DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. JANUAR 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. JANUAR 2026

v.l. Rodrigo Ortiz Serrano und Ian Bostridge © BR/Raphael Kast

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. JANUAR 2026

München/Prinzregententheater
„Die Tage sind wie Nächte anzusehen, bis ich dich sehe, und Nächte hell wie Tage, wenn Träume dich mir zeigen“
An diesem Abend wird im Prinzregententheater in München der Konzertabend A Tribute to Benjamin Britten aufgeführt. Benjamin Brittens Tod jährt sich im Jahr 2026 zum sechzigsten Male. Bei Arvo Pärts Cantus in memoriam Benjamin Britten für Streichorchester und eine Glocke wirkt Gemma News Dirigat auf mich sehr konzentriert, fast ein klein wenig steif. Die fragile Klangmagie erweckt sie mit dem Münchner Rundfunkorchester gleichwohl zum Leben. Glockenschläge, die wenn sie kommen, immer plötzliche Überraschung in mir auslösen. Ziselierende Streicher, eine tönerne Welle baut sich vor mich auf. Langsam, unaufhaltsam. Ich bin das Kaninchen, Pärts Musik die Schlange.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Wien
„Benamor“ im Musiktheater an der Wien: „Das Spiel mit den sexuellen Identitäten wirkt heutig“
Ganz schön queer ist die Handlung der Zarzuela „Benamor“, die am 23. Jänner im Musiktheater an der Wien Premiere hat. Regisseur Christof Loy erklärt, wie er das Publikum fordert.Eine Prinzessin, die verheiratet werden soll, in Wahrheit aber ein Prinz ist; ein Sultan, hinter dem eine Frau steckt, die sich ihrer Geschlechtsidentität bewusst wird, als sie sich in einen Brautwerber ihrer Schwester verliebt: Ganz schön queer ist die Handlung der Zarzuela „Benamor“, die Christoph Loy im Musiktheater an der Wien inszeniert. Dabei wurde das Werk von Pablo Luna, das nun erstmals in Österreich läuft, 1923 uraufgeführt. Wie er den zweifachen Geschlechtertausch durch seine Besetzung auf die Spitze treibt, erklärte Loy im „Presse“-Gespräch.
DiePresse.com

„Benamor“: Wer bin ich?
Ein Bub, der kein Bub ist und das nicht weiß. Ein Mädchen, das kein Mädchen ist und das auch nicht weiß. Dazu mitreißende Operettenmelodien der 1920er-Jahre. Das ist „Benamor“, der Hit gegen den Winterfrust im Theater an der Wien. Was für ein Spaß. Also nicht der, der so klingt, wie ein Deutscher ihn ausspricht, im Stechschritt gesagt und mit hartem Ende. Sondern der, der klingt, wie wenn ihn ein Wiener beschreibt. Mit einem auslaufenden „ssssssss“ und am Schluss ein bisserl mit der Stimme runtergehend und all die Heiterkeit und Ausgelassenheit meinend, die Leichtigkeit des Lebens eben… Dinge, die wir alle mehr als notwendig haben, bevor die Energiefresser des Lebens und die Düsterheit des Winters uns narrisch werden lassen. Musikalisch gesehen ist das alles die Operette. Sollte das sein. Wird das sein. Und zwar demnächst im Musiktheater an der Wien.
buehne-magazin.com

Wien
Oper macht Schule: Wiener Opernsommer lädt Schüler zur Generalprobe ein
Kostenlose Workshops und ein Besuch der Generalprobe von ‚CARMEN‘ erwartet teilnehmende Schulklassen. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2024 mit Mozarts Don Giovanni am Belvedere und der gefeierten Saison 2025 mit Verdis La Traviata in der neuen Opernarena am Heumarkt, setzt der Wiener Opernsommer 2026 seinen Erfolgslauf mit Georges Bizets Meisterwerk Carmen fort. Im Zentrum des diesjährigen Schulangebots steht ein ganz besonderes Erlebnis: der exklusive Besuch der Generalprobe von Carmen – ergänzt durch eine moderierte Einführung und persönliche Einblicke des Leading Teams des Wiener Opernsommers. Darüber hinaus gibt es auch das beliebte Angebot an junge Opernfans – und all jene, die es vielleicht dadurch werden – wieder: Workshops im Klassenzimmer in Wien und Niederösterreich. Die Anmeldung läuft bereits, zahlreiche Workshop-Termine sind bereits gebucht. Es empfiehlt sich daher, rasch zu sein, um Carmen als Schulklasse hautnah zu erleben.
OTS-Presseaussendung

Wien/Staatsoper
Ihr, die Ihr wisst, was Liebe ist: Patricia Nolz betört als Cherubino  (Bezahlartikel)
„Die Hochzeit des Figaro“ in der Staatsoper: Riccardo Fassi ersetzt den Charme und die Gewitztheit der Titelrolle mit Slapstick
Kurier.at

Le Piano Symphonique – Festival in Luzern
Audio von Kirsten Liese (6,32 Minuten)
deutschlandfunk.de

Salzburg
Rolando Villazón: „Wir Künstler sollen nicht die Augen vor der Welt verschließen“
Generationen von Opernregisseuren versuchten sich vergeblich an der „Zauberflöte“. Jetzt nimmt sich Startenor Rolando Villazón Mozarts beliebteste und von Regisseuren gefürchtetste Oper für die Salzburger Mozartwoche vor. Seit 2017 ist er dort Intendant. Ein Gespräch über Oper in düsteren Zeiten, Künstlerboykotte, Sparmaßnahmen und das Defizit, das durch den Umbau des Festspielbezirks droht.
news.at

Linz
Das Brucknerfest in Linz landet endlich im Heute
Endlich fängt es an! Das ist das Motto des Brucknerfestes 2026, das heuer von 13. bis 30. September in Linz stattfinden wird. „Es wird ein Fest, das sich in der ganzen Stadt ausbreitet“, sagt Intendant Norbert Trawöger. Die erste Ausgabe des Klassikfestivals mit seiner Handschrift ist im Heute verankert – Tickets gibt es ab sofort.
krone.at

Principessa di morte, Principessa di dolore:
Fulminante Premiere von „Turandot“ am Musiktheater Linz. Nicht ohne Grund wird „Turandot“ oft als Puccinis Schmerzenskind bezeichnet. Der Komponist starb, bevor er seine letzte Oper vollenden konnte, sodass das Finale ungeschrieben bleiben musste. Zwar sorgte Franco Alfano für eine Umsetzung der entscheidenden Schlussszene, doch sind in diese nur wenige der vorhandenen Aufzeichnungen Puccinis eingeflossen. Zudem bietet Alfanos pompöses Finale eine beinahe zu einfache Lösung des Geschehens, die womöglich nicht im Sinne Puccinis wäre
opernmagazin.de

Turandot – eine Rächerin mit heutigen Zügen (Bezahlartikel)
Nach 47 Jahren erlebt Giacomo Puccinis letzte Oper „Turandot“ eine neue Inszenierung am Landestheater Linz. Regie führte Jasmina Hadžiahmetović, die Turandot als Rächerin mit heutigen Zügen zeigt.
krone.at

Eisenstadt
Kraftvolle Eröffnung der Esterházy Klassiksaison (Bezahlartikel)
Der schöne Starcellist Nicolas Altstaedt und das Freiburger Barockorchester eröffneten die Esterházy Klassiksaison in Eisenstadt: Ein Abend unter prachtvollen, italienischen Fresken und zwischen historischer Akustik und Mäzenatentum.
DiePresse.com

Berlin
Ein Abend der Superlative: Mahlers Achte mit den Berliner Philharmonikern
So leise, so laut, so in Zweifeln versunken, so in Zuversicht sich erhebend. Gustav Mahlers Symphonie Nr. 8 ist an Superlativen kaum zu überbieten. Doch die Berliner Philharmoniker, gemeinsam mit drei Chören und acht Solist*innen, unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko schaffen es dennoch.
bachtrack.com/de

„Frau Luna“ im Tipi am Kanzleramt: Ein Operettenhit als burleskes Silberflitterfest
Bevor die Nasa im Februar erneut Menschen zum Mond schickt, startet eine Wiederaufnahme von Paul Linckes Klassiker, die Berliner Hinterhof und Raumfahrtträume verquickt. In der campy Inszenierung von Bernd Mottl.
Tagesspiegel.de

München
Münchner Bach-Chor: Howard Arman wird neuer Leiter
Howard Arman wird zur Saison 2026/27 die Künstlerische Leitung des Münchener Bach-Chors und -Orchesters übernehmen. Die derzeitige Leiterin Johanna Soller geht in die Niederlande.
BR-Klassik.de

Frankfurt
Weltzugewandtes Christentum im Neujahrskonzert.
Das Abschlusskonzert zu Georg Philipp Telemanns französischem Kantatenjahrgang in der Frankfurter Katharinenkirche
NeueMusikzeitung/nmz.de

Darmstadt
Ein Plädoyer für Frieden und Menschlichkeit – „Aida“ am Staatstheater Darmstadt
Verdis große Oper über eine Frau, die zerrissen ist von Liebe zu einem Mann, der als Krieger ihr eigenes Volk  bedroht und bekämpft und der tiefen Sehnsucht nach ihrer Heimat. Am Ende opfert sich Aida zuerst für die Menschen ihres Heimatlandes und dann für den Mann, den sie nicht lieben durfte. Liebe, Sehnsüchte, menschliches Verlangen in Zeiten von Krieg, Leid und Tod. Eine Pflanze, die einfach nicht wachsen und gedeihen durfte, weil Menschen Kriege führen, weil sie meinen, mit Kriegen Probleme lösen zu können.
opernmagazin.de

Paris
Apokalypse Now? Oder doch später? (Bezahlartikel)
Beim Pariser „Siegfried“ überzeugen vor allem Pablo Heras-Casado am Pult und Andreas Schager in der Titelpartie, während die Inszenierung enttäuscht.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Washington
Wie ein ganzes Opernhaus vor den Trumps flieht
Die Washington National Opera war eine tragende Säule der wichtigsten Kulturinstitution der Hauptstadt. Jetzt zieht das Ensemble die Konsequenzen aus der Übernahme durch den Trump-Vertrauten Richard Grenell und verlässt das Haus. Danach soll dort das Musiktheater noch größer werden.
DieWelt.de

Wiener Opernball 2026
Deutsche Kult-Musiker und „Victoria’s Secret“-Model nehmen in Loge Platz
Am 12. Februar geht in der Wiener Staatsoper der Opernball über die Bühne. Nun füllen sich die ersten Promi-Logen.
KleineZeitung.at

Bühne Baden
Bühne Baden stahl beim BroadwayWorld Awards Austria 2025 allen die Show
In zehn von insgesamt 13 Kategorien schaffte es die Kulturstätte auf den ersten Platz – und konnte damit in sämtlichen Rubriken, in denen sie nominiert war, das Rennen für sich entscheiden.
leadersnet.at

Wien
Kultursommer Wien 2026: Über 3.500 Einreichungen
Beim Open Call 2026 gingen mehr als 3.500 Projekte ein. Das Festival setzt auf Offenheit, Fair Pay und ein vielfältiges Programm.
Der Kultursommer Wien verzeichnet beim Open Call 2026 erneut einen Zuwachs an Bewerbungen: Mehr als 3.500 Projekte aus Musik, Kabarett, Theater, Tanz & Performance, Literatur und zeitgenössischem Zirkus wurden eingereicht. Damit zählt das Open-Air-Festival zu den Kulturveranstaltungen mit einer der höchsten Einreichzahlen bei offener Ausschreibung in Europa.
w24.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien/Staatsoper
The stars, Mkhitaryan and Bernheim, align in Massenet’s Manon revived at Vienna State Opera
seenandheard-international.com

Hamburg
High granularity, slow cooking: Batiashvili, Mäkelä and the Oslo Philharmonic in Hamburg
bachtrack.com/de

Neapel
Ludovic Tézier delivers a noble Nabucco in Naples
bachtrack.com/de

Barcelona
Gran Teatre del Liceu 2025-26 Review: Tristan und Isolde
operawire.com

Paris
This Charming Raconteur Is Paris Opera’s Next Music Director (Subscription required)
Semyon Bychkov will soon take up the most prestigious post of his long, varied career. Collaborating with Ralph Fiennes on “Eugene Onegin,” he gives a taste of things to come.
TheNewYorkTimes.com

London
GBSR Duo: For Philip Guston review – Feldman’s marathon minimalism rewards deep listening
At over four hours without a break, Morton Feldman’s work dedicated to his artist friend is challenging, but in a rare live performance, the concentration of its performers made it an unforgettable experience
TheGuardian.com

Cleveland
How the Cleveland Orchestra Stays at the Top of Classical Music (Subscription required)
Our critic tracked one concert, from its first rehearsals to its first performance. Practice is only part of what makes this ensemble excellent.
TheNewYorkTimes.com

Salt Lake City
Fine singers done in by Utah Opera’s disastrous Dummy’s Guide to “Fidelio”
utahartsreview.com

Berkeley
Muti leads the Chicago Symphony in Brahms, Stravinsky, Ravel and a delightful opera encore
seenandheard-international.com

Ballet / Dance

Rites in Antwerp: a towering triple bill for Opera Ballet Vlaanderen
bachtrack.com/de

Country-music

Aus einfachsten Verhältnissen zum Superstar: Sängerin Dolly Parton ist 80
Eigentlich habe sie überhaupt keine Zeit dafür, älter zu werden, sagt Dolly Parton. „Ich habe keine Zeit, mich damit aufzuhalten. Darüber denke ich nicht nach“, sagt die Country-Ikone, die am 19. Jänner 80 Jahre alt wird, jüngst dem People-Magazin. „Schaut euch an, was ich alles gemacht habe in 80 Jahren. Ich fühle mich, als ob ich gerade erst anfange.“
TirolerTageszeitung.com

Politik

Davos/Schweiz
Mit DIESEM Foto provoziert Trump Europa jetzt

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos steht ein geopolitisch brisanter Konflikt im Fokus: US-Präsident Donald Trump verschärft seine Forderungen nach Grönland-Kontrolle und sorgt mit provokativen Bildern und Posts für neue Spannungen mit europäischen Verbündeten.
oe24.at

Das Ende der Männerfreundschaft zwischen Trump und Macron
Frankreichs Präsident warnt in der Schweiz vor „einer Welt ohne Regeln“ und wettert gegen „Imperiale Ambitionen“. Sein Verhältnis zu US-Präsident Trump ist schwierig.
DiePresse.com

Österreich
Gesenkte Mehrwertsteuer: „Schuss ins Knie der Konsumenten“
Lesermeinung. Für Grundnahrungsmittel wie Milch oder Brot sinkt die Mehrwertsteuer ab Juli auf 4,9 Prozent. Von der Community der Kleinen Zeitung kommt viel Kritik. Milch, Butter, Eier, Erdäpfel, Knoblauch, Salate, Karotten und Rüben bis hin zu Speisesalz – Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) hat am Sonntag in der ORF-Pressestunde nicht weniger als 28 konkrete Lebensmittel aufgezählt, die künftig von der Senkung der Mehrwertsteuer betroffen seien. Eine Familie mit zwei Kindern erspare sich laut Babler dadurch rund 100 Euro jährlich – etwa 27 Cent pro Tag. Für Grundnahrungsmittel wie Gebäck, Obst und Gemüse beträgt der Steuersatz demnach ab 1. Juli 2026 nur noch 4,9 Prozent statt wie bisher zehn Prozent. Angaben der Regierung zufolge werde das 400 Millionen Euro schwere Vorhaben zur Gänze gegenfinanziert. Unter anderem soll eine Abgabe für nicht recycelbares Plastik eingehoben werden.
KleineZeitung.at

Politstreit um Bananen. Und was bleibt jetzt von Bablers Einkaufzettel?
Die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel entzweit die Regierung. In der Kritik: der (nicht einmal zuständige) Vizekanzler Andreas Babler, der seine Koalitionspartner mit einem Einkaufszettel überrannte. Also alles zurück auf Anfang? Ein Kommentar von „Krone“-Chefredakteur Klaus Herrmann über die Babler-Liste, unverbindliche Polit-Ansagen und den fehlenden Pfeffer in der Regierung. Nun weiß also Österreich, für welche Lebensmittel ab Jahresmitte die Mehrwertsteuer halbiert wird. Der in seinem Hauptberuf für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport zuständige SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler hat sich in der ORF-Pressestunde als Hobby-Marktkenner geoutet und eine Liste mit den künftig billigeren Grundnahrungsmitteln präsentiert.
krone.at

Wien
Ramazan Demir: Der Imam, der gegen Hassprediger kämpft
Der Wiener Imam Ramazan Demir warnt vor salafistischer Propaganda. Auf TikTok setzt er als „DerImamRamazan“ ein Gegennarrativ für Jugendliche – trotz massiver Anfeindungen. Warum er weitermacht, erklärt er im Interview.
news.at

Wirtschaft

Wien
In Wien-Schwechat: Abflug der Billigflieger kostet 200 Flughafen-Jobs
Der Flughafen Wien rechnet heuer mit weniger Fluggästen. Nach einem Allzeithoch bei 32,6 Millionen Passagieren im Vorjahr dürften es 2026 nur mehr 30 Millionen sein. Hauptgrund sei der Abflug der Low-Cost-Gesellschaften: Wizz Air schließt ab März die Wiener Basis, Ryanair zieht Flieger ab. Dadurch fallen auch rund 200 Flughafen-Jobs weg.
krone.at

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Unter’m Strich

Spanien
Zug-Unglück mit 43 Toten: 30-Zentimeter-Riss auf Gleis entdeckt
Die Ermittler haben nun eine Beschädigung an den Gleisen im Visier: Ein Bruch wurde bei Kilometer 318,7 festgestellt, wie spanische Medien berichten. Die Schienen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke werden verschweißt, um einen kontinuierlichen Zugbetrieb zu gewährleisten und die Reibung zwischen den Schienen und dem Zug auf ein Minimum zu reduzieren.
oe24.at

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. JANUAR 2026

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. JANUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Neapel: Für  NABUCCO 10 Minuten Schlussbeifall, das schaffen wir in Wien selten!

Dieci minuti di applausi per la prima del Nabucco di Giuseppe Verdi, diretta da Riccardo Frizza per la regia di Andreas Homoki.
Particolarmente apprezzati il Coro del Teatro San Carlo, Ludovic Tézier nel ruolo di Nabucco, Marina Rebeka Abigaille e Michele Pertusi Zaccaria.
Quattro le repliche fino a sabato 31 gennaio, prossime al sold-out.
Ph. Luciano Romano

nena

ZU FACEBOOK

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GRAZ/Musikverein für Steiermark: 4. Kammerkonzert am Dienstag, 27. Jänner 2026 19.30 – 21.25 Uhr im Kammermusiksaal, Congress Graz

THEY GOT RHYTHM – KONZERT FÜR FRAUENRECHTE
HIDDEN HARMONIES

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Duo Roséwa © Lisa Fokina

Sebastian Breit, Oboe
Sophie Breit, Fagott
Emil Stepanek, Klarinette
Valentina Paetsch, Violine
Benedict Mitterbauer, Viola
Moritz Huemer, Violoncello
Gabriel Meloni, Klavier
Duo Roséwa

In Kooperation mit Synchron Stage Vienna

Vítězslava Káprálova: Trio für Klarinette, Oboe und Fagott
Emilie Mayer: Klavierquartett in Es-Dur
Reina YoshiokaMemorial & Fantasia on I got Rhythm
Rebecca Clarke: Klaviertrio

yoshio
Raina Yoshioka © Kazuki Ikegami

Die Wiener Initiative „Hidden Harmonies“ möchte unbekannte historische Werke von österreichischen Komponistinnen entdecken und aufführen. Unter dem Motto „They got Rhythm“ erklingt beim Konzert für Frauenrechte – das erste eines für 2026-28 geplanten Zyklus – Musik der tschechischen Martinů-Schülerin Vítězslava Kaprálová, der Berliner Beethoven-Zeitgenossin Emilie Mayer, der britischen Stanford-Schülerin Rebecca Clark sowie Zeitgenössisches von Reina Yoshioka.

Information, Karten und Abonnements 

Konzertkasse: Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55

www.musikverein-graz.at

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CD: SONY bringt die CD mit dem Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker unter Yannik Nezet-Séguin bereits auf den Markt

Das weltweit berühmteste klassische Musikereignis, erstmals mit Yannick Nezet-Séguin am Pult, erscheint bei Sony Classical digital, als Doppelalbum, Vinyl, auf DVD und Blu-ray.

sonnh
Neujahrskonzert 2026
Box-Set, 12″ vinyl sleeve-jacket

Seit Jahrzehnten präsentieren die Wiener Philharmoniker ihrem Publikum zum Jahreswechsel ein heiteres und zugleich besinnliches Programm aus dem reichen Repertoire der Strauß-Dynastie und deren Zeitgenossen. Diese Neujahrskonzerte erfreuen sich nicht nur im Musikvereinssaal in Wien großer Beliebtheit, sondern genießen durch die weltweite Übertragung, die mittlerweile über 150 Länder via TV und Stream von rund 50 Millionen Zuschauer erreicht, ein hohes Maß an Bekanntheit und Popularität im In- und Ausland.

TRADITION UND GESCHICHTE

Die Geschichte des Neujahrskonzerts

Die internationale Popularität des Neujahrskonzerts erweckt den Eindruck, als ginge die Strauß-Rezeption des Ensembles bis zu Johann Strauß Vater und somit nahtlos bis zum Beginn der Geschichte des Orchesters zurück

Produkt Nr. 19802996662 (CD), 19802996689 (DVD), 19802996699 (Blu-ray), 19802996701 (LP)
Die LIVE-Aufnahme des Neujahrskonzerts 2026 wird ab dem 9. Januar digital, ab dem 16. Januar auf CD sowie ab dem 30. Januar auf Vinyl, DVD und Blu-ray und als Visual Album verfügbar sein
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Bautzen/ Sorbische Kammerphilharmonie: Streicherserenade mit Werken u.a. von Rachmaninow, Kocor & Britten

sorg
© Martin Pižga

Ein musikalisches Highlight erwartet das Publikum mit einem außergewöhnlichen Konzert der Sorbischen Kammerphilharmonie. Als hochkarätiger Gast wirkt der weltberühmte österreichische Tenor Daniel Johannsen, einer der derzeit gefragtesten Bach-Interpreten, mit. An seiner Seite musizieren der renommierte Hornist Lutz Lehmann sowie die Streicher der Sorbischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Katharina Dickopf.

Auf dem Programm stehen die „Sinfonia für Streichorchester“ (1. Satz) von K. A. Kocor, die lyrische Romanze für Streicher von S. Rachmaninow sowie „Sieben nicht nur auf einen Streich“ von U. Pogoda. Höhepunkt des Abends ist die eindrucksvolle „Serenade für Horn, Tenor und Streichorchester“ op. 31 von Benjamin Britten, die Daniel Johannsen gemeinsam mit Solohornist Lutz Lehmann interpretiert. Ein Konzertabend voller Klangfarben, Ausdruck und musikalischer Exzellenz – ein Muss für Liebhaber klassischer Musik.

Termin: Freitag, den 6. Februar um 19.30 Uhr in Bautzen, Saal des SNE

Tickets & Infos: www.ansambl.de

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Theater Biel/Solothurn: La Bohème von Giacomo Puccini

Premiere Biel: 20. Februar 2026, 19:30, Nebia

Premiere Solothurn: 28. Februar 2026, 19:30, Stadttheater
Als Ikone des Opernrepertoires vereint «La Bohème» Poesie und Jugend, Leidenschaft und weltberühmte Melodien! Diese Inszenierung eröffnet einen zeitgenössischen Blick auf eines der grossen Liebesdramen der Operngeschichte und verknüpft Puccinis Werk mit gesellschaftlichen Fragestellungen von anhaltender Aktualität. Eine Einladung, «La Bohème» neu zu entdecken – mit einer emotionalen Intensität, die unmittelbar berührt.

Uraufgeführt am 1. Februar 1896 in Turin unter der Leitung von Arturo Toscanini markiert «La Bohème» einen entscheidenden Wendepunkt im Schaffen des jungen Giacomo Puccini (1858–1924). Angeregt durch Henri Murgers Feuilleton «Scènes de la vie de bohème» sowie Alfred de Mussets «Mademoiselle Mimi Pinson» verdichtete der Komponist hier sein melodisches Genie und sein feines Gespür für dramatische Gestaltung. Er schuf so eine der meistgespielten Opern der Welt, die durch ihre Wahrhaftigkeit und zeitlose Modernität ebenso berührt wie durch ihre berühmte Musik.
Am Heiligabend kämpfen vier junge Künstler in ihrer kalten Behausung darum, der Armut mit Freundschaft, Humor und Zuversicht zu begegnen. Hier trifft der Dichter Rodolfo auf seine Nachbarin Mimì, eine junge Frau von fragiler Gesundheit, deren aufkeimende Liebe seinen Alltag erhellt. Doch der anfänglichen Leichtigkeit steht bald eine härtere Realität gegenüber: Krankheit, prekäre Lebensverhältnisse und die Unausweichlichkeit des Verlusts.

Mit «La Bohème» realisiert die spanische Schauspielerin und Regisseurin Lucía Astigarraga ihre erste Inszenierung bei TOBS! auf der grossen Bühne im Nebia. In einem Bühnenbild von Aída-Leonor Guardia und mit Kostümen von Eva Butzkies wird das Publikum in eine zeitgenössische soziale Realität geführt. Die musikalische Leitung liegt bei Yannis Pouspourikas, Chefdirigent des Sinfonieorchester Biel Solothurn TOBS!. Die Inszenierung verknüpft Puccinis Werk mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen wie Wohnraummangel sowie prekären Arbeits- und Lebensbedingungen junger Künstlerinnen und Künstler.

Die Besetzung versammelt sechs vielversprechende Nachwuchskünstlerinnen und -künstler: Amy Nì Fhearraigh (Mimì), Giuseppe Infantino (Rodolfo), Léonie Renaud (Musetta, zuletzt in «Acis & Galatea»), Jungrae Noah Kim (Marcello), Fionn Ó hAlmhain (Colline) und Mykyta Burtsev (Schaunard), aus dem Schweizer Opernstudio. Weitere Rollen übernehmen Konstantin Nazlamov (Benoit / Alcindoro), Roberto Santos Luy (Parpignol) und Dario Lupi (Sergente). Der Jugendchor 1 der Musikschule Biel (Leitung: Melanie Kummer), der bereits vor zwei Jahren in «Heidi feiert Weihnachten / Heidi fête Noël» Beachtung fand, wirkt nun in dieser neuen Produktion zusammen mit dem Chor TOBS! (Leitung: Valentin Vassilev).

Eine Lunchtime-Opera findet am Freitag, 20. Februar 2026, um 12.30 Uhr im Foyer des Stadttheaters Biel statt. Sie bietet die Gelegenheit, das Produktionsteam sowie das künstlerische Konzept der Oper kennenzulernen.

Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten inkl. Pause
Altersempfehlung: 12+

In italienischer Sprache mit Übertiteln d/f
In Kooperation mit: dem Luzerner Theater
Biel, Nebia
Fr | 20.02.26 | 19:30 Premiere
So | 22.02.26 | 15:00
Di | 24.02.26 | 19:30
Mi | 11.03.26 | 19:30
Fr | 13.03.26 | 19:30 *
So | 15.03.26 | 15:00
Solothurn, Stadttheater
Sa | 28.02.26 | 19:00 Premiere
Mi | 04.03.26 | 19:30
Fr | 06.03.26 | 19:30
Do | 19.03.26 | 19:30
So | 22.03.26 | 15:00 **
Do | 26.03.26 | 19:30
Auswärtige Vorstellungen
Di | 31.03.26 | 19:30 | Stadttheater Schaffhausen ***
Do | 23.04.26 | 19:30 | Casino Theater Burgdorf
Sa | 25.04.26 | 19:30 | Podium Düdingen
Sa | 02.05.26 | 19:30 | KK Thun
Fr | 08.05.26 | 19:30 | Kurtheater Baden
Di | 19.05.26 | 19:30 | Stadttheater Olten
mit Audiodeskription in französischer Sprache
mit Audiodeskription in deutscher Sprache
mit Audiodeskription in deutscher Sprache und taktile Einführung

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