DIE FREITAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2026

DIE FREITAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2026

Salzburger Festspiele © Luigi Caputo

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele: Keine Einigung mit Markus Hinterhäuser
Der Konflikt zwischen Intendant und Kuratorium konnte nicht ausgeräumt werden. Die Entscheidung über die Zukunft des Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser ist vertagt und liegt nun bei ihm. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Festspielkuratoriums, die am Donnerstag mit einem Pressestatement zu Ende ging. Das Kuratorium sei „geschlossen“ der Ansicht, dass der Intendant Bedingungen zur Fortsetzung seines Vertrages über den 30. September hinaus nicht erfüllt habe und habe ihm ein Angebot gemacht, sagte die Vorsitzende Karoline Edtstadler.
Kurier.at

Salzburger Festspiele: Kuratorium machte Hinterhäuser Angebot
Das Kuratorium sieht die Bedingungen für eine Vertragsverlängerung nicht erfüllt und machte dem Intendanten ein Angebot, über das er bis 20. März entscheiden soll. Hinterhäuser, der bei der Sitzung die verlangte Stellungnahme abgegeben hat, aber offenbar nicht alle Kritik über sein bisheriges Verhalten ausräumen konnte, wolle das ihm gemachte Angebot nun prüfen, so die Salzburger Landeshauptfrau (ÖVP). „Derzeit liegt der Ball bei ihm.“ Das gelte auch für die Entscheidung über die künftige Schauspielleitung der Festspiele, die einer der Hauptgründe des derzeitigen Vertrauensverlustes des Aufsichtsgremiums ist. Das Kuratorium hatte eine Ausschreibung des Postens verlangt, habe sich aber zu keinem Zeitpunkt in die künstlerischen Belange des Intendanten eingemischt und auch nie dessen Entscheidungskompetenz für diesen Posten bestritten, so Edtstadler.
DerStandard.at

Zwist geht weiter: Keine Einigung mit Intendant Hinterhäuser
Das Kuratorium sieht auch die Bedingungen für die bereits beschlossene Vertragsverlängerung nicht erfüllt. Die Vertreter der Fördergeber haben Hinterhäuser ein Angebot für eine geordnete Übergabe gemacht. Ob Hinterhäuser dieses Angebot annimmt, ist noch offen.
krone.at

Salzburger Festspiele: Ist Ende der Intendanz von Markus Hinterhäuser absehbar?
Sendung „Fazit“ – Audio von Jörn Florian Fuchs (7,58 Minuten)
deutschlandfunkkuktur.de

Hamburg
Klein beleuchtet kurz 69: Wann tun Sie endlich etwas dagegen, Herr Lieben-Seutter?
Nach vier kulturlosen Wochen in den Tropen war man ausgehungert nach Musik, nach klassischer Musik, ja nach berührender Musik. Und eigentlich darf man sicher sein, dass wenn man ein Ticket für das London Philharmonic Orchestrahat, dass es gut wird – manchmal sogar sehr gut – gelegentlich sogar exzellent. Gestern Abend war es anders. Es kann jedoch auch sein, dass mir der Hörgenuss durch das ungehörige Publikum dermaßen verhagelt wurde, dass ich die Feinheiten überhörte, nicht wahrnahm, sondern einfach nur genervt war. Mindestens acht Reisebusse standen am Sandtorkai. Ich ahnte schon das Schlimmste. Wen wundert es, so kam es dann auch. Klatsch- und Fotoalarm nach jeder Möglichkeit, aber so richtig, denn man wollte sich und seinen Nachbarn ja zeigen, dass man den Kurzurlaub in Hamburg genoss. Wie gut, dass der Beethoven keine Sätze hatte, denn das hätte man auch geschafft, den zu zersägen.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

Wien
Wiener Festwochen als „Republik der Götter“: Musik mit russischen Rakete    Milo Rau präsentierte am Donnerstag das Programm des Jubiläumsfestivals. Man blickt kritisch auf Religion und Krieg und freut sich über den eigenen 75er. Wird die von Milo Rau seit zwei Saisonen ausgerufene Freie Republik zum Gottesstaat? Von einer „Republik der Götter“ ist da im Programm zu seiner dritten Ausgabe der Wiener Festwochen zu lesen. Natürlich ist das aber nicht der Fall. Die Götter, an die man hier glaubt, sind einerseits künstlerische und andererseits, wie das T-Shirt des Intendanten versichern will, „neue“.
DerStandard.at

Vorbericht: Spätbarocke Seifenoper: Verschollene Sänger, Primadonnen, deren Mütter sich in alles einmischen, ein Impresario, der mit dem Geld durchbrennt.
Florian Leopold Gassmanns „L’opera seria“ ist eine rigorose Komödie. Schräg. Schrill. Skurril. Und erstaunlich gegenwärtig. Das kann ja heiter werden. Und für diese Vermutung muss man wahrlich kein Prophet sein. Denn „L’opera seria“ hat alles, was ein sinnlich-vergnüglicher Abend benötigt: einen wahnwitzigen Plot, brillante Musik und hervorragendes Personal. Dass diese 1769 im Burgtheater uraufgeführte Opernparodie von Komponist Florian Leopold Gassmann und Librettist Ranieri de’ Calzabigi seither nie wieder in Wien zu sehen war, ist eines der vielen Mysterien der Musiktheatergeschichte.
buehne-magazin.com

Was Maestro Bychkov für Paris plant
Semyon Bychkov, der designierte Chefdirigent der Pariser Oper, kommt mit seinem Prager Orchester ins Wiener Konzerthaus. Ein Gespräch über das Tschechische an Mahler und die Vorteile von Großbaustellen.
DiePresse.com

Ein großer Abend mit dem Belcea Quartett
Das Belcea Quartet in glänzender Form und Julianna Avdeeva als ideale Mitstreiterin: mit Mendelssohn, Britten und Weinberg im Konzerthaus.
DiePresse.com

Klosterneuburg
Opern Klosterneuburg 2026: Große Oper, starke Frauen in „Samson und Dalila“
Mit Camille Saint-Saëns’ Oper „Samson et Dalila“ bringt die operklosterneuburg im Sommer 2026 eines der großen Meisterwerke des französischen Repertoires auf die Bühne des Stiftes Klosterneuburg. Im Zentrum steht Dalila – eine faszinierende, verführerische und vielschichtige Frauenfigur, verkörpert von der gefeierten Mezzosopranistin Margarita Gritskova. Doch endet die weibliche Gestaltungskraft nicht auf der Bühne: Mit Kostümbildnerin Anna-Sophie Lienbacher und der neuen Chorleiterin Brigitte Wurzer verantworten in der Produktion 2026 zwei weitere herausragende Frauenpersönlichkeiten entscheidende künstlerische Bereiche hinter der Bühne.
NiederöstereichischeNachrichten.at

München
Trainingseinheit: Antonello Manacorda und Igor Levit bei den Münchner Philharmonikern
Kein Donner-Brahms, ein erfrischter Beethoven und Hosokawa im Lungensanatorium: Igor Levit und Antonello Manacorda gastieren bei den Münchner Philharmonikern.
Merkur.de

Vilde Frang spielt Bartók beim BRSO: Anstrengend wie ein Marathon
Klangschock mit Happy End: Früher taten Vilde Frang bei Bartóks Musik die Ohren weh, jetzt spielt sie sein 2. Violinkonzert gemeinsam mit dem BRSO. Im Interview erzählt die Geigerin, warum das Werk ihr körperlich alles abverlangt.
BR-Klassik.de

Frankfurt
Wiener Unschärfen (Bezahlartikel)
Orchester unter Rechtfertigungszwang: Auch der Auftritt der Wiener Philharmoniker in der Alten Oper Frankfurt hinterlässt Fragen.
FrankfurterAllgemeine.net

Die Wiener Philharmoniker in der Alten Oper – Mensch statt Übermensch (Bezahlartikel)
FrankfurterRundschau.de

Liederabend der Raritäten mit Patrick Grahl an der Oper Frankfurt
Für viele Opernsänger:innen bildet ein Ausflug zum Kunstlied eine willkommene Abwechslung. Nicht wenige haben sich mit einem Liedrepertoire ein zweites Standbein aufgebaut. Bei dem aus Leipzig stammenden Tenor Patrick Grahl verhält es sich umgekehrt. Er ist ein ausgewiesener Lied- und Oratoriensänger mit gelegentlichen Ausflügen in die Welt der Oper.
kulturfreak.de

Frankfurt:
„Hetzen Sie nicht. Sie sind die Königin!“
Die Weltklasse-Sopranistin Diana Damrau gibt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt Unterricht. Die Zuschauerplätze im Kleinen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) in Frankfurt sind an diesem Vormittag alle besetzt. Xiaoyu Dou, Studentin an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, singt, begleitet von der Repetitorin Mona Conti, aus Mozarts Zauberflöte die Arie der Königin der Nacht. Auf der Bühne folgt an einem Tisch ein ganz besonderer Gast ihrem Gesang: Es ist Diana Damrau, eine der bedeutendsten Sopranistinnen der Welt. Sie ist seit Montag an der HfMDK, um in einem einwöchigen Meisterkurs mit fortgeschrittenen Gesangsstudierenden an deren Lied- und Opernrepertoire zu arbeiten. Am Samstag zeigen ihre Studierenden in einem festlichen Abschlusskonzert, was sie von ihr gelernt haben.
FrankfurterRundschau.de

Hamburg
Spiel mit dem Abgrund: „Pique Dame“ in Hamburg
Die Staatsoper Hamburg zeigt unter der neuen Intendanz von Tobias Kratzer nicht nur spannende Neuinszenierungen selten gespielter Werke wie „Ruslan und Ljudmila“ und Uraufführungen wie „Monster’s Paradise“, sondern auch großartige Wiederaufnahmen. Eine solche ist Willy Deckers Inszenierung der Oper „Pique Dame“ aus dem Jahr 2003 mit der Musik von Peter I. Tschaikowsky und einem Libretto von Modest I. Tschaikowsky, basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Alexander Puschkin.
kulturfeder.de

Braunschweig
Komplex wie ein Telefonbuch – Benjamin Brittens „Peter Grimes“ am Staatstheater Braunschweig (Bezahlartikel)
Musiktheater darf und muss aktuelle Themen ansprechen und zum Diskurs anregen! Auch wenn die allermeisten Zuschauer der grandiosen Premiere von Benjamin Brittens „Peter Grimes“ wohl keine Fischer gewesen sind, so durften sie gut unterhalten und dennoch nachdenklich nach Hause gehen. Ist Peter Grimes ein Täter oder ein Opfer?
NeueMusikzeitung/nmz.de

Annaberg-Buchholz
Der achte Frosch geht an das Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz
Der achte BR-KLASSIK -„Operetten-Frosch“ für die Spielzeit 2025/2026 geht an das Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz für „Mein Freund Bunbury“.
BR-Klassik.de

Budapest
254 Taktwechsel zum Jenseits (Bezahlartikel)
Phänomenal: Der ungarische Komponist György Kurtág feiert seinen 100. Geburtstag mit der Uraufführung seiner neuen Oper „Die Stechardin“ in Budapest.
FrankfurterAllgemeine.net

Turin
Nach langem Ringen um Authentizität: Stardirigent Riccardo Muti gibt Verdis „Macbeth“ in Turin (Bezahlartikel)
Die Hoffnung schien fast verloren, noch eine Bühne zu finden, die Mutis Ansprüchen an eine authentische Verdi-Inszenierung genügen würde. Dann kam Turin. Unsere Autorin war bei der Sensationspremiere dabei.
Tagesspiegel.de

Feuilleton
„Er singt wie ein Engel“
Benjamin Bernheim hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass er weiß, wer singt. Plácido Domingo verglich seine Stimme mit einer Tasse dunkler Schokolade, Luciano Pavarotti mit Butter und Honig. Benjamin Bernheim hingegen betrachtet seine, wie er sagt, „helle und nicht latinohafte Stimme“, als eine „Arbeitskollegin“ und „keinen wunderbaren Teil von mir selbst“. Mal sehen, wie der für seine elegante Stimme und feinfühlige Gestaltung bekannte Tenor die Interpretationen der Kollegen findet.
concerti.de

CD-Blu-ray-Besprechung
Ludovic Tézier zeigt als Simon Boccanegra seine große Gesangskunst
Die Oper “Simon Boccanegra” wurde 1857 in Venedig uraufgeführt und fiel durch. Erst nach einer tiefgreifenden Revision unter Mithilfe von Arrigo Boito, dem späteren Librettisten der Opern “Otello” und “Falstaff”, wurde die Oper nach ihrer Aufführung an der Mailänder Scala 1881 zum Erfolg. Diese zweite Fassung liegt der Aufnahme der Firma Prima Classic zu Grunde. Es handelt sich um einen Live-Mitschnitt zweier konzertanten Aufführungen von Oktober 2024 am Teatro San Carlo in Neapel. Bühnen- und Publikumsgeräusche sind keine zu hören. Manchmal irritiert der atmosphärisch akustische Übergang zwischen einzelnen Szenen.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

CD-Blu-ray-Besprechung
SNO – Ein neues Orchester aus der Schweiz überzeugt mit Bruckners Dritter
In einer Zeit, in der viele Orchester um ihre Existenz ringen, wirkt die Gründung eines neuen Klangkörpers beinahe wie ein kleines Wunder. Umso mehr gilt das für das Swiss National Orchestra, das nicht aus institutioneller Notwendigkeit entstanden ist, sondern aus einem klaren künstlerischen Anspruch heraus. Über siebzig Musikerinnen und Musiker gehören dem Ensemble an, viele von ihnen Solisten oder Stimmführerinnen und Stimmführer in ihren jeweiligen Herkunftsorchestern. Sie bringen ihre Erfahrung, ihr musikalisches Wissen und ihre individuelle Klangkultur in dieses Projekt ein und legen damit das Fundament für die außergewöhnliche Qualität des Orchesters.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Hamburg
Elbphilharmonie Hamburg 2026 Review: I Capuleti e i Montecchi
Bellini’s Opera on Love, Duty and Cantilena
operawire.com

Genua
Teatro Carlo Felice Genova 2025-26 Review: Tristan und Isolde
operawire.com

Paris
Onegin, off again
The Ralph Fiennes production of Eugene Onegin at the Paris Opera is just… fine.
parterre.com

Madrid
Q & A: Soprano Ruth Iniesta on ‘Jugar con Fuego’, Zarzuela, ‘Rigoletto’ & ‘La Bohème’
operawire.com

London
YLLANA: The Opera Locos – Sadler’s Wells Theatre, London
What do you get when you cross songs by Mika, Frank Sinatra, a-ha and Whitney Houston with Mozart and Verdi? This is not a setup to a joke, but rather the premise of the barmy, chaotic, The Opera Locos from Spanish theatre company YLLANA.
thereviewshub.com

Review: THE OPERA LOCOS, Sadler’s Wells
Crazy as it sounds, this could be the future of opera
broadwayworld.com

Ólafsson and Salonen channel Bach for a brilliant UK premiere of John Adams’ After the Fall
bachtrack.com/de

Grief and yearning: Barbara Hannigan premieres Laura Bowler’s The White Book  vIts UK premiere is given on 4th March with the London Symphony Orchestra and soloist Barbara Hannigan.
bachtrack.com/de

Edinburgh
„The Great Wave“: A playful, big-hearted, intelligent new opera (Subscription required)
Plus: the rotten simplicities of Weill’s Rise and Fall of the City of Mahagonny
spectator.com

Sydney
Simone Young Conducts Mahler’s Song of the Earth (Sydney Symphony Orchestra)
A program packed with contrast and superb music-making.
limelight-arts.com.au

Mahler survives unusual pairing as the Sydney Symphony opens its new season
Simone Young has opened each of her seasons as Chief Conductor of the Sydney Symphony Orchestra with one of Mahler’s symphonies to rave reviews
bachtrack.com/de

Recordings
Invocation (Elsa Dreisig, Orchestra dell’Opera Carlo Felice Genova, Massimo Zanetti)
Wide-ranging program showcases a soprano of rare sensitivity and power.
limelight-arts.com.au

Margarita Gritskova, Veronika Rovná, & Samueol Park Lead New CD/DVD Releases
operawire.com

Ballett / Tanz

Neustart am Hamburger Ballett: Tänze zur Musik der Zeit (Bezahlartikel)
Für diese Company hat die Zukunft schon begonnen: Unter seinem Künstlerischen Leiter Lloyd Riggins setzt das Hamburg Ballett mit „Fast Forward“ seinen Weg zu einem neuen Selbstverständnis fort.
FrankfurterAllgemeine.net

Ausstellungen/Kunst

Paris
Nach Millionen-Raub und Negativ-Schlagzeilen: Das ist der neue Louvre-Chef
Ex-Versailles-Chef Christophe Leribault folgt auf Laurence des Cars, die am Dienstag ihren Rücktritt einreichte. Der erfahrene Kunsthistoriker Christophe Leribault übernimmt die Leitung des krisengeplagten Pariser Louvre. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ernannte Leribault zum neuen Direktor des meistbesuchten Museums der Welt, wie Regierungssprecherin Maud Bregeon nach einer Kabinettsitzung sagte.
Kurier.at

Österreich
Zwei Jahre Arbeit, kein Honorar: „Einmal im Leben gönnt man sich das“
Der Künstler Markus Schinwald hat zweieinhalb Jahre lang an seiner kongenialen Neupräsentation der MAK-Schausammlung Wien 1900 gearbeitet. Gratis. Warum er das so wollte, erzählte er uns bei einem ersten Rundgang.
DiePresse.com

Politik

Niederösterreich
Wirbel um gefakte Hergovich-Website: SPÖ ortet „Skandal“ der ÖVP
Die SPÖ Niederösterreich verdächtigt die ÖVP, hinter einer Fake-Website über Landesparteiobmann Sven Hergovich zu stehen. Die ÖVP dementiert.
Kurier.at

Wilhelmsburg/NÖ
Eklat bei Faschingsumzug – dann trat SPÖ-Vize zurück
Wilhelmsburgs SP-Vize trat überraschend zurück. Beleidigungen sollen auch ein Grund für den Rücktritt sein. Der Politiker bestreitet die Vorwürfe. Vorwurf der Beschimpfungen. Ganz Wilhelmsburg spricht seit Tagen darüber: Was ist der Grund für den plötzlichen Rücktritt von Vizebürgermeister Mario Springer (SPÖ)? Die Gerüchteküche brodelt: Von Beschimpfungen und sogar von einem Verstoß gegen das Amtsgeheimnis sei die Rede. Es gilt die Unschuldsvermutung.
heute.at

Wirtschaft

Hans Jorda: „Karriere hat sehr viel mit Glück zu tun“
Karriere ist für ihn weniger planbar, als viele glauben, und stärker von Haltung, Leistungswillen und Chancen geprägt als von Titeln oder Abschlüssen. Headhunter Hans Jorda spricht über Narzissten in Führungsetagen und darüber, warum Demut und Niederlagen oft mehr über Erfolg verraten als jeder Lebenslauf. Wer Karriere machen will, muss offen sein. Auffallen, in Erscheinung treten und unterscheidbar sein. Dann kann man das Glück wahrscheinlich auch ein bisschen in eine Richtung biegen. Ein Studium hat heute jeder. Ich schaue, was eine Person neben dem Studium gemacht hat. Das ist für mich viel wichtiger als das Studium.
news.at

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Unter’m Strich

Epstein-Skandal:  Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück
Eine Untersuchung der Verbindungen Børge Brendes zu Jeffrey Epstein ergab zwar keine weiteren Bedenken über bereits Bekanntes hinaus. Der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) tritt dennoch zurück – um das WEF aus der Schusslinie zu nehmen, wie er sagt.
manager-magazin.de

Österreich
„Mister Gesundheit“ – Hademar Bankhofer ist tot
Prof. Hademar Bankhofer, der beliebte Gesundheitsjournalist, Autor und Wohlfühlpapst, ist am Mittwoch im 85. Lebensjahr verstorben. Prof. Hademar Bankhofer zählte zu den führenden Gesundheitspublizisten im gesamten deutschsprachigen Raum. Er war nicht nur 50 Jahre regelmäßig im Fernsehen und Radio (u.a. bei RTL, ORF, WDR, ARD, PulsTV, schauTV, Austria 9, Radio Wien, Radio Kärnten, Radio Grün Weiß u.v.m.) präsent, sondern auch mehr als fünf Jahrzehnte in den Printmedien vertreten – u.a. seit vielen Jahren mit einer wöchentlichen Kolumne in der „NÖN“. Er ist Autor von über 70 Büchern, wovon viele Bestseller geworden sind. Bis zuletzt hat er voller Leidenschaft an weiteren Publikationen gearbeitet.
heute.at

Wien
Interne Schelte für Toni Fabers „Zölibat“-Sager. Beratungen über Folgen!
Der Wiener Erzbischof ist erst seit etwa einem Monat im Amt, doch schon muss er sich zahlreichen Beschwerden über Dompfarrer Toni Faber stellen. Dessen Lebensweise und Einstellung zum Zölibat erscheinen zwar lebensnah – doch entsprechen sie nicht unbedingt dem Gehorsam zur alten Tradition, den sich die Katholische Kirche erwartet.
krone.at

Salzburg
Abseits der Piste in Salzburg: Variantenfahrer starb bei Lawinenabgang
Ein einheimischer Skifahrer war am Dienstag in St. Johann im Salzburger Pongau von seiner Freundin als vermisst gemeldet worden. Die Einsatzkräfte konnten den 33-Jährigen erst am Abend in einer Lawine abseits der Pisten orten. Am Mittwoch konnte er nur mehr tot geborgen werden.
krone.at

Österreich
„Bitte heute zahlen“. Betrüger geben sich als Ex-Minister Darabos aus
Ins Fadenkreuz hinterhältiger Cyber-Krimineller ist der einstige Ressortchef der Landesverteidigung und Fußballvereinspräsident Norbert Darabos geraten. Jetzt warnt er vor den Tricks der Täter.
krone.at

INFOS DES TAGES (FREITAG, 27. FEBRUAR 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 27. FEBRUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bayerische Staatsoper: Porträt der Kammersängerin Ingeborg Hallstein und Reminder Spielzeitpräsentation 2026/27

bayeri
© Bayerische Staatsoper

Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass am kommenden Sonntag, 1. März 2026, durch die freundliche Unterstützung der Freunde des Nationaltheaters in München e.V., ein neues Porträt der Kammersängerin Ingeborg Hallstein eingeweiht wird. Die Präsentation findet um 16.30 Uhr im 1. Rang des Nationaltheaters statt. Sowohl Frau Hallstein als auch die Künstlerin Blanca Amorós werden persönlich anwesend sein.

Zudem erinnern wir gerne an die Spielzeitpräsentation 2026/27 der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters:

SPIELZEITPRÄSENTATION 2026/27
Sonntag, 15. März 2026, 11.00 Uhr
Nationaltheater
Max-Joseph-Platz 2
80539 München
 
Die Veranstaltung wird zudem live auf Staatsoper.tv übertragen.
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ZÜRICH BAROCK – vom 20. bis 29. März 2026

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«Scylla et Glaucus» © Zürich Barock

Das Opernhaus Zürich feiert die faszinierende Vielfalt der Barockmusik mit einem neuen jährlichen Festival. Ein reiches Programm aus Opern, Konzerten, Kammermusik, Familienkonzerten und Performances lädt Kenner:innen ebenso wie Neulinge dazu ein, zehn Tage lang in die Welt der Alten Musik einzutauchen.

Im Zentrum der ersten Festivalausgabe steht die Premiere der selten gespielten Tragödie «Scylla et Glaucus» des französischen Komponisten Jean-Marie Leclair. Cecilia Bartoli ist als Cleopatra in Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» zu erleben. Der Countertenor Philippe Jaroussky gibt mit Händels «Aci, Galatea e Polifemo» sein Opernhaus-Debüt als Dirigent.

Weitere Konzerthöhepunkte bilden die beiden grossen Passionen von Johann Sebastian Bach: die «Johannes-Passion» mit dem Orchestra La Scintilla und der Zürcher Sing-Akademie sowie die «Matthäus-Passion» mit dem gefeierten Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon. Gemeinsam mit Concerto Köln gestaltet die Sopranistin Jeanine De Bique ein Programm mit Werken von Händel und seinen Zeitgenossen.

Im Kunsthaus erforschen Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Ovids «Metamorphosen»: Vierzehn neue Performances eröffnen ein künstlerisches Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Weitere Konzerte mit dem Zürcher Kammerorchester sowie Musiker:innen des Ensembles Le Concert d’Astrée widmen sich Kompositionen von Jean-Marie Leclair. Nicht zuletzt machen zwei Kinderkonzerte die Musik Händels und Leclairs auf spielerische Weise erfahrbar.
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Festival Chopin Recitals startet am 1. März in Breslau

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© Veranstalter

Festival Chopin Recitals startet am 1. März in Breslau

Vom 1. bis 8. März findet in Breslau das 1. Festival Chopin Recitals statt: eine Veranstaltung, die Konzerte internationaler Stars mit einem musikalischen Bankett im historischen Barock-Oratorium Marianum am Platz Uniwersytecki 1 verbindet.

Die Eröffnung des Festivals fällt mit einem besonderen Datum zusammen: dem 216. Geburtstag von Frédéric Chopin. Breslau hat eine besondere Verbindung zu dem bedeutendsten polnischen Komponisten. Hier gab Chopin am 8. November 1830 eines seiner wenigen öffentlichen Konzerte.

Das Programm des Festivals ist eine wahre Parade der Preisträger der wichtigsten Wettbewerbe der Welt. Die Eröffnung am 1. März um 18.30 Uhr wird durch den Auftritt von Philippe Giusiano, dem Gewinner des XIII. Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau, bereichert, einem Künstler, über dessen Spiel Kritiker schreiben: „Genau so hat Chopin gespielt”.

Die folgenden Tage bringen Begegnungen mit einer neuen Generation von Virtuosen. Am 4. März um 17 Uhr hören die Musikliebhaber Gabriele Strata, den letztjährigen Silbermedaillengewinner und Publikumspreisträger in Montreal sowie den Sieger des Wettbewerbs in Rio de Janeiro, und um 19.30 Uhr Leonora Armellini, die den 5. Preis beim 18. Chopin-Wettbewerb in Warschau gewann und Star des vielbeachteten Films „Pianoforte” ist.

Das Finale des Festivals am 8. März gehört Jonas Aumiller, dem Gewinner des Brahms-Wettbewerbs in Detmold und Gewinner des 2. Preises in Hamamatsu, der um 17 Uhr auftritt. Um 19 Uhr spielt Martín García García: ein spanischer Pianist, der 2021 mit seinem Temperament die Herzen der Jury und des Publikums in Warschau erobert hat und den 3. Preis und Preis für die beste Konzertaufführung mit Orchester erhielt, sowie Gewinner und Publikumspreisträger in Cleveland ist.

Die Chopin-Recitals zeichnen sich durch einen außergewöhnlichen Rahmen aus: Nach jedem Recital haben die Gäste die Möglichkeit, an einem exquisiten Bankett in Begleitung des Stars des Abends teilzunehmen, den wir täglich auf den größten Bühnen der Welt wie der Carnegie Hall oder der Scala sehen können. M. Ilgmann

Ticketpreise: ab 110 PLN. Mehr unter: www.chopinrecitals.pl

Iwona Karpińska
Wrocław

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Theater Magdeburg: Theaterspektakel ohne moralische Grenzen: „Leben mit einem Idioten“, Oper von Alfred Schnittke
Premiere: Sa., 7.3.26, 19.30 Uhr, Opernhaus, Bühne

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Timur, Vincent Casagrande © Nilz Böhme

Die Magdeburger Neuinszenierung der Oper „Leben mit einem Idioten“ von Alfred Schnittke nach einem Libretto des russischen Enfant terrible Wiktor Jerofejew verantwortet Generalintendant Julien Chavaz. Die Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine in Nancy inszeniert Chavaz als groteskes Theaterspektakel. Die Premiere ist am Samstag, 7. März, um
19.30 Uhr im Opernhaus.

Der namenlose Protagonist, lediglich als „Ich“ bezeichnet, nimmt einen sogenannten „Idioten“ bei sich zuhause auf. Seine Frau reagiert zunächst ablehnend, beginnt mit diesem jedoch ein Verhältnis, das zwischen sexueller Lust, Gewalt und Verliebtheit changiert. Auch „Ich“ kann sich nicht von der rohen Anziehungskraft des neuen Mitbewohners frei machen und so entsteht eine Ménage-à-trois, die keine moralischen Grenzen mehr kennt.
Julien Chavaz hinterfragt in seiner Inszenierung der absurden und selten inszenierten Oper, wer in einer verrückten Welt voller Individualisten den Grad zur Idiotie übertritt. Gemeinsam mit Bühnenbildnerin Anneliese Neudecker erschafft Chavaz eine kafkaeske Zirkuswelt voller Sex und Gewalt. Erstmals am Theater Magdeburg ist Bariton Gyula Nagy als Ich zu erleben. Er sang bisher u.a. an der Komischen Oper Berlin, der Irish National Opera und der Ungarischen Staatsoper. Als Gäste kehren zudem Alison Scherzer als Frau und Timur als Idiot Wowa zurück, die in der letzten Spielzeit das Publikum der Uraufführung „Salome“ begeisterten.

Als „irrational und zerstörerisch“ bezeichnete der Komponist Alfred Schnittke seine Oper, deren Uraufführung 1992 in Amsterdam stattfand. Das gleichermaßen verstörende wie faszinierende Libretto entstammt der Feder des Schriftstellers Wiktor Jerofejew und lässt sich als Parabel gegen die kleinbürgerliche Moral, als schonungsloser Blick in die psychischen Abgründe des Menschen lesen.
Leben mit einem Idioten
Oper in zwei Akten von Alfred Schnittke
Auf der Grundlage der gleichnamigen Erzählung von Wiktor Jerofejew, übersetzt von Beate Rausch
Deutsche Adaption von Jörg Morgener
Mit deutschen Übertiteln
Koproduktion mit der Opéra national de Lorraine in Nancy
Ab 16 Jahren
Musikalische Leitung   Paweł Popławski
Regie   Julien Chavaz
Bühne   Anneliese Neudecker
Kostüm   Severine Besson
Maskenbild-Konzeption  Julia Kreuziger
Lichtdesign   Eloi Gianini
Dramaturgie   Christoph Clausen

Ich   Gyula Nagy
Frau   Alison Scherzer
Wowa   Timur
Wärter   Johannes Stermann
Marcel Proust   Vincent Casagrande
Bursche   András Adamik
Opernchor Theater Magdeburg
Magdeburgische Philharmonie
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Wien / Volksoper: Preisermäßigte Karten über „Verbund“

Zum Selbstbestellen

Bitte direkt Ihre Wunschsitze (maximal 4 Karten) im Saalplan buchen

(www.volksoper.at – Spielplan oder Webshop)!

Besetzung, Beginnzeit und Inhalt über die Homepage – www.volksoper.at

Auch die Kartenbuchung bitte direkt aus dem jeweiligen Saalplan vornehmen oder mit dem Link direkt im Spielplan

https://tickets.volksoper.at/webshop/webticket/shop?eventlist

Volksoper

die Karten kosten 25.-€ und der Aktionscode ist:  März

05. März Im weißen Rössl
08. März Nurejews Hund (Beginn 18:00)
17. März tick, tick … BOOM!
21. März Die Hochzeit des Figaro

Grüße: Anneliese Blauensteiner/ Verbund)

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GRAMOLA Winter & CO: Neue CD: Rudi Berger –  New Doors

Anfang März erscheint Rudi Bergers Neueste Veröffentlichung „New Doors“. Auch diese Aufnahme des Jazz Virtuosen und Komponisten ist geprägt von seinem langjährigen kulturellen Austausch mit der brasilianischen Musikwelt, für den er 2025 mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet wurde. Die Verleihung finde am 30. April 2026 in Brasilia durch den östereichischen Botschafter statt.

doors

New Doors
Rudi Berger
Horta/Berger/Carmichael/Jobim/Gershwin/Zawinul…
1 CD, Gramola € 19.90
Veröffentlichungsdatum: 05.12.2025
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993662
Bestellnummer: 99366
New Doors
Auf seinem jüngsten Album „New Doors“ verbindet der international reüssierende Wiener Jazzgeiger Rudi Berger die drei Welten, die ihn seit seinen Anfängen maßgeblich prägten: Die Achse Wien – Brasilien – New York bescherte dem Virtuosen eine Vielzahl an musikalischen Weggefährten wie die brasilianischen Gitarristen Toninho Horta und Fabiano Chagas, die ebenfalls brasilianischen Mauro Rodrigues, Flöte und Oswaldo Amorim, Bass, die Österreicher Bernhard Wiesinger, Saxophon, Markus Pechmann, Trompete oder Clemens Hofer, Posaune, den New Yorker Pianisten Peter Madsen oder den britischen Gitarristen John Arman. Sie und viele weitere stehen Rudi Berger bei Eigenkompositionen wie „I Remember Chick“, „Other Side“, „New Doors“ oder „Walk On Joe“, aber auch bekannten Hits wie „Mercy, Mercy, Mercy“, „Brigas Nunca Mais“, „Georgia On My Mind“ mit groovigen Rhythmen, swingenden Harmonien, uneitler Virtuosität und maximaler Spielfreude zur Seite.

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