Kongenial: Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch © Lena Wunderlich/
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 7. JANUAR/JÄNNER 2026
Berlin
Die Deutsche Bahn schwächelt Tag für Tag, die Deutsche Oper Berlin strahlt Abend für Abend
Es stimmt natürlich und lässt sich nicht leugnen: Die Deutsche Bahn fährt Tag für Tag selbst mit ihren neusten Zügen Verspätungen ein, Brandstiftungen an der Strom-Infrastruktur verlangen nach ausgeprägter Solidarität und die Rückkehr der ausgestorben geglaubten (durchweg männlichen) Autokraten in dieser Welt macht einen fassungslos. Es stimmt ebenso und lässt sich nicht leugnen: Zuverlässig finden Abend für Abend in ganz Deutschland hochkarätige Theater- und Opernaufführungen statt. Man erreicht die Bühnen in aller Regel trotz Schnee und Eis mit einem Verkehrsmittel der Wahl. Und die teils uralten, teils brandneuen, tragischen oder komischen Stücke, die auf den Programmen der Republik stehen, führen uns die ewig gleichen menschlichen Irrungen vor Augen.
Wolfgang Amadeus Mozart: Le nozze di Figaro
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Mozartwoche 2026 – Star-Tenor Rolando Villazón im Interview
„Lux Aeterna“ lautet das Motto der Jubiläums-Mozartwoche 2026. Mozart als Freund, Genie und besondere Quelle der Freude und des Glücks: Star-Tenor Rolando Villazón, Intendant der Mozartwoche in Salzburg, spricht im Interview über die Mozartwoche 2026, neue Formate, eine besondere Zauberflöte und warum Salzburg der authentischste Ort für Mozart ist.
salzburgerland.com
Berlin
Wie werden Sie die Deutsche Oper verändern, Herr Cahn? (Podcast)
Ab dem kommenden Sommer wird der Schweizer Aviel Cahn die Intendanz der Deutschen Oper übernehmen. Was das Publikum dann erwartet, erzählt der 51-Jährige Barbara Wiegand im Vis à Vis.
inforadio.de
Der berühmteste Filmkomponist schuf auch Klassik. Warum man die unbedingt hören sollte
Von Manuel Brug
DieWelt.de
Hamburg
Das Hamburger Haus an der Dammtorstraße überstand den kulturellen Umbruch des vergangenen Jahres ganz passabel
Das Jahr 2025 bescherte uns zwei positive Ereignisse an der Dammtorstraße, zum einen den Abgang von Demis Volpi als Intendant des Hamburger Balletts und zum anderen den Entwurf einer neuen Oper auf dem Baakenhöft. Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass sich zwei Probleme so rasch lösen lassen. In einem Beitrag hatte ich mir, auf den Nachfolger von John Neumeier bezogen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende gewünscht. So ist es auch gekommen.
Ein Meinungsbeitrag von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Paris
Bychkow folgt auf Dudamel in Paris
Der russischstämmige Dirigent Semyon Bychkov wird neuer Musikdirektor der Opéra national de Paris. Der russischstämmige Dirigent Semyon Bychkov wird neuer Musikdirektor der Opéra national de Paris. Wie das Haus am Dienstag mitteilte, tritt er das Amt am 1. August 2028 für zunächst vier Spielzeiten an. Bereits ab August 2026 übernimmt Bychkov als designierter Musikdirektor Mitverantwortung für Orchester, Chor und künstlerische Planung der Pariser Oper. Laut BackstageClassical-Informationen soll der Dirigent Pablo Heras-Casado lange Zeit als Favorit des Intendanten Alexander Neef gegolten, sich aber letztlich nicht innerhalb des Orchesters durchgesetzt haben. Nun folgt also Bychkov auf Gustavo Dudamel.
backstageclassical.com
Wien/„Zwischentöne“
Wenn es so weitergeht, verlieren wir nicht nur die Kammeroper (Bezahlartikel)
Eine Petition kämpft um den Erhalt von Wiens kleinstem Opernhaus. Auch die größeren kommen bald in Bedrängnis. Nicht nur wegen des Geldes.
DiePresse.com
Lübeck
Wo Elefanten und Libellen tanzen – Lübeck begrüßt das neue Jahr mit einem wundervollen Programm
Ist es in Zeiten, wo fast täglich Dinge passieren, die man vor Jahren noch für unmöglich gehalten hätte, und eine Horror-Meldung die nächste jagt, nicht beruhigend und herzerquickend, wenn man einmal für wenige Stunden nur Positives erlebt und Vorhersehbares wie ein magischer Seelenbalsam wirkt? Das Neujahrskonzert in Lübeck am 1. Januar 2026 bot genau das: Ein erfrischendes, wunderbar abgestimmtes Programm mit vielen beliebten Wiener Klassikern und ein paar Überraschungen, dargeboten mit Schwung und in hervorragender Qualität. Prosit Neujahr aus Lübeck!
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de
Feuilleton
Von Tanzmusik bis Volksmusik: Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026
2026 rückt ein echtes Klang-Chamäleon in den Mittelpunkt: das Akkordeon. Vom Tango bis zur Musette prägt es weltweit ganze Musiktraditionen. Ein wahrer musikalischer Alleskönner.
BR-Klassik.de
Operetten-Boulevard
Die BR-Klassik-Frösche Spielzeit 2025/2026
Welche Inszenierung erhält einen Operettenpreis? Die bisherigen Gewinner
BR-Klassik.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
The offal truth “Call me traditional, but I want to see a silver platter!”
In Evgeny Titov’s production of Strauss’s Salome at the Komischer Oper, Salome does not receive Jochanaan’s head on a silver platter, but rather, attains self-realization while cradling his intestines.
parterre.com
Meiningen
Staatstheater Meiningen 2025-26 Review: Didone abbandonata
A Claude Lorrain Dream at Harbour, Trapped in a Chamber Frame
operawire.com
Genf
Grand Théâtre de Genève Announces Renovations to Theater
The company said that its home will be closed for 18 months of renovations, scheduled to last until the end of June 2027. As a result, all its productions will be presented at the Bâtiment des Forces Motrice.
operawire.com
London
Shimmer review – National Youth Orchestra welcome the new year in bracing, stylish style
In a programme of early 20th- and 21st-century music, it was in the contemporary works that the new cohort of teenagers were most impressive
TheGuardian.com
Mao Fujita bring pristine pianism to the Wigmore Hall (Subscription reqired)
The Japanese virtuoso’s London recital balanced light lyricism and hell-for-leather velocity in this programme of familiar music and rarities
ft.com
Boston
Boston Artists Ensemble opens new year with fresh and bracing Mozart
bostonclassicalreview.com
Recordings
Hasse „Piramo e Tisbe“
Anett Fritsch, Jeremy Ovenden, Roberta Mameli, Akademie für Alte Musik Berlin, Bernhard Forck
gramophone.co.uk
Juan Diego Flórez, Maria Bengtsson, Dave Monaco, Ludovic Tézier & Marina Rebeka Lead New CD/DVD Releases
operawire.com
Obituary
Legendary Dancer & Metropolitan Opera Choreographer Carmen de Lavallade Dies at 94
operawire.com
Ballett / Tanz
Tagesspiegel Plus: Die Erfolgsstory der Tanztage Berlin
Ein Spektakel für den Nachwuchs (Bezahlartikel) Die Tanztage Berlin feiern ihr 30-jähriges Bestehen in den Sophiensaelen. Sie sind eine wichtige Produktionsplattform und ein Sprungbrett für junge Choreografinnen und Tänzer.
Tagesspiegel.de
Rock/Pop
50 Jahre Punk: Das ungeliebte Jubiläum
1976 ist ein halbes Jahrhundert her, so alt ist bald »Anarchy In The UK«. Wogegen richtete sich die Revolte des Punk? Wie links – oder wie rechts – war sie wirklich? Welches Erbe hat sie der Popmusik hinterlassen? Und warum klingen gerade Punk-Revisionisten heute besonders altmodisch? Über eine Bewegung, deren Slogan »No future« ganz anders gemeint war, als viele heute glauben wollen.
DiePresse.com
Sprechtheater
Positiver Start trotz „katastrophaler“ Förderung
Schauspielerin Jula Zangger zieht eine erste, positive Bilanz über den spektakulären Start ihres neuen „Gold und Pech“-Theaters in Eggersdorf mit der umjubelten Premiere des Nature Theatre of Oklahoma. Die Förderungen für das ambitionierte Programm sind allerdings „katastrophal“
krone.at
Vorschau: Buntes Theaterjahr prägt Kärntens Bühnenlandschaft
Von Klassikern über moderne Inszenierungen bis hin zu zeitgenössischer Literatur präsentieren Kärntens Bühnen ein buntes und facettenreiches Programm für das beginnende Jahr.
krone.at
Ausstellungen/Kunst
Ging viral: Schöpferin von „restauriertem“ Jesus-Gemälde ist tot
Die Pensionistin Cecilia Giménez sorgte 2012 mit verunstaltetem Gemälde für einen Internet-Hype. Die Spanierin wurde 94 Jahre alt.
Kurier.at
Film
Visionäre im Wien der 1920er-Jahre: Fred Zinnemanns aufrüttelnde Nachkriegsfilme
Bevor Fred Zinnemann zum Starregisseur wurde, rüttelte er Hollywood mit zwei Filmdramen auf, die stark benachteiligte Gruppen neu ins Bild setzten. Im Gastblogbeitrag schreibt Michael Fembek, wie der Regisseur Fred Zinnemann mit Nachkriegsfilmen gegen das Hollywood-Studio-System antrat, einen neuen Realismus etablierte und erstmals marginalisierte Gruppen wie elternlose Kriegskinder und schwerbehinderte Veteranen authentisch und gesellschaftlich aufrüttelnd ins Zentrum des Kinos rückte.
DerStandard.at
Medien
Österreich
Parteimedien, KI-Schlamm und ORF-Wahl: Das bringt das Medienjahr 2026
Der nächste ORF-General wird im August gewählt. Zugleich verschärft sich erneut die Frage, wie sich Redaktionen online finanzieren sollen.
Kurier.at
Politik
Frederiksen: „Ende für NATO“ bei US-Einmarsch in Grönland
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen warnt vor einem „Ende der NATO“, wenn „US-Präsident Donald Trump in Grönland einmarschiert“. Die Drohungen Trumps müssten ernst genommen werden, so Frederiksen am Montag in einem Interview mit dem dänischen TV-Sender TV2. Es sei aber auch klar, dass es „mit der Sicherheit, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besteht“ vorbei sei, „wenn die USA beschließen, ein anderes NATO-Land militärisch anzugreifen“.
vol.at
USA
Dieser Richter (92) entscheidet über Maduros Schicksal
Der von US-Spezialeinheiten in Venezuela gefangen genommene Präsident Nicolas Maduro ist am Montag zur Anklageverlesung in einem New Yorker Gericht eingetroffen.
oe24.at
Österreich
US-Angriff auf Venezuela: SPÖ-Chef Babler weicht von Regierungskurs ab, Kickl schweigt
Was hinter der unterschiedlichen Positionierung der heimischen Parteien zur US-Intervention in Venezuela steckt.
Kurier.at
Ein Staatschef als Drogenbaron? Das steht in der US-Anklage gegen Maduro
Die Staatsanwaltschaft stützt sich auf Tonbänder wie Informanten – und zeichnet das Bild einer kriminellen Operation von Kolumbien bis nach Mexiko. Erst im Sommer bekannte sich ein Schlüsselmann des Regimes vor jenem Gericht in New York schuldig, das nun über den Kriminalfall Maduro urteilen soll.
DiePresse.com
Österreich
Foto-Begleitung um Steuergeld: „Bussi-Bussi-Show“ von Babler wird Fall fürs Parlament
Dass sich Andreas Babler vom offiziellen Ministeriumsfotografen mit Partei-Genossen in Innsbruck hat ablichten lassen, hat nun Folgen für den SP-Chef. Hintergrund ist ein Ausflug in seiner Funktion als Sportminister zum Bergisel nach Innsbruck. Am 4.1. schaute Babler bei der Vier-Schanzen-Tournee in Innsbruck vorbei und erlebte live in Innsbruck den Sieg des Japaners Ren Nikaidō mit. Bei der anschließenden Siegerehrung gratulierte Babler vor allem auch dem Österreicher Stephan Embacher, „der sich mit einer unglaublichen Leistung aufs Podest gekämpft hat“, so der SP-Chef. Auf Social Media dokumentierte Babler seinen Aufenthalt im „Heiligen Land“ mit einer Vielzahl an Fotos – etwa mit seinem Parteigenossen und Tirols neuem Vize-Landeschef Philip Wohlgemuth, der auf Georg Dornauer folgte. Auch ein Selfie mit den Heiligen Drei Königen rückte der mitgereiste Ministeriumsfotograf in Szene.
heute.at
Kommt Kampfparteitag? Erste Rote offen für Kern-Kandidatur gegen Babler
Bisher wurde nur hinter den Kulissen getuschelt, im neuen Jahr kommen die Befürworter eines Comebacks von SPÖ-Altkanzler Christian Kern aber aus der Deckung. In gleich mehreren Ländern würde man eine Kandidatur Kerns auf einem Kampfparteitag gegen den amtierenden Parteichef Andreas Babler begrüßen. Und: Kern selbst schließt ein Antreten nicht (mehr) aus.
krone.at
Kurz und Kern sind für Kickl kein Problem, für Babler aber schon
Das Heilsbringer-Image ist der türkise Altkanzler einer neuen „Krone“-Umfrage zufolge vorerst los. Den Babler-Demonteuren wird sie jedoch neuen Schwung verleihen: Christian Kern käme aus dem Stand auf Platz zwei hinter Herbert Kickl. Das kann niemanden in der Löwelstraße kalt lassen.
DiePresse.com
Wirtschaft
Österreich
Sorgen wachsen, Teuerung zu hoch: Geduld der Österreicher am Ende
Die Hoffnung auf einen baldigen wirtschaftlichen Aufschwung schwindet weiter: Viele Österreicherinnen und Österreicher stellen sich auf lange Durststrecken ein. Eine aktuelle IMAS-Studie zeigt, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung erst in mehreren Jahren mit einer Erholung rechnet – oder gar nicht mehr daran glaubt.
krone.at
Aktien schießen hinauf: Krallen sich US-Riesen den weltgrößten Ölschatz?
Die USA haben es auf die lateinamerikanischen Rohstoffe abgesehen. Venezuela sitzt auf über einem Fünftel der globalen Erdölreserven, fördert aber um zwei Drittel weniger als in früheren Zeiten. Nimmt die Produktion wieder Fahrt auf, wäre das bahnbrechend für den weltweiten Markt.
krone.at
Klagenfurt
„Insolvenzeröffnungsverfahren gegen Austria Klagenfurt“
Austria Klagenfurts finanzielle Not bleibt riesengroß. Laut dem Kärnten-Leiter der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Johann Lintner, ist aktuell ein Insolvenzeröffnungsverfahren gegen den Zweitligisten anhängig.
krone.at
Wien
Kein Fleisch mehr! Wiener Würstelstände werden vegan
Die Wiener Würstelstände von Mike Lanner stellen im Jänner 2026 komplett auf vegane Speisen um – Currywurst aus Seitan inklusive. Das steckt dahinter.
heute.at
Skispingen/Österreich
Es geht um die Größe: Penis-Wirbel bei der Vierschanzentournee
Im Skispringen entscheiden oft Zentimeter – manchmal sogar Millimeter – ja, tatsächlich im Intimbereich der Sportler. Im Fokus steht das sogenannte Schrittmaß, das seit Saisonbeginn mittels 3-D-Scan bei allen Springern erfasst wird. Der Messpunkt liegt dabei am tiefsten Punkt im Genitalbereich und dient als Grundlage für die zulässige Anzuggröße während der gesamten Saison. Wird dieser Punkt nach unten verlagert, ergibt sich rechnerisch mehr Anzugfläche – ein potenzieller unfairer Vorteil, weil das Auftrieb in der Luft bringen kann.
heute.at
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 7. JANUAR / JÄNNER 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 7. JANUAR / JÄNNER 2026)
Quelle: online.merker.com
MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: Zu Beginn des neuen Jahres dürfen wir Sie auf ein besonderes Festkonzert am Mittwoch, dem 14. Jänner, hinweisen:
Kammersänger Jonas Kaufmann kehrt gemeinsam mit Musikvereins-Ehrenmitglied Helmut Deutsch in den Musikverein Graz zurück!

Jonas Kaufmann, Helmut Deutsch. Foto: Lena Wunderlich/ Sony music
Am Mittwoch, dem 7. Jänner, startet der Vorverkauf für unsere Programmpräsentation der Saison 2026/27 (Mittwoch, 18. März 2026).
Festkonzert
Mittwoch, 14. Jänner 2026
19.30 Uhr – ca. 21.30 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz
Jonas Kaufmann, Tenor
Helmut Deutsch, Klavier
Robert Schumann: Dichterliebe. Liederzyklus nach Gedichten von Heinrich Heine op. 48
Franz Liszt
Tre Sonetti di Petrarca S 270/2 (Zweite Fassung)
Im Rhein
König in Thule
Die drei Zigeuner
O lieb
Die Glocken von Marling
Die Loreley
Geburtstagskonzert für Helmut Deutsch
Startenor Jonas Kaufmann, der rund um den Jahreswechsel als Eisenstein in der Wiener Staatsoper brillierte, war zuletzt 2014 mit einem Liederabend im Musikverein zu Gast. Jetzt kehrt er mit Liedern von Liszt und Schumann in den Musikverein Graz zurück. Sein Partner am Klavier ist Prof. Helmut Deutsch, mit dem Kaufmann seit Studientagen verbunden ist. Am Programm stehen Schumanns romantischer Liederzyklus „Dichterliebe“ sowie Lieder von Franz Liszt, darunter die „Tre Sonetti di Petrarca“, welche als Teile des Klavierzyklus „Années de Pélerinage“ Bekanntheit erlangten. Wir wünschen unserem Ehrenmitglied zum Geburtstag das Allerbeste!
Programmpräsentation 2026/27 mit Mitgliedern des Opernstudios der Wiener Staatsoper
Mittwoch, 18. März 2026 um 18 Uhr
Stefaniensaal, Congress Graz
Entdecken Sie die neue Saison des Musikvereins!
Der Musikverein präsentiert das Programm der neuen Saison 2026/27.
Um 18 Uhr lädt Intendant Michael Nemeth zur Saisonvorschau mit Musik in den Stefaniensaal. Für die musikalische Umrahmung sorgen Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Prof. Michael Kraus. Freuen Sie sich auf ein musikalisches Feuerwerk der besten Nachwuchssänger der Staatsoper und viel Neues über die kommende 212. Saison!
Karten sind ab 7. Jänner 2026, 9.00 Uhr erhältlich!
(Premium-Förderer: Eintritt frei, Mitglieder: € 10, Normalpreis: € 15)
Information, Karten und Abonnements
Konzertkasse, Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55
www.musikverein-graz.at
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NEUJAHRSKONZERTE 2026 „Wo die Citronen blüh’n…“
Sonntag, 11. Jänner 2026, 16:00 Uhr
Akademisches Gymnasium Wien / Festsaal
Beethovenplatz 1, 1010 Wien
SALONORCHESTER des ENS (Ensemble Neue Streicher)
KATHARINA LINHARD (Sopran)
GEORG ILLE (Solovioline)
Gastchor: MARGARETNER STIMMEN
Moderation: BIBIANA NWOBILO
Dirigent: AZIS SADIKOVIC
Am Sonntag, 11. Jänner 2026 spielt das SALONORCHESTER des ENSEMBLE NEUE STREICHER im Rahmen seiner bereits 24. Serie an Neujahrskonzerten um 16.00 Uhr im Akademischen Gymnasium Wien.
Das Programm „Wo die Citronen blüh’n“ kreist um diesen berühmten Walzer von Johann Strauss, den der Komponist 1874 für seine Italienreise komponierte und bringt unvergängliche Melodien der Strauss-Familie wie: Rosen aus dem Süden, Ouvertüre zu „Eine Nacht in Venedig“, An der schönen blauen Donau… KATHARINA LINHARD spielt als Adele die Unschuld vom Lande und GEORG ILLE packt seine Teufelsgeige aus um auf den Spuren von Paganini zu wandeln.
Wie in den letzten Jahren dirigiert AZIS SADOKIVIC auch 2026 diese Serie an Neujahrskonzerten, bei denen BIBIANA NWOBILO charmant durch das Programm führen wird und die MARGARETNER STIMMEN einen Gastauftritt haben werden.
Karten: OE-Ticket, Wien-Ticket, Konzertkassa

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Griechische Nationaloper: Vierte Amtszeit für Giorgos Koumendakis

Giorgos Koumendakis © Andreas Simopoulos
Athen/Berlin, 5. Januar. Mit Beschluss der Kulturministerin Lina Mendoni und des stellvertretenden Kulturministers Jason Fotilas vom 18. Dezember 2025 wurde der Komponist Giorgos Koumendakis für eine vierte, dreijährige Amtszeit als Künstlerischer Direktor der Griechischen Nationaloper bestätigt. Die neue Amtszeit beginnt am 13. Januar 2026 und endet am 12. Januar 2029. Giorgos Koumendakis, der die Künstlerische Leitung der Griechischen Nationaloper im Jahr 2017 übernommen hat, blickt inzwischen auf neun Jahre in dieser Position zurück und ist damit der erste Künstlerische Direktor in der 85-jährigen Geschichte des Hauses, dem eine vierte Amtszeit in Folge übertragen wurde.
Giorgos Koumendakis erklärt: Nach drei Amtszeiten als Künstlerischer Direktor der Griechischen Nationaloper fühle ich mich zutiefst geehrt und bin mir zugleich der großen Verantwortung bewusst, die mit der Entscheidung der Kulturministerin Lina Mendoni einhergeht, meine Amtszeit ein viertes Mal – bis 2029 – zu verlängern. Als ich 2017 die künstlerische Leitung der GNO übernahm, eröffneten sich für Griechenlands einziges Opernhaus, das nach dem Umzug in das SNFCC gerade in eine neue Ära eingetreten war, große Herausforderungen ebenso wie seltene Chancen.
Heute, neun Jahre später, bin ich stolz auf all das, was wir durch harte Arbeit, Teamgeist, Hingabe und die Umsetzung unserer Ziele erreicht haben: die zahlreichen neuen Werke griechischer Komponistinnen und Komponisten, die im Auftrag der GNO entstanden sind; die neuen Produktionen, die wir realisiert haben; das deutliche Wachstum unseres Publikums; die internationale Sichtbarkeit unserer künstlerischen Identität; die Koproduktionen und Kooperationen mit Opernhäusern in Europa und den USA; die Tourneen unserer Produktionen in ganz Griechenland sowie in Europa, Asien, Afrika, Australien und Amerika; die weltweite Ausstrahlung vieler unserer Produktionen über GNO TV; die bedeutende Weiterentwicklung unserer Alternative Stage; die nachhaltige Wirkung unserer hunderten Bildungs- und Partizipationsprogramme in ganz Griechenland; die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler; unsere Online-Festivals; die drei Festivals für Sakrale Musik; sowie die Leitung der groß angelegten Initiative des Kulturministeriums „All of Greece, One Culture“ über fünf aufeinanderfolgende Jahre hinweg.
Zu Beginn des Jahres 2026 stehen wir vor neuen Herausforderungen – sowohl auf künstlerischer als auch auf organisatorisch-administrativer Ebene. Mit der kontinuierlichen und verlässlichen Unterstützung des Kulturministeriums und ganz persönlich der Ministerin Lina Mendoni sind wir jedoch überzeugt, dass sich unser Haus auf einem sicheren und stabilen Weg befindet.
Zugleich ermöglicht uns die Förderung durch die Stavros-Niarchos-Stiftung sowie das Vertrauen ihres Co-Präsidenten Andreas C. Dracopoulos, unsere künstlerische Identität konsequent weiterzuentwickeln und unsere Vermittlungsarbeit deutlich auszubauen. Die Unterstützung unserer privaten Förderer, mit denen uns langjährige Partnerschaften verbinden, sichert die hohe Qualität unserer Produktionen.
Ich danke allen von Herzen für ihr Vertrauen.
Für die täglichen gemeinsamen Erfahrungen, den konstruktiven Umgang mit Herausforderungen und die inspirierte Umsetzung unserer künstlerischen Vision danke ich dem herausragenden Team meiner engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem gesamten künstlerischen, technischen, administrativen und unterstützenden Personal der Griechischen Nationaloper. Ebenso gilt mein Dank dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats, Hary Stavropoulos, sowie den Mitgliedern des Verwaltungsrats für ihre substanzielle Unterstützung meiner Arbeit.
An erster Stelle aber möchte ich meine tiefe Dankbarkeit gegenüber den tausenden griechischen und internationalen Besucherinnen und Besuchern zum Ausdruck bringen, die unsere Arbeit schätzen und honorieren.
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CD: Christian Immler & Anne Le Bozec
Alina Wunderlin

Hugo Wolfs ‘Mörike-Lieder’
Selten wurden Selbstreflexion, religiöse Inbrunst, erotische Untertöne und komisches Pathos so harmonisch miteinander verbunden wir in Hugo Wolfs ‘Mörike-Liedern’. Die Aufführung dieser Liederperlen scheint eine fast obsessive Faszination für „Millimeterarbeit“ in Kombination mit einem ausgeprägten Sinn für Humor und einer groß angelegten, die Seele befreienden, opernhaften Gestik zu erfordern.
Was die Welt in ihrem Kern zusammenhält, wird durch eine „emotionale Lupe“ offenbart, die die Sinne schärft und den Zuhörer oft in einen merkwürdigen Zustand versetzt, in dem Zweifel und Überzeugung im Gleichgewicht scheinen.
Zu den fünf ‘Frauenliedern’ gesellt sich die Sopranistin Alina Wunderlin zu uns. Hier und da gibt es ein paar gewagte Akzente… wir dachten uns, dass das Lied ‘Rat einer Alten’ ja auch einmal von einem ‘welterfahrenen’ Mann im stimmlichen Falsett gesungen werden kann. Lassen Sie sich überraschen! Christian Immler und Anne Le Bozec
Trailer / Video https://youtu.be/hC6GatVQ11A?si=fdgd8kpAv5DzK9MV
Link Musik https://open.spotify.com/album/2dbFhQJh4CmImeOrEA04gF?si=4gfWLkOzQNeOP-08ziguqg
und https://classical.music.apple.com/gb/recording/hugo-wolf-1860-pp67-1834912745
Fotos https://www.dropbox.com/scl/fo/353k3cskyua1bkj1ylyy1/AKkJyioomd7S_NQJbzT-
5DE?rlkey=uvbug48rdcj7r1iwz8giqj22k&st=lll26y8k&dl=0
Kritik Rezital Oxford International Song Festival
This excellent duo brings a terrific sense of light and shade to an expertly curated selection of Hugo Wolf’s extensive cycle. Super, playful fun, Christian Immler enjoying the drama, too. As the text in ‚Begegnung‘ suggests ‘she whisks round the corner’, Immler chases his pianist from the stage!
Immler’s presence on the platform is immense; his generously lyrical tone is supportive of his tirelessly intelligent interpretations of Mörike’s texts. His gentleness with ‚An den Schlaf‘ and his extremely thoughtful presentation of ‚Zur Warnung‘ were exemplary.
Clive Peacock, Seenandheard-International, Oct 2025
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Biel/Kongresshaus: Sinfoniekonzert «Österreich-Ungarn» am 21.01.2026
Wir laden Sie herzlich zum Sinfoniekonzert «Österreich-Ungarn» am 21.01.2026 im Kongresshaus Biel ein. In diesem Konzert voller Vielfalt lassen Kodálys schwungvolle Marosszéker Tänze und Bartóks leidenschaftliches 1. Violinkonzert ungarische Farben aufleuchten, während Mozarts Prager Sinfonie in die Wiener Klassik entführt, an die auch eine Ouvertüre von Emilie Mayer mit Eleganz anknüpft. Eine Reise durch verschiedene Stile und Zeiten – ein Abend, der Kontraste und musikalische Raffinesse vereint.
Nous avons le plaisir de vous inviter au concert symphonique «Österreich-Ungarn» le 21.01.2026 au Palais des Congrès de Bienne. Un concert riche de diversité: pleines d’entrain, les danses de Marosszék de Zoltan Kodály et le 1er Concerto pour violon enflammé de Béla Bartók rendent hommage aux couleurs hongroises, tandis que la Symphonie n° 38 «Prague» de Mozart nous transporte dans le classicisme viennois, auquel une ouverture d‘Emilie Mayer fait également écho avec élégance. Un voyage à travers les styles et les époques, pour une soirée marquée par les contrastes et le raffinement musical.
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schoepfblog – Programm der 02. Kalenderwoche vom 05.01.2026 bis zum 11.01.2026
Montag:
Apropos: Mit Brigitte Bardot entdeckten wir die Sexualität als Befreiung und landeten in der Neo-Prüderie der Gegenwart. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: „Sprachmann“ ist das Vermächtnis des Sprachphilosophen Manfred Moser, an dem er wohl über Jahrzehnte gearbeitet hat. (Helmuth Schönauer)
Politik: Die neuen Herrscher der Welt gleichen zunehmend König Ubu, dem prominentesten Monster des absurden Theaters. (Reinhold Knoll)
Mittwoch:
Reisen: Der 2. Brief Ronald Weinbergers aus China: Diesmal über die dortigen Verkehrsteilnehmer und ihre (Un-)Sitten.
Donnerstag:
Reisen: Regina Hilber wollte „Weihnachten“ durch einen Aufenthalt in Bad Gastein entfliehen. Es ist ihr gelungen. Allerdings anders als gedacht.
Freitag:
Musik: Das Dreikönigskonzert des Salzburg Symphonic Wind Orchesters im Großen Festspielhaus: Auf der Suche nach der wahren Romantik. (Alois Schöpf)
Samstag:
Reisen: Der erste Amerika-Aufenthalt Elias Schneitters als Betreuer Jugendlicher in Minnesota und seine erste Begegnung mit Beat-Autoren in New York.
Sonntag:
Gesetze: Kaum passiert etwas Schreckliches, wird ein Gesetz beschlossen, damit es nicht noch einmal passiert. (Helmuth Schönauer)