DIE FREITAG-PRESSE, 10. APRIL 2026

DIE FREITAG-PRESSE, 10. APRIL 2026

Foto: © Wiener Konzerthaus / Andrea Humer

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 10. APRIL 2026

Wien/ Konzerthaus
Sir Gardiner zelebriert eine Lehrstunde in barocker Musik
Zu Ostern werden immer wieder die gängigen sakralen Werke wie  „Matthäus-Passion“ oder „Johannes-Passion“ aufgeführt. Aber an diesem Konzertabend wurde abseits dieser Standardpfade – zusätzlich zwei österliche Kantaten – das „Osteroratorium“ aufgeführt. Diese drei Werke führten das Constellation Ensemble mit unvergleichlicher Brillanz auf, die ihresgleichen sucht. Ein denkwürdiges Ostergeschenk!
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de



Wien/ Staatsoper
Opernhit der Woche: „Wozzeck“ bringt U3-Station und AMS-Servicestelle an die Staatsoper
„Alban Bergs ‚Wozzeck‘ ist zweifellos ein Wurf. Verpackt in seiner objektiven Kürze wird ungemein dicht, konzis und stringent die Geschichte einer von der Gesellschaft ausgestoßenen, gepeinigten menschlichen Kreatur erzählt.“ Franz Welser-Möst gibt die Direktiven zum Opernhit der Woche. Ab Donnerstag (9 April) startet die Wiederaufnahme von „Wozzeck“ an der Wiener Staatsoper. Das Werk, das seit der Staatsopern–Erstaufführung 1930 als eines der wichtigsten im Repertoire des Hauses am Ring gilt, wird seit 2022 in der Inszenierung von Simon Stone neu zur Diskussion gestellt.
oe24.at.wozzeck

Do., 9. April 2026:(Staatsoper): Alban Berg, Wozzeck
Eine recht „durchschnittliche“ Angelegenheit war der heutige „Wozzeck“, bei welchem es sich um die erste Vorstellung der laufenden Serie handelte. Johannes Martin Kränzle, von seiner Leukämie-Erkrankung erfreulicherweise anscheinend wieder genesen, sang einen passablen Wozzeck…
forumconbrio.com

Wien/ MusikTheater an der Wien
Barocker Opernspaß: Frauen sind nicht erlaubt!
Zwei Sopranisten und drei Countertenöre mischen für Leonardo Vincis „Alessandro nell’Indie“ ab Freitag, 10. April, das Theater an der Wien auf. Wir haben das Quintett vor der Premiere zum Interview getroffen!
https://www.krone.at/4102722

Gardiner im Konzerthaus: So müssen Bachs Osterbotschaften klingen (Bezahlartikel)
The Constellation Orchestra & Choir unter Leitung von John Eliot Gardiner mit ausschließlich Musik von Johann Sebastian Bach im Großen Saal: herausragend.
DiePresse.com.gardiner

Höchste Ehren für Dirigent Currentzis? Kulturministerium will Begründung nicht herausgeben
Beeinträchtigung außenpolitischer Beziehungen“ befürchtet, Herausgabe verweigert. Mehr als acht Monate nach Übermittlung des Vorschlags, den griechisch-russischen Dirigenten Teodor Currentzis mit dem österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kultur auszuzeichnen, hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen noch keine Entscheidung getroffen. Gleichzeitig wollen weder Hofburg noch Kulturministerium Details zum Vorschlag öffentlich machen. Letzteres befürchtet bei Veröffentlichung sogar die „Beeinträchtigung außenpolitischer Beziehungen“.
Kurier.at.currentzis

Illusionisten. Ortsgruppe Salzburg
Von Thomas Prochazka
Markus Hinterhäuser ist als Intendant der Salzburger Festspiele Geschichte. Das Projekt » Festspielbezirk 2030 « hat bereits ein Jahr Verspätung. Und dann wären da noch jene Fragen, die nicht gestellt werden.
Eine Spurensuche.
Der Merker

Salzburg
Die Karin wird’s schon richten
Nach Markus Hinterhäusers Aus bei den Salzburger Festspielen wird die Kulturmanagerin Karin Bergmann interimistisch zur ersten Intendantin des Festivals. Was als schönes kulturpolitisches Signal anmutet, ist am Ende aber vor allem Krisenmanagement. Ein Kommentar.
BR.Klassik.de.kainwirdesrichten

Die Intendantin der Salzburger Festspiele und ein „Denunziantentum“ in der „ZiB 2“
Karin Bergmann sprach bedacht und professionell über Markus Hinterhäuser und dessen Abbestellung, die auch ihr ein Rätsel ist. Die anonymen Vorwürfe gegen ihn sieht sie kritisch.
DiePresse.com.salzburg

Zürich
Spielzeit 2026/27
Die Opern- und Ballettpremieren und Werke des Repertoires, Konzerte mit dem Orchester der Oper Zürich und dem Orchestra La Scintilla, Liederabende sowie das Programm unseres neuen Festivals «Zürich Barock» – die Spielzeit 2026/27 im Überblick
Opernhaus.zuerich.ch

Wien
Die spät entdeckte Schönheit von ehemals verfemten Klängen
Das Festival „Fremde Erde“ bringt heuer unter anderem die aparte Musik von Joseph Horovitz in dessen Geburtsstadt Wien zur Aufführung
DerStandard.at.story.vefemteklaenge

Hamburg
Auf den Punkt 87: Über Aprilscherze und Pausen-Nervenkitzel an der Hamburgischen Staatsoper
Stellen sie sich vor, Sie wollen mit dem IC 709 Clara Schumann von Berlin nach München reisen. Abfahrt laut Fahrplan 10:33 Uhr. Weil Sie gerne in Ruhe daheim frühstücken, statt sich am Bahnhof ein Franzbrötchen mit schlechtem Kaffee hinunterzuspülen, sind Sie wie immer auf den letzten Drücker am richtigen Gleis. Sagen wir 10:27 Uhr. Doch der Zug ist bereits um 10:15 Uhr abgefahren. Begründung der Bahn: So gewährleisten wir eine pünktliche Ankunft am Zielbahnhof wie im Fahrplan ausgewiesen.  Das wäre doch mal einen Aprilscherz wert …Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Kommentar zum Opernspielplan 2026/27 der Hamburgischen Staatsoper
Es hat sich bewahrheitet, die Staatsoper zieht um in ein Zirkuszelt, zumindest für mehrere Monate. Euphemistisch wird die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr erwähnt: Die Haltestelle Luruper Chaussee befinde sich direkt vor der „Kuppel“. Vergessen wird, dass dieser irgendwo im Hamburger Nordwesten liegende, im allgemeinen wohl völlig unbekannte Veranstaltungsort über keinen U- oder S-Bahnanschluss, sondern nur über eine Bushaltestelle verfügt. Nun gut, für John Neumeiers Sommernachtstraum werden wir dieses Manko in Kauf nehmen.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik.begeistert.de

Sir John Eliot Gardiner mit Bachs Oster-Oratorium im Konzerthaus
Mit den Constellation-Ensembles kultivierte der alte Meister selbst wüsteste Emotionen
DerStandard.at.story.osteroatorium

Bregenz
86 Spiegelscherben schillern über dem Bodensee
Die Bregenzer Festspiele feierten am Mittwoch das Richtfest für das neue „La Traviata“-Bühnenbild. Die Verdi-Oper wird zum ersten Mal in Bregenz (Vorarlberg) gezeigt werden. Intendantin Lilli Paasikivi zeigte sich beeindruckt von der Konstruktion am Bodensee.
https://www.krone.at/4101490

Dresden/Staatsoperette
Die Zeit feuchter Taschentücher ist vorbei: Wir werden nicht mehr um Sie weinen, Evita Perón
Ein opulenter Hollywoodfilm erzählt Kinozuschauern weltweit die Geschichte der Eva Duarte: Ihren Weg aus der Provinz nach Buenos Aires und den schier unglaublichen Aufstieg zur First Lady Argentiniens. Evita, der Film mit Madonna von 1996, basiert auf dem Musical von Tim Rice und Andrew Lloyd Webber.Das Stück beginnt düster und es endet auch so. Auf einem schlichten Holzsarg posiert ein junges Mädchen. Ein pompöser Sarg wird zum Blickfang einer Trauer-Orgie. Das Leichentuch in der Rechtsmedizin zeichnet den Übergang von der real Lebenden zur Legende. Männer in Uniformen, Militärs, marschieren über die Bühne und sorgen für ein flaues Gefühl im Magen des Autors. Die Kriege unserer Zeit sind zu nah. Doch dies ist, oh Glück, ein Musical! Kein Heiteres und doch eines, das die Zuschauer in seinen Bann zieht.
Von Ralf Krüger
Klassik-begeistert.de

Berlin
Meinung: Macht die Operntickets endlich teurer!
Berlin ist eine Kultur-Metropole und Spitzen-Kultur ist nicht für lau zu haben. In diesem Punkt sind sich vermutlich alle einig. Aber: Wer soll was und wie viel beitragen? Es ist ein Verteilungskampf: Wenn die Hauptstadt sparen muss, dann auch die Kultur? Möglichst nicht, fordern Opern, Theater und Museen. SPD, Grüne und Linke sehen bei jedem gesparten Kultur-Euro die Demokratie in Gefahr. Was vergessen wird: Der Berliner Kultur-Etat beträgt allein für 2026 eine Milliarde Euro! Das sind Steuergelder, bezahlt von allen. Da muss die Frage erlaubt sein: Muss jedes Ticket in der Staatsoper mit 251 Euro bezuschusst werden?
https://www.bz-berlin.de/meinung/macht-die-operntickets-endlich-teurer

München
Lange Nacht der Musik in München: Über 400 Konzerte an 100 Orten
Am 9. Mai findet das große Musik-Event in München zum 25. Mal statt. Schon seit einem Vierteljahrhundert verwandelt sich München an einem Abend im Jahr zu einem riesigen Musikspektakel. Dann klingt und schwingt es in Kirchen, Museen, Hochschulen, Kneipen, Clubs und an vielen anderen Orten bis tief in die Nacht: Heuer findet die Lange Nacht der Musik am 9. Mai von 20 Uhr bis 2 Uhr statt.
muenchnerAbendzeitung.de

Nürnberg
Zum 80. Jubiläum der Nürnberger Symphoniker: Von der Ruine zum Grammy
Zum Jubiläum knüpfen die Nürnberger Symphoniker mit Haydns „Schöpfung“ an ihr Ur-Konzert von 1945 an und erinnern sich an 80 Jahre voller bewegender Musik, die das Orchester sogar bis nach Hollywood führte.
BR-Klassik.de.nuernberg

Frankfurt
Imposanter Liederabend von Joseph Calleja an der Oper Frankfurt
Die Liederabend-Reihe der Oper Frankfurt bietet seit vielen Jahren die Möglichkeit, nationale und internationale Opernsänger:innen kennenzulernen. Auch wenn dabei gelegentlich große Namen vertreten sind (wie Piotr Beczała, Asmik Grigorian, Edita Gruberová oder Matthew Polenzani), zeichnet die Reihe vor allem eine abwechslungsreiche Auswahl unterschiedlicher Stimmen aus. Mit dem maltesischen Tenor Joseph Calleja war nun erneut ein internationaler Star zu Gast.
https://kulturfreak.de/imposanter-liederabend-von-joseph-calleja-an-der-oper-frankfurt

Bonn
Oper Bonn: Verdis „Otello“ – Absturz eines Kriegshelden mit maximaler Fallhöhe
Giuseppe Verdis Meisterwerk Otello bleibt zeitlos aktuell. Die Inszenierung von Leo Muscato erzählt die Story ohne aufgesetzte Auslegung. Die gewohnte Ordnung wird wieder hergestellt um den Preis der Leben von Desdemona, Cassio und Otello. Dirk Kaftan und das Beethoven Orchester entfachen in der Oper Bonn große Gewitter- und Gefühlsstürme. Großer Beifall des Publikums im ausverkauften Haus
opernmagazin.de.operbonn

Leipzig
Leipziger Gewandhausorchester Konzerttournee 2026 17. Mai bis 3. Juni 2026 in Europa, Taiwan und China
Vom 17. Mai bis 3. Juni 2026 ist das Gewandhausorchester auf Gastspielreise in Deutschland, Österreich, Taiwan und China. Auf dem Programm stehen Sergej Rachmaninoffs 2. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 18, Ludwig van Beethovens 5. Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur op. 73, Dmitri Schostakowitschs 10. Sinfonie e-Moll op. 93, Robert Schumanns 1. Sinfonie B-Dur op. 38 („Frühlingssinfonie“) sowie der 1. Akt aus der Oper „Die Walküre“ WWV 86B von Richard Wagner.
leipziginfo.de.aktuelles

Abendrobe oder Sneaker?
Die Oper: zwischen Hochkultur und Hoodie Die Scala mags elegant, in der Tonhalle Zürich sind alle willkommen: Die Kleideretikette im klassischen Konzert- und Opernbetrieb unterscheidet sich von Ort zu Ort. Unsere Autorin ist sich sicher: «Im Jahr 2026 komme ich mit Turnschuhen in fast jedes Opernhaus.»
srf.ch.kultur.buehne

Wagners Lohengrin: Longevity bei den alten Rittern (Bezahlartikel)
Unendlich viel ist in den „Gral“ hineingeheimnisst worden. Im Parzival ist er zunächst einfach ein „dinc“. Dann aber auch ein Edelstein, der den Rittern ständig neue Jugendfrische verleiht.
FrankfurterAllgemeine.net

Links zu englischsprachigen Artikeln

Hamburg
Hamburg explores brave new Mozart worlds in The Great Silence
seenandheard.international.com.greatsilence

Further Hamburg revival of cult Peter Konwitschny Lohengrin – still fascinating thirty years on
seenandheard.international.com.furtherHamburg

Köln
Wotan’s compelling Die Walküre laboratory in Cologne
seenandheard.intenational.com.wotan

Zürich
Opernhaus Zürich 2025-26 Review: Scylla et Glaucus
https://operawire.com/opernhaus-zurich-2025-26-review-scylla-et-glaucus/

Versailles
Sonya Yoncheva, Jakub Józef Orliński, Nadine Sierra, Sabine Devieilhe, Franco Fagioli, Théo Imart & Catherine Trottmann Lead Opéra Royal du Château de Versailles’ 2026-27 Season
operawire.yoncheva

Wexford
Wexford Opera Festival Announces 75th Anniversary Gala The Wexford Opera Festival is to preset a 75th anniversary gala on October. 17, 2026.
https://operawire.com/wexford-opera-festival-announces-75th-anniversary-gala/

New York
Cavalcade of stars
Back-to-back casts in the Metropolitan Opera’s revivals of Madama Butterfly and La traviata offer ample opportunity for soprano-gazing.
https://parterre.com/2026/04/07/cavalcade-of-stars/

Vilma Jää Brings herding calls and mocking songs to Met Opera’s production of ‚Innocence‘
Vilma Jää never expected to play a major role in one of the 21st century’s most acclaimed operas when she enrolled at the Sibelius Academy to study folk music
https://Independent.co.uk.vilma

Q &A: Fundación Ibáñez Atkinson’s Andrés Rodríguez Spoerer on his Operatic Journey & Bringing Met Opera’s Laffont Competition Auditions to South America
operawire.com.fundation.ibanez

Boston
Song of the Earth (Das Lied von der Erde)’ Review:
Mahler’s Masterpiece Finds New Life Through Boston Lyric Opera’s Intimate Staging
TheCrimson.com

Next BSO Season Announced
https://classical-scene.com/2026/04/08/next-bso-season-announced/

Ballet / Dance

Review: English National Ballet’s My First Ballet: Cinderella – moments of real magic
https://www.gramilano.com/2026/04/review-my-first-ballet-cinderella/

Interview: American Ballet Theatre’s Associate Artistic Director Clinton Luckett on Sylvia
https://www.gramilano.com/2026/04/clinton-luckett-on-sylvia/

Pina Bausch’s Kontakthof – Echoes of ‘78: poignant reality
bachtrack.com.de.kontakthof

Sprechtheater

Wien/ Theater in der Josefstadt
Josefstadt-Abschied – Sandra Cervik: „Ich habe meinen Frieden gemacht!“
Die Wiener Schauspielerin Sandra Cervik nimmt mit ihrem Mann, Direktor Herbert Föttinger, nach dieser Saison Abschied vom Theater in der Josefstadt. Am Donnerstag, 9. April, feiert sie ihre letzte Premiere in den Kammerspielen mit Georg Büchners „Leonce und Lena“. Wir baten zum Abschieds-Interview.
https://www.krone.at/4101186

Medien

ORF
Geht um Ehre und Geld. Weißmann gegen ORF: Diese Summe klagt Ex-General ein
„Dagegen ist die Luxuspension von Wohltätigkeitschef Pius Strobl ein Kindergeburtstag“ – so bringt ein ORF-Insider die drohende Klage von Generaldirektor Roland Weißmann wegen Verdienstentgangs und Rufschädigung nach seinem Rauswurf auf den Punkt. Im „Krone“-Gespräch gibt eine Arbeitsrechtsexpertin dem gefallenen Ex-Chefs im juristischen Tauziehen gegen den Medienkonzern gute Chancen. Draufzahlen würden dann wir alle mit unseren Zwangsgebühren.
https://www.krone.at/4101994

ORF
Keine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn“, aber „unangemessenes Verhalten“: ORF kündigt Ex-Generaldirektor Weißmann
Der ORF hat die Ergebnisse der Ermittlungen in der Causa um Roland Weißmann veröffentlicht. Diese bringen für den früheren Generaldirektor ein Aus seines Dienstverhältnisses, wenngleich „eine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn nicht vorliegt“. Mittlerweile hat auch der Anwalt Weißmanns auf die Ergebnisse reagiert. Roland Weißmann ist nicht mehr ORF-Mitarbeiter. Dies sei die unmittelbare Folge der Ermittlungen in der Causa um seine Person, gab der ORF Mittwochmittag bekannt. Konkret hätten sowohl die hauseigene Compliance-Stelle als auch externe Compliance-Expertinnen und -experten den Fall geprüft – und seien zu folgendem Ergebnis gekommen: Auf Basis der Befragungen und der Unterlagen habe man zwar festgestellt, „dass eine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn im konkreten Fall nicht vorliegt“. Aber: „Der ORF verlangt von seinen Führungskräften nicht bloß die Einhaltung zwingenden Rechts, sondern ein sehr hohes Maß an Integrität und Unterlassung jeglichen Verhaltens, das geeignet ist, dem Unternehmen zu schaden.“
SalzburgerNachrichten.at.Orf

ORF beendet Dienstverhältnis mit Roland Weißmann
Der ORF hat nun endgültig das Dienstverhältnis mit seinem einstigen Generaldirektor Roland Weißmann beendet. Dieser war am 8. März von seinem Posten zurückgetreten, nachdem eine Mitarbeiterin Vorwürfe gegen ihn erhoben hatte. Die von Weißmanns interimistischer Nachfolgerin Ingrid Thurnher angestoßene Untersuchung habe nun zwar ergeben, dass eine sexuelle Belästigung im rechtlichen Sinn im konkreten Fall nicht vorgelegen habe. Es gelte jedoch, jeden Anschein eines unangemessenen Verhaltens durch eine Führungskraft zu vermeiden, machte der ORF in einer Aussendung deutlich
News.at.weißmann

Film

Mit 95 Jahren gestorben: Schauspieler Mario Adorf ist tot
Die deutsche Schauspiellegende Mario Adorf ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf das Management des Schauspielers sowie die Filmagentur Rheinholz. Dem Bericht zufolge ist Adorf bereits am Mittwoch in seiner Pariser Wohnung gestorben. Adorf sei nach kurzer Krankheit eingeschlafen. Seinem langjährigen Manager Michael Stark habe Adorf mit auf den Weg gegeben, dass er sich bei seinem Publikum für die jahrzehntelange Treue bedanke, heißt es in einer Mitteilung.
ntv.de.mario.adorf

Jüdisches Filmfestival Wien im Zeichen der Kontroverse
Im Mittelpunkt des 34. Jüdischen Filmfestivals in Wien stehen von 9. bis 19. April Filme, die Diskussionen auslösen. Schon der Eröffnungsfilm ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür. „The Sea“ von Shai Carmeli-Pollak rief sogar den israelischen Kulturminister auf den Plan.
https://religion.orf.at/stories/3235001/

Politik

Ungarn
Umfrage-Knaller: Orbáns Rivale steuert auf Zweidrittelmerheit zu
Der langjährige nationalistische Ministerpräsident Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei stehen vor der größten Herausforderung ihrer 16-jährigen Regierungszeit. Abgerechnet wird zwar erst am Sonntag, doch die jüngsten Umfrageergebnisse deuten bereits einen Erdrutschsieg der Oppositionspartei Tisza von Herausforderer Péter Magyar an.
https://www.krone.at/4101524

—————-

Unter’m Strich

Österreich
Wann kommen die sinkenden Ölpreise an der Tankstelle an?
Die zweiwöchige Waffenruhe im Nahen Osten lässt die Öl- und Gaspreise fallen – auch Tanken sollte in der Theorie bald spürbar billiger werden. Aber mehr als eine Verschnaufpause ist das noch nicht. Selbst wenn der Konflikt jetzt endet, bleiben Diesel und Kerosin knapp.
DiePresse.com.spritpreise

Sprit erstmals billiger: Erste Tankstellen bieten Diesel unter 2 Euro an
Die ersten Tankstellen in Niederösterreich senken ihre Spritpreise – zwei Tage nach dem der Öl-Preis durch den Waffenstillstand im Iran-Konflikt zurück ging. Mit dem Absturz der Ölpreise am Mittwoch sind nach kurzfristigen einem Anstieg am Dienstag nun auch bei uns in Österreich an einigen Tankstellen die Spritpreise nach unten gegangen. Wie Fotos einer Shell-Tankstelle sowie einer Jet-Tankstelle in Maria Enzersdorf zeigen, kostet der Diesel dort „nur“ mehr 1,93 Cent. Super-Benzin liegt bei 1,68 Euro.
oe24.at.business

Armin Wolf und Peter Filzmaier erklären, wie Italien 2026 Fußballweltmeister werden kann
„Willkommen Österreich“: Warum der ORF das Wetter manipuliert, wer mit wem „fix zsamm“ ist, und wer seine ORF-Gagen besser angelegt hat. Wer fix zsamm ist, kann hoffentlich auch auf den anderen vertrauen. Zum Beispiel, wenn der bekennend Sportdesinteressierte Armin Wolf auf den Fußballweltmeister 2026 tippt und, wenige Tage nach der Niederlage gegen Bosnien bei der Qualifikation, sagt: „Ich habe keine Ahnung, aber ich würde sagen Italien.“ Filzmaier ist rasch zur Stelle, um zu erklären, wie das gehen könnte: „Wobei, der hat noch recht am Ende“, unterbricht er das amüsierte Johlen: Wenn der Iran kriegsbedingt nicht teilnimmt, könne die Fifa frei entscheiden, wen sie nachnominiert. Wahrscheinlicher sei eine Nachnominierung aus dem asiatischen Raum, aber: „Vielleicht nominieren die Italien nach, und die werden wirklich Weltmeister.“ „Dann schaut ihr“, lächelt Wolf.
DerStandard.at.story.wolf&filzmaier

INFOS DES TAGES (FREITAG, 10 APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. APRIL 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Illusionisten. Ortsgruppe Salzburg

hok
Salzburg. Blick über die Salzach auf die Altstadt mit dem Dom und der Festung Hohensalzburg.
Salzburg ist das Herz vom Herzen Europas. Es liegt in der Mitte zwischen Süd und Nord, zwischen Berg und Ebene, zwischen der Schweiz und den slawischen Ländern. (Hugo von Hofmannsthal, 1920) © Thomas Prochazka

Von Thomas Prochazka

Markus Hinterhäuser ist als Intendant der Salzburger Festspiele Geschichte. Das Projekt » Festspielbezirk 2030 « hat bereits ein Jahr Verspätung. Und dann wären da noch jene Fragen, die nicht gestellt werden.

Eine Spurensuche.

Wir erinnern uns: Am 29. Jänner berichtete die Kronenzeitung, Markus Hinterhäuser habe nach erfolgter Ausschreibung und den Anhörungen für die Leitung der Sparte » Schauspiel « von Karin Bergmann als liebe Freundin gesprochen, die sich immer wieder sehr entscheidend zu Theaterfragen geäußert hat. Auch stand zu lesen, daß die ehemalige Burgtheaterdirektorin an den Anhörungen teilgenommen hat. Allerdings hatte sich Karin Bergmann nicht beworben. Die Folge: eine eilig einberufene Sitzung des Festspiel-Kuratoriums, nach der die aktuelle Vorsitzende, Salzburgs Landeshauptmann Karoline Edtstadler, dem Intendanten die gelbe Karte zeigte. (Man kennt sich aus beim Fußball in der Mozartstadt.) Und: Der (dienstlich) abwesende Intendant solle sich erklären.

Einen Monat später war davon nur mehr am Rande die Rede. Dafür waren jetzt Vorwürfe im Umgang mit Mitarbeitern aufgetaucht, und das Wort » Wohlverhaltensklausel « begehrte dringend Berücksichtigung um das Wort des Jahres…

Salzburg ist dann gut, wenn es den Anspruchsvollsten genügt, postulierte Oscar Fritz Schuh einst. Davon ist man heute weit entfernt. Allerdings nicht nur bei den Sommerfestspielen. Und nicht nur in Salzburg.

Der Merker

________________________________________________________________________________________

Die Oper Zürich hat ihren Spielplan für 2026/27 bekanntgegeben und bietet eine Dichte an Sängerstars an, mit der Zürich in der kommenden Saison die Nase wohl ziemlich weit vorne hat.

Stark die Puccini-Besetzungen: Sonya Yoncheva singt Manon Lescaut als auch Tosca, Jonas Kaufmann ist Dick Johnson in La fanciulla del west, Benjamin Bernheim übernimmt abermals den Ruggero in der Puccini-Rarität La rondine und Anna Netrebko kehrt nach längerer Abwesenheit wieder zur Mimi in La bohème zurück. Zudem singt Juan Diego Florez den Romeo in Gounods Romeo et JulietteCecilia Bartoli den Sesto in Mozarts La clemenza di Tito, Lise Davidsen die Elisabetta in Don Carlo, und Elina Garanca kehrt mit einem Liederabend nach Zürich zurück.

Der komplette Spielplan ist online: https://www.opernhaus.ch/spielplan/oper-2627/

Lukas Link

———————————————————-

Opernhaus Zürich stellt Saison 2026/27 vor

fretz
Oper Zürich. Foto: Andrin Fretz

 Die Saison 2026/27 des Opernhauses Zürich steht im Zeichen dreier Leitmotive: Magie – als Transformation des Unsichtbaren. Abgründe – als Ausdruck existenzieller und gesellschaftlicher Konflikte. Sowie Ungesehenes – in neuen ästhetischen Zugriffen auf das Repertoire. Das Opernhaus Zürich unter seinem Intendanten Matthias Schulz begreift Oper und Ballett als verdichtete Gesamtkunstwerke, in denen Musik und Text, Bild und Narration zu einer intensiven ästhetischen Erfahrung verschmelzen. In der besonderen Intimität des Opernhauses mit seinen 1.100 Plätzen entsteht ein Raum, in dem sich künstlerische Intensität und gesellschaftliche Reflexion unmittelbar begegnen. Zugleich öffnet sich das Opernhaus konsequent nach aussen und spricht mit neuen Formaten und Spielorten gezielt ein vielfältiges Publikum an.

Dieses programmatische Profil manifestiert sich in 18 Premieren in Oper und Ballett sowie 20 Wiederaufnahmen, im zehntägigen Festival «Zürich Barock», in Konzertzyklen mit dem Orchester der Oper Zürich und dem Orchestra La Scintilla sowie Festkonzerten mit internationalen Solist:innen und Kooperationen mit anderen Zürcher Institutionen. Hinzu kommt ein breites Angebot an Kammerkonzerten und Vermittlungsformaten, eine neue Spielstätte sowie gross angelegte Veranstaltungen für ein breites Publikum.

Ein Höhepunkt der Saison 2026/27 ist der Abend «Rachmaninow – Die drei Open»: Das Programm vereint mit «Aleko», «Der geizige Ritter» und «Francesca da Rimini» die drei einzigen vollendeten Opern Sergei Rachmaninows. Zwei der Werke werden erstmals in der Schweizaufgeführt. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda, Regie führt Dmitri Tcherniakov.

Thematischer Fokus: Amerika

Ein programmatischer Schwerpunkt richtet den Blick auf zentrale Momente der US-amerikanischen Geschichte und deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart: «Doctor Atomic» thematisiert das Manhattan-Projekt und den Beginn des Atomzeitalters, «La fanciulla del West»beleuchtet den Mythos des Wilden Westens als Gründungsnarrativ der Vereinigten Staaten, «Angels in America» reflektiert die gesellschaftlichen Brüche der AIDS-Krise in der Reagan-Ära.

Oper im Dialog mit anderen Künsten

Mehrere Produktionen entstehen an der Schnittstelle von Musiktheater und zeitgenössischer Kunst: Die Performancekünstlerin Vanessa Beecroft gibt mit der Inszenierung von «Doctor Atomic» ihr Operndebüt, die New Yorker Künstlerin Mika Rottenberg gestaltet den Bühnenraum für «L’elisir d’amore», der international diskutierte KI-Künstler Boris Eldagsen entwickelt Videoarbeiten für «Elektra». Zudem realisiert die Schweizer Sängerin und Songschreiberin Sophie Hunger ein eigenständiges Programm für das Opernhaus Zürich.

Repertoire neu gelesen

Klassiker des Opernrepertoires werden durch markante Regiehandschriften neu interpretiert: Die Saison eröffnet mit einer spektakulären Neuinszenierung der «Zauberflöte» von Daniele Finzi Pasca – eine bildgewaltige, poetische Lesart mit der Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann als Pamina. Mit «Elektra» kehren Lorenzo Viotti und Lydia Steier zurück. Die finnische Sopranistin Miina-Liisa Värelä gibt ihr Zürcher Debüt. «La traviata» wird erstmals von Christof Loy inszeniert; am Pult steht Joana Mallwitz. Das grosse französische Repertoirewerk «Samson et Dalila» wird von Gianandrea Noseda und Evgeny Titov neu interpretiert. Rihab Chaieb und Stanislas de Barbeyrac werden in den Hauptpartien wie auch am Opernhaus debütieren.

Internationale Stimmen

Die Saison vereint herausragende Sängerpersönlichkeiten sowohl in Neuinszenierungen als auch in Wiederaufnahmen: Jonas Kaufmannund Anja Kampe in «La fanciulla del West», Anna Netrebko als Mimì in «La bohème», Juan Diego Flórez in «Roméo et Juliette», Lise Davidsen als Elisabetta in «Don Carlo», Sonya Yoncheva als Manon Lescaut, Benjamin Bernheim in «La Rondine» und Michael Volle in «Das Rheingold» und «Die Walküre». Zugleich wird gezielt auf neue Stimmen gesetzt, die prominent positioniert werden und Raum für Entdeckungen eröffnen.

Festival «Zürich Barock»

Die zweite Ausgabe des Festivals «Zürich Barock» widmet sich Werken von Händel und Mozart – mit dem Orchestra La Scintilla und internationalen Gästen wie Cecilia Bartoli, Jordi Savall und Philippe Jaroussky. Höhepunkt ist die Premiere von «Rinaldo» mit Regula Mühlemann und Christophe Dumaux.

Ballett Zürich zwischen Tradition und Neugestaltung

Das Ballett Zürich bewegt sich in der Saison 2026/27 zwischen Tradition und zeitgenössischer Neugestaltung. Ballettdirektorin Cathy Marston eröffnet die Spielzeit mit einer Neuinterpretation von Shakespeares «Ein Sommernachtstraum». In einer poetisch-gebrochenen Szenerie auf einem verlassenen Rummelplatz wird die Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit dem «Concerto for Turntables and Orchestra Nr. 1» von Gabriel Prokofjew kontrastiert. Der zweiteilige Abend «Slow Rush» stellt choreografische Handschriften unterschiedlicher Generationen einander gegenüber: Während Jiří Kylián mit «Last Touch First» eine entrückte, verlangsamte Bewegungswelt entwirft, setzt Stephanie Lake mit einer Neukreation einen temporeichen Gegenpol. Mit «See the Music, hear the Dance»knüpft die Company an seine Tradition mit George Balanchine an und verbindet neoklassische Ästhetik mit zeitgenössischen Positionen, mit Werken von Cathy Marston und dem US-amerikanischen Choreografen Justin Peck. Ergänzt wird das Saisonprogramm unter anderem durch Arbeiten von Mats Ek, William Forsythe und Hans van Manen sowie Projekten mit gesellschaftlicher Wirkung, die Tanz als partizipative und inklusive Kunstform im Stadtraum verankern.

Kooperation mit dem Tonhalle-Orchester

Ein zentrales musikalisches Projekt ist der Prokofjew-Zyklus in Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester Zürich: Unter der Leitung von Paavo Järvi und Gianandrea Noseda erklingen vier Sinfonien von Sergej Prokofjew sowie Solokonzerte mit Sol Gabetta, Hilary Hahn, Daniil Trifonov und Hayato Sumino – im Dialog mit Werken des Schweizer Komponisten Dieter Ammann.

Internationale Gastspiele

Neben den Konzertformaten legt das Opernhaus Zürich grossen Wert auf internationalen Austausch und Gastspiele, die wichtiger Bestandteil der künstlerischen Arbeit sind. Gastauftritte auf internationalen Bühnen ermöglichen den Dialog mit einem weltweiten Publikum und stärken die Rolle des Orchesters als kultureller Botschafter. Im August sind Chor, Orchester und ein herausragendes Ensemble mit Giuseppe Verdis «Un ballo in maschera» zu Gast beim Edinburgh International Festival.

Im März 2027 folgt ein grosse Gastspielreise mit dem Orchester der Oper Zürich in die Philharmonie de Paris und die Carnegie Hall in New York City. Erstmals in der Geschichte beider Spielorte wird der vollständige «Ring»-Zyklus aufgeführt. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda versammelt die Produktion eine hochkarätige internationale Besetzung, darunter Michael Volleals Wotan/Wanderer, Klaus Florian Vogt als Siegfried und Siegmund sowie Camilla Nylund als Brünnhilde.

Für ein breites Publikum

Mit Formaten wie «Opernhaus für alle» wird das Haus im Sommer zum offenen Kulturraum: Ein Open-Air-Wochenende auf dem Sechseläutenplatz mit Live-Übertragungen der Neuproduktion «Samson et Dalila» (Regie: Evgeny Titov, Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda) und dem Ballett «Ein Sommernachtstraum» sowie einem Konzert mit dem Orchester der Oper Zürich, Gianandrea Noseda und Lise Davidsen lädt ein vielfältiges Publikum auf den Sechseläutenplatz ein. Ergänzt wird das Angebot durch ein 24-Stunden-Eröffnungsfest, den Opernkinotag, das Kinderopernorchester sowie vielfältige Vermittlungsprogramme im Haus und in der neuen Spielstätte «Opernhaus im Quartier».

Service

Der Abonnementverkauf beginnt Mitte April 2026. Der freie Vorverkauf von Einzelkarten startet am 20. Juni 2026 an der Billettkasse im Opernhaus, unter www.opernhaus.ch oder per E-Mail: .

Ein grosser Dank gilt dem Kanton Zürich, den Partner:innen Rolex, UBS und Zurich Versicherung, den Freundeskreise von Oper und Ballett, Gönner:innen und Sponsor:innen.

Das Material zur Saison 2026/27 können Sie hier downloaden:

  1. Download Mediendossier
      1. Opernhaus Zürich: Premieren, Festival, Konzertantes und Repertoire
      2. Ballett Zürich: Premieren und Repertoire
      3. Orchester der Oper Zürich: Konzerte und Gastspiele
      4. Sonderprojekte und Vermittlung
      5. Rollen- und Hausdebüts
  2. Editorial Matthias Schulz
  3. Download Fotos + Premierenvisuals
  4. ISSUU-Ausgabe Saisonbuch 2026/2027
  5. ________________________________________________________________________________________

Musikverein Graz: Das nächste Konzert: Wir dürfen Sie auf unser kommendes Orchesterkonzert am Montag, 20.04.2026 und Dienstag, 21.04.2026 hinweisen:

bucher
Sebastian Weigle. Foto: Kirsten Bucher

• Veranstalter:   Musikverein Graz
• Was: Sebastian Weigle, Grazer Philharmoniker
• Wann: Montag, 20. April 2026 & Dienstag, 21. April 2026, Beginn 19.30 Uhr
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets: Musikverein Graz, , +43-316-822455,

Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
• Rubrik Klassik, Orchesterkonzert
• Programm: Carl Maria von Weber: Symphonie Nr. 1, Richard Strauss: Don Juan, Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7

• Information zum Musikvereins-Konzert:

Sebastian Weigle, der sich selbst als „Wanderer zwischen Orient und Okzident, deutschem und slawischem Repertoire“ bezeichnet, gastiert mit den Grazer Philharmonikern im Musikverein Graz. Auf dem Programm stehen Webers jugendlich-romantische Erste Symphonie, Strauss’ mitreißender „Don Juan“ sowie Dvořáks dramatische Siebte Symphonie. Ein facettenreicher Konzertabend, der große orchestrale Klangwelten eindrucksvoll zur Geltung bringt.

Künstlerfotos in hoher Qualität:

https://www.swisstransfer.com/d/af24348c-049a-40fb-bd86-c8ceb486c3cd

________________________________________________________________________________________

Wien/ Konzerthaus. Preisermäßigte Karten über „Verbund“ für Freitag 17. April 2026

Zum Selbstbestellen

Ermäßigte Karten über Ihren Promotionslink sichern

https://ticket.konzerthaus.at/de/specialoffer/n27iwgqwhzpq6

Fr, 17. April 2026, 19.30 Uhr

Konzerthaus – Regiekarten zum Sonderpreis von € 15,– pro Karte

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Prégardien / Meister

Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und sein ehemaliger Chefdirigent Cornelius Meister präsentieren ein vielseitiges Programm, das den Bogen von der Spätromantik bis in die Gegenwart spannt:

Werke der 2023 verstorbenen finnischen Komponistin Kaija Saariaho treffen auf Modest Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« sowie Gustav Mahlers »Rückert-Lieder«, interpretiert vom international gefragten Tenor Julian Prégardien – einem „begnadeten Geschichtenerzähler, der weiß, wie er Publikum und Bühne miteinander verbindet“ (Marion Eigl, Die Presse).

___________________________________________________________________________________________________________________________

»Lasst euch entgrenzen!« Internationales Festival für Musik und Theater »Mannheimer Sommer« veröffentlicht Programm

59i

Der Vorverkauf startet

Unter dem Motto »Lasst euch entgrenzen!« wird vom 18. bis 28. Juni 2026 das internationale Festival für Musik und Theater »Mannheimer Sommer« stattfinden. Biennal von der Oper des Nationaltheaters Mannheim veranstaltet, bietet das Festival ein breites Programm unterschiedlicher Formate, künstlerischer Perspektiven und Genres. Von der großen Opernpremiere, über ein Streichquintett im Fußball-Stadion oder einen interaktiven Drum Roboter im Museum bis hin zur Tanzperformance und intimen Wohnzimmerkonzerten. Opernstars wie Diana Damrau, namhafte Künstler*innen wie Charly Hübner, Boris Charmatz, Kat Frankie oder das Orchester in Residence »Wooden Elefant« erobern elf Tage lang die Bühnen des Nationaltheaters sowie neue Orte in der Stadt. Auf der heutigen Pressekonferenz in der Interimspielstätte OPAL, stellte das Festivalteam um Jan Dvořák, Jakob Kotzerke, Cordula Demattio und Julia Warnemünde das detaillierte Programm vor. Zeitgleich startete der Vorverkauf.

Das künstlerische Leitungsteam, Jan Dvořák und Jakob Kotzerke, ist voll Vorfreude.  »Unser Motto ›Lasst euch entgrenzen‹ soll ein Signal für Neugier und Entdeckungsfreude sein – wir wollen dazu verführen, die künstlerischen Gebiete jenseits der traditionellen Grenzen zu erkunden«, so Jan Dvořák. Und Jakob Kotzerke ergänzt: »Die Festivalausgabe 2026 wird zu großen Teilen in und rund um unsere Interimspielstätte OPAL stattfinden. Wir sind begeistert, dass viele ungewöhnlichen Veranstaltungsorte in der Stadt hinzu kommen und wir großartige Kooperationspartner gewinnen konnten«.

Premieren und Eigenproduktionen des Nationaltheaters

Neben Gastspielen und Konzerten stehen Eigenproduktionen des Nationaltheaters im künstlerischen Zentrum, allen voran die Premiere von W. A. Mozarts Oper »Die Zauberflöte« in der Inszenierung von Cordula Däuper, mit der das Festival am 18.06. im OPAL eröffnet. Claudio Monteverdis »L’Orfeo« (Regie: Markus Bothe, Musikal. Leitung: Jörg Halubek) im Schlosstheater Schwetzingen (23., 24.06.) ist als zweite große Opernneuproduktion des Nationaltheaters zu erleben. Mit diesem Werk beginnt vor über 400 Jahren die Geschichte der Oper. Und wie kein anderes Stück stellt dieses die Frage, welche Grenzen uns Menschen gesetzt sind und ob wir sie überwinden können.

Ein weiteres Highlight ist »E.L.I.Z.A.«, eine Musiktheater-Installation von Kommando Himmelfahrt im Studio Werkhaus, die sich mit dem vor 60 Jahren entwickelten, ersten Chatbot der Geschichte beschäftigt und dabei eine düstere Utopie von Selbstoptimierung, emotionaler Steuerung und digitaler Verheißung entwirft.

Projekt-Wettbewerb mit vier Uraufführungen

Ungewöhnliche Perspektiven und zeitgenössische Impulse versprechen die vier Uraufführungen, die als Gewinnerproduktionen aus dem Projekt-Wettbewerb der Oper »TO THE EDGES« (2025) hervorgegangen sind. Der Wettbewerb richtete sich an künstlerische Gruppen, die ausgehend von Mozart, die Grenzen des Musiktheaters erkunden und ortsspezifisch in Mannheim arbeiten wollen.

Das Berliner Regieduo Vöcks de Schwindt lädt mit seiner Produktion »Queer Opera Love. Ein dokumentarischer Hausbesuch« zu einem Mannheimer Opernfan ein. Ausgehend von ihrer eigenen Opernleidenschaft erkunden sie dabei die Querverbindungen zwischen Begeisterung für die Oper, Biographie und queeren Identitäten.

Unter dem Titel »Mozart. Schwarzenegger. Hitler« erzählen die österreichische Regisseurin Isabella Sedlak und Musiker Thomas Moked Blum in ihrer Musik-Performance die tragikomische Geschichte eines Mozarts des 21. Jahrhunderts: zwischen TikTok und Rokoko, Selbstinszenierung und Selbstzweifel.

Das Pariser Performance-Kollektiv †een▲ge god wagt mit »Don Giovanni (Justin Bieber Remix)« in der Mannheimer Friedenskirche ein Musiktheater-Ritual. Es beschwört den Mythos von Don Giovanni, der als Popstar Justin Bieber wiederkehrt.

Nur acht Takte des »Lacrimosa« aus dem »Requiem« stammen aus W.A. Mozarts Feder. Sie werden zum Ausgangspunkt einer begehbaren Tanztheater-Installation von Lucia Wunsch, Bendrik Grossterlinden und Emilia Bongilaj, die ebenfalls in der Friedenskirche zu erleben ist.

Internationale Gastspiele in prominenter Besetzung – von Technobeats bis große Arien

Im facettenreichen Gastspielprogramm darf man sich auf ein besonderes Wiedersehen freuen. Die große Sopranistin Diana Damraukehrt am 19.06. mit einem Liederabend auf die Bühne des Mannheimer Nationaltheaters zurück, wo sie in den frühen Jahren ihrer Karriere als Ensemblemitglied der Oper engagiert war.

Bei »Mercy Seat« im Alten Kino Franklin (20., 21.6.) verschmelzen Schauspieler Charly Hübner und das Ensemble Resonanz Schuberts »Winterreise« mit Songs von Nick Cave. Direkt im Anschluss fährt die historische Mannheimer Straßenbahn als Festivalshuttle ins OPAL zum »Maskenball« (20.06., Festivalzentrum und Foyer) im venezianischen Stil.

Inspiriert von Björks »Homogenic« begeben sich Singer-Songwriterin Kat Frankie und ihr Vokalensemble B O D I E S für ihr neues Musiktheater »Hunter« (23.06., OPAL) in ein Spiel über Regeln, Rollen und den Zustand des Herzens – zwischen Basketballplatz, Pop, Oper und Elektronik. Im Solokonzert (24.06., Festivalzentrum) ist Kat Frankie dann noch einmal mit ihrem unverwechselbaren Indie-Pop-Sound an der Gitarre zu erleben.

»Wooden Elephant« ist das diesjährige Ensemble in Residence beim »Mannheimer Sommer«. Das international besetzte Streichquintett verwandelt höchst raffiniert Pop- und Elektronik-Alben in akustische Kammermusik. Während des Festivals spielen »Wooden Elephant« nicht nur vier Konzerte, das Ensemble hat seinen Probenraum im oberen Foyer des OPAL eingerichtet und lädt dort auch zum öffentlichen Workshop »Pop auf Streichinstrumenten« ein. Für »Lemonade« von Beyoncé für Streichquintett und Sprecherin (24.06.) erobert »Wooden Elephant« zudem einen spektakulären Ort, das Rhein-Neckar-Stadion des »Vereins für Rasenspiele (VfR)« und interpretiert dort mit Sprecherin Sandra Bourdonnec eines der radikalsten und beeindruckendsten Alben von Beyoncé aus dem Jahr 2016.

Bei »Best of Wooden Elephant« (26.06., Festivalzentrum) und Pop-Up Konzerten (22., 23.06., Sepp Herberger-Lounge im Rosengarten) ist das Quintett nochmals zu erleben.

Moritz Simon Geist ist Klangkünstler und Erfinder an der Schnittstelle von elektronischer Musik, Robotik und Performance. Seine Installation »MR-808«, ein überdimensionaler Drum- Roboter, der live vom Publikum im Technoseum (ab 23.06.) programmiert werden kann, ist eine Hommage an die legendäre TR-808 aus dem Jahr 1980, deren Sound prägend für Hip Hop und Techno ist. Außerdem gibt Geist ein Roboter-Techno Konzert (23.06.) im Festivalzentrum.

Bis heute hält die Faszination des Mythos’ um Mozarts »Requiem« an. So unklar die Entstehung der 40. Sinfonie, so unumstritten ihr leidenschaftlicher Ausdruck. Mit seiner gefeierten Choreographie »10000 Gesten« verwandelt Boris Charmatz Mozarts hochemotionales »Requiem« in ein körperliches Erlebnis, in dem jede Bewegung und jeder menschliche Kontakt flüchtig sind (25.06, OPAL).

Im 8. Akademiekonzert (23.06.) geht es ebenfalls um Mozarts »Requiem« und die Sinfonie g-Moll. Dirigent Rinaldo Alessandrini, Soli und Chor des Nationaltheaters sorgen für ein bewegendes Konzerterlebnis im Mozartsaal des Mannheimer Rosengarten.

Besondere Konzerte an besonderen Orten sind u.a. in der Mannheimer Friedenskirche zu hören, die dafür extra ihre eigentlich verschlossenen Türen öffnet. So etwa, wenn das renommierten Stuttgarter Alte-Musik-Ensemble »Il Gusto Barocco« die »Kunst der Fuge« unter der Leitung des Cembalisten Jörg Halubek zu Gehör bringt (25.06.). Unter dem Himmel des Planetariums öffnen sich Herzen, Ohr und Geist, wenn das legendäre Frankfurter »Ensemble Modern« mit »Atlas Eclipticalis« Sternbilder in meditative Klänge nach John Cages Zufallskomposition von 1961 übersetzt (25.06.).

Am letzten Festivalwochenende hat das »Phantom der Operette« (27.06.) im OPAL seinen musikalisch-vergnüglichen Auftritt. Ausgehend von Emmerich Kálmán erforscht das Kollektiv »La Fleur« singend und tanzend ein totgesagtes Genre. Am Tag zuvor (26.06.) kann man beim »Orchesterkaraoke« mit sinfonischer Begleitung im OPAL stimmgewaltig das Wochenende einläuten und es dann letztendlich am Sonntag bei der »Landschaftsmusik« im Luisenpark (28.06.) stimmungsvoll mit der Mannheimer Bläserphilharmonie ausklingen lassen.

Und sonst noch: Familientag am 21.06. mit vielen kostenfreien Veranstaltungen, Kunstperformance »Slime Studies« von Anik Lazardurchgängig im Festivalzentrum, Operngala mit Feuerwerk »Schloss in Flammen« am 27.06., Parties und Nachgespräche.

Der »Mannheimer Sommer« wird maßgeblich gefördert durch die Stadt Mannheim, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie durch die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V., die Stiftung Nationaltheater Mannheim und die Heinrich-Vetter-Stiftung.

Tickets und Programm unter mannheimer-sommer.de

Pressemappe unter https://www.nationaltheater-mannheim.de/presse/meldungen/

________________________________________________________________________________________

IPG/ Ruppersthal/NÖ : Entdecken Sie Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris), damit Sie das Schönste nicht verpassen!
Herzlich willkommen zur 652. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG

Konzert
am Sonntag, dem 12.04.2026 um 15:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

KÜNSTLERINNEN:

rupo

Eva Maria Neubauer, Stimme – Bratsche
Gerhard Franz Buchegger, Klavier
Kristian Lind, Kontrabass

PROGRAMM:

Eva Maria Neubauer


Kleine Flamme

Let me drink the wine of love

Sherwin / Maschwitz


A Nightingale in Berkley Square Down by the Sally Gardens

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)


Here Awa There Awa

One day I heard Mary say

One morning very early

Josef Locke


If I were a blackbird

Abbey Lincoln


Throw it away

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)


T’was in that season of the year

Will Ye go to the Ewe-Bughts Marion

Sweet Annie frae the sea beach

Ink spots

Into each life

Violetta Parra
•Gracias a la vida

Eingeflochten werden Gedichte von R. M. Rilke, J. v. Eichendorff, J. Krüss, T. Fontane…

Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalte

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert