Foto: Nathalie Stutzmann, Foto: Stephanie Slama
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 6. FEBRUAR 2026
München
Star-Dirigentin Nathalie Stutzmann: Wie halten Sie es mit der Macht, Frau Stutzmann? (Bezahlartikel)
2023 gab die Französin Nathalie Stutzmann mit „Tannhäuser“ ihr umjubeltes Debüt in Bayreuth, nun dirigiert sie mit Gounods „Faust“ erstmals an der Bayerischen Staatsoper.
SueddeutscheZeitung.de
Lübeck
Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ in Lübeck in einer Kurzfassung (Bezahlartikel)
Es muss sein: Spätestens alle zehn bis zwölf Jahre benötigt ein Stadttheater ein Werk von Jacques Offenbach im Programm, besonders beliebt dafür „Orpheus in der Unterwelt“, wo ein paar Tänzerinnen beim Cancan die Beine grandios weit hochschwingen. Ein „Produktbeschreiber“ für die 1971 entstandene „Historische Studioproduktion der Hamburger Staatsoper“ fand für die Reise des antiken Sängers ins unterweltliche Jenseits diese unwiderstehliche Bewertung: „‚Orpheus in der Unterwelt‘ ist der Quantensprung in Offenbachs Operetten-Parcours.“
NeueMusikzeitung/nmz.de
Wien
Ioan Holender:„Ich wurde nie wieder zum Opernball eingeladen!“
Ein Video
https://www.krone.at/4033674
Wien
Theater an der Wien: Ein Duett zum Dahinschmelzen! (Bezahlartikel)
Countertenor Jakub Józef Orliński versetzte das Publikum auch als Titelheld von Händels „Giulio Cesare“ am Naschmarkt in Ekstase. Aber ist er wirklich so gut wie sein Ruf – oder wie die großartige Sabine Devieilhe?
https://www.diepresse.com/20551647/theater-an-der-wien-ein-duett-zum-dahinschmelzen
Salzburg
O Fortuna, Latein gelernt!
Ein Abend, wie er nicht unterschiedlicher, kontrastreicher sein könnte. Den Vorhang dazu öffnet nämlich Estlands Altmeister des klingenden Minimalismus, Arvo Pärt, mit seinen vor fast einem halben Jahrhundert entstandenen, kaum zehnminütigen Fratres. Aber dann: Carl Orffs Carmina Burana.
DrehpunktKultur.at.latein.gelernt
Baden
Musikalische Familienaufstellung in Baden
Lukas Perman steht ab Freitag, 6. Februar, als Kapitän Georg von Trapp in dem Musical „The Sound of Music“ auf der Bühne des Stadttheaters Baden – erstmals zusammen mit seinen beiden Töchtern Liv und Ivy. Wir baten den 45-jährigen vierfachen Familienvater, der mit Sängerin Marjan Shaki verheiratet ist, zum Interview.
https://www.krone.at/4035662
Hamburg
Apokalypse mit Schlagsahne
Olga Neuwirths Satire „Monster’s Paradise“ an der Staatsoper Hamburg dreht sich um Totalitarismus à la Donald Trump.
https://www.rondomagazin.de/rondolive/opernkritik-apokalypse-mit-schlagsahne-4680
Bremen
Pure Emotionen aus Russland – Alexander Krichel wieder einmal mit Rachmaninow unterwegs
Pure Emotion rein, pure Emotion wieder raus: zu einer einzigartigen Gefühlsreise führen seit viele Jahren die Rachmaninow-Interpretationen des 1989 geborenen Pianisten Alexander Krichel.
NeueMusikzeitung/nmz.de.rachmaninow
Feuilleton
Christoph Hein im Gespräch: „Musik ist die Unendlichkeit meines Lebens“ (Bezahlartikel)
„Musik ist die Unendlichkeit meines Lebens“
FrankfurterAllgemeine.net.feuilleton
Die schönsten Opernhäuser: Die Mailänder Scala
Die Mailänder Scala ist mehr als ein Opernhaus: ein Ort maximaler Erwartungen, kompromissloser Hörkultur und großer Emotionen. Wer hier besteht, gehört zur Operngeschichte. Das weiß auch Startenor Jonas Kaufmann – der nach einem Patzer frenetisch gefeiert wurde.
BR.Klassik.de.aktuell
Jubiläum
Friedrich Cerha war tonangebend – jetzt auch im Briefverkehr
Komponist Friedrich Cerha hätte dieser Tage seinen 100. Geburtstag gefeiert. Gewürdigt wird dies unter anderem mit einer Uraufführung – und einer Sonderbriefmarke https://DerStandard,at.story.friedrich.cerha
Paris
Über die Zeiten gültiges Sinnbild für eine größere Hoffnung Bezahlartikel
Dirigentin Laurence Equilbey und Regisseur David Bobée setzten in Paris spektakulär „Ein deutsches Requiem“ in Szene
Kurier.at.requiem
Wien
Von wegen Touristenfallenkonzert! Eine überraschende Stichprobe im Wiener Musikverein Bezahlartikel
Die Bühne des Goldenen Saals kann jeder (teuer) buchen, deswegen verirren sich in manche Konzerte nur Touristen und Konzertnovizen. Doch ein Orchester aus einem Nachbarland erstaunt.
DiePresse.com.touristenfalle
Links zu englischsprachigen Artikeln
Arte.TV to Present Teatro San Carlo’s ‘La Gioconda’ with Anna Netrebko, Jonas Kaufmann & Ludovic Tézier
Arte.TV is set to present Ponchielli’s “La Gioconda” from the Teatro San Carlo. The historical production by Romain Gilbert was recorded in 2024 and features three of operas biggest stars, Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, and Ludovic Tézier. The cast also includes Eve-Maud Hubeaux, Alexander Köpeczi, and Kseniia Nikolaieva. Pinchas Steinberg conducted the production. When the production premiered OperaWire wrote, “Anna Netrebko & Ludovic Tézier Lead a Solid Performance of Ponchielli’s Rarely Performed Work.”
ArteTVpresent.la.gioconda
Baden bei Wien
Review: MATILDA at Buehne Baden
A non-replica West End hit production that delights on every level
broadwayworld.com.baden
Freiburg
Freiburg Theater 2025 – 26 Review: Doctor Atomic
Friederike Scheunchen’s Powerful Musical Direction Makes A Compelling Case for Adams’ Masterpiece
https://operawire.com/freiburg-theater-2025-26-review-doctor-atomic/
Venedig
Past is prologue
Simon Boccanegra has never felt as foreboding or prophetic as it did at a recent performance at La Fenice.
https://parterre.com/2026/02/04/past-is-prologue/
Neapel
Arte.TV to Present Teatro San Carlo’s ‘La Gioconda’ with Anna Netrebko, Jonas Kaufmann & Ludovic Tézier
The recording, which was made by Unitel Classica, will be available to stream on Feb. 21, 2026 and broadcast live on TV on Feb. 28, 2026.
operawire.com.napoli
Straßburg
The Banality of Evil Is Transcended by Silvery Glitz in Das Wunder Der Heliane for Strasbourg
operatoday.com.banality.straßburg
Paris
Christophe Rousset completes his Lully opera cycle in refined form with Cadmus et Hermione
operatoday.com.chistophe-rousset
London
Is Jonas Kaufmann an Artist or an Economist?
Andrew Mellor argues that the tenor’s implication that working for Covent Garden’s top fees is ‘impossible’ undermines his self-proclaimed ideology of artistry
classical.music.uk.kaufmann
Petrenko’s searing Shostakovich overshadows Grosvenor’s elegant Beethoven
bachtrack.com.de.review
Washington
Yo-Yo Ma offers Bach, hope and community warmth in the bleak midwinter
washington.classical.review
Sydney
Opera Australia Announces 70th Anniversary Gala
https://operawire.com/opera-australia-announces-70th-anniversary-gala/
Recordings
Editor’s Choice: February 2026: The best new classical recordings Featuring
Cantatas by JL Bach, Mahler’s Ninth Symphony, Elgar’s choral music, and much more
gramophone.co.uk
Sprechtheater
Wien
„Es braucht uns alle“: Ebru Tartıcı Borchers über „Lysistrata“
Ebru Tartıcı Borchers inszeniert „Lysistrata“. Mit Mavie Hörbiger in der Titelrolle. Warum das Stück, in dem sich Frauen aus Sparta und Athen ihren Männern verweigern, um einen schon lange andauernden Krieg zu beenden, kein pazifistischer Text ist?
buehne.magazin.lysistrata
Medien
Message, Macht, Medien
Ex-ORF-Chefredakteur: „Journalisten sind Gfraster“
„Message, Macht, Medien“ trifft auf ORF: Diesmal geht es um die verborgenen Spielregeln zwischen Medien, Politik und PR. Zu Gast: Chefreporter und Ex-Chefredakteur des öffentlichen Rundfunks Fritz Dittelbacher. In der Folge „Off the records, on the records“ spricht er über die Grundvoraussetzungen für seriösen Journalismus und warum Kollegen nicht alles in sozialen Medien posten sollten.
https://www.krone.at/4034579
Wien
Unerlaubt: ÖVP-Direktor lud Kreml-Medien in Schule
Die dafür nötige Freigabe durch die Bildungsdirektion hat es nicht gegeben. Christian Klar ist in der Bildungsdebatte kein Unbekannter: Er ist ÖVP-Politiker, Schuldirektor in Floridsdorf und regelmäßig Gast in Medien – vor allem, wenn es um den Islam im Allgemeinen und die Kopftuchdebatte im Speziellen geht.
Kurier.at.chronik
Gesundheit
Jeden Tag einen Apfel essen: Das sind die Folgen
Wer kennt es nicht – das Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away!“ Doch was ist tatsächlich dran an dieser Ernährungsweisheit? Das allseits bekannte englische Sprichwort tauchte erstmals 1866 etwas abgewandelt in einer walisischen Zeitschrift auf. Es suggeriert, dass du gesund bleibst und keinen ärztlichen Beistand brauchst, solange du täglich einen Apfel isst. Kein Wunder, schließlich sind Äpfel gesund, regional und vielseitig. Doch was passiert tatsächlich, wenn man sich an die englische Weisheit hält?
utopia-gesundheitstipps
Politik
USA
Was hat Amerika so tief gespalten? Es liegt an den Linken
Eine neue Studie zeigt: Die konservativen Amerikaner haben ihre Einstellungen seit 1988 kaum verändert, aber die Progressiven sind stark nach links gerückt. Im Rest der Welt ist keine echte Polarisierung zu beobachten.
DiePresse.com.spaltung
Österreich/ Krone“-Kommentar
Wer die Tür zur Volksbefragung einmal öffnet …
Reicht man ihnen den kleinen Finger – dann nehmen sie gleich die ganze Hand. Wen wundert’s, dass am kleinen Volksbefragungs-Finger, den ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker in der Vorwoche urplötzlich ausgestreckt hat, indem er einen Wähler-Entscheid zur Wehrdienstverlängerung ankündigte, umgehend von vielen Seiten begierig gerissen wird. Die FPÖ fordert grundsätzlich immer schon mehr direkte Demokratie. Immer schon? Nein, ging es, wie einst unter Türkis-Blau, um Rauchverbote in der Gastronomie, wehrte sich der rauchende damalige Parteichef und Vizekanzler Strache vehement gegen eine Volksentscheidung.
https://www.krone.at/4037327
Österreich
Mehrwertsteuersenkung: Bleibt wirklich mehr im Börserl?
Die hohe Inflation macht österreichischen Haushalten weiterhin zu schaffen. Neben der Mietpreisbremse und der Senkung der Elektrizitätsabgabe hat sich die Regierung auf eine weitere Maßnahme geeinigt, um die Geldbörsen der Bevölkerung zu schonen: Die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel wird von bisher zehn Prozent auf künftig 4,9 Prozent gesenkt.Gelten wird die Neuerung ab Juli, für das Paket sind 400 Millionen Euro reserviert. Bis Ende 2026 sollen laut Regierung alle preisdämpfenden Maßnahmen die Österreicherinnen und Österreicher um rund 1,4 Milliarden Euro entlasten. Wie viel Geld spart sich ein Haushalt durch die Steuersenkung konkret und welche Lebensmittel sind von dem Paket betroffen? Fragen und Antworten rund um die Maßnahme
News.at.bleibt.mehr.im.boerserl
Peter Filzmaier: „Alle Olympischen Spiele sind politisch heikel“
Peter Filzmaier ist nicht nur Politik-, sondern auch Sportexperte. In seinem Buch „Olympia“ beschreibt er das enge Verhältnis zwischen seinen Fachgebieten. Über ICE in Italien, die Doppelmoral des Olympischen Komitees und warum er für den Sport nicht mehr in die USA fliegt.
DiePresse.com.filzmaier
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Unter’m Strich
Ermittlungen gegen Benko! Nun droht Anklage in Italien
Überraschende Wende für René Benko: Ein Gericht in Trient zwingt die italienische Staatsanwaltschaft, Anklage gegen den Signa-Gründer zu erheben. Ein Gerichtsbeschluss bringt René Benko erneut in Bedrängnis. Der Signa-Gründer muss sich in Italien auf eine Anklage einstellen: Ein Gericht in Trient hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag verpflichtet, Anklage gegen ihn zu erheben.
Heute.at.benko
Ungarn
Schwere Gewalt – Queere Maja T. muss 8 Jahre in Haft
Die deutsche Aktivistin Maja T. wurde in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt. Der Prozess sorgte für heftige Kritik und politische Debatten. Im Prozess rund um den Angriff auf Rechtsextreme in Ungarn ist die deutsche Aktivistin Maja T. zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht in Budapest sprach die 25-Jährige am Mittwoch schuldig, gemeinsam mit weiteren Linksextremen die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches im Februar 2023 attackiert zu haben. Unterstützer von Maja T. und Vertreter der Linken sowie der SPD bezeichneten das Verfahren als politischen „Schauprozess“. Von Anfang an war der Prozess umstritten.
Heute.at.ungarn
Olympische Winterspiele/Lombardei
„Verhalten entsetzlich“: Kritik an Olympia-Queen/ „Wie eine Diva“
Aufregung um Olympia-Queen Jutta Leerdam! Die niederländische Eisschnellläuferin reiste, anders als das restliche Oranje-Team, im Privatjet in die Lombardei. Das sorgte für jede Menge Kritik. Wie schon vor vier Jahren in Peking ist Leerdam eines der Gesichter dieser Winterspiele. Zur Eröffnung am Freitag (20 Uhr) reiste die 27-Jährige allerdings nicht mit dem restlichen Oranje-Team an. Stattdessen ging es im Privatjet in die Lombardei – liebevoll dekoriert, inklusive Törtchen mit der Aufschrift „Viel Erfolg, Jutta“.
https://www.krone.at/4036669
Wien
Ärger im Wiener Volksgarten: Kickl-Taferl nach Dauer-Diebstählen jetzt auf Baum
Ein Widmungsschild für Herbert Kickl sorgt im Wiener Volksgarten für ein kurioses Katz-und-Maus-Spiel: nun hängt es hoch oben auf einem Baum. Eine Parkbank-Patenschaft um 380 Euro sorgt im Wiener Volksgarten gerade für Aufsehen. Ein Anhänger von FPÖ-Chef Herbert Kickl übernahm die Patenschaft bei den Österreichischen Bundesgärten und widmete das Taferl dem FPÖ-Parteichef. Kickl selbst ist daran nicht beteiligt, der Gönner stammt aus seinem Umfeld.
Heute.at.kickl.tafell
Darf ich während der Arbeit Olympia schauen?
Was ist während der kommenden Olympischen Winterspiele in Italien erlaubt – und was nicht? Die Arbeiterkammer empfiehlt grundsätzlich, dies vorher mit dem Arbeitgeber abzuklären. Unerlaubtes Fernsehen oder Alkoholkonsum könnten jedenfalls bis zur Entlassung führen.
oe24.at.olympia
INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. FEBRUAR 2026)
INFOS DES TAGES (FREITAG, 6. FEBRUAR 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Bayerische Staatsoper: Premierengespräch und Livestream zu „FAUST“, „JUST LISTEN“: CLOSE-UP und Trailer

„FAUST“: PREMIERENGESPRÄCH UND LIVESTREAM
Mit Charles Gounods Faust feiert am 8. Februar 2026 die dritte Neuproduktion der Spielzeit 2025/26 Premiere im Nationaltheater. In der Inszenierung von Lotte de Beer und unter der Musikalischen Leitung von Nathalie Stutzmann, die ihr Hausdebüt am Pult des Bayerischen Staatsorchesters gibt, entfaltet sich ein zeitloses Werk über Moral, Verantwortung und den Konflikt zwischen Gut und Böse.
Der alternde Gelehrte Faust schließt in seiner existenziellen Verzweiflung einen Pakt mit dem Teufel: Méphistophélès verspricht ihm ewige Jugend und Liebe im Tausch gegen seine Seele. Faust verliebt sich in die junge Marguerite, verlässt sie jedoch bald. In ihrer Verzweiflung tötet sie das gemeinsame Kind, verfällt dem Wahnsinn, und geht dennoch als moralisch Überlegene aus der Begegnung mit Faust hervor.
Zur Vorbereitung und Einstimmung auf die Premiere von Charles Gounods Faust wird ab Freitag, 6. Februar 2026, ein Premierengespräch auf Staatsoper.tv veröffentlicht. Im Gespräch mit Sylvia Schreiber geben Nathalie Stutzmann (Musikalische Leitung), Jonathan Tetelman (Le docteur Faust) und Olga Kulchynska (Marguerite) Einblicke in die aktuelle Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper.
Arte concert zeigt die Premiere am 8. Februar 2026 in Kooperation mit BR Klassik und Staatsoper.tv.
„JUST LISTEN“: CLOSE-UP und Trailer
Das gemeinsam mit der Schauburg München entwickelte Musiktheater Just Listen widmet sich mit einer Komposition von Benno Heisel und in der Inszenierung von Katharina Mayrhofer den verschiedenen Spielarten des Zuhörens. Durch binaurale Mikrofone taucht das Publikum in eine 3D-Klanglandschaft ein, die neue Erzählperspektiven eröffnet und hörbar macht. Im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof und im Lehrerzimmer entfaltet sich der Schulalltag für das Publikum, wobei Details hörbar werden, die in der analogen Theatersituation entgehen würden.
In Zusammenarbeit mit der Schauburg München bringen Sänger:innen der Bayerischen Staatsoper, Musiker:innen des Bayerischen Staatsorchesters und Darsteller:innen der Schauburg die Produktion in Turnhallen auf die Bühne. Am 12. Februar 2026 gibt es zudem die Möglichkeit, das ursprünglich für Schüler:innen konzipierte Werk im Rahmen einer öffentlichen Vorstellung zu besuchen. Ab 19.00 Uhr wird Just Listen in der Mittelschule an der Elisabeth-Kohn-Straße 4, 80797 München aufgeführt.
Staatsoper.tv gibt mit dem CLOSE-UP: Just Listen und einem Trailer exklusive Einblicke in die Probenarbeit für dieses außergewöhnliche Projekt und zeigt die besonderen Anforderungen an das Sounddramaturgie-Kollektiv, um die technische Umsetzung binauraler Mikrofone möglich zu machen.
ZUM CLOSE-UP
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BÜHNE BADEN: Heute Premiere „THE SOUND OF MUSIC“
„Besser denk ich voll Hoffnung an morgen…“

Emily Nathan, Erin Marks, Mariella Hofbauer, Maya Hakvoort. Foto: Christian Husar
Eine junge Frau holt mit ihrer herzlichen Art einen verbitterten Witwer wieder zurück ins Leben, ermuntert seine Kinder zur unbändigen Lebensfreude und weckt in ihnen allen die Liebe zur Musik: Die Handlung des Musicals THE SOUND OF MUSIC hat gemeinsam mit den unvergessenen Melodien Weltgeschichte geschrieben. Ab 6. Februar ist das Stück vonRichard Rodgers und Oscar Hammerstein II an der Bühne Baden zu erleben. Die von Presse und Publikum gefeierte Produktion war in der Originalregie von Andreas Gergen und Christian Struppeck bereits am Salzburger Landestheater zu sehen und besticht besonders durch historische Authentizität. Das Publikum erwarten also keineswegs nur grüne Hügel und imposante Berge, sondern auch SA-Uniformen und bedrohliche Bilder der Deutschen Wochenschau.
THE SOUND OF MUSIC bringt ein Wiedersehen mit vielen prominenten Darsteller*innen, zugleich aber auch Musicalstars auf die Bühne des Stadttheaters, die bisher noch nicht in Baden zu sehen waren: Katharina Gorgi ist als Novizin Maria zu erleben, die vom Kloster den Auftrag erhält, sich um die sieben Kinder des Kapitäns Georg von Trapp (Lukas Perman) zu kümmern. Der jungen Frau gelingt es mit ihrer unkonventionellen Art schon nach kurzer Zeit, das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, und auch deren Vater erliegt schon bald Marias Zauber. Doch die junge Liebe wird getrübt von den politischen Ereignissen jener Zeit. Die Familie beschließt, zu fliehen und ein neues Leben in den USA zu beginnen.
Maya Hakvoort gibt die nach Außen hin strenge, in Wahrheit aber verständnisvolle Mutter Oberin, die Maria nicht nur dazu ermuntert, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden, sondern auch der geflohenen Familie Unterschlupf gewährt. Ein Wiedersehen gibt es mit Chris Lohner, die als treue Haushälterin Frau Schmidt den politischen Umbrüchen ablehnend gegenübersteht. Cornelia Mooswalder schlüpft in die Rolle von Marias Nebenbuhlerin Elsa Schrader, und Timotheus Hollweg steht als Rolf Gruber stellvertretend für die vielen, die sich im Zuge des Anschlusses Österreichs ans Deutsche Reich mitreißen ließen und diese Entscheidung letzten Endes mit ihrem Leben bezahlen mussten.
Die sieben Trapp-Kinder werden mit Ausnahme der ältesten Tochter Liesl (Anna Rosa Döller) vom Kinder-Ensemble der Bühne Baden verkörpert. In weiteren Rollen: Mariella Hofbauer, Peter Lesiak, Michael Duregger, Jan-Eike Majert, Beppo Binder u.a.

Katharina Gorgi und Ensemble. Foto: Christian Husar
Andreas Gergen nimmt in seiner Inszenierung bewusst Abstand vom sanften Weichzeichner, der dieses Musical lange Zeit begleitet hat – immerhin spielt die Geschichte der Trapp-Familie, die später als „The Trapp Family Singers“ eine Weltkarriere starten sollte, vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs.
Originalgetreu sind dementsprechend auch Bühnenbild und Kostüme (Ausstattung: Court Watson). Für die Choreografie zeichnet Kim Duddy verantwortlich (Associate Choreographer: Francesc Abós). Die musikalische Leitung dieses symphonischen Werks liegt in den bewährten Händen von Michael Zehetner.
Premiere ist am 6. Februar 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater
Weitere Vortstellungstermine:
7., 11., 12., 21., 27. & 28. Februar 2026
7., 20., 21., 26. & 27. März 2026
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Arte.TV to Present Teatro San Carlo’s ‘La Gioconda’ with Anna Netrebko, Jonas Kaufmann & Ludovic Tézier
Arte.TV is set to present Ponchielli’s “La Gioconda” from the Teatro San Carlo. The historical production by Romain Gilbert was recorded in 2024 and features three of operas biggest stars, Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, and Ludovic Tézier. The cast also includes Eve-Maud Hubeaux, Alexander Köpeczi, and Kseniia Nikolaieva. Pinchas Steinberg conducted the production. When the production premiered OperaWire wrote, “Anna Netrebko & Ludovic Tézier Lead a Solid Performance of Ponchielli’s Rarely Performed Work.”
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Oper Frankfurt: Heute Wiederaufnahme „Madama Butterfly“

Kelsey Lauritano (Suzuki). Anna Princeva (Cio-Cio-San). Foto: Barbara Aumüller
Zweite Wiederaufnahme MADAMA BUTTERFLY
Japanische Tragödie in zwei Akten von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini
Inszenierung: R.B. Schlather
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Silvia Gatto
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Doey Lüthi
Bewegungschoreografie: Sonoko Kamimura
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Konrad Kuhn

Kelsey Lauritano (Suzuki), Benedikt Alt (Kind), Annna Princeva (Cio-Cio-San). Foto: Barbara Aumüller
Cio-Cio-San, genannt Butterfly: Anna Princeva
Leutnant B.F. Pinkerton: Gerard Schneider / Kudaibergen Abildin (8., 14., 20. März 2026)
Konsul Sharpless: Domen Križaj
Suzuki: Kelsey Lauritano / Karolina Makuła (8., 14., 20. März 2026)
Goro, Heiratsvermittler: Peter Marsh u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Peter Marsh (Goro), Anna Princeva (Cio-Cio-San), Domen Krizaj (Sharpless), Taehan Kim (Yamadori). Foto: Barbara Aumüller
Wiederaufnahme: Freitag, 6. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 14. (18 Uhr), 22. Februar (18 Uhr); 8. (18 Uhr), 14., 20. März 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich
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Staatstheater Meiningen: Vor der Premiere „Cardillac“

Paul Hindemiths Oper „Cardillac“ (Premiere FR 13.02.2026, 19.30 Uhr, Großes Haus). Die junge deutsch-italienische Regisseurin Giulia Giammona inszeniert diese Meininger Erstaufführung, die Musikalische Leitung liegt bei GMD Killian Farrell.
Zum Werk
Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“ war 1819 die erste deutschsprachige Kriminalgeschichte. 107 Jahre später macht Paul Hindemith mit „Cardillac“ aus dem Stoff einen Opernkrimi nach dem Geschmack der Zeit: ein rhythmusgetriebener 20er-Jahre-Dreiakter von nicht viel mehr als 90 Minuten. „Cardillac“ wird in der Fassung von 1926 in Meiningen exakt 100 Jahre später erstmalig aufgeführt.
In Paris geht ein Serienmörder um, der seinen Opfern den Schmuck abnimmt, den diese zuvor beim angesehenen Goldschmied Cardillac erstanden haben. Keiner ahnt, dass Cardillac selbst der Täter ist, der sich von seiner Kunst nicht trennen kann. Der Goldschmied ist ein Getriebener, dessen mörderischer Wahn sogar den Liebhaber seiner Tochter trifft.
Nicht nur einen düsteren Krimi, sondern mehr noch ein Künstlerdrama schuf Hindemith, der den Fokus auf die Konflikte zwischen der gesellschaftlichen „Normalität“ und dem Anderssein des Einzelnen lenkt. Musikalisch mischt er nüchtern-sachliche Töne mit neobarocken Fugen- und Passacaglia-Formen in einem Wechselspiel von Bewegung und Statik. Mit melodischen Linien und Polyphonie setzt der Komponist in einer widersprüchlichen Zeit auf Mechanisierung und Versachlichung im bewussten Kontrast zum Pathos des aufkommenden Nationalsozialismus.
Musikalische Leitung: GMD Killian Farrell | Regie: Giulia Giammona | Bühne, Kostüme: Susanne Maier-Staufen | Choreografie: Alessandra Bareggi | Chor: Roman David Rothenaicher | Dramaturgie: Matthias Heilmann
mit: Shin Taniguchi, Lena Kutzner, Roman Payer, Selcuk Hakan Tiraşoğlu, Isaac Lee, Tamta Tarielashvili, Tomasz Wija
Es spielt die: Meininger Hofkapelle
Premiere
FR, 13.02.2026, 19.30 Uhr, Staatstheater Meiningen, Großes Haus
Matinee
SO, 01.02.2026, 11.15 Uhr – Foyer Großes Haus, Eintritt frei
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Neu von Sony-Classical: Nikolaus Harnoncourt – Konzertmitschnitt
Zum 10. Todestag von Nikolaus Harnoncourt erscheint bei Sony Classical am 27. Februar 2026 ein einzigartiger Konzertmitschnitt mit Werken von Felix Mendelssohn, Robert Schumann und – als sensationelle Rarität – Richard Wagner
Es ist nicht mehr häufig der Fall, dass aus dem Nachlass eines bedeutenden Dirigenten bislang unveröffentlichte Aufnahmen auftauchen – gerade bei einem diskographisch gut dokumentierten Künstler wie Nikolaus Harnoncourt. Und so kommt es einer kleinen Sensation gleich, dass mit dem während der Styriarte 1999 entstandenen ORF-Mitschnitt auch drei Werke erscheinen, die bishe nicht in der Diskograpie des österreichischen Dirigenten, dessen Todestag sich am 5. März zum zehnten Mal jährt, zu finden waren: Neben Robert Schumanns rätselhaften „Requiem für Mignon“ sind es Ausschnitte aus den Wagner-Opern „Tristan und Isolde“ und „Tannhäuser“, die Harnoncourt gemeinsam mit der Ouvertüre „Die schöne Melusine“ von Felix Mendelssohn-Bartholy auf das Programm seiner mit „Isoldes Liebestod übertitelten Konzerte gesetzt hatte.

Produkt Nr. 19802969402
Im Handel ab 27.2.2026