Foto: Brescia e Amisano © Teatro alla Scala
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 3. FEBRUAR 2026
Milano
Mailand schmiedet den ersten olympischen Wagner-Ring!
Wenige Tage vor Beginn der diesjährigen Winterolympiade blickte man in Mailand erstmal auf die Scala: Das große Wagner-Ring-Finale stand an. Dank den überragenden Gesangsleistungen übertraf diese Götterdämmerung die Erwartungen selbst des von nah und fern angereisten und an diesem Haus notorisch kritischen Publikums. In Mailand heißt es: Her den Ring!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Wien/Staatsoper
„La traviata“ in der Staatsoper: Ein Shooting Star glänzte als Alfredo (Bezahlartikel)
Tenor Xavier Anduaga dominierte die jüngste „La traviata“ im Haus am Ring. Dass sie erst nach und nach Fahrt aufnahm, lag vor allem am wenig inspirierenden Dirigat. Kein normaler Repertoireabend: Der international längst als Shooting Star herumgereichte spanische Tenor Xavier Anduaga war in der Rolle des Alfredo der unumstrittene Glanzpunkt dieser Aufführung.
DiePresse.com
Barcelona/Gran Teatre del Liceu
Ihrer Künste Wunderkraft: Lise Davidsens atemberaubende „Isolde“ am Gran Teatre del Liceu in Barcelona
Die aufsehenerregendste Wagner-Aufführung dieser Spielzeit fand weder bei den Bayreuther Festspielen noch an der Wiener oder Münchner Staatsoper, sondern am Gran Teatre del Liceu in Barcelona statt: Lise Davidsen verkörperte ihre erste Isolde.
opernmagazin.de
Neustrelitz
„Königskinder“. Dirigentenpause sorgte für Verwirung
Plötzlich verschwand der Dirigent: Was im Orchestergraben geschah. Der erste Akt der Oper „Königskinder“ am Landestheater Neustrelitz lief wie geschmiert. Doch dann verstummte die Neubrandenburger Philharmonie plötzlich minutenlang. Doch nach dem Ende des ersten Aktes wollte es einfach nicht weitergehen. Einige Zuschauer der fast ausverkauften Premiere hatten mitbekommen, dass der Dirigent nicht mehr im Orchestergraben war. Ging es ihm nicht gut? Knapp drei Minuten vergingen, ehe es weiterging. Aber was war passiert?
nordkurier.de
Wien/MusikTheater an der Wien
Pablo Luna entzündet mit seiner Zarzuela spanisches Feuer
Wenn man Österreich als Operettenstaat bezeichnet, so kann man getrost Spanien als Zarzuela-Staat bezeichnen. Die Form der spanischen Operette und des Singspiels hörte man in Wien in einer hervorragenden Aufführung. Die Zarzuela „Benamor“ vermittelte in der nebeligen Stadt Wien spanisches Temperament. Leider ließen sich gewisse Schwächen in der Partitur Lunas nicht verbergen.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Mozartwoche: Fischer und Levit, Leichtigkeit und Liebe
Die Mozartwoche biegt in die Zielgerade ein: Dirigent Ádám Fischer und die Wiener Philharmoniker haben am Samstagabend im Großen Festspielhaus in Salzburg einen programmatischen Bogen von Mozarts erster Sinfonie bis zum krönenden Abschluss seines sinfonischen Schaffens mit der „Jupiter-Sinfonie“ gespannt. Und mittendrin: Igor Levit als federleichter Erzähler im Klavierkonzert C-Dur.
SalzburgerNachrichten.at
Todes-Drama: Mozartwoche ging ohne Rolando Villazón ins Finale
Das Abschlusskonzert musste leider ohne den künstlerischen Leiter stattfinden. Er reiste aufgrund eines Todesfalls ab. Das Abschlusskonzert der diesjährigen Salzburger Mozartwoche am Sonntagabend hat ohne ihren künstlerischen Leiter Rolando Villazón stattgefunden, der aufgrund eines Todesfalls im engsten Familienkreis abreisen musste. Statt der geplanten Uraufführung einer Komposition von Karim Zech eröffnete das kubanische Havana Lyceum Orchestra unter José Antonio Méndez Padrón das Konzert mit Mozarts in Salzburg entstandener B-Dur-Sinfonie.
oe24.at
Lübeck/Theater
„Ist es nicht nur ein Fiebertraum?“ – „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach wird in Lübeck gefeiert
„Gespenster-Hoffmann“ hat man den wohl eigenwilligsten Kopf der romantischen Literatur, den Juristen, Komponisten, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturisten, Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, genannt. Die Bezeichnung von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ als „phantastische Oper“ ist daher inhaltlich konsequent. Wie diese phantastischen Elemente in der Lübecker Inszenierung umgesetzt wurden, durfte ein erwartungsfrohes Premierenpublikum am 31. Januar im Jugendstiltheater der Hansestadt erleben.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Bremen/Sendesaal
Anton Reicha wiederzuentdecken lohnt sich
Mit 2 wiederentdeckten Sinfonien von Anton Reicha begeistert ein famos aufspielendes Bläser-Streicher-Dezett das Bremer Publikum. Dem Publikum gefiel’s, es spendete regen begeisterten Beifall. Und es hatte den Eindruck, als trügen alle Zuhörenden am Ende ein frohgemutes Lächeln mit nachhause.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Einmal Sechs + dreimal Vier
Das Schumann Quartett, das Quatuor Hermès, das Minetti Quartett und ein Ensemble um den Pianisten Kit Armstrong spielten am letzten Tag der Mozartwoche Kammermusik vom Feinsten – und ein Klavierkonzert.
DrehpunktKultur.at
Mozart lebt! Igor Levit und die Philharmoniker in Salzburg (Bezahlartikel)
Jubel für Igor Levit und die Wiener Philharmoniker unter Ádám Fischer zum finalen Wochenende der Salzburger Mozartwoche.
Kurier.at
Hamburg
Trump-Oper von Jelinek und Neuwirth in Hamburg: Monster mit langem Atem (Bezahlartikel)
„Monster’s Paradise“, die neue Oper von Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth, ist weniger Politsatire als Endzeitdrama. Georg Nigl glänzt als grotesker König-Präsident; indirekt mit dabei: Charlotte Rampling und Elisabeth Leonskaja.
DiePresse.com
„Monster’s Paradise“ in Hamburg
Neuwirth und Jelinek gegen Endgegner Trump. Ein zeitgenössisches Grand Guignol sollte die Oper werden, so Neuwirth im Vorfeld – eine drastisch bissige Horrorgroteske, wie sie im ausgehenden 19. Jahrhundert im gleichnamigen Theater in Paris erfunden wurde und sich später als eigenständiges Theatergenre etablierte. Und tatsächlich: „Monster’s Paradise“ ist quasi ein Kasperltheater für Erwachsene, nur dass statt eines Krokodils eine andere Riesenechse hinter dem Vorhang auftaucht und dass zwar einiges zum Lachen ist – wenig aber lustig.
orf.at
Welt am Abgrund
Der Untergang ist nah, im Weißen Haus sitzt ein Tyrann und nur ein Monster kann die Welt noch retten. In „Monster’s Paradise“ an der Staatsoper Hamburg entwerfen Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth und Tobias Kratzer eine witzige Politgroteske.
BR-Klassik.de
Elfriede Jelineks Oper über Donald Trump: Monster an der Macht
Die Komposition stammt von Olga Neuwirth, „Monster’s Paradise“ feierte an der Staatsoper Hamburg Uraufführung
DerStandard.at
Kunst der Selbstvermüllung (Bezahlartikel)
An der Hamburgischen Staatsoper wurde „Monster’s Paradise“ von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek uraufgeführt. Tobias Kratzer macht daraus ein Weltuntergangs-Varieté.
FrankfurterAllgemeine.net
Tri Tra Trumpala: „Monster’s Paradise“ an der Hamburgischen Staatsoper
Eine Oper wird von der Realität überholt: „Monster’s Paradise“ von Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth, uraufgeführt in Hamburg, ist eine Groteske über die US-Politik. Amüsant, musikalisch fein erfummelt, aber auch länglich.
MuenchnerMerkur.de
Trump-Oper „Monster’s Paradise“ von Jelinek: Präsidenten-Dämmerung als großes Opernkino (Bezahlartikel)
„Monster’s Paradise“ von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek. So war die Uraufführung an der Hamburgischen Staatsoper.
Kurier.at
Monster’s Paradise – Staatsoper Hamburg
Der aufblasbare Tyrann
Elfriede Jelinek hat sich zum dritten Mal den US-Präsidenten vorgenommen: diesmal als Opernlibretto, zur Musik von Olga Neuwirth. Tobias Kratzer inszeniert die Uraufführung von „Monster’s Paradise“ in Hamburg als Mix aus Trash, politischem Kommentar, Schattentheater und Floßfahrt.
nachtkritik.de
Trump sei Dank gibt es Gott Zilla
Olga Neuwirth/Elfriede Jelinek: Monster’s Paradise
DieDeutscheBuehne.de
Trump-Satire „Monster’s Paradise“: Willkommen im Flachwitz-Februar
Die Gags hätte vielleicht der junge Otto durchgehen lassen, aber gelacht wurde wenig. An der Hamburgischen Staatsoper hatte am Sonntag Elfriede Jelineks Trump-Satire „Monster’s Paradise“ Premiere – mit einem rauschhaften Soundtrack von Olga Neuwirth.
ndr.de
Elfriede Jelinek zerstört Präsident Donald Trump
An der Hamburger Staatsoper wird Musikgeschichte geschrieben: Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth und ein freundliches Ungeheuer besiegen in der Operngroteske „Monster’s Paradise“ US-Präsident Donald Trump.
krone.at
Komik ist nun die US-amerikanische Tragödie
Von guten Riesenechsen, narzisstischen Orangen und Mäusen, die uns alle verraten haben: An der Staatsoper Hamburg kommt Komponistin Olga Neuwirths und Schriftstellerin Elfriede Jelineks lang erwartete Politsatire „Monster’s Paradise“ zur Uraufführung.
concerti.de
Berlin
Das Leben, ein Lager – Schostakowitschs „Lady Macbeth“ an der Komischen Oper
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Komische Oper mit der Neuinszenierung von Dimitri Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ einen Erfolg würde landen können, war, recht besehen, relativ hoch. Die gegenwärtige Weltlage, eines der herausragenden Werke des 20. Jahrhunderts, quasi ein „Wozzeck“ des Ostens, dazu ein Regisseur, vom ehemaligen Stammhaus wie dessen Stammpublikum geliebt und diese Liebe stets erwidernd: Da konnte wenig schiefgehen
NeueMusikzeitung/nmz.de
Schostakowitsch im Nirgendwo
Regisseur Barrie Kosky setzt bei seiner Neudeutung von Dmitrij Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Komischen Oper Berlin ganz auf Groteske. Das ist konsequent, lässt aber Entscheidendes unter den Tisch fallen.
BR-Klassik.de
Ein Abend ohne Misston
Die Komische Oper Berlin bringt Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky auf die Bühne. Ein herausragender Abend, der wenig zu wünschen übrig lässt.
DieDeutscheBuehne.de
Frankfurt
Von der Macht des Schicksals:
»Amor vien dal destino« an der Oper Frankfurt
Kulturfreak.de
Stuttgart
Sternstunde in Stuttgarts Bruchbude (Bezahlartikel)
Stuttgart fehlt das Geld für seine Opernhaus-Sanierung. Während die Stadt diskutiert, ob sich die Superreichen anzapfen lassen, wird ein Mozart-Stück zur Sternstunde. Das macht die Sache noch komplizierter.
FrankfurterAllgemeine.net
Dresden
Historisch und beklemmend aktuell: „Dialogues des Carmélites“ an der Semperoper
Vorspann / Teaser Aus Zürich nach Dresden geholt – schon jetzt ein Höhepunkt der laufenden Saison.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Halle
Bruchlandung auf dem Olymp
An der Oper Halle feierte Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ Premiere: Patric Seibert, Chefdramaturg des Hauses, saß dabei nicht nur am Regiepult, sondern als Hans Styx auch als Pilot am Steuer einer Boeing der Olympic Airlines.
concerti.de
Zürich
Jenseits ausgetretener Pfade: Paavo Järvi dirigiert das Tonhalle-Orchester Zürich
Es gibt sie also noch, die Konzertprogramme, die nicht mit den ewig gleichen Klassikern aufwarten und dennoch ein großes Publikum zu faszinieren vermögen. Demonstriert hat es das Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung seines Musikdirektors Paavo Järvi.
bachtrack.com/de
Wien/Opernball
Opernball 2026: Vom Altkanzler mutiert er zum Kaiser der Logen
Während Kanzler Christian Stocker in Brüssel weilt, wird einer seiner Vorgänger beim Opernball einer der größten Gastgeber. Ob die Gästeliste von Sebastian Kurz für das große Staatsgewalze schon bekannt ist, und wie viele Logen er befüllen wird…
krone.at
Links zu englischsprachigen Artikeln
News
Did This Conductor Organize Meetings with Young Women for Jeffrey Epstein? (Subscription required)
Emails released on Friday appear to show Frédéric Chaslin currying favor with the financier and sex offender
van-magazine.com
Hamburg
Vampires, Disney and Donald Trump: Monster’s Paradise in Hamburg
bachtrack.com/de
Q & A: Prof. Mark Tucker & Prof. Isolde Kittel-Zerer on Reviving Hasse’s ‘Artaserse’ at Hochschule für Musik und Theater Hamburg
operawire.com
München
Henze’s The English Cat from Munich
operatoday.com
Frankfurt
Oper Frankfurt 2026 Review: Amor vien dal destino
operawire.com
Piacenza
Teatro Municipale di Piacenza 2025-2026 Review: Don Giovanni
operawire.com
Paris
Calixto Bieito’s dystopian Ring forges on with Siegfried at the Opéra national de Paris
seenandheard-international.com
Versailles
The movement of Preljocaj’s time-defying production intensifies the emotional impact of Lully’s Atys
seenandheard-international.com
London
From Sprechstimme to yodelling: Schubert’s birthday bash at Wigmore Hall
bachtrack.com/de
New York
Transcriptions take the spotlight in populist Orpheus program at Zankel Hall
newyorkclassicalreview.com
Washington
Trump plans to shutter Kennedy Center for two years, causing upheaval for NSO, others
washingtonclassicalreview.com
Recordings
Mozart: Sonatas for Fortepiano & Violin, Vol. 4
(Isabelle Faust, Alexander Melnikov) Faust and Melnikov’s relishable Mozart goes from strength to strength.
limelight-arts.com.au
Ballett / Tanz
Linz/Landestheater
„Amor & Psyche?“ in Linz: Zwiespalt im Mythos der Liebe
Das Linzer Musiktheater zeigt ein provokantes neues Tanzstück von Jeroen Verbruggen
DerStandard.at
Berührende, getanzte Hommage an Freddie Mercury (Bezahlartikel)
Maurice Béjarts „Ballet for Life“ in der Wiener Stadthalle als Hommage an Freddie Mercury und an Jorge Donn.
Kurier. at
Ausstellungen/Kunst
Wien/Museen
8,4 Millionen Besuche: Bundesmuseen erreichten 2025 wieder Rekord
Belvedere und KHM-Museumsverband kamen jeweils auf über zwei Millionen Eintritte, ein starkes Besucherplus gibt es auch in der ÖNB und im MAK
DerStandard.at
Literatur/Buch
Literatur aus Ungarn
Péter Gárdos: Die tragische Geschichte des Ignaz Semmelweis
Der Regisseur Péter Gárdos scheiterte mit seinem Filmprojekt über den „Retter der Mütter“ an der ungarischen Kulturpolitik. Also schrieb er einen Roman.
DiePresse.com
Politik
Österreich
Im Ernstfall „viele Opfer“: Militär-Experte rechnet hart mit Kanzler-Vorstoß ab
In diesen unsicheren Zeiten kann sich Österreichs Bundesheer keine weiteren Verzögerungen leisten, warnt Franz-Stefan Gady zum Stocker-Vorstoß. Die Empfehlung der Heereskommission ist eindeutig: der Grundwehrdienst sollte schnellstens von derzeit sechs auf acht Monate plus zwei Monate Milizübungen über die folgenden zehn Jahre verlängert werden.
heute.at
Österreich
Um Social-Media-Verbot: Regierung streitet sogar über Schutz für Kinder
„Undurchdachtes“ Unbehagen in der Koalition: Erst die nicht akkordierte Lebensmittel-Liste, dann das Geheimnis der Volkspartei rund um die Volksbefragung zur Wehrpflicht und jetzt eine Ankündigung zu einem Social-Media-Verbot, das so nicht kommt. Binnen weniger Wochen verlieren sich die Parteien in politischen Alleingängen.
krone.at
Partei in der Krise. Max Lercher: „SPÖ hat Probleme der Leute geleugnet“
Die SPÖ hat massiv an Stimmen verloren. Für Max Lercher, steirischer SPÖ-Landeschef, liegt der Grund klar auf der Hand: „Wir haben Probleme geleugnet, die die Leute längst spürten. Jetzt kommt der harte Weg zurück zur Glaubwürdigkeit.“ Die Partei müsse sich den Sorgen der Menschen stellen, nur so lässt sich Vertrauen zurückgewinnen.
krone.at
Hört die Signale! Babler rennt um sein Leiberl. Harmoniestörer!
Man muss gar nicht mehr genau hinhören, um die Dissonanzen innerhalb der hochnervösen Dreier-Regierung mitzubekommen. In der anfangs viel beschworenen Harmonie zwischen Türkis, Rot und Pink zeigen sich nach nicht einmal einem Jahr Koalition täglich tiefere Risse.
Mehr und mehr als Harmonie-Störer entpuppt sich der Vizekanzler, der um sein sprichwörtliches Leiberl rennt: Andreas Babler, Verlierer aller Umfragen, versucht sich mit unabgesprochenen Ankündigungen wie der Lebensmittel-Steuerliste oder nun dem Social-Media-Alterslimit über den Parteitag im März zu retten, wo ihn die SPÖ an der Spitze einzementieren soll… Interessant, auf welch taube Ohren das laute Murren innerhalb der SPÖ stößt. In Zeiten, in denen Politiker – am Sonntag gerade wieder ÖVP-Kanzler Christian Stocker – gebetsmühlenartig betonen, wie wichtig es sei, „zuzuhören“. Und wie heißt es so schön in der „Internationalen“, der sozialistischen Hymne? „Hört die Signale!“
krone.at
Über den VfGH doch noch zur Diversion? Wie August Wögingers Chancen stehen
Der ÖVP-Klubchef möchte Teile der Strafprozessordnung kippen, weil man als Beschuldigter zu wenig gehört werde. Dadurch könnte in seinem Fall doch noch eine Diversion möglich werden. Zunächst einmal muss Wöginger aber darauf hoffen, dass das Landesgericht seine Idee aufnimmt. ÖVP-Klubobmann August Wöginger kämpft dafür, dass er in der „Postenschacher-Affäre“ rund um das Finanzamt Braunau eine Diversion erhält. Das Landesgericht Linz (LG) wollte sie ihm geben. Nachdem die WKStA nach einer Weisung der Oberstaatsanwaltschaft ein Rechtsmittel eingelegt hatte, entschied das Oberlandesgericht Linz (OLG) aber, dass Wöginger keine Diversion zusteht. Nun muss der Politiker am 11. Februar wieder vors Landesgericht. Gleichzeitig will er Teile des Gesetzes über die Diversion beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) zu Fall bringen. Welche Chancen hat er dabei und inwieweit könnte ihm dies nutzen?
DiePresse.com
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Unter’m Strich
Ski Alpin
Glück im Unglück? Erste Updates zu Lindsey Vonn
Da fällt wohl dem ganzen Ski-Zirkus ein Stein vom Herzen! Lindsey Vonn hatte – zumindest laut Schweizer Medien – Glück im Unglück und kann trotz ihres Sturzes in Crans-Montana wohl an den Olympischen Spielen teilnehmen.
krone.at
Minneapolis
Bruce Springsteen sang Protestlied in Minneapolis
Springsteen als Überraschungsgast bei Benefiz-Veranstaltung für die Familien von Renée Good und Alex Pretti. US-Rocklegende Bruce Springsteen ist überraschend in Minneapolis mit seinem Protestlied zu den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger aufgetreten. Er sang am Freitagabend (Ortszeit) „Streets of Minneapolis“ – eine Protesthymne gegen die umstrittenen Abschiebe-Razzien von teils vermummten Bundesbeamten. Als auf dem Tom-Morello-Konzert Überraschungsgast Springsteen auf die Bühne trat, gab es große Begeisterung im Publikum in der US-Stadt im Norden der USA.
Kurier.at
Polizei schlägt Alarm und warnt alle: „Leg sofort auf!“
In Klagenfurt häufen sich Telefonbetrügereien mit falschen Polizisten. Die Polizei warnt vor Kautionsforderungen und rät zu besonderer Vorsicht. In Klagenfurt gibt es derzeit besonders viele betrügerische Telefonanrufe. Die Kriminellen setzen dabei vor allem auf Kautionsbetrug. Sie rufen an und geben sich als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus. Am Telefon erzählen sie, dass ein naher Angehöriger – meistens Tochter oder Sohn – einen schweren Unfall verursacht habe und jetzt im Gefängnis sitzt.
heute.at
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 3. FEBRUAR 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 3. FEBRUAR 2026)
Quelle: onlinemerker.com
MAILAND: GÖTTERDÄMMERUNG hatte Premiere
Questa sera va in scena la prima di Götterdämmerung, ultima Giornata della Tetralogia wagneriana, parte della nuova produzione scaligera del Ring des Nibelungen.
Sul podio, per la serata inaugurale, @alexandersoddy, mentre le recite dal 12 febbraio saranno dirette da @simoneyoungconductor. La regia è firmata da David McVicar, che cura anche le scene insieme a @hannahpostlethwaite; i costumi sono di @emmakingsbury, la coreografia di @garethmole e le luci di David Finn.
I protagonisti sono Klaus Florian Vogt come Siegfried, @camilla.nylund.saris nei panni di Brünnhilde e @guntherfriedrichgroissbock come Hagen. Gunther, Gutrune e Alberich sono interpretati rispettivamente da Russell Braun, Olga Bezsmertna e Johannes Martin Kränzle.
Sonntag Abend fand die Premiere der Götterdämmerung statt, dem letzten Tag von Wagners Operntetralogie, die Teil der Neuinszenierung des Rings des Nibelungen an der Mailänder Scala ist. Alexander Soddy dirigiert die Premiere, die Vorstellungen ab dem 12. Februar werden von Simone Young dirigiert. Regie führt David McVicar, der zusammen mit Hannah Postlethwaite auch das Bühnenbild entwirft. Die Kostüme stammen von Emma Kingsbury, die Choreografie von Gareth Mole und das Lichtdesign von David Finn.
Die Hauptrollen spielen Klaus Florian Vogt als Siegfried, Camilla Nylund Saris als Brünnhilde und Gunther Friedrich Groissbock als Hagen. Gunther, Gutrune und Alberich werden von Russell Braun, Olga Bezsmertna bzw. Johannes Martin Kränzle verkörpert.

ZU INSTAGRAM mit zahreichen Szenenfotos
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Wien/Staatsoper: Das Luisa Miller Team und die La Traviata Sänger
Papa Germont came to visit this great couple from Luisa Miller 😉 Soon the premiere of Luisa Miller in Staatsoper Vienna. You have to see this fantastic cast. Nadine Sierra, Freddie De Tommaso, George Petean, Roberto Tagliavini, Marco Mimica alongside others.
And our first performance of La Traviata under the baton of my wonderful colleague Maestro Gianpaolo Bisanti, already on the first of February, who is coming…

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos
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UMBERTO GIORDANO’S OPERA “MARINA” WORLD PREMIERE
For the 81st Season of I Pomeriggi Musicali at the Teatro Dal Verme in Milan (Italy)

Eleonora Buratto © Gianluca Fontana
On 12 and 14 February, two international stars – soprano Eleonora Buratto and tenor Freddie De Tommaso – bring to life an unknown work by the Apulian composer
On the podium Vincenzo Milletarì
Recording by Decca
The autograph score was discovered at Yale by Andreas Gies, who prepared the critical edition for the Edizione Nazionale delle Opere di Umberto Giordano / LIM – Libreria Musicale Italiana, with the libretto reconstructed by Emanuele d’Angelo

Freddie De Tommaso © Agentur
Milano, Teatro Dal Verme
Thursday 12 February 2026, 6:45 pm – Pre-concert talk with Raffaele Mellace
Thursday 12 February 2026, 6:45 pm – Altri Pomeriggi Under30
Thursday 12 February 2026, 8:00 pm
Saturday 14 February 2026, 3:45 pm – Pre-concert talk with Raffaele Mellace
Saturday 14 February 2026, 5:00 pm
Photographs of the artists are available at the following link:
Fotos
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HAYDN-REGION NIEDERÖSTERREICH: PREISTRÄGERKONZERTE
Die Förderung junger Talente wird im Rahmen der Klassikkonzertreihe „Haydnregion Niederösterreich“ groß geschrieben. Vor diesem Hintergrund darf ich über zwei, heuer erstmalig statt findende „Preisträgerkonzerte“ informieren, mit denen der Konzertzyklus in der Winterpause nun auch in Wien präsent ist. Die beiden Konzertauftritte wurden beim „Internationalen Haydn-Wettbewerb für Klassisches Lied und Arie 2025“ als Engagement-Preise der beiden Veranstaltungsorte vergeben. Der diesjährige Internationale Haydn-Gesangswettbewerb findet von von 22. bis 24. Mai – unter Juryvorsitz von KS Angelika Kirchschlager in Schloss Rohrau statt.

Maria Hegele, Michael Linsbauer © Fabian Sorger
- Rückblick Preisträgerkonzert „Haydn meets Mozart“ (30.01.26, Mozarthaus Vienna):
Beim ausverkauften Preisträgerkonzert „Haydn meets Mozart“ am 30. Januar 2026 im Mozarthaus Vienna begaben sich Starvokalistin KS Ildikó Raimondi, Bariton Bruno Meichsner, Hauptgewinner des 7. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs 2025, und Pantelis Polychronidis am Klavier auf einen Streifzug durch das facettenreiche Lied- und Arienschaffen der Wiener Klassik. [https://www.haydnregion-noe.at/detail/preistraegerkonzert-haydn-meets-mozart-2.html]
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WIEN/Haus Hofmannsthal: Veranstaltungen im Februar 2026 im Haus Hofmannsthal

AUSSTELLUNG
Die Nachtigall des Belcanto
Ausstellung zum 80. Geburtstag von KS Edita Gruberová
Ausstellungsdauer: 10. Februar – 19. Juni 2026
Öffnungszeiten: Mo–Mi 10:00–18:00 (werktags)
Do und Fr nur nach vorheriger Vereinbarung
VERANSTALTUNGEN
Samstag, 7. Februar, 19:30
ZYKLUS: Maestro Talk I – Eine musikalische Entdeckungsreise mit Christoph Campestrini
Faszination Der Rosenkavalier – Auf der Spur des Unaussprechlichen in Wort und Ton
Christoph Campestrini, Präsentation und Klavier
Maria Nazarova, Sopran
Alexandra Kolesnikova, Mezzosopran
Der österreichische Dirigent, weithin bekannt als langjähriger musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg, lädt zu einer spannenden Erkundungsreise in die Welt der Musik, beleuchtet ungewöhnliche Querverbindungen und präsentiert im persönlichen Gespräch sowie am Flügel leidenschaftliche Plädoyers für besondere Höhepunkte der Musikgeschichte.
Anhand des Briefwechsels zwischen Hofmannsthal und Strauss wird die Entstehungsgeschichte dieses Jahrhundertwerks rekonstruiert. Dabei wird – gemeinsam mit den beiden Sängerinnen – sowohl den vielen feinen zwischenmenschlichen Regungen, die oft nur bewusst angedeutet werden, um die Vorstellungskraft der Zuhörer anzuregen, als auch den musikalischen Wundern dieser Meisterpartitur nachgespürt.
Der Zyklus besteht aus drei Abenden.
Dienstag, 10. Februar, 19:30
Die Nachtigall des Belcanto – Eröffnung der Ausstellung zum 80. Geburtstag von KS Edita Gruberová
Durch den Abend führt Markus Vorzellner
Wir feiern das Lebenswerk einer der größten Sopranistinnen unserer Zeit – einer Künstlerin, die mit ihrer unverwechselbaren Stimme und einzigartigen Bühnenpräsenz Operngeschichte geschrieben hat.
Geboren 1946 in Bratislava, begann Edita Gruberová 1968 ihre Karriere mit dem Debüt als Rosina in Il barbiere di Siviglia in ihrer Heimatstadt. Ihren internationalen Durchbruch erzielte sie 1970 an der Wiener Staatsoper als Königin der Nacht in Die Zauberflöte. Besonders berühmt wurde sie durch ihre Meisterschaft im Belcanto-Repertoire; mit großer Ausdruckskraft und Faszination verkörperte sie Rollen wie Lucia in Lucia di Lammermoor, Norma oder Zerbinetta in Ariadne auf Naxos. Über fünf Jahrzehnte hinweg begeisterte sie das Publikum weltweit, ihre letzte große Bühnenrolle sang sie 2019 als Elisabetta in Roberto Devereux. Dieser Abend ist eine Hommage an ihre Kunst, ihre Persönlichkeit und ihre herausragende Karriere. Freuen Sie sich auf musikalische Höhepunkte, persönliche Erinnerungen und berührende Momente – ein Dank an eine Künstlerin, die Generationen inspiriert und begeistert hat.
Ausstellungsdauer: 10. Februar bis 19. Juni 2026
Samstag, 14. Februar, 19:00
Love Is in the Air
Konzert der Jungen Schubertiade Wien
Jenni Hietala, Sopran FI
Katariná Porubanová, Mezzosopran SK
Lukas Schmidt, Tenor DE
Gulnara Arcaini, Klavier RU-TA
Die Junge Schubertiade Wien lädt Sie zu einem festlichen Valentinstagskonzert ein – einem Abend, der ganz im Zeichen der Liebe in all ihren Facetten steht. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm mit Duetten, Arien und Liedern aus dem klassischen Repertoire – von zarter Sehnsucht bis zu glühender Leidenschaft. Junge Künstlerinnen und Künstler interpretieren Werke großer Meister, die das Thema Liebe in berührende Klänge und zeitlose Schönheit verwandelt haben. Lassen Sie sich von der Magie der Musik umhüllen und genießen Sie einen romantischen Abend voller Gefühl und Klang.
Veranstaltet von JSW-Kurt Deutsch (www.junge-schubertiade-wien.com)
www.ticketlotse.com/love
Dienstag, 17. Februar, 19:30
Es wäre nicht Wien
Ein Panoptikum der guten Laune
Walter Gellert, Wort
Massimo Stefanizzi, Gitarre
Lachen am Faschingsdienstag – das garantieren Walter Gellert und Gitarrist Massimo Stefanizzi auch heuer wieder zum stimmungsvollen Ausklang der Faschingszeit. Zu hören sind heitere Geschichten und Gedichte, pointierte Künstleranekdoten und humorvolle Witze – mit Texten unter anderem von Anton Kuh, Josef Weinheber, Fritz Grünbaum, Joseph Roth, Ottokar Tann-Bergler und Rudolf Stürzer. Erfahren Sie, warum sich Faulheit lohnt, ob man an den Storch glauben sollte und warum es besser ist, einen unangekündigten Besucher gar nicht erst in die Wohnung hereinzubitten.
Für die passende musikalische Umrahmung sorgt – wie schon im Vorjahr – Massimo Stefanizzi: Er hat für diesen Abend Tänze und andere musikalische Kostbarkeiten für Gitarre ausgewählt. Freuen Sie sich auf zwei Stunden bester Unterhaltung!
Freitag, 27. Februar, 19:30
Aus der Ferne
Große Werke in kleiner Besetzung
Trio Charoux:
Agnes Zehetner, Querflöte
Ulrike Schöberl, Oboe/Englischhorn
Angela Kail, Violoncello
Anneliese Prilhofer, Lesung
Mobilität ist nicht erst in unserer Zeit ein wichtiges Thema, sondern war bereits in den vergangenen Jahrhunderten ein essenzieller Bestandteil des Künstlerlebens. Allgemein bekannt sind etwa die Konzertreisen der Familie Mozart oder des Virtuosen Franz Liszt. Das Trio Charoux tritt in die Fußspuren jener Komponisten, die freiwillig oder unfreiwillig ihre Heimat verließen und im Ausland Erfolge feierten. Die musikalische Reise führt quer durch Europa bis auf den amerikanischen Kontinent, dabei erklingen Werke u. a. von Joseph Haydn, Antonín Dvořák, Isaac Albéniz, Erich Wolfgang Korngold und Hans Zimmer.
Anneliese Prilhofer liest aus Briefen und Berichten der Weltreisenden und erzählt aus ihren bewegten Lebensgeschichten.
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