DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. MÄRZ 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. MÄRZ 2026

Bo Skovhus und Stefan Vladar © Andreas Ströbl

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 28. MÄRZ 2026

Lübeck/Theater
Skovhus singt, Vladar spielt – und das Publikum hält den Atem an
Ein Bariton von internationalem Rang, ein großartiger Pianist, der weit mehr als nur Begleiter ist, und ein Programm, das ein Kurzportrait von Gustav Mahler entwirft – das durfte ein begeistertes Publikum am 26. März 2026 im Großen Haus des Lübecker Theaters erleben. Völlig unverständlich, dass dieses besondere Konzert nicht restlos ausverkauft gewesen ist, denn dieser Liederabend war in jeder Hinsicht erlesen.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Baden-Baden
Richard Wagners „Lohengrin“ bei den Osterfestspielen in Baden-Baden
Joana Mallwitz dirigiert bei ihren ersten Osterfestspielen in Baden-Baden „Lohengrin“ von Richard Wagner. Sie spricht über Gegensätze und die Feinheiten der Inszenierung.
swr.de

Bayreuth
150 Jahre Bayreuther Festspiele. Was zum Jubiläum geplant ist
Eine Neuinszenierung von Wagners „Rienzi“, ein „kleines Festspielhaus“ für Kinder, ein Straßenfest und natürlich viel Musik: Die Bayreuther Festspiele haben in der Jubiläumssaison einiges vor. Die Highlights im Überblick.
BR-Klassik.de

Weltberühmtes Festival: Warum Bayreuth ein kleines Festspielhaus errichtet
Die Opern Wagners sind schwere Kost für die kulturelle Elite? Zum Festspieljubiläum will Intendantin Katharina Wagner dagegenhalten – und installiert ein eigenes Programm für Kinder und Jugendliche.
Tagesspiegel.de

Salzburg/Osterfestspiele mit Das Rheingold eröffnet
Osterfestspiel-„Rheingold“: Noch ein Machtkampf in Salzburg
In Salzburg geht es derzeit archaisch zu. Nicht nur hinter der Bühne, sondern nun auch wieder auf derselben. Schließlich wird an der Salzach – man hätte es im personellen Tumult der vergangenen Wochen beinahe vergessen – auch noch Musiktheater gespielt. Mit dem „Rheingold“ haben am Freitagabend die Osterfestspiele ihre heurige Opernpremiere vom Stapel gelassen – und was für eine.
puls24.at

Wien/Musikverein
Die Bamberger im Musikverein: Diesem Elternschmerz fehlten berührende Soli (Bezahlartikel)
Zwiespältige Eindrücke hinterließ der zweite Abend der Bamberger Symphoniker unter Jakub Hrůša im Goldenen Saal, der Dvořáks „Stabat Mater“ galt.
DiePresse.com

Kommentar
Von Salzburg bis KHM: Es braucht mehr, nicht weniger „Wohlverhalten“
Mobbing-Vorwürfe im KHM, Streit bei den Salzburger Festspielen und am Landestheater Vorarlberg: Warum jene irren, die sich am Begriff des „Wohlverhaltens“ stoßen
DerStandard.at

Salzburg
GAU now! Die Salzburger Festspiele stürzen in eine Krise von unabsehbarem Ausmaß
Im verflixten zehnten Jahr seiner Intendanz hat es Markus Hinterhäuser erwischt. Nach Wochen des öffentlichen Nahkampfs mit dem Kuratorium der Salzburger Festspiele, in dem sich Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Bürgermeister Bernhard Auinger besonders antagonistisch hervortaten, wurde Hinterhäuser erst noch herablassend, aber erfolglos mit Gnadenangeboten („bis Ende 2027?“) bedacht, nun mit sofortiger Wirkung bis Ende September 2026 beurlaubt. Den längst unterschriebenen Vertrag, der danach bis 2031 wirksam werden sollte, hat das Kuratorium für nichtig erklärt. Hinterhäuser sieht das anders, insofern werden die Anwälte beider Seiten längerfristig zu tun haben, nur der Beurlaubte auch nach seinen Zwangsferien in Salzburg ganz sicher nicht mehr.
profil.at

Von wegen „GAU now“
So titelt Freitag (27.3.), am Tag nach Markus Hinterhäusers „Beurlaubung“ als Intendant durch das Kuratorium der Festspiele, das Profil online. Das ist schon extrem überspitzt. Die Festspiele werden davonkommen, schließlich sind wenig friedvolle Intendantenwechsel eher die Regel: Siehe Flimm oder Pereira. Nun also Hinterhäuser, dieser freilich nach einem guten Vierteljahrhundert verdienstvollen Wirkens für die Festspiele in unterschiedlichen Positionen. Zuerst war er in Mortier-Zeiten, also in den 1990er Jahren, Initiator der Reihe Zeitfluss, gemeinsam mit Thomas Zierhofer-Kin. Konzertchef ist er 2007 geworden, nachdem der damalige Intendant und der designierte Peter Schmidl (aus den Reihen der Wiener Philharmoniker) sich partout nicht einig geworden waren und Schmidl schließlich seinen Posten nicht antrat.
DehpunktKultur.at

So blamiert sich das angebliche „Kulturland“ (Bezahlartikel)
Ist schon einmal ein Musterschüler wegen einer Betragensnote durchgefallen? Salzburg hat jetzt einen künstlerisch und finanziell erfolgreichen Intendanten vor die Tür gesetzt, weil er sich angeblich nicht „brav“ benommen hat.
DiePresse.com

Finanzierungskrise: Sachsens Theatern steht das Wasser bis zum Hals
Sachsens Theater plagen seit Jahren finanzielle Sorgen. Steigende Kosten und knappe Kassen bringen viele Häuser zunehmend in Bedrängnis. Der Bühnenverein warnt vor Einschnitten – und fordert Lösungen. Laut Hillmann, der Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen ist, geht die Schere zwischen wachsenden Kosten und finanziellen Möglichkeiten immer weiter auseinander. Besonders angespannt sei die Lage am Theater Plauen-Zwickau. Dort stünden Einsparungen in Millionenhöhe im Raum.
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Salzburg/Festspiele
Tritt ab: Schwere Vorwürfe gegen Hinterhäuser
In die unmittelbare zeitliche Nähe fällt ein Bericht des deutschen Magazins „Der Spiegel“, in dem ehemalige Mitarbeiterinnen von Schikanen durch den Intendanten berichten. Hinterhäuser sei narzisstisch, heißt es da, er könne nicht mit Druck umgehen und gebe seine Launen unkontrolliert weiter. „Er schreit Leute an, rennt aus den Räumen, rennt wieder zurück, brüllt weiter, beschimpft unflätig“, berichtet die anonyme Quelle dem Magazin. Und: Es gebe in diesem Fall „nur einen Täter und sehr viele Opfer“. Wegen „Differenzen“ bis Ende seines Vertrags beurlaubt „Aufgrund unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen gehen die Salzburger Festspiele und Intendant Markus Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege“, heißt es offiziell von den Festspielen. Einvernehmlich wurde festgehalten, dass Hinterhäuser bis zum Ende seines laufenden Vertrags – das ist der 30. September 2026 – beurlaubt ist.
krone.at

Salzburger Festspiel-Streit: Intendant Hinterhäuser geht
Der langjährige Intendant Markus Hinterhäuser verlässt die Salzburger Festspiele nach einem Streit über seinen Führungsstil. «Aufgrund unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen gehen die Salzburger Festspiele und Intendant Markus Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege», hieß es in einer Mitteilung des Festspiel-Kuratoriums.                                    DieZeit.de

CD-Besprechung
Mit „Sosarme“ wurde eine selten zu hörende Händel-Oper neu eingespielt
Die 1732 im King’s Theatre am Londoner Haymarket uraufgeführte Opera seria stammt aus der mittleren Schaffensperiode des Komponisten. Sie war die drittletzte, die für das Theater am Haymarket geschrieben wurde, danach wurden Händels Opern im neuen Opernhaus Covent Garden uraufgeführt. Den ursprünglich vorgesehenen Schauplatz Portugal verlegte Händel in ein imaginäres orientalisches Reich, angeblich um diplomatische Irritationen zu vermeiden. Das Werk wurde vom Publikum positiv aufgenommen, und erlebte mehrere ausverkaufte Vorstellungen. Das Drama um den König Haliate und seinen Söhnen, den Stiefbrüdern Melo und Argone bietet für insgesamt sieben Solisten reichlich Gelegenheit zu virtuosen Arien, auch drei Duette sind zu hören, in Händels Opern eher eine Seltenheit.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Linz
Brucknerhaus: Die neue Saison bringt Debüts und Abschiede
„Das Brucknerhaus Linz ist die musikalische Herzkammer eines der klingendsten Landstriche Europas“, behauptet Intendant Norbert Trawöger. Der Trend gibt ihm recht: „Wir freuen uns über 250 neue Abonnenten bei den Orchesterkonzertreihen!“ Damit das auch so bleibt, hat man ein prickelndes Programm 2026/27 geschnürt.
krone.at

München
„Klassik ist kein Billigprodukt“: Interview mit Veranstalter Andreas Schessl
Gerade hat er die Konzerte der kommenden Spielzeit veröffentlicht. Andreas Schessl, Geschäftsführer von Münchenmusik und mittlerweile europaweit tätig, bietet ein Programm, das Genre-Grenzen nicht kennt – vom 50. Bühnenjubiläum Anne-Sophie Mutters bis zum „Herrn der Ringe“. Ein Gespräch über Konzertstrukturen, zu billige Karten und marode Münchner Säle.
MuenchnerMerkur.de

Dresden
„Parsifal“ in Dresden: Gurnemanz, übernehmen Sie! (Bezahlartikel)
In Dresden inszeniert Floris Visser Wagners „Parsifal“ als Zaubershow, die musikalische Leitung von Daniele Gatti bleibt schwach – aber der Sänger Georg Zeppenfeld könnte den Laden retten.
FrankfurterAllgemeine.net

Frankfurt
Oper Frankfurt: „Tristan und Isolde“, Richard Wagner
Es ist ein Abend der starken Stimmen. Daß die Frankfurter Stammkräfte ihre Exzellenz demonstrieren würden, hatte man erwartet. Claudia Mahnke gibt wieder mit ihrem glutvollen und höhensicheren Mezzo eine ideale Brangäne. Alleine ihr Wachgesang im zweiten Aufzug ist schon einen Besuch der Vorstellung wert. Auch Andreas Bauer Kanabas wiederholt seine herausragende Premierenleistung als König Marke. Stark, dunkel und mit anrührender Trauer gestaltet er seine Klage am Ende des ersten Aufzugs, die recht lang wirken kann, hier aber gerne noch länger hätte dauern können. Nicholas Brownlee schließlich ist in wenigen Jahren zum Heldenbariton mit beeindruckender Durchschlagskraft herangereift. Im neuen Münchner Ring ist er als Wotan besetzt, in Bayreuth wird er im Sommer den Holländer singen. In seiner letzten Saison als Frankfurter Ensemblemitglied formt er den Kurwenal mit nicht nachlassender Intensität zur fünften Hauptpartie.
Von Michael Demel
DerOpernfreund.de

Darmstadt
„Kain und Abel“: Nach dem Mord ein Psalm (Bezahlartikel)
Zum ersten Mal seit 112 Jahren spielt das Staatstheater Darmstadt Felix Weingartners Oper „Kain und Abel“. Daniel Cohen dirigiert, Kerem Hillel inszeniert eine filmisch-szenische Fassung.
FrankfurterAllgemeine.net

Köln
Kölner Oper kehrt nach 15 Jahren an den Offenbachplatz zurück
Nach jahrelanger Sanierung kehren Oper und Schauspiel nach Köln zurück. Eröffnung und Spielzeit starten im September.
wdr.de

Tonträger
Domenico Cimarosa: „L’Italiana in Londra“ (Podcast)
radiodrei.de

Ausstellung
Wie der Zwölftöner Arnold Schönberg als Privatmensch Sanftmut übte
Das Arnold Schönberg Center beleuchtet seinen Namenspatron in der Rolle des Gastgebers und Hausherrn: Profanes trifft auf hohe Tonkunst
DerStandard.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Zürich
Opernhaus Zürich 2025-26 Review: Aci, Galatea e Polifemo
operawire.com

Barcelona
A musically disappointing Liceu Manon Lescaut salvaged only by a magnificent Asmik Grigorian
seenandheard-international.com

London
Rigoletto review – strong revival of Mears’s violent take, with Elder revelatory in the pit
There is a touch of the Tony Sopranos about George Petean’s Rigoletto, in Oliver Mears’ 2021 staging that evokes a world of privilege, misogyny and abuse. Aida Garifullina is a convincing and elegant Gilda
TheGuardian.com

Mark Elder spins the Royal Opera’s Rigoletto into a gripping triumph (Subscription required)
The British conductor returns to lead Verdi’s compelling portrait of power, hedonism and cruelty
telegraph.co.uk

Sir Mark Elder leads a riveting Rigoletto revival at the Royal Opera House
bachtrack.com/de

Q & A: Peruvian Tenor Iván Ayón-Rivas on the Duke of Mantua,
His Royal Opera House Debut & Continuing to Study
operawire.com

The Turn of the Screw at the Royal Opera House review: commanding and unsettling    Claustrophobia and menace run rampant in this tour-de-force adaptation of Benjamin Britten’s opera
DerStandard.co.uk

Britten’s Turn of the Screw gets a vivid, atmospheric staging at the Royal Opera (Subscription required)
Punchy playing and fine singing do Britten’s fail-safe narrative justice at the Linbury Theatre
ft.com

Tamerlano, London Handel Festival, Shoreditch Town Hall review – a Trump-style tale for our times Orpha Phelan’s multi-layered production looks at tyranny over the centuries
theartsdesk.com

Freudian slip: Tamerlano recast as Trumpian tantrums at the London Handel Festival
bachtrack.com/de

A Tale of Seven Climates: Tansy Davies’s The Passion of Mary Magdalene
operatoday.com

New York
A Troubling Problem at the Heart of the Met Opera’s Big Hit (Subscription required)
Audiences are packing the theater for a new “Tristan und Isolde.” Everyone can see the same spectacle, but they probably don’t hear the same sound.
nytimes.com

Washington
Washington National Opera’s The Crucible: An American Classic, Operatized
operatoday.com

San Francisco
San Francisco Symphony’s 2026-2027 Season Boasts of Drama and Novelties
sfcv.org

Recordings
Mendelssohn: Symphonies and Oratorios album review – Andris Nelsons’ prodigious talent on full display
TheGuardian.com

The five unmissable new classical recordings this week – featuring Anne-Sophie Mutter and Sondra Radvanovsky
Featuring new recordings of Handel’s Messiah, Mendelssohn’s symphonies, Puccini arias, Tye’s Peterhouse Mass, and more
gramophone.co.uk

Ballett / Tanz

Salzburg
Damien Jalets Wanderer unter den Sternen in Salzburg Ein Tanzstück mit Stärke
„Planet [wanderer]“ bei den Osterfestspielen
DerStandard.at

Ballet / Dance
SanFrancisco
SF Ballet’s Don Quixote Is a Gorgeous, Overflowing Romp
sfcv.org

Rock/Pop/Schlager

Gabalier-Gipfel in Wien: Musiker packt über Neid, Kritiker und sein Velden-Penthouse aus
Es war ein Heimspiel auf fremdem Parkett. Thomas Beran, Brand Director von Audi Österreich, begrüßte eine illustre Runde in den modernen Räumlichkeiten in der Wiener City, um einem Phänomen auf den Grund zu gehen, das seit nunmehr 16 Jahren die Charts dominiert. Andreas Gabalier, der Mann, der Stadien füllt, präsentierte sich vor dem Wiener Live-Publikum so, wie ihn seine Fans schätzen: authentisch, verwurzelt und mit einer klaren Kante.
oe24.at

Sprechtheater

Wien/Akademietheater                                    Horváth in der Geisterbahn: „Glaube Liebe Hoffnung“, missglückt im Akademietheater (Bezahlartikel)
DiePresse.com

Ödön von Horváths Klassiker gelingt eigensinnig
Ausgesetzt unter Teufeln: Ödön von Horváths Klassiker „Glaube Liebe Hoffnung“ gelingt am Akademietheater in der Regie von Lucia Bihler  eigensinnig, ohne das Werk zu verraten
krone.at

„Glaube Liebe Hoffnung“ im Akademietheater: eine Grottenbahnfahrt (Bezahlartikel)
Regisseurin Lucia Bihler, die u.a. mit der Dramatisierung von Franz Kafkas „Verwandlung“ begeistern konnte, scheiterte
Kurier.at

Ausstellungen/Kunst

Wien/Belvedere
Nina Zimmer wird neue Direktorin des Belvedere
Die aus München stammende Kunsthistorikerin leitet derzeit das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee. Sie folgt auf Stella Rollig. Das gab Kulturminister Andreas Babler (SP) am Donnerstag in einer Pressekonferenz bekannt. Der Vertrag von Geschäftsführer Wolfgang Bergmann wird verlängert.
Kurier.at

Film

15 Jahre nach Elizabeth Taylors Tod: Zehn Fakten über die Hollywood-Diva
Über 50 Filme, zwei Oscars und acht Ehen, zwei davon mit demselben Mann – das Leben von Elizabeth Taylor (1932-2011) war so schillernd wie kaum ein anderes in Hollywood. Neben ihren zahlreichen filmischen Erfolgen und Werken – sie begann ihre Karriere bereits im Alter von zehn Jahren – prägten auch Skandale und Glamour das Leben der Filmikone, die vor 15 Jahren am 23. März 2011 starb.
Stern.de

Sport

Lindsey Vonn: „Ich bin nicht verrückt!“ – Erstes Interview nach dem Horror-Unfall
Es war der Schrei, der eine ganze Nation markerschütternd durchfuhr. In ihrem ersten großen Interview nach dem verhängnisvollen Drama von Milano-Cortina spricht Lindsey Vonn nun so offen wie nie zuvor. Lindsey Vonn, die Frau, die das Wort „Aufgeben“ zeitlebens aus ihrem Vokabular gestrichen hatte, lag im Schnee von Cortina d’Ampezzo. Es war kein gewöhnlicher Sturz; es war das jähe Ende eines Traums, der nur neun Tage vor den Olympischen Spielen in Crans-Montana mit einem Kreuzbandriss seinen Anfang nahm.
oe24.at

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Unter’m Strich

Ulmen wehrt sich über Anwalt gegen Deep-Fake-Vorwürfe: „Zu keinem Zeitpunkt hergestellt“
Anwaltskanzlei von Christian Ulmen geht ein neuem Schreiben auf Deepfake-Vorwürfe ein und bekräftigt, dass man gegen die Berichterstattung des „Spiegel“ gerichtlich vorgehen werde.
Kurier.at

Epstein-Komplizin: Großbank UBS hat Maxwell bei Versteck geholfen
Die Schweizer Großbank UBS hat der verurteilten Sexualstraftäterin Ghislaine Maxwell beim Kauf ihres Verstecks geholfen. Das geht aus Unterlagen des US-Justizministeriums hervor. Dem Geldinstitut wird vorgeworfen, im November 2019 eine Überweisung für die Vertraute des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein abgewickelt zu haben.
krone.at

Wien
Vor U6-Sperre: Notfall zeigte Verwundbarkeit von Wiens Öffi-Netz
Ein Großeinsatz am Karlsplatz zur morgendlichen Stoßzeit am Donnerstag zeigte vor der Feriensperre der U6, wie verwundbar Wiens Öffi-Netz sein kann. Und so paradox es klingt: Je mehr Fahrgäste unterwegs sind, desto größer müssen die Sperren und Umleitungen gedacht werden.
krone.at

Wien
Mysteriöser Coup: Ghanas Fußball-Nationalteam in Wiener Luxushotel beraubt!
Die Nationalmannschaft von Ghana residiert in einem Luxushotel in der Donaustadt, nur wenige Autominuten vom Stadion entfernt. Offenbar als die Kicker beim Training für das heutige Freundschaftsspiel waren, schlugen Profi-Verbrecher zu und durchwühlten Hotelzimmer. Waren die Sicherheitskameras ausgeschaltet? Brisant: Laut dem Sportminister von Ghana, Kofi Adams, hätten die Überwachungskameras der Nobelherberge zum Vorfallszeitpunkt nicht funktioniert. Bei dem Coup wurden jedenfalls zumindest zwei teure Zeitmesser der Schweizer Uhrenmarke Rolex erbeutet.
krone.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 28. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 28. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Staatsoper Berlin: Heute beginnt ab 12.00 Uhr der Vorverkauf für unsere Abonnements 2026/27 sowie für die Package-Angebote der Festtage 2027. 

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Sie erhalten diese online auf staatsoper-berlin.de, per Mail unter sowie telefonisch unter 030 – 20 35 45 55 von Mo bis Fr von 10.00 bis 18.00 Uhr und Sa, So, Feiertag von 12.00 bis 16.00 Uhr oder auch direkt an der Theaterkasse.

Zu den Festtagen 2027 erwarten Sie Puccinis Manon Lescaut in einer Neuinszenierung, Wagners Tannhäuser unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann, Beethovens 9. Symphonie zum 200. Todestag des Komponisten und ein Konzert von Joyce DiDonato. Sichern Sie sich ab Samstag, den 28. März 2026, Ihre Festtage-Packages. Wählen Sie Ihre gewünschte Kombination aus Opern- und Konzertterminen und sparen Sie bis zu 20%. Einzelkarten für die Festtage 2027 sind erst ab dem 30. Oktober 2026 erhältlich.
Zu den Festtagen 2027
Festtage-Packages buchen

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Wiener Staatsoper: Für »DIE VERKAUFTE BRAUT« am Sonntag, den 29.03.2026 steht ein Kontingent von 70 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Samstag, den 28.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper

PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

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Baden-Baden: Mit den Osterfestspielen 2026 startet der Vorverkauf für das kommende Jahr.

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Joana Mallwitz © Marco Borggreve

Im Mittelpunkt der Osterfestspiele Baden-Baden vom 20. bis 29. März 2027 steht Beethovens einzige Oper „Fidelio“. Die Neuinszenierung von Krzysztof Warlikowski feiert am 20. März im Festspielhaus Baden-Baden Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz musiziert das Mahler Chamber Orchestra. Die Titelpartien übernehmen Vera-Lotte Boecker als Leonore und Sean Panikkar als Florestan.

Neben dem „Fidelio“ steht Beethovens „Missa solemnis“ (22.3.) auf dem Programm – aufgeführt vom Royal Concertgebouw Orchestra unter Klaus Mäkelä. Als weiterer Beitrag zum Beethoven-Jubiläumsjahr spielen sie am Gründonnerstag Beethovens Fünfte Sinfonie.

Und Mozart tritt an die Seite Beethovens: Joanna Mallwitz dirigiert am Karfreitag, 26. März 2027, das Requiem. Lucas und Arthus Jussen präsentieren „Mozarts Meisterwerke“ und Seong-Jin Cho spielt in seinem Klavierabend die Fantasia in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart.  Das Bundesjugendorchester unter Cornelius Meister beschließt das Festival am Ostermontag mit Arvo Pärts „Fratres“ und Schostakowitschs Fünfter Sinfonie.

Der Vorverkauf für die Osterfestspiele Baden-Baden 2027 beginnt vorab in der Festspielhaus-App am Freitag, 27. März 2026 und am 1. April, 11 Uhr, an allen Vorverkaufsstellen und auf der Website des Festspielhauses.

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IPG/ Internationale Ignaz Josph Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal/NÖ

Einladung zum Gastkonzert „Winterreise“ am So, dem 29. März 2026 um 16 Uhr im Pleyel Kulturzentrum.

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Überarbeitete und grössere OPUS von Christos Papadopoulos bei Opera Ballet Vlaanderen

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KONZEPT UND CHOREOGRAPHIE | CHRISTOS PAPADOPOULOS
URAUFFÜHRUNG IN ANTWERPEN | 22. APRIL
URAUFFÜHRUNG IN GENT | 7. MAI

Nach dem internationalen Erfolg von Rites bieten die Tänzerinnen und Tänzer des Opera Ballet Vlaanderen mit OPUS des griechischen Star-Choreographen Christos Papadopoulos eine ganz andere Erfahrung , die einmal mehr die enorme Vielseitigkeit der Kompanie unterstreicht.

Christos Papadopoulos erobert seit einigen Jahren die internationale Tanzwelt im Sturm und verdient auch in unserem Land mehr Aufmerksamkeit. OPUS ist ein früher Klassiker, der ursprünglich für vier Tänzerinnen und Tänzer geschaffen wurde, aber speziell für das Flanders Opera Ballet für zwölf Tänzerinnen und Tänzer überarbeitet wurde.

Für seine Choreografie nahm er den ersten Contrapunctus aus Johann Sebastian Bachs Die Kunst der Fuge als Ausgangspunkt. Gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern hat er Bachs Partitur auf ihre elementaren Bestandteile reduziert und von dort aus gemeinsam mit den Tänzerinnen und Tänzern Zeile für Zeile das Musikstück rekonstruiert. Die Partitur wird so zur Vorlage für die Choreografie: mal folgt der Körper den Rhythmen, mal den Melodien, mal einem oder mehreren Instrumenten.

Dank dieser raffinierten und rigorosen Choreografie wird die musikalische Komposition entschlüsselt, und das Publikum kann zusehen und zuhören oder zuhören und zusehen und das Wesen von Bachs Musik auf neue Weise entdecken.

OPUS wurde seinerzeit als „aufregender Minimalismus“ (Het Parool) und „ebenso akribisch wie sparsam“ (De Volkskrant) gefeiert. Fans des Werks von Anne Teresa De Keersmaeker können mit dieser Produktion ihren tanzenden Herzen frönen, aber auch Bach-Fans und Liebhaber des Barocks können diese meisterhafte Musik auf eine andere Art entdecken.

Generaldirektor Jan Raes und der künstlerische Leiter Jan Vandenhouwe laden Sie herzlich zur Premiere am Mittwoch, den 22. April um 20:00 Uhr in der Oper Antwerpen oder am Donnerstag, den 7. Mai um 20:00 Uhr im Capitole Gent ein.

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Hessisches Staatsballett/Wiesbaden – Premiere: Become Ocean

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© Andreas Etter

„Become Ocean“ des Hessischen Staatsballets ist eine Hommage an die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur / Begleitende Ausstellungseröffnung
Zu einem besonderen immersiven Erlebnis lädt das Hessische Staatsballett ab Gründonnerstag, den 02. April 2026 um 19:30 Uhr mit der Wiesbaden-Premiere von „Become Ocean“ ins Große Haus. Zur gleichnamigen, mit dem Pulitzer-Preis und dem Grammy Award ausgezeichneten Komposition von John Luther Adams schuf das Choreograf*innenduo LEE\VAKULYA gemeinsam mit Sounddesignerin Fanny Thollot, Bühnenbildnerin Yoko Seyama und dem Designer Damur Huang ein sinnliches Gesamtkunstwerk, das von der Urgewalt und den endlosen Erscheinungsformen des Ozeans erzählt. Es spielt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden unter der Leitung von Alejandro Jassán. Die Produktion ist bis Mitte Juni 2026 in Wiesbaden zu erleben.

Der Komponist John Luther Adams wurde 1953 in Mississippi geboren. Nach seinem Kompositionsabschluss arbeitete er lange Zeit in Umweltschutzorganisationen – ein Engagement, das ihn nach Alaska führte, das 40 Jahre zu einer Heimat wurde. Die Landschaft des pazifischen Nordwestens – Licht, Weite, Klima – spiegelt sich in seiner Musik wider, die sich durch Elemente der Minimal Music, subtile Texturen, langsame Harmonien und räumliche Klanggestaltung auszeichnet. In den Notizen zur Partitur von „Become Ocean“ (2014) schreibt Adams: „Das Leben auf dieser Erde entstand aus dem Meer. Während das Polareis schmilzt und der Meeresspiegel steigt, stehen wir Menschen vor der Aussicht, dass wir buchstäblich wieder zu Ozean werden.“ Das epochemachende Musikstück kann als Meditation über die Klimakrise gelesen werden.

Aus dieser atmosphärisch dichten Klanglandschaft entwickelt das choreografische Duo LEE\VAKULYA eine gleichnamige Neukreation für das Hessische Staatsballett. Ihre Choreografie übersetzt die musikalische Struktur in eine Komposition von Körper, Technik und Raum. Komplettiert wird das Kunstwerk durch eine riesige, schillernde Installation von Bühnenbildnerin Yoko Seyama, die – flexibel veränderlich – in einen beständigen Dialog mit dem Licht und der Choreografie tritt.

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© Andreas Etter

Ausstellungseröffnung „Alles im Fluss!? – Wasser in der Krise“
Thematisch angelehnt zeigt das Hessische Staatstheater Wiesbaden vom 02. bis 30. April 2026 die Ausstellung „Alles im Fluss!? – Wasser in der Krise“ des Heinrich Böll Stiftungsverbunds im Foyer Kleines Haus und im Weißen Salon (Foyer 1. Rang). Die Ausstellung erklärt, wie Klima-und Wasserkrise zusammenhängen. Sie zeigt, wie unsere Art zu wirtschaften die Wassermenge und -qualität beeinflusst. Außerdem wird veranschaulicht, welche wichtige Rolle Städte und Gemeinden bei der Anpassung an den Klimawandel und beim Umgang mit Wasser zukommen kann.

Gleich drei weitere aktuelle Produktionen des Staatstheaters Wiesbaden beschäftigen sich mit den Themen Klima und Wasser: „Wenn Wolken wachsen“, eine Produktion des JUST, weckt Freude, die Natur zu entdecken. Die Oper „Schneeflöckchen“ zeigt eine Gesellschaft in einer zukünftigen neuen Eiszeit, und das Schauspiel „Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet“ erzählt, welche Abgründe zum Vorschein kommen, wenn durch die Erderwärmung das Wasser eines Sees zurückweicht. Auch in Deutschland ist der Klimawandel bereits durch den Wechsel von starker Trockenheit und heftigen Regenfällen deutlich spürbar.

Die Folgen für den immer kostbareren Schatz Wasser sind vielfältig: Ökosysteme verändern sich, Verteilungsfragen werden laut, Wirtschaft und Politik stehen vor Herausforderungen. Die Ausstellung findet mit freundlicher Unterstützung der Petra-Kelly-Stiftung statt.

LEE\VAKULYA (Choreografie)
LEE\VAKULYA sind die taiwanesische Tänzerin und Choreografin Chen-Wei Lee und der ungarische Tänzer und Choreograf Zoltán Vakulya. Das in Brüssel ansässige Duo arbeitet seit 2016 zusammen an Bühnenproduktionen, Ausstellungen sowie Performances und gehört zu den aufstrebenden Stimmen in der zeitgenössischen Tanzwelt.
Lee tanzte mit vielen renommierten Kompanien, darunter Peeping Tom, GöteborgsOperans Danskompani, Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, und von 2009 bis 2014 bei der Batsheva Dance Company. Vakulya kollaborierte neben seiner Tätigkeit als freier Choreograf mit so unterschiedlichen Künstler*innen wie HODWORKS, Mal Pelo, Wim Vandekeybus, David Zambrano, Albert Quesada oder Vera Tussing.
Die Arbeit von LEE\VAKULYA zeichnet sich durch eine fließende und zugleich präzise physische Herangehensweise aus, die die Grenzen des Körpers herausfordert und in ihren Bühnenarbeiten oft verschiedene Kompositionsstrategien miteinander verknüpft. Beim Hessischen Staatsballett liefen als Gastspiele 2022 ihr gefeiertes Duett „Together Alone“ in Darmstadt und 2023 in Wiesbaden die Deutschlandpremiere von „Burnt [the eternal long now]“ im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main. Für ihre Arbeiten wurden beide Choreografen mehrfach ausgezeichnet, so u.a. mit dem Jeon Mak Arts Award 2017 (Südkorea), TECO Award for the Art of Dance 2020 (Taiwan) oder Taishin Performing Arts Award 2023 (Taiwan).

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INTONATIONS: Jerusalem Chamber Music Festival. 11.-14. Juni 2026 im Kühlhaus Berlin

 Martha Argerich kommt im Juni für vier Konzerte zum Intonations Festival: Der Vorverkauf für das beliebte Kammermusikevent im Kühlhaus hat begonnen.

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Elena Bashkirova © Nikolaj Lund

Vom 11. – 14. Juni treffen sie sich wieder für eine Art „Familientreffen“ – herausragende Musiker:innen aus aller Welt und jeden Alters werden wieder gemeinsam im Kühlhaus auftreten. Eingeladen hat wie immer Festivalgründerin und Pianistin Elena Bashkirova persönlich: Sie stellt Jahr für Jahr ein bewegendes Programm zusammen, bei dem junge, aufstrebende Talente die Chance erhalten, mit etablierten Berühmtheiten der klassischen Musikwelt zu musizieren.

Daniel Barenboim wird am 14. Juni Mozarts Serenade für Bläser: “Gran Partita” dirigieren. Das Publikum darf sich zudem in diesem Jahr unter anderem auf die Violinist:innen Madeleine Carruzzo, Fedor Rudin, Marc Bouchkov und Lir Vaginsky, den Flötisten Emmanuel Pahud, den Oboisten und Dirigenten François Leleux, den Hornisten Ben Goldscheider, den Klarinettisten Pablo Barragán, die Pianistin Nathalia Milstein sowie die Cellist:innen Claudio BohorquezAndrei Ioniță, Tim Park und Astrig Siranossian freuen.

Einige Fotos der teilnehmenden Künstler

Weitere Informationen über das Festival finden Sie hier:
https://www.intonations-jicmf.com/whats-on
Tickets erhalten Sie unter:
https://www.eventim-light.com/de/a/65e855266d345052cd3e9f20/s/69a577092a1b6440e5ba0eb9

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Musikverein für Steiermak/Graz: Presse zum Orchesterkonzert am 23. und 24. März 2026

muka
© Musikverein Graz

Kronen Zeitung Steiermark, 25.03.2026

Satt werden mit Chopins Klang

Musikverein: Ilya Shmukler und die „Grazer“ unter Ben Glassberg

Wer auf der Suche nach dem Prototyp eines romantischen Klavierkonzerts ist, kann mit Chopins Konzert Nr. 1 nicht viel falsch machen. Satter, schwelgerischer Streicherklang paart sich mit verspielter Virtuosität am Klavier, die den romantischen Gedanken vom verträumten Genie aufleben lässt.

Für den ersten Part ließ Gastdirigent Ben Glassberg die Streicher der Grazer Philharmoniker durchaus dick auftragen. Füllig war dieser Klang, ohne oktroyierte Brüche, aber mitunter aufdringlich. Dazu zeigte sich Ilya Shmukler mit Feinheiten, stupendem Gefühl für musikalisches Timing und der nötigen Verve.

Flankiert wurde der Höhepunkt von zwei Orchesterwerken. Camille Pepins zeitgenössisches „Himmlisch Wasser“ war ein Musterbeispiel an postromantischer Orchestrierung, dem aber die Markigkeit zum beständigen Eindruck fehlte. Ecken und Kanten wurden von den Philharmonikern schließlich mit Janáčeks Sinfonietta nachgeliefert, in dem das blendend disponierte Blech f​ür den genussvollen Rundlauf sorgte.                                                  MusikvereinGraz.com

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Kleine Zeitung, 25.03.2026

Natur und Herzschmerz

Emotion, effektvoll in Töne gegossen.

Romantische Töne unterschiedlicher Art beherrschten das Konzert des Musikvereins unter Stabführung von Ben Glassberg. Auf dem Programm stand neben Musik von Leoš Janáček und Frédéric Chopin auch eine Komposition von 2023 von Camille Pépin, die unter dem Titel „Les Eaux célestes (Himmlische Wasser)“ fernöstlichen Minimalismus mit impressionistischer Duftigkeit vereinte. Es folgte Chopins Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll, dem Pianist Ilya Shmukler feine Innigkeit verlieh. Shmukler schwelgte mit den Grazer Philharmonikern gekonnt in bittersüßer Romantik.

Etwas strenger ging es bei Janáčeks „Sinfonietta“ zu. Die fünf Sätze dieses Werks, die jeweils für unterschiedliche Orchesterbesetzungen geschrieben sind, ließ Glassberg farbenprächtig und sehr präzise aufrauschen. Das Werk zeigt von sentimental-lyrischen Einschüben bis zu martialischen Bläserpassagen so ziemlich alles, was der Komponist in seinen Arbeiten zu bieten hat, und Glassberg setzte diese Werkschau effektvoll in Szene.

Karin Zehetleitner

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Neue CD bei GRAMOLA Winter & CO erschienen: Eugène Isaye. 6 Solosonaten/Sonate für 2 Violinen

Nähere Angaben zu dieser CD entnehmen Sie der Homepage www.gramola.at

6 Solosonaten/Sonate für 2 Violinen
isay
Veröffentlichungsdatum: 05.02.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993624
Bestellnummer: 99362
Der vielseitige französische Dirigent und Violinist Rémy Ballot wartet nach seinen jüngsten Kammermusikeinspielungen nun mit einem Meilenstein der Musikgeschichte für Solo-Violine auf: den Sechs Sonaten für Violine solo op. 27 des belgischen Violinisten und Komponisten Eugène Ysaÿe. Ysaÿe komponierte diese Sonaten für sechs herausragende Geiger, die in den 1920er Jahren im Zenit ihres Könnens standen. Sie bilden eine Art visionäre Zusammenschau der Errungenschaften Bachs und Paganinis und des Spektrums der romantischen Violinmusik und der französischen Schulen von Franck bis Debussy. Gemeinsam mit seiner Frau Iris Ballot gelangt auf der zweiten CD des Albums mit der Sonate für zwei Violinen ein bis heute weithin unterschätztes Werk zu Gehör, das alle musikalischen Strömungen, die es damals (1915) in der im Wandel befindlichen Epoche in Hülle und Fülle gab, in sich vereint.

 

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