DIE MITTWOCH-PRESSE, 11. MÄRZ 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE, 11. MÄRZ 2026

Foto: „La Clemenza di Tito“ Katleho Mokhoabane (c) Marcella Ruiz Cruz

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE, 11. MÄRZ 2026

Wien/ Staatsoper
Rettungsaktion mit Mozart
Hollywood-Schauspieler Timothee Chalamet hat die Gattung Oper in einem öffentlichen Gespräch für irrelevant erklärt und damit vergangene Woche eine Welle der Empörung ausgelöst. Zahlreiche große Opernhäuser reagierten via Instagram und luden den Oscar-Anwärter in ihre ausverkauften Vorstellungen ein. Auch die Wiener Staatsoper machte bei der Aktion mit – und trat am Montagabend mit der Neuinszenierung von Mozarts „La Clemenza di Tito“ den Gegenbeweis an
https://orf.at/stories/3423327/

Staatsopern-Premiere
„La Clemenza“: Mörderischer, römischer Tanzboden
Alles rennt, rettet, flüchtet. Schon in der von Pablo Heras-Casado forsch abgespulten Ouvertüre wird gerauft, gebalgt, gekämpft: konfuse Turn- und Tanzstunden! Regisseur Jan Lauwers, dem die Staatsoper großartige Produktionen wie Monteverdis „Poppea“ verdankt, kann seine Leidenschaft für Tanz und Choreografie in seiner Inszenierung von Mozarts „La Clemenza di Tito“ nicht verleugnen. Die Spannung in den ständig wechselnden, subtilen Intrigenszenen um eine Heirat des Kaisers Tito bleibt aber bei so viel Trubel und Turbulenzen auf der Strecke. Soll Tito Vitellia, Tochter des gestürzten Vorgängers und Ausländerin, oder die beliebte Römerin Servilia zur Frau nehmen? Eine Polit-Katastrophe mit Mord und Revolte bahnt sich an.
https://www.krone.at/4072944

Mozarts „Clemenza“ an der Staatsoper: Das Gschnasfest beim Kaiser Titus
Für Spannung sorgt in Jan Lauwers stilistisch heterogener Neuinszenierung von „La Clemenza di Tito“ nur das hinzugefügte Ballett, worunter die Personenführung leidet. Gesanglich bleibt vieles Mittelmaß.
DiePresse.com

„La clemenza di Tito“ an der Staatsoper: So kann man Mozart nur verfehlen (Bezahlartikel)
Mit dieser Neuproduktion von Mozarts „La clemenza di Tito“ bleibt die Wiener Staatsoper weit unter den Erwartungen. In jeder Hinsicht. Uns erscheinen die Figuren der ‚Clemenza‘ tatsächlich darauf angelegt, die Opera seria ad absurdum zu führen. Nachzügler einer Gattung. Hier sind die Grenzen zwischen dem Erhabenen und dem Lächerlichen beinah verwischt“, liest man in Wolfgang Hildesheimersunterschiedlich rezipiertem Mozart-Buch. Fast scheint es, als habe er die jüngste Produktion dieses Mozarts an der Wiener Staatsopervorausgeahnt. Dabei hatte man sich von ihr einiges erwartet.
DieFurche.at.kritik

Die Premiere von Mozarts „La Clemenza di Tito“ an der Wiener Staatsoper Regisseur Jan Lauwers langweilt mit Tanz- und Rampentheater.
Anlässlich der Krönung von Leopold II. zum König von Böhmen vertonte Mozart Metastasios Stück „La clemenza di Tito“ zur gleichnamigen Oper und brachte diese 1791 in Prag zur Uraufführung. Das Werk drückt die Sehnsucht nach einem milden Herrscher aus und basiert auf der Geschichte des realen römischen Kaisers Titus Flavius Vespasianus (39 – 81 nach Christus). Der kümmerte sich um sein Volk, sorgte für die Opfer, als der Vesuv ausbrach. Den Verschwörern, die ihn vom Thron stürzen wollten, vergab er. Regisseur Jan Lauwers verlegt die Geschichte auf einen schräg angehobenen Parkettboden. Ob man diesen als Tanzboden oder als Belag für einen Turnsaal sehen will, kann jeder für sich entscheiden. Denn geturnt wird in der Inszenierung sehr viel
https://www.news.at/menschen/premiere-mozart-la-clemenza-di-tito-wiener-staatsoper

„Tito“ an der Staatsoper: Ein Kaiserreich erstarrt
Mozarts „Tito“, neu an der Staatsoper: Ein achtbares Ensemble, angeführt von Katleho Mokhoabane, singt gegen die lähmende Wirkung von Jan Lauwers‘ Regie an
https://DerStandard.at.story.lähmende.regie

Schroffe Kanten im Spätwerk Mozarts herausgearbeitet (Bezahlartikel)
Mozarts „La Clemenza di Tito“ ist nicht leicht zum Leben zu erwecken. Der Staatsoper gelang es dank Jan Lauwers und Pablo Heras-Casado.
KleineZeitung.at.schroffe

Staatsopern-„Clemenza“: Um das Offensichtliche herumtanzen
Mozarts letzte Oper „La Clemenza di Tito“ passt letztlich in jede politische Epoche. Roms Kaiser Tito hat hier nach einem Putsch- und Attentatsversuch die Wahl: Vergeltungsschlag oder Milde (Clemenza) walten lassen. Für seine Neuinszenierung, die am Montagabend in der Wiener Staatsoper Premiere feierte, holte sich Regisseur Jan Lauwers einmal mehr Dirigent Pablo Heras-Casado ins Boot. Inszenatorisch lässt er bei seiner Modernisierung die offensichtlichen Ansätze aber aus.
SalzburgerNachrichten.at.clemenza

Amsterdam/Concertgebouw
Riccardo Chailly kehrt nach Amsterdam zurück
Endlich hat es geklappt! Und der Italiener beweist, dass sowohl er als auch das niederländische Orchester ein Händchen für russisches Repertoire haben. Die triumphale Aufführung zweier äußerst selten gespielter Werke Sergei Prokofjews gerät zur veritablen Sternstunde.
Von Dr. Btian Cooper
Klassik-begeistert.de

Berlin/Staatsoper
Sir Simon Rattle huldigt Gustav Mahler und wird Ehrendirigent der Staatskapelle Berlin
In seiner Zeit als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker hat Simon Rattle über die Jahre sämtliche Symphonien Gustav Mahlers aufgeführt, auch danach bilden sie einen Teil seines Repertoires. Im Rahmen des Symphoniekonzertes V der laufenden Saison setzte Rattle die 2., so genannte Auferstehungssymphonie auf das Programm.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Wien/ Musikverein
Faust/Melnikov im Musikverein: Ein Abend zum Verlieben (Bezahlartikel)
Im Brahmssaal des Musikvereins bewies das Duo Isabelle Faust und Alexander Melnikov sein mitreißend musikantisches Talent.
DiePresse.com.faust.melnikov

Berlin
Musik Top, Regie Flop: Rolando Villazón verhunzt Rossinis „Italienerin in Algier“
Schade, dass es schwer möglich war, sich ganz allein auf die Musik zu konzentrieren, weil es in der Szene gar zu albern einherging. Was nützt die musikalische Transparenz in den großen angelegten Ensembleszenen, wenn es dazu auf der Bühne poltert und kracht. Mit einer anderen Regie hätte das ein grandioser Abend werden können. Bei weiten Teilen des Publikums kam die Produktion jedoch gut an.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Berlin
Was ein holdes Weib errungen… Caramba! Ring frei für Rossinis „L’Italiana in Algerian der Deutschen Oper en mexicano(Bezahlartikel)
Könnte Rossinis „Italienerin“ als eine Parodie auf Beethovens „Fidelio“ durchgehen? Frau befreit Mann aus der Knechtung durch finstere Gesellen: „Nie wird es zu hoch besungen, Retterin des Gatten sein.“ Die Frau richtet es so oder so: „La donna la fa.“ Passt. So wie es passte, dass die stürmisch gefeierte Neuinszenierung dieser Oper an der Deutschen Oper Berlin just am 8. März, dem Internationalen Tag der Frau herauskam.
NeueMusikzeitung/nmz.de.mexikano

David gegen Goliath: Rossinis „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper (Bezahlartikel)
Rossinis „L’Italiana in Algeri“ zieht aus politisch korrekten Gründen um in ein Wrestling-Studio. Eine mexikanisierte Inszenierung von Rolando Villazón mit dem denkbar besten Belcanto-Cast.
Tagesspiegel.de.Kultur

München
Pianist Rudolf Buchbinder: „Je älter ich werde, desto nervöser werde ich.“
Seit Jahrzehnten spielt der österreischische Pianist Rudolf Buchbinder Beethovens Klavierkonzerte. Im Konzert ist das Wort Routine für ihn dennoch völlig fehl am Platz. Die Gründe und warum er nicht vom Orchester begleitet werden will, verrät er im Interview. In dieser Woche tritt Buchbinder mit den Münchner Philharmonikern und Beethovens zweitem Klavierkonzert in der Isarphilharmonie auf.
BR-Klassik.de.buchbinder

Frankfurt
Die Dunkle Seite der Erde: Written on Skin an der Oper Frankfurt
Immer wieder werden Stimmen laut, die das Genre Oper als veraltet oder irrelevant bezeichnen, etwas, das keinen Wert hat in der heutigen Zeit. Solchen Zweiflern kann man kein besseres Argument, als die Opern von Martin Crimp (Libretto) und George Benjamin (Musik) entgegensetzen. Seit 2006 haben die beiden an vier Opern zusammengearbeitet und damit ihren Platz im Kanon der Operngeschichte gesichert.
bachtrack.com.de.benjamin.witten

Magdeburg
Für Personen unter 16 Jahren nicht geeignet Bezahlartikel)
Immer bitterböse – und oft ziemlich amüsant: Alfred Schnittkes Oper „Leben mit einem Idioten“ wird in Magdeburg zu einer psychisch-moralischen Herausforderung
FrankfurterAllgemeine.net.feuilleton

Detmold
Ein wenig Menschlichkeit in rauer See – „The Wreckers“ am Landestheater Detmold
Ethel Smyths Oper „The Wreckers“ (dt. „Strandrecht“), uraufgeführt 1906, ist das bekannteste Werk der britischen Komponistin. In den letzten Jahren gab es vereinzelte Inszenierungen dieser Oper auf deutschen Bühnen zu erleben, aber insgesamt ist „The Wreckers“ immer noch ein relativ unbekanntes und selten gespieltes Werk. Zu Unrecht – wie die gestrige Premiere dieses Musikdramas am Landestheater Detmold unter Beweis stellt.
opernmagazin.de.menschlichkeit

Zürich
Oper Zürich: Die Welt ist schlecht, aber es gibt einen Fluchtweg
Mit Anti-Trump-Satire, Barock-Passionen und Weltklassesängern zeigt der Zürcher Opernintendant Matthias Schulz, wie politisch Musiktheater sein kann. ie Oper Zürich zeigt in dieser Saison die Spannbreite, die Musiktheater liefern kann. Die zeitgenössische Oper und die Alte Musik existieren nicht nebeneinander, sondern wirken komplementär. So gelingt dem Intendanten Matthias Schulz ein Programm, das allen Ansprüchen genügt: Weltklasse-Niveau im Musikalischen und Gesellschaftskritik, die ins Mark trifft. In einer Zeit, in der der politische, ökonomische und ökologische Irrsinn keine Grenzen zu kennen scheint, liefert Schulz ein dialektisches Programm wie kaum ein Opernhaus im deutschsprachigen Raum.
BerlinerZeitung.de.Kultur

Basel
Märchenhaft – Konzert des Sinfonieorchester Basel mit Patricia Kopatchinskaja als Solistin
DasOpernmagazin.de.maerchenhaft

Ein wahrer Alleskönner: Michael Spyres über Wien, Tristan und Verdi
Es ist geradezu unmöglich, Michael Spyres in eine Schublade zu stecken. Der amerikanische Tenor singt nicht nur ein Repertoire von Mozart bis Wagner, über Rossini und Donizetti, sondern wechselt als Baritenor mühelos ins Baritonfach. Mit Chanda VanderHart – die zwei langjährigen Freunde haben sich in einer Liedklasse von Carolyn Hague an der heutigen Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien kennengelernt – spricht Spyres über sein bevorstehendes Tristan-Debüt an der Metropolitan Opera, seine Liebe zu Wien und Otto Schenk, und seine Verdi-Ambitionen. Stellt sich nur die Frage, Otello oder Iago? Oder beide?
https://bachtrack.com/de_DE/interview-michael-spyres-wagner-tristan-wien-mearz-2026

Österreich
NÖ-Tonkünstler tauchen in die Welt der Märchen
Die Tonkünstler starten in der Saison 26/27 in das zweite Jahr der Zusammenarbeit mit Chefdirigent Fabien Gabel. Für ihn steht dieses Mal die Welt der Sagen, Märchen und Mythen im Fokus. Auch Ludwig van Beethoven spielt in Gabels zweiter Konzertsaison eine große Rolle. Der Franzose Fabien Gabel hatte im Juni 2025 seinen Vorgänger Yutaka Sado als Chefdirigent abgelöst und seinen Auftakt bei der Sommernachtsgala gegeben – mehr dazu in Europäische Romantik zu Gast in Grafenegg (noe.ORF.at; 20.6.2025). Sado wurde im vergangenen Jahr zum ersten Ehrendirigenten der Tonkünstler ernannt – mehr dazu in Sado ist erster Ehrendirigent der Tonkünstler (noe.ORF.at; 16.6.2025).
https://noe.orf.at/stories/3344530/

Oper „interessiert niemanden“: Wiener Staatsoper reagiert auf Chalamet-Sager
Hollywood-Star Timothée Chalamet sorgt mit einer unbedachten Äußerung für Kritik in der Opern- und Ballett-Szene. Opernhäuser weltweit reagieren darauf. Mit einer Bemerkung über angeblich mangelndes Interesse an Oper und Ballett hat Hollywood-Star Timothée Chalamet (30) für Empörung gesorgt. Chalamet, der für seine Rolle als ehrgeiziger Tischtennisspieler in dem Film „Marty Supreme“ als bester Hauptdarsteller nominiert ist, ließ sich in einer knapp 90-minütigen Gesprächsrunde mit seinem Kollegen Matthew McConaughey (56) unter anderem über die Zukunft der Kinobranche und das Interesse von Zuschauern an Filmen aus. In diesem Zusammenhang sagte Chalamet, dass er nicht in Bereichen wie Ballett oder Oper arbeiten wolle – „Dinge, bei denen man sagt, ‚Hey, erhaltet diese Sache am Leben, obwohl sich niemand mehr dafür interessiert’“. Der Schauspieler fügte schnell hinzu, dass er größten Respekt für die „Ballett- und Opernleute da draußen“ habe und witzelte, dass er in der Zuschauergunst nun wohl abgesackt sei.
Kur.at.chalamet

Frankfurt/ Alte Oper
Farbenrausch und Feuer: Bruce Liu & CBSO entfesseln Tschaikowsky
Am Sonntagabend, 8. März 2026, war die Alte Oper Frankfurt gut gefüllt – und die Vorfreude auf Bruce Liu und das City of Birmingham Symphony Orchestra unter Kazuki Yamada spürbar. Der in Paris geborene, in Kanada aufgewachsene Pianist, der seinen Namen mit einer Martial-Arts-Legende teilt und privat leidenschaftlich Kart fährt, hat in kürzester Zeit eine ganz eigene Welt erobert. In ihm verschmelzen scheinbare Gegensätze: konfuzianische und taoistische Wurzeln mit einer tiefen Verbundenheit zur europäischen Romantik. Zusammen mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Kazuki Yamada zeigte er an diesem Abend, wie französische Anschlagseleganz und russische emotionale Wucht zu einer packenden Einheit werden können.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Is this head kosher?
A captivating Asmik Grigorian leads the Bayerishce Staatsoper‘s revival of its Holocaust-set Salome.
https://parterre.com/2026/03/09/is-this-head-kosher/

Mailand
McVicar’s La Scala Siegfried is so good in parts – Young, Vogt and Volle particularly – but fails in others
seenandheard.international.com.scala.siegfried

Teatro alla Scala 2025-26 Review: Götterdämmerung
https://operawire.com/teatro-alla-scala-2025-26-review-gotterdammerung/

Amsterdam
Defining opera for a modern age: Michel van der Aa’s Theory of Flames in Amsterdam
bachtrack.com.de.amsterdam

Theory of Flames is an opera that asks: how do you love a conspiracy theorist? (Subscription required)
Premiering at Amsterdam’s Opera Forward Festival, Michel van der Aa’s film/opera hybrid is conceptually rich but weakly executed
https://www.ft.com/content/e91687e1-f0cb-487d-a7d0-a1517ff25753

London
Barbara Hannnigan and the LSO
https://operatoday.com/2026/03/barbara-hannnigan-and-the-lso/

New York
The Met’s Tristan First Review is in the Times – The London Times
https://slippedisc.com/2026/03/the-mets-tristan-first-review-is-in-the-times-the-london-times/

Tristan und Isolde review — the Met has a pair who stand with the greats (Subscription required)
Lise Davidsen’s titanic voice is made for Isolde and she blends beautifully with Michael Spyres’s marvellous Tristan in the Metropolitan Opera’s eagerly awaited new production
TheTimes.com.culture.classical

Takács Quartet’s premiere of a new Assad work is a testament to the art of quartet playing
seenandheard.international.com.takacs

Miami
Florida Grand Opera 2025-26 Review: Turandot
Kurzak & Yulan Piao Shine as FGO Celebrates 100th Anniversary of Puccini’s Final Opera
https://operawire.com/florida-grand-opera-2025-26-review-turandot/

West Palm Beach
Nelsons, Vienna Philharmonic focus on the music at rewarding Kravis concert
southflorida.classical.review

Baltimore
This wine tastes funny
Confused dramaturgy dampens an otherwise sparkling night of singing in Opera Baltimore’s Lucrezia Borgia.
https://parterre.com/2026/03/07/this-wine-tastes-funny/

After Leaving the Kennedy Center, an Opera Company Shows Signs of Life (Subscription required) Washington National Opera managed to resume performances within two months of its abrupt departure. But there are still challenges ahead.
TheNewYorkTimes.com

Bogota
Teatro Mayor Julio Mario Santo Domingo 2026 Review: The Flying Dutchman
operawire.com.bogota

Ballet / Dance

Philadelphia Ballet’s The Merry Widow: a Belle Époque dream
bachtack.com.de.philadelphia

Medien

ORF
Weißmann-Rücktritt trifft ORF mitten in der Krise der Öffentlich-Rechtlichen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht in ganz Europa unter Druck. Der Rücktritt Weißmanns liefert potenziell Wasser auf die Mühlen der Kritiker. In der Schweiz wurde am Sonntag über eine Senkung der jährlichen Haushaltsabgabe abgestimmt. Zwar haben sich 62 Prozent gegen eine Reduktion des Beitrags von 335 auf 200 Franken ausgesprochen. Die Initiative, von der rechts-konservativen SVP unterstützt, hat dennoch ihre Spuren hinterlassen und die Schweizerische SRG wird sparen müssen: Der Bundesrat hat bereits eine schrittweise Senkung der Gebühr auf 300 Franken ab 2029 beschlossen. Auch der Leistungsauftrag der SRG soll präzisiert werden – speziell im Online-, Sport- und Unterhaltungsbereich ist mit einer Beschränkung zu rechnen.
Kurier.at.weissmann.ruecktritt

Intrigen & Schlammschlacht im ORF
Im Herbst wird es den ORF in der jetzigen Form nicht mehr geben“, zeichnet ein ORF-Mitarbeiter ein düsteres Bild. „Jetzt werden sämtliche Rechnungen beglichen werden und noch mehrere andere neben Roland Weißmann fallen“, behauptet ein weiterer ORF-Insider.
Oe24.at.shlammschlacht

Rücktritt von Weißmann – jetzt kommt alles ans Licht
Über den Kontakt zwischen der Mitarbeiterin und Weißmann gehen die Darstellungen auseinander. Laut Umfeld der Frau habe es zwar keinen körperlichen Übergriff gegeben, jedoch unangemessene Nachrichten mit sexualisiertem Inhalt in Bild, Ton und Text. Diese seien einseitig gewesen. Von ihr selbst soll lediglich eine kurze Geburtstagsgratulation gekommen sein. Ursprünglich habe man dem Generaldirektor persönlich nicht schaden wollen, sondern eine andere Unternehmenskultur anstoßen. Dass die Vorwürfe kurz vor der Wahl publik wurden, wird damit erklärt, dass die Frau eine zweite Amtszeit und ein mögliches Abhängigkeitsverhältnis gefürchtet habe.
Heute.at.weißmann-ruecktritt

Weißmann ist zurückgetreten. „Gedemütigter – ZIB-Star rechnet mit ORF-Chef ab
ORF-Chef Roland Weißmann ist nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurückgetreten. Für Journalistin Sonja Sagmeister ist es ein „besonderer Tag“. Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Heinz Lederer, erklärte, der Vorwurf verlange eine „rasche und transparente Aufklärung“. Gleichzeitig müsse der Schutz der betroffenen Person „oberstes Ziel“ sein. Lederer und sein Stellvertreter Gregor Schütze bedankten sich in der Aussendung auch bei Weißmann für seine Verdienste und seine rund 30-jährige Tätigkeit im ORF.
Heute.at.sonja.sagmeister

Ex-ORF-Chef Weißmann wirft Stiftungsratschef Lederer „Unwahrheiten“ vor
Konkret steht Aussage gegen Aussage darüber, ob Weißmann nach Vorwürfen sexueller Belästigung – die der Medienmanager bestreitet – freiwillig zurückgetreten ist oder zum Rücktritt gedrängt wurde.
DiePresse.com.lederrergegen weissmann

Politik

Österreich/ Wöginger-Prozess
Kronzeuge Schmid vor Gericht:  „Wöginger sagte, ich soll mich kümmern“
Der Postenschacher-Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte ist am Montag in Linz fortgesetzt worden – mit der Einvernahme von Thomas Schmid. Die Verhandlung war gleich mehrfach unterbrochen worden – aus kuriosen Gründen. krone.at berichtete aus dem Gerichtssaal, unten können Sie den Tag nachlesen.
https://www.krone.at/4070735

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Unter’m Strich

Karin Kneissl: So gut verdient die Ex-Ministerin in Russland
Österreichs ehemalige Außenministerin lebt seit 2023 in St. Petersburg und leitet dort einen Thinktank. 22 Millionen Rubel oder umgerechnet rund 244.000 Euro soll Ex-Außenministerin Karin Kneissl bisher als Leiterin des Thinktanks „G.O.R.K.I“ erhalten haben. Das berichtet das russische Exilmedium Novaya Gazeta Europe in Kooperation mit dem Standard. Die Medien beziehen sich auf ein Leak von Zahlungsdaten des eigens für Kneissl an der Staatlichen Universität St. Petersburg geschaffenen Thinktanks. Es geht demnach um 25 Zahlungen zwischen September 2023 und Juli 2025. Zudem tritt Kneissl im russischen Staatsfernsehen auf. Für sechs Sendungen zwischen August 2024 und September 2025 soll sie rund 2.200 Euro pro Auftritt erhalten haben – also in Summe etwa 13.000 Euro. Es handelt sich um Auftritte auf Russlands größten TV-Sender, Wladimir Putins Propagandakanal Perwy Kanal.
Kurier.at.politik.kneissl 

Schweiz
Schweizer Linienbus in Vollbrand: 6 Menschen tot! Mann zündete sich an“
Ein Linienbus ist am Dienstagabend in der Schweiz in Vollbrand geraten. Die Kantonspolizei Freiburg bestätigte in der Nacht, dass es sechs Tote und fünf Verletzte gab. Laut eines unbestätigten Augenzeugenberichtes soll sich ein Mann im Bus selbst angezündet haben.
https://www.krone.at/4073518

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 11. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 11. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme TRISTAN UND ISOLDE
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Text vom Komponisten nach dem Versroman Tristan (um 1210) von Gottfried von Straßburg

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Isolde,  Tristan und Brangäne. Foto: Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Katharina Thoma
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Irina Bartels
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Mareike Wink

Tristan: Marco Jentzsch
Isolde: Miina-Liisa Värelä
König Marke: Andreas Bauer Kanabas
Brangäne: Claudia Mahnke
Kurwenal: Nicholas Brownlee
Melot: Taehan Kim
Hirte / Ein junger Seemann: Theo Lebow
Steuermann: Pete Thanapat
Herrenchor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Tristan und Isolde gilt als einer der Höhepunkte im Schaffen Richard Wagners (1813–1883) und markiert einen Meilenstein auf dem Weg in die musikalische Moderne. Der Komponist war sich der außergewöhnlichen Herausforderungen seiner anspruchsvollen Handlung in drei Akten bewusst – „Nur mittelmäßige Aufführungen können mich retten“, schrieb Wagner einst an Mathilde Wesendonck. Die Uraufführung am 10. Juni 1865 im Münchner Nationaltheater, veranlasst von König Ludwig II., wurde begeistert aufgenommen. Zum Inhalt: Obwohl Tristan den Verlobten Isoldes im Kampf getötet hat, pflegt die irische Prinzessin den verletzten Ritter gesund, unfähig, ihre Rache zu vollziehen. Später treffen beide auf dem Schiff, das Isolde ihrem neuen Gemahl, Cornwalls König Marke, zuführen soll, erneut aufeinander. Dort lädt Isolde den Brautwerber zum Sühnetrunk, doch ihre Dienerin Brangäne vertauscht den Todes- mit einem Liebestrank, so dass beide in tiefer Leidenschaft zueinander entbrennen. In Cornwall werden sie bei einem nächtlichen Treffen von König Marke ertappt, woraufhin Tristan von einem der Männer Markes schwer verwundet wird.
In seiner Burg Kareol wartet der fiebernde Tristan auf die Geliebte und stirbt noch vor ihrer Ankunft. Isolde sinkt neben seiner Leiche zusammen.

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Tristan und Isolde. Foto: Barbara Aumüller

Der Tenor Marco Jentzsch (Tristan) war in der Spielzeit 2023/24 als Tannhäuser an der Oper Frankfurt zu Gast. Weitere Engagements führen Jentzsch in der aktuellen Spielzeit unter anderem an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Miina-Liisa Värelä singt die Partie der Isolde. Die gebürtige Finnin debütierte im vergangenen Jahr unter Christian Thielemann als Ortrud (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen. Auch in diesem Jahr wird sie als Kundry (Parsifal) in Bayreuth auftreten. Die weiteren Partien sind aus dem Frankfurter Ensemble besetzt: König Marke wird von Andreas Bauer Kanabas gesungen. Der Bass begeisterte in dieser Spielzeit bereits als Pimen in der Premierenserie von Boris Godunow und auch als Adahm in Rudi Stephans selten aufgeführten Werk Die ersten Menschen. Die gefragte Mezzosopranistin Claudia Mahnke ist als Brangäne zu erleben. Neben ihren Partien in Boris Godunow und in Wolfgang Fortners Bluthochzeit an der Oper Frankfurt, gastiert Mahnke in dieser Spielzeit unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Nicholas Brownlee, 2026 auch als Holländer bei den Bayreuther Festspielen zu hören, singt die Partie des Kurwenal. Der Bassbariton gestaltete in dieser Spielzeit u.a. bereits Scarpia in Puccinis Tosca und Captain Balstrode in Peter Grimes von Benjamin Britten. Taehan Kim (Melot)
und Pete Thanapat (Steuermann), beide sind seit dieser Spielzeit Teil des Ensembles der Oper, debütieren in ihren Partien. Theo Lebowals Hirte und Ein junger Seemann komplettiert die Besetzung dieser ersten Wiederaufnahme unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Thomas Guggeis.

Wiederaufnahme: Sonntag, 22. März 2026, um 17 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 28. März; 3., 6. (15.30 Uhr), 11. April 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17 Uhr.
Preise: € 16 bis 132 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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Opernhaus Zürich auf Tournee in Europas Musikmetropolen

Vom 22. März bis 1. April 2026 gehen das Orchester und der Chor der Oper Zürich gemeinsam auf Europa-Tournee. Sieben Spielstätten in Frankreich, Österreich und Deutschland stehen auf dem Programm.
Die erste grosse Gastspielreise seit über zehn Jahren führt die beiden Zürcher Ensembles an renommierte Spielstätten wie die Philharmonie de Paris, die Isarphilharmonie München, das Wiener Konzerthaus, die Philharmonie de Luxembourg, die Elbphilharmonie Hamburg sowie zum «Festival de Paques» in Aix-en-Provence.

Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda interpretieren die Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit den Solistinnen und Solisten Marina Rebeka, Agnieszka Rehlis, Joseph Calleja und David Leigh die «Messa da Requiem» von Giuseppe Verdi – eines der monumentalsten Werke des chorsinfonischen Repertoires.

An der Opéra de Dijon sowie in der Elbphilharmonie Hamburg gestalten das Orchester der Oper Zürich, Gianandrea Noseda und die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann einen weiteren
Konzertabend mit Arien von Giovanni Battista Pergolesi und Wolfgang Amadeus Mozart sowie der Suite aus dem Ballett Romeo und Julia von Sergei Prokofjew.

Während die grossen Ensembles des Hauses mit dieser Tournee ihre internationale Präsenz weiter stärken, steht in Zürich die erste Ausgabe des neuen Festivals für Alte Musik «Zürich Barock» an.
Mit dem hauseigenen Originalklang-Ensemble Orchestra La Sctintilla, renommierten Gastorchestern und herausragenden Solist:innen bietet das Festival ein reiches Programm aus Opern, Konzerten, Kammermusik, Familienkonzerten und Performances. Über zehn Tage hinweg lädt «Zürich Barock» dazu ein, die Klangwelt der Alten Musik in ihrer ganzen stilistischen Bandbreite zu entdecken.

Termine Europa-Tournee
22 März 2026 Philharmonie de Paris
23 März 2026 Philharmonie de Luxembourg
25 März 2026 Isarphilharmonie, München
26 März 2026 Konzerthaus, Wien
28 März 2026 Opera de Dijon, Dijon
29 März 2026 Grand Theatre de Provence, Aix-en-Provence
31 März 2026 Elbphilharmonie, Hamburg
01 April 2026 Elbphilharmonie, Hamburg

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WIEN/ Kinderoper: DIE ODYSSEE DES TELEMACHOS. Oper für junge Menschen von Martin Brandlmayr nach Homer
  Liebe Opernfreunde!

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Copyright: Kinderoper

Die Uraufführung im Oktober 2024 im Dschungel Wien war ein großer Erfolg und wurde von DER STANDARD und DIE PRESSE hochgelobt. Nun kehrt Telemachos auf die Bühne zurück:
DIE ODYSSEE DES TELEMACHOS
Oper für junge Menschen von Martin Brandlmayr nach Homer
Aufführungstermine

Samstag, 14. März 2026, 15:30 Uhr
Sonntag, 15. März 2026, 15:30 Uhr

Aufführungsort
DSCHUNGEL WIEN

Telemachos kennt seinen Vater nur aus Erzählungen seiner Mutter. Aber wer ist dieser Odysseus? Wo ist er? Warum kommt er nicht zurück? Der Sohn begibt sich schließlich auf die Suche nach ihm und begegnet dabei der Sirene, Skylla und Charybdis, Polyphem und anderen seltsamen Wesen.

Eine Oper für junge Menschen über das Heranwachsen, Identität und Selbstbestimmung.

Ihre dramatische Kraft verdanken die 50 Minuten der Musik: Martin Siewert (E-Gitarre, Effektgeräte) und Martin Brandlmayr (Schlagwerk, Komposition) knüpfen einen Klangteppich, der bald Gesänge, bald Sprechtexte begleitet und Stimmungen in den Saal zaubert.
Der Standard

Das sehenswerte Stück behandelt wichtige Themen ohne Plakativität: Mobbing, Arbeitsteilung der Eltern (hier die allein erziehende Penelope, dort der durch die Welt segelnde Odysseus), Selbstfindung. Das junge Ensemble wird dabei von begeistert spielenden Teenies aus dem Chor der BRG Pichelmayergasse ergänzt und sorgt auch mal für herzhafte Lacher.
Die Presse
 Informationen & Karten 
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Barocktage Melk: Kopfüber und Landunter. Barocktage für Kinder

UNERWARTETE GESCHICHTEN AUS DEM MUSIKZIRKUS CANTILLO FÜR KINDER & FAMILIEN

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21. Mai 2026 Melk, Barockkeller

… schwuppsdiwupps – ist die Flötistin plötzlich in luftige Höhen verschwunden und muss an einem Fuß baumelnd zu Ende spielen …

Wenn barocke Klänge auf luftige Artistik und staunende Kinderaugen treffen, dann öffnet der Musikzirkus Cantillo seine Manege. Die vier Mitglieder des Ensembles Cantillo verwandeln den Barockkeller des Stiftes Melk in eine Bühne voller Klangabenteuer, Bewegungskunst und überraschender Momente – ein Erlebnis für die ganze Familie.

Es musizieren auf historischen Instrumenten: Verena Grundner (Blockflöten, Barockoboe, Renaissancegitarre), Patricia Nägele (Blockflöten, Barockoboe), Petra Szovák (Blockflöten, Barockfagott) und Marco Primultini (Cembalo).

Das Ensemble Cantillo, 2023 als Barocktageconsort der Internationalen Barocktage Stift Melk gegründet, vereint vier Musiker:innen, deren künstlerische Wege seit vielen Jahren eng miteinander verbunden sind. Gemeinsam bringen sie die ganze Farbenpracht historischer Instrumente zum Leuchten.

Doch im Musikzirkus Cantillo geht es noch weiter hinaus – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Verena Grundner bringt Erfahrungen aus ihrer Kindheit im Zirkus KAOS, Österreichs erstem Kinder- und Jugendzirkus, ein: Jonglage, Gruppenakrobatik und Luftartistik verschmelzen mit klingender Virtuosität zu einem Gesamtkunstwerk, das den Geist von zeitgenössischem Zirkus atmet.

Zirkuskunst trifft Barockmusik

Das Publikum darf sich auf eine ebenso überraschende wie spannende Mischung aus Musik und Bewegung freuen: Jonglage, Gruppen-Akrobatik und –  als „Melk-Special“ – das Aerial Silk (Vertikaltuch). Der zeitgenössische Zirkus ist „perfekt für den Barocktage-Kontext“, so Verena Grundner, die ihrer Blockflöte sogar in luftiger Höhe hängend virtuose Klänge entlockt. Von Anfang an war es den Internationalen Barocktagen Stift Melk ein großes Anliegen, eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen und ein Programm anzubieten, das sowohl historische als auch moderne Aspekte des Barock miteinbezieht.

Ein Fest für alle Sinne

Der Musikzirkus Cantillo möchte Menschen jeden Alters mit allen Sinnen ansprechen.

An Familienvorstellungen schätzen die Musiker:innen das – im Vergleich zu Konzerten für Erwachsene – freiere Agieren auf der Bühne und die Unvoreingenommenheit der Kinder. Jene kommen mit wenigen Erwartungen und geben direktes Feedback, worauf wiederum das Ensemble sofort reagieren kann. „Wir haben auf der Bühne noch mehr Spaß als sonst und lieben die Interaktion mit dem Publikum“, sind sich die vier einig.

Familien willkommen – Entdecken, Staunen, Mitmachen 

In ungezwungener Atmosphäre können große und kleine Besucher:innen das Stiftsgelände erkunden. Im gemütlichen Barockkeller des Stiftes stehen bequeme Sitzgelegenheiten bereit – ideal für Familien mit Kindern ab 5 Jahren, jüngere sind selbstverständlich ebenfalls willkommen.

Und das Beste: Im Musikzirkus Cantillo ist Mitmachen ausdrücklich erwünscht. Die Kinder werden gebraucht – ohne sie funktioniert die Vorstellung nicht!

INFORMATION & KARTEN
Wachau Kultur Melk GmbH
Jakob Prandtauer-Straße 11
3390 Melk
T +43 (0) 2752 / 540 60
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www.barocktagemelk.at

Öffnungszeiten Kartenbüro:: MO-FR: 09:00 bis 15:00 Uhr
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schoepfblog – Programm der 11. Kalenderwoche vom 09.03.2026 bis zum 13.03.2026

Rückblick auf Sonntag:
Musik: Thomas Nussbaumer über die Premiere des Balletts „Schwanensee“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky am Tiroler Landestheater.

Montag:
Apropos: Wie soll dieses Österreich regiert werden können, wenn es nicht einmal möglich ist, eine Lateinstunde zu kürzen. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Der Tiroler Starautor Norbert Gstrein hat einen neuen Roman vorgelegt. Helmuth Schönauer findet ihn gut.
Umwelt: Überall brennt das Licht. Überall stehen die Leute unter Strom! Ans Sparen denkt niemand. Weder bei sich selbst noch beim Licht. (Urs Heinz Aerni)

Mittwoch:
Zeitgeist: Österreich wird mit dem Segen seines Präsidenten zur feministischen Republik, deren Verfassung lautet: Die Frauen sind arm, die Männer sind böse. (Werner Schandor)

Donnerstag:
Identität: Der Mensch ist, was er isst.  Das ist noch die einfachste Methode, um die Frage zu beantworten: Wer bin ich? (Susanne Weinhöppel)

Freitag:
Wirtschaft: Im Tiroler Paradeunternehmen M-Preis scheint es zu kriseln. Hoffentlich nicht allzu sehr. Denn das könnte bittere Folgen haben. (Alois Schöpf)
Dystopie: Janus Zeitstein über die ICEzeit, in der nicht nur alles erstarrt, sondern auch keine Gesetze mehr gelten.

Samstag:
Bürokratie: Einige Anregungen für den Entbürokratisierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn, wie man es den Kulturschaffenden etwas leichter machen könnte. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Zeitgeist: Endlich darf man das Wort „Tuttle“, sofern man Anhänger des aktuellen Kinos ist, wieder verwenden, ohne dafür gerügt zu werden. (Helmuth Schönauer)

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