Foto: Aexandre Kantorow (c) Sasha Gusov
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE, 25. MÄRZ 2026
Wien/ Konzerthaus
Sergej Kantorow bestätigt seinen Ruf als Weltklassepianist
Wenn man weiß, wie Hunderte Jungmusiker Klavier studieren und sich stundenlang die Finger wundklopfen, um dann irgendwo als Musiklehrer zu enden, begreift man erst die fulminante Leistung, die sich der junge Franzose mit russischem Namen erspielt hat. Und wie er das fast unspielbare dritte Klavierkonzert mit enormer Grundmusikalität zu betörendem Leben erweckte.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de
Wien/ Staatsoper:
Diese Braut wird auf dem Jahrmarkt verscherbelt (Bezahlartikel)
Smetanas „Verkaufte Braut“ bleibt auch in der zweiten Spielserie zwischen aufgepfropften Regie-Ideen und soliden musikalischen Leistungen hängen
DiePresse.com.braut
Wien/ Kammeroper
„Medea“ als Operncollage, die Stückwerk bleibt
Die Wiener Kammeroper hat sich selbst eine Barockoper gestrickt. Corinna von Rad deutet die mythologische Figur der „Medea“ aus feministischer Perspektive neu – und lässt sie in reiner Unschuld verblassen.
https://www.krone.at/4086466
Bonn/ Opernhaus
Wieso wird Otello vom Kriegshelden zum Frauenmörder?
Der italienische Regisseur Leo Muscato hat schon mehrere Opern in Bonn inszeniert. Mit “Otello” von Giuseppe Verdi bringt er allerdings zum ersten Mal ein Drama auf die dortige Bühne. Er verlegt die Geschichte in den Zypernkrieg von 1974 und gibt damit dem Zerfallprozess von Otellos Seele einen zeitgemäßen Hintergrund. Durch seine durchdachte Personenführung gelingt dem Regisseur eine fesselnde Darstellung dieses Dramas.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
Melk/ NÖ
Heinz Ferlesch und Barucco gestalten eine denkwürdige Johannespassion in Melk
Heinz Ferlesch hat für die vorösterliche Aufführung von Bachs Johannespassion die Erstfassung aus dem Jahr 1724 gewählt und einstudiert. Die Dramatik des Werks entfaltete sich im barocken Rahmen der Melker Stiftskirche mit unerhörter Wucht und ließ die versammelte Gemeinde tief erschüttert zurück.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de
Frauenklang 17: Raphaela Gromes revidiert die Musikgeschichte im Lichte des Feminismus
Raphaela Gromes setzt sich mit großem Elan dafür ein, endlich das alte Vorurteil über Bord zu werfen, Frauen fehle die schöpferische Potenz, um ganz große Werke der Tonkunst hervorzubringen. Mit überzeugenden Interpretationen in live und auf CD beweist sie das Gegenteil und bringt zahlreiche verborgene Schätze zu Gehör. Möge ihr Wunsch in Erfüllung gehen, dass ihre Entdeckungen künftig die Musikgeschichte erweitern und die Konzertprogramme bereichern werden!
Von Dr. Lorenz Kerscher
Klassik-begeistert.de
Wien/ Konzerthaus
So klingt die italienische Liebe zur russischen Klassik (Bezahlartikel)
Brillant: Die Filarmonica della Scala unter Riccardo Chailly mit dem Solisten Alexandre Kantorow und einem russischen Programm im Konzerthaus.
DiePressse.comm.russischeklassik
Mit Mozart an die Adria: Buchbinder und die Symphoniker im Konzerthaus (Bezahlartikel)
Drei Klavierkonzerte Mozarts als Vorbereitung für den Triester „Frühling aus Wien“: Rudolf Buchbinder liebt es rasch und konzentriert.
DiePresse.com.mozartandie.adria
Mutiges Rasen auf Prokofjews Klavierautobahn
Dirigent Riccardo Chailly und das Filarmonica dela Scala mit Pianist Alexandre Kantorow im Wiener Konzerthaus
https://www.derstandard.de/story/3000000313705/mutiges-rasen-auf-prokofjews-klavierautobahn
Graz
Wozzeck im Albtraum-Wald an der Oper Graz
Während mancherorts darüber gemunkelt wird, dass Oper eine aussterbende Gattung sei, kann man sich an der Oper Graz vom Gegenteil überzeugen: Denn die Vorstellung von Alban Bergs Wozzecks ist an diesem Abend beinahe ausverkauft – und das, obwohl das Werk nun nicht unbedingt als Selbstläufer an der Verkaufsfront bekannt ist.
bachtrack.com.de.kritik.wozzeck
Oper Graz: „Mein Lieblingstier heißt Winter“: Ein Vergnügen!
Abschluss mit den Teilen 4 und 5 für Lukas Kranzelbinders Fortsetzungs-Operette „Mein Lieblingstier heißt Winter“ an der Oper Graz: Die Vertonung von Ferdinand Schmalz‘ Roman ist ein auf den Punkt inszeniertes, morbides Vergnügen.
https://www.krone.at/4086179
Weißensee
Das Klavierfest Weißensee hat sich als Geheimtipp etabliert
Bereits im vierten Jahr findet das Klavierfest Weissensee im Kulturzentrum Peter Edel, direkt am See statt. Von der Pianistin Eri Mantani begründet, hat es sich erfreulich gut etabliert. In diesem Jahr steht der Komponist Franz Liszt mit seinen Kompositionen, aber auch mit seinen berühmten Transkriptionen fremder Werke im Mittelpunkt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Berlin
Lebensnot und Seelentrost: Igor Levit spielt Prokofjews Klavierkonzerte (Bezahlartikel)
Auftakt zum Dreisprung: Igor Levit, Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra widmen sich Prokofjew in der Berliner Philharmonie. Viele Plätze bleiben leer.
Tagesspiegel.de.lebensnotundseelentrost
Auftakt der Konzertreihe in der Berliner Philharmonie (Podcast)
Igor Levit spielt Sergej Prokofjew: Die Klavierkonzerte
radiodrei.de.programm
München
Strauss‘ Elektra in München: archaischer Racherausch vor avantgardistischer Bühne
Fast dreißig Jahre alt ist Herbert Wernickes Inszenierung von Richard Strauss` Elektra an der Bayerischen Staatsoper nun. Und noch immer fasziniert sein Gesamtkunstwerk einer monumentalen Bühnenkonstruktion, bei der eine quadratisch schwarze, monumental bühnenhohe Scheibe die blutigen Details der Rachegelüste innerhalb der Familie der Atriden verdeckt.
bachtrack.com.de.elektra
Bonn
Theater Bonn: „Otello“, Giuseppe Verdi
Ich will Ihnen in aller Kürze von der gestrigen Otello-Premiere in Bonn berichten. Direkt so viel: wer auf der Suche nach einem in allen Belangen überzeugenden und spannenden Opernabend ist, ist hier richtig!
Von Jochen Rüth
https://deropernfreund.de/theater-bonn/bonn-otello-giuseppe-verdi/
Dresden
Von Kitsch ersticktes Pathos
Pünktlich vor der Karwoche gibt es an der Semperoper mal wieder eine vom Publikum überrannte Neuproduktion von Richard Wagners „Parsifal“. Während Chefdirigent Daniele Gatti musikalisch am Ende doch noch zur Perfektion findet, setzt Regisseur Floris Visser die Inszenierung leider in den Sand.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/semperoper-dresden-parsifal-22-3-2026/
Durch Neugier wissend – Die Semperoper Dresden hat wieder einen „Parsifal“ im Spielplan (Bezahlartikel)
In Dresden wurde es Zeit für einen neuen Parsifal. Die Vorgänger-Inszenierung von der Edelbass-Legende Theo Adam stammte noch aus dem Jahr 1988. Sie lief bis 2010. Dass Daniele Gatti jetzt als seine zweite Neuproduktion als Chef der Sächsischen Staatskapelle sich nach Verdis „Falstaff“ auch für Wagners Spätwerk entschieden hat, zeigt nicht zuletzt auch, wie ernst er es mit der Nachfolge von Christian Thielemann in Dresden meint, gilt doch der deutsche Amtsvorgänger des Italieners (nicht von ungefähr) als eine Art Statthalter Wagners auf Erden. Durch Neugier wissend – Die Semperoper Dresden hat wieder einen „Parsifal“ im Spielplan.
NeueMusikzeitung.de.kritik
Weimar
Weimarer Totalmissbrauch
In diesem Korngold-Thriller kommt alles zu plump, weil die Inszenierung den Plot mit störrischer Sensationsgier, ohne Tiefgang und doppelten Boden aufgreift.
Concerti.de.oper.korngold
Wiesbaden
Oper „Die Vögel“: Trump-Double errichtet Wolkenkuckucksheim (Bezahlartikel)
Langweilig wird es nicht: Ersan Mondtag setzt in Wiesbaden die Oper „Die Vögel“ von Walter Braunfels bilderreich in Szene.
FrankfurterAllgemeine.net
Genf
Zerrissen zwischen Hades und Elysium: «Castor et Pollux» an der Oper Genf
Rameaus barockes Spektakel um das berühmteste Brüderpaar der Mythologie ist ein Gesamtkunstwerk. Der gefeierte Choreograf Edward Clug sorgt in Genf für poetische Momente, indem er Motive der Oper assoziativ in die Gegenwart holt.
NeueZürcherZeitung.ch.opergenf
Tonträger
Neue Einspielung von Raphaël Pichon: Diese Passion steht unter Strom (Bezahlartikel)
Raphaël Pichon und sein Ensemble Pygmalion entlocken Bachs „Johannes-Passion“ unerhörte Klänge – der ideale Soundtrack für die Karwoche.
Sn.nachrichten.raphael.pichon
Magische Klangreise durchs All: Antonio Pappano dirigiert Holst und Bax
NDR.de.Kulturpappano
Links zu englischsprachigen Artikeln
Genua
A Critically Honest Glance of Life in a Venetian Square from Genoa in Wolf-Ferrari’s Il campiello
operatoday.com.campiello
Paris
Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Sonya Yoncheva, Elīna Garanča, Philippe Jaroussky, Marina Rebeka, Ermonela Jaho, Ailyn Pérez, Pretty Yende, Rachel Willis-Sørensen & Freddie De Tommaso Lead Théâtre des Champs-Elysées’ 2026-27 Season
operawire.com.netrebko.kaufmann
Manchester
REVIEW: Anthracite Fields
Julia Wolfe’s Pulitzer Prize-winning oratorio came to Manchester this weekend and did not disappoint. Anthracite Fields is the tale of and a memorial to American miners, with inspiration drawn from oral histories and Wolfe’s own upbringing in Pennsylvania, rich in deposits of pure coal.
https://ayoungishperspective.co.uk/2026/03/23/review-anthracite-fields/?amp=1
BBC Singers, BBC Philharmonic, Slorach, Storgårds, Bridgewater Hall, Manchester review –
protest music of our time Outrage and fun from women composers make their impact
TheArtsdesk.com. singers
Dublin
Irish National Opera’s new Rusalka intrigues more than it convinces
bachtrack.com.de.rusalka
New York
Young People’s Chorus of New York City 2026 Review: Annual Gala Concert ‘In the Key of Love’ with Special Guest Joyce DiDonato
An Evening Dedicated to Future Generations Building a Better World Through Creative Collaboration
operawire.com.diedonato
Metropolitan Opera Eric and Dominique Laffont Competition Announces Winners
operawire.com.winners
The Sebastians traverse Bach’s Brandenburgs with speed and elegance
NewYorkClassical.review.com
Chicago
With compelling music and striking visuals, Lyric’s
“Frida y Diego” makes for great theater (if not great opera) The company is closing its opera season with the Chicago premiere of Gabriela Lena Frank’s El último sueño de Frida y Diego (The Last Dream of Frida and Diego), which opened Saturday night.
chicago.classical.review.com
Washington
WNO presents an effective “Crucible,” as Zambello links witch-hunts to current events
Washington National Opera is celebrating America’s upcoming 250th birthday and its own 70th anniversary by mounting three American works. After presenting Scott Joplin’s Treemonisha, WNO returned to Robert Ward’s The Crucible for the first time since 1999, heard Saturday evening at Lisner Auditorium.
washington.classical.review.com
Washington National Opera 2025-26 Review:
The Crucible Ryan McKinny Triumphs in Robert Ward’s Timely Opera
https://operawire.com/washington-national-opera-2025-26-review-the-crucible/
Boston
Boston Symphony Orchestra Board Cites Financial Concerns, New Directions in Not Renewing Andris Nelson’s Contract
symphony.org. bostonsymphony
San Francisco
Q & A: Music Director Peter Whelan on His Vision for Philharmonia Baroque Orchestra & Chorale & the 2026-27 Season ‘The Power of Music’
operawire.com.music-director
Feuilleton
Is It Possible to Solve the Ending of Puccini’s ‚Turandot’? (Subscription required)
This Orientalist classic, left unfinished, has had to be completed since Puccini’s death. A new version hands that task to artists with Asian roots.
https://www.nytimes.com/2026/03/24/arts/music/turandot-opera-revised-ending.html
Recordings
The five unmissable new classical recordings this week – featuring Bach’s St John Passion
This week we recommend new recordings from Pygmalion and Raphaël Pichon, London Symphony Orchestra and Sir Antonio Pappano, Kitty Whately and Julius Drake, and more
gramophone.co.uk. recordings
Ballett / Tanz
Ludwig Minkus: Der Meister ohne Gesicht (Bezahlartikel)
Die minutenkurzen Variationen von Kitri, Basilio oder Gamzatti sind die Weltliteratur des Tanzes. Ihren Komponisten kennt man kaum: Vor 200 Jahren wurde Ludwig Minkus geboren.
FrankfurterAllgemeine.net.minkus
Rock/ Pop/Schlager
Wien/Bezirk Neubau
Von ESC zu „NSC“: Neubau veranstaltet Song Contest
Die Bewerbung ist bis 31. März möglich. Auf die Gewinner-Performance wartet ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.
Kurier.at.songcontest in Neubau
Sprechtheater
Landestheaterchefs „irritiert“ über Umgang mit Intendantin Gräve
Acht Intendantinnen und Intendanten bedauern die Nicht-Verlängerung und kritisieren die Veröffentlichung interner Bewertungskriterien.
DiePresse.com.landestheaterchefs
Ausstellungen/ Kunst
Wien
Technokraten mit Pinsel und Gefühl: KHM zeigt „Canaletto & Bellotto“
Das Museum stellt jene Maler vor, die die Vorstellung von historischen Stadtansichten prägten. Doch ihre Bilder waren stets gute Erfindungen.
Kurier.at.ausstellungKMH
Medien
Österreich
Aufreger Staatsfunk. Welche ORF-Stiftungsräte die Konkurrenz beraten
Nach der Affäre Weißmann rückt der Stiftungsrat des Staatsfunks in den Fokus. Nicht alle Mitglieder des höchsten Gremiums arbeiten immer nur im Sinne des ORF – sie sind auch für die Konkurrenz tätig. Und: Ein Stiftungsrat veranstaltete eine Party, bei der gleich drei ORF-Firmen als Sponsoren an Bord waren. „Auf der Alm, da gibts ka Sünd, aber viele Sponsoren“ – so könnte das Motto der „Alpbach Alm“ des PR-Beraters und ORF-Stiftungsrats Gregor Schütze gelautet haben. Im Sommer 2023 veranstaltete der Lobbyist gemeinsam mit der Disrupt Holding von Unternehmer Lorenz Edtmayr eine große Party im Rahmen des Forum Alpbach, einem Vernetzungstreffen der Schönen, Reichen und „Wichtigen“. Fotos waren an diesem Abend keine erlaubt.
https://www.krone.at/4078767
Politik
Börsen legen nach Trump-Aussage zu, Preise für Öl und Gas sinken
Der US-Präsident Donald Trump hat seinen Plan, die Kraftwerke im Iran anzugreifen verschoben. Darauf hin drehen die Märkte
DerStandard.at.story.oelund gas
Wahlkampf in Ungarn: Orbáns Zukunft auf der Kippe
Seit 16 Jahren haben Viktor Orbán und seine Fidesz Ungarn fest im Griff. Nach den Wahlen am 12. April könnte sich das ändern: Mit Péter Magyar hat ausgerechnet ein Ex-Fidesz-Mitglied beste Chancen auf den Wahlsieg. Welche Hürden Magyar und seine Partei Tisza bis dorthin noch überwinden müssen – und wieso Orbán eine Batteriefabrik zum Verhängnis werden könnte.
News.at.Orban
Lokalwahlen in Deutschland: Synchronschlappen für Klingbeils SPD
Die CDU gewinnt die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, die Grünen die Bürgermeisterstichwahl in München. Zwei rote Bastionen sind gefallen.
Kurier.at.klingsbeil
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Unter’m Strich
Die gläserne Macht: Frauen in Krisenzeiten im Fokus
Wenn Unternehmen unter männlicher Führung straucheln, wird nicht selten eine Frau an die Spitze gestellt. Ein Effekt, der wirtschaftspsychologisch nachgewiesen und höchst umstritten ist. Das Phänomen der „gläsernen Klippe“ ist eine Chance, aber auch ein strukturelles Problem. Wie viel System steckt dahinter?
News.at. frauenimfokus
Österreich
Es wird ungemütlich. Ostern im Schnee? Das sagt die Wetterexpertin
Nach frühlingshaften Temperaturen dreht sich das Wetter ab Mittwochabend. Zum Wochenausklang kommt auch in Wien nächtlicher Frost zurück. Und es wird nass. Eine Wetterexpertin gibt einen Ausblick auf die Osterferien.
https://www.krone.at/4086281
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 25. MÄRZ 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 25. MÄRZ 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Staatsoper: Am Sonntag, den 12. April um 11 Uhr wird Direktor Bogdan Roščić im Rahmen einer → Matinee die Spielzeit 2026/27 vorstellen.

Wiener Staatsoper: Foto: Andrea Matzker
Dabei werden Ekaterine Buachidze, Ivan Gyngazov, Christopher Maltman, Vida Miknevičiūtė, Marina Rebeka sowie Andreas Schager vom Orchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Axel Kober begleitet. Auch eine Tanzperformance von Margarita Fernandes und António Casalinho, Solotänzerin und Erster Solotänzer des Wiener Staatsballetts, wird zu sehen sein. Als Gesprächspartner zu Gast sind die Direktorin des Wiener Staatsballetts, Alessandra Ferri, Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Nikolaus Habjan, Barrie Kosky sowie Evgeny Titov. ORF III überträgt live.
Kostenlose → Tickets zur Matinee gibt es ab heute, Mittwoch, den 25. März, um 10 Uhr.
Der Verkauf bzw. die Vorbestellmöglichkeit für die Saison 2026/27 startet offiziell am 27. April. Abos und Zyklen, sowie ausgewählte Vorstellungen im Rahmen des Vorkaufsrechts für unsere → Freundeskreise können bereits ab 13. April erworben werden. Wir werden Sie darüber detailliert informieren.
ORF III – ERLEBNIS BÜHNE LIVE
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Tiroler Festspiele Erl 2026/Ostern: Umbesetzung „Parsifal“ (Rolle des „Titurel“)
Aus gesundheitlichen Gründen musste James Platt seine Mitwirkung als Titurel in der Parsifal-Produktion der Tiroler Festspiele Erl zu Ostern 2026 zurücklegen. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, Falk Struckmann für die Übernahme der Partie in beiden Vorstellungen am 2. und 5. April zu gewinnen.
Falk Struckmann ist einer der gefragten Bassbaritone unserer Zeit. Er ist insbesondere bekannt für seine Interpretationen von Wagner-Partien wie Holländer, König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde) sowie weiterer im Ring des Nibelungen. Sein Repertoire umfasst darüber hinaus Jochanaan (Salome), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten), Scarpia (Tosca) und Iago (Otello); kürzlich hat er es um bedeutende Basspartien erweitert, wie etwa Doktor (Wozzeck) in Tokio und Hamburg. Er stand u. a. an der Metropolitan Opera in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, am Royal Opera House Covent Garden in London, bei den Bayreuther Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und der Wiener Staatsoper auf der Bühne. Er ist Berliner und Österreichischer Kammersänger.
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SALZBURG/ Osterfestspiele 2027 – Vorschau
One week before this year’s Easter Festival begins, here is an early preview of the 2027 programme:
Together with the Berliner Philharmoniker and their Chief Conductor Kirill Petrenko, the new production of Richard Wagner’s tetralogy »Der Ring des Nibelungen« will continue with »Die Walküre«, staged by Kirill Serebrennikov. Lise Davidsen will make her international role debut as Brünnhilde. Kirill Petrenko will also conduct Ludwig van Beethoven’s Missa solemnis. Additional concerts will feature artists such as Martha Argerich, Emmanuelle Haïm, and Lahav Shani.
19.04.2026, 20.00 Uhr, Philharmonie Berlin: „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ / Nil Venditti am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine) als Solisten
im kommenden Konzert der Reihe Debüt im Deutschlandfunk Kultur am Sonntag, 19. April um 20.00 Uhr in der Philharmonie Berlin präsentieren sich einmal mehr drei spannende junge Musikerinnen und Musiker dem Berliner Publikum:
Dirigentin Nil Venditti steht am Pult des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Als Solisten mit dabei sind Leonid Surkov (Oboe) und Benjamin Herzl (Violine).
Die Ausstrahlung des Konzertes im Programm von Deutschlandfunk Kultur erfolgt am Freitag, 24. April, um 20.00 Uhr.
Wir freuen uns über Ihre Ankündigungen und laden Sie herzlich zum Konzertbesuch ein!
Infos zu diesem Konzert inklusive der Biografien der Debütanten finden Sie hier zum HERUNTERLADEN.
Zürich im März 2026: Gespräch mit dem Präsidenten des «Zusatzchor der Oper Zürich», Paul Votruba
«Grenzenlose Liebe zum Musiktheater»
In der aktuellen Produktion von Georg Friedrich Händels «Giulio Cesare» am Opernhaus Zürich übernimmt der «Zusatzchor der Oper Zürich» die Chorpartie, da der «Chor der Oper Zürich» während des Festivals «Zürich Barock» (https://www.opernhaus.ch/spielplan/zuerich-barock/) mit dem Orchester der Oper Zürich auf Tournee ist. Jan Krobot hat anlässlich der Eröffnung von «Zürich Barock» mit dem Präsidenten des «Zusatzchores der Oper Zürich», Paul Votruba, gesprochen.

Zusatzchor der Oper Zürich und Ensemble in «Giulio Cesare»; Foto © Monika Rittershaus
Wer sind die Mitglieder des Zusatzchores?
Der «Zusatzchor der Oper Zürich» (ZOZ) vereint Sängerinnen und Sänger, die sich aus purer Leidenschaft dem Opernhaus Zürich widmen Es sind Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen und biografischen Hintergründen. Die einen haben ein Musik- und Gesangsstudium absolviert, jedoch aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation die musikalische Laufbahn nicht weitergeführt. Andere wiederum pflegen den Gesang neben ihrem Berufsalltag als äusserst anspruchsvolle Tätigkeit. Aber alle verbindet eines: die grenzenlose Liebe zum Musiktheater. Sie widmen ihre gesamte Freizeit dem Theater. In dieser Form als «semiprofessionelles» Ensemble ist der Zusatzchor einzigartig.
Wer kann Mitglied des Zusatzchores werden?
Voraussetzung für die Aufnahme im Chor ist eine stimmliche Grundausbildung, sowie ein Vorsingen, bei welchem beurteilt wird, ob die Stimme den professionellen Anforderungen der Chortätigkeit am Opernhaus Zürich genügt und sich gut ins Ensemble einfügt. Das Vorsingen wird von der Chordirektion des Opernhauses geleitet; zusätzlich anwesend sind Vorstandsmitglieder des Berufschores sowie des Zusatzchores. Diese Stimmprüfung ist von zentraler Bedeutung, da unsere Mitglieder gemeinsam mit Berufssängerinnen und -sängern auf der Bühne stehen und sind somit Teil eines professionellen Gesamtklangs bilden. Entsprechend hoch ist die musikalische Verantwortung jedes Einzelnen.
Wie ist dieser Verein entstanden?
Der Zusatzchor wurde am 5. April 1993 gegründet. Seine eigentliche Geschichte beginnt jedoch bereits rund 90 Jahre früher: Im Jahre 1904 rekrutierte das damalige Stadttheater für eine Serie von Wagner-Aufführungen («Lohengrin») zusätzliche Sänger aus dem Lehrergesangsverein. Aus diesen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Zeit ein Verein, der sogenannte Theater-Lehrerchor. Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Chöre am Opernhaus Zürich war Gründung einer hauseigenen Chorschule nach dem Zweiten Weltkrieg. Daraus ging der «Extrachor» hervor, der neben der Mitwirkung in einigen Opernproduktionen vor allem ein immenses Repertoire an Operetten (die damals fast die Hälfte des Spielplans ausmachten) bewältigte. In diesen Operetten trat der Extrachor (wie dann auch der Zusatzchor) häufig auch als selbständiges Ensemble auf.
Während der Intendanzen von Drese [Dr. Claus Helmut Drese, 1975-1986] und Groszer [Christoph Groszer, 1987-1991] wurden die beiden Chöre durch Auftritte in Tourneen und in Grossproduktionen – unter anderem im Kongresshaus und im Hallenstadion [während des Umbaus des Opernhauses von 1982-1984] – deutlich aufgewertet und erfreuten sich eines grossen Zustroms neuer Sängerinnen und Sänger. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, setzten sich die damaligen Chor-Direktoren Karl Kamper und dann Jürg Hämmerli dafür ein, die Proben-Bedingungen und die musikalisch-qualitative Weiterbildung der Laienchöre zu verbessern. Seitens der beiden Vereine erfolgten ebenfalls Vorstösse, um einfacher und zielführender arbeiten zu können. Nach gut zwei Jahren intensiver Verhandlungen sowohl der Vereine unter sich als auch mit dem Haus, hatte man sich auf eine Neuorganisation geeinigt und der Gründung des neuen Vereins, des «Zusatzchor der Oper Zürich», stand nichts mehr im Wege.
Mit Beginn der Intendanz Pereira wuchs der Spielplan und damit auch die Anforderungen an die Chöre nochmals ganz erheblich. Produktionen, in denen der Zusatzchor nur mit wenigen Mitgliedern des Berufschores zu erleben war, nahmen zu.
Wie gestaltet sich Eure Zusammenarbeit mit dem Haus und dem Berufschor?
Hier darf ich aus dem Schreiben von Andreas Homoki [Intendant von 2012 bis 2025] zu unserem 25jährigen Jubiläum zitieren: «Ohne den ZOZ wäre es uns als Opernhaus von internationaler Ausstrahlung nicht möglich, unserem Publikum einen so umfangreichen und abwechslungsreichen Spielplan zu bieten. Schliesslich unterstützt uns der ZOZ in zahlreichen Produktionen unseres weitgefächerten Repertoires. Nicht allein als vielfältige Unterstützung unseres Hauschors, sondern nicht selten auch bei Produktionen, in denen der Hauschor aus dispositionellen Gründen nicht zu Verfügung steht und die Chorpartie in einer Oper sogar vollständig vom ZOZ übernommen wird».
Wenn dem Zusatzchor also Opernproduktionen ohne Mitwirkung oder nur mit einzelnen Mitgliedern des Berufschors und/oder mit externen Zuzügern anvertraut werden können, zeigt dies seine hohe künstlerische Bedeutung und die gewachsene Rolle innerhalb des Opernhauses.
Welche Aufgaben übernehmt Ihr?
Der Zusatzchor wird im Normalfall als Verstärkung des Berufschors eingesetzt; das ist unser Hauptauftrag. Das Repertoire umfasst Werke aller Epochen und Sprachen. Darüber hinaus werden die Mitglieder aber auch in kleineren Formationen, hinter der Bühne oder in ausgewählten Szenen eingesetzt. Der Zusatzchor übernimmt aber gelegentlich – wie aktuell in «Giulio Cesare» – auch eigenständig Chorpartien (unter Mitwirkung von einigen Zuzügern und den SoprAlti). Dies ist ein besonderer Vertrauensbeweis und unterstreicht die künstlerische Wertschätzung, die dem Zusatzchor seitens des Opernhauses entgegengebracht wird.
Wir haben viel von der Vergangenheit gesprochen – wie siehst Du die Zukunft des Zusatzchors?
Der Zusatzchor hat sich über viele Jahre hinweg im Einklang mit den Bedürfnissen des Opernhauses weiterentwickelt. Seine Stärke als bewährte Stütze des Opernhauses liegt gerade in dieser Flexibilität und in seiner künstlerischen Vielseitigkeit. Darum wird es auch in Zukunft gehen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass diese Zusammenarbeit wesentlich zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Hauses beiträgt.
20.03.2026, Jan Krobot/Zürich
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Brühler Schlosskonzerte. Programmänderung

Trio Jean Paul. Foto: Irene Zandel
Für das Konzert am 29. Mai hat sich eine Besetzungs- und Programmänderung ergeben: Das ursprünglich für diesen Termin angekündigte Trio Gaspard musste leider sein Kommen absagen. Mit dem Trio Jean Paul konnte jedoch ein hochkarätiger Ersatz gewonnen werden.
Die bereits für das Konzert des Trio Gaspard verkauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für das Konzert des Trio Jean Paul. Wer aufgrund der Besetzungsänderung seine Tickets zurückgeben möchte, kann sich dafür an die Geschäftsstelle der Brühler Schlosskonzerte unter oder 02232-941884 wenden.
Fr 29. Mai
20 Uhr | Schloss Augustusburg, Gardensaal
Preis: 35 €, Tickets über KölnTicket: 0221-2801
Infos Brühler Schlosskonzerte: 02232-941884, www.schlosskonzerte.de
NEUER TRIO-STANDARD
Trio Jean Paul
Joseph Haydn Klaviertrio F-Dur Hob. XV:2
Wolfgang Rihm 3. Fremde Szene
Joseph Haydn Klaviertrio e-Moll Hob. XV:12
Ludwig van Beethoven Klaviertrio Nr. 6 Es-Dur op. 70 Nr. 2
Das Trio Jean Paul gehört zu den profiliertesten Kammermusik-Ensembles der Gegenwart und begeistert sein Publikum seit über zwei Jahrzehnten auf den internationalen Konzertpodien. Bei aller Präzision im Zusammenspiel bewahrt es sich eine lebendige Frische, die sich in klug konzipierten Programmen widerspiegelt. Im Zentrum des Programms für das Haydn-Festival in Schloss Augustusburg steht – natürlich – das Klaviertrio-Schaffen von Joseph Haydn, der die Gattung entscheidend geprägt hat. Mit zwei Werken aus seiner Feder zeigt das Trio Jean Paul die Bandbreite seines Einfallsreichtums zwischen Eleganz, Witz und formaler Raffinesse. Flankiert werden diese Werke von einem bedeutenden Beitrag Ludwig van Beethovens, der das Klaviertrio in neue expressive Dimensionen führte. Eine klanglich markante Perspektive der Gegenwart eröffnet Wolfgang Rihms „3. Fremde Szene“, die als pointierter Kontrast den Bogen in die Moderne schlägt.
Geschäftsstelle Brühler Schlosskonzerte e.V. • Bahnhofstraße 16 • 50321 Brühl
Telefon +49.(0)2232.94 18 84 • Fax +49.(0)2232.94 18 85
www.schlosskonzerte.de
Vorsitzender des Vorstands Alexander Wüerst
Geschäftsführung Lena Hug
Registergericht Amtsgericht Köln
Nummer des Vereinsregisters VR 700132
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schoepfblog – Programm der 13. Kalenderwoche vom 23.03.2026 bis zum 29.03.2026
Rückblick – Donnerstag 19.03.2026
Musik: Jazz der Spitzenklasse: der Pianist Gonzalo Rubalcaba im Haus der Musik. (Thomas Nußbaumer)
Montag:
Apropos: Das anonyme Gekotze und Gerotze im Internet treibt die Gesellschaft auseinander. Eine Klarnamenpflicht ist das Gebot der Stunde. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: Auf Amazon steht Ulf Poschardts Polemik „Shitbürgertum“ noch immer in den Top 20 der Rubrik „Gesellschaftskritik“. Nicht ganz verständlich! – diagnostiziert Walter Schandor
Literatur: Ein Buch ist keine Wurstsemmel: Über den verfahrenen Karren “Autor-Verlag-Leser”. Notizen anlässlich der Leipziger Buchmesse. (Hans Augustin)
Mittwoch:
Ethik: Bewusstseins-Evolution und Religion: In welchem Umfeld ist Sterbehilfe möglich und erlaubt? Die Bilanz des Sterbebegleiters Rolf Kaufmann.
Donnerstag:
Soziologie: Auch Begriffe altern. Was früher „Gesellschaft“ war, gilt heute nicht mehr. (Reinhold Knoll)
Freitag:
Musik: Die Programme der laufenden Frühjahrskonzerte der heimischen Blasmusikkapellen sind ein Desaster. Schafft den Musikunterricht ab, er bringt es nicht. (Alois Schöpf)
Samstag:
Literatur: Über „scroll“, die Schriftrolle von Jack Kerouac, die kürzlich um 12 Millionen Dollar bei Sotheby‘s versteigert wurde. Kerouac starb 1969 mit 47 Jahren und mit 87 Dollar in der Tasche. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Tourismus: Die neueste Nicht-Nachricht aus der Sportprovinz: Ein Tiroler Schwimmer muss nach Malaysia trainieren fahren, weil es in Tirol kein 50-Meter Becken gibt. (Helmuth Schönauer)

