DIE MITTWOCH-PRESSE – 18. FEBRUAR 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE – 18. FEBRUAR 2026

Faust, Schlussapplaus © G. Schied

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 18. FEBRUAR 2026

Münchens neuer Staatsopern- „Faust“ – total in Frauen-Hand
Zum zweiten Mal darf Wiens Volksopern-Leiterin Lotte de Beer in der Bayerischen Staatsoper ans Regiepult. Auf ihren preiswürdigen „Il Trittico“-Puccini vor neun Jahren hat man ihr hier den französischen Goethe-Stoff vom senilen Grübler, der sich noch einmal verlieben will und auf der ganzen Linie scheitert, anvertraut: Charles Gounods Sichtweise auf „Faust“, getextet von Jules Barbier und Michel Carré, 1859 in Paris uraufgeführt.
tabularasamagazin.de

München
Gounods Faust in München: Musikalisches Olymp! Gold!
Ein fabelhafter wirkmächtiger Abend. Jubel zur Pause. Jubel fürs Orchester zum Start nach der Pause. Noch viel größerer Jubel am Ende mit Standing Ovations für alle. Voll verdient!
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Festspiele: Das Salzburger Große Affentheater
Landeshauptfrau Edtstadler und Bürgermeister Auinger trampeln als Elefanten durch den Porzellanladen. Es ist nicht zu glauben, aber tatsächlich verhalten sich die Dinge akkurat so, wie sie von zwei seriösen Journalistinnen berichtet werden: „Der Aufsichtsrat der Salzburger Festspiele ist verärgert. Das Kuratorium hat aus diesem Grund kurzerhand eine Krisensitzung einberufen“
DiePresse.com

Wien
Himmlischer Schumann, teuflisch gute Kreutzer-Sonate (Bezahlartikel)
Es hätte auch nur ein Nostalgiekonzert werden/verkommen können, mit Martha Argerich und Mischa Maisky im Musikverein. Es wurde zur Sternstunde.
DiePresse.com

Gelungenes Experiment: Die Symphoniker können auch K-Pop!
Das Stadtorchester spielte unter Dirigentin Yuwon Kim ein gewagtes Programm mit lauten Pop-Bearbeitungen aus Korea und lockte so ein neues, junges Publikum ins Konzerthaus.
DiePresse.com

Linz
Nicholas Ofczarek: Vollbad in Sprache und Musik
Nicholas Ofczarek und die Musicbanda Franui überwältigten am Samstag im bummvollen Linzer Musiktheater mit Thomas Bernhards Skandalroman „Holzfällen“.
krone.at

Berlin/Konzerthaus
Konzerthaus Berlin: Jetzt ist mal genug mit „Krise“! (Bezahlartikel)
Das Konzerthaus Berlin trotzt der Untergangsstimmung und feiert mit einem eigenen Festival das Anfangen.
FrankfurterAllgemeine.net

Karlsruhe
„Dialogues des Carmélites“ in Karlsruhe – Vor der Hinrichtung (Bezahlartikel)
Francis Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“, kompromisslos am Staatstheater Karlsruhe.
FrankfurterRundschau.de

Stuttgart
Aller Anfang ist schwer, das Ende auch.
An der Staatsoper Stuttgart sorgt Elisabeth Stöppler mit Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ für Perspektivwechsel. Aus einer Oper über Kunst, Regeln und Erneuerung wird ein Abend, der weibliche Selbstbehauptung sichtbar macht und zugleich zeigt, wie nahe künstlerische Verführung und politischer Abgrund beieinanderliegen.
DieDeutscheBuehne.de

Zürich
Das Grauen lauert in der Shopping-Hölle: «Cardillac» am Opernhaus Zürich (Bezahlartikel)
Paul Hindemiths Oper erzählt die Geschichte eines Künstlers, der zum Serienmörder wird. In Zürich rücken Fabio Luisi und Kornél Mundruczó diesen Krimi bedrängend nah ans Publikum heran.
NeueZuercherZeitung.ch

Budapest
Liebe im Jenseits: Zum 100. Geburtstag des Komponisten György Kurtág
Der Ungar gilt als der wichtigste lebende Komponist der Welt. Zu seinem Jubeltag wird in Budapest „Die Stechardin“, eine neue Oper nach einem Libretto von Christoph Hein uraufgeführt.
Tagesspiegel.de

Wirtschaft
Wachsender Missmut bei Musikern über Tantiemen-Berechnung der AKM
Musikschaffende stellen das Abrechnungsmodell der Verwertungsgesellschaft infrage. Auch für Veranstalter bleibt die fehlende Transparenz ein Thema
DerStandard.at

Essen
Gagen für Opernsänger – Tenor enthüllt: „Kaum einer sagt die Wahrheit“ (Bezahlartikel)
Essen. Mit dem hohen C zum Millionär? Im Gegenteil, viele Opernsänger seien nicht gut bezahlt, verrät der Tenor Torsten Kerl im Interview.
waz.de

Graz
Oper Graz : Arm, das heißt geworfen sein
(Bezahlartikel)
Alban Bergs „Wozzeck“ wird an der Oper Graz durch die Regie von Evgeny Titov und dem Dirigenten Vassilis Christopoulos zu einem Glanzstück.
FrankfurterAllgemeine.net

CD-Besprechung
Herbert Blomstedt widmet sich dem vernachlässigten Werk Carl Nielsens
Der dänische Komponist Carl Nielsen, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, begann seine Laufbahn als Geiger und Dirigent, konnte aber schon in jungen Jahren erste Erfolge als Komponist feiern. Am Ende seines Lebens hinterließ er ein reichhaltiges und umfangreiches Oeuvre. Nielsen war und ist der bedeutendste Komponist seiner Heimat, seine Oper „Maskerade“ gilt als heimliche „Nationaloper“ Dänemarks. Sein Werk, das verschiedene Gattungen umfasst, wird hierzulande vergleichsweise selten aufgeführt, was aufgrund seiner Qualität schwer verständlich ist. Der Dirigent Herbert Blomstedt, der sich stark für skandinavische Komponisten engagiert, hat schon vor gut 50 Jahren eine Einspielung der wichtigsten Werke Nielsens mit dem Danish National Symphonie Orchestra veröffentlicht. Diese erscheinen nun in vorbildlich restaurierter Form in einer Box mit 5 SACD. In keinem Moment merkt man den Aufnahmen ihr Alter an, das Klangbild ist transparent, klar und erreicht mühelos aktuelle Standards.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Jubiläum
Friedrich Cerha zum 100. Geburtstag: Aus Liebe zum Geheimnis    Friedrich Cerha: Widerstandskämpfer, Avantgardist und „die reihe“-Gründer – ein Porträt zum 100. Geburtstag.
BR-Klassik.de

Mein treuester Leser: Ein Dank an den Komponisten György Kurtág zum 100. Geburtstag (Bezahlartikel)
Christoph Hein ist einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller. Seiner Frau, der Sängerin Maria Husmann, verdankt er die Bekanntschaft mit dem berühmten Ungarn, für den er nun auch ein Libretto verfasst hat.
Tagesspiegel.de

CD/Blu-ray Besprechung
Gounods „Faust“ wird in Madrid das Opfer geschmackloser Bebilderung
Diese Aufführung von Gounods Goethe-Oper fand am Madrider Teatro Real im Rahmen der 200. Spielzeit des Opernhauses im Jahr 2018 statt. Für die anspruchsvollen Gesangspartien dieser Oper war eine internationale Besetzung von großer Prominenz aufgeboten, einer glanzvollen Produktion schien nichts im Wege zu stehen. Als Regisseur verpflichtete man Àlex Ollé von La Fura del Baus, der für die inszenierung eine sehr verzichtbare Rahmenhandlung erfand. In einem Labor wird ein „Homunculus Project“ vorangetrieben, womit auf Goethe Bezug genommen wird, ohne damit einen Mehrwert für die Aufführung zu erzielen.
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Hamburg
Blood and Gore in Hamburg: Richard Strauss’s Elektra
operatoday.com

Brüssel
La Monnaie 2025-26 Review: Benvenuto Cellini
operawire.com

Helsinki
Premiere of Zinovjev’s Taste of Metal in Helsinki, but it’s rare Tchaikovsky that’s worth savouring
bachtrack.com/de

Madrid
New Francisco Coll opera at Teatro real with Àlex Rigola’s superb libretto based on Ibsen
seenandheard-international.com

Oropesa and Alaimo are outstanding in a Madrid concert performance of Verdi’s I masnadieri
seenandheard-international.com

London
A Coney Island Cosi: ENO’s Oh-So-Busy Production
operatoday.com

Songs of Love & War
Laurence Cummings and the Academy of Ancient Music brought around half of Monteverdi’s Eighth Book of Madrigals (Madrigali guerrieri e amorosi, 1704) to Milton Court.
operatoday.com

Leeds
John Findon triumphs in the return of Opera North’s Peter Grimes
bachtrack.com/de

New York
A Composer’s Final Masterpiece Heads to the Met Opera Without Her (Subscription required)
Kaija Saariaho’s “Innocence” was celebrated at its premiere. After her death in 2023, her collaborators continue to travel with it around the world.
nytimes.com

Miami
Tenor Flórez shines brightly in a triumphant return to Miami
southfloridaclassicalreview.com

Cleveland
Barbara Hannigan surveys American voices with The Cleveland Orchestra
bachtrack.com/de

Ballet / Dance

Ballet Icons 20th anniversary gala offered a roster of international stars
bachtrack.com/de

The Ballet Icons Gala 20th Anniversary is a glittering occasion all round
seenandheard-international.com

Review: GISELLE, Royal Ballet And Opera
Depth and atmosphere abound
broadwayworld.com

The Royal Ballet: Peter Wright’s Giselle is as near perfection as you can get
bachtrack.com/de

Hofesh Shechter Company lifts the curtain on lucid dance states in Theatre of Dreams, at the Holland Dance Festival
bachtrack.com/de

Rock/Pop/Song Contest

Österreich
Wer soll Österreich beim ESC 2026 vertreten? Stimmen Sie ab!
Wer ist Ihr Favorit für den Eurovision Song Contest? Nach dem Sieg von JJ im Vorjahr findet der 70. ESC in Wien statt. Doch wer darf für unser Land auf die Heimbühne? Stimmen Sie jetzt ab!
krone.at

Wer vertritt Österreich beim ESC? Diese Songs stehen zur Auswahl
Alle zwölf Songs, die bei der Auswahlshow „Vienna Calling“ am Freitag um das Song-Contest-Ticket kämpfen, zum Durchhören.
Kurier.at

Österreich beim Song Contest: Wer steckt hinter der Band Frevd?  (Bezahlartikel)
Frevd (sprich: Freud) will Österreich im Mai vertreten. Beim Vorentscheid am Freitag tritt man mit düsteren Tönen, Psychoanalyse und Wiener Geschichte an.
Kurier.at

Sprechtheater

Bochum
Tumult bei Theaterpremiere in Bochum: Zuschauer greifen Schauspieler an, der Faschisten spielt
Im Bochumer Schauspielhaus kommt es bei einer Premiere zu einem Zwischenfall. Nach Buhrufen und „Halt die Fresse“-Schreien stürmen zwei Zuschauer auf die Bühne und gehen auf einen Schauspieler los. Bei einer Premiere am Schauspielhaus Bochum ist es zu Tumulten und einem tätlichen Angriff auf einen Schauspieler auf der Bühne gekommen. Mehrere Zuschauer hatten zuvor bereits lautstark ihren Unmut über den gut zehnminütigen „Monolog eines Faschisten“ geäußert, der zum Ende des Stücks „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ kommt. Schließlich hätten zwei Zuschauer versucht, Schauspieler Ole Lagerpusch von der Bühne zu zerren, um den Monolog zu beenden, sagte ein Theatersprecher. „Es wurde handgreiflich.“
Tagesspiegel.de

Kulturtipps der Woche: Auf der Bühne des Burgtheaters staunen
In Linz und Bregenz stehen Theaterpremieren an, die drei Autorinnen Renate Welsh, Nora Gomringer und Sabine Scholl treten auf
DerStandard.at

Medien

ORF
Der Fall Epstein in „Das Gespräch“: Wiener Kontakte und eine wütende Podcasterin

Was sind die Fragen, die der Fall Epstein in Österreich aufwirft? Das hätte wohl am Sonntagabend im ORF geklärt werden sollen. Allein: Es gelang nicht.
DiePresse.com

Sport

Olympische Spiele
Albtraum für Shiffrin?  ÖSV-Dame rätselt: „Man kennt ihr Olympia-Drama“
Olympia 2022 war für Mikaela Shiffrin zum Albtraum geworden. Auch heuer gibt’s bislang eine Nullnummer. Katharina Truppe tut sich schwer, Shiffrin für den Slalom einzuschätzen. „Ich glaube schon, dass sie sich Gedanken macht. Man kennt ihr Olympia-Drama. Es ist eine schwierige Situation. Sie gewinnt fast alle Rennen mit einer Sekunde Vorsprung und auf einmal kriegt sie eine Sekunde, ohne Fehler“, rätselte die Kärntnerin.
krone.at

SILBER! Lamparter schlägt auch auf Großschanze zu
Wahnsinn! Johannes Lamparter verteidigt den zweiten Platz im Springen auf der Großschanze im Skilanglauf über 10 Kilometer und holt sensationell SILBER (+5,9 Sekunden). Es ist nach Silber auf der Normalschanze also seine zweite Medaille bei Olympia.
oe24.at

Emotionaler McGrath-Post! Vonn und Co. reagieren
Das Drama rund um Slalom-Ass Atle Lie McGrath bewegt den Ski-Zirkus und hat nun viele Sport-Stars auf den Plan gerufen. Nicht nur das bittere Aus im Olympia-Slalom trotz Halbzeitführung macht dem Norweger zu schaffen. Vor allem der Tod seines geliebten Großvaters hat Spuren hinterlassen. Nachdem der Norweger in einem Post auf Instagram seine Emotionen geteilt hat, hagelt es nun viel Zuspruch.
krone.at

Unter’m Strich

Graz/Congress
Tuntenball 2026 21.02.2026 um 21:00 Uhr
Der Grazer Congress verwandelt sich jedes Jahr in eine Bühne der Vielfalt, wenn der Tuntenball seine Türen öffnet. Unterstützt von einer beeindruckenden Reihe prominenter Künstlerinnen und Künstlern erwartet die Gäste ein mitreißendes Programm – schrill, originell, farbenfroh, sexy, liberal und glamourös!
mcg.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 18. FEBRUAR 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 18. FEBRUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Barcelona: LA GIOCONDA Premiere – mit zwei internationalen Besetzungen (ab 16.2.2026)

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Zu INSTAGRAM mit mehreren Fotos

Die beiden Besetzungen entnehmen Sie nachstehenden Link

https://www.liceubarcelona.cat/en/gioconda

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Bühne Baden: Spielzeit 2026/2027 präsentiert
Mit einer spektakulären Show hat Andreas Gergen heute das Programm der Spielzeit 2026/27 der Bühne Baden präsentiert.

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Andreas Gergen © Christian Husar

Nach einem fantastischen Einstand mit fast durchwegs restlos ausverkauftem Haus startet Gergen ab dem Sommer seine zweite Saison als künstlerischer Leiter. Das neue Theaterjahr beginnt ab sofort an der Bühne Baden nicht mehr im Herbst, sondern schon im Sommer, dieses Jahr mit der Operette DER VOGELHÄNDLER – eine Eröffnung, die ganz im Zeichen des 120jährigen Jubiläums der bezaubernden Sommerarena stehen wird. Weiter geht’s im Stadttheater mit den Musicals TOOTSIE und GLORIOUS! Eine Sensation verspricht die erste Produktion im Herbst, wenn sich das Stadttheater bei DISNEYS ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU in den Meeresboden verwandelt. Mit jeder Menge schwarzem Humor geht es im November weiter, wenn THE ADDAMS FAMILY die Regentschaft in Baden übernimmt, bevor es bei der Österreichischen Erstaufführung von ALLE REDEN NUR NOCH VON JAMIE deutlich bunter und schriller im Stadttheater zugeht. Alle Operettenbegeisterten dürfen sich im Winter mit EIN KLEINES CAFÉ IRGENDWO und DAS LAND DES LÄCHELNS auf eine Uraufführung und einen absoluten Klassiker des Genres freuen. DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE verspricht auch wieder eine ganz besondere Inszenierung im Max-Reinhardt-Foyer.

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„Alle reden nur noch von Jamie“. Lalo Jodlbauer I YAY Creative.jpg

Außerdem stehen in der Spielzeit 2026/27 gleich drei Wiederaufnahmen erfolgreicher Produktionen auf dem Spielplan: THE SOUND OF MUSIC, DIE COMEDIAN HARMONISTS und WICKED.
Abgerundet wird das umfangreiche Programm durch Konzerte – unter anderem das große Sommernachtskonzert MUSICAL UNTER STERNEN – die beliebte Club-Nacht an der Bühne Baden, spezielle Angebote für junges Publikum und vieles mehr.

Bei der Pressekonferenz waren als Überraschungsgäste Maya Hakvoort, Lukas Mayer, Drew Sarich, Christoph Gerhardus, Mariella Hofbauer, Timotheus Hollweg und Jens Emmert mit dabei.

Mehr Infos  finden Sie hier:

Pressemappe, Sujet- und Porträtfotos

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Bühne Baden: 17.02.2026 Pressekonferenz

Mit viel Schwung und einer spektakulären Show hat Andreas Gergen am Faschingdienstag das Programm der Spielzeit 2026/27 der Bühne Baden präsentiert.

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Andreas Gergen umringt von den Protagonisten der Show © Christine De Martin

Der Intendant und Regisseur Andreas Gergen und die Geschäftsführerin Martina Malzer können für die laufende Saison eine unglaubliche Erfolgsbilanz vorweisen: drei Produktionen en suite mit 100% Auslastung: WICKED; MATILDA und SOUND OF MUSIC. Mit voll ausgelasteten Musiktheaterproduktionen, neuen innovativen Formaten wie der Konzert-Schiene und der Bespielung des Max-Reinhardt-Foyers und einem kräftigen Plus bei den Abos setzt das Haus klare kulturelle regionale und überregionale Akzente. Der Intendant kann auch mit der Politik. Die Bürgermeisterin von Baden Carmen Jeitler-Cincelli gibt dem Haus die Ehre und unterstützt den Intendanten auch mit einem Statement von der Bühne aus.

Was ist von der kommenden Saison zu erwarten?

Das neue Theaterjahr beginnt ab sofort an der Bühne Baden nicht mehr im Herbst, sondern schon im Sommer, dieses Jahr mit der Operette DER VOGELHÄNDLER – eine Eröffnung, die ganz im Zeichen des 120jährigen Jubiläums der Sommerarena stehen wird. Weiter geht’s im Stadttheater mit den Musicals TOOTSIE und GLORIOUS! Eine Sensation verspricht die erste Produktion im Herbst, wenn sich das Stadttheater bei DISNEYS ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU in den Meeresboden verwandelt. Mit jeder Menge schwarzem Humor geht es im November weiter, wenn THE ADDAMS FAMILY die Regentschaft in Baden übernimmt, bevor es bei der Österreichischen Erstaufführung von ALLE REDEN NUR NOCH VON JAMIE deutlich bunter und schriller im Stadttheater zugeht. Alle Operettenbegeisterten dürfen sich im Winter mit EIN KLEINES CAFÉ IRGENDWO und DAS LAND DES LÄCHELNS auf eine Uraufführung und einen absoluten Klassiker des Genres freuen. DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE verspricht auch wieder eine ganz besondere Inszenierung im Max-Reinhardt-Foyer. Außerdem stehen in der Spielzeit 2026/27 die Wiederaufnahmen erfolgreicher Produktionen auf dem Spielplan: THE SOUND OF MUSIC, DIE COMEDIAN HARMONISTS und WICKED.

Der Run auf Karten ist ungebrochen. Zusatzvorstellungen können die Nachfrage nicht abdecken! Baden hat sich zum Musical-Hotspot entwickelt, wobei Andreas Gergen mit der Lizenz für die deutsche Erstaufführung von DISNEYS ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU ein besonderer Coup gelungen ist. „Um Lizenzen zu bekommen, muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein!“ sagt der Intendant.

Abgerundet wird das umfangreiche Programm durch Konzerte – unter anderem mit dem großen Sommernachtskonzert MUSICAL UNTER STERNEN (14., 15. und 16. August) – die beliebte Club-Nacht an der Bühne Baden, spezielle Angebote für junges Publikum und vieles mehr.

Bei der Pressekonferenz am 17. Februar waren als Überraschungsgäste Maya Hakvoort, Lukas Mayer, Drew Sarich, Christoph Gerhardus, Mariella Hofbauer, Timotheus Hollweg, Jens Emmert und Francesc Abós mit dabei. Michael Zehetner, der Leiter des Orchesters der Bühne Baden, hat die Sängerinnen und Sänger souverän am Klavier begleitet.

Der Chor und das Tanzensemble der Bühne Baden sollen in Zukunft noch enger zusammenrücken. Die Tänzerinnen und Tänzer haben deshalb eine Zusatzausbildung in Gesang bekommen. Verbesserungen der Akustik sind angedacht. So werden beim VOGELHÄNDLER die Protagonisten vor dem Orchester auf der Bühne agieren.

Die Rezensentin wünscht der Bühne Baden, seinem Intendanten und allen an den Produktionen Beteiligten weiterhin viel Erfolg sowie die Wertschätzung und Treue des Publikums!

Elisabeth Dietrich-Schulz

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Grafenegg: Ink Still Wet 2026

Die Teilnehmer für den Composer-Conductor-Workshop Ink Still Wet des 20. Grafenegg Festivals stehen fest. Ausgewählt wurden fünf talentierte Komponistinnen/Komponisten aus aller Welt, die in kreativem Austausch mit Olga Neuwirth als Composer in Residence eigene Werke gestalten und als Dirigenten mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zum Leben erwecken werden.

Laila Arafah (Großbritannien), Hansol Choi (USA), Noé Gillerot (Belgien), Noah Godard (USA) und Jaeduk Kim (Südkorea) sind die diesjährigen Teilnehmenr:innen des Composer-Conductor-Workshop Ink Still Wet. Ab 21. April 2026 werden sie gemeinsam mit Olga Neuwirth, der Composer in Residence des 20. Grafenegg Festivals, in Grafenegg an neuen Werken arbeiten. Ausgewählt wurden sie in einem anspruchsvollen Auswahlprozess unter 250 Berwerber:innen von Olga Neuwirth, Brad Lubman, Conducting Coach und ehemaliger Composer in Residence sowie Vertreter:innen des Tonkünstler-Orchesters. Die Auswahlkriterien des Composer-Conductor-Workshops erstreckten sich über die entscheidenden Partituren, sorgfältig ausgearbeitete Videos und Motivationsschreiben, die einen tiefen Einblick in den beruflichen Werdegang und die künstlerischen Pläne der Bewerber:innen gewährten.

Im Workshop widmen sich die Mitwirkenden grundlegenden Fragen des Kompositionsprozesses: Wann ist ein Werk wirklich vollendet? Welche technischen Regeln sind zu befolgen? Wie gelingt es, bisher Ungehörtes in Töne zu übersetzen? Doch vor allem fokussiert sich die Initiative darauf, Werke auf die Bühne zu bringen, die gerade erst «in frischer Tinte» niedergeschrieben und überarbeitet wurden. In der praktischen Umsetzung arbeiten die Musiker:innen des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich intensiv und partnerschaftlich mit dem Composer in Residence und den Teilnehmer:innen von Ink Still Wet zusammen, um die Resultate der monatelangen Arbeit als Uraufführungen darzubieten.

Olga Neuwirth, eine der international erfolgreichsten österreichischen Komponist:innen und Professorin an der mdw in Wien, prägt 2026 als Composer in Residence das Grafenegg Festival mit. Ihr interdisziplinäres Schaffen, das Musik mit Literatur, Film und bildender Kunst verbindet, sowie ihre langjährige künstlerische und pädagogische Erfahrung machen sie zu einer zentralen Impulsgeberin für den Composer-Conductor-Workshop Ink Still Wet. Neuwirth wird die teilnehmenden Komponist:innen ermutigen, neue Ausdrucksformen zu erproben und künstlerische Grenzen zu hinterfragen.

Vom 21. bis 24. April und 14. bis 22. August 2026 kommen die Teilnehmenden für zwei intensive Arbeitsphasen in Grafenegg zusammen. Im August wird mit dem Tonkünstler-Orchester gearbeitet, um die entstandenen Werke zu finalisieren, wobei die Komponist:innen ihre Stücke selbst einstudieren. Im Rahmen des Sponsorings übernimmt die OMV als Zukunftspartner von Grafenegg die Stipendien der fünf Teilnehmenden und leistet somit einen großen Beitrag zur Excellenzförderung.

Das gemeinsame musikalische Arbeiten mündet in das Abschlusskonzert des Composer-Conductor-Workshops Ink Still Wet am 21. August um 19.30 Uhr im Auditorium. Die Workshop-Teilnehmer:innen leiten das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich bei den Uraufführungen ihrer neuen Werke. Nach der Pause dirigiert Brad Lubman Krzysztof Pendereckis «Als Jakob erwachte …» sowie die österreichische Erstaufführung von Olga Neuwirths Rhapsodie für Klarinette mit Orchester «Zones of Blue», ein Auftragswerk von Bayerischer Rundfunk/musica viva, L’Auditori in Barcelona, Cleveland Orchestra, Grafenegg Festival und Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Solist ist der Widmungsträger Jörg Widmann.

Weitere Informationen finden Sie unter grafenegg.com/ink-still-wet.
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OPER FRANKFURT: DER TENOR PATRICK GRAHL BESTREITET VIERTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2025/26
Der vierte Liederabend der Spielzeit 2025/26 wird bestritten von dem deutschen Tenor   Patrick Grahl am Dienstag, dem 24. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus.

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Patrick Grahl © Guido Werner

Patrick Grahl hat sich mit einer vorzüglichen Diktion und einer eleganten Stimmführung als international gefragter Oratorien- und Konzertsänger einen Namen gemacht. Seit dem Gewinn des 1. Preises beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb 2016 ist Patrick Grahl international gefragt – seine Engagements reichen von der Wiener Staatsoper und dem Teatro La Fenice in Venedig bis zur Opéra National de Lyon und weiteren Orten wie Helsinki oder Budapest. Regelmäßig arbeitet der Tenor mit Klangkörpern wie dem Leipziger Gewandhausorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie dem London Symphony Orchestra zusammen. Dabei musiziert er mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle oder Philippe Herreweghe. Der in Leipzig geborene Künstler, einst Mitglied des renommierten Thomanerchores, erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ bei Berthold Schmid, die er mit dem Meisterklassenexamen mit Auszeichnung abschloss. Einen besonderen Platz in seinem künstlerischen Schaffen nimmt der Liedgesang ein.
Begleitet von Klara Hornig am Klavier präsentiert Patrick Grahl anlässlich seines ersten Frankfurter Liederabends Werke von Hanns Eisler, Johannes Weyrauch, Wilhelm Weismann und Steffen Schleiermacher – echte Raritäten, denen das Duo bereits auf seiner vielgelobten Aufnahme Das ferne Lied neues Leben eingehaucht hat.

Karten zum Preis von € 16 bis 109 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im
telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Alice Coote, Mezzosopran 10. März 2026
Joseph Calleja, Tenor 07. April 2026
Simon Bailey, Bassbariton 05. Mai 2026
Dagmar Manzel, Gesang, am 2. Juni 2026
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Künstlerinformation: Der Bass Friedrich Hamel gab am 6. Februar 2026 sein gefeiertes Leporello-Rollendebut!

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Friedrich Hamel © Karpati & Zarewicz

Weitere Aufführungen singt er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin:

Mozart: Don Giovanni Leporello
Dirigent: Finnegan Downie Dear
Regie: Claus Guth

Staatsoper Unter den Linden, Berlin
17., 19., 21., 25. Februar 2026

www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/don-giovanni.82/#event-125258

www.artistainternational.com/bass/friedrich-hamel

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Rising Stars gesucht!

Bad Reichenhall, 17.02.2026: Im Rahmen eines Castings werden junge KünstlerInnen gesucht, die als Solisten im Rahmen eines Sinfoniekonzerts mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern auftreten möchten.
Am 1. April treten verschiedene junge NachwuchskünstlerInnen in Begleitung von dem bekannten Salonquartett Reich an Hall gegeneinander an.
Als Preis winkt die großartige Chance, in der Konzertsaison 2027 als Solistin oder Solist mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern in einem Sinfoniekonzert aufzutreten.
Junge Musikerinnen/ Musiker, die sich gerne mit dem Salonquartett Reich an Hall einen Auftritt erspielen möchten, sind aufgefordert, teilzunehmen.
Interessierte werden gebeten, einen Satz aus einem klassischen Konzert, welchen sie im Konzert aufführen möchten, einzusenden.
Einsendeschluss ist der 06. März 2026.

Einsendungen, Rückfragen und Teilnahmebedingungen werden erbeten an Susanne Pfeilschifter ().
Castingaufruf für ein Konzert mit dem Salonquartett Reich an Hall
Konzertrotunde
01.04.2026, 19:30 Uhr
Salonquartett Reich an Hall
Infos unter www.brphil.de

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Wien. Komödie am Kai, HAROLD & MAUDE mit TV-Star Daniela Ziegler Preisermäßigte Eintrittskarten über „Verbund“

Zum Selbstbestellen

Kennwort „Blauensteiner“ an

Komödie am Kai, 1010, Franz Josefs Kai

Do 19. & Fr 20. Februar 2026 um 20 Uhr

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Kartenpreis unverändert 19 EUR (statt 35 bis 45 EUR)

HAROLD & MAUDE

erzählt die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen Achtzehnjährigen aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen, impulsiven und sehr unkonventionellen Neunundsiebzigjährigen. Maude lehrt Harold einen neuen Blick auf die Welt und das Leben und vorsichtig entwickelt sich zwischen den beiden eine Beziehung jenseits jeglicher gesellschaftlichen Konventionen. Für ein paar Tage erlebt das sonderbare Paar schwarzhumorige Situationen voll von grotesker Komik, zugleich aber auch von melancholischer Poesie und Zärtlichkeit. Eine kuriose Geschichte über die Liebe, die Suche nach dem Glück und der eigenen Freiheit mit TV-Star DANIELA ZIEGLER, Victoria Kirchner, Angela Schneider, Xiting Shan, Robert Mohor, Jonas Zeiler, Rafael Witak.

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schoepfblog – Programm der 08. Kalenderwoche vom 16.02.2026 bis zum 22.02.2026

Rückblick auf Sonntag:
Musik: Thomas Nußbaumer bespricht die Premiere der Opera Seria „Idomeneo“ von Wolfgang Amadeus Mozart am Tiroler Landestheater.

Montag:
Apropos: Es ist eine bürgerliche Tugend, der nachfolgenden Generation mehr zu hinterlassen als man selbst hatte, und damit Wohlstand zu schaffen. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Alltag: Susanne Weinhöppel belauscht zwei attraktive Damen an der Supermarktkassa und hat kurzzeitig Angst, dass der Geliebte der einen ihr Ehemann ist.

Mittwoch:
Literatur: Alfred Paul Schmidt schrumpft in seinem neuen Roman „Diese weite Welt“ das Universum auf die Stadt Graz zusammen. (Helmuth Schönauer)
Literarische Korrespondenz:  Hermann Arnold verteidigt den Lateinunterricht als Grundlage einer fundierten Bildung.

Donnerstag:
Zeitgeist: Epstein war nicht das Organisations-Genie, das er zu sein scheint, sondern lediglich das Instrument diverser Geheimdienste. (Reinhold Knoll)

Freitag:
Zeitgeist: Bernhard Windbichler schreibt gegen den Klima-Alarmismus an und präsentiert in seiner detaillierten Analyse für die Zukunft der Menschheit gute Nachrichten.
Zeitgeist: Unter dem legendären Generalintendanten des ORF Gerd Bacher waren Titel noch streng verboten. Derzeit werden sie immer beliebter. Was bedeutet das? (Alois Schöpf)

Samstag:
Geschichte: Nicht nur heute ist zu viel von „Krieg“ die Rede, auch die Nachkriegszeit wurde radikal von der „Niederlage“ im Zweiten Weltkrieg dominiert. (Elias Schneitter)
Musik:  Max Hofer zum Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter dem Motto „Waldweben“ mit Werken von Richard Wagner und Johannes Brahms.

Sonntag:
Zeitgeist: In Gelsenkirchen wurden die Schließfächer ausgeraubt. Viele haben dadurch die Utensilien ihres geheimen Lebenssinns verloren. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/

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