Asya Fateyeva überzeugt mit Bach und Beatles in trautem Miteinander  

Asya Fateyeva © Jewgeni Roppel

Das Auditorium im ausverkauften Saal applaudiert begeistert. Zwei Beatles-Titel folgen als Zugabe. Das neue Konzept der Bremer Philharmoniker ist – zweifellos auch dank einer grandios aufspielenden Asya Fateyeva! – offensichtlich gut angekommen. Ein bisschen mehr Beatles hätte es gerne sein dürfen, etwas mehr Mut in Richtung „Rock’n’Roll“. Aber der Anfang ist gemacht – und gelungen. Weiter so!

Next Level: Barock’n’Roll

Johann Sebastian Bach  Suite h-Moll BWV 1067, Konzert g-Moll BWV 1058, Doppelkonzert c-Moll BWV 1060

The Beatles  “Michelle”, “In my Life”, “Yesterday”, “Blackbird” (Bearbeitung: Bo Wiget)

Asya Fateyeva  Saxofon
Renate Meyhöfer-Bratschke Cembalo
Streicher der Bremer Philharmoniker

Konzerthalle der Bremer Philharmoniker in
Halle 1, Tabakquartier Bremen,                 
13. Februar 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

Was vor 60 Jahren noch als Sakrileg gegolten hätte, findet heutzutage selbst bei eingefleischten Klassikpuristen Anklang. Nämlich Bach und die Beatles in einem Atemzug zu nennen.

Von daher ist es seitens der Bremer Philharmoniker ein Experiment ohne besonderes Risiko, diese musikalischen Wegbereiter gemeinsam in ihrem neuen Konzertformat „Next Level“ zu präsentieren. Zumal man dafür mit Asya Fateyeva eine gleichermaßen sympathisch moderierende wie spieltechnisch exzellente Saxofonistin gewinnen konnte. Die vielfach preisgekrönte Musikerin hat eine klassische Ausbildung absolviert, ist daher absolut firm auch in der barocken Sparte.

An diesem Abend ist sie mit dem Sopransaxofon angetreten, nicht ohne vorab darauf hinzuweisen, dass es sich dabei tatsächlich um ein „richtiges“, nur eben etwas höher als die bekanntere Altvariante gestimmtes Saxofon handelt. „Next Level: Barock’n’Roll, Bach und The Beatles
Halle 1,Tabakquartier Bremen, 13. Februar 2026“
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Frenetischer Jubel für musikalischen Weltfrauentag

Konstantia Gourzi © Astrid Ackermann

Zeitgenössische Gourzi-Impressionen und die hochromantische
„Mass in D“ von Ethel Smyth werden vom Bremer Publikum frenetisch bejubelt

50 Jahre Weltfrauentag

Programm:

Konstantia Gourzi: Mondaufgang am Meer op. 108 – Ouvertüre für Blechbläser und Schlagzeug
Variation 21 op. 80 für Orchester

Ethel Smyth: Mass in D für Sopran, Alt, Tenor, Bass und Orchester

Konstantia Gourzi Dirigat
Hansjörg Albrecht Dirigat
Carl-Philipp-Emanuel-Bach Chor Hamburg
Bremer Philharmoniker

Halle 1 im Tabakquartier, 9. März 2025

von Dr. Gerd Klingeberg

Man nehme ein gehöriges Maß an „Pomp-and-Circumstance“-Empire-Sound im Elgar-Style, vermische dies zu gleichen Teilen mit Verdi-Theatralik, Wagner’scher Klangwucht und Mahler-Gigantomanie.
Und hat damit eine ungefähre Vorstellung, wie die englische Komponistin Ethel Smythe den lateinischen Messetext vertont hat. „50 Jahre Weltfrauentag
Halle 1 im Tabakquartier, 9. März 2025“
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Feuerzangenbowle geht auch einfacher – und ist dabei nicht minder wirkungsvoll

Foto: Quartetto con brio / (c) Bremer Philharmoniker/YouTube.com

PhilX „Die Feuerzangenbowle“

Benedikt Vermeer Sprecher

Quartetto con brio Musikarrangements der 1930er- und 1940er-Jahre

Halle 1 Tabakquartier, 6. Dezember 2024

von Dr. Gerd Klingeberg

„Die Feuerzangenbowle“, anno 1944 unter widrigen Bedingungen mit Hauptdarsteller Heinz Rühmann gedreht, um den inzwischen vom Krieg zermürbten Deutschen ein bisschen Heiterkeit und Durchhaltevermögen zu vermitteln, ist längst zum ultimativen Kultfilm geworden; die Worte eines Professor Crey und seiner Kollegen wie auch des Pennälers Hans Pfeiffer („mit drei F“) haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt und können oftmals nahezu fehlerfrei und sogar mit passendem Zungenschlag mitgesprochen werden. „PhilX, „Die Feuerzangenbowle“
Halle 1 Tabakquartier, 6. Dezember 2024“
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