DIE DIENSTAG-PRESSE – 17.  MÄRZ 2026

DIE DIENSTAG-PRESSE – 17.  MÄRZ 2026

Omer Meir Wellber vor den Mitgliedern des Philharmonischen Staatsorchesters (Foto: RW)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 17.  MÄRZ 2026

Hamburg/Staatsoper
Omer Meir Wellber foppt das Hamburger Publikum – Die Große Stille, eine Mozart-Premiere
Die ersten 40 Minuten ähnelten einer Oberstufen-Klassenaufführung, die gestandene Sängerinnen und Sänger unter die Knute des Mikrophons zwang. Aus Operngängersicht eigentlich eine Unverschämtheit. Der Orchestergraben war bis dato völlig verdeckt, so dass kaum eine Besserung zu erwarten war, was zum vorzeitigen Abgang einiger Zuschauer führte. Hätten sie Omer Meir Wellbers Fopperei doch abgewartet!!!
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Intendant Hinterhäuser: Frist verstrichen
Ungenutzt ist am Freitag die Frist des Kuratoriums der Salzburger Festspiele für Intendant Markus Hinterhäuser verstrichen, ob er ein weiteres Jahr im Amt bleibe. Das bestätigte am Montag der Sprecher von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP). Hinterhäusers Vertrag endet somit am 30. September. Seit zwei Wochen ist klar, dass der wochenlange Machtkampf zwischen Kuratorium und Intendanten ein vorzeitiges Aus der Ära Hinterhäusers zur Folge haben dürfte. Auch haben sich über das Wochenende die Anzeichen dafür verdichtet. Bis Freitag hätte er die Möglichkeit gehabt, das Angebot des Kuratoriums anzunehmen und ein weiteres Jahr als Intendant der Festspiele zu arbeiten.
salzburg.orf.at

Wien/Staatsoper
„Le Grand Macabre“ als abgesagter Opernuntergang
Prägnante Wiederaufnahme von György Ligetis legendärer Oper in der Inszenierung von Jan Lauwers an der Wiener Staatsoper. Hereinspaziert, hereinspaziert – in den Endzeitzirkus! Hier verschlafen skurrile Artisten den Weltuntergang. Hier übersehen Beschwipste spektakulär, dass das Ende gar nicht stattfindet. Und sensationell: Der Möchtegern-Zirkusdirektor Nekrotzar, der – kometenunterstützt – dem saufenden Breughelland-Zirkus das Ende all ihrer Tage bescheren will, verpennt im Suff sein Vernichtungswerk. Im clownesken Morgenmantel des Todes verfällt er der Apathie.
DerStandard.at

Wien/Staatsoper
Le Grand Macabre
Oper von György Ligeti (Musik)
buehne-magazin.com

Ligetis „Le Grand Macabre“ an der Wiener Staatsoper: Ein glanzvoller Abend
Rechtzeitig zu seinem 20. Todestag hat die Wiener Staatsoper György Ligetis einzige Oper „Le Grand Macabre“ wiederaufgenommen.
DiePresse.com

Berlin/Staatsoper Unter den Linden
„Das schlaue Füchslein“ begeistert in einer wirkungsvollen Inszenierung in Berlin
Der Janáček-Zyklus an der Staatsoper Unter den Linden findet mit „Das schlaue Füchslein“ einen berührenden Abschluss. Ted Huffmans Inszenierung konzentriert sich ganz auf die Dualität zwischen Mensch und Tier, das formidable Sänger-Ensemble wird getragen von der geradezu unheimlich guten Staatskapelle unter Leitung von Simon Rattle.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de

Bamberger Symphoniker: Wie kann ein Profiorchester die nächsten 80 Jahre bestehen?
Die Bamberger Symphoniker feiern ihre Gründung vor 80 Jahren. An diesem Mittwoch (18. März) findet deshalb die Gala der International Classical Music Awards (ICMA) in Bamberg statt. Das Orchester ist weltweit gefragt, spielt mit Weltstars der Klassik, trägt den Titel Staatsphilharmonie – und doch weiß man, dass klassische Musik auf höchstem Niveau kein Selbstläufer mehr ist. Was also braucht es, damit die nächsten acht Jahrzehnte auch gut gelingen?
NeuePresseCoburg.de

München/Kammerspiele
In Herzog Blaubarts Burg wellt starke Energie von der Bühne in mich hinein
Das Kammerensemble ist voller explosiver Energie. Dirigent Daniel Grossmann baut eine konsequente, starke, anhaltende – grandiose! Spannung auf. Levante Páll als Blaubart und Andrea Brassói-Jörös als Judith arbeiten singend und spielend ein nervenaufreibendes Beziehungsspiel heraus.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Lübeck/Theater
„Der Umgang mit Königen ist gefährlich“ – Monteverdis „Poppea“ wird in Lübeck gekrönt
Wie verändert die Gier nach Macht die Menschen? Wie weit gehen Despoten, um ihren Absolutheitsanspruch durchzusetzen? Leider sind das allzu aktuelle Fragen. Da bietet Claudio Monteverdis Oper „Die Krönung der Poppea“ ein sehr gutes Beispiel, um eine Brücke von Machiavellis 500 Jahre alten Ratschlägen an Fürsten zur Erlangung und Festigung von größtmöglicher Macht in die Jetztzeit zu schlagen. In seiner Inszenierung des Werks am Theater Lübeck mit Premiere am 14. März 2026 rekurriert Regisseur Johannes Pölzgutter auf eine mögliche Herrscherkritik des Komponisten.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Ladas Klassikwelt 116: Musikinspirierte Zeichnungen begründen eine schöne Freundschaft
Beide absolvierten ihre Hochschulausbildung in München. Friedrich Johann (Fritz) Sonnleitner (1920–1984), ein herausragender Geiger aus Altötting, schloss dort die Staatliche Akademie für Musik ab. Der gebürtige Münchner Blasius Spreng (1913–1987) war Maler, Bildhauer sowie Künstler für Glasfenster und Mosaikgestaltungen, insbesondere Dekorateur für Kunst am Bau. Er studierte klassische Malerei an der Akademie für Angewandte Kunst München und unternahm anschließend mehrere Bildungsreisen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderem der Fastnachtsbrunnen in Mainz, die gesamte künstlerische Gestaltung der Liederhalle in Stuttgart sowie des Staatstheaters in Kassel [1].
Von Jolanta Łada-Zielke
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Mahler im Konzerthaus: Prächtiger Rundblick am Attersee (Bezahlartikel)
Gustav Mahlers monumentale Dritte mit Sasha Cooke, Sängerknaben, Singakademie und den Wiener Symphonikern unter Petr Popelka: Überblick und Nerven bewahrt.
DiePresse.com

Gustav Mahlers grandioser symphonischer Kosmos
Gustav Mahlers 3. Symphonie mit den Wiener Symphonikern, der Mezzosopranistin Sasha Cooke unter Petr Popelka überwältigte.
Kurier.at

Linz/Landestheater
„Opern-Doppel“ im Linzer Musiktheater (Bezahlartikel)
„Des Esels Schatten“ und „Der zerbrochene Krug“ an einem Abend
Kurier.at

Linz
Regula Mühlemann: „Die Hasen im Donaupark“
Es gibt Stimmen, die nicht nur singen, sondern sie wirken wie ein Leuchten, das den Raum erfüllt. Die international gefeierte Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann gehört dazu. Sie gab mit einem heftig umjubelten Konzert ihr Debüt im Linzer Brucknerhaus.
krone.at

Strauss’ letzte Oper im Froschgraben (Bezahlartikel)
Linz bringt zwei vergessene Opern mit großem Potential zur Aufführung – und regt zumindest die Fantasie eines „Was wäre, wenn“ an.
DiePresse.com

Rohrau
Haydnregion: Über die Grenzen der Klassik
Haydnregion Niederösterreich“ bietet unter dem Motto „Grenzenlos klassisch“ vom 15. März bis 13. Dezember rund 30 Veranstaltungen rund um das Haydn Geburtshaus in Rohrau (Bezirk Bruck a.d. Leitha). Das Programm ist von den Brüdern Josef und Michael Haydn inspiriert.
noe.orf.at

München
Die neue Saison an der Bayerischen Staatsoper: Von Maria Stuart bis Robert Oppenheimer
Serge Dorny hat die neue Saison der Bayerischen Staatsoper in München vorgestellt. Auch in der Spielzeit 2026/2027 zeigt er sein Haus dezidiert politisch.
BR-Klassik.de

Berlin
Ensemble Berlin-Wien?… – Die neue Spielzeit an der Staatsoper Unter den Linden
NeueMusikzeitung/nmz.de

Hamburg
Die letzte Banane der Menschheit
Mozart meets Marthaler. In dem astralen Musiktheaterprojekt „Die große Stille“ von Regisseur Christopher Rüping und Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber.
nachtkritik.de

Bremen/Sendesaal
Grandiose Werke zu Unrecht vergessener Komponistinnen begeistern in Bremen
Komponistinnen sind eine höchst seltene Spezies; denn Frauen können nun einmal nicht komponieren. Diese über Jahrhunderte geltende, von männlicher Arroganz und Voreingenommenheit geprägte Meinung macht wahrhaft fassungslos angesichts dessen, was allein schon an diesem Abend von Cellistin Raphaela Gromes und ihrem Klavierpartner Julian Riem präsentiert wird: Meisterhaftes von Komponistinnen, die man selbst in einschlägigen Konzertführern zumeist vergeblich sucht, deren Werke hingegen in der exzellenten Akustik des Bremer Sendesaals als phänomenale Höreindrücke imponieren.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Dortmund
Ein nackter Held
Die Oper Dortmund und Regisseur Martin G. Berger haben „Mazeppa“ von Clémence de Grandval aus dem Jahr 1892 ausgegraben. Eine brillante, atemlose Grand opéra mit sehr schweren Gesangspartien. Die Aufführung gelingt musikalisch grandios, die intelligente Inszenierung wirft auch Fragen auf.
DieDeutscheBuehne.de

Superman in Gotham Dortmund: „Mazeppa“ von Clémence de Grandval
Clémens de Grandval war eine der wichtigsten Musikpersönlichkeiten ihrer Zeit. In Dortmund glückt eine grandiose Wiederbelebung ihrer Oper „Mazeppa“.
Merkur.de

Hannover
Verdrängung auf dem Schlachtfeld
An der Staatsoper Hannover inszeniert Lorenzo Fioroni die Deutsche Erstaufführung von Pascal Dusapins Oper „Penthesilea“ nach Heinrich von Kleists Trauerspiel. Im Aufzeigen von Gewalt als Generationentrauma zeigt der Regisseur assoziative Bildwelten, Musik und Ensemble überzeugen.
DieDeutscheBuehne.de

Leipzig
Tod, Heilung, Harmonie
Ein hundertprozentiger Uraufführungserfolg, wie ihn sich viele Theater erträumen: Komponist Bernd Franke bekennt sich zu einem emotionalen Musiktheater in der Nachfolge seines Mentors Hans Werner Henze.
concerti.de

Durch Raum und Zeit – Bernd Frankes Oper „Coming Up for Air“ in Leipzig uraufgeführt (Bezahlartikel)
Der Komponist Bernd Franke ist 1959 tatsächlich in Weißenfels an der Saale geboren worden. Nicht wie Heinrich Schütz nur in der Nähe oder wie Adrian Leverkühn in der Phantasie von Thomas Mann auch nur in der Nähe. Zur Tradition bekennt sich der Leipziger Professor für Komposition, neue Musik und Tonsatz aber (in einem Porträt in der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung) ausdrücklich.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Bremerhaven
Der Puls des Universums? – Verdis „La Traviata“ überzeugt in Bremerhaven vor allem musikalisch
Es ist fünfzehn Jahre her, dass der deutsche Regisseur Benedict von Peter von Giuseppe Verdis großer Oper „La Traviata“, die 1853 zusammen mit „Rigoletto“ und „Il Trovatore“ seinen Weltruhm begründete, in Hannover, Bremen und Luzern eine Inszenierung vorlegte, die ich bis heute als sensationell bezeichnen würde. Die Edelkurtisane Violetta Valéry bezeichnet ihre Liebe zu dem schick-bürgerlichen Alfredo als den „Puls des Universums“. Aber seltsame Brüchigkeiten im Text lassen fragen: „Ist das auch so?“
NeueMusikzeitung/nmz.de

Freiburg
Die Oper „Iphigénie en Tauride“ am Theater Freiburg pflegt das Bildungsgut (Bezahlartikel)
Letztlich siegt das Leben: Caterina Cianfarini inszeniert und André de Ridder dirigiert Christoph Willibald Glucks Reformoper „Iphigénie en Tauride“ am Theater Freiburg.
badische-zeitung.de

Mainz
Märchenhafte »Zauberflöte« am Staatstheater Mainz
Im breit gefächerten Opern-Spielplan des Staatstheaters Mainz wurde jetzt eine Neuinszenierung von „Die Zauberflöte“ vorgestellt. Nach Opern von Korngold (Die tote Stadt) und Kerr (Der Chronoplan) gestaltete dabei Generalmusikdirektor Gabriel Venzago seine erste Mozart-Oper am Staatstheater Mainz. Für den Regisseur Dominik Wilgenbus ist es die erste Arbeit am Haus. Für die märchenhafte Inszenierung gab es bei der Premiere intensive und lang anhaltende Beifallsbekundungen für alle Beteiligten.
kulturfreak.de

Tonträger
Dora Pejačević: Complete Symphonic Works (Podcast)
Die kroatische Komponistin Dora Pejačević ist außerhalb ihrer Heimat erst wenig bekannt. Der gleichfalls kroatische Chefdirigent der Staatskapelle Weimar, Ivan Repušic, will das ändern. Mit seinem Orchester hat er nun alle symphonischen Werke eingespielt, inklusive der Orchesterlieder, die die Komponistin hinterlassen hat.
radiodrei.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Jonas Kaufmann, Anna Netrebko, Sonya Yoncheva, Diana Damrau, Elīna Garanča, Asmik Grigorian,

Nicole Car, Nicholas Brownlee, Michael Spyres, Nadine Sierra, & Simon Keenlyside Lead Bayerische Staatsoper’s 2026-27 Season
operawire.com

Duisburg
Outstanding Sieglinde debut by Signe Heiberg in Duisburg’s Die Walküre
seenandheard-international.com

Paris
Pomp meets ping-pong: Nixon in China lands again in Paris
bachtrack.com/de

London
‘Siegfried wants to have fun, kill the dragon, meet the girl’: Andreas Schager on Wagner’s young bully    The Austrian tenor is making his Royal Opera debut as Siegfried in the third instalment of of the Ring Cycle. He explains why operetta prepared him for the opera’s epic demands, and why Wagner’s loutish adolescent is more hero than zero
TheGuardian.com

BBC Symphony Orchestra/Oramo/Son review – rainy days, rolling hills and enchanted creatures
Judith Weir’s salute to the Indian monsoon kicked off a concert on nature and folk themes, Korean pianist Yeol Eum Son brought poetic flourishes to works by Bartók and Finzi, while the magical Firebird made a rousing finale
TheGuardian.com

New York
Here, there, and everywhere
David Fox and Dan Johnson report on Yannick Nézet-Seguin’s recent performances of Mahler’s Symphony No. 2 with the Philadelphia Orchestra in Philadelphia and New York.
parterre.com

Breaking the Silence: Mannes Opera Gives the U.S. premiere of Korngold’s 1940s operetta, The Silent Serenade
sfcv.org

Boston
“Waiting in hiding to surprise us”: Odyssey Opera presents Menotti’s The Last Savage
bachtrack.com/de

Washington
Company debuts make for a charming “Pearl Fishers” from Concert Opera
washingtonclassicalreview.com

Los Angeles
Review: AKHNATEN at Los Angeles Opera
Under Dalia Stasevska’s assured baton, LA Opera’s Akhnaten conjures a hypnotic, haunting rendition of Philip Glass’ serpentine score
broadwayworld.com

Ballett / Tanz

Berlin
Begegnung mit dem Starregisseur Kirill Serebrennikov: „Das Russland von vor zehn Jahren existiert nicht mehr“ (Bezahlartikel)
Das Staatsballett zeigt das in Russland verbotene Stück „Nurejew“ über die schwule Ballettikone. Serebrennikov lebt seit 2022 im Berliner Exil und glaubt weiter an die Kraft der russischen Kultur.
tagesspiegel.de

London
Review: TURN IT OUT WITH TILER PECK AND FRIENDS, Sadler’s Wells The New York City Ballet star returns to London
broadwayworld.com

Sprechtheater

Wien/Schauspielhaus
Ibsens „Nora“ am Kompost: Ben Yishais Stück im Schauspielhaus Wien
Die österreichische Erstaufführung von Sivan Ben Yishais preisgekröntem Text verquickt vergnügungsreich Kanonfragen und aufmüpfiges Figureneigenleben
DerStandard.at

Ausstellungen/Kunst

Recherche über Banksy. Der geheimnisvollste Künstler der Welt ist wahrscheinlich enttarnt
Der Name Robin Gunningham macht seit Jahren die Runde. Die Spur beginnt bei einem Graffito in einem ukrainischen Dorf. Eine mehrmonatige Recherche der Nachrichtenagentur Reuters kommt zum Schluss, dass sich hinter dem Street-Art-Phänomen Banksy mit hoher Wahrscheinlichkeit der Brite Robin Gunningham verbirgt.
tagesanzeiger.ch

Medien

Nach Skandal beim ORF
Sind Sie gekommen, um zu bleiben, Frau Thurnher? (Bezahlartikel)
Sie übernimmt den ORF in seiner schwersten Krise: Mit Conny Bischofberger spricht die neue Generaldirektorin Ingrid Thurnher (63) über verstörende Nachrichten, Schadensbegrenzung für das Unternehmen, ihre Rolle als „Troubleshooterin“ und die alemannische Seele.
krone.at

Umgangston im ORF: „Am Gang schreit er dann ‚Heast, Oide!‘“ (Bezahlartikel)
Medien. Im ORF setzte sich die ehemalige Journalistin Brigitte Handlos lange für Frauenrechte ein: „Wir waren nicht erfolgreich genug“, sagt sie jetzt.
DiePresse.com

Film

Los Angeles
Teyana Taylor rastet bei Oscars völlig aus
Die Stimmung nach den Oscars 2026 ist gekippt! Schauspielerin Teyana Taylor sorgte nach der Gala für einen handfesten Eklat. Ein Sicherheitsmann soll die 35-Jährige im dichten Gedränge unsanft angefasst haben – daraufhin flippte der Hollywood-Star vor laufenden Kameras völlig aus.
oe24.at

Politik

USA
Jetzt auf einmal schreit Trump im Iran-Krieg nach Verbündeten
Der egomanisch auftretende US-Präsident hielt es nicht für nötig, die Europäer beim Vorgehen gegen Irans mörderisches Regime miteinzubeziehen. Jetzt verlangt er ihre Hilfe. Doch ob sie wollen oder nicht: Sie sitzen bereits mit im Boot.
DiePresse.com

Dubai und der Moment der Verwundbarkeit
Raketenalarm, gesperrter Luftraum, gestrichene Flüge. Touristen sitzen fest, Influencer fordern lautstark ihre Evakuierung. Die glitzernde Welt Dubais wirkt plötzlich verletzlich. Ein Blick auf eine Stadt, die sich über Jahrzehnte als Ausnahme inszeniert hat – und auf den Moment, in dem diese Erzählung Risse bekommt.
news.at

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Unter’m Strich

Paralympics oder die Ski-Festspiele von Veronika und Johannes Aigner
Die Geschwister Veronika und Johannes Aigner reisen mit zusammen neun Medaillen von den Paralympics in Italien ab. Über den einzigartigen Weg von Gloggnitz bis an die Weltspitze im Para-Skifahren.
DiePresse.com

Wien-Hernals
Hoffen und Bangen in Hernals: Der Überlebenskampf des Postsportvereins
Die Post-AG beendet mit Ende 2027 den Pachtvertrag mit dem Post-SV auf dem Postsportplatz. 5000 Mitglieder und Anrainer fürchten Neubauten, eine Ausschreibung läuft. Die Initiative „Rettet den Post SV“ mit Eva Bauer will das Aus abwenden.
DiePresse.com

Fußballerinnen des Iran
Nur zwei Fußballerinnen bleiben.  Auch Irans Kapitänin Zahra Ghanbari macht Asylantrag rückgängig
Nach dem Ausscheiden der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der Asienmeisterschaft verweigern mehrere Spielerinnen die Rückreise in den Iran. Sie bekommen Asyl in Australien – und einige machen das nun rückgängig. Die Kapitänin der iranischen Fußball-Nationalmannschaft, Zahra Ghanbari, soll dem Beispiel vier ihrer Teamkolleginnen gefolgt sein und einen ursprünglich geplanten Asylantrag in Australien zurückgezogen haben. Das berichteten iranische Staatsmedien am Sonntag. Sie soll in der Nacht zu Montag aus Australien abgeflogen sein. Eine Stellungnahme der australischen Behörden steht noch aus
n-tv.de

Österreich
G‘riss um Eier: „Für Ostern rechtzeitig einkaufen“
Steirische Legehennenbetriebe kommen derzeit mit der Produktion kaum nach – und das liegt nicht nur an den nahenden Osterfeiertagen. Hochbetrieb herrscht derzeit am Hof der Familie Schlegl in Haselsdorf, südwestlich von Graz: Mehr als 14.000 gefiederte „Mitarbeiterinnen“ sorgen hier laufend für Nachschub. Nicht nur, weil Ostern naht, sondern weil den Legehennen-Bauern derzeit die Ware regelrecht aus der Hand gerissen wird.
krone.at

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 17. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES  (DIENSTAG, 17. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

München/Gärtnerplatztheater: Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« im Staatstheater am Gärtnerplatz


© Staatstheater am Gärtnerplatz

Am Freitag, 27. März um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz in München die Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« von Franz Lehár statt. Die erste Neuinszenierung nach über 70 Jahren übernimmt Regisseur Peter Lund, der das Werk durch behutsame Anpassungen in einer schwungvollen Fassung auf die Bühne bringt. Die Musikalische Leitung hat Michael Brandstätter, Erster Kapellmeister des Staatstheaters am Gärtnerplatz, inne.

Zum Inhalt
In Paris regiert der Karneval, und auch für zwei Neuankömmlinge geht es hoch her: Das Dienstmädchen Angèle möchte auf den Champs Élysées als Varietéstar groß herauskommen. René, Kammerdiener der Gräfin von Luxemburg, gibt sich kurzerhand als Graf aus, um rasch zu Geld zu kommen. Der Maler Armand und seine Liebste beschließen, arm aber glücklich zu sein. René dagegen lässt sich von Angèles »Mäzen« Basil zu einer Scheinehe mit ihr anheuern, um sie durch einen Adelstitel aufzuwerten. Schwelgerische Duette, heftige Kräche und ein zauberhaftes Happy End sind unvermeidlich!

»Bist du’s, lachendes Glück?« Diese Frage warfen Franz Lehár und seine Librettisten anno 1909 dem dankbaren Publikum zu und mahnten: »Lieber Freund, man greift nicht nach den Sternen …«.
Der Komponist, seit dem Welterfolg der »Lustigen Witwe« wenige Jahre zuvor der neue Stern am Operettenhimmel, schuf mit seinem »Luxemburg« ein nicht minder melodienreiches und mitreißendes Meisterwerk.

Der Graf von Luxemburg 

Operette
Musik von Franz Lehár
Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Peter Lund, musikalisch eingerichtet von Kai Tietje
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter I Regie: Peter Lund I Choreografie: Alex Frei I Bühne: Jürgen Franz Kirner I Kostüme: Daria Kornysheva I Licht: Michael Heidinger I Dramaturgie:
Christoph Wagner-Trenkwitz

Besetzung
René Graf von Luxemburg: Daniel Prohaska
Angèle Didier: Andreja Zidaric
Armand Brissard: Peter Neustifter
Juliette Vermont: Sophia Keiler
Fürst Basil Basilowitsch: Erwin Windegger
Gräfin Mathilde von Luxemburg: Dagmar Hellberg
Sergej Mentschikoff / Portier des Grandhotels: Jeremy Boulton / Juho Stén
Pawel von Pawlowitsch / Portier des Hotel Pain / Regieassistent: Gregor Reinhold
Pélegrin / Schaffner / Theaterdirektor: Alexander Franzen
Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Premiere: 27. März 2026
Weitere Vorstellungen: 29. März I 1./4./5./11./18. April I 20./28. Juni I 2. Juli
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Preise: 12 bis 105 Euro
Tickets unter 089 2185 1960 oder gaertnerplatztheater.de.

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Festakt zur feierlichen Eröffnung des Rudolf Buchbinder Saals in Grafenegg am 29. Mai 2026 ab 17.30 Uhr.

(Grafenegg, 16. März 2026) Mit der feierlichen Eröffnung des Rudolf Buchbinder Saals in der sanierten Reitschule erhält Grafenegg einen neuen Konzertsaal, der die kulturelle Infrastruktur des Standortes entscheidend erweitert. Als weitere Spielstätte neben Wolkenturm und Auditorium bietet der Saal künftig zusätzliche Möglichkeiten für Konzerte, künstlerische Projekte und musikalische Begegnungen – und setzt zugleich einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung Grafeneggs als internationaler Musikstandort.

Am Freitag, den 29. Mai 2026, wird dieser neue Saal feierlich eröffnet.

Der Abend startet ab 17.30 Uhr mit dem Empfang der Gäste. Der Festakt im Saal mit einer Festansprache von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beginnt um 19.30 Uhr und wird von Barbara Rett moderiert.

Den musikalischen Auftakt gestalten Mitglieder des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich mit einer Fanfare. Im Anschluss spielt Rudolf Buchbinder Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 8 c-Moll op. 13, die «Pathétique». Gemeinsam mit der Sopranistin Camilla Nylund folgen zwei Lieder von Richard Strauss, «Morgen» und «Zueignung». Den Abschluss des musikalischen Programms bildet Antonín Dvořáks Klavierquintett Nr. 2 A-Dur op. 81, dessen erster Satz von Rudolf Buchbinder gemeinsam mit dem Steude Quartett musiziert wird.

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15.3.2026 Oper Graz WOZZECK

Das Menschsein als Alptraum

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Regiestar Evgeny Titov, der kürzlich mit seiner Wiener Iolanta einen großen Erfolg feierte, kreiert für Alban Bergs 100 Jahre alten Wozzeck ein eigenes Universum: Erdhügel, Gestrüpp, vorbeiziehende Wälder (Bühne: Gideon Davey), dort tummeln sich allerlei Gestalten: Wozzeck selbst am Anfang nackt, später nur mehr seiner (Über-)hose beraubt, einfach, die anderen Protagonisten aus einer gothic-fantasy-Welt, in karikaturhaften schwarzen Latex-Kostümen (Kostüme: Klaus Bruns), der Chor und die Statisten zumeist von Pieter Breughel-Bildern inspiriert. Ein düsteres, beklemmendes, aber auch fratzenhaftes Setting – wie ein nicht enden wollender Alptraum. Die 15 Bilder des in 3 Akte gegliederten Werks werden durch schwarze Zwischenvorhänge voneinander abgegrenzt, so wird der Zuseher immer wieder in ein neues, aber doch ähnliches Setting geworfen. More of the same. Das Zusammenspiel zwischen den Charakteren ist ausgefeilt, vor allem die Arroganz von Doktor (als sein eigener potenzieller Patient offenkundig schwer adipös), Hauptmann und Tambourmajor (in silberner Glitzerrüstung) sind greifbar. Eine optische Wandlung macht nur Marie durch: Anfänglich als schwarz-goldene Latex-Queen mit Glatze Gewalt gegen Margret übend trägt sie in der Bibelszene ein einfaches Kleid – Läuterung? Teil von Wozzecks Welt? Wird sie „Mensch“ kurz vor ihrem Tod? Titov stellt Fragen und überlasst die Antworten seinem Publikum und dessen Phantasie – ein spannendes Miteinander…

Sabine Längle. Weiterlesen unter https://onlinemerker.com/gaz-opernhaus-wozzeck-das-menschsein-als-alptraum/

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Feiert Premiere am Theater Pforzheim: Die Opera buffa „Il barbiere di Siviglia“

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Pforzheim. Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ zählt auf allen Theaterbühnen der Welt zu den temporeichsten und komischsten Opern. Graf Almaviva ist in die Waise Rosina verliebt und will sie aus dem Haus ihres Ziehvaters Don Bartolo entführen. Figaro, der Barbier von Sevilla, soll ihm dabei helfen. Schaffen es die beiden jungen Männer, den ältlichen Doktor und seine Angestellten zu überlisten? Premiere feiert die Opera buffa am Theater Pforzheim am Samstag, 28. März um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Die Neuinszenierung von Urs Häberli am Theater Pforzheim setzt auf eine temporeiche Interpretation, in welcher Querverweise zu den zwei weiteren Komödien um Figaro eingebaut sind. In ihnen übte am Ende des 18. Jahrhunderts Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais auf humorvoll-überzeichnete Weise offene Kritik am Adel des Ancien Regime. Ausstatterin Esther Bätschmann zitiert im Theater Pforzheim mit freigestehenden Portalen und einer Loggia mit Balkon Elemente der Shakespeare-Bühne. Bei den Kostümen spielt sie auf frech-fantasievolle Weise mit Formen des 18. Jahrhundert. So werden auch visuell die Stegreif-Komödien-Elemente in der Geschichte um den schlagfertigen Figaro, die quirlige Rosina und den verliebten Grafen Almaviva betont.

Am Theater Pforzheim kann man sowohl die Fassung für Sopran als auch jene für Mezzosopran erleben. Denn Lou Denès wird die Rolle der Rosina in der Sopranlage, Cecilia Pastawski jene in der Mezzosopranlage singen. Der junge, aufstrebende Tenor Leopold Bier feiert als Graf Almaviva sein Rollendebut. Ebenfalls debütiert Daniel Nicholson in der Titelpartie des Figaros. Die Badische Philharmonie Pforzheim spielt unter der Leitung des stellvertretenden Generalmusikdirektors Michael Pichler. Für die Leitung des Männerchores ist Johannes Berndt verantwortlich.

Öffentliche Probe am Samstag, 21. März um 10.30 Uhr im Foyer und Großen Haus

Premiere am Samstag, 28. März um 19.30 Uhr im Großen Haus mit Einführung um 19.10 Uhr im Foyer

Weitere Vorstellungen am Fr., 10., So., 12., Mi., 15., Di., 21. und Do., 30.4. sowie weitere Termine im Mai, Juni und Juli, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn im Foyer

Karten gibt es ab 22,60 € (erm. 11,30 €) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und auf www.theater-pforzheim.de

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