DIE DIENSTAG-PRESSE – 24. MÄRZ 2026

DIE DIENSTAG-PRESSE – 24. MÄRZ 2026

Sir Simon Rattle © Oliver Helbig

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 24. MÄRZ 2026

Hamburg/Elbphilharmonie
Auf den Punkt 85: Sir Simon Rattle gelingt das perfekte Soufflé
Die Opern von Richard Wagner bekommt man nicht kaputt, sage ich immer. Selbst wenn Peter Konwitschny die Regie verantwortet – Augen zu, und Sie werden dennoch glücklich. Mit den Sinfonien von Gustav Mahler verhält es sich grundlegend anders, sie sind wie ein Soufflé.
Von Jörn Schmidt
Klassik.begeistert.de

Feuilleton
Klassik-Woche: Zukunft ist immer
Willkommen in der neuen Klassik-Woche, heute geht es um das Ende des Theaters in Ingolstadt, um die Zukunft der Oper in der ganzen Welt, um eine Salzburg-Nachlese und um das neue »Umarmungstheater«.Die Meldung war relativ klein, aber die Geschichte dahinter ist gigantisch! Ingolstadt muss sein Theater schließen. Der Grund: Die Stadt hat kein Geld mehr, um die Sanierung zu bezahlen. Besonders die Steuern, die der Autohersteller Audi einst zahlte, sind dramatisch eingebrochen – und damit der gesamte Haushalt. Für »freiwillige Leistungen« wie die Kultur ist kein Geld mehr da. In einem dramatischen Podcast warnte der ehemalige Geschäftsführer des Deutschen Bühnenvereins und der heutige Kulturreferent von Ingolstadt, Marc Grandmontagne, bereits vor einem Jahr bei BackstageClassical vor dem kulturellen Ausverkauf seiner Stadt. Er beklagte, dass es in vielen Städten und Gemeinden nicht mehr um die Frage ginge, wo man noch sparen könne, sondern darum, was man schließen müsse. Nun scheint es in Ingolstadt so weit zu sein. Bayerns fünftgrößte Stadt ist in Sachen Kultur handlungsunfähig. Bleibt die Frage: Wo ist das Sondervermögen, wenn es man es wirklich braucht?
backstageclassical.com

Billy Budd – Premiere beim Festival der Opéra Lyon
Audio von Jörn Florian Fuchs (6,36 Minuten)
deutschlandfunk.de

Wien
Saisonvorschau: Der Musikverein als glamouröser Fels in der Brandung mit Levit und Jelinek
Der Musentempel wird auch in der nächsten Saison vom Who is Who der Klassik beehrt. Igor Levit spielt Beethoven zum 200. Todestag, Elfriede Jelinek bringt Avantgarde
DerStandard.at

Musikverein 2026/27: Wie Beethovens Sargschlüssel zu Musik wird (Bezahlartikel)
Beethoven-Zyklen mit Igor Levit und Daniele Gatti, Franz Welser-Möst und Yuja Wang im Fokus, Elfriede Jelineks verstimmtes Klavier: Was Stephan Pauly plant.
DiePresse.com

Musikvereinschef Pauly: „Das Klassikleben funktioniert“ trotz Krisen (Bezahlartikel)
Der Intendant spricht über die Highlights der kommenden Saison, Elfriede Jelineks verstimmtes Klavier, Jubilare und Konzertbesuche als Energiequellen.
Kurier.at

Hamburg/Laeiszhalle
Auf den Punkt 86: Jonathan Stockhammer bringt die Symphoniker Hamburg durch den Helden-TÜV
Meine Tätigkeit für Andreas Schmidt, den Herausgeber von klassik-begeistert, ist pro bono. Selbst Pressekarten nehme ich in der Regel nicht in Anspruch. Das hat einen riesigen Vorteil: Ich kann ein Konzert einfach nur genießen ohne Angst vor dem großen leeren weißen Blatt Papier. Schon gar nicht muss ich eine allen gefallende klassische Konzertkritik schreiben, sondern kann die erlebten künstlerischen Aussagen in eine Glosse verpacken.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Aachener Generalmusikdirektor Christopher Ward verschlägt es nach Longborough
Zurück nach England: Die Longborough Festival Opera startet 2027 ihre Jubiläumssaison mit dem in London geborenen Christopher Ward als Musikdirektor. Die Hintergründe.
AachenerZeitung.de

Köln/Philharmonie
Reines Klangfarbenspiel garantiert noch keinen Erfolg
Es gibt Abende, da macht man als Musiker alles richtig und trotzdem misslingen sie. Ob mangelhafte Einzelleistungen, schwierige Werkauswahl, Missstimmung mit dem Dirigenten oder (besonders hier in Köln) ein rüpelhaftes Publikum; im Konzertsaal kann Vieles schiefgehen. Natürlich hofft man als Rezensent darauf, nicht über solche Fehltritte schreiben zu müssen – auch den Musikern zuliebe. An manchen Abenden häufen sich jedoch die Probleme. So auch diesen Sonntag in der Kölner Philharmonie.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

CD/Blu-ray Besprechung
Tarmo Peltokoski durchbricht die Wagner-Tradition
Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen. An Orchestral Adventure (Arr. Henk de Vlieger). Für Fachpublikum und Wagner-Freunde ein Muss: interpretatorisch frisch, handwerklich makellos und Zeugnis einer der spannendsten Dirigenten-Orchester-Verbindungen der Gegenwart. Peltokoski beweist, dass Wagner keine Frage des Alters, sondern geistiger Durchdringung ist – und alles deutet darauf hin, dass er diesen radikal-ehrfürchtigen Weg konsequent weitergehen wird.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Buchbesprechung
Dieses Buch schließt eine empfindliche Lücke der Wien-Literatur
Selbst für nach dem Krieg geborene Wiener war der so genannte Heinrichshof, gegenüber der Staatsoper am Opernring gelegen, aus Erzählungen der älteren Generation noch ein Begriff. Kurz nach der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper wurde schließlich 1956 sein Nachfolgebau fertiggestellt, ein nüchternes, schmuckloses Gebäude, typisch für die Zeit. Auf Spurensuche des kriegszerstörten und später abgerissenen gewaltigen Komplexes hat sich die Autorin Ulla Remmer begeben, nicht zuletzt wegen eines familiären Bezugs zu dem Gebäude. Remmer ist Spross jener Buchhändler-Familie, die einst im Heinrichshof die Buchhandlung Leo betrieb, die heute an anderem Ort weiterbesteht.
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Klaus Mäkelä und die Pariser begeistern auf Russisch (Bezahlartikel)
Begeisterung für die Pianistin Anna Vinnitskaya und das Orchestre de Paris unter seinem viel gefragten Chefdirigenten.
DiePresse.com

Wien Musikverein
Vinnitskaya sprang für Wang mit elfengleicher Grazie ein (Bezahlartikel)
Anna Vinnitskaya sprang für Yuja Wang ein und fand mit dem Schwedischen RSO unter Esa-Pekka Salonen schnell einen Groove. Ein absolut generöser Abend.
DiePresse.com

20.3.26 „Le Grand Macabre“, Staatsoper, „Gelungene Weltrettung“
An der Staatsoper entsteigt er wieder seiner Gruft: der große Makabre Nekrotzar. Es handelt sich um die erste Reprise von „Le Grand Macabre“ nach der Premiere im Herbst 2023. Vier Vorstellungen sind angesetzt, besucht wurde die zweite Vorstellung der laufenden Serie.
operinwien.at

Linz
Broadway-Musical: Zwei Schwestern in New York (Bezahlartikel)
Mit „Wonderful Town“ bringt das Linzer Musiktheater einen unbekannteren Klassiker von Leonard Bernstein auf die Bühne. Das energiegeladene Musical steht in der Regie von Felix Seiler der „Westside Story“ in nichts nach: Es hat Witz, Tempo, Balladen, tollen Big-Band-Sound für eine rasante Story voll New‑York‑Magie.
krone.at

Weimar
Mama ist schuld
Dorian Dreher bringt „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold am Deutschen Nationaltheater Weimar auf die Opernbühne. Ein Abend, der vor allem musikalisch unter der Leitung von Dominik Beykirch zu glänzen weiß.
DieDeutscheBuehne.de

Psychothriller mit Fehldiagnose – DNT Weimar mit Korngolds Oper „Die tote Stadt“ (Bezahlartikel)
In Weimar deutet Dorian Dreher Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“ als obsessive Fixierung auf die Mutter – musikalisch ist dem DNT mit dieser ersten Neuinszenierung des Werkes nach über einhundert Jahren ein Coup gelungen.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Wiesbaden
Demagogie in Megalopolis
Während Paul Taubitz und das Hessische Staatsorchester Wiesbaden Vogelgezwitscher und Pathos auskosten, destilliert Ersan Mondtag aus den die Vogelwelt heimsuchenden Wohlstandsbürgern allzu bemüht demagogisches Potential.
Concerti.de

Ersan Mondtag bebildert Braunfels’ „Die Vögel“ – Schöner scheitern (Bezahlartikel)
Endlich auch hier zu erleben: Walter Braunfels’ Oper „Die Vögel“ in Ersan Mondtags großen Bildern am Staatstheater Wiesbaden.
FrankfurterRundschau.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Neapel
Jessica Pratt Encores Mad Scene in ‘Lucia di Lammermoor’ at Teatro San Carlo
operawire.com

Lyon
Clémentine Margaine, Constantin Trinks, Ian Bostridge, Lidia Fridman Headline Opéra de Lyon’s 2026-27 Season
operawire.com

London
Memorable Mahler ‘Resurrection’ Symphony from Kent Nagano and the Philharmonia
seenandheard-international.com

Mahler’s ‘Resurrection’ Symphony at the RFH
operatoday.com

Sheffield
Pagliacci review – Leoncavallo’s grand guignol staged with insight and commitment
Nineteenth-century verismo becomes 21st-century psychodrama, as English Touring Opera dramatise this tawdry tale of jealousy and violence with a keen eye for the dramatic image TheGuardian.com

The Gondoliers review – brilliantly barbed Gilbert and Sullivan is a feast for the eyes and ears
Contemporary resonances abound in English Touring Opera’s gloriously choreographed and costumed period production: a masterclass in clarity over chaos, performed with boundless enthusiasm
TheGuardian.com

New York
Tristan und Isolde, Metropolitan Opera live transmission review – ideal dream lovers      Peripheral problems, but the greatest love duet is perfectly sung, staged and conducted
theartsdesk.com

Oropesa successfully reprises her Violetta in Met’s “Traviata”
newyorkclassicalreview.com

Boston
BSO Board Barking Up the Wrong Tree
The tempest about the decision not to renew Andris Nelsons’s appointment as conductor of the Boston Symphony Orchestra has become a full-blown hurricane. Its musicians and staff, as well as subscribers and attendees, have been publicly expressing dismay not only at the decision, but also at the way it was announced.
classical-scene.com

Ólafsson unlocks the key to memorable Bach and Beethoven
bostonclassicalreview.com

Philadelphia
By spirit alone
A sublime Reginald Mobley and the Philharmonia Baroque Orchestra are a balm for troubled times in a program of baroque selections and spirituals.
parterre.com

Ballett / Tanz

Berlin/Staatsballett/Deutsche Oper
Sonnenkönig des Balletts
Mit „Nurejew“ gelingt dem Staatsballett Berlin und Intendant Christian Spuck ein Coup. Die aus Russland verbannte Hommage an den Jahrhunderttänzer wird in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov und der Choreografie von Yuri Possokhov zu einem feinsinnigen Gesamtkunstwerk mit höchstem tanztechnischem Anspruch.
DieDeutscheBuehne.de

NUREJEW von Kiril Serebrennikov mit dem Staatsballett Berlin
Im Jahre 2017 erarbeitete der russische Regisseur KIRIL SEREBERNNIKOV für das Bolschoi-Theater in Moskau eine Hommage an den Ausnahme-Tänzer RUDOLF NUREJEW mit dem Titel „Nurejew“. Als es im August 2017 zur Uraufführung kommen sollte, wurde SEREBRENNIKOV am 22. August 2017 wegen angeblicher Veruntreuung verhaftet. In Wirklichkeit war den staatlichen Behörden seine offen ausgetragene Homosexualität wohl ein Dorn im Auge.
kultur24-berlin.de

Rudolf Nurejew: Sinnliches Denkmal für einen Jahrhunderttänzer (Bezahlartikel)
Das Staatsballett bringt das in Moskau verbannte Ballett „Nurejew“ erstmals in Berlin auf die Bühne und wird vom Publikum gefeiert.
BerlinerMorgenpost.de

Ballet / Dance
Review: DON QUIXOTE at San Francisco Ballet
San Francisco Ballet’s joyous production of the high-spirited classic runs through March 29th
broadwayworld.com

Sprechtheater

Salzbug
Verschollen in Amerika
Landestheater / Amerika
DrehpunktKultur.at

Rock/Pop/Schlager

Wien
Gurevich im Volkstheater: So kriegt sie wirklich alle Girls

Die große Popchansonnière Michelle Gurevich gastierte nach neun Jahren wieder einmal in Wien. Ein Triumph des Bittersüßen.
DiePresse.com

Österreich
Seiler und Speer: Wenn Vergnügen schwerer wiegt als Haltung
Für große Emotionen hat die Geschichte über das Seiler-und-Speer-Konzert in Gloggnitz gesorgt, das trotz der aktuellen Vorwürfe gegen Sänger Christopher Seiler im Juni stattfinden soll. Angesichts der sensiblen Thematik hat die NÖN Dorit Haslehner-Kadlicz um einen Gastkommentar gebeten – sie ist die Leiterin der MÄBS Männerberatung NÖ Süd und der FREIRAUM Frauenberatung NÖ Süd.
NiederösterreichischeNachrichten.at

„Größte Enttäuschung“ – Heino bricht mit seinem Sohn
Paukenschlag in Kitzbühel: Volkssänger Heino bricht endgültig mit seinem einzigen Sohn Uwe (66). Der 87-Jährige zieht radikale Konsequenzen und verteilt sein Erbe völlig neu. Heino zieht in seiner Wahlheimat Kitzbühel einen Schlussstrich unter seine schwierigste Beziehung. Der legendäre Volkssänger erklärte gegenüber „Bild“, dass seine Vatergefühle für seinen Sohn Uwe erloschen seien. Bei einem aktuellen Auftritt fehlte Uwe auf der Gästeliste – ein bewusstes Zeichen des 87-Jährigen, der nun endgültige Fakten schafft.
oe24.at

Film

US-Actionlegende gestorben: Der Tod hat Angst vor Chuck Norris
Der legendäre US-Schauspieler starb im Alter von 86 Jahren. Der US-Schauspieler und Actionstar Chuck Norris ist laut übereinstimmenden US-Medienberichten im Alter von 86 Jahren gestorben. Er war am Freitagvormittag in ein Krankenhaus auf Hawaii eingeliefert worden. Der 86-Jährige sei jedoch „guter Dinge“, hieß es zunächst. Ein Sprecher von Norris äußerte sich vorerst nicht. In dem Bericht war von einem nicht näher bezeichneten „Notfall“ die Rede. Er habe sich auf der Insel Kauai ereignet, schrieb TMZ.
Kurier.at

Politik

München
Nach Wahlbeben in München: Wer ist Dominik Krause?
Der überraschende Wahlsieg des Grünen-Politikers Dominik Krause am Sonntagabend sorgt für Aufbruchsstimmung in Bayerns Landeshauptstadt. Er ist nicht nur der erste grüne Oberbürgermeister überhaupt, sondern mit 35 Jahren auch noch auffallend jung und lebt offen homosexuell. Wer ist der Mann, der künftig die Geschäfte in München führt? Nach zwölf Jahren unter der Führung von Reiter wird die Landeshauptstadt in den kommenden sechs Jahren vergleichsweise jung regiert. Kritiker hatten zuvor seine mangelnde Erfahrung wegen seines Alters bemängelt – Krause setzte dem entgegen, dass zumindest ein junger Oberbürgermeister in der Vergangenheit bereits erfolgreich regiert hat. Tatsächlich war nur Hans-Jochen Vogel (SPD) mit 34 Jahren noch jünger im Amt.
krone.at

Österreich
Marterbauer: „Energiekrise kann noch viel, viel schlimmer werden“
Angesichts der weiteren Eskalation im Iran-Krieg am Wochenende ist Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) „zunehmend pessimistisch“, was die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft betrifft.  Wenn die Eskalation nicht rasch abgesagt werde, „muss befürchtet werden, dass die Energiekrise viel, viel schlimmer wird“, so Marterbauer am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Zuversichtlich ist er dagegen, was die Länderdefizite im Vorjahr angeht.
oe24.at

Nationalrat soll Tanken billiger machen, Regierung startet Freigabe der Ölreserven
Die Spritpreisbremse ist noch nicht in trockenen Tüchern. Fix ist hingegen, dass Österreich 325.000 Tonnen Rohöl aus seiner strategischen Reserve freigeben wird
DerStandard.at

Österreich
ORF2 bricht Übertragung mitten in Kickl-Rede ab

Die Sondersitzung im Parlament wurde im TV live übertragen. ORF2-Zuschauer erlebten eine Überraschung: Die Sendung stoppte mitten in der Kickl-Rede. Im Nationalrat flogen Montagmittag die Fetzen. Die Bundesregierung gab eine Erklärung zur Nahost-Krise und ihrem Plan einer Spritpreisbremse ab. Damit die Maßnahme wie geplant auch am 1. April in Kraft treten kann, ist die Zustimmung mindestens einer Oppositionspartei nötig. Das wird nicht die FPÖ sein. Direkt im Anschluss an die Erklärung der Regierungsspitze trat Herbert Kickl ans Rednerpult und watschte das Modell in alle Richtungen hin ab. Der ORF übertrug alles live.
heute.at

Umfrage in Norwegen: Kronprinz Haakon beliebter als Ehefrau Mette-Marit
Obwohl seine Familie zunehmend in Skandale verwickelt ist, ist Norwegens Kronprinz Haakon (52) bei seinen Landsleuten beliebt. Das legt zumindest eine Umfrage nahe, laut der vier von fünf Befragten denken, dass er künftig ein „sehr guter“ oder „ziemlich guter“ König sein werde.
krone.at

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Unter’m Strich

Kolumbien
80 Tote befürchtet: Militärflugzeug abgestürzt
Verteidigungsminister Pedro Sánchez teilte am Montag mit „tiefer Trauer“ mit, dass die Maschine verunglückt sei. Die Maschine vom Typ Herkules verunglückte demnach kurz nach dem Start in Puerto Leguízamo nahe der Grenze zu Ecuador. Ein Vertreter der Armee sagte, dass rund 80 Menschen an Bord des Flugzeugs waren.
oe24.at

Tennis-Sport
Lacher vor dem Match. Süße Szenen: Kleinkind „stiehlt“ Sinner den Ball
Jannik Sinner hat am Rande seiner Partie gegen Corentin Moutet in Miami für einige Lacher gesorgt. Denn vor Auftakt der Partie traf der Südtiroler auf die knapp zweijährige Tochter von Tennis-Ass Belinda Bencic. Diese erwies sich schließlich als „schwierige Gegenspielerin“.
krone.at

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 24. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 24. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Für »LE GRAND MACABRE« am *Mittwoch, 25.03.2026* steht ein Kontingent von 80 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Dienstag, 24.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der Wiener Staatsoper
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Tiroler Festspiele Erl: Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 

Am Gründonnerstag lüften wir den Vorhang für die Spielzeit 2026/27 – und erlauben uns schon jetzt ein leichtes Knistern der Vorfreude: viel Verdi, ein wichtiger (viele meinen: der schönste) Wagner, ein selten gespieltes Meisterwerk von Schreker, Mozart, Bruckner und viel mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Wer sich überraschen lassen möchte, ist herzlich eingeladen, unserem Live-Stream zu folgen: Unsere Pressekonferenz wird am 02.04. um 11.00 Uhr auf YouTube übertragen. Seien Sie dabei, wenn wir Stück um Stück die nächste Spielzeit vorstellen. Nächste Woche schicken wir Ihnen einen Link zu. Den Termin können Sie sich jetzt schon einmal vormerken!

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Osterfestspiele Salzburg: Gewinner des Herbert-von-Karajan-Preises 2026 / Kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker 

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Herbert-von-Karajan-Preises stehen fest. Die Auszeichnung geht an Jasmin White, Le Bu und Konstantin Krimmel. Jasmin White, die bereits 2025 in einem Chorkonzert zu erleben war, singt in Richard Wagners »Das Rheingold« die Figur der Erda. Der chinesische Bass-Bariton Le Bu gestaltet den Fasolt in derselben Produktion und tritt zudem im Chorkonzert II auf. Bariton Konstantin Krimmel ist schließlich im Chorkonzert I in Joseph Haydns »Die Schöpfung« zu erleben.

Der von der Familie Karajan gestiftete Preis wird jährlich im Rahmen der Osterfestpiele an aufstrebende Künstlerinnen und Künstler vergeben und ist in diesem Jahr mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Schirmherrin Arabel Karajan und Intendant Nikolaus Bachler werden den Preis am Samstag, 28. März, im Anschluss an das Chorkonzert überreichen.

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© Vincent Forstenlechner

BPhil in Town – kostenfreie Konzerte der Berliner Philharmoniker
Mit dem Format BPhil in Town machen die Berliner Philharmoniker Musik an Orten des täglichen Lebens: mitten in Salzburg. In einer Reihe von kammermusikalischen Kurzkonzerten treten Musikerinnen und Musiker des weltberühmten Orchesters in sozialen Einrichtungen, an Bildungsorten und im öffentlichen Raum auf und schenken Augenblicke des Innehalten und der Freude.

Vom 31. März bis 6. April finden insgesamt zehn Auftritte in Salzburg statt. Spielorte sind unter anderem eine Gemeinschaftsunterkunft, ein Seniorenwohnhaus, ein Hospiz und ein Museum. BPhil in Town wird unterstützt von der Volkswagen Group, die nicht nur die Osterfestspiele Salzburg fördert, sondern sich auch als neuer Mobilitätspartner der Berliner Philharmoniker engagiert. Verankert sind die Konzerte vom Education & Outreach-Programm der Berliner Philharmoniker, das seit seiner Gründung im Jahr 2002 von der Deutschen Bank ermöglicht wird.

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© Monika Rittershaus

BPhil in Town-Konzerte in Salzburgs Innenstadt
Eine mobile Fahrradbühne, die VeloStage, ermöglicht kurze Konzerte im öffentlichen Raum. Auf den Plätzen der Altstadt entstehen so spontane musikalische Begegnungen zwischen Musikerinnen und Musikern der Berliner Philharmoniker und der Salzburger Stadtgesellschaft. Mit diesem Projekt unterstreichen die Berliner Philharmoniker ihren Anspruch, Musik über den Konzertsaal hinaus zu den Menschen zu bringen und ihre Rückkehr nach Salzburg zu einem Erlebnis für die gesamte Stadt zu machen.

Termine:
Samstag, 4. April: 14 Uhr beim Haus der Natur, Museumsplatz 5
Samstag, 4. April: 15:30 Uhr am Grünmarkt am Universitätsplatz vor der Kollegienkirche
Sonntag, 5. April: 13 Uhr vor der Johanneskirche beim Salzburger Landeskrankenhaus, Müllner Hauptstraße 48

Bei schlechtem Wetter finden die Konzerte in alternativen Spielstätten statt. Die Osterfestspiele informieren hierüber kurzfristig. Kostenfreie Eintrittskarten sind in diesem Fall, solange der Vorrat reicht, im Kartenbüro der Osterfestspiele Salzburg, Wiener-Philharmoniker-Gasse 3, erhältlich.

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Preisermäßigte Karten für Wiener Staatsballett über „Verbund“ für Premierenproduktion „Visionary Dances“

Zum Selbstbestellen

Einheitspreis von 79 € (alle Kategorien) für die Premierenproduktion VISIONARY DANCES.

Erleben Sie mit Visionary Dances die zweite Premierenproduktion des Wiener Staatsballetts unter der Direktion von Alessandra Ferri. Drei Werke international gefragter Choreografinnen und Choreografen treffen auf eindrucksvolle Musik von Bohuslav Martinů, Leonard Bernstein und Philip Glass.

KARTENANGEBOT auf einen Blick:

  • 79 € Einheitspreis – gültig für alle Kategorien (Achtung limitiert!)
  • Maximal 4 Tickets pro Person
  • Gültig für folgende Termine: 1. April, 6. April & 7. April 2026

So funktioniert’s:

  • Besuchen Sie den Ticketshop
  • Wählen Sie Ihre gewünschten Plätze für die Vorstellungen (1. / 6. oder 7. April)  aus
  • Geben Sie im Feld „Kundenkarte/Aktionscode“ den Code VISIONARYDANCES ein
  • Klicken Sie auf „einlösen“ – der ermäßigte Preis wird automatisch angezeigt

 Freundliche Grüße
Anneliese Blauensteiner

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Pressekonferenz zum Programm der Spielzeit 2026/27 der Tiroler Festspiele Erl

mit Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol
Hans Peter Haselsteiner, Präsident der Tiroler Festspiele Erl
Jonas Kaufmann, Intendant der Tiroler Festspiele Erl
Asher Fisch, Chefdirigent der Tiroler Festspiele Erl
Ilias Tzempetonidis, Artistic Advisor der Tiroler Festspiele Erl

Gründonnerstag, 2. April 2026  um 11.00 Uhr
Premierenhaus der Tiroler Festspiele Erl
Mühlgraben 65, 6343 Erl, Österreich
Parkmöglichkeit im darunter befindlichen Parkhaus

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Wien/Volksoper: DIE PIRATEN VON PENZANCE stehen zur Premiere an!

DIE PIRATEN VON PENZANCE (Operette von Arthur Sullivan und W.S. Gilbert; Rooke; Spymonkey Aitor Basauri & Toby Park . 26.öffentl.GP/ 27.Premiere)

penca

https://www.volksoper.at/ mit eingebettetem Einführungsvideo

5 gute Gründe für die „Piraten von Penzance“

Die Clowns sind zurück!

Erinnern Sie sich noch an die herrlich komische Inszenierung der Offenbach-Operette Orpheus in der Unterwelt an unserem Haus? Tausende Zuseherinnen und Zuseher haben über die Inszenierung der britischen Komikertruppe Spymonkey Tränen gelacht. Für die Neuproduktion von Die Piraten von Penzance dachten wir uns deshalb: Never change a winning team! Darum gilt: Die Clowns aus dem Vereinigten Königreich sind zurück! Die Regisseure Toby Park und Aitor Basauri garantieren Physical Comedy auf höchstem Niveau. Höherer Unsinn, Slapstick und auch sonst jede mögliche und unmögliche Form von Humor werden wieder ihre Lachmuskeln trainieren.

Very british: Eine Liebeserklärung an die britische Operette

Sie kennen die Wiener Operette und vielleicht auch die Berliner Variante? Vielleicht haben Sie sogar schon von der spanischen Operettenform Zarzuela gehört? Dann wird es höchste Zeit, auch die britische Version zu entdecken! Der Komponist Arthur Sullivan und der Librettist W. S. Gilbert gelten als deren absolute Meister. Satire, Sozialkritik und dazu eingängige, brillant komponierte Musik, das macht die Mischung und die Faszination der Werke aus. Mit ihren Stücken treten die beiden in die Tradition der berühmten britischen Komik: Very british indeed!

Ein Schauvergnügen erster Güte

Wie schon bei Orpheus in der Unterwelt stammen das Bühnenbild und die Kostüme von Julian Crouch. Und das verspricht ein Schauvergnügen erster Güte! Bühnenbilder wie aus dem Barocktheater, farbenfrohe Kulissen und opulente Kostüme schaffen eine wunderschön anzusehende Bühnenwelt – die von unserem Ensemble als Spielwiese benutzt werden kann. Freuen Sie sich auf ein Piratenschiff, auf die Wellen des Weltmeeres und Meeresgetier in allen Farben und Formen!

Ein großartiges Ensemble aus Komikerinnen und Komikern

Unter der Musikalischen Leitung der britischen Dirigentin Chloe Rooke steht ein großartiges Ensemble auf der Bühne, das Gesangskunst ebenso beherrscht wie Komik. Neben Piratenkönig Katia Ledoux erleben Sie Timothy Fallon als Piratenlehrling, Johanna Arrouas als seine Ziehmutter, Stefan Cerny als Polizeisergeant, Jakob Semotan als Generalmajor, Nicole Chévalier als seine Tochter Mabel, und dazu noch viele Publikumslieblinge mehr. Dieses Sänger:innenfest sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Weil wir auch Ihre Welt auf den Kopf stellen

Manchmal hilft es, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. „Topsy-Turvy“ nennt sich das bei Gilbert und Sullivan. Was der Begriff bedeutet? Das Auf-den-Kopf-Stellen scheinbarer Normalität und die Behauptung, völlig absurde Situationen seien komplett normal. Und siehe da: Manchmal hilft es, über die Absurdität unserer Welt zu lachen. Was braucht es in Zeiten wie unseren dringender?

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St. Margarethen: „Tosca“ im Steinbruch: Zwei zusätzliche Vorstellungen und erweitertes Premierenkontingent 

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v.l.n.r. Rico Gulda, Daniel Serafin, Hans Peter Doskozil, Matthias Grün © Gregor Hafner.jpg
 
Osteraktion lädt zu besonderen Opernmomenten ein
Die Oper im Steinbruch erweitert die diesjährige Produktion von Puccinis „Tosca“ um zwei zusätzliche Vorstellungstermine am 26. Juli und 5. August. Eingebettet in ein lebendiges Kulturangebot im Burgenland entstehen damit weitere Möglichkeiten, die besondere Atmosphäre einer der eindrucksvollsten Freiluftbühnen Europas zu erleben.
Zudem wurde für die Premiere ein zusätzliches Ticketkontingent geöffnet, das ab sofort im Verkauf steht.

Ein besonderer Kulturort mit regionaler und internationaler Ausstrahlung
Die Oper im Steinbruch zählt seit vielen Jahren zu den herausragenden kulturellen Ereignissen des Burgenlandes und hat sich zu einem der bedeutendsten Wertschöpfungsfaktoren der Region entwickelt. Die Veranstaltung unterstreicht ihre wirtschaftliche Bedeutung für das Burgenland durch die starken Impulse, die sie während der Sommermonate in Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, Transportwirtschaft und den lokalen Einzelhandel rund um den Neusiedler See sendet. Gleichzeitig fungiert das Festival als verlässlicher Arbeitgeber für zahlreiche Fachkräfte aus technischen, künstlerischen und organisatorischen Bereichen. Damit trägt die Oper im Steinbruch nachhaltig zur kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vitalität des Burgenlandes bei und steigert die Attraktivität des Standorts weit über die Landesgrenzen hinaus.

Die zusätzlichen Vorstellungstermine sowie das erweiterte Premierenkontingent stärken die Oper im Steinbruch sowohl als festen Bestandteil des kulturellen Lebens im Burgenland als auch als Bühne mit internationaler Strahlkraft. Die einzigartige Kombination aus markanter Felskulisse und groß angelegter Operninszenierung begeistert langjährige Opernfreundinnen und -freunde ebenso wie Menschen, die das Genre neu für sich entdecken.

Der Steinbruch St. Margarethen liegt im UNESCO-Welterbegebiet Fertő/Neusiedler See – eine besondere Kulturlandschaft, die das Opernerlebnis maßgeblich prägt und jeder Produktion eine unverwechselbare Atmosphäre verleiht. Zugleich verlangt der historisch und landschaftlich bedeutende Ort einen besonders sensiblen Umgang, der die künstlerische wie organisatorische Arbeit kontinuierlich begleitet.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bringt es auf den Punkt: „Die Oper im Steinbruch ist weit mehr als ein kulturelles Highlight – sie ist ein zentraler Motor für die Wertschöpfung, Beschäftigung und internationale Sichtbarkeit des Burgenlandes. Die zusätzlichen Vorstellungen und das erweiterte Premierenkontingent zeigen eindrucksvoll die große Nachfrage und die hohe Qualität des einzigartigen Formats. Der Steinbruch St. Margarethen verbindet auf besondere Weise Kultur, Natur und wirtschaftliche Impulse – und genau diese Stärke bauen wir konsequent weiter aus, um das Burgenland als Kultur- und Tourismusland nachhaltig zu positionieren.“

Künstlerische Handschriften und Inszenierungsakzente 2026
Was das Publikum seit Jahren begeistert, findet 2026 seine Fortsetzung: Vom 15. Juli bis 22. August verwandelt sich der Steinbruch St. Margarethen erneut in die Bühne für ein Opernerlebnis der Extraklasse. Mit Puccinis „Tosca“ kehrt ein zentrales Werk des Verismo in einer kraftvollen Neuinszenierung zurück. Das Kreativteam Thaddeus Strassberger (Regie & Bühne) und Giuseppe Palella (Kostüme) entführt das Publikum in das Rom um 1800 – geprägt von politischen Umbrüchen, religiöser Autorität und aufkommenden revolutionären Ideen. Die Inszenierung setzt auf barocke Bildwelten, starke Lichtdramaturgie und historisch fundierte Kostüme, die sich eindrucksvoll in die Weite des Steinbruchs einfügen.

Die musikalische Leitung übernimmt erneut Valerio Galli, ein erfahrener Puccini-Spezialist. Die besondere Akustik der Naturarena verleiht Puccinis Musik zusätzliche Intensität und macht die dramatische Energie des Werks unmittelbar erlebbar.

Intendant Daniel Serafin beschreibt die besondere künstlerische Kraft dieser Produktion:
„Tosca ist weit mehr als ein Liebesdrama – sie ist ein zeitloser Politthriller über Macht, Manipulation und menschliche Verletzlichkeit. Diese Themen treffen auch heute ins Herz und machen die Oper für ein breites Publikum relevant. Im Steinbruch entfaltet das Werk eine außergewöhnliche Intensität: Die Naturkulisse, die Weite des Raumes und die emotionale Kraft der Musik verstärken einander. Oper soll Menschen berühren – jene, die zum ersten Mal kommen, ebenso wie erfahrenes Opernpublikum.“

Rico Gulda, Generalintendant der Esterhazy Privatstiftungen, ordnet diesen Ansatz in die kontinuierliche Entwicklung des Ortes ein, der seit vielen Jahren maßgeblich geprägt und weiterentwickelt wird: „Die Oper im Steinbruch zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich künstlerisch ständig weiterentwickelt. Wir wollen Produktionen auf die Bühne bringen, die der Größe des Ortes gerecht werden, neue ästhetische Perspektiven eröffnen und musikalisch wie szenisch auf höchstem Niveau überzeugen. Das kreative Potenzial dieser Naturarena ist enorm – und wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses Potenzial mit jeder neuen Produktion weiter auszuschöpfen und die Oper im Steinbruch als besonderen Kunstort immer weiter zu stärken.“

Gemeinsam formulieren beide Perspektiven ein klares künstlerisches Selbstverständnis: Die Oper im Steinbruch ist ein Ort, an dem starke Regiehandschriften, atmosphärische Bildwelten und die Kraft der Natur zu einem unverwechselbaren Gesamterlebnis verschmelzen. „Tosca“ 2026 steht exemplarisch dafür – intensiv, ästhetisch präzise und künstlerisch ambitioniert.

Exklusives Oster-Einführungsangebot für die zwei neuen Termine
Begleitend zu den zusätzlichen Vorstellungen am 26. Juli und 5. August wird eine Osteraktion gesetzt, die rund um die Osterfeiertage im Verkauf verfügbar ist.
Für die beiden neuen Termine gilt im Zeitraum von 23. März bis 5. April 2026 ein exklusiver Rabatt von 20 Prozent auf alle Ticketkategorien – zwei neue Vorstellungen, zwei Wochen, minus 20%. Diese Aktion soll Interessierten die Möglichkeit geben, das Opernerlebnis im Steinbruch unter besonders attraktiven Bedingungen zu entdecken.

Zusätzlich wird unter allen Personen, die in diesem Zeitraum Tickets für die beiden neuen Vorstellungen erwerben, ein besonderes Erlebnis verlost:
Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält entweder eine exklusive Backstage Führung für zwei Personen oder ein hochwertiges Merchandise Paket. Das Gewinnspiel ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und vertieft die Verbindung zwischen Publikum und Produktion.

Über die Esterhazy Stiftungen und die Oper im Steinbruch
Die Esterhazy Stiftungen sind Eigentümer der Oper im Steinbruch und zählen seit über drei Jahrzehnten zu den prägenden Kulturträgern des Burgenlandes und haben mit Investitionen von mehr als 250 Millionen Euro wesentlich zur Entwicklung des regionalen Kulturtourismus beigetragen. Auf dieser Basis entstand 2024 gemeinsam mit dem Land Burgenland die SBS Opernbetrieb Burgenland GmbH, die den operativen Betrieb der Oper im Steinbruch verantwortet. Die Oper im Steinbruch ist heute ein bedeutender kultureller und wirtschaftlicher Faktor für die Region. Sie stärkt den Tourismus, unterstützt zahlreiche Betriebe und schafft Arbeitsplätze in künstlerischen, technischen und organisatorischen Bereichen.

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Ehrbar Saal: Ein Wiener Operetten-Salon? Ja, es gibt ihn noch                   (22.3.2026)

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© Ehrbar Saal

Vorbei ist in Wien ist die Zeit beglückender traditioneller Operetten-Inszenierungen. Der letzte Rest: Otto Schenks legendäre „Fledermaus“ in der Staatsoper. Neue Produktionen, neue Denkungsarten? Gescheitert ist die Stadt Wien im vorjährigen Johann Strauss-Jahr mit ihrer „In Strauss und Braus“-Initiative. Da fehlt so einiges an Liebe und Witz in der Stadt. Und vor allem auch bei den sehr unterschiedlichen Theatermachern, welche als eher scheiternde Kreativhilfe hierher geholt werden.

Da fällt schon auf: Zu einem Operetten-Salon mit Künstlergesprächen wird gebeten. Im Ehrbar Saal. Die Internationale Franz Lehár Gesellschaft und Wolfgang Dosch, Operetten-Coach der Musikuniversität im Reinhardt-Seminar, machen sich die Mühe. Studierende sind mit dabei (nicht nur aus Asien …). Doch unterhaltsam berichten Diva Ildikó Raimondi und die vielseitige Soubrette Helga Papouschek von ihren Bundestheater-Tagen und ihren Karrieren. Und dazwischen erfreuen Schlager aus den Jahren der Goldenen wie Blechernen Operette: Am Programm stehen neben Strauss und Lehár etwa die Nachzügler Robert Stolz, Carl Lafite. Mit weit einfallsreicherer, kunstvollerer Musik als zur Zeit im so aufwendig beworbenen „Maria Theresia“-Musical zu hören ist – doch  kein Platz ist mehr für sie auf den Wiener Bühnen reserviert.

Meinhard Rüdenauer

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