Jewgeni Kissin © Amar Mehmedinovic
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2026
Wien/Musikverein
Jewgeni Kissin im Musikverein: Königsklasse der Virtuosität
Der Pianist begeisterte bei seinem alljährlichen Solo-Abend. Es gibt eigentlich nur eine Sache, die Jewgeni Kissin in der ersten Konzerthälfte im Musikverein nicht recht glückt, und das ist: ein überzeugendes Lächeln. Mögen sich seine Mundwinkel auch heben: Der Blick bleibt angespannt. Kein Wunder, hat sich der Tastenvirtuose doch für den Abend allerlei tückische Stücke verordnet – und steht entsprechend unter Strom.
DerStandard.at
Jewgenij Kissin im Musikverein: Virtuose, furiose Exzesse (Bezahlartikel)
Pianist Jewgenij Kissin spielte Liszt, Schumann und Chopin im Musikverein.
Kurier.at
Matinee im Musikverein: Eine reife Leistung von jungen Musikern (Bezahlartikel)
Das Webern Symphonie Orchester stellte unter Marin Alsop sein Können unter Beweis – auch mit einer Uraufführung von Ingi Kim.
DiePresse.com
Marin Alsop, junge Talente und ein pinker Stab für Gleichheit (Bezahlartikel)
Marin Alsop und das Webern Symphonie Orchester im Musikverein.
Kurier.at
Wien
Wiener Staatsoper: Eine Mozart-Premiere auf glattem Parkett (Bezahlartikel)
Die Neuproduktion von „La clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper wurde vom Publikum, passend zum Werk, milde beurteilt.
Kurier.at
Berlin/Deutsche Oper
Belcanto in der Muckibude: Rossinis „Italienerin in Algier“ in der Deutschen Oper
Was alles getan wird, um die Geschlechter- und Orientklischees zu umschiffen! Ob Rolando Villazóns Inszenierung von Rossinis „Italienerin in Algier“ trotzdem zum Frauentag passt? Die Kritik.
BerlinerZeitung.de
Rolando Villazón inszeniert ‚L’Italiana in Algeri‘ in Berlin Rossini im Wrestling-Ring – und die Oper geht k.o.
Während also Hollywood-Superstar Timothée Chalamet derzeit eine heftig tobende Diskussion darüber angestoßen hat, ob Oper heutzutage überhaupt noch jemanden interessiert – oder besser entsorgt werden sollte –, hätte die Deutsche Oper Berlin mit ihrer Premiere von Rossinis Welterfolg „L’Italiana in Algeri“ aus dem Jahr 1813 natürlich mühelos zeigen können, was in dieser Kunstform mit vielen (vielen!) staatlichen Subventionsmillionen alles stecken kann. Und wieso Oper heute durchaus interessant ist. Noch dazu am Weltfrauentag.
magazin.klassik.com
Deutsche Oper Berlin: ‚L’Italiana in Algeri‘ (Podcast)
In der Deutschen Oper Berlin fliegen die Fäuste. Regisseur Rolando Villazón verlegt die Handlung der Rossini-Oper „L’Italiana in Algeri“ in eine schrille Wrestling-Welt.
radiodrei.de
Premiere an der Deutschen Oper
Villazóns Riesen-Spaß mit „L’Italiana in Algeri“
In der Deutschen Oper Berlin fliegen die Fäuste. Regisseur Rolando Villazón verlegt die Handlung der Rossini-Oper „L’Italiana in Algeri“ in eine schrille Wrestling-Welt. Zwei verfeindete Teams stehen sich gegenüber – und mittendrin: Isabella, die clevere Italienerin, die ihren Geliebten Lindoro aus der Gefangenschaft retten will. Ob sich Wrestling und Oper gegenseitig beflügeln, weiß Kai Luehrs-Kaiser. Er berichtet über die Premiere.
bz-berlin.de
Geschichten von der Straße
Von wegen Buffa-Komödie mit pointiertem politischem Hintergrund: An der Deutschen Oper Berlin erfindet Rolando Villazón Rossinis „L’italiana in Algeri“ zwischen Tacos und Wrestling als volkstümliche Komödie aus der mexikanischen Vorstadt neu.
concerti.de
Ingolstadt
Musiktheater für Charlotte von Kirschbaum und Nelly Barth in Ingolstadt
Audio von Jörn Florian Fuchs (9,53 Minuten
deutschlandfunk.de
München/Bayerische Staatsoper
Narren und Herrscher – Barbara Wysocka inszeniert Verdis „Rigoletto“ in München (Podcast)
deutschlandfunk.de
„Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper: Sáenz rettet die Premiere (Bezahlartikel)
Bayerische Staatsoper: Serena Sáenz triumphiert – doch der Rest der Neuproduktionvon Verdis Oper erschöpft sich in Routine.
abendzeitung-muenchen.de
Beethoven zum Abgewöhnen: Yoel Gamzou dirigiert „Fidelio“
24 Stunden nach der Münchner „Rigoletto“-Premiere die Ernüchterung: Dirigent Yoel Gamzou sorgt bei „Fidelio“ für Irritationen, und nur drei singen auf Staatsopern-Niveau
merkur.de
Magdeburg
Wer bin ich?
Am Theater Magdeburg nimmt sich Regisseur Julien Chavaz Alfred Schnittkes „Leben mit einem Idioten“ vor und entfaltet dabei eine surreale, farbenprächtige Bühnenwelt voller überraschender Wendungen und virtuoser musikalischer Momente.
concerti.de.oper
Der kostümierte Wahnsinn
Alfred Schnittke: Leben mit einem Idioten
DieDeutscheBuehne.de
Frankfurt
Dystopisches Eifersuchtsdrama »Written on Skin« an der Oper Frankfurt
Die Welt liegt im Argen, keine Frage. Ob in der Weltpolitik oder bezüglich der globalen Umwelt: Die Probleme nehmen ständig zu. Alle wissen es, manche tun etwas dagegen, doch die Mehrheit ist wie gelähmt. Die Menschheit hat sich gewissermaßen selbst aufgegeben, ihr Ende ist nur eine Frage der Zeit. Dieser ernüchternde Blick prägt auch George Benjamins erste abendfüllende Oper „Written on Skin“.
kulturfreak.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
The Met Opera’s Desperate Hunt for Money
The Met has looked to a foreign government, to new strategies, even to outer space, in its scramble to find money to sustain the country’s largest performing arts organization.
nytimes.com
New York
NY Times Prints Article Spotlighting Met Opera Financial Hardship
Day Before Company Reopens Season with Sold Out Production
operawire.com
Boston
Beauty in the bellow of despair: Herbert Blomstedt conducts Brahms with the Boston Symphony
bachtrack.com/de
Chicago
Hunger, guilt and violence drive a haunting Der Silbersee at Chicago Opera Theater
seenandheard-international.com
Cleveland
Jakub Hrůša returns to Cleveland with searing Martinů and coiffed Brahms
seenandheard-international.com
Washington
WNO weathers the storm to bring a lost American opera to vivid life
Washington National Opera has survived its exodus from the Kennedy Center. In the first performance since ending the affiliation agreement with its former home, WNO delivered a beautiful and timely production of Scott Joplin’s only surviving opera, Treemonisha.
washingtonclassicalreview.com
Washington National Opera 2025-26 Review: Treemonisha A Triumphant Return with a Stellar Cast & Direction
operawire.com
Salt Lake City
Utah Opera serves up a fine cast, clever updating with “Elixir of Love”
utahartsreview.com
Los Angeles
LA Opera’s ‘Akhnaten’ slowly submerges viewers in sound, detailed
daylibruin.com
San Francisco
The Italian connection
American Bach brings out the operatic side of Bach in a program featuring sparkling vocal talents.
parterre.com
Feuilleton
There is something driving audiences away from opera, and it isn’t elitism (Subscription required)
People value tradition, consistency, and hate attempts to make this magnificent art form relatable
TheTelegraph.co.uk
Q & A: Swedish Mezzo-Soprano Alexandra Olsson Andersen on Building a Versatile Career
operawire.com
Recordings
A passing mood
Mascagni’s Zanetto, a slight, Renaissance scene, gets a new recording from the Berlin Opera Group.
parterre.com
Ballet / Dance
Scottish Ballet’s Mary, Queen of Scots: some riveting performances
bachtrack.com/de
Sprechtheater
„Ich will wie ein Mann behandelt werden“: Verena Altenberger im Interview
Schauspielerin Verena Altenberger über unmoralische Medien, den österreichischen Film als Stiefkind, und warum die Wut endlich die Seite wechseln sollte.
DiePresse.com
Berlin/Schaubuehne
Thomas Ostermeier über Gier und Theater: „Das Kapital hat Berlin übernommen“ (Bezahlartikel)
Der Leiter der Schaubühne inszeniert „Der Geizige“ von Molière mit Lars Eidinger. Ein Gespräch über Kulturpolitik, Berlin im Wandel und den Luxus, in Deutschland Theater zu machen.
Tagesspiegel.de
Medien
ORF
ORF-General tritt nach Belästigungsvorwurf zurück
Paukenschlag am Küniglberg: ORF-General Roland Weißmann tritt mit sofortiger Wirkung nach 31 Jahren im Unternehmen von seinem Posten zurück. Grund sind Vorwürfe sexueller Belästigung einer Mitarbeiterin – die Weißmann via Anwalt bestreitet. Bis auf weiteres soll ein ORF-Urgestein den Posten übernehmen …
krone.at
Rücktritt von Weißmann und ORF-Beben: „Wieder müssen es Frauen richten“
Der überraschende Rücktritt von Roland Weißmann als Generaldirektor sorgt für ein politisches Beben im Land. Während die SPÖ das rasche Handeln des Stiftungsrats lobt und die Grünen den Rücktritt begrüßen, preschen die NEOS vor und fordern eine Reform der ORF-Gremien.
krone.at
ORF-Stiftungsrat: „Weißmann konnte die Vorwürfe nicht aufklären“
Dass Weißmann sich rechtliche Schritte vorbehält, verwundert im Stiftungsrat des ORF. Dessen Vorsitzender Heinz Lederer sagt: „Die Vorwürfe waren manifest und es gab Ton-, Bild- und Textpassagen dazu. Wir haben dem Generaldirektor vier Tage Zeit gegeben, um das aufzuklären. Das ist ihm nicht gelungen.“ Am Sonntag sei Weißmann nach Ablauf der Frist beurlaubt worden, am Montagmorgen habe man den Rest der Stiftungsratsmitglieder informiert. Das dementiert der Ex-General: Er habe die Dokumente nie zu Gesicht bekommen.
krone.at
Auserwählt für größte Schlangengrube des Landes
Gerd Bacher, Teddy Podgorski, Gerhard Zeiler: Es finden sich große Namen in der Liste der „Könige vom Küniglberg“. Sie und andere dirigierten den ORF, oder, wie man einst sagte, „spielten auf der größten Medienorgel des Landes“. Das mit der Orgel gilt längst nicht mehr, das „Spielen“ auch nicht in dieser Form. Wenn auf dem Küniglberg gespielt wird, dann sind es nicht mehr die Generalintendanten oder nun Generaldirektoren. Gespielt wird vielmehr MIT ihnen: Denn wenn es am Telefon des ORF-Chefs läutet, dann meldet sich meist ein Politiker oder Politikersprecher, um Wünsche, Beschwerden oder auch Drohungen zu äußern. Man muss mit den Generaldirektoren kein Mitleid haben, kaum einer wurde zur Annahme des Jobs gezwungen. Ganz im Gegenteil, die meisten waren bereit, vieles, manchmal alles dafür zu tun, als König am Küniglberg thronen zu dürfen. Aber es dort allen recht zu tun – diese Kunst ist kaum zu beherrschen.
krone.at
Politik
Österreich
Babler erwirkt Verschnaufpause
„Nur“ jeder fünfte Genosse hat Babler am Parteitag gestrichen. Dass das ein Erfolg für den Parteiobmann ist, sagt viel über den Zustand der SPÖ.
Kurier.at
Sport
Österreich-Fußball
Austria-Aufstand! Fans besuchen Werner zu Hause
Aufstand der Austria-Fans! Am Weg zum Auswärtsspiel in Ried besuchten ein paar „Veilchen“ den Wohnort von Jürgen Werner, um dort mit einem offenen Brief ihren Unmut auszudrücken. Werner trat im August als Sportvorstand zurück, ist aber nach wie vor als Investor und seiner WTF-Gruppe an Bord.
krone.at
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Unter’m Strich
Salzburg
Wegen zwei Buchstaben
Amt änderte Frau nach 22 Jahren den Familiennamen
Eine Österreicherin heiratete im Jahre 2003 ihren italienischen Mann im prächtigen Marmorsaal des Schlosses Mirabell und nahm seinen italienischen Familiennamen an. Zwei Jahrzehnte später muss sie mit der Behörde vor Gericht um ihre Identität kämpfen.
krone.at
Belo Horizonte
23 Rote Karten! Kapitän Hulk mittendrin: Massenschlägerei im Derby
Massenschlägerei im Fußball-Finale: Das Stadtderby in Belo Horizonte zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro ist am Sonntag in der Nachspielzeit außer Kontrolle geraten. Es kam auf den Rängen und auf dem Rasen zu Tumulten. Im Spielbericht im Endspiel des Cupwettbewerbs „Campeonato Mineiro“ standen am Ende 23 Rote Karten – der prominenteste Sünder war Atletico-Kapitän Hulk. Auslöser für die Tumulte war ein Foul am Ende der sechsminütigen Nachspielzeit
krone.at
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 10. MÄRZ 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 10. MÄRZ 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Staatsoper: Karten für „Don Pasquale“

Für »DON PASQUALE« am Mittwoch, 11.03.2026 steht ein Kontingent von 60 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.
Dieses Angebot kann ab Dienstag, 10.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.
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Bayerische Staatsoper: Umbesetzungen
Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
3. THEMENKONZERT
Lotte Betts-Dean übernimmt das 3. Themenkonzert am 23. März 2026 anstelle von Emily Sierra.

Lotte Betts-Dean
Lotte Betts-Dean, in Berlin als Tochter australischer Eltern geboren, zog mit zehn Jahren mit ihrer Familie nach Melbourne und studierte Gesang am dortigen Conservatorium of Music und anschließend an der Royal Academy of Music in London. Sie gewann 2019 den Oxford Lieder Young Artist Preis, 2020 den Gesangspreis am Royal Over-Seas League-Wettbewerb und 2024 für den Young Artist Award der Royal Philharmonic Society. Als Spezialistin für zeitgenössisches Repertoire, Lieder und Kammermusik hat sie über 50 Werke uraufgeführt und mehrere Komponist:innen-Porträtalben eingespielt, etwa von Michael Finnissy, Stuart MacRae und Catherine Lamb. Sie trat u.a. am Grand Théâtre de Genève, an der State Opera of South Australia, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Aldeburgh Festival, im Auditorio Nacional in Madrid und in der Wigmore Hall in London auf. Ihr Repertoire ist schwerpunktmäßig auf zeitgenössische Opern und Kompositionen ausgelegt, etwa von Matthew Shlomowitz, John Adams, Brett Dean, Luigi Nono, Peter Maxwell Davies, Olivier Messiaen, György Ligeti und George Crumb. Jüngst wurde sie Mitglied der Colin Currie Group und des Manchester Collective. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie in der Spielzeit 2023/24 als Vlasta in der Neuproduktion Die Passagierin. 2026 ist sie hier in zwei Themenkonzerten, einem Stelldichein und als Female Courtier III in der Neuproduktion von Of One Blood zu erleben.
ELEKTRA
In den Vorstellungen von Elektra am 18., 21. und 27. März 2026 übernimmt Sinéad Campbell-Wallace die Partie der Chrysothemis anstelle von Vida Miknevičiūtė.
L’ELISIR D’AMORE
In den Vorstellungen von L’elisir d’amore am 19., 21. und 24. April 2026 übernimmt Marina Monzó die Partie der Adina anstelle von Aida Garifullina.
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Mailänder Scala: Umbesetzung „Wotan“
„Wotan“ Umbesetzung im Scala Ring. Nicholas Brownlee und Derek Welton springen für Volle ein.

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Miami/Kurzak/Alagna in „Turandot“
TURANDOT 🇺🇸 Florida Grand Opera | In Miami, nobody is sleeping 🎶 waiting for the opening night of this beautiful production of Puccini’s masterpiece
Roberto Alagna

ZU FACEBOOK mit Kurzvideo
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Staatsoper Berlin: Programmvorstellung am Freitag, 13. März 2026
SAVE THE DATE: Freitag, 13. März 2026, 12.00 Uhr

Liebes Publikum, die Saison 2026/27 der Staatsoper Unter den Linden wird am 13. März veröffentlicht!
Freuen Sie sich und seien Sie gespannt auf Neuproduktionen, ein bewährtes Repertoire und zahlreiche Konzerte mit herausragenden Künstler:innen – präsentiert von Intendantin Elisabeth Sobotka und Generalmusikdirektor Christian Thielemann.
Wir freuen uns!
Ihre Staatsoper Unter den Linden
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Musikfestival Steyr: Kultmusical „Hair“ feiert Premiere im Schlossgraben –
Im Sommer 2026 hält der rebellische Geist der 1960er-Jahre Einzug in den Schlossgraben von Schloss Lamberg: Neun energiegeladene Open-Air-Produktionen verbinden die ikonischen Songs des Musicals „Hair“ mit der einzigartigen Atmosphäre der historischen Spielstätte.

© Musikfestival Steyr
Steyr (LCG) – Mit „Hair“ bringt das Musikfestival Steyr im Sommer 2026 ein Musical auf die Bühne, das wie kaum ein anderes für Aufbruch, Freiheit und gesellschaftlichen Wandel steht. Die 1967 in New York uraufgeführte Produktion gilt als erstes großes Rockmusical der Theatergeschichte und erzählt von einer Generation junger Menschen, die gegen Krieg, gesellschaftliche Zwänge und politische Autoritäten aufbegehrt. Im Zentrum steht eine Gruppe von Freunden, die im pulsierenden New York der späten 1960er-Jahre nach Frieden, Liebe und einem selbstbestimmten Leben sucht. Themen wie Identität, Protest, Gemeinschaft und der berühmte Aufruf „Make Love, Not War“ verleihen dem Stück bis heute eine bemerkenswerte Aktualität.
„‚Hair‘ ist ein Musical, das Generationen bewegt hat. Seine Botschaft von Freiheit, Vielfalt und Menschlichkeit ist heute ebenso aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung. Vom 23. Juli bis 8. August 2026 wird diese Energie im Schlossgraben von Schloss Lamberg als intensives Open-Air-Erlebnis spürbar – mit großer Musik und starken Bildern!“, kündigt Intendant Karl-Michael Ebner an.
„Das Musikfestival Steyr bereichert den Kultursommer der Region bereits seit über 30 Jahren. Mit ‚Hair‘ steht 2026 ein Musical am Programm, das mit seiner kraftvollen Musik und seiner Botschaft von Freiheit und gesellschaftlichem Aufbruch bis heute begeistert. Als regionale Partnerin unterstützen wir dieses kulturelle Highlight sehr gerne und freuen uns, Teil eines besonderen Festivalerlebnisses zu sein“, so Stefanie Christina Huber, Generaldirektorin CEO und CFO Sparkasse OÖ.
Die Produktion im Überblick
Besetzt ist das Musical mit einem internationalen Ensemble: Christian Funk übernimmt die Rolle des Claude Hooper Bukowski, dessen innerer Konflikt zwischen Anpassung und persönlicher Freiheit im Zentrum der Handlung steht. An seiner Seite steht James Park als charismatischer „Tribe“-Anführer George Berger. Zum engsten Kreis des „Tribe“ gehören außerdem Hud, dargestellt von Anthony Curtis Kirby, sowie Neil „Woof“ Donovan, gespielt von Christoph Stocker. Die weiblichen Hauptrollen übernehmen Jill Clesse als Sheila Franklin, Sarah Kornfeld als Jeanie, Meimouna Coffi als Dionne sowie Sophie-Theres Völkl als Crissy. Ergänzt wird das zentrale Figurenensemble durch Benedikt Berner, der sowohl Margaret Mead als auch das „Tribe“-Mitglied Steve verkörpert.
Teil des „Tribe“ sind darüber hinaus Yannicka Mraz als Linda, Kaisa Pusnik als Mary und Dominik Baumgartner als Paul. Weitere Rollen übernehmen Kilian Berger als Hubert und Hiram, Jana Stöckler als Suzannah, Emil Kurz als Walter sowie Gabriel Büsser als Ronny. Komplettiert wird das Ensemble durch Heidrun Lysaght als Emmaretta, Stefanie Rieger als Diana und Dancecaptain, Janina Raidt als Marjorie sowie Antonia Tröstl als Natalie.
Für die künstlerische Umsetzung des Musicals zeichnet ein erfahrenes Leading-Team verantwortlich: Susanne Sommer führt Regie, während Andreas Brencic die musikalische Leitung übernimmt. Die Choreografie leitet Susanne ten Harmsen, das Bühnen- und visuelle Gestaltungskonzept stammt von Andreas „Ivo“ Ivancsics.
Nähere Informationen zu den Vorstellungsterminen und Tickets sind online auf musikfestivalsteyr.at erhältlich. Die Veranstaltung findet nur bei Schönwetter statt.
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Musikverein für Steiermark/Graz: AVISO • 19.03.2026 • Orchesterkonzert: Ben Glassberg, Grazer Philharmoniker, Ilya Shmukler (Klavier)
- Orchesterkonzert
Montag, 23. März 2026
Dienstag, 24. März 2026
19.30 – 21.15 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz
Einführung mit Ben Glassberg
19.10 – 19.25 Uhr • Stefaniensaal
Probe:Hören
Mo • 23. März 2026
10.00 – 12.30 Uhr • Stefaniensaal
Ben Glassberg
Grazer Philharmoniker
Ilya Shmukler, Klavier
Camille Pepin
Les Eaux Célestes (Himmlische Wasser)
Frédéric Chopin
Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll, op. 11
Leoš Janáček
Sinfonietta, op. 60
Der britische Dirigent Ben Glassberg, ehemaliger Musikdirektor der Wiener Volksoper, präsentiert im Musikverein Graz gemeinsam mit den Grazer Philharmonikern ein Programm voller romantischer Melodien und mitreißender Rhythmen. Wabernde Klangflächen im Stil von Debussy gepaart mit filmmusikartigen Steigerungen erwarten uns in Camille Pepins Himmlische Wasser. Ilya Shmukler, Gewinner des Concours Géza Anda 2024, interpretiert Chopins schwelgerisches erstes Klavierkonzert. Vielfältige Tanzmotive in Janáčeks berühmter Sinfonietta bilden den packenden Abschluss des Abends.
Vor dem Konzert erläutert Dirigent Ben Glassberg das Programm des Abends.
Diese Einführung findet von 19.10-19.25 Uhr im Stefaniensaal statt und ist im Kartenpreis inbegriffen.
Information, Karten: Konzertkasse Musikverein Graz:
Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55
www.musikverein-graz.at
Weitere Künstlerfotos: https://we.tl/t-yDKeqfCz3G