Foto: Fondazione Prada Riccardo Muti ph. Patrick Toomey Neri
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 3. DEZEMBER 2025
Opernakademie in der Fondazione Prada in Mailand
Riccardo Muti studiert mit dem Nachwuchs akribisch „Don Giovanni“
Es ist immer wieder ungemein lehrreich und bereichernd, Riccardo Muti beim intensiven, akribischen Proben einer Oper mit dem Nachwuchs zu erleben. Vor zehn Jahren hat der Maestro, dem es ein sehr wichtiges Anliegen ist, seinen reichen, über 55 Jahre gewachsenen Erfahrungsschatz weiterzugeben, seine italienische Opernakademie in Ravenna gegründet. Zum dritten Mal fand die Akademie nun – nach mehreren Abstechern in Japan und im vergangenen Jahr erstmals in China – in der Fondazione Prada in Mailand statt.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Wien/Staatsoper
Ein unkaputtbarer Männerschwarm: Leoš Janáček-Comeback in der Staatsoper
Die Staatsoper holt „Věc Makropulos“ aus dem Fundus zurück: ein starker Abend, vor allem dank Marlis Petersen und Dirigent Tomáš Hanus. 99 Jahre zählt diese Oper – und ist in Wien doch praktisch unbekannt: Man schrieb das Jahr 2015, als Věc Makropulos aus der Feder von Leoš Janáček erstmals im Haus am Ring aufschlug. Und es blieb bis heute bei einer flüchtigen Begegnung: Nur fünfmal erklang das eigenwillige Werk hier, dann verschwand es in der Versenkung. Ein Unglück, das wohl durch einen Abgang in der Chefetage begünstigt war: Franz Welser-Möst, ab 2010 Musikchef am Haus, hatte etliche Janáček-Premieren auf den Weg gebracht, sein Amt aber noch vor dem Makropulos-Debüt niedergelegt.
DerStandard.at
Wien/Volksoper
Ein Strauss-Fehlpass im faden Dreivierteltakt
Fußball trifft Operette trifft Ballett: Die Uraufführung von „Aschebrödels Traum“ gerät zur nächsten Strauss-Jahr-Merkwürdigkeit. „Ich habe fertig!“ An diesen legendären Ausspruch von Ex-Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni muss man denken, wenn die Volksoper in „Aschenbrödels Traum“ auch noch auf Fußball setzt. Es sind Sehnsuchtsworte für das Ende der Strauss-Jahr-Aktionen, bei denen man hoffen muss, dass sie den Jubilar nicht beschädigen.
krone.at
„Aschenbrödels Traum“ – Endlich neues auf dem Wiener Operettenmarkt
In der Wiener Volksoper erwacht Johann Strauss’ unvollendetes Werk „Aschenbrödel“ zu neuem Leben. Komponistin Martina Eisenreich und Regisseur Axel Ranisch entführen uns in ein fantastisches Musiktheater, das Traum und Realität meisterhaft verwebt.
BR-Klassik.de
Paris
Neues Stück von Wu Tsang prämiert auf Herbstfestival in Paris
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,38 Minuten)
deutschlandfunk.de
Wien/Staatsoper
„Sache Makropulos“ an der Staatsoper: Opernkrimi mit blitzblank dargelegten Indizien
Marlis Petersen ist die neue, alterslos-unsterbliche Diva Emilia Marty in Peter Steins klassischer Inszenierung der „Sache Makropulos“. Dass Leoš Janáčeks Partitur so glänzt, liegt aber vor allem am brillanten Orchester unter Tomáš Hanus.
DiePresse.com
„Věc Makropulos“: Erst die Endlichkeit macht das Leben wertvoll (Bezahlartikel)
Peter Steins konventionelle Inszenierung der Oper von Leoš Janáček aus 2015 wurde an der Staatsoper wiederaufgenommen.
Kurier.at
Venedig
Ex-Bürgermeister Venedigs kritisieren Auswahlverfahren für Teatro La Fenice
Der Streit um die Meloni nahestehende Musikdirektorin Beatrice Venezi hält an. Nun fordern vier Ex-Bürgermeister der Lagunenstadt ein neues Auswahlverfahren. In einer gemeinsamen Erklärung äußerten die Ex-Bürgermeister Ugo Bergamo, Massimo Cacciari, Paolo Costa und Giorgio Orsoni „große Sorge“ über die seit einigen Monaten anhaltenden Spannungen an dem Opernhaus, dessen Stiftung sie während ihrer Amtszeiten vorgestanden hatten. Hintergrund ist der Streit um die Ernennung von Beatrice Venezi zur Fenice-Musikdirektorin.
DerStandard.at
Paris
Kritik – Stockhausens „Montag aus Licht“ in Paris – Ein kosmisches Klangerlebnis
Geburten auf einem Leuchtturm, singende Heinzelmännchen und ein Luzipolyp: Karlheinz Stockhausens „Montag aus Licht“ ist ein Spektakel. Und Teil des Mammut-Opern-Zyklus „Licht“: Für jeden Wochentag hat Stockhausen eine eigene Oper geschrieben. Silvia Costa inszeniert das musikalische Chaos meisterhaft in der Pariser Philharmonie als Ode an das Lebendige.
Von Jörn Florian Fuchs
BR-Klassik.de
Köln/Philharmonie
Das Hagen Quartett sagt Adieu
Lässt man diesen phänomenalen Quartett-Nachmittag Revue passieren, fällt einem als Erstes das Wort „Dankbarkeit“ ein. Dankbarkeit gegenüber dem Hagen Quartett für unzählige Konzerte, darunter viele Sternstunden, sowie für etliche großartige CD-Aufnahmen. Zu guter Letzt aber auch Dankbarkeit für zahlreiche Momente der Stille, die aus exquisit vorgetragener Musik hervorgegangen sind.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de
Bad Vilbel
Armenian State Symphony Orchestra begeistert in Bad Vilbel
Die VILCO in Bad Vilbel ist an diesem 29. November 2025 gut gefüllt, und das aus besonderem Grund. Das Armenian State Symphony Orchestra, seit seiner Gründung durch Sergey Smbatyan im Jahr 2018 von einer Handvoll Idealisten zu einem international gefeierten Klangkörper geworden, gastiert erstmals in der Wetterau.
Dieses Orchester, das bereits in der Carnegie Hall, der Pariser Philharmonie, dem Wiener Musikverein und der Walt Disney Concert Hall begeisterte, hat sich als kultureller Botschafter Armeniens einen Namen gemacht. Zuletzt erschien bei Deutsche Grammophon eine vielbeachtete Aznavour-Hommage zum 100. Geburtstag des Chansonniers.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Wien/Musikverein
Musikverein: So himmlisch tönen weltliche Kantaten (Bezahlkartikel)
Die Wiener Akademie und beseelte Stimmen klangen, als lauschte man an der Tür zum Bach-Paradies.
DiePresse.com
Das Radio-Symphonieorchester demonstrierte wieder seine Qualität (Bezahlkartikel)
Markus Poschner dirigierte. Das Programm ließ zwar eher an Ostern als an Weihnachten denken, aber wen kümmert’s?
Kurier. at
Star-Pianist Víkingur Ólafsson: „Bach bringt die Welt ins Gleichgewicht“
Talentschmiede Vulkaninsel: Der isländische Star-Pianist Vîkingur Ólafsson ist spezialisiert auf Johann Sebastian Bach und hat mit seinen Aufnahmen die Marke von einer Milliarde Streams geknackt. Der 41-jährige Grammy-Gewinner 2025 gastiert nun im Wiener Konzerthaus.
krone.at
Finale von Wien Modern: Ein Happening, das auch zum Wiehern war (Bezahlartikel)
Insgesamt 370 Mitwirkende realisierten im Wiener Konzerthaus „The Great Learning“ von Cornelius Cardew
Kurier.at
Innsbruck
Festwochen: Großoper zum 50. Jubiläum
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik warten 2026 unter dem Motto „Was feiern wir?“ für das 50-jährige Festwochen-Jubiläum mit einer rund siebenstündigen Großoper auf. Die fünfaktige Oper „Il pomo d’oro“ von Pietro Antonio Cesti sei „ein Mammutprojekt“ und eine „mittelgroße Sensation“, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz.
tirol.orf.at
Berlin
Extreme Gefühle
Umberto Giordanos »Fedora« an der Deutschen Oper Berlin. Manche Erfolgsopern geraten irgendwann in Vergessenheit. Zu ihnen zählt Giordanos »Fedora«, nach einem Theaterstück von Victorien Sardou, der auch die Vorlage für Giacomo Puccinis »Tosca« geschrieben hat. Nach der Uraufführung 1898 war »Fedora« häufig und auf großen Bühnen zu sehen. Die Besetzungen waren oft prominent, Enrico Caruso erlebte in der männlichen Hauptrolle seinen ersten großen Triumph. Nach 1930 wurden Aufführungen jedoch selten.
jungewelt.de
Eine Sinfonie vom Wunderkind: Georgische Musiker brillieren bei Konzert in Potsdam (Bezahlartikel)
Der 16-jährige Tsotne Zedginidse präsentierte seine erste eigene Sinfonie im Potsdamer Nikolaisaal. Ein begeisternder Abend mit der Kammerakademie.
Tagesspiegel.de
Jordi Savall und die Berliner Philharmoniker: „Ich bin kein Diktator“
Jordi Savall, der Doyen der Alten Musik, debütiert mit den Berliner Philharmonikern. Der Dirigent will auf Details achten.
BerlinerZeitung.de
München
Die Zarin gluckt im Glockenrock (Bezahlartikel)
Ausgezeichnet vorbereitet und kommentiert, derb-lustig inszeniert bringen Vladimir Jurowski und Barrie Kosky „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolaj Rimski-Korsakow an der Staatsoper München heraus.
FrankfurterAllgemeine.net
Berlin/Ballhaus Wedding
Die Ballhaus-Saison in Berlin ist eröffnet: „Lieber n bisschen mehr, aber dafür wat Jutet“
Berlin und seine Ballhäuser: Säle aus dem 19. Jahrhundert, in denen schon immer getanzt und gefeiert oder, wie es auf gut Berlinerisch heißt, „geschwoft“ wurde. Eingängige Musik und fröhliche Stunden sind dort zu Hause. Kein Wunder, dass Kammermusikensembles aus Berliner Orchestern sie als Spielstätten für sich entdecken. Typisch Berlin: Auch nach einer tagelangen Reise nebst siebzig Umdrehungen mit verbundenen Augen wäre, sobald man die Augenbinde löst, kein Vertun möglich. Die Mischung aus Amüsiertempel, verblichener Pracht, hoher Kunst und einer ordentlichen Bar im Raum nebenan samt Aussicht auf die umliegenden Mietskasernen (oder, in Clärchens Fall, auf ein Krankenhaus) ist in dieser Stadt zu Hause wie sonst nirgends. Wer es lieber neu, geleckt und superordentlich mag, sollte sich indes woanders umtun.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
Köln/Philharmonie
Ein Mahler-Ereignis: Diese Zweite aus Zürich wird lange nachhallen
Irgendwie ist die Stimmung vor dem Konzert eine besondere. Die Philharmonie ist fast ausverkauft, man denkt an die großen Abende der MusikTriennale zurück, die allerersten Konzerte hier von Simon Rattle, an das Chicago Symphony, das New York Philharmonic. Ein Hauch von Glanz – nicht Glow – liegt über der Philharmonie. Dabei spielt doch „nur“ das Tonhalle-Orchester Zürich, das ich zum ersten Mal live höre. Es hat 2011 einen beeindruckenden Mahler-Zyklus unter seinem damaligen Chef David Zinman komplettiert und auf SACDs verewigt. Nun schickt sich Paavo Järvi an, Dasselbe zu tun, die ersten Besprechungen sind hymnisch.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de
Bremen
„Es gibt keine Norm für das Menschsein“ – Neue Aspekte zu Kaiserin Sissys Lebenskampf am Theater Bremen
Was soll man zu Kaiserin Elisabeth von Österreich, der Frau des Kaisers Franz Joseph, noch sagen, nachdem so vieles über sie herausgekommen ist und in unterschiedlichen Medien auch schon ebenso unangemessen – wie der berühmte Sissi-Film von 1955 – wie angemessen – wie die Netflix-Serie ab 2022 – dargestellt wurde, noch anderes, Neues sagen? Mit dem alten Eheschließungs-Happy End ist es ja vorbei. Da durfte man gespannt sein, was in Bremen dem Regisseur Frank Hilbrich zu „Sissi“ einfällt. Und Hilbrich, bekannt für gute, familiengeschichtlich ausgebreitete Probleme und Herkunft und Erziehung, fällt natürlich etwas ein und zaubert einen mit Standing Ovations belohnten Abend: die Operette mit der Musik des weltberühmten Geigers Fritz Kreisler, 1932 uraufgeführt und vor dem Exil des Komponisten fast 300 Mal gespielt.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Duisburg
Giulia e Cleopatro
Genderfluides hat Konjunktur. Bereits bei Händel könnte es in der Tat angelegt sein. Darauf legt es Regisseurin Michaela Dicu in ihrer Deutung jedenfalls voll an, was sich nicht nur als Vorteil erweist.
concerti.de
Hamburg
Kulturstadt Hamburg: Monatsüberblick Dezember 2025
Hamburg erstrahlt in festlichem Licht und die Theater, Museen und Konzertsäle der Kulturstadt füllen die letzten Wochen des Jahres mit intensiven Momenten: Von internationalen Tanzgastspielen auf Kampnagel, einer Uraufführung im Thalia Theater über große Ausstellungen bis hin zu neuen immersiven Erlebnissen.
kulturfreak.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Luzern
Riccardo Chailly Extends Contract with Lucerne Festival
operawire.com
Torre del Lago
Puccini Opera Festival Announces 2027 Season
operawire.com
Neapel
Sondra Radvanovsky Lead Teatro San Carlo’s First ‘Medea’ Production
On Dec. 6, the Teatro San Carlo will open its 2025-26 season with a new production of Cherubini’s “Medea”
operawire.com
London
Jean Rondeau revels in Baroque’s luxurious melancholy – plus the best of November’s classical shows (Subscription required)
The gifted harpsichordist brought a sense of wonder to his ‘immersive’ concert at the Wigmore Hall
telegraph.co.uk
Chicago
Manfred Honeck’s Chicago visit offers a living, breathing setting for Mozart’s Requiem
seenandheard-international.com
Cleveland
Yuja Wang and The Cleveland Orchestra serve an iridescent musical feast
bachtrack.com/de
Yuja Wang doubles down and Petr Popelka throws himself into the music with the Cleveland Orchestra
seenandheard-international.com
Philadelphia
María Dueñas enlivens Philadelphia Orchestra’s holiday weekend concert
bachtrack.com/de
Recordings
The five new classical albums to hear this week – featuring Saskia Giorgini and Ensemble Correspondances This week we feature new recordings of Ravel’s chamber music, Bach’s cantatas, and concertos by Mozart and Shostakovich
gramophone.co.uk
Obituary
Mezzo Evelyn Dalberg Dies at 86
operawire.com
Ballett / Tanz
Von Wien bis St.Pölten: Tanzhighlights mit internationalen Größen
Sol León und Paul Lightfoot in der Wiener Stadthalle, Sidi Larbi Cherkaoui im MQ und Adam Linder in St.Pölten machen diese Woche zu einem echten Tanzfest
DerStandard.at
Tanz und Kritik: Der Körper als Glasscheibe (Bezahlartikel)
Sportliche Leistung, Kitsch, Gesellschaftskommentar: Darum geht es im Tanz nicht, wenn er Kunst sein soll. Kluge Kritik misst Aufführungen an seiner eigentlichen Aufgabe.
FrankfurterAllgemeine.net
Sprechtheater
Graz
Ein neues Theater mitten im Wald bei Graz Was für ein Coup! Mit einer Uraufführung des international gefeierten Nature Theater of Oklahoma eröffnet Jula Zangger ihr neues „Gold & Pech Theater“ in Eggersdorf bei Graz.
krone.at
Ausstellungen/Kunst
Rubens-Gemälde aufgetaucht – für Millionen versteigert
Ein verschollen geglaubtes Gemälde des Barockmalers Rubens wurde entdeckt. Der Sensationsfund wurde nun um fast drei Millionen Euro versteigert.
Heute.at
Politik
Putin: „Wir sind bereit, wenn Europa Krieg will!“
Wladimir Putin hat die Bühne vor dem Treffen mit Trump-Berater Steve Witkoff in Moskau dazu genutzt, eine düstere Drohung Richtung Europa auszustoßen. Der Westen hätte seiner Meinung nach „keine friedliche Agenda“. Russland sei schon heute für einen Krieg „bereit“…
krone.at
Österreich
„Krone“-Kommentar: Langweiler Hahn folgt auf Großkotz Mahrer
Dass Johannes Hahn jetzt Harald Mahrer als Präsident der Nationalbank nachfolgt, ist eine wenig überraschende und sehr österreichische Entscheidung: Nach dem gestürzten Großkotz aus der Wirtschaftskammer holt Kanzler Stocker einen der langweiligsten Politiker aus der Pension zurück. Mit Hahn soll möglicherweise der üble Geruch, den Mahrer in der ÖVP hinterlassen hat, neutralisiert werden.
krone.at
________________
Unter’m Strich
Frankreich
Rubens-Gemälde aufgetaucht – für Millionen versteigert
Ein verschollen geglaubtes Gemälde des Barockmalers Rubens wurde entdeckt. Der Sensationsfund wurde nun um fast drei Millionen Euro versteigert. Ein spektakulärer Fund sorgt in der Kunstwelt für Aufsehen: Ein lange verschollen geglaubtes Gemälde von Peter Paul Rubens ist am Sonntag in Frankreich unter den Hammer gekommen – für fast drei Millionen Euro.
krone.at
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. DEZEMBER 2025)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. DEZEMBER 2025)
Quelle: onlinemerker.com
Bayreuther Festspiele: Jubiläumssaison 2026: Sämtliche Restkarten in Rekordzeit ausverkauft
![]()
Jubiläumssaison 2026: Sämtliche Restkarten in Rekordzeit ausverkauft
Sämtliche noch verfügbaren Karten für die Jubiläumssaison 2026 waren bereits nach weniger als eineinhalb Stunden restlos vergriffen. Die hohe Nachfrage freut uns sehr und zeigt eindrucksvoll, wie groß das Interesse unseres Publikums an unserem Programm ist.
Der beeindruckende Ausverkauf bestätigt zudem die Bedeutung eines modernen und zielgerichteten Marketings. Besonders der verstärkte Fokus auf attraktive Ticket-Packages hat sich als wichtiger und richtiger Schritt erwiesen, um sowohl treue Besucher*innen als auch neue Zielgruppen anzusprechen.
Wir danken unserem Publikum herzlich für das überwältigende Vertrauen und die enorme Resonanz und freuen uns auf eine unvergessliche Jubiläumssaison 2026.
________________________________________________________________________________________
PLAY WIENER STAATSOPER. Die Streams aus der Wiener Staatsoper
6. Dez 2025 / 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
Věc Makropulos
Music: Leoš Janáček
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Regie: Peter Stein
Mit u.a.: Marlis Petersen, Pavel Černoch, Lukas Schmidt, Alma Neuhaus, Bo Skovhus, Carlos Osuna, Wolfgang Bankl
19. Dez 2025 / 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
Fidelio
Musik: Ludwig van Beethoven
Musikalische Franz Welser-Möst
Inszenierung: Nikolaus Habjan
Mit: Malin Byström, David Butt Philip, Christopher Maltman, Simonas Strazdas, Tareq Nazmi, Florina Ilie, Daniel Jenz
31. Dez 2025 / 18:00
Live aus der Wiener Staatsoper
Die Fledermaus
Musik: Johann Strauß
Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Jonas Kaufmann, Diana Damrau, Jochen Schmeckenbecher, Daria Sushkova, Jörg Schneider, Adrian Eröd, Ilia Staple, Michael Niavarani
17. Jan 2026 / 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
Manon
Musik: Jules Massenet
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Andrei Serban
Mit u.a.: Benjamin Bernheim, Kristina Mkhitaryan, Matheus França, Stefan Astakhov, Andrea Giovannini
6. Feb 2026 / 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
La traviata
Musik: Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti
Inszenierung: Simon Stone
Mit u.a.: Xabier Anduaga, Kristina Mkhitaryan, Artur Rucinski, Florentina Serles, Florentina Serl
26. Feb 2026 / 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
Luisa Miller
Musik: Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Michele Mariotti
Inszenierung: Philipp Grigorian
Mit u.a.: Roberto Tagliavini, Freddie De Tommaso, Daria Sushkova, Marko Mimica, George Petean, Nadine Sierra
5. März 2026 / 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
Nabucco
Musik: Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Günter Krämer
Mit u.a.: Anna Netrebko, Amartuvshin Enkhbat, Ivan Magrì, Alexander Vinogradov, Monika Bohinec, Dan Paul Dumitrescu
12. Mär 2026 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
La clemenza di Tito
Musik: Wolfgang A. Mozart
Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Inszenierung: Jan Lauwers
Mit u.a.: Katleho Mokhoabane, Hanna-Elisabeth Müller, Florina Ilie, Emily D’Angelo, Alma Neuhaus, Matheus França
26. April 2026 / 19:00
Live aus der Wiener Staatsoper
Giselle
Choreografie & Inszenierung: Elena Tschernischova
Musik: Adolphe Adam
Libretto: Théophile Gautier, Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges & Jean Coralli
Musikalische Leitung: Luciano Di Martino
Mit u.a: Ensemble des Wiener Staatsballetts
________________________________________________________________________________________
CHRISTMAS TOUR – Martino & Kaiserliche Fanfaren

Liebe Musikfreunde!
Es ist mir eine große Freude, Sie zu unserer Weihnachtskonzerttournee einzuladen.
Im Jahr 2023 gründete ich zusammen mit dem Trompeter Petr Hojač von der Brünner Philharmonie ein Ensemble für vier Trompeten und Pauken. Wir treten unter dem Namen „Martino & Kaiserliche Fanfaren“ auf.
Mit diesem Ensemble absolvierten wir in der Weihnachtszeit 2023 und 2024 eine vielbeachtete Konzerttournee durch Österreich, Mähren und Mährisch-Schlesien. Während wir 2023 drei Konzerte spielten, stieg die Zahl 2024 auf sieben, und dieses Jahr sind insgesamt zwölf Konzerte geplant.
Traditionell beginnen wir die Konzerttournee mit einem Adventskonzert in Wilfersdorf in Niederösterreich, wo am 7. Dezember auch der beliebte Wilfersdorfer Adventsmarkt auf Schloss Liechtenstein stattfindet.
Aufgrund des großen Erfolgs im letzten Jahr findet auch dieses Jahr wieder ein großes Weihnachtskonzert in Wien statt, am 13. Dezember um 16 Uhr, erneut in der Kirche Maria am Gestade im 1. Wiener Gemeindebezirk. Es wird in Zusammenarbeit mit Ihrer Hoheit Herta Margarete Habsburg-Lothringen und dem von ihr gegründeten und geleiteten Verein „Flame of Peace“ veranstaltet, der sich der Förderung des Friedens in der Welt widmet.
Bei allen Konzerten werden bekannte und weniger bekannte italienische und englische Weihnachtslieder sowie die Kaiserlichen Fanfaren und zwei Lieder von Giovanni Battista Gordigiani aufgeführt.
Ich habe die Noten dieser Lieder in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek entdeckt und eine moderne und auffúhrungspraktische digitale Edition erstellt. Sie stellen eine Art „Premiere“ in Österreich und Tschechien dar.
Der Komponist und Bariton Giovanni Battista Gordigiani ist eine fast vergessene Musikerpersönlichkeit. Er wurde in Mantua, Italien, geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in Prag, wo er auch starb. Er unterrichtete Gesang in aristokratischen Kreisen und am Prager Konservatorium. Zu seinen berühmtesten Schülerinnen zählte die tschechische Sopranistin Teresa Stolz, die später die erste Aida an der Mailänder Scala unter der Aufsicht von Giuseppe Verdi sang.

Wir, die Musiker, laden Sie dazu herzlichst ein. Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches Konzerterlebnis in verschiedenen Kirchen in Mähren, in der Region Mährisch-Schlesien und Österreich.
Hochachtungsvoll
Martino Hammerle-Bortolotti
https://www.facebook.com/profile.php?id=100024731538699
________________________________________________________________________________________
HEUTE im Linzer Brucknerhaus – Bruckner, Strauss, Larcher

EVA! bruckner, strauss & larcher
#2 | 3.12.2025, 19:30 | BRUCKNERHAUS, LINZ
Die Rote Couch | Konzerteinführung, 18:45 Uhr: Grosser Saal
Meiner Meinung nach ist diese Symphonie eines der größten Werke in diesem Jahrtausend.
Eva Ollikainen, Gastdirigentin beim Bruckner Orchester Linz
BOL-Konzertzyklus im Brucknerhaus – #ZWEI: EVA!
Eva Ollikainen dirigiert eines der bedeutendsten Werke des 21. Jahrhunderts
Am Mittwoch, den 3. Dezember 2025, präsentiert das Bruckner Orchester Linz beim zweiten Konzert des BOL-Konzertzyklus #ZWEI: EVA! im Brucknerhaus ein außergewöhnliches Programm. Die finnische Gastdirigentin Eva Ollikainen bringt, wie sie selbst betont, „eines der größten Werke dieses Jahrtausends“ zur Aufführung.
Bereits die Entscheidung, aus den Ouvertüren Anton Bruckners die besonders anspruchsvolle g-Moll-Ouvertüre zu wählen, ist kennzeichnend für Ollikainen, die auf der Konzertbühne – wie an der Oper gleichermaßen heimisch – keine Herausforderung scheut und insbesondere für zeitgenössische Musik brennt.
In diesem Sinne ist auch die klangmächtige Sinfonie „Kenotaph“ von Thomas Larcher bei ihr in besten Händen: Sie wurde den im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtenden gewidmet.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist das frühe Violinkonzert in d-Moll von Richard Strauss, mit Carolin Widmann, die zu den herausragenden Geigensolistinnen unserer Zeit zählt.
Anton Bruckner (1824-1896)
Ouvertüre in g-Moll WAB 98 (1862-63)
Richard Strauss (1864-1949)
Violinkonzert d-Moll op. 8
Thomas Larcher (*1963)
Sinfonie Nr. 2 Kenotaph (2025-16)
Eva Ollikainen Dirigentin
Carolin Widmann Violine
_____________________________________________________________________________________
GRAMOLA Winter & CO präsentiert „ARPEGGIONE. 200 – Franz Schubert“ Peter Hudler (Arpeggione), Andreas Teufel (Schrammelharmonika), Daniel Fuchsberger (Kontragitarre)

Arpeggione.200: Franz Schuberts Musik auf der Instrumentalkuriosität Arpeggione im Ensemble mit der als „Wiener Packl“ in der traditionellen Wiener Musik bekannten Kombination Schrammelharmonika und Kontragitarre zu spielen – so weit hergeholt diese Besetzung zunächst scheint, erweist sie sich auf den zweiten Blick als gar nicht so abwegig, hat doch der Erfinder des Arpeggione, Johann Georg Stauffer, auch die ersten Versuche zur Entwicklung der Kontragitarre gemacht. Und auch die Schrammelharmonika entstand um dieselbe Zeit, ebenfalls in Wien. Peter Hudler, Andreas Teufel und Daniel Fuchsberger interpretieren unter dem Titel „Arpeggione.200“ neben der berühmten Sonate für Arpeggione und Klavier verschiedene Ländler und Arrangements von Liedern wie „Trockne Blumen“, „ Du bist die Ruh“ oder „Sei mir gegrüßt“, und öffnen in dieser Besetzung ein Tor in eine ganz besondere, ausgesprochen poetische lyrische Klangwelt, die auch die Nähe der Schubert’schen Weisen zur alpenländischen Volksmusik aufzeigt.
________________________________________________________________________________________
Wien erhöht erneut zahlreiche Gebühren
Auch jene Menschen, die meist in Kostümen aus der Mozart-Zeit Konzertkarten an touristischen Brennpunkten feilbieten, werden zur Kasse gebeten
Hundesteuer wird erhöht
Grillen auf der Donauinsel und Büchereien kosten mehr
________________________________________________________________________________________
schoepfblog – Programm der 49. Kalenderwoche vom 01.12.2025 bis zum 07.12.2025
Montag:
Apropos: Da der Gesamtstaat es nicht mehr wagt, Steuern zu erhöhen, holt er sich’s über die Gemeinden. Zum Beispiel durch eine geplante Erhöhung der Grundsteuer. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Fotografie: Welche Bilder bleiben? Was ist unvergesslich oder gar unvergessbar? Erich Hörtnagl hat seine persönliche Bilanz in einem wunderschönen Fotoband zusammengefasst. (Helmuth Schönauer)
Theater: Die Sängerin Zarah Leander war ein Liebling der Nazis. Nach dem Krieg wollte niemand mehr etwas von ihr wissen. Ein grandioser Abend über ihr Schicksal am Tiroler Landestheater. (Susanne Preglau)
Mittwoch:
Musik: Der Weltmusiker und Weltstar am Saxophon, Jan Garbarek, spielte zur Eröffnung des Treibhausturms. Jetzt ist er nach 29 Jahren zurückgekehrt. (Johannes Sprenger)
Politik: Die Demokratie steht auf der Anklagebank. Bald wird es sie in dieser Form nicht mehr geben. Die Wahl besteht zwischen Nationalpopulisten und Tech-Milliardären. (Reinhold Knoll)
Donnerstag:
Kosmologie: Nebel kennzeichnen die Vorweihnachtszeit. Aber auch, ganz anders und grandios, das Erscheinungsbild des Kosmos. (Ronald Weinberger)
Freitag:
Gesellschaft: Außerhalb des Medienradars starb dieser Tage einer der bedeutendsten Humanisten Europas: der Begründer der Sterbehilfeorganisation Dignitas Ludwig Minelli. (Alois Schöpf)
Samstag:
Arbeit: Über die „Blaue“ meines Onkels. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Fehlinvestitionen: Auf der sündteuren Rodelbahn in Igls schießen die Rodler über die Bahn hinaus, am nicht weniger teuren Tiroler Landestheater die Intendanz am Publikum vorbei. (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/