DIE FREITAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2026

DIE FREITAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2026

Liederabend Anna Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2026

Wien
Anna Netrebko solo an der Wiener Staatsoper: Leidenschaft in schönsten Tönen
Spielfreudiger Opernstar wurde anhaltend bejubelt.
Kurier.at

Netrebko in der Staatsoper: Draußen eine kleine Demo, drinnen großer Jubel
Erstaunlich lyrisch legten Anna Netrebko und Freunde ihren großen Lieder- und Arienabend in der Wiener Staatsoper an. Warum man musikalisch trotzdem nicht durchwegs glücklich wurde.
DiePresse.com

Wien/Staatsoper
Do., 19. Februar 2026, Wiener Staatsoper: Richard Strauss, Ariadne auf Naxos

Weil der aufstrebende Heldentenor Clay Hilley im vergangenen September in Wien einen respektablen Tannhäuser präsentiert hat, habe ich mich auf die heutige „Ariadne“ und auf sein Wiener Rollendebüt als Bacchus gefreut. Doch die Vorfreude war durch nichts gerechtfertigt, es wurde eine – alles in allem – sehr durchwachsene Aufführung
forumconbrio.com

Christian Kircher besorgt: „Dann ist es eben unwiderruflich vorbei“ (Bezahlartikel)
Christian Kircher präsentiert exzellente Kennzahlen und warnt eindringlich vor den massiven Folgen der Spargesinnung
Kurier.at

Dresden/Semperoper
Präsentation der neuen Spielzeit 2026/27 und Verkaufsbeginn
Am 3. März präsentiert die Semperoper Dresden die neue Saison 2026/27. Das vollständige Programm ist ab 11 Uhr online.
Das vollständige Programm der Sächsischen Staatskapelle Dresden wird am 5. März vorgestellt und ist ab 13 Uhr online. Der  Kartenvorverkauf  für Abonnent*innen beginnt am 10. März um 10 Uhr.  Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Mittwoch, dem 25. März, um 10 Uhr online und an den Kassen.
semperoper.de

José van Dam gestorben
operadeparis.fr

José van Dam was  one of the most famous interpreters of the bass-baritone repertoire
and since his debut at Paris Opéra in The Trojans, he was regularly invited to the most important opera houses and festivals all over the world (e.g. Opéra de Paris, Covent Garden Opera, Scala di Milano, Vienna State Opera, Deutsche Oper Berlin, Metropolitan Opera New York, Teatro Colón in Buenos Aires, Salzburg Festival (Easter and Summer), Festivals of Aix-en-Provence, Orange und Saito Kinen (Japan) etc.
artistsman.ch

Nachruf
Der belgische Opernsänger José van Dam im Alter von 85 Jahren verstorben
„Belgien verliert seinen größten Botschafter der Opernkunst. Die Welt verliert eine Legende, die die Operngeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts auf brillante Weise geprägt hat“, erklärte die Königin Elisabeth-Musikkapelle in einer Mitteilung. „Wir aber, die Music Chapel, verlieren vor allem einen Mentor, eine Vaterfigur und eine unerschöpfliche Quelle künstlerischer Integrität.“ Der Bassbariton war seit 2004 mit der Königin Elisabeth-Musikkapelle verbunden, wo er die Leitung der Gesangsabteilung übernahm. Er war 2023 in den Ruhestand getreten, blieb der Musikinstitution in Waterloo aber als Master Emeritus verbunden.
vrt.de.van.dam

Wien/Rabenhof-Theater
Ernst Moldens neues Wien-Singspiel „Döbling Burning“: Abrechnung mit Schnöseln
Der Abgesang auf den Bezirk, in dem der Musiker selbst aufgewachsen ist, läuft ab Donnerstag im Rabenhoftheater in Wien
DerStandard.at

Anna Gitschthaler
„Die lyrische Koloratursopranistin Anna Gitschthaler begeistert das Publikum, ob auf der Oper-und Operettenbühne, im Konzert oder in Liederabenden.“
annagitschthaler.com

Berlin
Dirigentin Johanna Soller über Potsdams Winteroper „Zanaida“: „Das ist keine willenlose, klischeehaft schwache Frau“(Bezahlartikel)
Die Oper von Johann Christian Bach war lange vergessen. Dirigentin Johanna Soller über die Kraft seiner wiederentdeckten Musik, Titelheldin Zanaida – und das eigene Frausein.
Tagesspiegel.de

Dortmund
Oper Dortmund mit dem „Preis der Deutschen Theaterverlage“ 2026 ausgezeichnet
Die Jury würdigt das kontinuierliche und profilierte Engagement der Oper für das zeitgenössische Musiktheater als beständig und zukunftsweisend
theaterdo.de

Karlsruhe
Märtyrertum als politischer Akt: „Dialogues des Carmélites“ in Karlsruhe
Im Zuschauerraum des Badisches Staatstheater Karlsruhe herrscht eine eigentümliche Stille, noch bevor der erste Ton erklingt. Sie passt zu einer Inszenierung der Oper „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc, die nicht auf sakrale Entrückung zielt, sondern auf die nüchterne Konfrontation mit Entscheidung und Verantwortung. Regisseurin Andrea Schwalbach interessiert sich – wie bereits bei „Carmen“ in Münster und „Salome“ in Wuppertal – für Frauengeschichten, die sich nicht als Opfererzählungen begnügen. Ihr Zugriff ist stringent, stark aus dem Schauspiel gedacht und geprägt von einer konsequent entwickelten Figurenführung. Wo Oper häufig Individuen isoliert, entsteht hier tatsächlich eine Gemeinschaft, deren innere Dynamik sichtbar wird. Frauengemeinschaften stehen nur selten im Zentrum des Opernrepertoires, doch Schwalbach nutzt diese Ausnahme. Der Märtyrerinnentod erscheint nicht als religiöse Verklärung, sondern als bewusster politischer Akt – eine Entscheidung gegen die Logik der Angst und damit als revolutionäre Handlung.
kulturfeder.de

Zürich
Opernhaus Zürich: „Cardillac“ – Premierenbericht
100 Jahre nach der Uraufführung 1926 in der Semperoper Dresden, konnte man im Opernhaus Zürich eine überzeugende Neuinszenierung dieses Werks erleben. (Rezension der Premiere vom 15. Februar 2026)
opernmagazin.de

Zukunft der Klassik: Konzertgestaltung beeinflusst Musikerlebnis
Saalgestaltung, Art der Moderation und visuelle Elemente beeinflussen, wie Musik bei klassischen Konzerten auf das Publikum wirkt. Eine neue Studie bestätigt diese Effekte. Durchdacht gestaltete Konzerte könnten künftig immer häufiger zu erleben sein.
science.orf.at

Jubiläum
„Verdichtetes Atom“: Komponist György Kurtág ist hundert Jahre alt (Bezahlartikel)
György Kurtág, der letzte Überlebende einer großen Komponistengeneration, im Gespräch über sein Leben, sein Vorbild Bartók, seinen Freud Ligeti, seine Schaffenskrisen und den Schmerz über den Tod seiner Frau.
DiePresse.com

Leiser Trotz gegen das Übertönt-Werden (Bezahlartikel)
In seiner Jugend fühlte sich wie eine Küchenschabe beim Versuch, Mensch zu werden. Heute ist er der bedeutendste lebende Komponist Ungarns: György Kurtág wird 100 Jahre alt.
FrankfurterAllgemeine.net

Komponist György Kurtág wird 100: Das Lächeln des Spielers (Bezahlartikel)
György Kurtág ist einer der besten Komponisten der Welt. Er liebt die kurzen Stücke, hat aber auch eine Zwei-Stunden-Oper komponiert. Jetzt wird er 100 Jahre alt. Ein Besuch in Budapest.
SueddeutscheZeitung.de

György Kurtág zum 100. Geburtstag: Meister der musikalischen Miniatur
Spät berühmt geworden, heute weltweit verehrt: György Kurtág feiert am Donnerstag seinen 100. Geburtstag.
BR-Klassik.de

Berlin/Staatsoper
Familienvorstellung: Ariadne auf Naxos (Sonntag, 19.4.)
Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Kaum eine Oper erzählt mehr über Fragen des (sich) Treubleibens in Kunst und Liebe als „Ariadne auf Naxos“: Sollte man an Liebgewonnenem bedingungslos festhalten, oder aber offen bleiben, um sich Neuem zuzuwenden?
berlinmitkind.de

Minden
Mittendrin bei den Meistersingern im Stadttheater Minden  (Bezahlartikel)
MindenerTagblatt.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Paris
Un ballo in maschera in Paris
operatoday.com

Eugene Onegin in Paris
operatoday.com

Mailand
Orchestra I Pomeriggi Musicali 2025-26 Review: Marina
How is it possible that, until five years ago, nothing was known about Italian composer Umberto Giordano’s first work? This is the question that inevitably arises upon learning about the program that prompted this article.
operawire.com

Madrid
Brilliant conducting by Pinchas Steinberg in a Paul Dukas opera at Teatro Real
seenandheard-international.com

Amsterdam
The dual soul of Brautigam’s fortepiano at the Muziekgebouw
bachtrack.com/de

London
A man dies in the ring, another fries in the electric chair: welcome to the City Of Mahagonny.
I couldn’t get out of there fast enough, says our critic „Perhaps this overlong, underwhelming Brecht/Weill collaboration seemed to be at the cutting edge of contemporary music theatre when it opened in Leipzig in 1930, but it is now like the blunt, rusty kitchen knife you find at the bottom of a compost heap.“
dailymail.co.uk

Weill’s Mahagonny is a properly barbed, defiant way for ENO to bid London au revoir
seenandheard-international.com

Glasgow
Scottish Opera’s The Great Wave is a colourfully musical celebration of Japanese art and culture
seenandheard-international.com

Dublin
Alexander Shelley makes a fine case for Robert Schumann’s Das Paradies und die Peri
seenandheard-international.com

San José
Opera San José Unmasks the Violence in Cav and Pag
sfcv.org

Los Angeles
Hollywood Bowl 2026 Summer Season Revealed –
THE SOUND OF MUSIC Sing-A-Long, ABBA Tribute and More Gustavo Dudamel returns for his 17th Hollywood Bowl season as Music & Artistic Director of the LA Phil.
broadwayworld.com

Egmont for 2026: Dudamel, Blanchett and Beethoven’s defiance in Los Angeles
seenandheard-international.com

With the LA Phil, Cate Blanchett Takes a Stand Against Tyranny
sfcv.org

Feuilleton
Q & A: Tenor Allan Clayton on Revisiting Musica Viva Production of Schubert’s ‚Winterreise‘ 
operawire.com

Recordings
CD Review: Sondra Radvanovsky’s ‘Puccini Heroines’
operawire.com

Obituary
Tenor Wolfgang Schmidt Dies at 69
operawire.com

Ballet / Dance

A Valentine’s Day Giselle in Atlanta: Romantic excellence
bachtrack.com/de

Rock/Pop/Soul

ESC: Wer singt für Österreich? Frauen-Power aus dem Süden Österreichs
Die Kärntnerinnen Julia Steen und Bamlak Werner sowie die Steirerin Anna-Sophie singen bei „Vienna Calling“ am 20. Februar im ORF um das Ticket für den Song Contest.
KleineZeitung.at

Herbert Grönemeyer in Wien: Überschwang im Übermaß (Bezahlartikel)
Beim Unplugged-Konzert in der Wiener Stadthalle wurde der 69-Jährige auf Händen durch das dreistündige Programm getragen
Kurier.at

Song-Contest-Vorentscheid: Wir haben die 12 Songs durchgehört, damit Sie es nicht müssen
Bei der Show wird heute Österreichs Song-Contest-Finalteilnehmer gekürt. Die Teilnehmer in der Einzelbewertung.
Kurier.at

Xavier Naidoo: Nach Comeback Rückfall mit „Kinderfresser“-Aussagen
Nach seinem Konzert-Comeback fiel der deutsche Soulsänger erneut mit irritierenden Aussagen auf.
Kurier.at

Sprechtheater

Spitzentöne: Magie des Theaters – Wiederkehrs Niederlage
Ein feines, der Literatur verpflichtetes Wiener Theater schließt, aber ein anderes ist gerettet. Dabei haben Alexander Waechter und Gernot Kranner gemeinsam, dass sie ohne Subvention arbeiten mussten bzw. müssen. Und: Noch einmal zu Latein. Das wird ein trauriger Tag, aber auch einer der schönen Erinnerungen. Ich schaue sicher vorbei, wenn der Schauspieler und Impresario Alexander Waechter am Samstag (21. Februar, ab 14 Uhr) sein Theater franzjosefskai21 schließt. Vielleicht sehe ich Sie dort? Es gibt Souvenirs zu erwerben, auch jenseits derjenigen, die unsereins schon in der Herzensvitrine mit den sentimentalen Nippes verwahrt hat.
news.at

Ausstellungen/Kunst

Wien
Stephansdom: Arnulf Rainers Werk lässt sich nicht vereinnahmen
Obwohl Arnulf Rainer sich zeitlebens gegen diese Ausstellung im Stephansdom ausgesprochen hat, wurde sie Dienstagabend sogar in Anwesenheit des Bundeskanzlers Christian Stocker eröffnet. Voller Respekt, aber auch ohne schlechtes Gewissen von Toni Faber und Sammler Werner Trenker.
DiePresse.com

Arnulf Rainer im Stephansdom: 77 Kreuze als Zeichen, das bleibt
Die Domkirche St. Stephan in Wien zeigt von 18. Februar bis 7. Juni 2026 Arbeiten in Kreuzform aus der Sammlung Werner Trenker, darunter erstmals geschlossen alle 70 Kaltnadelradierungen. Eröffnet wurde die Ausstellung am 17. Februar mit Bundeskanzler Christian Stocker, Dompfarrer Toni Faber, Erzbischof Josef Grünwidl und Initiator Werner Trenker.
news.at

Wien/Leopold-Museum
Endlich ist sie da: Das kann die große Courbet Ausstellung im Leopold Museum
Gustave Courbet ist der Urtyp des Künstlers als Rebell. Wien musste 150 Jahre lang auf sie warten. Das Leopold Museum entschädigt uns dafür großzügig mit fast 90 Gemälden, darunter Hauptwerken wie „L’origine du Monde“ und „Bonjour, Monsieur Courbet“.
DiePresse.com

Politik

Österreich
Wiederkehr: Österreichs Schulen bekommen „Mittleres Management“
Pflichtschulen erhalten mehr Unterstützungspersonal. Ab März will die Regierung zudem an einer Fachkräftestrategie arbeiten. Eine Fachkräftestrategie und ein mittleres Management für Schulen: Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ), Bildungsminister Christoph Wiederkehr und Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) haben am Mittwoch im Ministerrat zwei neue Maßnahmen präsentiert.
Kurier.at

Van der Bellen spricht sich für Wehrdienstverlängerung aus, zu möglicher Volksbefragung schweigt er
Alexander Van der Bellen ist als Bundespräsident auch Oberbefehlshaber des Bundesheeres und nimmt erstmals Stellung zur Wehrdienstdebatte . Zu einer möglichen Volksbefragung bezieht er aber keine Stellung.
DiePresse.com

Sport

Olympische Winterspiele
Olympia-Gold im Slalom: Das Vermächtnis von Mikaela Shiffrin
Es war das Finale auf der Tofana: Die Karriere von Mikaela Shiffrin gipfelt in einem einzigen Rennen. Fair ist das nicht, aber die Amerikanerin gewann mit einer Machtdemonstration. Mikaela Shiffrin hat es geschafft. Die Amerikanerin gewann Gold im Slalom, feierte auf der Tofana in Cortina einen großen Triumph. Es ist ihre zweite Slalom-Goldene nach Sotschi 2014, sie gewann auch einmal im RTL. Nach acht medaillenlosen Rennen steht sie nun wieder ganz oben, es ist eine Meisterleistung. Silber geht mit 1,5 Sekunden Rückstand an Camille Rast (SUI), Bronze an die Schwedin Anna Swenn-Larsson.
DiePresse.com

Russin trägt Ukraine-Schild bei Olympia: „Nicht nur Trottel, sondern Sadisten“
Kutscherowa hatte sich als Freiwillige für die Olympischen Winterspiele gemeldet. In der Ukraine ist man empört. Der Einsatz einer Russin als Trägerin des ukrainischen Länderschilds bei der Olympia-Eröffnungsfeier sorgt in der Ukraine für Empörung. Es scheine so, als seien die IOC-Verantwortlichen „nicht nur Trottel, sondern auch regelrechte Sadisten“, schrieb der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Heorhij Tychyj, auf der Plattform X.
Kurier.at

18. Olympiamedaille: Bronze trotz Sturz-Drama für unsere Kombinierer
Österreichs Nordische Kombinierer haben auch in ihrem dritten und letzten Bewerb bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien eine Medaille geholt. Stefan Rettenegger und der davor im Val di Fiemme bereits zweimal versilberte Johannes Lamparter eroberten am Donnerstag in einem dramatischen Teamsprint Bronze. Rettenegger kam im Langlauf zu Sturz. Gold ging im Zielsprint gegen die Finnen Eero Hirvonen/Ilkka Herola an die Norweger Andreas Skoglund/Jens Luraas Oftebro.
krone.at

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Unter’m Strich

Olympische Spiele
Rauswurf: Skandal um „Italo-Pariasek“
Wegen einer ganzen Serie von Fehlern bei der Live-Übertragung der Olympia-Eröffnungsfeier in Mailand hat der Sportchef des italienischen Fernsehsenders RAI, Paolo Petrecca, seinen Posten verloren. Der 61-Jährige reichte nach viel Kritik seinen Rücktritt ein, wie die staatliche Rundfunkgesellschaft mitteilte. Während der Eröffnung der Winterspiele im San Siro-Stadion hatte der Journalist unter anderem reihenweise Leute verwechselt oder nicht erkannt. Der Auftritt polarisierte im Austragungsort ähnlich, wie hierzulande Rainer Pariasek, dessen Worte oft genauer verfolgt werden, als das Sport-Event.
oe24.at

Warnstufe VIOLETT! Österreich versinkt im Schnee
Eine heftige Schnee-Walze überrollt am Freitag Österreich! Der Wetterdienst hat für gleich drei Bundesländer die höchste Warnstufe ausgegeben. Das schneebringende Italientief zieht am Freitag nach Osten ab, aus Westen kommt jedoch bereits am Samstag die Warmfront eines Atlantiktiefs auf. Sie leitet eine primär nördlich der Alpen recht unbeständige, zeitweise windige und vor allem landesweit deutlich mildere Westwetterlage ein, die uns bis zum Beginn der neuen Woche begleiten wird.
heute.at

INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. FEBRUAR 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. FEBRUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Metropolitan Opera announcing the 2026/2027-Saison

Announcing the 2026–27 Season 🤩 The spectacular lineup includes: 🆕 Five new productions, including a world premiere and a Met premiere 🎭

met

https://fb.watch/FnhzdL0Ldl/?

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Dresden/Semperoper: Präsentation der neuen Spielzeit 2026/27 und Verkaufsbeginn

Am 3. März präsentiert die Semperoper Dresden die neue Saison 2026/27. Das vollständige Programm ist ab 11 Uhr online.
Das vollständige Programm der Sächsischen Staatskapelle Dresden wird am 5. März vorgestellt und ist ab 13 Uhr online. Der  Kartenvorverkauf  für Abonnent*innen beginnt am 10. März um 10 Uhr.  Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Mittwoch, dem 25. März, um 10 Uhr online und an den Kassen.
semperoper.de

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Schubertiade Wieden

Die Schubertiade Wieden setzt ihre fünfte Saison im prachtvollen Haus der Ingenieure fort und widmet sich diesmal der faszinierenden Epoche „Wien 1900“.

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Zu Gast ist die Sopranistin Ekaterina Protsenko, die gemeinsam mit Alejandro Picó-Leonís am Klavier ein fein abgestimmtes Programm mit Liedern und Klavierwerken von Alexander Zemlinsky, Arnold Schönberg, Alban Berg und Erich Wolfgang Korngold präsentiert.

Unter anderem erklingen Zemlinskys Walzer-Gesänge und die Dehmel-Fantasien für Klavier solo, Schönbergs Lieder op. 4 sowie Bergs Sieben frühe Lieder. Das Programm zeichnet damit ein musikalisches Panorama der Wiener Jahrhundertwende, einer Epoche zwischen spätromantischer Klangfülle und dem Aufbruch in die Moderne.

Do. 26.02.26 19:30 Uhr l Haus der Ingenieure

LIEDER- UND KLAVIERABEND

„Wien 1900”

EKATERINA PROTSENKO*, Sopran
ALEJANDRO PICÓ-LEONÍS, Klavier

Werke von Alban Berg, Erich W. Korngold, Arnold Schönberg und Alexander Zemlinsky

*Debüt bei der Schubertiade Wieden

Wir freuen uns auf Sie!
Haus der Ingenieure | 1010, Eschenbachgasse 9

Karten bei https://shop.eventjet.at/de/schubertiade-wieden oder an der Abendkassa

Weitere Informationen auf www.schubertiade-wieden.at

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JUNGE PROFIS ZU GAST IN MELK: Konzert der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker am  25. April 2026, Stift Melk, Kolomanisaal 

Seit der Gründung im Sommer 2018 steht die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker für exzellente internationale Nachwuchsförderung. In einem strengen Auswahlverfahren qualifizieren sich junge Musiker:innen aus aller Welt für die Akademie und erhalten in Wien eine fundierte künstlerische Ausbildung im Bereich Kammermusik und Orchesterspiel.

Die jungen Künstler:innen im Alter von 18 bis 27 Jahren haben die Möglichkeit, die auf einer langen Tradition beruhende spezifische Spielweise, die Vielfalt der Interpretation und den unverwechselbaren Klang des Orchesters bei Proben und Konzerten hautnah mitzuerleben.

Bei einem Konzert im Stift Melk am 25. April 2026 präsentieren die Musiker:innen der Orchesterakademie Werke von Jacques Casterede, Louis Spohr, Johann Strauss und Richard Wagner.

Der Reinerlös der Konzerteinnahmen kommt der Orchesterakademie zugute.

Hier treten die Talente von morgen ins Rampenlicht – ein Muss für alle Musikbegeisterten.

Konzert der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker
Samstag, 25. April 2026 | 19:00 Uhr
Stift Melk | Kolomanisaal

INFORMATION & KARTEN: Wachau Kultur Melk GmbH, Jakob Prandtauer-Straße 11, 3390 Melk
T +43 (0) 2752 / 540 60
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Öffnungszeiten Kartenbüro: MO-FR: 09:00 bis 15:00 Uhr

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Teatro Carlo Felice di Genova: Tristan und Isolde

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Gentile amica, gentile amico

Ancora due repliche per il quinto appuntamento in programma nella stagione artistica 2025-2026 della Fondazione Teatro Carlo Felice di Genova: Tristan und Isolde, azione in tre atti di Richard Wagner, andrà in scena venerdì 20 alle ore 18.30 e domenica 22 febbraio alle ore 15.00.

Sul podio ci sarà Donato Renzetti alla guida dell’Orchestra e del Coro (diretto da Claudio Marino Moretti) del Teatro Carlo Felice. Personaggi e interpreti: Tilmann Unger (Tristan); Evgeny Stavinsky (König Marke); Marjorie Owens (Isolde); Nicolò Ceriani (Kurwenal); Saverio Fiore (Melot), Daniela Barcellona (Brangäne); Andrea Schifaudo (Ein Seemann/Ein Hirt); Matteo Peirone (Ein Steuermann).

Capolavoro che inaugura una nuova concezione del dramma musicale, Tristan und Isolde andrà in scena in una nuova produzione con la regia di Laurence Dale, le scene e i costumi di Gary McCann, le luci di John Bishop e i video di Leandro Summo.

Ti ricordiamo che i titolari di abbonamento o biglietto per le opere 2025-2026, 45 minuti prima di ciascuna recita, possono accedere in Sala Paganini e partecipare a una conferenza di presentazione a cura degli allievi del Conservatorio “Niccolò Paganini” con il coordinamento di Federico Pupo, direttore artistico del Teatro Carlo Felice.
Venerdì 20 febbraio 2026
ore 18.30
Domenica 22 febbraio
ore 15.00
Teatro Carlo Felice

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Konzerthaus Berlin:  8. März 2026 um 20.00 Uhr

Auf dem Programm stehen Jean Sibelius’ Pohjolan tytärJohannes Brahms’ Dritte Sinfonie sowie als zentraler Programmpunkt die Uraufführung von Master and Servant für Schlagzeug und Orchester von Moritz Eggert, interpretiert von Konstantyn Napolov und dem RSB unter der Leitung von Vladimir Jurowski.

Eggert greift in diesem neuen Werk ein spannungsreiches Thema auf: das Verhältnis zwischen Solist, Dirigent und Orchester. Wer führt, wer folgt, wer setzt Impulse, wer reagiert? Schlaginstrumente besitzen eine besondere Fähigkeit, musikalische „Befehle“ zu formulieren. Doch folgt das Orchester diesen Impulsen tatsächlich so, wie der Solist es intendiert? Diese spielerische und zugleich vielschichtige Auseinandersetzung mit musikalischer Hierarchie und Kommunikation macht die Uraufführung zu einem der inhaltlichen Höhepunkte der Saison.

Konstantyn Napolov gehört zu den prägendsten Perkussionisten seiner Generation. Er arbeitet eng mit führenden Komponist zusammen, realisierte bislang über 50 Uraufführungen und ist bekannt für seine klangliche Neugier sowie seine Lust am Experiment. Als Solist, Kammermusiker und Impulsgeber für neue Spieltechniken bewegt er sich souverän zwischen zeitgenössischer Musik, Orchesterrepertoire und eigenen Klangprojekten. Seit 2014 ist er Solopaukist der Mannheimer Philharmoniker und gastiert regelmäßig bei internationalen Orchestern und Festivals.

Weitere Informationen zum Konzertabend finden Sie hier.

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CD-Neuerscheinung bei ossa: Imperial AriasLe Filigrane entdeckt die Wiener Klangpracht für Mezzosopran, Posaune und Orgel neu

Von leidenschaftlicher Innenschau bis zu pastoraler Innigkeit spannt die neue CD Imperial Arias einen weiten musikalischen Bogen durch das facettenreiche Gefühlsuniversum des habsburgischen Oratoriums. Florencia Menconi, Henry Van Engen und Alberto Gaspardo begeben sich mit ihrem Ensemble Le Filigrane auf eine eindrucksvolle Reise in die Klangwelt des frühen 18. Jahrhunderts am Wiener Hof.

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Leidenschaft ist ein Zustand der Extreme: schillernd, intensiv und unberechenbar. Das Album Imperial Arias taucht tief ein in dieses Spannungsfeld menschlicher Empfindungen.

Florencia Menconi, Henry Van Engen und Alberto Gaspardo lassen gemeinsam mit ihrem Ensemble Le Filigrane die facettenreiche Pracht des Wiener Hofes neu erstrahlen. Zwischen zarter Intimität und bewegter Dramatik entfaltet sich ein Programm, das Werke der Hofkomponisten Antonio Caldara, Johann Joseph Fux, Giuseppe Porsile, Marc’Antonio Ziani, Georg Reutter des Jüngeren und sogar Kaiser Joseph I. vereint.

Mit feinem Gespür für Text, Affekt und Klangfarbe entsteht eine Interpretation von unmittelbarer Ausdruckskraft. Stimmen und Instrumente treten in lebendigen Austausch, lösen sich voneinander und finden wieder zusammen. Jedes Ensemblemitglied setzt eigene Akzente und erhält Raum für solistische Momente – und doch bleibt das gemeinsame Atmen stets spürbar.

So wird Imperial Arias weit mehr als eine Sammlung früher Wiener Musik: Es ist eine klangliche Erzählung über Nähe und Distanz, über das Wagnis, sich dem Gefühl hinzugeben. Dieses Debütalbum lädt zu einer Reise durch die musikalische Welt des Habsburger Hofes ein und gewährt Einblick in jene Tradition, die maßgeblich zum Aufstieg Wiens als Zentrum europäischer Musik beitrug.

Le Filigrane – prächtig verzierte Neuentdeckungen

Das Ensemble Le Filigrane, gegründet 2022 mit Sitz in Basel, widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Musik des 18. Jahrhunderts und ihrer reichen Pracht wie feinsinnigen Ornamentik. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Wiederentdeckung und Erforschung eines außergewöhnlichen Repertoires für Mezzosopran und obligate Posaune. Die Formation besteht aus der argentinischen Mezzosopranistin Florencia Menconi, dem amerikanischen Posaunisten Henry Van Engen und dem italienischen Organisten Alberto Gaspardo. Kennengelernt haben sich die drei Musiker:innen während ihres Studiums der Alten Musik an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis in Basel.

Seither tritt Le Filigrane bei namhaften Veranstaltungsorten und Festivals auf, darunter das Festival Radovljica (Slowenien), Musica Antica Urbino sowie Organi Storici in Cadore (Italien) und Mvsica Cordis Egerkingen (Schweiz). Im August 2025 präsentierte das Ensemble beim Festival Radovljica in Zusammenarbeit mit Radio Slovenia sein neues Programm La Colpa Originale, das dort zur Uraufführung gelangte.

CD-Titel: Imperial Arias

nstlerinnen/Künstler: Le Filigrane – Florencia Menconi (Mezzosopran), Henry Van Engen (Alt- und Tenorposaune), Alberto Gaspardo (Orgel)

Label: ossa
Erscheinungsdatum: 06. Februar 2026

Das Album ist ab sofort auf allen gängigen Online-Plattformen erhältlich und in Kürze zudem im Direktverkauf über den Webshop unter www.bettinasimon.art verfügbar.

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Vorarlberger Landestheater // Premiere DIE FRAU VOM MEER von Henrik Ibsen  am Samstag, 21. Februar 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

­DIE FRAU VOM MEER
Henrik Ibsen | Deutsch von Hans Egon Gerlach

anja
Nurettin Kalfa, Lisa Huber, Luzian Hirzel © Anja Köhler

Inszenierung Danielle Fend-Strahm
Bühne und Kostüm Matthias Strahm
Musik Moritz Widrig
Licht Simon Tamerl
Dramaturgie Tobias Fend

Mit Elias Baumann, Isabella Campestrini, Tobias Fend, Luzian Hirzel, Maria Lisa Huber, Nurettin Kalfa

Premiere Sa, 21. Februar 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

Vorstellungen Di, 24. | Fr, 27. Februar und Sa, 2. | So, 3. | Mi, 13. Mai, 19.30 Uhr, Großes Haus

Publikumsgespräch So, 3. Mai, im Anschluss an die Vorstellung, T-Café (Eintritt frei)

­Ellida Wangel: eine Frau, gefangen in der Enge eines konventionellen Lebens, getrieben von einer unbändigen, unbestimmten Sehnsucht – einer Sehnsucht nach etwas, das sie selbst nicht ganz greifen oder benennen kann. Immer wieder treiben die Gedanken der Arztfrau hinaus zum Wasser, zum wilden Ozean, zum Offenen: zu einer Vergangenheit, die sie nicht loslässt. Erstickt von der Sicherheit und Fürsorge ihres Ehemanns, findet sie sich verfolgt von der Erinnerung an eine alte Liebe. Ein Seemann, der ihr einst ein Versprechen abnahm, ist nach Jahren zurückgekehrt. Und Ellida gelangt an einen Wendepunkt, der ihr Leben und das ihrer Familie für immer verändern kann.

DIE FRAU VOM MEER stellt Fragen von existenzieller Dringlichkeit. Was bedeutet es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Wie viel Freiheit erträgt eine Beziehung? Und kann man sich je ganz von der Vergangenheit lösen?

Es geht um Autonomie, das Recht auf einen eigenen Weg, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen. Doch während Ibsens Protagonistinnen diesen Kampf sonst oft mit Trotz oder offener Rebellion führen, ist Ellidas Konflikt leiser, innerlicher. Ihre Sehnsucht schreit nicht laut hinaus, sie wächst und nimmt nach und nach mehr Raum ein, tief in ihr, Tag für Tag, drängend und unausweichlich.
Eine Geschichte von großer emotionaler Wucht. Eine Geschichte über die Suche nach dem Selbst und individueller Freiheit. Eine Geschichte über das, was bleibt, wenn die Wellen sich glätten – und über das, was immer weiterruft.

Hier gelangen Sie zu mehr Infos

www.landestheater.org

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