter singing Verdi’s Brindisi from La Traviata (Libiamo)

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Landestheater Detmold: Premiere »The Wreckers«, Oper von Ethel Smyth nach einem Libretto von Henry Brewster am 6. März 2026 im Großen Haus

Ethel Smyth war die wohl bekannteste Komponistin des beginnenden 20. Jahrhunderts. »The Wreckers« ist ihre dritte und erfolgreichste Oper, uraufgeführt 1906 – jedoch nicht in ihrer Heimat England, sondern in Leipzig. Die Pläne einer Uraufführung am Londoner Covent Garden hatten sich nicht realisieren lassen und so legte Smyth das Werk der Oper in Leipzig, der Stadt, in der sie ihre musikalische Ausbildung genossen hatte, vor. Hier kam es zur umjubelten Uraufführung in deutscher Sprache, ursprünglich war die Oper in Französisch unter dem Titel »Les Naufrageurs« verfasst worden. Da die Verantwortlichen in Leipzig ohne Wissen von Smyth massive Eingriffe in die Partitur vornahmen, entwendete Smyth nach der zweiten Aufführung die Noten aus dem Orchestergraben und reiste aus Leipzig ab. Zurück in England überarbeitete sie in Zusammenarbeit mit dem englischen Dirigenten Sir Thomas Beecham die Partitur, die dann 1909 erstmals am Londoner »His Majesty’s Theater« in englischer Sprache aufgeführt wurde.
Smyth schuf mit ihrer Komposition eine brillante Vertonung der schroffen Küstenlandschaft Cornwalls. Als Vorbilder ihrer gewaltigen Orchestrierung könnten Wagner und Strauss gedient haben, aber tatsächlich gelingt ihr eine ganz eigene Musiksprache. Reichhaltig ist Smyths Partitur, es stürmt und peitscht, braust und tost: »The Wreckers« ist eine große romantische Oper.
Die Handlung der Oper ist schnell erzählt: »The Wreckers« spielt in einem abgelegenen Ort an der Küste Cornwalls. Die dort lebende Dorfgemeinschaft ist vor allem damit beschäftigt für den Lebensunterhalt Schiffe auszurauben, die an den Klippen zerschellen. Es gibt kein Unrechtsbewusstsein über das teilweise brutale Vorgehen, doch dann werden die Schiffe durch Leuchtfeuer an der Küste gewarnt – es muss einen Verräter geben. Wer auch immer es sein könnte, soll sterben…
Ethel Smyth Werke gehören heute noch immer nicht – weder in Großbritannien noch in Deutschland – zum Standartrepertoire der Opernhäuser oder Konzertbühnen, aber allmählich werden die Arbeiten der britischen Komponistin wiederentdeckt: »The Wreckers« erlebte im vergangenen Jahr verschiedene Aufführungen an deutschen Opernbühnen, und nun wird diese Oper auch in Detmold in ihrer englischen Fassung zu erleben sein.
Unter dem Dirigat von GMD Per-Otto Johansson wird die farbenreiche Partitur erklingen, für die Inszenierung zeichnet Intendantin Kirsten Uttendorf erstmalig in Detmold verantwortlich. Die Bühne stammt von Jule Dohrn-van Rossum, die Kostüme von Claus Stump.
The Wreckers [14+]
Oper von Ethel Smyth, nach einem Libretto von Henry Brewster in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: GMD Per-Otto Johansson
Regie: Kirsten Uttendorf
Bühne: Jule Dohrn-van Rossum
Kostüm: Claus Stump
Dramaturgie: Katharina Schellenberg
Chor: Francesco Damiani
Mit: Marcel Brunner, Ji-Woon Kim, Lotte Kortenhaus, Jaime Mondaca Galaz, Johanna Nylund, Franziska Pfalzgraf, Jonah Spungin, Nikos Striezel
Opernchor, Extrachor, Statisterie und Symphonisches Orchesters des Landestheaters Detmold
Premiere: Freitag, 6. März 2026, 19:30 Uhr, Großes Haus
Weitere Vorstellungen: So 8.3. / Fr 13.3. / Fr 27.3. / Mi 29.4. / Sa 2.5.2026, jeweils 19:30 Uhr
Zusatzveranstaltungen rund um die Premiere: EinführungsMatinee: So 22.2.2026, 11:30 Uhr, Brahmssaal der Hochschule für Musik Detmold
Öffentliche BühnenOrchesterprobe: Do 26.2.2026, 18:00 Uhr, Großes Haus
Via-a-vis — Theater und Kirche im Dialog: So 8.3.2026, 10:00 Uhr, Martin-Luther-Kirche
NachSpiel — Das Publikumsgespräch: Mi 29.4.2026, Foyer-Restaurant
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Wien/Volksoper: Preisermäßigte Eintrittskarten im Februar 2026
Zum Selbstbestellen
Ihre Wunschsitze (maximal 4 Karten) im Saalplan buchen
(www.volksoper.at – Spielplan oder Webshop)!
Besetzung, Beginnzeit und Inhalt über die Homepage – www.volksoper.at
Auch die Kartenbuchung bitte direkt aus dem jeweiligen Saalplan vornehmen oder mit dem Link direkt im Spielplan
https://tickets.volksoper.at/webshop/webticket/shop?eventlist
die Karten kosten 25.-€ und der Aktionscode ist: Februar
- Februar: Aschenbrödels Traum
- Februar: Der Rosenkavalier
5. Februar: Lass uns die Welt vergessen
8. Februar: Aschenbrödels Traum
10. Februar: Der Rosenkavalier
14. Februar : Der Rosenkavalier
19. Februar: Spring Awakening (Frühlings Erwachen) – Vorpremiere
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Schauspiel Köln| Spezial #02: „Nach dem Massaker im Iran – wie muss die Welt handeln?“ Solidaritätsveranstaltung im Schauspiel Köln

Collage: Shabnam Fahimi-Weber, Ali Samadi Ahadi, Isabel Schayani, Sarah Sandeh, Ali Fathollah-Nejad, Serap Güler, Jasmin Tabatabai, Parastou Forouhar (© Fahimi-Weber, Roxana Samadi, Schayani, Tom Haller, Nassim Rad, Serap Güler/Laurence Chaperon, Mathias Bothor, Sepehr Atefi)
Aus aktuellem Anlass ändert das Schauspiel Köln das Programm und lädt am Sonntag, 8. Februar, im Rahmen des neuen Brennpunkt-Formats „SPL KLN | Spezial #02“ zu einer Solidaritätsveranstaltung für die Menschen im Iran, um ihren Mut zu würdigen und über ihren Kampf für Freiheit zu informieren.
Hochrangige Beamte des iranischen Gesundheitsministeriums schätzen, dass bei den jüngsten Protesten gegen die Islamische Republik im Iran innerhalb von zwei Tagen bis zu 30.000 Menschen getötet worden sind, das Time-Magazin berichtete. Damit würde es sich um das weltweit blutigste Massaker an Demonstranten in einem derart kurzen Zeitraum handeln.
Die Künstlerin Parastou Forouhar, der Politikwissenschaftler und Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad, der Filmemacher Ali Samadi Ahadi sowie die Schauspielerin Sarah Sandeh und die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai lesen Texte zur aktuellen Situation im Iran, sprechen über die Notwendigkeit internationaler Solidarität, die Politik des Westens – und über den Einfluss, den das Regime auf ihre eigenen Biographien gehabt hat und noch immer hat.
Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, ergänzt die politische Perspektive und bekennt sich zur internationalen Solidarität mit den Menschen im Iran.
Außerdem wird die Ärztin Shabnam Fahimi-Weber von ihrem Engagement berichten: Sie betreut Menschen im Iran per Videocall medizinisch, die während ihrer friedlichen Proteste von den Revolutionsgarden angegriffen und verletzt worden sind.
Moderiert wird der Abend von der Journalistin Isabel Schayani (WDR).
„Nach dem Massaker im Iran – wie muss die Welt handeln?“ geht auf eine Initiative von Sarah Sandeh zurück, Ensemblemitglied am Schauspiel Köln, und wurde von ihr gemeinsam mit der Dramaturgin Traudl Bünger kuratiert. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet im Depot 1 auf dem Carlswerk-Gelände statt. Die Tickets kosten 10,- Euro und sind an der Vorverkaufskasse in den Opernpassagen, unter www.splkln.de oder 0221/221-28400 erhältlich.
Der Erlös der Veranstaltung geht an ParsiMed e.V., ein Netzwerk von Ärztinnen und Ärzten, in dem auch Shabnam Fahimi-Weber tätig ist. Darüber hinaus gibt es am Abend die Möglichkeit, an ParsiMed e.V. zu spenden.
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CD/ Neu von GRAMOLA Winter & CO: François Choveaux – Paysages – 24 Préludes

Paysages – 24 Préludes pour piano
Martin Ivanov
Françoise Choveaux
1 CD, Gramola
€ 19.90
Veröffentlichungsdatum: 05.11.2025
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993488
Bestellnummer: 99348
Françoise Choveaux studierte am Konservatorium von Lille, an der École Normale de Musique in Paris, am Peabody Institute in Baltimore und anschließend an der Juilliard School in New York. Sie ist Komponistin, aber auch Pianistin, und knüpft an eine bis ins 19. Jahrhundert reichende Musiktradition an. Nach ihrer Rückkehr von der Juilliard School nach Frankreich im Jahr 1981 ließ sich Françoise Choveaux in einem kleinen Bauernhaus in Killem nieder, umgeben von den windgepeitschten Feldern in Ostflandern. Die kraftvolle Natur und die weiten Landschaften sind ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens, und so ist jede ihrer Partituren entweder von Reisen oder inneren Emotionen inspiriert oder steht in direktem Zusammenhang mit einem literarischen oder bildnerischen Werk. Die von dem bulgarischen, in Wien lebenden Pianisten Martin Ivanov interpretierten 24 Préludes für Klavier mit dem Titel „Paysages“ (Landschaften) entstanden zwischen 1981 und 2024 und sind Liebeslieder an die Natur, inspiriert von den erdigen Elementen Flanderns; sie beschreibt den Himmel, der von starken, kontrastreichen Winden heimgesucht wird, den strahlenden Himmel, die schwarze, fruchtbare Erde.