DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Carsten Süss (Haushofmeister bei Faninal), Lauren Urquhart (Sophie), Ulrike Steinsky (Jungfer Marianne Leitmetzerin), Annelie Sophie Müller (Octavian) © Barbara Pálffy / Volksoper Wien

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Wien/Volksoper
Die Volksoper zeigt „Rosenkavalier“ mit tollen Stimmen
Nach einem Kaltstart kam das Orchester unter der Leitung von Alexander Joel flugs in Fahrt. Unter der Leitung von Lotte de Beer setzt die Wiener Volksoper auf gattungstechnische Diversität (Musicals, Operetten, Opernüberschreibungen) und trägt ihren Namen mittlerweile mehr aus Tradition: Gerade einmal sieben Opern zeigt man im rosaroten Gürteletablissement in der laufenden Spielzeit. Am Sonntag wurde Richard Strauss’ Rosenkavalier wiederaufgenommen: ein Kraftakt und eine Leistungsschau für jedes Opernhaus.
DerStandard.at

Wien/MusikTheater an der Wien
Liebesgrüße aus der Latexhose
Orientalisches Blickfutter mit queerem Pfiff: Im Theater an der Wien sorgt die Zarzuela „Benamor“ für Heiterkeit. Ein Säbel ist ein Säbel ist ein Säbel – oder? Im Verlauf der dreistündigen Musikkomödie, die dieser Tage am Theater an der Wien läuft, können Zweifel daran aufkommen. „Ich habe noch nie meinen Säbel benutzt“, gesteht Jacinto, der sensible Verehrer von Prinzessin Benamor, seinem bärbeißigen Konkurrenten Rajah-Tabla in einem stillen Moment am Bazar von Isfahan: „Das hat bei uns immer der Papa gemacht.“
DerStandard.at

Wien
Mozart wird 270: „MYTHOS MOZART“ als Tourismusmagnet für Wien
Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart, der am 27. Jänner seinen 270. Geburtstag feiern würde. Passend zum „Mozartjahr“ positioniert sich mit „MYTHOS MOZART“ eine moderne, multimediale Erlebniswelt als neue Top-Attraktion in der Wiener Innenstadt. Für die heimische Hotellerie und Gastronomie ist das immersive Museum ein wertvoller neuer Anziehungspunkt, der den Standort Wien für Kulturtouristen noch attraktiver macht.
gastroportal.at

Das Musikporträt: Der Dirigent Riccardo Muti
Riccardo Muti gilt als kompromissloser Perfektionist, der sich mit größter Leidenschaft auf das Wesentliche der Musik konzentriert: „Ich verwende immer die authentische Version einer Partitur“, sagt er, und lässt auch schon mal eine Opernproduktion platzen, wenn ihn die Inszenierung nicht überzeugt. 20 Jahre lang wirkt er als Musikdirektor an der Mailänder Scala, berühmt vor allem für die Genialität seiner Verdi- und Mozart- Interpretationen in einem peniblen Ausloten der Beziehung zwischen Text und Musik. Doch auch der Nachwuchs interessiert den 84-Jährigen, in seinen Opernakademien in Mailand und Ravenna.
Von Kirsten Liese
swr.de

Erl/Tirol
Zum ersten Mal seit 1999: Die Wiener Philharmoniker verzaubern Tirol!
Gemeinsam mit Karina Canellakis und ihrer hauseigenen Solistin Albena Danailova brachten die Wiener Philharmoniker ihren verzaubernden Klang ins Festspielhaus auf der verschneiten Alpenwiese im malerischen Tiroler Erl. Insbesondere Beethovens zweite Sinfonie wurde zu einem der berührendsten Momente der jüngeren Konzertgeschichte.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Erl/Tirol
Wiener Philharmoniker in Erl: Ausleuchten von Kontrasten
Die Wiener Philharmoniker haben Sonntagabend im Festspielhaus Erl ihr erstes Konzert in Tirol seit 1999 gegeben. Unter der musikalischen Leitung von Karina Canellakis widmeten sie sich dabei der Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludwig van Beethoven. Den einheitlichen Klang der Philharmoniker nutzte Canellakis gekonnt dazu, um die in diesen Werken angelegten Kontraste zwischen laut und leise, zart und zupackend wirklich bis in letzte Details auszuleuchten.
SalzburgerNachrichten.at

Wiener Philharmoniker in Erl: Jonas Kaufmann bekommt sie alle
Als Intendant in Erl macht Jonas Kaufmann alles richtig. Nun hat er auch noch von einem außergewöhnlichen Geburtstagsgeschenk für seinen Geldgeber Hans Peter Haselsteiner profitiert.
SueddeutscheZeitung.de

Erl
Jubelstürme nach langer Absenz: Wiener Philharmoniker in Erl (Bezahlartikel)
Konzert bei den Tiroler Festspielen, Orchester erstmals seit 1999 in Tirol.
Kurier.at

Salzburg/Mozartwoche
„Die Zauberflöte“: In Salzburg turnt sich Mozart aus dem Elysium zurück
Die Salzburger Mozartwoche erinnert an Jubiläen, feiert Abschiede und enttäuscht mit einer neuen „Zauberflöte“, inszeniert vom Intendanten Rolando Villazón.
DiePresse.com

„Amadeus“ für Arme: „Villazón“ inszeniert in Salzburg „Die Zauberflöte“
Ein Komponist findet sich in seiner Oper wieder: Regisseur Rolando Villazón überblendet bei der Mozartwoche „Zauberflöte“ und Biografisches. Das geht schief. Dafür gibt es einen grandiosen Dirigenten.
MuenchnerMerkur.de

Rolando Villazóns Neuinszenierung von Mozarts „Zauberflöte“: Liebeserklärung an den großen Meister
Bei der 70. Salzburger Mozartwoche hat Intendant, Star-Sänger und Regisseur Rolando Villazón Mozarts „Zauberflöte“ neu inszeniert und dabei die Handlungsebene mit der Privatsphäre der Familie Mozart vereint. Wie gelungen ist die Neuinszenierung, die gleichzeitig eine Liebeserklärung an den großen Meister ist?
pnp.de

Salzburg
„Die Zauberflöte“ geht auch ohne Pyramiden
Rolando Villazón bringt Mozarts „Zauberflöte KV 620“ in der 70. Mozartwoche in Salzburg mit schlichten, wirkungsvollen Gesten auf den Punkt
DerStandard.at

Korngolds sinnliches Renaissance-Drama Violanta kann sich trotz schwacher Aufführung behaupten
Warum am Ende der Aufführung nicht enden wollender Jubel ausbrach, ist schwer nachzuvollziehen. Es kann eigentlich nur an der leuchtenden, erregenden Musik des 18-jährigen Komponisten gelegen haben, die der scheidende Sir Donald Runnicles mit dem Orchester kongenial umsetzte. An der schlechten Regie und den teils überforderten Sängern kann es nicht gelegen haben.
Von Peter Sommeregger
Klassik.begeistert.de

Rauschverbot an der Deutschen Oper: David Hermann inszeniert Korngolds „Violanta“ (Bezahlartikel)
Mit reduzierten Bildern und musikalischer Präzision rückt die Deutsche Oper Erich Wolfgang Korngolds frühe Oper ins Licht. Etwas geht dabei verloren. Die Kritik.
BerlinerZeitung.de

„Violanta“-Premiere: Gefangen im Schneckenhaus ihrer einsamen Seele (Bezahlartikel)
Berlin. In der bejubelten Premiere von Korngolds Jugendoper „Violanta“ an der Deutschen Oper trifft ein Psychodrama auf opulente Musik.
BerlinerMorgenpost.de

Korngolds Oper „Violanta“ feiert Premiere in Berlin
Erstmals hat die Deutsche Oper Berlin Erich Wolfgang Korngolds Opernthriller „Violanta“ auf die Bühne gebracht. Die Premiere des rund 70 Minuten langen Einakters wurde am Sonntagabend mit viel Applaus aufgenommen. Für die Inszenierung zeichnete der deutsch-französische Regisseur David Hermann verantwortlich. Am Pult des Opernorchesters stand der scheidende Generalmusikdirektor Donald Runnicles.
classicpoint.net

Le anime di Mozart, di Haydn… e un po’ di Kurtág – Mozartwoche / Camerata / Aimard
Düstere Klänge begleiten Orpheus, auf dessen Sage Haydns Oper L’anima del filosofo basiert, auf seinem Weg in die Unterwelt. Doch bald entfaltet sich im Orchester ein Wechselspiel von Licht und Finsternis, das von Giovanni Guzzo und der Camerata Salzburg mit Präzision und Durchsichtigkeit kongenial umgesetzt wird.
DrehpunktKultur.at

Sie kam sah und siegte
Karina Canellakis gab im Großen Festspielhaus ihr Debüt bei der Mozartwoche und zugleich ihr Debüt am Pult der Wiener Philharmoniker. Diese ließen sich von der Energie der Dirigentin mitreißen und überraschten mit fetzig jazziger Angriffigkeit, säten Sturm und ernteten Jubel.
DrehpunktKultur.at

Mozartwoche in Salzburg: Im Zentrum der aufblühenden Romantik (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker unter Karina Canellakis und der Geigerin Maria Dueñas wurden bei der Mozartwoche in Salzburg umjubelt.
Kurier.at

Frankfurt
Liebesschicksal. Agostino Steffanis Barockoper in Frankfurt
Audio (5,38 Minuten) von Jörn Florian Fuchs
deutschlandfunk.de

Köln/Staatenhaus
Das Divertissementchen „E Levve för Kölle“ ist ein Riesenspaß
„Das große kölsche Chor-Musical der Cäcilia Wolkenburg“ ist in der Ausgabe von 2026 eine sehr gelungene Hommage an einen prominenten ehemaligen Kölner Oberbürgermeister zu dessen 150. Geburtstag. Maßgeblich beteiligt am Spektakel, als Autor und Schauspieler, ist ein ehemaliger Bonner Oberbürgermeister.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Köln/Philharmonie/WDR-Sinfonieorchester
Edle Celloklänge versus Orchesterwucht – in Köln weiß man mit Kontrasten zu spielen
Vor ein paar Monaten erst hat der in Timișoara (Rumänien) geborene Cristian Măcelaru (45) den Posten als Chefdirigent beim WDR Sinfonieorchester verlassen. Dennoch ist er ein oft gesehener Gast. Man hat sich wohl im Guten getrennt. Das jedenfalls illustriert das heutige Konzert: Unter dem Titel „Liebeserklärung“ ziehen ehemaliger Chefdirigent und Orchester mit Pjotr Tschaikowsky und Gustav Mahler die Musik zwei der größten Romantiker hinzu, die die Orchestertradition kennt.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Bei Dorothee Oberlinger wird die Blockflöte zur Einstiegsdroge (Bezahlartikel)
Das Ensemble 1700 ließ im Konzerthaus im Rahmen der Resonanzen verschiedenste Arten barocker Virtuosität erklingen.
DiePresse.com

Strozzi im Konzerthaus: Himmlische Musik von einer faszinierenden Frau (Bezahlartikel)
Das Hathor Consort begeisterte bei den Resonanzen mit Werken der venezianischen Barockkomponistin Barbara Strozzi.
DiePresse.com

Berlin
Kritk „Violanta“ Berlin: Korngold-Oper zwischen Glanz und Leere
Opernrausch ohne Tiefgang: Erich Wolfgang Korngolds Einakter „Violanta“ glänzt mit spätromantischem Farbenorkan an der Deutschen Oper Berlin, doch Regie, Besetzung und Dirigat lassen emotionale Raffinesse vermissen.
BR-Klassik.de

Heißes, reuloses Glück: „Violanta“ an der Deutschen Oper Berlin (Bezahlartikel) Zum Abschied eine Rarität: Donald Runnicles dirigiert mit Erich Wolfgang Korngolds Einakter „Violanta“ seine letzte Premiere als Generalmusikdirektor.
Tagesspiegel.de

Schlaglichtartige Seelenschau: „Violanta“ an der Deutschen Oper (Podcast)
inforadio.de

Frankfurt
„Amor vien dal destino“ in Frankfurt: Liebeskummer auf dem Rollrasen
Erst vor wenigen Jahren wurde diese Oper aus dem musikalischen Frühbarock wiederentdeckt: Der in Frankfurt verstorbene Komponist Agostino Steffani vertonte 1694 Elemente der antiken Aeneas-Sage. Das wirkt aus heutiger Sicht wegen der eindimensionalen Solisten-Rollen dramaturgisch allerdings eher unbeholfen.
BR-Klassik.de

Die Liebe kommt durch das Schicksal (Podcast)
Meinolf Bunsmann findet, dass der Oper Frankfurt mit „Amor vien dal destino“ eine große Entdeckung gelungen ist.
h2r.de

Mainz
Kerr-Oper in Mainz: Komm, wir fahren Ibsen knipsen! (Bezahlartikel)
In der Zeitmaschine mit Albert Einstein: Die Oper „Der Chronoplan“ von Julia und Alfred Kerr kommt am Staatstheater Mainz nach über 90 Jahren zur szenischen Uraufführung.
FrankfurterAllgemeine.net

Musikalisches Zeitdokument mit Science-Fiction-Bezug:
Uraufführung von Julia Kerrs Oper „Der Chronoplan“ am Staatstheater Mainz (Bezahlartikel)
NeueMusikzeitung/nmz.de

Dortmund
„Jazz-Operette“ goes Hollywood
Szenisch und musikalisch offenbart sich die Premiere von Paul Abrahams „Märchen im Grandhotel“ als Volltreffer. Rasanz, Pointensicherheit, eine Prise Sentiment treffen auf die ganz große Show.
concerti.de

Genf
Aufstand im Grand Hôtel: Rossinis L’italiana in Algeri in Genf
Es wimmelt in dieser Oper von Tücken, die einem Regisseur unserer Tage zum Verhängnis werden können: Da gibt es die abgegriffenen Exotismen, einen unverhohlenen Rassismus, das Feindbild des „Muselmanns“ und einen fragwürdigen Patriotismus. Wahrlich keine leichte Aufgabe für Julien Chavaz, der Rossinis Opernkomödie L’italiana in Algeri am Grand Théâtre de Genève in einer Neuproduktion inszeniert. Da das Stammhaus an der Place de Neuve umfassend saniert wird, spielt man erstmals im Bâtiment des Forces Motrices, einem ehemaligen Wasserkraftwerk an der Rhone
bachtrack.com/de

Basel
Wenn Herbert Fritsch inszeniert, dann endet die Spielfreude nicht mit dem Schlussakkord – Verdis Macbeth am Theater Basel (Bezahlartikel)
Der Vorhang ist gefallen – doch das Theater geht weiter. Zum frenetischen Schlussapplaus trippelt der Chor auf die Bühne und hüpft nach links und rechts. Auch die anderen Protagonisten haben kleine, absurde Auftritte. Wenn Herbert Fritsch inszeniert, dann endet die Spielfreude nicht mit dem Schlussakkord. Er selbst lässt sich ganz am Ende aus der Unterbühne hochfahren, um sich für seinen besonderen „Macbeth“ am Theater Basel, wo er zuletzt Herbert Grönemeyers musikalische Komödie „Pferd frisst Hut“ in Szene setzte, mit stehenden Ovationen feiern zu lassen.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
An Idomeneo shattered to pieces at the Wiener Staatsoper
bachtrack.com/de

Salzburg
A skilled, thoughtful organ recital by Iveta Apkalna in Salzburg
seenandheard-international.com

Amsterdam
Myth, desire and the dangerous allure of fantasy: Semele at Dutch National Opera
bachtrack.com/de.dutch

Barcelona
Irish blessing
Lise Davidsen‘s first Isolde is only one of the highlights of Tristan und Isolde at the Liceu in Barcelona.
parterre.com

London
BBCSO/BBC Singers/Brabbins: UnEarth review – Wolfe faces the climate crisis head on    Barbican, London – Julia Wolfe’s oratorio, here in its UK premiere, is evocative and striking, but its thudding final movement felt heavy-handed                                                                      TheGuardian.com

Mahler’s Tenth Symphony, LPO, Jurowski, RFH review overscoring kills a rare completion    Rudolf Barshai’s performing version undermines fine conducting and playing
theartsdesk.com

LPO/Jurowski review – Mahler’s 10th is full of colour, and the composer’s pain, in Barshai’s completion
Rudolf Barshai’s audacious completion of Marhler’s final unfinished symphony slathers on the colour, and its diverse timbral details came over loud and clear thanks to the LPO’s playing and Vladimir Jurowski’s textural lucidity
TheGuardian.com

LPO: Mahler’s Tenth – Southbank Centre, London
thereviewshub.com

Classical music brings us joy and meaning.
In this time of doom and gloom, we need to talk about that. Why do we focus on the bad news stories about cuts and crises in classical music? Musicians are doing incredible things to engage, support and sustain us; we should tell those stories too
TheGuardian.com

Manchester
Bluebeard’s Castle from the BBC Phil eclipsed by tragic Boulanger and exuberant Kodály
bachtrack.com/de

Leeds
Sarah Connolly, Katharina Konradi, Mark Padmore, Axelle Fanyo Star in Leeds Song Festival 2026
operawire.com

New York
Welser-Möst leads the Cleveland Orchestra in a thrilling, transcendent Verdi Requiem
seenandheard-international.com

Sprechtheater

Innsbruck
„Heldenplatz“ in Innsbruck: Mit einem Ohr an Volkes Stimme
Jessicas Glause erweitert Thomas Bernhards einstiges Skandalstück mit chorischen Gegenwartsanalysen von Elias Hirschl und Musik von Mira Lu Kovacs
DerStandard.at

Graz
Uraufführung in Graz: „Kri“ im Next Liberty: Ein Mädchen als Störfaktor
Was bedeutet es, dazuzugehören? Stefan Wipplingers Jugendstück „Kri“, 2025 mit dem Retzhofer Dramapreis für junges Publikum ausgezeichnet, wurde in Graz uraufgeführt. Danach kommt „Kri“ auch nach Wien und Salzburg.
krone.at

Frankfurt/Schauspiel
So war das bestimmt nicht gemeint (Bezahlartikel)
Der Fliegenpilz in Reihe 11 beschwert sich: Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ wird im Schauspiel Frankfurt unter der Regie von Claudia Bauer zu einem Musical mit Witz und höherer Bedeutung.
FrankfurterAllgemeine.net

Keine Illusionen!
Claudia Bauer gelingt am Schauspiel Frankfurt eine geschlossene Inszenierung von „Publikumsbeschimpfung“ mit einem ausgezeichneten Ensemble und mit den Mitteln des heutigen Theaters. Trotzdem wirkt Peter Handkes Text wie eine historische Fußnote.
DieDeutscheBuehne.de

Politik

Österreich
„Krone“ hat Anrufliste: Pilnacek telefonierte als Letztes mit Kurz
Knalleffekt im Fall Christian Pilancek: Der letzte Mensch, mit dem der Sektionschef vor seinem Tod telefonierte, war Altkanzler Sebastian Kurz. Das geht aus den Auswertungen von Pilnaceks Smartwatch hervor, die der „Krone“ vorliegen. Das Telefonat ging am 19. Oktober um 20.55 Uhr von Pilnacek aus und dauerte nur elf Sekunden. Ob ein kurzes Gespräch stattfand oder Pilancek auf die Mobilbox gesprochen hat, geht aus Unterlagen nicht hervor. Darüber wird Sebastian Kurz aber wohl vor dem laufenden U-Ausschuss Auskunft geben müssen. Bis jetzt hat Kurz lediglich zugegeben, dass er am besagten Abend Kontakt zu Pilnacek hatte. Über den Inhalt des Gesprächs ist nichts bekannt, bisher auch nicht, dass es Pilnaceks letztes Telefonat war.
krone.at

Österreich
Scharfe Kritik nach St. Pölten-Wahl: Erste SP-Landeschefs stellen Babler Rute ins Fenster
In der niederösterreichischen Landespartei spürt man gar einen „eisigen Gegenwind“ aus der Bundespolitik. Doch auch die Parteivorsitzenden aus Salzburg und Vorarlberg erkennen „mehr als ein lokales Ereignis“. Seitens der burgenländischen Sozialdemokraten hieß es, auch die Bundespartei werde sich mit dem Ergebnis auseinandersetzen müssen.
oe24.at

Österreich
Kasperl der Woche: Vizekanzler Babler rutscht auf der Banane aus
Jetzt ist schon wieder der Andreas Babler der Kasperl der Woche? Was bleibt uns denn auch anderes übrig? Sein Kampf für günstige Lebensmittel hat gleich vier (nicht ganz unwesentliche) Schönheitsfehler.
krone.at

Wirtschaft

Wien
Aufregung um Gäste: Das kostet Walter Rucks Ball-Starparade
Die Mitternachtseinlage ist der Höhepunkt eines jeden Ballabends: US-Rockröhre Anastacia war im Jahr 2020 zu Gast in der Hofburg, Mathea oder Roland Kaiser heizen heuer den Gästen am Ball der Wiener Wirtschaft ein.
krone.at

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Unter’m Strich

Wien
Grünwidl feierte erste Messe mit Armutsbetroffenen
Josef Grünwidl hat am Tag nach seiner Weihe die erste Messe als Wiener Erzbischof gefeiert. Gemeinsam mit der Pfarrcaritas lud er 100 armutsbetroffene Menschen zum Gottesdienst mit anschließendem Mittagessen in das Priesterseminar von Wien, St. Pölten und Eisenstadt ein. Es sei Grünwidl besonders wichtig, „dass die Armen im Blick bleiben und dass ich auf die schaue, die am Rand unserer Gesellschaft sind“, hieß es am Sonntag in einer Aussendung.
vol.at

Der Hund bellt zu viel
Nachbarn drohten mit dem Ordnungsamt – dann entdeckte ich diese sofortige Anti-Bell-Lösung! Ein einfacher Trick brachte mir endlich Ruhe – und er hatte nichts mit teurem Hunde-Training zu tun!
hoffmarkt.com

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 27. JANUAR 2026)

INFOS DES TAGES (27. JANUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Zum Geburtstag Mozart: „2.999 Busserl – und ein halbes – nach Baden“

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Nicht nur Zaungast in Niederösterreich: Wolfgang Amadeus Mozart, gemalt 1789 von Joseph Lange.
Foto: Stiftung Mozarteum Salzburg

270 wäre Wolfgang Amadé Mozart heute, Dienstag, geworden. Und hat auch in Wiener Neustadt, Stein – und Baden – Spuren hinterlassen. Ein Spaziergang zum Geburtstag.
In Krems-Stein, wo auch seine Großmutter herkam, machte er im „Elefanten“ Station (mit 6). In Melk setzte er sich an die Stiftsorgel (mit 11). In Raschala, an der alten Poststraße nach Prag, soll er – angeblich – gepinkelt haben (mit 31). In Wiener Neustadt hat er die Uraufführung seines Requiems nicht mehr erlebt. Und in Baden?

Dort hat Wolfgang Amadeus Mozart nicht nur sein berühmtes „Ave verum“ komponiert (mit 35, nur ein halbes Jahr vor seinem Tod). Dorthin ist der gebürtige Salzburger, der längst in Wien lebte, auch „morgen früh 5 Uhr“ mit „3 Wagen voll“ aufgebrochen, um „zwischen 9 und 10 Uhr in Deinen Armen“ zu sein, wie er schrieb: an seine Frau Constanze.

NiederösterreichischeNachrichten.at

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Wolfgang Amadeus Mozart – 27. Januar 1756 in Salzburg geboren zum 270. Geburtstag

Auszug aus dem „Salieri-Buch“ von Manuela Miebach 

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Mozarts Krankheiten

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Der junge Mozart. Radierung

Jahrzehntelang wurde darüber spekuliert von verschiedensten Wissenschaftlern und das weltweit, über die eigentliche Todesursache Mozarts. Tatsächlich hielt man zunächst an dem Glauben fest, aufgrund von Verschwörungstheorien, dass Mozart durch Salieri vergiftet worden sei. Auch nach der ehrenvollen offiziellen Jubilierung des Hofkapellmeisters, geisterte das Gerücht durch Pressemeldungen an die Öffentlichkeit, wo ohne die eigentliche Ursache zu hinterfragen, hier ein falsches Zeugnis über die eigentliche Todesursache Mozarts abgegeben wurde.

Nun Gerüchte verbreiten sich schnell in der Welt – besonders in Zeiten des Online-Zeitalters wo wir mit Fake-News tagtäglich überschüttet werden.

Auch heute noch werden über die eigentliche Sterbeursache Mozarts gerätselt wo rund 150 Mythen kursieren die aber als reiner Humbug zu bezeichnen sind. Denn Fakt ist, laut eines Totenbeschauprotokolls vom 5. Dezember 1791 der MA 8 hier Mozart nachweislich an einem „Frieselfieber“ gestorben ist. Warum hier also immer noch Gerüchte kursieren bleibt unbegreiflich.

Doch hundertprozentig erwiesen scheint Mozarts Todesursache bis heute nicht.

Es bleibt ebenso Spekulation, ob Mozart an einer akuten bakteriellen oder viralen Infektion starb, an einer akuten chronischen Nierenerkrankung, die letztendlich zur Urämie führte – oder ob andere entzündliche Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis vorlagen. Generalisierte Ödeme, die bei Mozart beobachtet wurden, sind ansonsten Zeichen kardiovaskulärer Erkrankungen, kommen bei nephrotischem Syndrom, Malnutrition, Leberinsuffizienz und vor allem bei eingeschränkter glomerulärer Filtration vor, z.B. einer akuten Nephritis. (Laut einer Beschreibung des Kardiologen Prof. Dr. Hans Joachim Trappe, dessen Buch „Krankheit – Sphäre des Schaffens“ zum Fall Mozarts Krankheiten sehr zu empfehlen wäre).

Im Jahr 2000 legte sich eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftler als Todesursache auf ein akutes rheumatisches Fieber fest, das von einer Streptokokken – Infektion ausgelöst worden sei. Wo Letzteres durchaus erklärbar, weil aufgrund dieser Infektion höchstwahrscheinlich ein Toxisches Schocksyndrom ausgelöst wurde, das nicht nur zu Fieber, Ausschlag, gefährlich niedrigen Blutdruck, sondern auch zu einem mehrfachen Organversagen führen kann.

Lassen wir also „Frieselfieber“ als die eigentliche Todesursache Mozarts gelten, so sind wir dem Rätsel schon ein wenig nähergekommen.

Denn anhand von Überlieferungen soll Mozart bereits seit zwei Wochen über heftiges Fieber, über Ausschlag und geschwollene Arme und Beine geklagt haben; Und obwohl ein Aderlass mehrere Male angewendet wurde, hier jedoch in dem bereits vorangeschrittenen Stadium seiner Erkrankung, Mozart nicht mehr geholfen werden konnte.

Bedauerlicherweise gibt es kein ärztliches Attest über Mozarts Krankheit, das zur damaligen Zeit auch gar nicht üblich war. Somit können wir nur aus dem Sterberegister der Domkanzlei und aus dem Totenbuch der Pfarre von St. Stephan entnehmen, das Mozart an einem „hitzigen Frieselfieber“ gestorben ist. So wie es auch aus dem Totenbeschauprotokoll der MA 8 hervorgeht.

Vom 5. bis zum 6. Dezember lag der Leichnam vermutlich in der Totenkammer unter dem Nordturm des Stephansdomes. Am 6. Dezember, um drei Uhr nachmittags, wurde Mozart vor der offenen Kruzifix–Kapelle eingesegnet, dann durch das Stubentor über die Vorstadt Landstraße auf den St.-Marxer Friedhof gefahren und in einem Reihengrab beigesetzt. Das Begräbnis war eines dritter Klasse: 4fl. 36 kr. Pfarrgeld, 4 fl. und 20 kr. Kirchengeld und 3.fl. für den Wagen. Also Mozart wurde keineswegs in einem Armengrab beigesetzt, so wie immer behauptet wurde, sondern in einem Reihengrab beigesetzt, dass aber für je drei bis vier Leichen bestimmt war, demnach sich die Spuren verwischten, und eine Aushebung des Leichnams, für Forschungsarbeiten oder einer in Betracht ziehenden Obduktion dadurch nicht zu realisieren war.

Doch nach medizinischen Erkenntnissen kann Mozart durchaus an einer bakteriellen Herzklappenentzündung gestorben sein. Wo im heutigen Falle bei einer Herzmuskelentzündung, die sogar durch einen vereiterten Zahn entstehen kann, bei sofortigem Erkennen mit Antibiotika behandelt werden kann.

Nur gab es dies zur damaligen Zeit noch nicht. Das Mozart also an einer Krankheit gestorben ist konnte inzwischen eindeutig widerlegt werden. Was auch der Leichenschaubericht aus dieser Zeit bestätigt. Wo die Diagnose „Frieselfieber“ vermutlich von Mozarts Hausarzt Dr. Thomas Franz Closset stammt, diese dann auch als Eintragung in das Totenbuch übernommen wurde.

Außerdem wäre zu erwähnen, dass Mozart schon als Kind drei oder vier Mal unter schweren Fieberattacken litt, dass offenbar schon damals als erste Auswirkungen auf seinen gesamten gesundheitlichen Zustand zurückzuführen ist. Solcherlei Infektionen die bereits im Kindesalter auftraten können bereits eine Schädigung der Herzkranzgefäße ausgelöst haben. Auch von rheumatischen Beschwerden ist die Rede aus einem Brief des Vaters Leopold. Dazu kommt, obwohl der gesundheitlichen Anfälligkeiten des Knaben Mozart er in keiner Weise geschont wurde.

In den Jahren 1763-1766 organisierte Leopold Mozart in 88 Städten hunderte Auftritte seiner Kinder. Wolfgang und Nannerl konzertierten am Pariser und Londoner Königshof, musizierten mit verbundenen Augen vor dem Bayerischen Kurfürsten und saßen beim europäischen Hochadel an der Tafel. Nicht jeder Auftritt freilich verlief derart glamourös. In London mietete Leopold ein Hinterzimmer eines Gasthauses an: Gegen Eintritt waren seine Kinder „Täglich von zwölf bis drei Uhr zu hören“. Sie wurden wie dressierte Zirkuspferde dem Publikum vorgeführt!

Mozart war also schon als Kind ein Getriebener und schonte sich auch nicht als viel versprechender Komponist in Wien. Dazu kamen, neben seinen unermüdlichen Kompositionseifer, sein ungesunder Lebenswandel und der übermäßige Genuss von Alkohol. Es gab also mehrere Ursachen warum Mozart so jung gestorben ist.

Wo sich hier unweigerlich die Frage stellt: Wer war denn hier für den vermeintlich so frühen Tod des großartigen Komponisten verantwortlich? Vermutlich war es der krankhaft ehrgeizige Vater Leopold, der weder auf das physische noch psychische Krankheitsbild seines Sohnes Rücksicht genommen hatte und ihn ins Grab brachte.

Dafür gibt es zwar keinerlei Beweise, aber Mozarts allgemeiner Gesundheits- und Gemütszustand lassen darauf schließen, dass sein früher Tod vermutlich auf das zurückzuführen ist. Wurden also Wolfgang Amade und Nannerl aufgrund ihrer überaus musikalischen Genialität, nicht doch eher ihrer kindlichen Freiheit beraubt – indem der Vater sie ausgenutzt und wie Marionetten zur Schau gestellt hatte?

Verkracht mit Salzburg und fehlender Anerkennung zunächst in Wien, deren Erfolge erst später, vier Jahre vor Mozarts Tod einsetzten, verstarb Mozart kurz nach Eintreffen seiner Frau in den frühen Morgenstunden des 5. Dezembers 1791.

Für Salzburg war er bereits gestorben. Denn während in Wien, Prag, Kassel und Berlin Trauerfeiern zu Ehren des Verstorbenen abgehalten wurden, hatte man in Mozarts Geburtsstadt Salzburg ihn einfach ignoriert. Selbst der Salzburger Lokal-Presse war das Ereignis gerade einmal elf Zeilen wert.

Salzburg das nicht nur ihn, sondern auch er hasste, und Mozart hatte auch nie daraus einen Hehl gemacht: „Ihre Sprache und Lebensart sind mir ganz unerträglich“ schrieb er 1779, und wie sollte die Stadt auch ehrerbietig einen Sohn in ihren Annalen führen, der 1778 an seine Cousine schreibt: „Ich werde Ihnen den Arsch petschieren, Sie hinten und vorn kritisieren, einen wackeren Furz lassen erschallen und vielleicht auch etwas fallen lassen.“ Ist das der Mozart so wie er auch in dem Film „Amadeus“ dargestellt und wie wir ihn aus einigen Überlieferungen kennen?

Österreich zimmerte sich nach Mozarts Tod ein eigenes Mozartbild zurecht, das frei war von allen unpassenden Obszönitäten. Bereits 1798 veröffentlichte Franz X. Niemetschek eine Mozart Biografie, in dem er seinen Zeitgenossen zum lichten Klassiker stilisierte. Danach wurden im Laufe der Jahrzehnte dutzende von Mozartbiografien geschrieben, und es fand eine allgemeine Mozartverherrlichung statt.

Nun unumstritten ist Mozart ein wahrer musikalischer Meister in allem was er komponierte, ein Komponist zwischen „Genie und Wahnsinn“ dem alle Ehre gebührt und über den man höchstwahrscheinlich noch in 500 Jahren sprechen wird. „Denn wen die Götter lieben den holen sie früh zu sich“. Denn vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn Mozart seinen Zeitgenossen Salieri überlebt hätte. Und vielleicht wäre er sogar in Vergessenheit geraten… wir wissen es nicht. Doch seine Genialität hat die Zeit überdauert indem man heute noch von Mozart spricht! Mozart – Niemand schaffte es ihm den Rang abzulaufen. Außer Beethoven der für mich neben Bach das größte Genie ist. Doch nur wenige sind auserwählt – und Mozart zählte zu den Auserwählten die in der Sphäre des Universums zu einer der musikalischen Götter erhoben wurde. Aber offenbar musste er erst sterben um zu leben!

Manuela Miebach

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PRAGUE SPRING. International Music Festival (12.5.- 14.6.2026)

48 flautists and 42 pianists from 17 countries to compete in the first round of the Prague Spring International Music Competition 2026

flickr
© Flickr

Prague, 26 January 2026 | The Prague Spring International Music Competition 2026 has published the list of competitors advancing to the first round. From a record 470 applications, 48 flautists and 42 pianists from 17 countries will compete in Prague in early May. The Czech Republic will be represented by five young artists: 4 in the flute category and 1 in the piano category.
The competitors range in age from 14 to 29.
Advancement was decided on the basis of submitted audio-visual recordings by the juries composed of Philippe Bernold (FR), Jana Semerádová, Václav Kunt and Jan Ostrý in the flute category, and Daniel Browell (UK), Katarzyna Popowa-Zydroń (PL), Ivo Kahánekand Martin Kasík in the piano category. Commenting on the piano preliminary round, jury member Martin Kasík said: “Selecting forty-two pianists for the first round was an exceptionally demanding task, as the Prague Spring Competition attracted the highest number of young pianists in its history – something that naturally gives us great pleasure! The results clearly point to a current trend: musicians from Asia, thanks to their drive and diligence, are ‘steamrolling’ their competition, presenting a major challenge for the rest of the world.”

In the flute category, 48 competitors from 14 countries have advanced to the first round. The Czech competitors are Michaela Blažková, Eliška Michálková, Alexandra Piskořová and Tereza Vodáková. In the piano category, 42 competitors from 6 countries have advanced; the Czech representative will be Eliška Tkadlčíková.

The flute first round will take place on 7–8 May at Vzlet in Vršovice, while the piano first round will be held on 8–9 May in the Bohuslav Martinů Hall at Academy of Performing Arts in Prague. The second rounds will follow on 11–12 May, also in the Bohuslav Martinů Hall at the Academy. The final rounds, featuring the three best competitors in each category, will be held on 13–14 May in Dvořák Hall at the Rudolfinum. The second and final rounds will once again be streamed live on the Prague Spring Festival’s YouTube channel.

The Prague Spring International Music Competition 2026 is held with the financial support of the ČEZ Foundation, the Ministry of Culture of the Czech Republic, and the City of Prague. Further information is available at festival.cz/en/competition.

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Servus TV: Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Ex-Fußballprofi Sanel Kuljić . Fr., 30.01., ab 23:30 Uhr

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© Servus TV/ Sebastian Marko

Fußball war sein Leben. Sanel Kuljić spielte erfolgreich in der ÖFB-Nationalmannschaft und stand zugleich im Zentrum des größten Wettskandals im österreichischen Fußball und wurde wegen schweren Betrugs zu fünf Jahren Haft verurteilt. Mit Monika Gruber spricht er offen über seine schweren Fehler. Kuljić möchte vor allem junge Fußballer warnen, denn „es geht immer nur ums Geld.“
Die Gruaberin – Mit Monika Gruber und Ex-Fußballprofi Sanel Kuljić
Fr., 30.01., ab 23:30 Uhr

Die Gruaberin is back! In ihrem Vodcast trifft Monika Gruber spannende, interessante, lustige und unterhaltsame Menschen, die etwas zu sagen haben. Gemeinsam sprechen sie über Persönliches und ihre Lebenswege: witzig, ehrlich, unterhaltsam. Denn wie sagte ihre Oma immer? „Reden macht a Sach aus und bringt d’ Leid zamm.“ Der Kabarettistin geht es um die hohe Kunst des Plauderns und Geschichtenerzählens und um menschliche Begegnungen. Thematisch ist es offen, nur langweilen darf es nicht und Tiefgang muss es haben.

„Mein Vorbild als Podcaster ist der Joe Rogan. Der war genauso wie ich Stand-up-Comedian und hat aus Gaudi heraus gesagt: Jetzt hocken wir uns vor ein Mikro und reden einfach. Und – wow – jetzt ist das der erfolgreichste Podcast der Welt. Think big – warum nit.“

Die neue Sendung „Die Gruaberin“ bei ServusTV ist als Vodcast und Podcast immer bereits am Mittwoch online bei ServusTV On verfügbar.
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Musikverein für Steiermark/Graz: Pressestimmen zum Liederabend Piotr Beczała / Helmut Deutsch

Konkurrenzlos gut als lyrischer Held

Im Dezember wird er 60, aber dass er langsam in den Herbst seiner Karriere einträte, davon wäre noch nichts zu bemerken. Die Stimme sitzt so gut, wie der maßgeschneiderte Frack. Piotr Beczała klingt frisch und gesund, im Zwischenfach zwischen lyrischem und Heldentenor ist er einer der Könige der Opernwelt. Cavaradossi, Don José, Manrico, Chénier – im aktuellen Repertoire des Polen kann man sich keine bessere Stimme vorstellen als jene Beczałas. Das einzige Manko (wenn es eines ist): Er singt nicht nur sauber, sondern auch rein. So sind auch die leidenschaftlichen Liebenden aus den Liedern und Romanzen von Schumann, Tschaikowsky und Rachmaninoff, die er im Stefaniensaal zu Gehör brachte, vor allem eines: keusch.

Seine Stimme klingt nun einmal hell, fast ein bisschen neutral, ohne freilich „weiß“ zu sein: Es sind eher helle Blau- und Grüntöne, die sich hier breitmachen. In der Tiefe hat sein Tenor eine gewisse Cremigkeit und ist mitunter sinnlich eingedunkelt, die Mittellage ist glasklar, nur manche Töne im Piano trüben ein oder klingen verhaucht. Das strahlende Forte ist vielleicht das schönste von allen Tenören der Opernwelt.

Bei den Liedern aus Russland bleibt kein Wunsch offen, außer jener, dass man sich wünscht, man würde Russisch beherrschen, um genauer hören und genießen zu können, wie Beczała die einzelnen Worte klanglich differenziert. Gemeinsam mit dem Pianisten Helmut Deutsch vollführt er hier wahre Wunderdinge, und auch in der volltönenden Höhenlage bis zum H geht ihm die Luft nicht aus. Dass die Lieder Schumanns kompositorisch wohl noch eine Liga über den Russen und Edvard Grieg liegen, bekommt man ebenso zu hören, wie den Umstand, dass hierzulande unbekannte polnische Tonschöpfer wie Mieczysław Karłowicz (1876–1909) sehr gute Werke abgeliefert haben.

Martin Gasser

Nächstes Konzert im Liederabend-Zyklus: Bariton Andrè Schuen und Pianist Daniel Heide mit Liedern von Strauss, Zemlinsky und den „Wesendonck-Liedern“ von Wagner. 22. April, Stefaniensaal Graz.

Kronen Zeitung Steiermark
23.01.2026, Graz

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Ein Streifzug durchs späte 19. Jahrhundert

Tenor-Star Piotr Beczała gastierte mit einem Liederabend mit Werken der Spätromantik im Grazer Musikverein. Altmeister Helmut Deutsch begleitete ihn souverän am Kalvier.

Schon mit dem ersten Lied, Tschaikowskys „Es war im ersten Lenzesstrahl“, mit den ersten Tönen, war die Einsicht da, warum Piotr Beczała zu den großen Tenören unserer Zeit zählt. Nicht, dass man in Verlegenheit geraten könnte, es gänzlich zu vergessen. Zu präsent ist der gebürtige Pole an den großen Häusern von New York bis Wien, wo er als Ensemblemitglied der Staatsoper demnächst wieder als Don José in „Carmen“ zu hören sein wird.

Aber die Direktheit seiner Stimme wirkt doch anders. Beczała beherrscht nur zu gut die feinen Unterschiede von Opern- und Liedgesang, darüber hinaus aber ist seine Stimme nicht nur groß – sie ist zeitlos klassisch. Insofern passt sie natürlich auch zu diesem Programm der Spätromantik – wie so oft mit dezenter Zurückhaltung, aber kenntnisreich von Helmut Deutsch am Klavier komplementiert.

Die Auswahl an Tschaikowskys Liedern war noch zurückhaltend präsentiert, durchs späte 19. Jahrhundert zu lieblich die Sujets, die Empfindsamkeit und Naturnähe in den Vordergrund stellten. Aber schon die Lieder Edvard Griegs durchzog Beczała nicht nur mit lyrischem Liebgesang, sondern mit erratischer Wucht. Auch der Schumann-Block wurde wortdeutlich und wohlgerundet vollzogen, hier ergänzte das Klavierspiel von Deutsch die formale Struktur vorzüglich.

Die wahren Ausbrüche warteten zum Schluss. Rachmaninoffs „Sechs Romanzen“ boten in Liedern wie „O Sing, du Schöne, sing mir nicht“ oder „O du wogendes Feld“ die Gelegenheit zur stimmlichen Entäußerung, die Beczała gerne ergriff. Selbst hier wirkten die hellen Spitzentöne, mit Leichtigkeit erreicht, nie aufgesetzt und auf dem Präsentierteller zur Schau gestellt, sondern immer aus der Notwendigkeit des Liedes entwickelt und mit den restlichen Passagen verschränkt.

Roland Schwarz

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