DIE MONTAG-PRESSE, 23. FEBRUAR 2026

DIE MONTAG-PRESSE, 23. FEBRUAR 2026

Foto: Carmen Wiener Staatsoper (c) Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE, 23. FEBRUAR 2026

Wien/Staatsoper
„Carmen“ an der Staatsoper: Ein solides Hausdebüt und ein Piotr Beczała in Topform (Bezahlartikel)
Victoria Karkacheva überzeugte nur bedingt als neue „Carmen“ an der Wiener Staatsoper. Einhelligen Jubel gab es für Piotr Beczała als Don José.
DiePresse.com.staatsoper.carmen

Wien/ Staatsoper
Mit Luisa Miller hat die Wiener Staatsoper Verdi einen Bärendienst erwiesen
Nach 35 Jahren ist Verdis zu Unrecht von den großen Opernbühnen eher vernachlässigte „Luisa Miller“ an die Wiener Staatsoper zurückgekehrt – und dies ist erst die zweite Inszenierung des Hauses am Ring. Die Staatsoper hat sich geraume Zeit gelassen mit diesem musikalisch wertvollen Werk nach Schillers „Kabale und Liebe“ mit seinen herrlich klangvollen Arien – und hat dem italienischen Großmeister der Oper buchstäblich einen Bärendienst erwiesen. Während durchwegs großartige Vokalleistungen zu hören waren und das Orchester brillierte, verbockte die Regie (erstmals an der Staatsoper: Philipp Grigorian) die ohnehin diffizile Handlung gründlich. Als ein roter Kuschelbär sich zum nicht geringen Ergötzen des Publikums selbständig zu machen begann und mit seinen Plüschfäustchen auf den bösen Grafen von Walter einzuhämmern begann, war das durchaus metaphorisch zu verstehen.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Wien/ Staatsoper
So., 22. Februar 2026: Richard Strauss, Ariadne auf Naxos
Um nicht zu jenen Unverbesserlichen zu gehören, die lediglich die erste Aufführung einer Serie zu besuchen pflegen und dann keppeln, wie schlecht es nicht um das Niveau der Wiener Staatsoper stünde, war ich heute nochmals dort – und siehe da, es war zwar immer noch nicht gut, aber deutlich besser…
forumconbrio.com

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus: Wie Schostakowitschs „Leningrader“ erschütterte (Bezahlartikel)
Die Symphoniker spielten unter Lorenzo Viotti Dmitri Schostakowitschs Siebente: ein starker Abend – mit allerdings fragwürdigem Beginn.
DiePresse.com.leningrader

Lorenzo Viotti zelebriert mit den Symphonikern die „Leningrader“ (Bezahlartikel)
Der Dirigent setzt im Wiener Konzerthaus auf das Überwältigende, jedoch ohne in banale, brachiale Gewalt zu verfallen
Kurier.at.lorenzoviotti

Wien/Konzerthaus
Die Wiener Philharmoniker schenken György Kurtág einen Strauss-Zarathustra zum Hundertsten
Was schenken Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker wohl György Kurtág zum hundertsten Geburtstag? Strauss natürlich! Und nicht nur mit einer atemberaubenden Zarathustra-Aufführung machten die Musiker aus diesem Programm wieder mal einen sensationellen Konzertabend.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Bern/ Casino
Wer wagt, gewinnt sein Publikum: Krzysztof Urbański einmal mehr beeindruckend in Bern
Das Berner Symphonieorchester unter seinem Chefdirigenten Krzysztof Urbański beschreitet mutige und neue Wege. Im über 1300 Zuschauer fassenden Saal des Berner Casino wurde ein Konzertprogramm präsentiert, bei dem das früheste Werk von 1916 stammte und keiner der drei Komponisten bislang der breiten Masse bekannt wäre – und doch spielte das Orchester vor einem sicher zu 90% gefüllten Saal. Das Berner Publikum weiß offensichtlich diesen Weg zu schätzen und dürfte mehr als einmal über das erreichte Niveau gestaunt haben.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de

Wien/ Volksoper
„Spring Awakening“ an der Volksoper: Lieber nicht noch einmal jung sein
(Bezahlartikel)
„Spring Awakening“ führt in die drastischste Zeit des Lebens. Und zeigt, dass Musical nicht nur leichte Kost sein muss, um zu begeistern.
https://kurier.at/kultur/musical-wien-premiere-spring-awakening-volksoper-kritik/403133919

Der Frühling hält mit voller Wucht Einzug
Das Rock-Musical „Spring Awakening“ feiert in der Volker Premiere – mit großen Emotionen, wie Schauspielerin Paula Nocker erzählt. Während sich der Winter nicht vertreiben lässt, beginnt der Frühling zumindest in der Volksoper zu erwachen. Aber hier erblühen keine Blumen, sondern die ganz großen Gefühle der Jugend. Erste Liebe, verbotene Liebe, gebrochene Herzen, Wut, Angst, Verzweiflung, Freundschaft. Und dieser unbändige Hunger nach Leben.
https://www.krone.at/4054624

Spring Awakening“ an der Wiener Volksoper: Das könnte Kult werden (Bezahlartikel)
Wieder eine packende Musicalproduktion an der Volksoper, diesmal nach Wedekinds „Frühlings Erwachen“. Tolle Teamleistung eines jungen Ensembles. Für Jugendliche empfohlen, für Kinder eher weniger.
DiePresse.com.awakening

Wien/ Musikverein
Ein Philharmonisches zwischen Lang Lang und „La La Land“
Die Wiener Philharmoniker im Musikverein mit dem chinesischen Starpianisten, Dirigent Andris Nelsons und packender Mahler-Symphonie
DerStandard.at.story.philharmoniker

MusikTheater an der Wien/Kellerbuehne
Es hat sich ausgeschneit in der Kinderoper „Holle!“
Sebastian Schwabs Oper „Holle!“ beschert einem jungen Publikum Kurzweil – aber auch triste Töne zum Thema Klimawandel.Dicke Luft in der Wetterlenkungszentrale von Frau Holle: „Es hat sich ausgeschneit!“, befindet die Chefin und packt ihren Koffer. Der Grund ihres Grolls? Nicht nur trudeln täglich Protestbriefe bei ihr ein, voller Grant über ihre Niederschlagsentscheidungen. Neuerdings pustet die Menschheit auch noch ihren Zivilisationsdreck ins Getriebe des Weltklimas, mit unheilvollen Konsequenzen. Also zieht Frau Holle einen Schlussstrich – und frustriert von dannen.
DerStandard.at.story.hoelle

Berlin
Joanna Mallwitz und Tabea Zimmermann im Konzerthaus: Schauer, herbe Klänge, dynamische Höhepunkte (Bezahlartikel)
Die Stardirigentin Joanna Mallwitz, die Bratschistin Tabea Zimmermann und das Konzerthausorchester spielen Bartók, Kurtag, Schubert und Puccini.
Tagesspiegel.de.kultur.mallwitz

Karlsruhe
„Tamerlano“ in Karlsruhe: Der Trick mit dem fliegenden Teppich (Bezahlartikel)
Tamerlano“ eröffnet die Händel-Festspiele in Karlsruhe ambitioniert und führt doch in eine Sackgasse.
FrankfurterRundschau.de.kultur

Dortmund
„Grease“, Jim Jacobs und Warren Casey
Die Oper Dortmund ist seit Jahren ein Garant für erstklassige Musicalproduktionen und deutschlandweit bekannt für ihre hochwertigen Inszenierungen, die sich in keinster Weise hinter großen kommerziellen Veranstaltern verstecken müssen. Mit Grease setzt das Theater in dieser Spielzeit auf einen großen Klassiker, der 1971 als Amateurproduktion in Chicago Premiere feierte und bereits nach kurzer Zeit am Broadway gespielt wurde. In den folgenden Jahren folgten weltweit unzählige Produktionen. Auch heute noch ist die erfolgreiche Verfilmung aus dem Jahr 1978 mit John Travolta und Olivia Newton-John in den beiden Hauptrollen sehr bekannt.
Von Markus Lamers
https://deropernfreund.de/theater-dortmund/dortmund-grease-jim-jacobs-und-warren-casey/

Frankfurt/ Alte Oper
Wiener Philharmoniker zu Gast in der Alten Oper: Geliebte Metropolen
Die Wiener Philharmoniker tragen mit Sibelius und Strauss die Musik zweier erklärter Wien-Liebhaber nach Frankfurt.
concerti.de.alteoper

Leipzig
Genial vorgetragen: Franz Welser-Möst dirigiert Haydns „Die Jahreszeiten“ in Leipzig
opernmagazin.de.welser.moest

Budapest/ Dohnányi Ernö Music Center
Budapest huldigt György Kurtág zum hundertsten Geburtstag
Zum Auftakt des intimen Kammerkonzerts eröffneten die Gäste aus Wien mit György Kurtágs „Six Moments Musicaux“ op. 44 das Programm zu Ehren des Jubilars. Dieses Werk entstand vor rund zwanzig Jahren als Pflichtstück für einen Streichquartett-Wettbewerb (Bordeaux 2005) und besticht durch seine radikale Reduktion auf das Wesentliche. Es fordert Spieler wie Zuhörer zu äußerster Konzentration heraus – eine Anforderung, die reich belohnt wird…
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert

Hamburg/ Staatsoper
„Fürchtet euch!“ – „Monster’s Paradise“ in Hamburg grüßt in die Apokalypse
„Schreckliche neue Welt“, wird im Programmheft zu „Monster’s Paradise“ von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek auf Aldous Huxleys „Brave New World“, zu deutsch „Schöne neue Welt“, rekurriert. Ebenso wie der Klassiker des gesellschaftskritischen Science Fiction von 1932 arbeitet bereits der Titel der Grand Guignol Opéra von 2026 mit Ironie, denn paradiesisch ist hier gar nichts. Ganz im Gegenteil – hier wird mit dem Ursprung im Garten Eden wort-gespielt, um vielmehr an die biblische Apokalypse zu gemahnen, denn Monster’s Paradise ist eine Endzeitoper.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Können Frauen die Erde vor der Zerstörung retten?
Als ein ökologisch-feministisches Manifest könnte diese Inszenierung weltweit mit Erfolg auf Tournee gehen, man müsste nur das Bühnenbild an den jeweiligen Aufführungsort anpassen. Ich wäre gespannt, welche Reaktionen das in den Vereinigten Staaten hervorrufen würde.
Von Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung
Amadeus-Trio: Drei herausragende Wiener Musiker brillieren mit wienerischem Charme und großartigem Zusammenspiel
Diese Debüt-CD zeigt uns ein Kammermusik-Ensemble mit hochstehender Professionalität, exquisiter Musikalität und höchstem Verständnis der Wiener Tradition. Am 1. März 2026 spielt das Amadeus Trio im Wiener Konzerthaus (Schubert-Saal) Werke von Haydn, Beethoven und Tschaikowsky: darauf kann man sich wirklich freuen!
Von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Budapest
Zärtlich, hinter dunklen Wolken: Kurtágs neue Oper in Budapest (Bezahlartikel)
„Die Stechardin“, ein melancholisches, unterhaltsames Monodram über die Gefährtin des Physikers und Aufklärers Lichtenberg, bildete den gloriosen Abschluss der Feierlichkeiten zu György Kurtágs Hunderter.
DiePresse.com.dunklewolken

Eine Note ist ein ganzes Universum: György Kurtág schürft am Wesen der Musik
Vorspann / Teaser Ungarn feierte den 100. Geburtstag des Komponisten mit einem einzigartigen Festival – und er sich selbst mit der Uraufführung seiner zweiten Oper.
NeueMusikzeitung/nmz.de.kurtag

Warschau
Zwischen den Welten – hinter den Spiegeln: „Die Frau ohne Schatten“ an der Opera Narodowa in Warschau
Die Frau ohne Schatten“, die „letzte romantische Oper“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal stellt ein Opernhaus aufgrund ihrer Komplexität in der musikalischen wie szenischen Umsetzung gleichermaßen vor Herausforderungen, besonders an Orten, an denen die Strauss’schen Werke mehr eine Besonderheit als einen Schwerpunkt darstellen. Durch eine Koproduktion mit der Opéra National de Lyon, an der diese im Oktober 2023 Premiere feierte, gelangt nun auch im Teatr Wielki, der Hauptspielstätte der Opera Narodowa in Warschau,
opernmagazin.de.warschau

Feuilleton
»In Amerika nannten sie mich ›der Doppelte‹, wegen Lang Lang«
Er gilt als größter lebender Star der klassischen Musik. Hier verrät der Pianist Lang Lang, was er als Kind werden wollte und worin er wirklich schlecht ist – kurz und knapp.
DerSpiegel.de.lang.lang

Interview
Blaues Auge? Als ich zu Romana Amerling sagte, Wiener Chanson sei doch nur ein besserer Schlager… Teil I
Der Hit „Das Alte Lied“ wurde von Hildegard Knef, Marlene Dietrich und Richard Tauber aufgenommen und fand Eingang in den Kino-Klassiker „Der dritte Mann“. Die weiteren Chansons der Wienerin Hilde Loewem (1895 – 1976) aka Henry Love sind weitgehend unbekannt. Das soll sich jetzt ändern. Die Sopranistin und Schatzsucherin Romana Amerling hat 31 Chansons von Hilde Loewe auf CD gebannt – und mir die spannende Geschichte der jüdischen Pianistin und Komponistin erzählt.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Romana Amerling, Teil 1
Klassik-begeistert.de

Romana Amerling: „Nicht jeder Graf freut sich auf die Hochzeitsnacht…“, Teil II
Die Sopranistin Romana Amerling ist schockverliebt in Hilde Loewe (1895 – 1976) aka Henry Love – und hat der schillernden Wiener Komponistin ein ganzes Album gewidmet. Im zweiten Teil unseres Interviews wurde es frivol, es ging um einen unwilligen Grafen. Außerdem haben wir über One-Hit-Wonder, den Fensterputzer von Monte-Carlo und Conchita Wurst gesprochen. Denn wenn man so will, haben Hilde Loewe und Conchita Wurst etwas gemeinsam.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Romana Amerling/Teil 2
Klassik-begeistert.de

Biel
La Bohème» bei TOBS: Hier werden Häuser besetzt und Drogen konsumiert  Bezahlartikel
Das Theater Orchester Biel Solothurn versetzt Puccinis zeitloses Erfolgsdrama nach Spanien während der Finanzkrise. Die Inszenierung funktioniert – auch dank einer überragenden Sängerbesetzung.
der.bund.ch.biel

Quetschn-Äktschn – wie das Akkordeon wieder populär wurde   Bezahlartikel
Das Akkordeon ist das Instrument des Jahres. Das ist aber nicht der Grund, warum das nun in Wien beginnende 27. Internationale Akkordeon-Festival vom Publikum geradezu überrannt wird. Eine Tonspurensuche.
OberoesterreichischeNachrichten

Links zu englischsprachigen Artikeln

Hamburg
In Hamburg, Olga Neuwirth’s new opera Monster’s Paradise considers how art can deal with the present
seenandheard.international.com.neuwirth

Dortmund
Klangvokal Music Festival Dortmund Unveils 2026 Season
Featuring Pene Pati, Varduhi Abrahamyan & Daniel Behle
operawire.com.klangvokal

Amsterdam
Stunning debuts by Byström and Peltokoski in Dutch National Opera’s Tristan und Isolde
seenandheard.international.com.peltokoski

Oslo
Review: Norwegian National Opera’s Barber of Seville
https://www.gramilano.com/2026/02/norwegian-national-opera-barber-of-seville/

Barcelona
Two fine Barcelona casts in the Liceu’s production of La Gioconda
seenandheard.international.com.gioconda

San Diego
Review: THE BARBER OF SEVILLE BY ROSSINI at San Diego Civic Center Theater
San Diego Opera Does Comedy in an Enjoyable Performance of Rossini’s Best Opera
broadwayworld.com.barber

Di qualità, di qualità!
San Diego Opera presents a strongly directed and cast revival of Il barbiere di Siviglia.
https://parterre.com/2026/02/21/di-qualita-di-qualita/

Recordings
Haydn 2032, Vol. 18 (Kammerorchester Basel, Giovanni Antonioni) Antonioni emphasises brilliance in fast and furious accounts.
limelight.arts.com

Ballet / Dance

English National Ballet announces its 2026-2027 season – A Season to ‘Feel More’
https://www.gramilano.com/2026/02/english-national-ballet-2026-2027-season/

Rock/ Pop/Song-Contest

Schimpftiraden in Wien: Politischer Wutanfall Grönemeyers empört Fans
Herbert Grönemeyer sorgte Donnerstagabend in der Wiener Stadthalle für Stimmung; aber nicht bei allen für eine gute. Sein Rundumschlag gegen „die Rechten“, die er in „ihre Löcher verschwinden“ sehen will, hat bei vielen Fans große Wut ausgelöst.  Viele Konzertbesucher fühlen sich gefrotzelt. So meint etwa ein User: „Eigentlich furchtbar, wenn man noch Eintritt bezahlt und dann eine linke politische Hassrede zu hören bekommt.“ Petzner ergänzt: „Wenn Herr Grönemeyer Politik machen will, dann soll er die Konzertbühne in eine Wahlkampfbühne umtaufen und Reden auf Dorfplätzen halten.“
https://www.krone.at/4055776

ESC-Vertreter Cosmó: „Ich will Österreich stolz machen“
Der 19-jährige Cosmó vertritt Österreich beim Song Contest. Im KURIER-Interview spricht er über die Botschaft hinter „Tanzschein“, die Choreografie und sein Ziel für den ESC.
Kurier.at.oesterreichstolz

Sprechtheater

Wien/ Volkstheater
Der Tod spielt immer mit: „Liv, Love, Laugh Strömquist“ im Volkstheater  Bezahlartikel
Anna Marboe hat im Volkstheater ein so komisches wie existenziell unheimliches Stück der schwedischen Comiczeichnerin Liv Strömquist kongenial inszeniert.
DiePresse.com.marbo

Wie lebt man richtig? Liv Strömquists Pop-Existentialismus im Volkstheater
Die feministische Comiczeichnerin Liv Strömquist zerlegt unter der Regie von Anna Marboe den zeitgenössischen Ratgeber- und Influencer-Zirkus in seine Einzelstücke DerStandard.at.story.volkstheater

Basel
Theaterpremiere in Basel: Ehe, Kinderkriegen, Saufen (Bezahlartikel)
Harmlose Pöbelei, stiefmütterliche Verrohung, systematische Zermürbung: Karin Henkel verwebt „Kasimir und Karoline“ und „Glaube, Liebe, Hoffnung“ am Theater Basel ohne großen Sinn für die Zusammenhänge.
FrankfurterAllgemeine.net.basel

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Palais Liechtenstein
Noble Begierden: Sonderausstellung zur Geschichte des europäischen Kunstmarkts im Gartenpalais Liechtenstein

Klimt, Rembrandt, Van Dyck, Monet – und das bei freiem Eintritt: Das Gartenpalais Liechtenstein zeigt mit NOBLE BEGIERDEN eine der spannendsten Ausstellungen des Jahres. Über 200 Exponate erzählen, wie der Kunstmarkt die Geschichte Europas geprägt hat – von der Antike bis ins 19. Jahrhundert.
Kurier.at.liechtenstein

Film/ TV

William Shatner bricht auf zu neuen Welten: Erstes Heavy-Metal-Album
94-jähriger „Star Trek“-Schauspieler: „Ich habe den Weltraum erkundet. Ich habe die Zeit erkundet. Jetzt erkunde ich die Verzerrung.“
Kurier.at.william shatner

Wien
Eine Renaissance: Warum die kleinen Kinos in Wien boomen
Realitätscheck in Wiens Kinos: Wie geht es der Branche zwischen Streaming, Nostalgie und neuer Filmbegeisterung?
Kurier.at.boom

Politik

Österreich
Regierung gibt 28 Mio (!) Euro für Berater aus – in drei Monaten
Die Gesamtausgaben der Ministerien im 4. Quartal 2025 für externe Verträge und Beraterverträge betragen 27,92 Millionen Euro. So setzen sich die hohen Kosten zusammen. Die Regierung hat in den letzten drei Monaten des Jahres 2025 noch einmal mehr für externe Berater und Beauftragungen ausgegeben als bisher. So liegen die Gesamtausgaben der Ministerien im Oktober, November, Dezember für externe Verträge und Beraterverträge bei sage und schreibe 27,92 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von über 11 Millionen Euro im Vergleich zum Vorquartal! Mitten im Budgetloch wird also doch einiges an Geld an Externe vergeben, wie Alma Zadić (Grüne) mit ihrer Serienanfrage enthüllt hat.
oe24.at,beraterkosten

USA
Brisantes Zoll-Urteil: Müssen die USA jetzt Milliarden Euro zurückzahlen?

Dürfen die Europäer nach dem Höchstgerichtsurteil in den USA auf eine Rückzahlung unrechtmäßig erhobener US-Zölle hoffen? Der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament sieht durchaus Chancen.
https://www.krone.at/4054952

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Unter’m Strich

Österreich
„Angespannte Situation“: Arznei-Engpass – Apotheken-Chefin spricht Klartext
Der aktuelle Lieferengpass bei Medikamenten macht Österreich zu schaffen. Seitens der Apotheken versucht man zu beruhigen. Medikamentenengpass in Österreich: Aktuell kommt es bei bestimmten Arzneimitteln zu Lieferengpässen. Die Situation sei angespannt, wird seitens der Österreichischen Apothekerkammer betont. Gleichzeitig versucht man jedoch zu beruhigen. Man habe bereits ausreichend Erfahrung mit der Situation.
https://www.heute.at/s/arznei-engpass-apotheken-chefin-spricht-klartext-120163836

Wien
Eingriffe in Airbnb: Kurpfuscher reisen für Beauty-OPs extra nach Wien
Sie kommen mit dem Rollkoffer – und gehen mit barer Kasse. In den vergangenen Monaten sind in Wien mehrere illegale Beauty-Angebote aufgeflogen. Botox, Hyaluron, sogar operative Eingriffe wurden über Instagram beworben, Termine per Direktnachricht vergeben. Behandelt wurde nicht in einer Ordination, sondern in angemieteten Wohnungen.
https://www.krone.at/4055737

INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. FEBRUAR 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. FEBRUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wien/ Volksoper: „Spring.Awakening“. Kurzer Trailer

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Zum Trailer

Fünf gute Gründe für Spring Awakening

Werfen Sie einen neuen Blick auf ein Stück, das wirklich alle betrifft
Auch wer längst erwachsen ist, erinnert sich an diese Jahre, in denen die Worte fehlen und alles zum ersten Mal passiert: erste Liebe, erstes Begehren, erster Liebeskummer. In der Inszenierung von Frédéric Buhr trifft ein historischer Stoff auf die Energie eines Musicals. Erzählt wird von Jugendlichen aus einer vergangenen Zeit, deren Geschichte heute noch ganz genauso berührt.

Kommen Sie ins Gespräch und erinnern sie sich gemeinsam
Wie war das noch damals in der Schule? Wie hieß noch gleich mein erster Schwarm? Warst du Klassenclown oder Vorzeigeschülerin? Wie war es, wenn ich eine schlechte Note nach Hause bringen musste? Waren die Eltern streng? Gab es Hausarrest? Was war verboten? Wer hat dir erklärt, was mit deinem Körper passiert? Hat es überhaupt jemand erklärt? Was hat uns Schule beigebracht über Leistung und Wert? Was hat sie uns abgewöhnt?

Erleben Sie Musik, die erzählt, was Worte nicht können
Die Songs in Spring Awakening funktionieren wie ein Ventil: Wenn den Jugendlichen alles zu eng wird, öffnet sich die musikalische Tür nach außen, mit echtem Ohrwurm-Potenzial. In der strengen Welt des 19. Jahrhunderts bekommt alles eine Stimme, was sonst im Hals stecken bleibt: Wut, Sehnsucht, Scham, Hoffnung, Neugier. Nicht ohne Grund hat diese Musik Geschichte geschrieben: Spring Awakening wurde 2007 mit acht Tony Awards (den Oscars der Musical-Welt) ausgezeichnet, das Album gewann einen Grammy.

Entdecken Sie ein ganz besonderes Bühnenbild
Das Bühnenbild von Agnes Hasun ist inspiriert von Spielplätzen rund um die Jahrhundertwende: kühne Konstruktionen und Anlagen, die heute an jeder Sicherheitsprüfung scheitern würden. Diese Orte standen für eine Idee von Jugend, die stark von Ertüchtigung, Training und Disziplin geprägt war. Der Körper sollte geformt werden, vor allem funktionieren. Das Bühnenbild öffnet dazu noch einen weiteren Raum: Jugend als Kraftquelle, als Hunger nach Leben, als Energie, die sich kaum bändigen lässt.

Lernen Sie neue Stimmen kennen
Spring Awakening bringt eine junge Generation von Sängerinnen und Sängern auf die Bühne, Stimmen, die viele Zuschauerinnen und Zuschauer zum ersten Mal live erleben werden. Neue Bühnenpersönlichkeiten mit neuer Energie tragen die großen Gefühle der Geschichte und machen aus dem bekannten Musical eine Entdeckung im Jetzt.

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Das fran­zö­si­sche Kul­tur­mi­nis­te­ri­um ehrt Alessandra Ferri
Frank­reich zeich­net die Di­rek­to­rin des Wie­ner Staats­bal­letts aus – für ih­re Kar­rie­re und ihr En­ga­ge­ment im Tanz.

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Alessandra Ferri. Foto: The Guardian

Am 19. Fe­bru­ar wur­de die Di­rek­to­rin des Wie­ner Staats­bal­letts Ales­san­dra Fer­ri, ge­fei­er­te Künst­le­rin und pri­ma bal­le­ri­na as­so­lu­ta, im Na­men des fran­zö­si­schen Kul­tur­mi­nis­te­ri­ums zur Of­fi­zie­rin im Or­den für Kunst und Li­te­ra­tur er­nannt. Die Eh­rung wur­de vom fran­zö­si­schen Bot­schaf­ter in Ös­ter­reich Mat­thieu Pey­raud in der Fran­zö­si­schen Bot­schaft am Schwar­zen­berg­platz vor­ge­nom­men. Der Or­den der Küns­te und der Li­te­ra­tur ist die wich­tigs­te kul­tu­rel­le Aus­zeich­nung in Frank­reich und ehrt »Per­so­nen, die sich durch ihr Schaf­fen im künst­le­ri­schen, kul­tu­rel­len oder li­te­ra­ri­schen Be­reich oder durch ih­ren Bei­trag zur Aus­strah­lung der Küns­te und der Li­te­ra­tur in Frank­reich und in der Welt aus­ge­zeich­net ha­ben«. Die­se Aus­zeich­nung wür­digt nicht nur Ales­san­dra Fer­ris au­ßer­ge­wöhn­li­che Kar­rie­re, son­dern auch ihr En­ga­ge­ment für die Tanz­kunst und de­ren Ver­mitt­lung.

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Foto: attitude devant/Ricardo Leitner

Weiterlesen Website der Wiener Staatsoper

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BAYERISCHE STAATSOPER: Umbetzung „Elektra“ am 18./21./27. März

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
In den Vorstellungen von Elektra am 18., 21. und 27. März 2026 übernimmt Elena Pankratova die Partie der Elektra anstelle von Christine Goerke.

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Elena Pankratova. Foto: Bayerische Staatsoper

Elena Pankratova
Elena Pankratova, geboren in Jekaterinburg (Russland), studierte Gesang u. a. am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg. 2010 gelang ihr der internationale Durchbruch als Färberin (Die Frau ohne Schatten) am Teatro Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta. In dieser Partie debütierte sie u. a. auch am Teatro alla Scala in Mailand, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und am Royal Opera House Covent Garden in London. Sie war als Kundry (Parsifal) und Ortrud (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen, 2022 als Ortrud auch bei den Salzburger Osterfestspielen zu erleben. Weitere Gastengagements führten sie u. a. an die Opernhäuser von Dresden, Wien, Brüssel, Barcelona, Lyon, Paris, Genf, Neapel, Amsterdam, St. Petersburg, New York und Tokio. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Brünnhilde (Siegfried), Sieglinde (Die Walküre), Isolde (Tristan und Isolde) und Santuzza (Cavalleria rusticana) sowie die Titelpartien in Tosca und Ariadne auf Naxos. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2011 als Abigaille (Nabucco) und sang hier seitdem u. a. Färberin, Venus (Tannhäuser) sowie die Titelpartien in Turandot und Elektra.

ZU DEN VORSTELLUNGEN

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MINA ALBICH: Aus Minas Krimi-Werkstatt

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FÜHRUNG UND LESUNG im WIENER KRIMINALMUSEUM

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Was ist ein Leben wert? Und wer darf darüber entscheiden?
Erlebt eine eindrucksvolle Führung von Karin Sedlak zum Thema „Ehren- und Todesstrafe – und eine Lesung aus meinem neuesten Kriminalroman „Wienerberg“.

Nähere Infos →

WEINVERKOSTUNG und LESUNG
In die schöne Steiermark – genau gesagt, um Weingut POSCH – zieht es mich zu meiner Lesung im April. Wer meine Krimireihe kennt, der weiß: Ich habe meinen Protas die Liebe zu kulinarischen Genüssen mitgegeben. Unter anderem ist „Nathan der Weiße“ eine echte Entdeckung. Nicht nur für Felix.

Nähere Infos →
BIERVERKOSTUNG und LESUNG
Im Juni geht’s dann nach Liesing zu den „Holzträumen“. Wo ich gemeinsam mit der Buchhandlung Lesezeit und der Rodauner Biermanufaktur der Vorliebe zur „Hopfenblütenkaltschale“ fröne. Ich sag nur so viel: Den „Rodauner Strizzi“ muss man einfach mögen.

Genaue Infos folgen!

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