Foto: Tetelman (c) Ben Wolf
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 8. FEBRUAR 2026
München/ Bayerische Staatsoper
„Ich habe alle angequatscht“: Jonathan Tetelman singt in München Gounods Faust
Selbstbewusst, souverän, charismatisch und mit Entertainer-Qualitäten: Jonathan Tetelman wird in der Opernszene hoch gehandelt. An der Bayerischen Staatsoper ist er nun in Gounods „Faust“ zu erleben. Eine Begegnung. Es ist die berühmteste Anmache der Literaturgeschichte. „Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, meinen Arm und Geleit ihr anzutragen?“ Er: Faust. Sie: Gretchen. Das Ergebnis ist bekannt. Ein uneheliches, später ertränktes Kind, dazu ein schuldbeladener Lover plus die himmlische Erlösung für die Missbrauchte.
Muenchner Merkur.de
Tenor Jonathan Tetelmann vor seinem Auftritt beim Semperopernball: „Oper ist für mich wie Religion“
In „Tosca“ stand der bekannte Sänger vor Jahren erstmals auf der Bühne der Semperoper. Er liebt das Haus und das Orchester. Dass er nun beim Ball singen darf, freut ihn deshalb umso mehr. Allein ist er nicht nach Dresden gekommen.
saechsische.de. semperopernball
„Luisa Miller“: Verschollenes Meisterwerk feiert Premiere in Wien
01:19 Min.ZIB & Info. Kurzvideo
Die Wiener Staatsoper holt ein lange verschollenes Meisterwerk zurück: Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ wird nach 35 Jahren erstmals wieder am Haus gezeigt. Das Werk, inspiriert von Schillers „Kabale und Liebe“, gilt als Schlüsseloper in Verdis Schaffen. Premiere war am Samstagabend. Die Wiener Staatsoper holt ein lange verschollenes Meisterwerk zurück: Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ wird nach 35 Jahren erstmals wieder am Haus gezeigt. Das Werk, inspiriert von Schillers „Kabale und Liebe“, gilt als Schlüsseloper in Verdis Schaffen. Premiere war am Samstagabend.
https://on.orf.at/video/14310414/16031935/luisa-miller-verschollenes-meisterwerk-feiert-premiere-in-wien
Wien/ Opernball
Details am Opernball: Stargeigerin Lidia Baich verzaubert in Violettblau
Wenn sich die heimische Prominenz für den 68. Opernball in Folge rüstet, zählen die Details. Stargeigerin Lidia Baich setzt heuer auf Violettblau von Modedesigner Christian Seibold, ergänzt durch einen roten Akzent und edlen Schmuck von MAZBANI.
https://www.krone.at/4036957
Wien
Vorbericht: „Luisa Miller“: Unschuldiges, süßes Dorfmädchen!
Über 40 Jahre nach der letzten Neuproduktion kehrt Giuseppe Verdis „Luisa Miller“ in einer Neuinszenierung von Hausdebütant Philipp Grigorian zurück an das Haus am Ring. In der Titelpartie ist in ihrer ersten Staatsopern-Premiere Nadine Sierra zu erleben. Wir baten die 37-jährige US-Sopranistin zum Gespräch!
https://www.krone.at/4037726
Salzburg
Machtkampf in Salzburg: Stürzt der König über eine Intrige?
Gelbe Karten, Lügenvorwürfe, Jedermann-Moment: Was wird da gerade bei den Salzburger Festspielen geboten? Wer kämpft hier gegen wen? Und vor allem: Steckt eine Intrige dahinter? „Machtkampf bei den Salzburger Festspielen“, titelte der Bayerische Rundfunk schon vor drei Jahren. Damals wurde das schlechte Verhältnis zwischen dem Festspiel-Intendanten Markus Hinterhäuser und der neuen Festspielpräsidentin Kristina Hammer öffentlich. Hammer, die im November 2021 vom Kuratorium als Nachfolgerin der wegen ihrer kulturpolitisch geschickten Umtriebigkeit geschätzten Helga Rabl-Stadler präsentiert wurde, musste im direkten Vergleich blass und blauäugig wirken.
FrankfurterAllgemeine.net.salzburger.machtkämpfe
Graz
„Wozzeck“-Premiere an Grazer Oper
Am 13. Februar erstmals Alban Bergs packende Story auf der Bühne. Generationen von Maturanten in den Mittelschulen durften/mussten sich im Unterricht mit Georg Büchners Dramenfragment auseinandersetzen. Nun kommt Georg Büchners packende Story zwischen Drama, Mordfall und Sozialstudie in der Oper von Alban Berg wieder auf eine Grazer Bühne. Dieser revolutionierte 1925 damit die Operntradition.
https://www.klippmagazin.at/kultur-1/wozzeck-premiere-an-grazer-oper
Linz
Sa., 7. Februar 2026: LINZ (Musiktheater): Giacomo Puccini, Turandot (mit Berio-Finale)
Die Linzer „Turandot“ ist insofern eine Besonderheit, als sie mit Luciano Berios 2002 uraufgeführtem Finale gespielt wird, und obzwar ich diese Oper am liebsten unvollendet hören würde (also Schluss nach Liùs Tod), finde ich den Berio-Schluss hörenswert, denn er ist deutlich weniger banal als das übliche Alfano-Finale und verklingt recht still (was Puccini angeblich wollte, aber „nichts Genaues weiß man nicht“); er verbindet „moderne“ Musik mit Puccini-Zitaten, meiner Meinung nach auf eine sehr gelungene Art. Mir ist klar, dass es wegen der Aufführungsrechte noch lange dauern wird, bis sich Opernhäuser diesen Schluss großflächig leisten können, aber wenn es so weit ist, sollte man sich seiner erinnern und ihn öfter als derzeit aufführen, der Gesamteindruck dieser Oper gewinnt nämlich durch das nicht so plakative Berio-Finale.
forumconbrio.com
Hamburg
Was kann Oper in einer verrückt gewordenen Welt leisten?
Wie kann die Psyche die heutige Zeit verarbeiten? Wie bleiben wir handlungs- und gesellschaftsfähig? Vielleicht liegt die Lösung darin, wahnsinnig zu werden. Dazu regt eine Oper in Hamburg an.
SWR-kultur.musik.de
Regensburg
Joseph-Beer-Operette „Polnische Hochzeit“ in Regensburg
Sendung „Fazit“/ Audio von Jörn Florian Fuchs (6,38 Minuten)
deutschlandfunk.de,audio
Berlin
Marsch und Mysterium: Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt Bruckners Achte (Bezahlartikel)
Ein Gebirge aus 80 Minuten Musik: Vladimir Jurowski und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin erklimmen im Berliner Konzerthaus Anton Bruckners längste Symponie.
Tagesspiegel.at.kultur.marsch.und.mysterium
Köln
Oberbürgermeister vergleicht Oper mit Elbphilharmonie
Die Kölner Oper steht für ein Sanierungsdebakel. Der neue Kölner Oberbürgermeister sieht dennoch eine strahlende Zukunft für die Kulturstätte.
koeln.de.region.vergleich
Nächster Operetten-Boulevard am 15. Februar Polnisch-persische Charaden
Das BR-KLASSIK Operetten-Magazin mit aktuellen Themen, Tipps und Informationen. Sendungshinweis: Sonntag, 08.02., 18.00 – 22.00 Uhr auf BR-KLASSIK
Charles Gounod: „FAUST“ – Live aus dem Münchner Nationaltheater mit dem Bayerischen Staatsopernchor und Bayerischen Staatsorchester, Leitung: Nathalie Stutzmann – Infos hier. Nächster Operetten-Boulevard am 15. Februar – Moderation: Stefan Frey
BR-Klassik.de.
Weiden
Star-Sopranistin Regula Mühlemann gibt ihr Debüt bei den „Weidener Meisterkonzerten“:
Am 6. März in Weiden. In der internationalen Opern- und Konzertwelt gilt die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann längst nicht mehr als Geheimtipp. Zusammen mit Klavierpartnerin Tatiana Korsunskaya macht sie jetzt bei den „Weidener Meisterkonzerten“ Station. Eine Karriere als Pop-Sängerin war für Regula Mühlemann tatsächlich eine Option. Zum Glück für das Publikum der „Weidener Meisterkonzerte“ entschied sich die 39-jährige Schweizerin dann aber doch für das vergleichsweise viel weitere und vielfältigere Feld der Klassik.
o-netz.de.oberpfalz
Feuilleton
„Den Moment zu genießen, ist ein großes Privileg“
Regula Mühlemann über die Stärken, Pflichten und kulturellen Eigenheiten der Schweiz – und den Prozess, künstlerisch zu reifen.
https://www.concerti.de/interviews/regula-muehlemann-2026/
Links zu englischsprachigen Artikeln
Paris
Ralph Fiennes takes on Tchaikovsky in his deft opera debut
The actor serves it straight with a simple but sophisticated staging of Eugene Onegin for the Paris Opéra
TheObserver.co.uk.fennes
Helsinki
Finnish National Opera 2025-26 Review:
The Morning Star World Premiere of Fagerlund’s Uncanny Glow of Meaning
https://operawire.com/finnish-national-opera-2025-26-review-the-morning-star/
London
‚Così fan tutte‘ review — this carnival-themed
Mozart opera is a non-stop candyfloss-flavoured romp Read our review of Così fan tutte, directed by Phelim McDermott, now in performances at the London Coliseum to 21 February.
https://www.londontheatre.co.uk/reviews/cosi-fan-tutte-review-london-coliseum
Bleeding and dancing: Mark Ravenhill gets his teeth into Salome
https://bachtrack.com/de_DE/interview-mark-ravenhill-salome-regents-opera-january-2026
Classical Mixtape: A Live Takeover review – one queue after another mars orchestral jamboree
Six world-class orchestras in one night sounds like a surefire hit – but the programming was uninspired and there was far too much standing in line
TheGuardian.com.classical
New York
More than a material girl
The vivacious MANON! at Heartbeat Opera makes a strong case for the return of opera in translation.
https://parterre.com/2026/02/05/more-than-a-material-girl/
Yannick, Met Orchestra and Leonard deftly distill American music in Carnegie series
NewYork.classical.review
Boston
Smith’s rich music, Tchaikovsky ballet highlight BSO program
https://bostonclassicalreview.com/2026/02/smiths-rich-music-tchaikovsky-ballet-highlight-bso-program/
Cleveland
Manacorda and Hadelich bring fresh life to familiar and unfamiliar works in Cleveland
seenandheard.international.com.manacorda
Recordings
Q & A: Christopher Tin on a New ‘Turandot’ Ending & His Relationship to Puccini’s Final Opera
operawie.com.turandot
Hans Zender: Schubert’s Winterreise (Allan Clayton, Aurora Orchestra, Nicholas Collon)
Clayton brings focus and intensity to Zender’s phantasmagoria of colour
limelight.arts.com
Ballett / Tanz
Hannover
Tanzfestival Hannover: Der schwere Weg zur Freiheit (Bezahlartikel)
Die Erinnerung an schwarze Opfer von Polizeigewalt: Das Festival „Real Dance“ in Hannover präsentiert eine Uraufführung von Kyle Abraham.
FrankfuterAllgemeine.net.feuilleton
London
World ballet stars and future talents on offer at Ballet Night’s Decadance
https://bachtrack.com/de_DE/review-ballet-nights-decadance-cadogan-hall-london-february-2026
Review: Compagnie le Fils du Grand Réseau in Bigre/Fish Bowl
Graham Watts sees a clever and often funny show, performed superbly by three excellent mime actors – the Compagnie le Fils du Grand Réseau in Bigre/Fish Bowl https://www.gramilano.com/2026/02/compagnie-le-fils-du-grand-reseau/
Sprechtheater
Wien
Burgschauspieler Daniel Jesch: „Früher waren die Wiener ruppiger“ (Bezahlartikel)
Der Burgschauspieler Daniel Jesch steht ab nächster Woche als Hamlets Onkel Claudius auf der Bühne der Josefstadt. Über seinen Ruf als Einspringer, Ressentiments gegenüber Piefkes und die Frage, ob ein schlechter Mann ein guter König sein kann.
DiePesse.com.danieljesch
Wien
Festsaal, Hundsturm, Volx: künftig ein „Raum für lebendiges Theater“ (Bezahlartikel)
2024 zog sich das Volkstheater zurück, nun eröffnen dort die Choreografinnen Nadja Puttner und Jasmin Avissar „DAS Margareten
Kurier.at.nadja Puttner
Linz
Thymian, Teletubbies und verlogene Moral
Zwischen Nähe und Misstrauen, Liebe und Schuld steht eine Entscheidung, die nicht rückgängig zu machen ist: Regisseurin Anna-Katharina Wurz brachte auf der Studiobühne des Linzer Landestheaters das moderne Volksstück „Verräter“ von Lisa Wentz zur Uraufführung. Ein bedrückender Abend.
https://www.krone.at/4038197
Politik
Österreich
Kanzler Stocker: „Ja, ich war ein Gastpatient“
Kanzler Christian Stocker wurde als Niederösterreicher in Wien operiert, „wurde aber nicht bevorzugt behandelt“. Im „Krone“-Interview erklärt der ÖVP-Chef, wieso Asylwerber aus seiner Sicht nur eingeschränkte Medizinversorgung bekommen sollen. Und trotz Streit sieht er die Regierung nicht gefährdet.
https://www.krone.at/4037702
Wissenschaft
Wie groß ist das Universum? Die Antwort auf diese Frage können wir einfach nicht verstehen
Wir nehmen uns in vieler Hinsicht viel zu wichtig – und in anderer Hinsicht nehmen wir uns nicht wichtig genug. Schaut man sich den Zustand der Menschheit und der Erde an, angefangen beim Klimawandel bis hin zu Gefahren wie einem Atomkrieg, sollten wir uns wirklich bemühen, eine lebenswerte Erde zu erhalten. Ist Dynamik der ständigen Ausdehnung verantwortlich dafür, dass man davon spricht, dass das Universum unendlich groß ist?“Stell dir das Größte vor, was du dir vorstellen kannst, und dann stell dir noch etwas Größeres vor. Und dann stell dir vor, es ist unvorstellbar größer als das. Das ist immer noch viel zu klein.“
https://www.gmx.net/magazine/wissen/weltraum/antwort-frage-verstehen-41867504
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Unter’m Strich
Epstein und die Deutsche: Manchmal schrieben sie sich minütlich
In den Epstein-Files finden sich Tausende Namen. Die meisten tauchen nur einmal auf – in Terminlisten, in beiläufigen Mails, ohne erkennbare Beziehung. Eine Deutsche hinterlässt aber über Jahre eine Spur, die von enger Freundschaft zeugt. Meist sind die E-Mails unspektakulär: Es geht darin um Terminanfragen, Reisepläne, Gefälligkeiten. Manchmal ist der Inhalt banal, nie strafbar. Und dennoch sind die Mails brisant. Sie zeigen, dass eine deutsche Unternehmerin eng mit Jeffrey Epstein verbunden war. Nicole Junkermann tauschte sich über Jahre regelmäßig mit dem schwerreichen US-Amerikaner aus – persönlich, strategisch, über Projekte, Netzwerke und private Fragen.
t.online.de.epstein
Deutschland
Pestvogel in Deutschland gesichtet: Was es zu bedeuten hat
Der Pestvogel ist zurzeit in Teilen Norddeutschlands zu sehen. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um den Einfall einer invasiven Art, sondern um ein seltenes Naturphänomen, das besonders Vogelliebhaber:innen Freude bringt. Die Bezeichnung hat laut dem NDR ihren Ursprung im Mittelalter. Damals konnten sich die Menschen das Auftauchen und Verschwinden der fremdartigen Vögel nicht erklären. Sie wurden daher als unglücksbringende Vorboten geachtet, die die Menschen auf anstehende Krisen wie Pandemien oder Hungersnöte aufmerksam machen sollten. Heute spricht man von Invasionsvögeln. Doch auch dieser Name kann schnell in die Irre führen, denn der Pestvogel ist keine invasive Art und gehört nicht zu den Neozoen. Die Bezeichnung „Invasionsvogel“ bezieht sich in allgemeinerem Sinne auf das Verhalten der Seidenschwänze, erklärt der NABU: Sie kommen alle paar Jahre invasionsartig nach Deutschland, um dann nach wenigen Wochen wieder zu verschwinden.
utopia.de
Protest eingelegt
„Inakzeptabel!“ Streit um Olympia-Queen eskaliert
Große Aufregung um Jutta Leerdam: Die „Olympia-Queen“ hätte nach ihrem 1000-Meter-Training eigentlich mit der gesamten niederländischen Presse sprechen sollen. Doch die Eisschnellläuferin hatte einen anderen Plan. Vor ihrem Antreten bei den Olympischen Spielen war Jutta Leerdam der Presse aus dem Weg gegangen. Als Reaktion legte der niederländische Journalistenverband (NSP) offiziellen Protest beim Team ein. „Das ist unangemessen, inakzeptabel, eines Teams unwürdig und zeugt von wenig Respekt vor den niederländischen Medien und insbesondere der niederländischen Öffentlichkeit“, hieß es.
https://www.krone.at/4039474
Olympische Winterspiele
Schweizer rast zu Gold
ÖSV-Abfahrer gehen bei Olympia-Spektakel leer aus. Österreichs Herren sind bei der Olympia-Abfahrt in Bormio am Samstag leer ausgegangen. Gold schnappte sich der Schweizer Franjo von Allmen. Dahinter landeten die Italiener Giovanni Franzoni (+0,20 Sekunden) und Dominik Paris (+0,50) auf den Plätzen zwei und drei. Der Schweizer Superstar Marco Odermatt (+0,70) blieb als Vierter ohne Medaille in der Königsdisziplin. Als bester Österreicher landete Vincent Kriechmayr (+0,77) auf Rang sechs. Knapp dahinter landete Daniel Hemetsberger (+0,97).
https://www.krone.at/4038044
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 8. FEBRUAR 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 8. FEBRUAR 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Staatsoper: LUISA MILLER-Premiere: Ein Debakel . Quousque tandem abutere, Roscic, patientia nostra? Wie lange wollen Sie uns wirklich noch quälen?

WIEN / Staatsoper:
LUISA MILLER von Giuseppe Verdi
Premiere: 7. Februar 2026
Alles aussteigen!
Die schäbige Straßenbahn-Haltstelle, die am rechten Bühnenrand steht, erinnert an Zeiten, als es noch Schaffner gab, die an der Endstation „Alles aussteigen!“ riefen. Was die neue „Luisa Miller“-Produktion der Wiener Staatsoper betrifft, so kann man Opernfreunden nur dringend empfehlen, gar nicht erst einzusteigen. In diesem Fall erfüllt eher eine Radioübertragung alle Bedürfnisse. Denn von „Luisa Millier“ (wir wissen schon, Schillers „Kabale und Liebe“ für Verdi in die Tiroler Berge versetzt, aber noch immer die Geschichte von gesellschaftlichen Brüchen, die Hilflosigkeit der Armen und die perfide Rücksichtslosigkeit der Reichen) keine Spur…
…Quousque tandem abutere, Roscic, patientia nostra?
Zum Premierenbericht von Renate Wagner
Wiener Staatsoper: 7.2. 2026 Premiere LUISA MILLER

Wenn der Regisseur Opern hasst
Philipp Grigorian, russischer Theaterregisseur, mit Referenzen aus Wuppertal und Gießen, wurde an die Wiener Staatsoper engagiert, um die an diesem Haus zuletzt im Jahre 1990 aufgeführte Luisa Miller nach Schillers „Kabale und Liebe“ neu zu inszenieren. Das Ergebnis: Ein sinnbefreites Augenkrankheiten verursachendes Desaster, natürlich „nur“ zweitplatziert im Ranking der missglückten Inszenierungen dieser Intendanz nach dem unschlagbaren Don Carlo, ähnlich erfreulich wie Tristan und Lohengrin. Er versteht Verdis 1849 uraufgeführtes Melodramma tragico offensichtlich als Parodie und lässt kein Klischee aus,
Zum Premierenbericht von Sabine Längle
–-
Wiener Staatsoper: 07.02.2026 SO „Luisa Miller“ – Premiere

Freddie De Tommaso, Nadine Sierra, George Petean. Foto: Dem Trailer entnommen
Nun also Verdi, dieses Mal hat es seine kostbare, aber sträflich unterschätzte Oper „Luisa Miller“ erwischt. Man ist es eigentlich leid, immer öfter von misslungenen Produktionen zu schreiben, aber wie sonst sollte man die hilflosen Versuche, ein Werk „neu zu interpretieren“ beurteilen? Dass es Eifersucht, Leidenschaft, Ränke und Zwietracht zu allen Zeiten gab und noch gibt, ist unbestritten. Dass man Werktreue nicht achtet, sondern nach Aufmerksamkeit giert, indem man Unsägliches auf der Bühne zeigt, ebenso.
Zum Premierenbericht von Johannes Marksteiner
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München/ Bayerische Staatsoper: Heute Premiere „Faust“

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Mit Wagners «Ring» nach New York : Orchester der Oper Zürich debütiert in den USA an der Carnegie Hall
Im März 2027 wird das Opernhaus Zürich sein Debüt in den Vereinigten Staaten feiern und Richard Wagners «Der Ring des Nibelungen» in einen der weltweit renommiertesten Konzertsäle bringen. Der komplette «Ring»-Zyklus wird in konzertanter Form erstmals in der Geschichte der Carnegie Hall aufgeführt.
Vom 18. bis 23. März 2027 debütiert das Orchester der Oper Zürich mit dem vierteiligen «Ring»-Zyklus in New York. Geleitet werden die Aufführungen von Gianandrea Noseda, Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Der gebürtige Italiener interpretiert Wagners Tetralogie gemeinsam mit einer hochkarätigen internationalen Besetzung, die eigens für diese Konzertreihe zusammengestellt wurde. Zu den Solistinnen und Solisten zählen unter anderem Michael Volle (Wotan / Der Wanderer), Klaus Florian Vogt (Siegfried und Siegmund) sowie Camilla Nylund (Brünnhilde).
Gianandrea Noseda, seit August 2021 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, setzte einen international vielbeachteten künstlerischen Meilenstein, als er im Mai 2024 zwei komplette «Ring»-Zyklen in einer Neuinszenierung dirigierte. Ein Ereignis, das von der internationalen Kritik einhellig gefeiert wurde.
Die vier Opern – «Das Rheingold», «Die Walküre», «Siegfried» und «Götterdämmerung» – werden in konzertanter Form über sechs Tagehinweg aufgeführt. Diese Präsentation ermöglicht eine besondere Konzentration auf die musikalische Architektur des Werks sowie auf die klangliche Kraft des Orchesters und die Ausdruckstiefe der Stimmen.
Über mehr als ein Jahrhundert hinweg haben herausragende Wagner-Interpretinnen und -Interpreten die Geschichte der Carnegie Hall geprägt. Zu den historischen Höhepunkten zählen Aufführungen von «Der fliegende Holländer» und «Das Rheingold» unter Sir Georg Solti sowie später «Tristan und Isolde» unter Daniel Barenboim.
Mit der erstmaligen Aufführung des vollständigen «Ring des Nibelungen» schreiben die Carnegie Hall und das Opernhaus Zürich im Frühjahr 2027 gemeinsam ein neues Kapitel ihrer Musikgeschichte.
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With Wagner’s “Ring” to New York
Orchestra of the Zurich Opera House Makes Its U.S. Debut at Carnegie Hall
In March 2027, Zurich Opera House will make its debut in the United States, bringing Richard Wagner’s “Der Ring des Nibelungen” to one of the world’s most prestigious concert halls. The complete “Ring” cycle will be performed in concert form at Carnegie Hall for the first time in the venue’s history.
From 18 to 23 March 2027, the Orchestra of the Zurich Opera House will make its New York debut with the four-part “Ring” cycle. The performances will be conducted by Gianandrea Noseda, General Music Director of Zurich Opera House. The Italian-born conductor leads Wagner’s tetralogy with an outstanding international cast assembled especially for this concert series. Soloists include Michael Volle(Wotan / The Wanderer), Klaus Florian Vogt (Siegfried and Siegmund), and Camilla Nylund (Brünnhilde), among others.
Gianandrea Noseda, General Music Director of Zurich Opera House since August 2021, set a major artistic milestone in May 2024 when he conducted two complete “Ring” cycles in a new production – an achievement that attracted wide international attention and was unanimously acclaimed by critics.
The four operas – “Das Rheingold”, “Die Walküre”, “Siegfried”, and “Götterdämmerung” – will be performed in concert over six days. This format allows for an exceptional focus on the work’s musical architecture, the sonic power of the orchestra, and the expressive depth of the voices.
For more than a century, outstanding Wagner interpreters have shaped Carnegie Hall’s history. Landmark performances include “Der fliegende Holländer” and “Das Rheingold” under Sir Georg Solti, followed by “Tristan und Isolde” conducted by Daniel Barenboim.
With the first-ever complete performance of “Der Ring des Nibelungen”, Carnegie Hall and Zurich Opera House will together write a new chapter in their musical history in spring 2027.
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Tag der offenen Tür bei den Tiroler Festspielen Erl mit Konzert für Tirol am 20. Juni 2026
• Spannende „Blicke hinter die Kulissen“ im Festspielhaus und im Passionsspielhaus Erl
• Führungen, Workshops, Kinderprogramm u. v. m.
• Konzert für Tirol mit Jonas Kaufmann als Sprecher in Prokofjews Musikmärchen Peter und der Wolf
• Eintritt frei

Was spielt sich eigentlich „hinter den Kulissen“ eines Opern- und Konzertbetriebs ab? Und wie kommt all das zustande, was man bei einer Aufführung auf der Bühne sieht und hört? – Wer das erfahren möchte, bekommt am Samstag, dem 20. Juni 2026 die Gelegenheit dazu. Die Tiroler Festspiele Erl laden – zum zweiten Mal in ihrer Geschichte (nach 2023) – zum Tag der offenen Tür ein und zeigen, was im Hintergrund alles erforderlich ist, damit ein Festival über die Bühne gehen kann. Und die daran beteiligten Personen erklären und demonstrieren, welche organisatorischen, technischen und handwerklichen Arbeiten dafür notwendig sind.
Neugierige jeden Alters erhalten bei freiem Eintritt die Gelegenheit, ansonsten nicht öffentlich zugängliche Bereiche des Festspielehauses Erl wie Werkstätten, Fertigungshalle und Kostümmanufaktur zu erkunden und Einblicke in die Entstehungsprozesse von Opern- und Konzertprojekten zu erhalten. Außerdem bietet der abwechslungsreiche Tag die Gelegenheit, die
Mitarbeiter:innen der Festspiele persönlich kennenzulernen. Für Kinder verschiedener Altersgruppen gibt es ein spezielles Programmangebot.
Was gibt es zu erleben: Ausstellungen verschiedener Abteilungen locken in die Foyers des Festspielhauses. Aus nächster Nähe sind Kostüme, Perücken und Requisiten zu bestaunen und im
wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Führungen zu verschiedenen Themen und in unterschiedliche Bereiche des Gebäudes werden mehrmals am Tag angeboten. Besonders für technisch Interessierte lohnt sich der Besuch auf der Bühne und der Seitenbühne sowie bei den Kollegen in der Fertigungshalle, wo Mitarbeiter u. a. Bühnen, Audio- und Videotechnik erklären und präsentieren. Auch wo und wie all die Kostüme für die Opernproduktionen der Festspiele entstehen, wird anschaulich vorgeführt – und auch, wo sie aufbewahrt werden, nämlich im Fundus.
Kinder können unter fachkundiger Anleitung in Workshops eigene Instrumente basteln und sich selbst als Dirigent:in versuchen. Außerdem finden Werkstattkonzerte statt, in denen zum Beispiel die Probenarbeit mit Sänger:innen vorgeführt wird, aber auch, wie sich Tiere und Menschen „miteinander unterhalten“ können: mittels Instrumenten, die ihre Stimmen imitieren. Wie ein Konzert vom Dirigenten mit den Musiker:innen erarbeitet wird, erleben Kinder und Erwachsene in öffentlichen Proben. Und was am Ende dabei herauskommt, bildet den krönenden Schlusspunkt des Tages:
Als besonderes Highlight präsentieren die Tiroler Festspiele Erl am Abend das Konzert für Tirol im Passionsspielhaus – ebenfalls bei freiem Eintritt. Intendant Jonas Kaufmann wird selbst als Erzähler mitwirken und durch das auf dem Programm stehende Werk führen. Dabei handelt es sich um ein Stück, das sich speziell an Kinder und die ganze Familie richtet: Sergej Prokofjews weltbekanntes und beliebtes Musikmärchen Peter und der Wolf, das vom Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung seines Chefdirigenten Asher Fisch gespielt wird.
Der Detailzeitplan zum Tag der offenen Tür wird am 23. Mai 2026 veröffentlicht. Intendant Jonas Kaufmann: „Herzliche Einladung an alle Erwachsenen und Kinder: Kommt vorbei,
wir zeigen Euch unser gesamtes Gebäude und außerdem, was wir „hinter den Kulissen“ alles tun, damit unsere Festspiele entstehen können. Und wir laden Euch auch herzlich ein, mitzumachen: In Workshops heißt es ,Learning by Doing‘ – und wer weiß, vielleicht wird ja noch aus dem einen oder anderen neugierigen Herren ein Sänger oder aus einer jungen Dame eine Dirigentin. Wir freuen uns auf Sie und Euch!“
Tag der offenen Tür
Samstag, 20. Juni 2026
9.30 bis 17.30 Uhr
Festspielhaus Erl
Mühlgraben 56a, 6343 Erl
Eintritt frei, keine Eintrittskarten und keine Anmeldung erforderlich
Konzert für Tirol
18.00 Uhr Passionsspielhaus Erl
Mühlgraben 56, 6343 Erl
Eintritt frei, Freikarten mit zugewiesenen Sitzplätzen sind aus organisatorischen Gründen verpflichtend vorab zu buchen
Wie erhält man Freikarten für das Konzert für Tirol:
Wer: Jede:r. Maximal 4 Freikarten mit zugewiesenem Sitzplatz sind pro Kund:in buchbar.
Wann:
Tickets sind buchbar
– für Mitglieder des Vereins der Freunde der Tiroler Festspiele Erl bereits ab 23. Mai 2026.
– für alle weiteren Personen ab 30. Mai 2026
Wie kommt man an Freikarten für das Konzert für Tirol:
Wer: Jede:r. Maximal 4 Freikarten mit zugewiesenem Sitzplatz sind pro Kund:in buchbar.
Wann:
Tickets sind buchbar
– für Mitglieder des Vereins der Freunde der Tiroler Festspiele Erl bereits ab 23. Mai 2026. – für alle weiteren Personen ab 30. Mai 2026.
Wie und wo:
– online über die Website www.tiroler-festspiele.at Online-Tickets werden ausschließlich als Print@home-Tickets übermittelt. Bitte beim Eintritt den QR-Code am Mobiltelefon vorzeigen oder
einen Ausdruck mitbringen.
oder
– per E-Mail oder Telefon im Kartenbüro der Tiroler Festspiele Erl. Auf diese Weise bestellte Karten müssen bis 12. Juni 2026 im Kartenbüro abgeholt werden, sonst werden sie storniert.
Was leider aus organisatorischen Gründen nicht geht:
– Kartenverkauf vor Ort an der Abendkassa
– Kartenhinterlegung und Abholung vor Ort an der Abendkassa
– Konzerteinlass ohne Ticket
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Zwickau: Einer von beiden wird der neue Generalmusikdirektor am Theater
Das Theater Plauen-Zwickau befindet sich auf der Zielgeraden bei der Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor. In der engeren Auswahl sind noch die Dirigenten Ektoras Tartanis und Stefan Neubert, wie das Theater am Freitag mitteilte. Beide werden sich demnächst dem Publikum, den Clara-Schumann-Philharmonikern und den Entscheidungsgremien präsentieren.Stefan Neubert dirigiert ein Konzert Anfang April in Plauen und Zwickau, Mitte Mai folgt Ektoras Tartanis. Nach den Auftritten wird entschieden, wer die Stelle bekommt
radio.zwickau.de

Ektoras Tartanis Stefan Neubert. Fotos: Theater Zwickau