Masako Ohta © Andreas Hein
„Jeder Tag ist eine Reise und die Reise an sich ist das Zuhause“. Haiku Lyrik soll laut Masako Ohta Assoziationen in mir wecken. So inspirieren mich die Haikus, die Musik zu hören, als würden die Töne in meinem Inneren aufgehen wie Blütenkelche im Zeitraffer: plopp plopp plopp.
Haiku-a-la-vier Winter 2026
Piano und Vortrag Masako Ohta
Arbeitszentrum der Anthroposophischen Gesellschaft, München, 10. Januar 2026
von Frank Heublein
An diesem Abend nimmt mich die Pianistin Masako Ohta auf eine Reise mit. Japanische Haiku Lyrik: 5 Silben – 7 Silben – 5 Silben, dieser Silbenrhythmus ist ins Deutsche direkt nicht übersetzbar. Verbunden mit Solopianostücken. Diese Haiku-Reisen durch die Jahreszeiten macht sie seit einigen Jahren. Sehr innige Konzerte. Ich lasse mich hineinfallen in die zweisprachig vorgetragene Lyrik wie auch in die ganze wunderbare klangliche Vielfalt, die Ohta mir präsentiert. Vom japanischen Mittelalter zur europäischen Romantik, Impressionismus, einem impressionistischen Stück von John Cage bis zu Pärts Komposition Für Alina und Ryūichi Sakamotos Energy flow als Zugabe. „Haiku-a-la-vier Winter 2026 Masako Ohta
Anthroposophischen Gesellschaft, München, 10. Januar 2026“ weiterlesen