Yannick Nézet-Séguin © Jan Regan
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 29. DEZEMBER 2025
Wien/Musikverein
Neujahrskonzert-Dirigent: „Klassische Musik lebte immer schon in einer Krise“ (Bezahlartikel)
Erstmals steht Yannick Nézet-Séguin beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am Pult. Er spricht über Strauss, Publikumsschwund, Offenheit und Frauen am Pult.
Kurier.at
Tenor Jonas Kaufmann: „In der Musik kommen wir uns selbst wieder näher“
Mit Pianist Helmut Deutsch verbindet Tenor Jonas Kaufmann eine jahrzehntelange künstlerische Freundschaft. Zum 80. Geburtstag des legendären Liedbegleiters gastieren die beiden Künstler im Wiener Konzerthaus und musizieren am 12. Jänner Robert Schumanns Liedzyklus „Dichterliebe“.
krone.at
Erl/Tiroler Festspiele
Wahn in der geschlossenen Anstalt
Kritik. Donizettis „Lucia di Lammermoor“: szenisch mit eigenwilliger Konzeption, sängerisch exzellent. Sie ist an Armen und Beinen an das Bett gefesselt. Sie leidet, sie bäumt sich mit dem ganzen Körper dagegen auf, Pflegepersonal umgibt sie: Mit dieser Rahmenhandlung in trister, kalter Umgebung einer geschlossenen Anstalt beginnt, noch bevor die Musik anhebt, „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti bei den Tiroler Festspielen in Erl. Dann hört die namenlose Patientin im Radio die Oper, steigert sich immer mehr hinein und wird zu einer draufgängerischen Lucia. Und für sie verschwimmen immer mehr Fiktion und Realität. Das von einem Fadenvorhang umgebene Bett selbst bleibt bis zum Finale omnipräsent und obwohl Lucia schon gestorben ist, kniet dort die Patientin mit dem Radio in den Armen konvulsivisch zuckend.
KleineZeitung.at
Erl
„Lucia di Lammermoor“: Ein Fiebertraum des Belcanto
Winterzeit ist Belcanto-Zeit bei den Tiroler Festspielen in Erl, und so hat Intendant Jonas Kaufmann in diesem Jahr Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor auf den Spielplan gestellt. Das Werk avancierte nach der Uraufführung am 26. September 1835 schnell zu einer der weltweit beliebtesten Opern des 19. Jahrhunderts und hat sich in der Neuzeit vor allem durch Interpretinnen wie Maria Callas und Edita Gruberova wieder einen Platz im Repertoire erworben. Dabei war der Weg zur Uraufführung alles andere als leicht. In weniger als sechs Wochen hatte Donizetti die Oper für das Teatro San Carlo in Neapel komponiert und instrumentiert, aber dann verhinderte zunächst der Bankrott des Theaters eine Aufführung. Nur durch Intervention des Königs Ferdinand II. war man in der Lage, die finanziellen Probleme mit einigen Umbesetzungen in der Direktion zu überbrücken. Allerdings konnte man sich die ursprünglich für Lucias Wahnsinnsszene im dritten Akt als Begleitung vorgesehene Glasharmonika aus Kostengründen nicht mehr leisten und musste sie durch eine Flöte ersetzen, die sich anschließend im Repertoire etablierte. Erst als in den 1970er Jahren der ursprüngliche Notentext herausgegeben wurde, konnte die von Donizetti für die Uraufführung geplante Fassung mit Glasharmonika rekonstruiert werden und hat sich seit einer Aufführung 1991 in München unter Michel Plasson mittlerweile etabliert, so dass die Glasharmonika auch in Erl zum Einsatz kommt.
omm.de
Tiroler Festspiele Erl: Oper als mentaler Drahtseilakt
Die Oper „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti hat Samstagabend ihre Premiere bei den Tiroler Festspielen Erl gefeiert. Unter der Regie von Louisa Proske und der musikalischen Leitung von Sesto Quatrini geriet die Erl-Annäherung an den Opernklassiker zu einem fulminanten, hochemotionalen mentalen Drahtseilakt, der die im Libretto angelegten Kippmomente zwischen Schönheit und Wahnsinn mit einem gelungenen, biografisch grundierten Kunstgriff herausarbeitete.
KleineZeitung.at
Opernhitze zwischen eisigen Bergen: „Lucia di Lammermoor“ in Erl. (Bezahlartikel)
Die von Jonas Kaufmann geleiteten Tiroler Festspiele überraschen mit einer musikalisch geglückten Neuproduktion von Donizettis Oper.
MuenchnerAbendzeitung.de
Sängerjubilare: Diese Stimmen feiern wir 2026
Der Ausblick von BR-KLASSIK auf runde Geburts- und Todestage berücksichtigt im Jahr 2026 bedeutende Mezzosopranistinnen wie Cecilia Bartoli oder Elīna Garanča, Tenöre wie Jon Vickers, José Carreras und Piotr Beczała. Das sind die wichtigsten Jubilare.
BR-Klassik.de
Musikalische Neuentdeckungen des Jahres 2025: Der Opern-Jahresrückblick
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,29 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de
Wien
Kammeroper – kamma zusperren? (Bezahlartikel)
Ein Antrag an das (fiktive) Kulturamt spricht von einem „Verbrechen“, wenn das passiert. Aber wer ist schuld daran?
Kurier.at
Linz/Innsbruck
Was das Tiroler Landestheater vom Landestheater in Linz lernen kann (Bezahlartikel)
Das Tiroler Landestheater verzeichnete in den letzten Spielzeiten ein Publikumsminus. Im Landestheater Linz freut man sich hingegen über Rekordzuwächse. Eine mutige Strategie zeitigt dort großen Erfolg.
TirolerTageszeitung.com
Linz/Musiktheater
Sa., 28. Dezember 2025: Richard Strauss, Der Rosenkavalier
In der gegenwärtigen Saison kann man sich des „Rosenkavalier“-Überangebots kaum erwehren (Und erneut frage ich mich: Sind die österreichischen Operndirektoren wirklich zu unfähig, um sich abzusprechen?), es gibt nämlich zusätzlich zur Wiener Repertoireserie (in Otto Schenks traditioneller Inszenierung, die angeblich auf der Roščić’schen „Abschussliste“ steht) die Wiederaufnahme in der Volksoper und die Neuproduktionen in Linz und Graz, ferner die Repertoire-Serie im ebenfalls von Wien erreichbaren Brünn. Heute erlebte ich eine Aufführung in Linz – und so wertvoll das Linzer Landestheater oft ist, sollte es nicht mit Wien konkurrieren und Stücke, die es nicht besetzen kann, einfach nicht ansetzen, denn (von der Sophie abgesehen) waren heute sämtliche Sänger schlecht. Dazu kam eine in den Sand gesetzte Inszenierung und ein gelangweiltes Publikum – also wozu das Ganze?
forumconbrio.com
Berlin
Berlin 2025: Ein bewegtes Jahr in der Kultur
Böhmermann, Sparmaßnahmen, spektakuläre Shows: In Berlins Kulturszene war in den vergangenen zwölf Monaten jede Menge los. Ein Überblick.
BerlinerMorgenpost.de
Erfurt
„Don Giovanni“: Rauchende Colts und ein Geist im Badezimmerspiegel
omm.de
St.Gallen
Verdi-Gala bringt grandiose Solisten: Opernabend ganz im Zeichen Giuseppe Verdis.
Die Verdi-Gala bestätigte auch in diesem Jahr ihren Stellenwert als fester Bestandteil des kulturellen Jahresausklangs. Das Programm setzte auf bekannte und wirkungsvolle Ausschnitte aus Opern von Giuseppe Verdi wie Nabucco, Aida, Rigoletto, Il Trovatore, Macbeth, Don Carlos oder La Traviata und traf damit den Geschmack eines Publikums, das Verdis Musik nicht neu entdecken, sondern in konzentrierter Form erleben wollte.
stgallen24.ch
Wer soll den FM4 Award beim Amadeus 2026 gewinnen?
Im Rahmen der Amadeus Austrian Music Awards wird wie jedes Jahr auch der FM4 Award verliehen. Wer gewinnt, bestimmt wie immer ihr! Hier geht’s zur Abstimmung! Es ist wieder so weit! Zeit für den roten Teppich, den Sprudel und vor allem die Glitzergoldtrophäen. Im Jahr 2000 ist der Amadeus Austrian Music Award, der österreichische Musikpreis vom Verband der österreichischen Musikwirtschaft, ins Leben gerufen worden. In den ersten Jahren wurden auch internationale Künstler*innen ausgezeichnet, aber seit 2009 sind bei den Awards nur heimische Musiker*innen, bzw. solche, die ihren Lebensmittelpunkt in Österreich haben, nominiert. Ihr könnt sie euch auch als eine Art homegrown Grammys vorstellen.
fm4.orf.at
Links zu englischsprachigen Artikeln
Hamburg
HamburgMusik 2025 Review: Pastorale
Living Nativity Concert Features Ensemble 1700, Dorothee Mields, Matthias Brandt & Dorothee Oberlinger
operawire.com
Feuilleton
High Stakes – Ran Arthur Braun on Creating Operatic Evolution by Causing a Revolution
Ran Arthur Braun is one of the world’s most sought-after stunt coordinators and live action designers. He has worked on more than 400 live productions and has been involved with most leading opera houses and festivals in the world.
operawire.com
Haydn in London
Drawing on contemporary documents, Richard Wigmore traces the two glittering London visits that crowned Haydn’s international reputation – and made him a rich man gramophone.co.uk
Recordings
Ambroise Thomas: Psyché
Vashegyi conducts Thomas’ Psyché
concertonet.com
Rachmaninov, Elgar: The Bells, Falstaff (Royal Philharmonic Orchestra & Chorus, Vasily Petrenko) Petrenko’s dynamism gets new partnership off to a flying start
limelight-arts.com.au
Obituary
Famed French Bariton Dies at 100
A newspaper in the Pyrenees has made known the death today of Robert Massard, one of the leading French singers of his time.
slippedisc.com
Monte Carlo mourns Patricia
The South African singer Patricia Panton died on Christmas Day. She was artistic administrator of the Monte-Carlo Opera for 25 years
slippedisc.com
Ballet / Dance
La Scala’s Federico Fresi returns in Sleeping Beauty after a two-year battle with cancer
La Scala Ballet Soloist Federico Fresi returned to dance on the opening night of the ballet season after a two‑year battle with a rare tumour.
gramilano.com
Film
Nachruf: Französischer Filmstar Brigitte Bardot mit 91 Jahren gestorben
Sie war eine Filmikone und ein planetares Sexsymbol, obwohl sie eigentlich gar nicht dazu taugte. Der Vatikan nannte sie zwischenzeitlich „Inkarnation der Sünde“
DerStandard.at
Zum Tod von Brigitte Bardot: Ein zweigeteiltes Leben
In der ersten Hälfte ihres Lebens wurde Brigitte Bardot zu einer der größten Schauspielerinnen Frankreichs, in der zweiten zur radikalen Tierschützerin mit politischen Ansichten am äußersten rechten Rand. Nun ist sie im Alter von 91 Jahren gestorben.
Kurier.at
Schauspiel-Ikone Brigitte Bardot (†91): SO hoch ist ihr Millionen-Erbe
Finanziell hinterlässt Bardot ein beachtliches Vermögen. Schätzungen zufolge beläuft sich ihr persönliches Nettovermögen auf rund 65 Millionen US-Dollar (55,2 Mio. Euro). Hinzu kommt das Stiftungsvermögen, das 2017 auf über 21 Millionen Euro taxiert wurde. Außerdem besaß Bardot das historische Anwesen Le Castelet in Cannes, das ebenfalls Teil ihres Nachlasses ist. Als Erbe würde Bardots Sohn Nicolas-Jacques Charrier in Frage kommen. Eventuell hat sie auch testamentarisch festgelegt, dass Tierschutzorganisationen einen großen Teil bekommen sollen.
ooe24at
Politik
„Großartiges Treffen“- Selenskyj und Trump kamen Ukraine-Frieden „näher“
Bei ihrem Treffen haben Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein US-Gegenüber Donald Trump am Sonntag offenbar einige Hürden auf dem Weg zu einem Ende des Ukraine-Krieges überwältigen können. Beide Seiten sprachen von einem „großartigen Treffen“. Von einer Einigung zu sprechen, wäre aber laut Trump noch „verfrüht“.
krone.at
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Unter’m Strich
Österreich
Politik am Zug: Der Ruf nach einem Feuerwerksverbot wird lauter
Während die Niederlande ab dem Jahreswechsel 2026/2027 den Verkauf und das Abfeuern von Feuerwerkskörpern für Privatpersonen verbieten, bleibt Österreich untätig. Die Folgen sind jährlich spürbar: Lärm, Verletzungen und Todesangst bei Tieren und Menschen. Wer diese Entwicklung stoppen will, kann mit der Petition von Tierschutz Austria aktiv werden.
krone.at
Franzobel: „Europa steuert auf einen Krieg zu“
Der Autor über die Rolle der Medien beim großen Nordpol-Fake 1909, das erschreckende Schicksal der nach New York gebrachten Inuit und ein Europa, das auf Krieg zusteuert: Ein Interview zum neuen Roman „Hundert Wörter für Schnee“.
DiePresse.com
INFOS DES TAGES (MONTAG, 29. DEZEMBER 2025)
INFOS DES TAGES (MONTAG, 29. DEZEMBER 2025)
Quelle: onlinemerker.com
Sängerjubilare: Diese Stimmen feiern wir 2026

Video ist im Artikel eingebettet
Der Ausblick von BR-KLASSIK auf runde Geburts- und Todestage berücksichtigt im Jahr 2026 bedeutende Mezzosopranistinnen wie Cecilia Bartoli oder Elīna Garanča, Tenöre wie Jon Vickers, José Carreras und Piotr Beczała. Das sind die wichtigsten Jubilare.
BR-Klassik.de
Joan Sutherland – 100. Geburtstag
Wie kaum eine zweite hat die australische Diva Joan Sutherland unbekannte Opern wieder in die Spielpläne geholt oder sogar noch unbekanntere Arien aufgenommen. Und wie kaum eine zweite hat sie im unerschöpflichen Belcanto-Repertoire gegraben und nicht nur Norma oder Lucia zu Paraderollen gemacht, sondern auch Stücke wie Donizettis „Emilia di Liverpool“ oder Bellinis „Beatrice di Tenda“ neu entdeckt. Immer tatkräftig unterstützt und stilistisch gecoacht von ihrem Ehemann, dem Dirigenten Richard Bonynge. Nach Jahrzehnten einer eher expressionistischen Art zu singen hat Joan Sutherland dem Gesang die Schönheit zurückgegeben – mit silbrigem Timbre und gestochen scharfen Koloraturen. Am 7. November würde die 2010 gestorbene Sopranistin einhundert Jahre alt.
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REISE UND KULTUR : DAS PAUL KLEE ZENTRUM IN BERN FEIERT 20. GEBURTSTAG
Paul Klee, einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts, wurde bei Bern geboren und ist auch dort begraben. Sein über 10000 Werke umfassender Nachlass wurde dem Kunstmuseum Bern übergeben, das natürlich auf die Dauer zu wenig Platz hatte, um sehr viel davon zu zeigen.

Renzo Pianos Museumswelle. Foto: Robert Quitta
Dank einer großzügigen Spende des Weltklasse-Chirurgen Maurice Müller konnte 2005 ein wenig außerhalb von Bern, aber in unmittelbarer Nähe von Klees letzter Ruhestätte, das ambitionierte große Paul Klee Zentrum eröffnet werden. Architekt war kein Geringerer als Renzo Piano, dessen wellenförmiges, in der Landschaft verschwindendes Gebäude bereits in die Architekturgeschichte eingegangen ist.
Hier können jetzt zumindest 40% des Nachlasses gezeigt werden.
Ein Besuch daselbst ist ein einzigartiges Erlebnis, so wie Klee ein einzigartiger Künstler war. Seine persönliche Mischung aus Abstraktion und Konkretion, Poesie und Philosophie, Kindlichkeit und Intellektualität, Zeichenhaftigkeit und Bildgebung hat ihm keiner vorgemacht und hat ihm kaum einer (außer vielleicht Cy Twombly) auch nur annähernd nachgemacht.
Für den Besuch sollte sich der Klee-Freund am besten einen ganzen Tag Zeit nehmen, denn der Anblick dieser weltweit umfangreichsten Paul Klee – Sammlung ist ein kaum zu überbietender, einzigartiger Genuss.

Klees Welt. Foto: Robert Quitta

Klees Welt. Foto: Robert Quitta

Klees Welt. Foto: Robert Quitta
Den Genuss noch steigern kann man am Ende der Visite noch durch ein Abendessen in dem in einer benachbarten, bezaubernden, altherrschaftlichen Villa untergebrachten Restaurant Schöngrün. Eine leichte, saisonale und regionale Küche, ein aufmerksamer Service, und das Ganze noch mit Blick auf den Renzo Piano-Bau und seine Schätze (im Sommer auch mit Gastgarten). Klee-Herz, was willst du mehr ?

Die Villa Schöngrün. Foto: Robert Quitta
Auf weitere 20 Jahre !
Robert Quitta, Bern
MENTON (französische Grenzstadt zu Italien) PARADE DANS LA VILLE
In MENTON, französiche Grenzstadt zu Italien hat es zum Abschluss der Weihnachtsfeiertage auch weiß geglitzert – bei der Parade durch die Innenstadt.

Foto: Erwin Messer

Foto: Erwin Messer

Foto: Erwin Messer
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Karten Dander: € 30.- DAS GROSSE CHINESISCHE NEUJAHRSKONZERT- Im Jahr des Pferdes
Erleben Sie die faszinierende Fusion aus traditioneller chinesischer Musik und modernen Arrangements, die die Kultur Chinas durch einzigartige Instrumente wie PIPA (Laute), Guzheng (Zither) und ERHU (Spießgeige) lebendig werden lässt
DAS GROSSE CHINESISCHE NEUJAHRSKONZERT ist mehr als nur Musik; es ist ein kulturelles Ereignis, das Faszination weckt und einen tiefen Einblick in die chinesische Seele gibt, besonders während des wichtigsten Festes des Jahres.
ROULETTETICKETS € 30.- Donnerstag, 26.2.26- DAS GROSSE CHINESISCHE NEUJAHRSKONZERT- Im Jahr des Pferdes
Moderation: Robert Meyer
Ein Roulette-Ticket ist an keine Sitzplatzkategorie gebunden. Es gilt für alle noch frei verfügbaren Plätze der aktuellen Vorstellung. Wo Sie sitzen wird am Abend der Veranstaltung entschieden… aber immer nebeneinander

DAS GROSSE CHINESISCHE NEUJAHRSKONZERT
Das neue Jahr steht im Zeichen des Pferdes – Sinnbild für Dynamik, Abenteuer und kraftvolle Bewegung. Getragen vom Element Feuer verspricht es Leidenschaft, Mut und die Energie für große Veränderungen. Das große chinesische Neujahrskonzert lädt dazu ein, diese besondere Kraft musikalisch zu erleben. Die mitreißenden Töne einer über 2.000 Jahre alten Pipa, das schwebende Summen der Guzheng, der pulsierende Ausdruck der Erhu, dem Vorläufer der modernen Violine, und der kraftvolle, durchdringende Klang der Suona eröffnen faszinierende Klangwelten. Sie verbinden jahrhundertealte Tradition mit lebendiger Gegenwart. Musik wird hier zur Brücke zwischen Kulturen und schafft Nähe über Grenzen hinweg.
Das chinesische Neujahrskonzert findet bereits zum 26. Mal statt und erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit. Erleben Sie die Spielfreude chinesischer Musiker und ihr Engagement, kulturelle Werte und musikalische Geschichten lebendig weiterzutragen. Durch das einzigartige Klang-Erlebnis führt Publikumsliebling Robert Meyer, der die Musik sowie die Geschichte der Instrumente charmant näherbringt.
80 virtuose Musiker und Musikerinnen entführen Sie auf eine sinnesberauschende musikalische Reise nach China. Erleben Sie traditionelle chinesische Musik auf Originalinstrumenten auf höchstem Niveau!
Dirigent: Sun Peng
Pipa: Zhang Hongyan
Erhu: Deng Jiandong
Traditionelles Chinesisches Orchester Wuxi
Moderation: Robert Meyer
EVENTINFO:
Donnerstag, 26.2.26 – Beginn 19.30 Uhr
Wiener Konzerthaus / Großer Saal
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
TICKETINFO: ROULETTE TICKETS um nur € 30; je Ticket
Tickets werden am Tag der Veranstaltung ab 18 Uhr im EINGANGSFOYER, beim Haupteingang des Konzerthauses, rechts an der der Pressekassa unter Ihrem Namen hinterlegt sein.
!! BEACHTEN SIE, DASS VOR ORT NUR BARZAHLUNG MÖGLICH IST!! BITTE BETRAG GENAU MITBRINGEN!
Reservierungen sind Montag bis Sonntag (rund um die Uhr – ) unter möglich !
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Jahresrückblick und beste Wünsche für das neue Jahr vom Atelier Johannes Deutsch
Mit zwei Fotos von meiner Ausstellung vergangenen Herbst bei Lukas Feichtner Galerie Wien möchte ich mich aus dem alten Jahr verabschieden und Ihnen alles erdenklich Gute für ein erfolgreiches neues Jahr 2026 wünschen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Johannes Deutsch

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Neue CD „Lullaby“ mit Gesangssolisten der Staatsoper Stuttgart bei Milla Records
Reicher Klangfarbenzauber

Unter dem Motto „Schöner schlafen“ stellt das Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart zusammen mit dem Pianisten Götz Payer Lieder aus aller Welt vor, die auch gut zur Weihnachtszeit passen. Beim Wiegenlied „Arrillo“ von Blas Galindo trfft die Mezzosopranistin Itzeli del Rosario auch die Zwischentöne mit feiner dynamischer Differenzierung. „Es wird scho glei dumpa“ als berühmte Tiroler Weise gefällt im neuen Arrangement von Götz Payer mit dem fulminanten Bassbariton Michael Nagl aufgrund der voluminösen Intonation. Die Sopranistin Claudia Muschio zeigt bei „Sogno d’or“ („Goldener Traum“) von Giacomo Puccini erstaunlichen Klangfarbenreichtum, der die veristischen Elemente nie verdeckt. Elliot Carlton Hines (Bariton) überzeugt bei „The little horses“ („Die kleinen Pferde“) von Aaron Copland mit leuchkräftigen Kantilenen und einer bemerkenswerten Verbindung von Jazz und Klassik. Der Bariton Pawel Konig lässt die Melodik von „Byl sobie krol“ („Es war einmal ein König“) regelrecht aufblühen. „Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will“ lautet die traditionelle Salzburger Weise, der Esther Dierkes (Sopran), Björn Bürger (Bariton) und Elena Graf (Violine) einfühlsam Leben einhauchen. Joseph Tancredi (Tenor) überzeugt bei „Beautiful Dreamer“ („Schöner Träumer“) von Stephen Collins Foster mit nie nachlassender Intensität. Die Mezzosopranistin Diana Haller brilliert mit „Fa la nana, bambin“ („Schlaf schön, Kind“) aus Italien, das sie selbst arrangiert hat. Alma Ruoqi Sun (Sopran) präsentiert eine ergreifende Version des Wiegenliedes „Dongbei Yaolanqu“ aus Nordostchina, während der strahlkräftige Tenor Kai Kluge dem Wiegenlied „Arrorro“ von Alberto Ginastera mit rhythmischer Prägnanz und freier Tonalität begegnet. Josefin Feiler (Sopran) beweist bei der russischen Weise „Bajuschki Baju“ („Schlafe, mein Kind“) im Arrangement von Götz Payer ebenfalls stimmlichen Klangfarbenzauber. Torsten Hofmann (Tenor) interpretiert „Dobru noc“ („Gute Nacht“) von Antonín Dvořák mit slawischer Emphase, während Catriona Smith (Sopran) der schottischen Weise „Baloo Baleeri“ (arrangiert von Götz Payer) folkloristische Finessen verleiht. Das „Wiegenlied“ („Vargsangen“) von Björn Isfält mit der Mezzosopranistin Ida Ränzlöv sowie „Der Mond ist aufgegangen“ von Johann Abraham Peter Schulz mit dem Bassisten David Steffens fesseln aufgrund der gesanglichen Intensität. Natasha Te Rupe Wilson (Sopran) erweist sich bei „Akoako o te Rangi“ („Lied des Himmels“) von Maewa Kaihau im Arrangement von Götz Payer als gesanglich bewegliche Künstlerin. Charles Sy (Tenor) begeistert beim Wiegenlied „Sa Ugoy ng Duyan“ von Lucio San Pedro mit stimmlichen Höhenflügen. Und den Abschluss bildet auf dieser hörenswerten CD „Heidschi bumbeidschi“ aus Bayern (arrangiert von Götz Payer) mit Esther Dierkes (Sopran), Björn Bürger (Bariton) sowie Elena Graf (Violine). So endet diese musikalische Weltreise mit internationalen Schlafliedern zwar rustikal, aber ausgesprochen stimmungsvoll
Alexander Walther