DIE MONTAG-PRESSE – 23.  MÄRZ 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 23.  MÄRZ 2026

NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg; Foto PK

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 23.  MÄRZ 2026

Hamburg/Elbphilharmonie
Klein beleuchtet kurz 70: Wenn die Türen zu sind, ist „SCHICHT IM SCHACHT“
Was man nicht alles erleben kann nach über 9 Jahren Elphi mit mittlerweile unzähligen Konzerten: Es ging bereits los, als der wunderbare Dirigent sein Podium betrat und den Taktstock zu Strauss’ Macbeth Tondichtung schwingen wollte – 2 Zuspätkommer erhielten noch Zutritt und rumpelten sich lautstark in die erste Reihe Mitte direkt hinter den Maestro – mit einem Lächeln verzögerte er den Konzertbeginn um gefühlte Minuten – wer um alles in der Welt trifft an der Türe diese Entscheidung? Wenig später dann schwebt plötzlich aus über 30 Metern Höhe ein Inlayzettel des Programmheftes in den Rücken der Orchestermusiker und landete auf der Aufhängung der riesigen Gongs!!! Man glaubt es einfach nicht…
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

Florenz
Kann bitte jemand das Fotografieren in Museen verbieten?
Es ist eines der großen Rätsel des Reisens in unserer Epoche: Warum knipsen so viele Besucher von Museen wie blöd die Exponate ab, statt sie anzuschauen? In den Uffizien in Florenz steigert sich dieser Unsinn zum Irrsinn. Die Schlange ist lang, sicher 50 Meter, schon in der Vorsaison. Nur stockend geht es weiter. Eben erst haben die Besucher der Uffizien die Blockabfertigung am Eingang der Florentiner Gemäldegalerie passiert, jetzt stellen sich viele schon wieder an, scheinbar aus speziellem Interesse: um durch eine geöffnete Türe in einen nicht zugänglichen achteckigen Saal zu sehen..
DiePresse.com

Klagenfurt
Donizetti in Klagenfurt: Liebe und Zaubertrank im Nobelhotel
„Der Liebestrank“ von Gaetano Donizetti wurde am Stadttheater Klagenfurt vom Publikum umjubelt
Kurier.at

Wien
Musikverein: Vinnitskaya sprang für Wang mit elfengleicher Grazie ein (Bezahlartikel)
Anna Vinnitskaya sprang für Yuja Wang ein und fand mit dem Schwedischen RSO unter Esa-Pekka Salonen schnell einen Groove. Ein absolut generöser Abend.
DiePresse.com

Wien/Konzerthaus
Das RSO im Konzerthaus: Fadesse am Kartentisch wie am Tennisplatz (Bezahlartikel)
Leider kein Saisonhöhepunkt war dieser etwas lieblos-laute Abend des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien unter Elena Schwarz. Immerhin überzeugten Solist und Zugabe.
DiePresse.com

Hamburg/Elbphilharmonie
Die Uraufführung von Leon Gurvitchs „Echoes of Chagall“ in der Elbphilharmonie läßt niemanden unberührt
In Zeiten von Krieg und Verfolgung auf dem gesamten Globus stimmen die musikalischen Höhepunkte von Leon Gurvitch, Alexander Roslavets und dem Leon Gurvitch Ensemble das begeisterte Publikum zu Nachdenklichkeit, aber auch zu höchstem Musikgenuss
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

Lübeck/Kongresshalle
Zwei musikalische Antipoden harmonieren in Lübeck
Heute mögen uns die einst unüberbrückbar scheinenden Gegensätze von Komponisten und deren Anhängerschaft in ihrer Vehemenz kaum nachvollziehbar sein. Dass Wagnerianer und Brahms-Jünger aufeinander losgegangen sind oder Brahms und Bruckner sich gegenseitig das Talent abgesprochen haben, wird landauf-landab zitiert. Sei’s drum, das 6. Symphoniekonzert am 22. März 2026 in der Lübecker Musik- und Kongresshalle erwies ein erneutes Mal, dass der Hamburger und der Oberösterreicher sich sogar einen Konzertsaal teilen können – mit einem hervorragenden Ergebnis!
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Salzburger Festspiele: Fast wie bei „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ (Bezahlartikel)
Der Streit um die Intendanz erinnert durchaus an die Uraufführung des Thomas-Bernhard-Stückes 1972, einen der größten Skandale. Findet das (fiktive) Kulturamt.
Kurier.at

Graz
„Arizona Lady“ in Graz: Eine Rarität zwischen Operette und Musical (Bezahlartikel)
Am Opernhaus zeigt man Emmerich Kálmáns letztes Werk – eine Westernoperette, die nach dem Tod des Komponisten vollendet wurde.
Kurier.at

Berlin
Sinfonie der Zehntausend: Eröffnung der Berliner MaerzMusik (Bezahlartikel)
Das Klangforum Wien belebt die gigantomanische Konzertinstallation „11.000 Saiten“ von Georg Friedrich Haas
Tagesspiegel.de

Regensburg
Kritik „Alcina“ am Theater Regensburg: Spielregeln für Verzweifelte
Eine konsequent gedachte Inszenierung trifft auf eine Oper voller Ambivalenz: Am Theater Regensburg wird Händels „Alcina“ zum kühlen Erlebnisparcours – mit starken Stimmen, aber wenig Magie.
BR-Klassik.de

Theater Regensburg stellt Programm der kommenden Saison vor
Am 20. März 2026 hat das Team des Theater Regensburg seine kommende Spielzeit der Öffentlichkeit vorgestellt. FREIHEITEN lautet das programmatische Motto, das sich durch alle Produktionen der Saison 2026/27 zieht.
kulturfreak.de

Nürnberg
Kritik „La finta giardiniera“ in Nürnberg: Die Psycho-Pilze machen alles erträglich        Eine Frau wird aus Eifersucht fast umgebracht und läuft dem Täter dennoch hinterher, angeblich aus Liebe: Die Handlung von Mozarts Jugendwerk ist heutzutage mehr als fragwürdig, die Musik allerdings von ungestümer Emotionalität. In der Regie von Brigitte Fassbaender zeigt sich das Ganze folgerichtig als „absurdes“ Theater – ohne Happy End.
BR-Klassik.de

Immer nur lächeln: Brigitte Fassbaender inszeniert „La finta giardiniera“
Nacherzählen lässt sich Mozarts Früh-Stück kaum. Doch Brigitte Fassbaender bringt „La finta giardiniera“ in Nürnberg völlig plausibel auf die Bühne – mit einem hervorragenden Ensemble.
muenchner.merkur.de

Wiesbaden
Die Vögel – Hessisches Staatstheater Wiesbaden     Nur Fliegen ist schöner
Wenn Ersan Mondtag die Braunfels-Oper „Die Vögel“ als Populismus-Parabel inszeniert, überschlagen sich Stile und Effekte: Neue Sachlichkeit trifft auf 3D-Animationen, dazwischen brandet die Musik. Spektakel im Wolkenkuckucksheim!
nachtkritik.de

Stuttgart
Opern-Sanierung: Wie kann Kultur auf Weltniveau in Stuttgart erhalten bleiben?
Die Stuttgarter Oper muss saniert werden. Kosten: Bis zu zwei Milliarden Euro. Doch die Stadtkasse ist leer. Kann das Land helfen?
swr.de

Ingolstadt
Ingolstadt schließt sein Theater
Die Finanzprobleme der Städte und Kommunen sind so groß, dass nun ernsthafte Konsequenzen gezogen werden: Ingolstadt schließt sein Theater.
backstageclassical.com

Stars und Idole. Autogramme aus der Sammlung Erich Wirl
Mit der Auktion „Stars und Idole. Autogramme aus der Sammlung Erich Wirl“ präsentieren wir 280 ausgewählte Objekte aus der Sammlung des allgemein geschätzten Doyen der österreichischen Autogrammsammler. Erich Wirl (1944 – 2025) baute seine wohlgeordnete Kollektion seit den späten 1950er Jahren in zahlreichen persönlichen und vielfach freundschaftlichen Begegnungen mit den verschiedensten Künstlerpersönlichkeiten auf und ergänzte die Sammlung durch gezielte Ankäufe von signierten Porträtfotografien bereits verstorbener Stars. Was diese Sammlung so einzigartig macht, ist nicht nur ihre beeindruckende Vielfalt, sondern vor allem die Nähe zu den dargestellten Persönlichkeiten. Erich Wirl begleitete Karrieren über Jahrzehnte hindurch und dokumentierte sie in Bildern, Signaturen und Widmungen. So entstand ein lebendiges und umfassendes Archiv der Musik-, Theater- und Filmgeschichte. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Expertise galt Erich Wirl als unumstrittene Autorität in allen Fragen der Authentifizierung von Autogrammen vom späteren 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Auktionstermin: 08.04.2026, 14:00Standort:  Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung:
Online
Auktionstyp:
Online Auction
Lotliste als PDF herunterladen
08.04.2026 Stars und Idole. Autogramme aus der Sammlung Erich Wirl (280 Objekte) – Dorotheum

Kulturpolitik
Spannungen im Komponistenverband: Eggert kündigt Rücktritt an
Der Komponist Moritz Eggert stellt sich nicht für eine weitere Amtszeit als Präsident des Deutschen Komponistenverbandes (DKV) zur Verfügung.
backstageclassical.com

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Rigoletto minus the italianità in Munich
seenandheard-international.com

Göteborg
Gothenburg’s Jenůfa gripping from start to finish
seenandheard-international.com

Paris
East and West meet at Opéra Bastille with Nixon in China
operatoday.com

London
Alastair Macaulay: The finest Siegfried I’ve ever seen
slippedisc.com

Royal Academy of Music’s enjoyable, succinct production of Handel’s Rinaldo, excellently performed
seenandheard-international.com

New York
Hercules conquers Carnegie
William Guanbo Su and Ann Hallenberg are compelling in The English Concert’s presentation of Handel’s Hercules at Carnegie Hall.
parterre.com

A vocally perplexing economics assignment from David Lang with the New York Philharmonic
bachtrack.com/de

Boston
The NY Times won’t publish Boston Symphony Truths
The letter below, by an ex-Boston Symphony violinist, has been declined for publication by the newspaper of wreckers. You read it here first.
slippedisc.com

Berlin Phil: We stand with Andris and the Boston Symphony
slippedisc.com

Ólafsson unlocks the key to memorable Bach and Beethoven
bostonclassicalreview.com

Philadelphia
Lady in the dark
Golda Schultz and Jonathan Ware present Dark Matter(s), an intriguing program of songs, at the Philadelphia Chamber Music Society.
parterre.com

Cleveland
Kopatchinskaja in a fiery debut with Elim Chan and the Cleveland Orchestra
seenandheard-international.com

Washington
Pearl Jam
Washington Concert Opera returned to its roots with a delightful performance of Georges Bizet’s Les Pêcheurs de perles.
parterre.com

Recordings
Johannes-Passion album review –
Pygmalion are razor sharp in theatrical new recording Raphaël Pichon’s ensemble and fine lineup of soloists bring rich expression to Bach’s dramatic oratorio – with unswerving gravitas from Huw Montague Rendall as Jesus
TheGuardian.com

Ballett / Tanz

Berlin/Deutsche Oper
Die Opulenz braucht’s
„Nurejew“ von Kirill Serebrennikow und Yuri Possokhov am Staatsballett Berlin
tanznetz.de

„Nurejew“ an der Deutschen Oper
In Russland verboten, in Berlin gabs Standing Ovations
rbb24.de

Nackt und genial: „Nurejew“-Ballett feiert Premiere
bz-berlin.de

In Russland verboten: Ballett „Nurejew“ in Berlin gefeiert
Regisseur Kirill Serebrennikow zeigt seine Inszenierung erstmals außerhalb Russlands – in Moskau war das Stück über den legendären Tänzer Rudolf Nurejew aus politischen Gründen abgesetzt worden.
Tagesspiegel.de

Sprechtheater

Linz
Krieg, aus Kinderaugen betrachtet: „Radio Sarajevo“ in Linz (Bezahlartikel)
Österreichische Erstaufführung für Tijan Silas „Radio Sarajevo“ über den Bosnienkrieg, in den Kammerspielen des Landestheaters Linz. Sara Ostertag inszeniert mit einfachen Mitteln und erzielt damit eine starke Wirkung.
DiePresse.com

Das Stück „Radio Sarajevo“ untermalt das Toben der Kriegsfurie in Europa
Mit der Dramatisierung von Tijan Silas Roman gelingt Sara Ostertag an den Linzer Kammerspielen ein auch künstlerisch rundum überzeugendes Friedensplädoyer
DerStandard.at

Ausstellungen/Kunst

Florenz
Kann bitte jemand das Fotografieren in Museen verbieten?
Es ist eines der großen Rätsel des Reisens in unserer Epoche: Warum knipsen so viele Besucher von Museen wie blöd die Exponate ab, statt sie anzuschauen? In den Uffizien in Florenz steigert sich dieser Unsinn zum Irrsinn. Die Schlange ist lang, sicher 50 Meter, schon in der Vorsaison. Nur stockend geht es weiter. Eben erst haben die Besucher der Uffizien die Blockabfertigung am Eingang der Florentiner Gemäldegalerie passiert, jetzt stellen sich viele schon wieder an, scheinbar aus speziellem Interesse: um durch eine geöffnete Türe in einen nicht zugänglichen achteckigen Saal zu sehen..
DiePresse.com

Politik

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder strebt Schwarz-Rot an, Schweitzer nicht im Kabinett
CDU-Wahlsieger Gordon Schnieder lehnt die Zusammenarbeit mit der AfD ab. Er will eine schwarz-rote Koalition. SPD beginnt Personaldiskussionen. Das Liveblog zum Nachlesen
DieZeit.de

Rheinland-Pfalz
SPD stürzt ab. Wahl-Beben in Deutschland – AfD mehr als verdoppelt
Die CDU liegt laut Prognosen bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz vor der SPD, AfD wird drittstärkste Kraft, FDP scheitert an Einzug. Die CDU hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz der ersten Hochrechnung zufolge deutlich vor der SPD gewonnen. Laut den ersten Daten erreichten die Christdemokraten mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder am Sonntag 30,5 Prozent, während die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf 26,5 Prozent kamen. Auf dem dritten Platz landete demnach die AfD mit 20,0 Prozent vor den Grünen mit 8,3 Prozent, während die FDP mit 2,0 Prozent und die Freien Wähler mit 3,6 Prozent aus dem Mainzer Landtag ausscheiden und die Linke mit 4,5 Prozent um den erstmaligen Parlamentseinzug bangen muss.
heute.at

SPD droht Machtverlust in Rheinland-Pfalz
Die CDU liegt ersten Prognosen zufolge bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor der regierenden SPD. Die Christdemokraten kommen in den Prognosen von ARD und ZDF in etwa auf 30,5 Prozent, die Sozialdemokraten auf 26,5 bis 27 Prozent, wie die Sender am Sonntag mitteilten. Die Ampel-Regierung des jetzigen Regierungschefs Alexander Schweitzer (SPD) wäre damit abgewählt. Als wahrscheinlichste Option gilt, dass CDU und SPD die nächste Regierung in Mainz stellen. Sollte sich der Trend im Laufe des Wahlabends bestätigen, könnte der CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder neuer Ministerpräsident werden.
krone.at

München
Knaller bei Stichwahl: 35-jähriger Grüner wird Bürgermeister von München
Die Sozialdemokraten, die seit den 1980er-Jahren das Amt des Oberbürgermeisters in München stellen, haben bei der Stichwahl eine herbe Niederlage eingefahren. Der grüne Herausforderer Dominik Krause (35) konnte sich durchsetzen: Der bisherige Stadtchef Dieter Reiter wurde wegen der Affäre eines nicht genehmigten bezahlten Postens beim FC Bayern abgestraft.
krone.at

________________

Unter’m Strich

Österreich
Diesel kostet erstmals über zwei Euro pro Liter. Vereinzelt billiger
Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sind die Spritpreise in Österreich weiter gestiegen. Am Freitag hoben viele Tankstellen ihre Preise für Benzin und Diesel stark an. Diesel kostete erstmals seit Beginn der US-israelischen Bombardierungen mehr als zwei Euro.
krone.at

Schweiz
Pedale verwechselt. 87-Jähriger fuhr in Schülergruppe – Tote und Verletzte
Ein 87-jähriger Autofahrer ist am Freitag in der Schweiz in eine Gruppe eines Schülerlagers gefahren.
oe24.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 23.MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Heute in der Wiener Staatsoper: „Die verkaufte Braut“

Weitere Termine: 26./28./31.3.2026

verk
Foto: Video

Krušina  Franz Xaver Schlecht
Ludmila  Juliette Mars
Mařenka  Slávka Zámečníková
Mícha  Ivo Stanchev
Háta  Anna Werle
Jeník  Pavol Breslik
Vašek  Michael Laurenz
Kecal  Peter Kellner
Direktor der Komödianten  Matthäus Schmidlechner
Esmeralda  Ilia Staple
Komödiant  Alex Ilvakhin

Musikalische Leitung   Tomáš Hanus
Inszenierung   Dirk Schmeding
Bühne   Robert Schweer

________________________________________________________________________________________

Dresden: Gestern war Premiere einer „PARSIFAL“-Neuinszenierung

Für die musikalische Leitung steht Daniele Gatti am Pult, der Wagners letztes Werk u.a. an der Metropolitan Opera in New York und bei den Bayreuther Festspielen dirigiert hat. Die Inszenierung übernimmt Floris Visser, der u.a. an der Dutch National Opera in Amsterdam und am Opernhaus Zürich gearbeitet hat und nun erstmals an der Semperoper Regie führt.

pars

ZU INSTAGRAM mit drei weiteren Szenenfotos

In den Hauptrollen sind Eric Cutler als Parsifal, Michèle Losier (@michelelosier) als Kundry, Georg Zeppenfeld als Gurnemanz, Oleksandr Pushniak (@oleksandr_pushniak) als Amfortas, Albert Dohmen als Titurel und Scott Hendricks als Klingsor zu erleben. Mario Lerchenberger (@mlerchenberger) und Tilmann Rönnebeck stehen als Gralsritter auf der Bühne, während Jasmin Delfs (@jasmin.delfs), Ekaterina Chayka-Rubinstein (@chaykarubinstein), Aaron Godfrey-Mayes (@aarongodfreymayes) und Jin Yu (@tenor_jinyu) die Knappen verkörpern. Als Blumenmädchen sind Jasmin Delfs, Rosalia Cid, Winona Martin (@winonammezzo), Magdalena Lucjan (@magdalenalucjan), Elena Gorshunova (@elena___gorshunova) und Ekaterina Chayka-Rubinstein zu erleben, außerdem erklingt die Stimme aus der Höhe von Michal Doron (@michaldoron.mz).

parrt
ZUM TRAILER

Parsifal – Bauprobe

paas
ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

________________________________________________________________________________________

Die Saison 2026/27 im Wiener Musikverein
Lebendige Tradition – Kreatives Programm – Neues Publikum

musik

Mit Franz Welser-Möst, Anne-Sophie Mutter, Yuja Wang und Maxime Pascal prägen vier herausragende „Künstler:innen im Fokus“ die neue Musikvereinssaison, die in besonderer Dichte die renommiertesten Orchester und Künstler:innen der Welt vereint. Insgesamt werden 73 Abonnementreihen aufgelegt. Nach den Musikverein Perspektiven mit Anton Zeilinger wird diesmal – in Kooperation mit Wien Modern – die Musikleidenschaft von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek beleuchtet. Mit neuen Konzertformaten setzt der Musikverein seinen Weg der Öffnung fort.

LEBENDIGE TRADITION

Für viele Menschen sind Konzerte im Wiener Musikverein seit Kindheitstagen ein wichtiger Lebensbegleiter. Den Konzerten der Wiener Klangkörper kommt dabei eine große Bedeutung zu. Auch in der Saison 2026/27 haben die Auftritte der Wiener Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, des ORF RSO Wien, des Concentus Musicus Wien, des Orchesters Wiener Akademie, des Wiener Concert-Vereins, des Ensembles Kontrapunkte und des Black Page Orchestra einen zentralen Platz im Gesamtprogramm. Zum hochkarätigen Charakter des Angebots tragen ebenso internationale Gastorchester bei. 2026/27 werden unter anderem das Chicago Symphony Orchestra, The Cleveland Orchestra, New York Philharmonic, das Royal Concertgebouw Orchestra, die Staatskapelle Berlin, das Gewandhausorchester Leipzig, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Tschechische Philharmonie, die Filarmonica della Scala, das West-Eastern Divan Orchestra und die Sächsische Staatskapelle Dresden den Klang der weiten Welt in den Musikverein tragen. Im Frühjahr 2027 dirigiert Klaus Mäkelä in Wien zum ersten Mal das Chicago Symphony Orchestra, dessen designierter Chefdirigent er ist.

In der Saison 2026/27 dürfen sich die Besucher:innen auf vier überaus prominente „Künstler:innen im Fokus“ freuen: auf die Geigerin Anne-Sophie Mutter, die aktuell ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum feiert, auf den Dirigenten Franz Welser-Möst, den seine letzte Europa-Tournee an der Spitze des Cleveland Orchestra in den Musikverein führt, sowie auf die Pianistin Yuja Wang und den Dirigenten Maxime Pascal.

Darüber hinaus treten im Musikverein viele weitere bedeutende Persönlichkeiten der Klassikwelt auf. Eine Auswahl der wichtigsten Musiker:innen finden Sie in der anschließenden Übersicht.

KREATIVES PROGRAMM

Nach Anton Zeilinger sind die Musikverein Perspektiven der Saison 2026/27 der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek gewidmet, deren Leben und literarisches Schaffen durch die Musik tief geprägt ist. Auf dem Programm der Musikverein Perspektiven (2026/27 ein gemeinsames Projekt von Musikverein und Wien Modern) stehen Konzerte, Text-Musik-Performances, Lied, Orgel, Ensemblemusik, eine musikalische Installation, Filme und Gespräche. Mit Jelineks musikalischen Fixsternen, mit Musik zu Texten von Elfriede Jelinek, mit einer Jahrzehnte umfassenden Reihe musikalischer und filmischer Werke von Olga Neuwirth, die sich mit Jelinek beschäftigen, und nicht zuletzt mit aktuellen Texten von Elfriede Jelinek, die an mehreren Abenden erstmals öffentlich gelesen werden.

Das Musikverein Festival steht in 2026/27 unter dem Titel „Kult! Beethovens Sargschlüssel“. Das Festival ist von einem Objekt der Musiksammlung des Musikvereins inspiriert: dem Schlüssel zu Beethovens Sarg, der symbolisiert, wie sehr Beethoven von den Menschen verehrt wurde. Das Festival geht dieser Verehrung, der Begeisterung, dem Kult um Komponisten programmatisch nach, und stellt Werke ins Zentrum, in denen Komponisten über Komponisten schreiben, mit Zitaten und Hommagen, und ihnen auf diese Weise musikalische Denkmäler setzen.

Ein wichtiger Wegbegleiter im Saisonverlauf ist Ludwig van Beethoven, dessen Todestag sich im März 2027 zum 200. Mal jährt. Während Igor Levit seine 32 Klaviersonaten interpretieren wird, führt die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Daniele Gatti die Symphonien Beethovens zyklisch auf, in Verbindung mit zeitgenössischen Kompositionen, die auf Beethoven Bezug nehmen. Am 26. März 2027, dem Todestag selbst, dirigiert Franz Welser-Möst Beethovens „Missa Solemnis“ am Pult der Wiener Philharmoniker.

Zwei Namen stehen in der kommenden Saison im Musikverein als „Komponistinnen im Fokus“ mit jeweils eigenen Programmschwerpunkten im Zentrum: Neben der zeitgenössischen Musik der Italienerin Francesca Verunelli (* 1979) rückt der Musikverein auch das historische Werk von Emilie Mayer (1812–1883) wieder ins Bewusstsein.

NEUES PUBLIKUM, NEUE FORMATE

Mit einer Reihe innovativer Formate ist der Musikverein bestrebt, neue Zugänge zur Musik zu ermöglichen und gleichzeitig auch ein neues Publikum anzusprechen. Zu den bestehenden Reihen („Hör-Bar“ mit Petr Popelka, den Relax-Konzerten „Auszeit“, den Late-Night-Konzerten mit zeitgenössischer Musik „night flowers“, der Reihe „Souvenir“ für Menschen mit und ohne Demenz sowie den Künstler:innengesprächen „Auf ein Glas mit …“) kommen ab der Saison 2026/27 weitere neue Formate hinzu. So wird Markus Poschner als neuer Chefdirigent des ORF RSO Wien in der Reihe „Poschners Meilensteine“ seine persönliche Sicht auf Meisterwerke der Musikgeschichte mit dem Publikum teilen und diese dann anschließend zur Aufführung bringen. Neu sind auch die rund 15-minütigen „Orgelnachklänge“, kuratiert von Martin Haselböck, die an ausgewählten Abenden im Großen Saal das Konzerterlebnis vertiefen und die Orgel im Großen Musikvereinssaal zum Erklingen bringen. „Konzerte um 12“ heißen die neuen rund 60-minütigen Lunchkonzerte mit Musiker:innen der jüngeren Generation. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, im Musikverein einen Imbiss einzunehmen.

Die Neuen Säle sind die Drehscheibe des vielseitigen Wort & Musik-Programms sowie des umfangreichen Angebots für Kinder, Jugendliche und Familien, das sich an unterschiedliche Altersgruppen richtet.

Um Musik in größerem Ausmaß für die junge Generation zugänglich zu machen, bietet das U30-Angebot stark vergünstigte Konditionen: Unter 30-Jährige besuchen Eigenveranstaltungen der Gesellschaft der Musikfreunde bereits für 10 bzw. 20 Euro.

In sein bereits drittes Jahr geht das Projekt „The Power of Music“, das der Musikverein in Zusammenarbeit mit dem Gesundheits- und Sozialzentrum CAPE 10 und unter dem Ehrenschutz von Elīna Garanča umsetzt: Vierhundert Kinder können pro Saison kostenlos Mitmach-Konzerte besuchen.

Ständig im Wachsen ist das Archiv des Portals Musikverein Multimedia, auf dem der Musikverein Texte, Videos, Podcasts und Konzertfotos sammelt und einer großen Öffentlichkeit kostenlos bereitstellt.

Stephan Pauly, Intendant des Musikverein Wien: „Wir halten die Tradition lebendig, indem wir sie ständig neu befragen. Der Musikverein steht für herausragende Interpretationen der Klassik durch die besten Künstler:innen der Welt, öffnet sich aber zugleich weit für innovative Impulse und gesellschaftliche Perspektiven. Mit Formaten, die auf unterschiedliche Lebensrealitäten antworten, möchten wir Begeisterung wecken und möglichst viele Menschen erreichen.“

Hard Facts

Künstler:innen im Fokus
Franz Welser-Möst, Anne-Sophie Mutter, Yuja Wang, Maxime Pascal

Musikverein Perspektiven: Elfriede Jelinek

Musikverein Festival (2. bis 25. April 2027)
„Kult! Beethovens Sargschlüssel“

Komponistinnen im Fokus
Francesca Verunelli (* 1979)
Emilie Mayer (1812–1883)

Beethoven anno 2027:
Zyklus aller Klaviersonaten mit Igor Levit
Zyklus aller Symphonien mit Daniele Gatti und der Staatskapelle Dresden
„Missa Solemnis“ mit den Wiener Philharmonikern und Franz Welser-Möst

Neue Formate:
„Hör-Bar“ mit Petr Popelka
Poschners Meilensteine
Auszeit
night flowers
Orgelnachklänge
Konzerte um 12
Auf ein Glas mit …

73 Abonnementzyklen
über 900 Veranstaltungen (inklusive Einmietungen)

Kartenverkauf

Der Abonnementverkauf für die Saison beginnt am 23. März 2026. Für Abonnentinnen und Abonnenten der Gesellschaft der Musikfreunde bleiben die Sitze der Vorjahresabonnements bis zum 4. Mai 2026 reserviert. Der Einzelkartenverkauf startet am 3. August 2026.

________________________________________________________________________________________

Wien/Dorotheum: Stars und Idole. Autogramme aus der Sammlung Erich Wirl
Mit der Auktion „Stars und Idole. Autogramme aus der Sammlung Erich Wirl“ präsentieren wir 280 ausgewählte Objekte aus der Sammlung des allgemein geschätzten Doyen der österreichischen Autogrammsammler. Erich Wirl (1944 – 2025) baute seine wohlgeordnete Kollektion seit den späten 1950er Jahren in zahlreichen persönlichen und vielfach freundschaftlichen Begegnungen mit den verschiedensten Künstlerpersönlichkeiten auf und ergänzte die Sammlung durch gezielte Ankäufe von signierten Porträtfotografien bereits verstorbener Stars. Was diese Sammlung so einzigartig macht, ist nicht nur ihre beeindruckende Vielfalt, sondern vor allem die Nähe zu den dargestellten Persönlichkeiten. Erich Wirl begleitete Karrieren über Jahrzehnte hindurch und dokumentierte sie in Bildern, Signaturen und Widmungen. So entstand ein lebendiges und umfassendes Archiv der Musik-, Theater- und Filmgeschichte. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Expertise galt Erich Wirl als unumstrittene Autorität in allen Fragen der Authentifizierung von Autogrammen vom späteren 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Auktionstermin: 08.04.2026, 14:00 Standort:  Wien | Palais Dorotheum
Besichtigung:
Online
Auktionstyp:
Online Auction
Lotliste als PDF herunterladen
08.04.2026 Stars und Idole. Autogramme aus der Sammlung Erich Wirl (280 Objekte) – Dorotheum
________________________________________________________________________________________

Adobe darf Software-Firma Semrush schlucken
Bundeskartellamt gibt Deal frei: „Ermittlungen haben keine ernsthaften Bedenken zutage gefördert“

Bonn/Boston/San José (pte031/20.03.2026/13:55)

US-Technologie- und Software-Gigant Adobe darf den Suchmaschinenoptimierer Semrush übernehmen. Den geplanten Kauf hat das Bundeskartellamt, heute, Freitag, im sogenannten Vorprüfverfahren fusionskontrollrechtlich freigegeben. Der Kaufpreis liegt über 400 Mio. Euro.

„Ausreichende Ausweichalternativen“

„Da eine erhebliche Verstärkung der Marktstellungen infolge des Zusammenschlusses etwa im Bereich des sich sehr dynamisch entwickelnden Feldes der Antwortmaschinenoptimierung und des Content Managements nicht von vornherein auszuschließen war, hat das Bundeskartellamt substanzielle Ermittlungen bei Kunden und Wettbewerbern vorgenommen“, so Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts.

Im Zuge der Prüfung habe die Bonner Behörde keine ernsthaften Bedenken gegen eine Übernahme festgestellt. Vielmehr haben sich herausgestellt, dass ausreichende Ausweichalternativen bestünden und keine Marktabschottung etwa über eine Bündelung der Produkte der Unternehmen zu befürchten sei. Daher habe man das Vorhaben freigegeben.

Adobe darf Software-Firma Semrush schlucken

________________________________________________________________________________________

Schönbrunner Stöckl: „Cin-Ci-Là!“ – und ein China-Menü (20.3.2026)

chin
© Schönbunner Stöckl

„Cin-Ci-Là!“: Klingt chinesisch / spielt im China-Land, ist aber italienisch, eine Operette aus dem Mailand der 1920er Jahre / hier im Dinnertheater des Schönbrunner Stöckl total auf wienerisch umgemodelt.

Die mit frechem Humor geladenen singenden Stöckl-Wirtsleut’ Tamara Trojani und Konstantin Schenk haben dieses hier nie gespielte Erfolgsstück schon lang in ihrem Repertoire, holen es hin und wieder hervor. Und so lernen wir gefälligen italienischen Operettengesang und -schmäh aus diesen Jahren kennen. Die Autoren: Carlo Lombardo und Virgilio Ranzato – melodisch wohl nicht so ganz mit Lehár-Qualitäten gesegnet. Auch der Kaiser von China macht hier im Schönbrunner Miniensemble mit. Ziemlich klar im Stöckl: Es dreht sich um die Sex-Erziehung seiner Tochter.

Nun, italienisch oder chinesisch, Trojani & Schenk bleiben sich gleich, wechseln aber ständig die Programme. Im Repertoire werden auch andere ausgelassene Showstückerl aus früheren Tagen hochgespült. „Kaiser & Schmarren“ gehört demnächst ins Schönbrunner Schlossareal. Oder auch die Wiener Unterwelt darf sich in „SOKO Stöckl“ ungschamig zeigen. Ja, im Dinnertheater darf man auch ruhig ungschamig zugreifen: Die auf die Küche bedachte Chefin Trojani lässt zu all ihren Streichen immer das geschmackig passende dazu servieren.

Meinhard Rüdenauer

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert