DIE FREITAG-PRESSE, 27. MÄRZ 2026

DIE FREITAG-PRESSE, 27. MÄRZ 2026


Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 27. MÄRZ 2026

Aus für Salzburger Festspiel-Intendant Hinterhäuser: Ein unverdienter Abgang
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (3,04 Minuten)
deutschlandfunk.de.salzburgerfinale

Salzburger Festspiele: Paukenschlag: Nach Konflikt: Hinterhäuser verlässt Salzburger Festspiele sofort
Wie die „Krone“ erfahren hat, soll Hinterhäuser die Festspiele sofort verlassen. Das ist das Ergebnis von vertraulichen Gesprächen zwischen den Anwälten des Kuratoriums und des langjährigen Intendanten. Über die Hintergründe und die Details und die Höhe einer etwaigen Abfertigung ist zwischen den Konfliktparteien absolutes Stillschweigen vereinbart worden.
https://www.krone.at/4089854

Des Rätsels Lösung?
»Was grinst du mich so verächtlich an?«
Der Intendant der Salzburger Festspiele steht vor der Ablösung, weil er gegen eine »Wohlverhaltensklausel« verstoßen haben soll. Dem SPIEGEL liegen Aussagen vor, laut denen er Mitarbeiterinnen schikaniert habe. In der Lobby des Hamburger Hotels Vier Jahreszeiten sitzt Mitte März ein Mann in einem dunklen Jackett. Es hat kein Revers, sondern einen Stehkragen. Eine jener Jacken, mit denen man zeigt, dass man nicht ganz dazugehört zur Liga der Anzugträger. Eine Jacke, mit der man seine Individualität auf dezente Weise betont. Der Mann ist in sich zusammengesunken, als sich schräg hinter ihm eine Frau an den Hotelflügel setzt. Sie spielt »Memory«, den Hit aus dem Musical »Cats«. Barpianist, das wäre vielleicht auch noch etwas für ihn, meint der Mann trocken: »Das kann ich auch.« Wahrscheinlich braucht er tatsächlich bald einen neuen Job.‘
DerSpiegel.de

Beurlaubung: Salzburger Festspiele: Markus Hinterhäuser geht mit sofortiger Wirkung
Der Intendant sah sich einer monatelangen Debatte um seinen Führungsstil und Vertrauensverlust konfrontiert. Nun zieht er sich mit sofortiger Wirkung zurück
DerStandard.at.story.hinterhaeusergeht

Hinterhäuser „ab sofort beurlaubt“‘
Das kam nun wirklich unerwartet: Die Anwälte von Festspielkuratorium und Intendant Markus Hinterhäuser haben sich besprochen – und Hinterhäuser ist „ab sofort beurlaubt“.‘
DrehpunktKultur.at.beurlaubung

Baden-Baden/Festspiele
28.3. – 6.4.26 Osterfestspiele Baden-Baden
Die Osterfestspiele Baden-Baden heißen 2026 das Royal Concertgebouw Orchestra aus Amsterdam, das Mahler Chamber Orchestra und das Bundesjugendorchester sehr herzlich willkommen. Baden-Baden steht in langer Tradition für „Musik von Welt“ und für die immer wissbegierige Pflege des kulturellen Erbes. Mit Richard Wagners „Lohengrin“, Bachs „Matthäus-Passion“ und Brittens „War Requiem“ interpretiert eine neue Generation von bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern Meisterwerke der europäischen Musikgeschichte. Freuen Sie sich auf die Dirgentin Joana Mallwitz, den Dirigenten Klaus Mäkelä sowie auf die Solisten Hélène Grimaud (Klavier), Sopranistin Asmik Grigorian, Piotr Beczała als Lohengrin, Rachel Willis-Sørensen als Elsa und den jungen Violin-Virtuosen Daniel Lozakovich. Wenn der Frühling in Baden-Baden erwacht und die Ostertage Festlichkeit und Genuss versprechen, trifft sich die Musikwelt zwischen heißen Quellen und Festspielhaus bei Oper, Oratorium, bei erlesener Kammermusik und vor Monumenten der Sinfonik. Seien Sie uns willkommen! Wir setzen wieder auf Weltklasse und die Zukunft der Klassik!“
https://www.festspielhaus.de/festivals/osterfestspiele/

Baden-Baden: Richard Wagner: Lohengrin
Neuinszenierung – Joana Mallwitz, Mahler Chamber Orchestra. Richard Wagners Erlösungsopern laden immer wieder zu neuen Lesarten ein. Joana Mallwitz beschäftigte sich bereits in ihrer Zeit als Generalmusikdirektorin in Nürnberg intensiv mit dem Werk des Komponisten. Johannes Erath, ein Regisseur und Musiker, wird den Baden-Badener „Lohengrin“ inszenieren. Er begann seine Regie-Laufbahn als Assistent von Willy Decker, arbeitete unter anderem an der Semperoper in Dresden und wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis und dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnet.‘
https://www.festspielhaus.de/veranstaltungen/richard-wagner-lohengrin/

Wien/ Konzerthaus‘
Wie etwas Flugzeuglärm über dem Klangforum aufsteigt
Im Konzerthaus präsentiert das Moderneensemble mit Dirigent Vimbayi Kaziboni Werke von Laure M. Hiendl, Gerhard Stäbler, Bernhard Lang und Luxa M. Schüttler
DerStandard.at.story.fluglärm

Konzerthaus: Wenn das Klangforum den Müll rausbringt (Bezahlartikel)‘
Neues, oft aus alten Mitteln: Das Klangforum Wien spielt unter Vimbayi Kaziboni Musik über Musik – und über die Abfallbeseitigung von San Francisco.
DiePresse.com.konzerthaus

Wien/ Musikverein‘
Die Bamberger im Musikverein: Mehr Bohuslav Martinů, bitte! (Bezahlartikel)
Jakub Hrůša mit den Bamberger Symphonikern und der Cellistin Julia Hagen: Beliebtes und wertvolles Rares aus dem tschechischen Repertoire – etwa von der früh verstorbenen Vítězslava Kaprálová.‘
DiePresse.com.bamberger

Salzburg/ Osterfestspiele
Kirill Serebrennikov: „Wir fahren direkt in die Hölle“

Herbert von Karajan gründete 1967 die Osterfestspiele, um mit den Berliner Philharmonikern Wagners „Ring“ aufzuführen. Das Jahrhundertereignis könnte sich bereits 60 Jahre danach wiederholen: Das Gründungsorchester ist zurück. Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov inszeniert die Tetralogie und verspricht ein Gesamtkunstwerk. Ein Gespräch über das Salzburger Intendantenchaos, Boykotte und Opernhooligans.
https://www.news.at/menschen/osterfestspiele-salzburg-kirill-serebrennikov-2026

Osterfestspiele Salzburg mit einem „Rheingold“ auf „weißem Blatt“‚
Intendant Bachler: „Wenn wir könnten, würden wir die Oper sechs Mal spielen“ – Gerhahers Aufstieg vom „Wolfram“ zum „Wotan“‚ Mit der Rückkehr der Berliner Philharmoniker und ihres Chefdirigenten Kirill Petrenko sowie einer Neuauflage von Richard Wagners Ring des Nibelungen öffnet sich ab Freitag in Salzburg ein neues Kapitel der Osterfestspiele. Entsprechend der Chronologie wird heuer mit Das Rheingold begonnen, und die Nachfrage ist groß: „Wenn wir könnten, würden wir es sechs Mal spielen“…
DerStandard.at.story.dasrheingold

Berlin/ Komische Oper‘
Regisseur Herbert Fritsch: „Ich bin eher fürs Unanständige zuständig“ (Bezahlartikel)
Regisseur Herbert Fritsch will Händels Oratorium „Belshazzar“ an der Komischen Oper in eine fantasievolle Traumwelt verlegen. Ein Treffen.“
BerlinerMorgenpost.de

Köln
Kölner Oper feiert nach Sanierung mit dem «Rosenkavalier»
Nach einer jahrelangen Sanierung mit hohen Kosten soll der Kölner Oper im September mit einem Mix aus Premieren, Wiederaufnahmen und internationale Kooperationen der Neustart gelingen. Als erstes großes Stück wird «Der Rosenkavalier» von Richard Strauss zu sehen sein. Das kündigte die Oper nun rund sechs Monate vor der geplanten Wiedereröffnung an
HallerKreisblatt.de

München‘
Mach mal kein Theater: Gianandrea Noseda mit Verdis Requiem in München
So flott und flüssig wie beim Gastspiel der Oper Zürich unter Gianandrea Nodesa hat man Verdis Messa da Requiem selten erlebt. Das überzeugt – das Solo-Quartett allerdings weniger.
MuenchnerMerkur.de.noseda

Pianist Kirill Gerstein beim BRSO: Uraufführung im Farbenrausch
Zusammen mit dem BRSO wird der Pianist Kirill Gerstein das Klavierkonzert des Synästhetikers Francisco Coll uraufführen. Unsere Autorin hat Gerstein während der Proben getroffen. Ein Gespräch über Musik in Krisenzeiten – und die Magie echter Begegnungen im Konzert.
BR.Klasssik.de.aktuell.gerstein

Düsseldorf
Rheinoper für alle: Was die künftige Chefin Ina Karr will
Warum eine erfolgreiche Theaterchefin das bilderbuchschöne Luzern und den Schweizer Franken hinter sich lässt, um eine Zukunftsbaustelle im Rheinland zu übernehmen – das weiß nur sie selbst genau. Auf jeden Fall spielt der Ehrgeiz eine Rolle, und da ist noch ein „sehr begeistertes Publikum“, das sie hierzulande ausgemacht hat. Ina Karr (58), designierte Generalintendantin der Deutschen Oper am Rhein, reist zurzeit viel hin und her zwischen der Schweiz und Düsseldorf, wo sie sich jetzt in der Zentralbibliothek-Reihe „Musik im Gespräch“ interviewen ließ.
ddorf.aktuell.rheinoper

Leipzig
Künstlerische Vielfalt trotz Sparmodus
Oper Leipzig präsentiert die Spielzeit 2026/27
life.pr.de.leipzig

Wuppertal
Sinfonieorchester Wuppertal: „Götterdämmerung“ in der historischen Stadthalle Wuppertal gefeiert ‚
Patrick Hahn triumphierte mit der semi-konzertanten Aufführung der „Götterdämmerung“ als Dirigent, der einen kompletten „Ring“ mit seinem Sinfonieorchester Wuppertal in einem halben Jahr aus dem Boden stampfte. Mit einem Ensemble aus Weltstars wie Catherine Foster und bewährten Wagner-Spezialisten wie Joachim Goltz und Ain Anger sowie einem sensationellen Rollendebut von Benjamin Bruns als Siegfried brachte Patrick Hahn die „Götterdämmerung“ in bemerkenswerter Qualität auf das Podium der beeindruckenden Historischen Stadthalle
opernmagazin.de.sinfonieorchester

Prag
Böhmischer Klang für Wagner – „Parsifal“ in der Prager Staatsoper
An diesem Donnerstag hat in der Prager Staatsoper eine Neuproduktion von Richard Wagners „Parsifal“ Premiere. Regisseur des Stücks ist Andreas Homoki, der jahrelang das Zürcher Opernhaus leitete. Und Markus Poschner dirigiert das Orchester der Staatsoper. Martina Schneibergová hat mit den beiden Deutschen gesprochen.‘
deutschradio.cz.parsifal

London
Elegie für Germanenheld und Chipstüte – „Siegfried“-Premiere am Royal Ballet and Opera
Mutter Natur geht schaukeln. Gut, Kleider hat sie dabei keine an, aber mein Gott, man muss ja nicht immer so pingelig sein.
opernmagazin.de.germanenheld

Feuilleton
Warum Kunst und Kultur fördern?
Den Kommunen fehlen Gelder für Kultur. Weil diese keine Pflichtaufgabe ist. Dabei ist Kultur der Grund, warum eine Gesellschaft überhaupt Gründe hat – für alles! Ein kleiner Argumentationstanz von Steven Walter.‘
https://backstageclassical.com/warum-kunst-und-kultur-foerdern/

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Anna Netrebko, Elīna Garanča, Benjamin Bernheim, Derek Welton, Gerald Finley, Freddie de Tommaso, Rachel Willis-Sørensen, & Piotr Beczała Lead Wiener Konzerthaus’ 2026-27 Season
operawire.com.annaNetrebko

München
Revelatory ‘Resurrection’ Symphony from Simon Rattle and the Bavarian Radio Symphony Orchestra
seenandheard.international.com.rattle

Magdeburg
Magdeburg Telemann Festival 2026 Review: Festmusik & Otto Gold, Shadows, and the European Bridge:
A Tale of Two Telemanns at the Magdeburg Festival
https://operawire.com/magdeburg-telemann-festival-2026-review-festmusik-otto/

Modena
Teatro Comunale Di Modena 2025-26 Review: La Carnaval Lully’s Court
Opera Receives Its First Italian Production Under The Masterful Direction Of Sardelli
https://operawire.com/teatro-comunale-di-modena-2025-26-review-la-carnaval/

Venedig
Vivaldi’s Provocative First Opera Given a Sober Interpretation at Venice
operatoday.com.vivaldi

Lille
Magnifying Glass: a magnificent Les Enfants terribles in Lille‘
bachtrack.com.de

London‘
‚Rigoletto‘ review — Oliver Mears‘ elemental production is Verdi’s opera at its very best
Read our review of Rigoletto, starring Daniel Luis De Vicente, now in performances at the Royal Opera House to 23 April.‘
https://www.londontheatre.co.uk/reviews/rigoletto-review-royal-opera-house

Royal Opera’s Siegfried is magnificent (Subscription required)
Barrie Kosky’s Ring cycle moves up a gear
https://spectator.com/article/royal-operas-siegfried-is-magnificent/

The Passion of Mary Magdalene review –
Tansy Davies’s score is taut and intriguing Barbican Hall, London John Butt’s Dunedin Consort premiered Davies’s new Passion: a startlingly sensual meditation with a sense of ritual – and an electric guitar hidden amid the baroque instrumentation
TheGurdian.com.music.marymagdalene

Cambridge‘
Imeneo review – Handel in mischievous mood handled with wit and care
TheGuardian.com.music.cambridge

Manchester‘
The Cunning Little Vixen, Royal Northern College of Music review
keeping it simple in the countryside Janáček’s protagonist is a pure soul, a socialist and a survivor
TheArtsdesk.com.opera.cunning

New York‘
Gild the Lily‘
Lisette Oropesa, Piotr Buszewski, and Luca Salsi feature in a rote revival of Michael Mayer‘s cloying production of La traviata.‘
https://parterre.com/2026/03/26/gild-the-lily/

Houston‘
Angel Blue, Ailyn Pérez, Jonathan Tetelman, Pretty Yende, Isabel Leonard & Tamara Wilson Lead Houston Grand Opera’s 2026-27 Season
operawire.com.angelblue

San Diego‘
San Diego Opera announces its next season with ‘Fellow Travelers,’ ‘Rigoletto’‘
Timesofsandiego.arts

Ballett / Tanz

Wien/ „Nest“
„Mein erster Nussknacker“ im NEST: Ballett für die Kleinsten
(Bezahlartikel)
Von jungen Tänzerinnen und Tänzern für ein Nachwuchspublikum: „Mein erster Nussknacker“ von Eno Peci im NEST.‘
https://kurier.at/kultur/mein-erster-nussknacker-nest-ballett-kinder/403144321

Hamburg-Ballett: Nur ein Interim für Lloyd Riggins? (Bezahlartikel)
Lloyd Riggins bleibt vorerst Direktor des Hamburg Ballett. Er ist nicht nur die erste, sondern eine schlechthin konkurrenzlose Wahl. Warum also bietet man ihm nur ein Interim an?FrankfurterAllgemeine.net.hamburg

Ballet / Dance‘
Ballet for cowboys and soldiers at Kansas City Ballet“
bachtrack.com.de.kansas.city

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Barbara Petritsch wird neue Burgtheater-Doyenne
Barbara Petritsch wird am 16. April zur neuen Doyenne des Wiener Burgtheaters ernannt. Sie folgt der im Mai des Vorjahres verstorbenen Elisabeth Orth nach. Die 81-Jährige ist seit 1999 Mitglied des Burgtheater-Ensembles und wirkte seitdem in rund 60 Produktionen mit. 2022 wurde ihr der Berufstitel Kammerschauspielerin verliehen. Nun erhält sie im Rahmen einer feierlichen Verleihung zudem auch die Ehrenmitgliedschaft des Burgtheaters.
SalzburgerNachrichten.at.Kultur

Burgtheater-Enttäuschung: Und wieder kein Schlag ins Gesicht unserer Gegenwart
Die Burgtheater-Premiere von „Wir sind noch einmal davongekommen“ ist eine herbe Enttäuschung. Stefan Bachmanns Inszenierung bleibt trotz Starensemble und monumentalem Bühnenbild eine leere Hoffnung.‘
FrankfurterAllgemeine.net.aktuell

Ausstellungen/ Kunst

Wien/KHM
Kunsthistorisches Museum: Mobbingvorwurf und Streit um Ablöse
Nach einer Ermahnung soll Ambras-Direktorin Sandbichler eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses anstreben. Streit über Höhe der Abfertigung.
Kurier.at.Museen

Film

Autor, Filmemacher und Polyhistor Alexander Kluge 94-jährig gestorben
In den 1960er-Jahren war Kluge maßgeblich an der Durchsetzung des „Neuen Deutschen Films“ beteiligt, als öffentlicher Intellektueller prägte er viele Debatten mit DerStandard.at.story.kluge

Medien

Österreich/ ORF
Die „Inzucht-Partie“ am Küniglberg: Muchas scharfe Abrechnung mit dem ORF
In gewohnt scharfzüngiger Manier rechnet Verleger Christian Mucha mit der „Inzucht-Partie“ am Küniglberg ab und kritisiert die beharrliche Tendenz des ORF, seine prominentesten Sendeplätze bevorzugt mit dem immergleichen hauseigenen Personal zu besetzen. „Wir sind nicht so“, lautete das staatstragende Diktum des Bundespräsidenten nach dem Ibiza-Skandal. Eine Selbstreinigungsklausel, die Ingrid Thurnher später auch für den ORF reklamierte. Doch für Verleger und Medienexperten Christian Mucha greift diese Selbsteinschätzung zu kurz. Seine sarkastische Replik: „Wir sind nicht so – wir sind leider noch schlimmer.“ In einer aktuellen Analyse seziert Mucha das, was er als „Inzucht-Attitüde“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bezeichnet.
oe24.at.mucha

„Glücklich liiert“! Neue Liebe für Thomas Stipsits
Nach seiner „lustigen“ Scheidung hat Thomas Stipsits erneut sein Glück gefunden – jetzt spricht er erstmals über die neue Frau an seiner Seite.
Heute.at.neueliebe fuerstipsits

Politik

Dänemark
Da half auch Trump nicht: Dänemark straft Regierung ab
Das Experiment der Koalition der Mitte steht vor dem Ende. Will Sozialdemokratin Mette Frederiksen als dänische Premierministerin weitermachen, wird sie sich weiter links umschauen müssen. Rechts wurde gewonnen und verloren, die Regierungsfindung im Folketinget wird kompliziert.
DiePresse.com.daenemark

Iran-Krieg: Das will Teherans Regime bei Verhandlungen mit Trump für sich rausholen
Die US-Verhandler sollen dem Iran einen 15-Punkte-Plan für Frieden übermittelt haben, gleichzeitig will Präsident Trump Fallschirmjäger in die Region schicken. Der Iran reagiert darauf – laut einem US-Informanten – mit „lächerlichen“ Forderungen.
DiePresse.com.teheran.will

Österreich
Zur politischen Lage: Trotz Atemlosigkeit kann die Regierung Luft holen
Ja, natürlich ist sie großartig, die österreichische Dreier-Regierung. Kanzler, Vizekanzler, die Minister und Staatssekretäre – allesamt loben sie einander und vor allem sich selbst. Aber wir kennen den millionenfach bewahrheiteten Spruch: „Eigenlob stinkt.“ Je mehr sich jemand selbst lobt, umso stutziger muss man reagieren.
Was andererseits auch alle wissen sollten: Regieren war schon einmal leichter als dieser Tage. Das darf man der ÖVP-SPÖ-Neos-Koalition zu einem gewissen Grad mildernd anrechnen. Wenn man ihr fehlende Weitsicht vorwirft, so mag das schon stimmen. Aber wie weit soll sie auch blicken, wenn in Washington ein Präsident nicht zu wissen scheint, was er gestern getan hat und was er morgen tun wird.
https://www.krone.at/4090459

Wirtschaft

Frank Thelen: „Die nächsten 5 Jahre werden verrückter, als wir denken“
Wo steht Europa in einer Welt, die sich durch Künstliche Intelligenz, Robotik und Datenökonomie rasant neu ordnet? Diese Frage stand nicht explizit auf dem Programm des Open-i-Kongresses in Zürich. Und doch bestimmte sie die Debatten. Die Antworten sind vielschichtig – und ernüchternd.
News.at.thelen

Iran
„Die Straße von Hormus ist die Trumpfkarte des Iran für die Nachkriegsordnung“

In mögliche Verhandlungen mit den USA geht der Iran mit Maximalforderungen. Als „Verlierer“ sieht sich die Mullah-Republik nicht.
DiePresse.at.hormus

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Unter’m Strich

Was 6000 Jahre altes Eis aus den Alpen über Klima und Mensch verrät
Jetzt anhören: Hoch oben in den Ötztaler Alpen liegt ein Archiv, das älter ist als viele Zivilisationen – und gerade verschwindet. In den Ötztaler Alpen, an der Grenze zwischen Tirol und Südtirol, liegt ein Gletscher, der für die Forschung besonders wertvoll ist. Auf der Weißseespitze, einem Berg auf knapp 3500 Metern Höhe, haben Wissenschafterinnen und Wissenschafter einen Eisbohrkern untersucht, der rund 6000 Jahre Umweltgeschichte enthält. Die Spuren im Eis öffnen aber nicht nur ein Fenster in die Vergangenheit, sie erlauben auch einen Blick in die Zukunft. Noch. Denn wie bei allen Gletschern der Alpen schwindet auch das Eis der Weißseespitze rapide dahin.
DerStandard.at.story.oetztal

INFOS DES TAGES (FREITAG, 27. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 27. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Neues aus der Bayerischen Staatsoper: Heute Start Onlineverkauf Münchner Opernfestspiele

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Copyright: Bayerische Staatsoper

die kommenden Wochen im Nationaltheater laden dazu ein, den Frühling auch kulturell zu genießen: An den Osterfeiertagen stehen zwei Klassiker auf dem Spielplan: Richard Wagners Parsifal und Giacomo Puccins Tosca. Zum 80. Geburtstag von Herbert Wernicke erinnert die Kostümbildnerin Eva-Mareike Uhlig in einer Würdigung an sein Schaffen. Diese Woche haben Sie noch einmal die Gelegenheit, seine Inszenierung von Richard Straussʼ Elektra zu erleben.

Auf Staatsoper.tv steht eine Aufzeichnung der Neuproduktion von Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni aus dem Jahr 2025 als Video-On-Demand zur Verfügung und Sie können neue Folgen der Reihe Hinter dem Vorhang entdecken.

Notieren Sie sich außerdem Freitag, den 27. März 2026, im Kalender und stimmen Sie sich schon jetzt auf Ihren Kultursommer ein: An diesem Tag gehen alle verbleibenden Karten für die Münchner Opernfestspiele in den Onlineverkauf.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper

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Tiroler Landestheater Innsbruck: Premiere „Madama Butterfly“ am 28.3.2026

Musiktheater | Tragedia giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Copyright: Tiroler Landestheater

Liebe, Verrat und ein Zusammenprall der Kulturen: Mit Madama Butterfly schuf Giacomo Puccini eine der intensivsten Opern des Repertoires. Sie erzählt die herzzerreißende Geschichte der Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, die sich – entgegen allen Warnungen – an die Hoffnung auf die Rückkehr ihres amerikanischen Mannes Pinkerton klammert.

Doch das Werk beleuchtet nicht nur die tragische Liebesgeschichte, sondern auch das Unvermögen der Hauptfiguren, ihre unterschiedlichen kulturellen Realitäten miteinander zu verbinden. So wird aus Madama Butterfly ein Sozialdrama, das sichtbar und hörbar macht, wie westliche kapitalistische und gesellschaftliche Prinzipien auf das bis Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Shogune isolierte Japan übergreifen.

Puccinis Musik verleiht diesem Spannungsfeld große emotionale Tiefe und macht die Oper zu einer zeitlosen Tragödie. Meisterhaft verbindet er eine fernöstliche Klangwelt mit ergreifenden Konflikten. Zarte Lyrik, intime Momente und eindringliche Dramatik zeichnen das Schicksal der Protagonistin nach. In der berühmten Arie Un bel dì vedremo verdichtet sich Cio-Cio-Sans Traum von einer glücklichen Zukunft und kündigt zugleich die Unausweichlichkeit einer persönlichen Katastrophe an.

Nach der leichtfüßigen Fledermaus inszeniert Regisseurin Jasmina Hadžiahmetović nun diesen schmerzhaft-schönen Opernklassiker am Tiroler Landestheater. Musikalisch wird die Produktion vom Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter der Leitung von Enrico Calesso getragen. In den Hauptpartien sind Cristiana Oliveira als Cio-Cio-San und Adam Sánchez als Pinkerton zu erleben.

Regieteam und Besetzung

Regie Jasmina Hadžiahmetović, Bühne Susanne Gschwender, Kostüme Katia Bottegal, Dramaturgie Diana Merkel, Johanna Wildling, Musikalische Leitung Enrico Calesso, Matthew Toogood, Cio-Cio-San Cristiana Oliveira, Theodora Varga, Suzuki Bernarda Klinar, Kate Pinkerton Federica Cassati, Pinkerton Adam Sánchez, Sharpless Jacob Phillips, Paolo Ingrasciotta, Goro Jakob Nistler, Yamadori Michael Gann, Yakusidé / Il Commissario imperiale / L’Ufficiale del registro Oliver Sailer, Peter Thorn, Bonzo Johannes Maria Wimmer, La madre Elissophie Davli, Fotini Athanasaki, La zia Ana Akhmeteli, Qiong Wu, La cugina Yejin Kang, Qiong Wu, Kind Greta Maria Lindmayr, Milo Jaindl, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Chor und Extrachor des Tiroler Landestheaters

Termine

Premiere Samstag, 28.3.26 / 19.00 Uhr Großes Haus (Dauer ca. 2 h 45, eine Pause)
12.4.26 / 19.00 Uhr, 16.4.26 / 19.30 Uhr, 18.4.26 / 19.00 Uhr, 23.4.26 / 19.30 Uhr, 15.5.26 / 19.30 Uhr, 17.5.26 / 19.00 Uhr, 29.5.26 / 19.30 Uhr, 31.5.26 / 19.00 Uhr, 14.6.26 / 19.00 Uhr, 17.6.26 / 19.30 Uhr

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Oper Frankfurt: Premiere TURANDOT. Premiere am 12. April 2026
Dramma lirico in drei Akten von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi
Uraufführung des Prologs Io tacerò von Lucia Ronchetti als Auftragswerk der Oper Frankfurt
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis / Simone Di Felice (23., 29. Mai, 4. Juni 2026)
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild. Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Alexander Koppelmann
Chor und Extrachor: Manuel Pujol
Kinderchor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Maximilian Enderle

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Copyright: Oper Frankfurt

Turandot: Elza van den Heever / Olesya Golovneva (1., 23., 29. Mai, 4. Juni 2026)
Calaf: Alfred Kim
Liù: Guanqun Yu
Ping: Liviu Holender
Pang: Magnus Dietrich
Pong: Michael Porter
Timur: Inho Jeong / Thomas Faulkner (1., 23., 29. Mai, 4. Juni 2026)
Altoum: Michael McCown
Ein Mandarin: Erik van Heyningen u.a.
Chor, Extrachor und Kinderchor sowie Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Turandot von Giacomo Puccini (1858–1924) ist ein Werk voller dramatischer Intensität und moderner Klänge. Puccinis Musik, reich an orchestralen Farben und Kontrasten, entfaltet eine überwältigende emotionale Kraft, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Die Partitur verbindet neben lyrischem Belcanto und buffonesken Witz auch beißende Dissonanzen, rhythmische Überlagerungen und Chorsätze, in denen sich die Brutalität der politischen Massenbewegungen aus den 1920er Jahren widerspiegeln. Unvollendet nach Puccinis Tod 1924, betont die Premiere in Frankfurt nun den Fragment- Charakter des Werkes und verzichtet auf posthume Vervollständigungen. Vorangestellt wird ein Prolog von Lucia Ronchetti (*1963) für Chor und Kinderchor, der das Vorgefühl einer Katastrophe weckt und nahtlos in Puccinis erste Takte übergeht. Die Neukomposition ist ein Auftragswerk der Oper Frankfurt.

Regie führt bei der ersten Frankfurter Neuinszenierung von Turandot seit 54 Jahren Andrea Breth, die damit an der Oper Frankfurt debütiert. Breth gilt als eine der renommiertesten Regisseurinnen im deutschsprachigen Raum. Im Opernfach inszenierte sie im vergangenen Jahr an der Bayerischen Staatsoper Gabriel Faurés Oper Pénélope. Zuvor erarbeitete sie beim Festival in Aix-en-Provence Madama Butterfly (2024) und Salome (2022). Musikalisch geleitet wird die Premierenserie von Generalmusikdirektor Thomas Guggeis. In dieser Spielzeit zeichnet er auch für
die Neuproduktionen von Così fan tutte und Boris Godunow, sowie die Wiederaufnahmen von Peter Grimes und Tristan und Isolde verantwortlich. In der Hauptpartie der Turandot kehrt Elza van den Heever zurück nach Frankfurt. Die südafrikanische Sopranistin war von 2008 bis 2013 Mitglied des Ensembles am Haus und gastiert mittlerweile international: Engagements führten sie unter anderem an die Mailänder Scala, zu den Bayreuther Festspielen, nach San Francisco und an die Wiener Staatsoper. An vier Abenden tritt Oleysa Golovneva als Prinzessin Turandot auf. Für ihre Leistungen als Anna Bolena und Luisa Miller wurde sie jeweils ausgezeichnet. Für ihre Interpretation der Rusalka in Köln wurde sie für den Deutschen Theaterpreis FAUST nominiert. Als Calaf ist Alfred Kim zu erleben, Guanqun Yu tritt als Liù auf. Die Grausamkeit von Turandots Rätselproben werden von den drei Ministern Ping (Liviu Holender), Pang (Magnus Dietrich) und Pong (Michael Porter) kommentiert. Alle drei Sänger sind Mitglieder des Ensembles der Oper Frankfurt und machen durch internationale Gastspiele auf sich aufmerksam. In weiteren Partien sind Inho Jeong, alternierend mit Thomas Faulkner(Timur), sowie Michael McCown (Altoum) und Erik van Heyningen (Ein Mandarin) besetzt.

Premiere: Sonntag, 12. April 2026, um 18 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 16. (19.30 Uhr), 19., 25. April (19.30 Uhr), 1., 3., 9. (19.30 Uhr),
14., 17., 23. (19.30 Uhr), 29. Mai (19.30 Uhr), 4. Juni 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 18 Uhr.

Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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VOCE: der neue Konzertzyklus des Klangforum Wien wurde im Rahmen der Abonnement-Programmpräsentation 26/27 im Wiener Konzerthaus vorgestellt.
Ab sofort sind Abonnements erhältlich

Voce – Stimme: aus der größt vorstellbaren Tiefe unseres Ichs rührt ihr Klang. Hans Werner Henze strebt mit seinen „Voices“ weit hinaus in die Welt und fängt dabei einen Weltklang ein. György Kurtág wiederum verleiht dem verstorbenen Fräulein R. V. Trussowa eine Stimme, die in ihrer Intimität weit über das Gesungene hinausweist, und Salvatore Sciarrino erkundet die Grenzen des beinahe Stimmlosen.
„Voce“ meint einen Konzertzyklus, der in seiner Vielstimmigkeit einen enormen Fächer aufspannt: von soliden Fundamenten ausgehend erkundet das Klangforum Wien viele neue Positionen für das eigene Repertoire.

Peter Paul Kainrath, Intendant des Klangforum Wien, über den Konzertzyklus 26/27: „Die menschliche Stimme ist wohl das unmittelbarste Emotionsorgan, das uns zur Verfügung steht. Mit dem neuen Konzertzyklus VOCE am Wiener Konzerthaus begibt sich das Klangforum Wien auf die Suche nach den gegensätzlichsten, extremsten und radikal aufrichtigsten Positionen Neuer Musik, welche die Stimme in deren Zentrum stellen. Hier sprechen, singen, deklamieren, skandieren, klagen und jauchzen Seelen.“

Der Konzertzyklus 26/27 umfasst 7 Konzerte, davon zwei im Großen Saal und fünf im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses. Zum Auftakt am 20. September gibt es ein optionales Zusatzkonzert: 11.000 Saiten für 50 Klaviere und Ensemble von Georg Friedrich Haas kehrt nach drei Jahren in den Großen Saal des Wiener Konzerthauses zurück.

Dirigiert wird der Konzertzyklus VOCE von Friederike Scheunchen, Susanne Blumenthal, Vimbayi Kaziboni (Conductor in Residence),Sylvain Cambreling, Jack Sheen, Bas Wiegers und Ingo Metzmacher. Als Solistinnen und Solisten konnten Otto Katzameier (Bariton), Viktoriia Vitrenko (Sopran), Julia Bullock (Mezzosopran), Peter Tantsits (Tenor), und Sebastian Kemner (Posaune) gewonnen werden.

TUTTI – Die beliebte Publikumsreihe wird 26/27 in bewährter Weise weitergeführt. Wir heißen alle Besucher:innen nach den Zykluskonzerten im Buffet Berio-Saal willkommen, gemeinsam mit den Komponist:innen und Interpret:innen auf das eben Gehörte anzustoßen, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und den gemeinschaftlichen Geist des Klangforum Wien zu stärken. Seien Sie Teil unserer Gemeinschaft!

ABONNEMENT – ab sofort erhältlich!
Wiener Konzerthaus Ticket- & Service-Center
Lothringerstraße 20, 1030 Wien
T +43 1 242002
E
W /">konzerthaus.at/klangforum
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Auszug aus „News.at. Heinz Sichrovsky in seinem Newsletter

­Der Tiefstpunkt in Salzburg
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So weit ist es gekommen: Die hochrechenbar spannendsten, inspirativsten Salzburger Festspiele seit Jahren, möglicher Höhepunkt einer Ära, die das Festival aus tiefster Krise zu weltweit anerkannter Strahlkraft zurückgeführt hat, werden ohne ihren Schöpfer abgewickelt. Markus Hinterhäuser ist „ab sofort beurlaubt“. Weshalb? Weil er nicht zugestimmt hat, als das als Kuratorium verkleidete Politbüro seinen Vertrag um vier Jahre brechen wollte. Das Gespräch „der Anwälte“ hat so geendet. Ich hoffe, die Politiker müssen den Intendanten jetzt mit Geld zuschütten, um sich anschließend vor dem Rechnungshof zu verantworten.

Ich will nicht so weit gehen, Künstler aufzufordern, sich solidarisch aus ihren Verträgen zu verabschieden. Dazu ist das Programm zu reich, ein zu leuchtendes Monument einer wahren Ära, die stärker war als die Pandemie und der epidemische Cancel-Kretinismus. Aber künftig wird sich wohl mancher überlegen, wie er seine wohlverdiente Sommerunruhe investieren will.

Den Tiefstand der österreichischen Kulturpolitik habe ich an dieser Stelle zuletzt öfter konstatiert. Landeshauptfrau Edtstadler (ÖVP) harmoniert da perfekt mit dem Bürgermeister Auinger. Der feinsinnige Sozialdemokrat ließ einigen der bedeutendsten Künstler unserer Zeit, die sich für Hinterhäuser verwendet haben, ausrichten: „Netter Versuch.“ Und dem Kunstvizekanzler ist seine desinteressierte Ahnungslosigkeit in einer einzigen, beschämenden Wortblase entwichen. Dieses gesundheitsgefährdende Konglomerat aus Rückständen der Ära Kurz und wildgewordener Arbeiterunbildungsbewegung zöge besser die Konsequenzen, die es Hinterhäuser, den Festspielen und beider Publikum zumutet.

Auszug aus „News“
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Im NEST der Staatsoper: Im NEST der Staatsoper: „Mein erster Nussknacker“                    (25.3.2026)

Kinder, ein Zuschauerrraum voller Kinder. Geordnete Schulklassen. Im NEST, der Dependance der Staatsoper für junge Menschen, steht über dieser Vorstellung am Vormittag: „Mein erster Nussknacker“. Geeignet ab sechs Jahren ist ebenfalls zu lesen. Es rumort rundum herum, gedämpfter Lärm und die Stimmung ist gespannt und durchaus in Ordnung. Und gut hört sich der kräftige Schlussbeifall an. Tschaikowskis tolle Musik zu seinem „Nussknacker“-Ballett ist auch das Beste, was den Kleinen und Größeren, welche hier in die klassische Tanzkunst eingeführt werden sollen, geboten werden kann.

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Eno Peci. Foto: Ashley Taylor/Staatsballett

Die Eleven der Ballettakademie der Bundestheater sind angetreten, um dieses phantasievolle Spiel rund um den romantischen „Nussknacker“ so ähnlich wie es sein soll, doch ganz, ganz kindergerecht auf kleiner Bühne ein erstes Mal näher zu bringen. Die Erzählung nun: Heutig, vor einem Nuss- und Schokoladengenschäft lenkt dessen dominanter Chef die mit kleinen Nüssen und auch einer Großen bedachten wechselnden Kinderscharen. Verführerisch erklingen dazu die Blumenwalzer- oder Kosakentanz-Melodien aus den Lautsprechern. Und getanzt wird echt gut von der voll mitgestaltenden Ballett-Jungschar. Eno Peci, gestandener Charakter- und Solotänzer des Opernballetts, hat das so gelenkige Aufgebot mit einer intensiv durchgezogenen Choreographie zu einer echt richtigen Leistung geführt. Mit seiner zeitgemäßen Tanzsprache auf Tempo, auf Abwechslung, auf Harmonie in den wirbeligen Gruppentänzen bedacht. Viel Brio, nicht so viel Poesie. Ja, nochmals, das so voll ambitionierte Mitgehen der Jungtänzer hat Vergnügen bereitet.

Meinhard Rüdenauer

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Ultimatives Unglück (eine der letzten Premieren in der Wiener Kammeroper)

Kindermordendes Monster oder feministische Ikone? Schon immer diente Medea als Projektionsfläche divergenter Positionen. An der Kammeroper deutet man die Tragödie nun substanziell neu. Eine der letzten Premieren am Haus.

Ultimatives Unglück – Bühne

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Jubiläumstournee „50 Jahre Circus-Theater Roncalli“ in Köln

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

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Die Litfaßsäule am Eingang der Ausstellung. Foto: Andrea Matzker

Vom 24. März bis zum 13. April 2026 ist während der Öffnungszeiten der Kreissparkasse in deren Kassenhalle am Kölner Neumarkt eine zauberhafte, informative und übersichtliche Ausstellung zum 50. Jubiläum des Circus-Theaters Roncalli zu sehen. Sie zeigt die Liebe zur Nostalgie und den Mut zur Innovation des Unternehmens. Zur Eröffnung der Ausstellung kam der Wiener Zirkusdirektor Bernhard Paul mit seiner Bilderbuch-Familie und erzählte angeregt über den Werdegang seines Unternehmens.

Eine historische Litfaßsäule und zwei über 80 Jahre alte, handbemalte Holzpferde begrüßen die Besucher der Ausstellung. Ein einladender Weg führt durch die bewegte Geschichte des Circus-Theaters anhand von Originalrequisiten, Kostümen, Modellen und umfangreichem Archivmaterial. Ein nostalgischer Balkonwagen aus der Sammlung Bernhard Pauls sowie Büsten der Clown-Legenden Enrico Rastelli, Charlie Rivel und Grock ergänzen die Ausstellung.

Die typische Roncalli-Atmosphäre setzt sich zusammen aus 80 historischen Wagen, nostalgischen Foodtrucks und 150 Mitarbeitern, bestehend aus Artisten, Musikern und Künstlern. 1316 Personen passen in das Zelt. Seit 2018 ist das Circus-Theater Roncalli tierfrei und hat sich darüber hinaus von Plastikverpackungen und Plastikbesteck verabschiedet. Über 10.000 aufwendig konstruierte LED-Glühbirnen und Messinglampen tauchen die gesamte Roncalli-Stadt in romantisches Licht. Der Circus reist, Natur und Energie schonend, auf Schienen.

Das Kölner Programm zum 50. Jubiläum bietet gleich einen gesamten Terminkalender. Die Aufbauarbeiten am Neumarkt beginnen ab dem 2. April. Am 10. April ist die feierliche Premiere, und die Aufführungen laufen bis zum 25. Mai. Der 18. Mai, der veritable Tag des 50. Jubiläums mit dem ersten Auftritt auf der Hofgartenwiese in Bonn am 18. Mai 1976, ist eigentlich ein spielfreier Montag. Aber Bernhard Paul würde gerne ein besonderes Fest mit alten Weggefährten, wie zum Beispiel Emil Steinberger und den Ur-Höhnern, an diesem Tag gestalten.

Doch nicht genug damit: Am 20. April wird eine Roncalli-Briefmarke zum Jubiläum veröffentlicht, und Bernhard Paul hat sich eine große Glocke gießen lassen, die voraussichtlich Mitte Mai fertiggestellt sein wird und dann jede Aufführung einläuten kann. Neben seinen diversen Weihnachtsmärkten, die er schon immer gerne auch in Köln ausrichten wollte, hegt er nach wie vor den Traum vom eigenen Museum in Köln.

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Eliana, Bernhard, Lili, Vivian, Adrian Paul. Foto: Andrea Matzker

Bernhard Paul über das Programm: „Es wird keine Best-of-Show. Es wird eine Oper fürs Auge und eine Collage von Emotionen und optischen Eindrücken. Wir haben uns mit allem gesteigert und ich bin jeden Tag wieder völlig neu überrascht. Im kommenden Jahr werde ich 80 Jahre alt und bin begeisterter als jemals zuvor.“ Über 45 Millionen Zuschauer waren seit 1976 seine Gäste. Tochter Lili Paul-Roncalli ist auch dieses Mal wieder dabei und widmet mit einer virtuosen Verbindung von Tanz und Kontorsion eine ganz spezielle Hommage an die artistischen Anfänge ihres Vaters.

Die Ausstellungseröffnung und gleichzeitige Vorstellung des Festprogramms wurde mit einem wahren Kunstwerk eingeleitet, das sich am Ende sogar überraschenderweise auch noch als essbar entpuppte. Eine spektakuläre Miniaturnachbildung des Circus-Zeltes samt Heißluftballon zierte den Tisch der Pressekonferenz neben der Familie Paul-Roncalli. Erst als nach der Programmvorstellung kleine Teller und Gäbelchen gereicht wurden, begriff man, dass das Modell essbar sei.

Eine ganze Woche lang hatte die Konditormeisterin Sandra Wörder mit ihrem Team von dem berühmten Kölner Café Wahlen daran gearbeitet. Zunächst mussten die Zuckerblumen gebildet werden, da sie ja trocknen sollten, um am Ende zu einer krokanten Delikatesse werden zu können. Das untere Zelt war gefüllt mit französischer Nougat-Buttercreme, und das obere Zelt mit der gleichen Basis aber zusätzlich abgebundenen Sauerkirschen, da es ja nicht so viel an Gewicht aushalten musste wie das untere Zelt. Als es dann zum kunstvollen Fondant kam, machte sich das Team besonders viel Mühe, den genauen Farbton von Weiß zu treffen, der in dem Roncalli-Emblem und dem Heißluftballon zu finden ist. Oft sind solch herrliche Torten ja nicht unbedingt so köstlich, aber diese war es und machte Lust auf mehr, ebenso wie die gesamte Veranstaltung!

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Anschnitt der Jubiläumstorte. Foto: Andrea Matzker

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Die Jubilämstorte zum Empfang der Roncalli-Familie. Foto: Andrea Matzker

Andrea Matzker/ Dr. Egon Schlesinger

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