Christian Thielemann © Michael Pöhn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE, 5 – JANUAR 2026
Berlin
Christian Thielemann dirigiert Lehár zum Jahreswechsel: Hardcore-Operette: Die Götterdämmerung der Hanna G
Berlin war – und ist eigentlich immer noch – ein Zentrum der Operetteninnovation. Zur Erinnerung: In den 1920er-Jahren gingen von hier wichtige Impulse für die Erneuerung des Genres in Richtung Jazz- und Revueoperette aus. Aber auch mit Franz Lehár und seiner Partnerschaft mit Richard Tauber wurde eine „tragische Operette“ geboren, bei der das Publikum die Taschentücher vollweinte, während es vom sinnlichen Timbre des Tenors feuchte Höschen bekam.
magazin.klassik.com
Wien
Wann kommt das Strauss-Jahr? (Bezahlartikel)
Wenn es die Wiener Philharmoniker gibt, braucht es gar keine derartigen Jubeljahre, findet das (fiktive) Kulturamt.
Kurier.at
Salzburg
Salzburger Festspiele planen Konzerthalle auf einer Wiese (Bezahlartikel)
Die Pläne für ein Ausweichquartier während der Schließung des Großen Festspielhauses werden immer konkreter. Was in München möglich ist, könnte auch in Salzburg gelingen. Oder: Was in Verbier in der Schweiz jeden Sommer gemacht wird, könnte auch dem Publikum der Salzburger Festspiele zur Konzertfreude gereichen. Diese Beispiele für temporäre Konzerthallen lassen Mut schöpfen, dass während Sanierung und Ausbau des Salzburger Festspielbezirks Konzerte und konzertante Opern möglich wären, und das für ein annähernd so großes Publikum wie im Großen Festspielhaus.
SalzburgerNachrichten.at
München
Pianist Lukas Sternath im Gespräch: Musik als Seelennahrung
Sein Mentor ist niemand Geringeres als Igor Levit. Die gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt: 2022 gewann Lukas Sternath den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb im Fach Klavier. Jetzt startet der ehemalige Wiener Sängerknabe voll durch. Diese Woche gastiert er bei den Bamberger Symphonikern.
BR-Klassik.de
Karlsruhe
48. Internationale Händel-Festspiele
20.02.2026 – 08.03.2026. Zum mittlerweile 48. Mal versammeln sich in Karlsruhe rund um den Geburtstag des berühmten Barockkomponisten Georg Friedrich Händel Fans des Hallenser Komponisten aus aller Welt, um sich in einem Zeitraum von 17 Tagen von der Großartigkeit seiner Werke begeistern zu lassen. Auch 2026 setzt die Leitung, bestehend aus dem Operndirektor Christoph von Bernuth als Künstlerischem Leiter, der leitenden Musik- und Konzertdirektorin Stephanie Twiehaus und dem Orchesterdirektor Oliver Kersken, die langjährige Tradition fort, mit der sich das Festival mittlerweile als drittes Standbein der Händel-Festspiele neben Göttingen und Halle fest etabliert hat und jedes Jahr den Auftakt der „Händel-Festspiel-Saison“ markiert. Das Festspiel-Motto ist in diesem Jahr ein Zitat aus der zentralen Festspieloper: „Standhaftigkeit und Verachtung sind Waffen gegen die Tyrannei“. Diesen Satz schleudert Bajazet seinem Gegner Tamerlano entgegen. Er steht auch heute noch für den Wunsch nach Befreiung aus Diktatur und Despotismus. Als Inspiration zieht sich dieser Spruch durch das diesjährige Programm, das insgesamt 28 Veranstaltungen umfasst und sowohl den Stars von morgen als auch den großen Namen der Barockszene eine Bühne bietet. Natürlich wird auch der im letzten Jahr gestartete Countertenor-Gesangswettbewerb unter dem Namen „Farinelli“ fortgesetzt.
omm.de
Album-Tipp
„Schubert 4 Hands“: Leif Ove Andsnes und Bertrand Chamayou spielen Schubert
Klavierwerke zu vier Händen spielen im Konzertleben keine besondere Rolle – das sei doch eher was für die Hausmusik, heißt es. Umso bemerkenswerter, wenn sich zwei Weltklasse-Pianisten wie Leif Ove Andsnes und Bertrand Chamayou in dieser Disziplin zusammentun: Seit 2016 treten sie gemeinsam auf und widmen sich dabei vor allem dem Schaffen von Franz Schubert und György Kurtág.
swr.de
Feuilleton
Die Glut für das Feuer
Für Matthias Pintschers Märchenoper „Das kalte Herz“ hat Daniel Arkadij Gerzenberg erstmals ein Libretto verfasst. Jede Epoche der Musikgeschichte hat bedeutende Opernkomponisten hervorgebracht – doch nur wirklich wenige legendäre Librettisten, die man noch heute in einem Atemzug mit den Schöpfern der Musik nennen würde: Arrigo Boito und Giuseppe Verdi, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss bilden solche seltenen Dream Teams. Worin besteht nun die höchst anspruchsvolle Herausforderung und Kunst des Librettoschreibens?
concerti.ch
Wie wir mit Händen und Füßen die Welt zum Klingen bringen
Über das Wunder der Musik, Zuhören- und Stillseinkönnen – und ein wenig geschenkte Zeit zum Innehalten am Beginn eines neuen Jahres. Ein Essay von Norbert Trawöger DerStandard.at
Tonträger
Gelungene Reihe: Kammerorchester Basel mit 18. Album zum Haydn-Projekt
Die Joseph Haydn Stiftung Basel organisiert, produziert und finanziert das Projekt „Haydn2032“, das bis zum 300. Geburtstag von Joseph Haydn eine Gesamtaufnahme seiner über 100 Sinfonien anfertigen will. Nun liegt das achtzehnte Album vor – mit den Sinfonien Sinfonien Nr. 56, 29 und 55.
ndr.de
Accademia Bizantina mit Bach und anderen
Unter dem Titel „Baroque Anatomy“ stellt die Accademia Bizantina die Brandenburgischen Konzerte vor. Schon wieder die Brandenburgischen, die Dauerbrenner aus der Feder Bachs? Könnte man meinen. Aber auch darauf werfen Dantone und seine Musiker einen frischen Blick.
BR-Klassik.de
Vier Alben in Kurzkritiken: Die Bratsche kann auch führen
Das Ensemble Resonanz und Tabea Zimmermann widmen sich George Enescu und Benjamin Britten, der Berliner Cellist Johannes Fink bringt den Jazz mit seiner Band Fink Floyd zurück, vier Musiker interpretieren Werke von Eduard Tubin, Tanita Tikaram legt ihr zehntes Album vor.
FrankfurterAllgemeine.net
Ein Hoch auf die wagemutigen Schatzgräber (Bezahlartikel)
Tonträgerbilanz 2025 – der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker
NeueMusikzeitung/nmz.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Torre del Lago
Plácido Domingo Appointed Artistic Director of the Puccini Festival’s Academy
operawire.com
Brüssel
Car Park Casta Diva
Fine music-making meets a clunker of a production in La Monnaie’s revival of Norma
parterre.com
London
Ermonela Jaho: ‘Culture is found in the small rituals of daily life’ (Subscription required)
The acclaimed soprano’s cultural highlights include a visit to Kosovo, the meditative joy of sushi and a handbook for helping those we love
observer.co.uk
Mao Fujita takes the plunge into Romanticism at Wigmore Hall
bachtrack.com/de
New York
The Opera Star With Heavy-Metal (and Philosophy) Chops (Subscription required)
The busy mezzo-soprano Marina Viotti has made a career out of versatility: “I think generally people should not do only one thing in their lives.”
TheNewYorkTimes.com
I’m Bidding My Opera Career Adieu. Here’s Why. (Subscription required)
Ms. Graves, a mezzo-soprano, is an opera singer. After more than 40 years of singing in opera houses around the world, I have decided to retire from the stage. My last performance will be as Maria in “Porgy and Bess” at the Metropolitan Opera on Jan. 24.
TheNewYorkTimes.com
Sydney
Madama Butterfly (Opera Australia)
Opera Australia begins its 70th anniversary with the jewel in its crown restored and a musical reading to match.
limelight-arts.com.au
Recordings
CD Review: Ottorino Respighi’s ‘Maria Egiziaca’
operawire.com
Ausstellungen/Kunst
Wien
Trans-Madonnen? In Zukunft malt Anouk Lamm Anouk lieber wieder Tiere
Die Wiener Künstlerin Anouk Lamm Anouk ist für ihre sanften Bilder in Beige und Weiß bekannt. Doch jetzt erregte sie mit ihrem Bild „Quaint Sunday/Mary’s Penis“ im Künstlerhaus den Zorn fundamentalistischer Katholiken. Ein klärender Atelierbesuch.
DiePresse.com
Film
„Avatar 3“ überspringt 2026 als erster Film die Milliarden-Marke
Globale Einspielergebnisse erreichten am Wochenende den magischen Schwellenwert.
Kurier.at
Politik
US-Angriff auf Caracas mit Zugriff in der Nacht: Das Ende der Ära Maduro?
Die Welt blickt an diesem 3. Januar 2026 auf Caracas. Nach monatelangen Drohungen und einer strikten Seeblockade haben die USA unter Präsident Donald Trump den Worten Taten folgen lassen: Schwere Luftschläge erschütterten in der vergangenen Nacht die venezolanische Hauptstadt. Während das Weiße Haus die Festnahme von Nicolás Maduro verkündet und den Einsatz als Schlag gegen den internationalen Narco-Terrorismus feiert, steht das südamerikanische Land vor einer ungewissen Zukunft zwischen Befreiungshoffnung und totalem Chaos.
krone.at
Nach Maduro-Sturz: Experte hat brisanten Verdacht
US-Präsident Donald Trump hat nach dem Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro den Anspruch auf die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent bekräftigt und auf die Monroe-Doktrin verwiesen. Auch den Begriff der „Donroe-Doktrin“ nutzt er. Doch was ist damit gemeint? In Anlehnung an Trumps Vornamen setzt sich die Bezeichnung „Donroe“ aus dem eigentlichen Namen der Doktrin „Monroe“ und dem Namen des Präsidenten „Donald“ zusammen
oe24.at
USA
»Ich möchte nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fließt« 79-jähriger US-Präsident attestiert sich selbst perfekte Gesundheit
Immer wieder sind Blutergüsse an Donald Trumps rechter Hand zu sehen, in diesen Tagen war auch seine linke Hand verfärbt. Die anhaltenden Spekulationen versucht der US-Präsident nun mit einem Interview zu entkräften.
DerSpiegel.de
Österreich
Geld-Check: ÖVP-Schulden explodieren, FPÖ gut bei Kasse
Die Schulden der ÖVP sind laut Rechenschaftsbericht im Super-Wahljahr 2024 massiv gestiegen. Weitaus besser geht es der FPÖ und einer weiteren Partei. Das Superwahljahr 2024 hat bei der Kanzlerpartei ÖVP das ohnehin große Loch in der Parteikasse weiter vergrößert. Die Schulden der Volkspartei stiegen laut Rechenschaftsbericht bis Ende 2024 auf rund 9,36 Mio. Euro.
heute.at
Gesundheit
Wie ein Neujahrsvorsatz zu einem neuen Leben wird
Die Genetik bestimmt nur 20 bis 25 Prozent der Lebenserwartung, den Rest machen Lebensstil und Umwelt aus. Und damit zwei Schrauben, an denen sich (jederzeit) gut drehen lässt.
DiePresse.com
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Unter’m Strich
Italiener rettete in Crans-Montana Dutzende Jugendliche
Paolo Campolo, der nur wenige Meter vom Unglücksort entfernt wohnt, brach eine blockierte Tür auf und brachte viele Menschen ins Freie.
DiePresse.com
„Er ging als Held!“ Benjamin (18) stirbt in Todes-Bar
Die Tragödie rund um das verheerende Feuer in Crans-Montana erschüttert die Menschen tief. Unter den Todesopfern ist auch Benjamin Johnson. „Benjamin ging als Held, als er einer ihm nahestehenden Freundin zu Hilfe eilte“, schreiben die Verantwortlichen weiter. Der Präsident von SwissBoxing, Amir Orfia, nennt den verstorbenen 18-Jährigen einen „vielversprechenden Athleten und eine strahlende Persönlichkeit“. Seine „letzte Geste“ sei typisch für Benjamin gewesen: „Er war jemand, der immer anderen half.“
heute.at
Wien
Gastro-Sterben. Pleite-Welle: Bio-Catering-Anbieter ist insolvent
Seit 2014 stellt das Unternehmen iss mich! GmbH in der Leopoldstadt Bio-Gerichte und Getränke her. Jetzt steckt die Catering-Firma in finanziellen Schwierigkeiten. Am 19. Dezember 2025 hat das Unternehmen beim Handelsgericht Wien über einen Eigenantrag ein Sanierungsverfahren eröffnet.
oe24.at
Skispringen/Vierschanzentournee
Bergisel-Springen: ÖSV-Adler am Podest! Sensationssieg von Japaner
Der Sieger des Bergisel-Skispringens 2026 in Innsbruck heißt überraschend Ren Nikaido. Der Japaner segelte am Sonntag vor rund 21.000 Fans auf dem Bergisel auf 131 und 128 m und gewann hauchdünn 0,5 Zähler vor dem Gesamtleader der Vierschanzentournee, dem Slowenen Domen Prevc, sowie dem erst 19-jährigen Tiroler Stephan Embacher (+0,7). Letzterer hatte nach dem ersten Durchgang ex aequo mit Nikaido geführt. Jan Hörl landete auf Rang vier, Daniel Tschofenig wurde Sechster.
krone.at
Österreich
Bis zu -15 Grad. Diese Bundesländer rufen Kälte-Warnung aus
Westösterreich bekommt es in den kommenden Tagen und Nächten mit großer Kälte zu tun. Die Geosphere Austria gab für Vorarlberg und Tirol, aber auch für den Großteil Salzburgs sowie für die westlichen Gebiete von Kärnten und der Steiermark eine orange Wetterwarnung aus. In der Nacht auf Montag ist mit bis zu minus 15 Grad zu rechnen. „Eine vergleichbare Wetterlage mit einem solchen Kaltluftvorstoß liegt bereits einige Jahre zurück“, sagte der Tiroler Experte Elmar Rizzoli.
oe24.at
Kälte-Warnung ausgerufen: Minus 22 Grad! Dauerfrost lässt Österreich bibbern
Arktische Kaltluft lässt die Temperaturen in Österreich drastisch abstürzen. In Teilen des Landes drohen jetzt sogar bis zu minus 22 Grad.
heute.at
INFOS DES TAGES (MONTAG, 5. JÄNNER 2026)
INFOS DES TAGES (MONTAG, 5. JÄNNER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Opernhaus Zürich: Bewegt in ein neues Jahr

Flaggen auf Halbmast im Gedenken an die Toten von Crans Montana. Foto: JKK

Timeframed
Vierteiliger Ballettabend
Vier Handschriften an einem Abend: «Timeframed» bringt zwei ikonische Werke der Tanzgeschichte mit zwei neuen Choreografien zusammen. Hans van Manens Kameraballett «Live» spielt mit den Mechanismen der Wahrnehmung und erlebt in diesem Rahmen seine schweizerische Erstaufführung. Der im Dezember verstorbene, als «Mondriaan des Tanzes» verehrte Choreograf prägte das internationale Ballett über Jahrzehnte hinweg. William Forsythes «New Suite» versammelt acht ausdrucksstarke Duette aus verschiedenen Schaffensphasen. Überdies präsentiert der Abend zwei neue Arbeiten: Erstmals ist Andonis Foniadakis in Zürich zu erleben, der seine explosive und erfindungsreiche Bewegungssprache einbringt. Zudem entwickelt Lucas Valente nach seinem Debüt beim Junior Ballett erstmals ein Werk für die Hauptcompagnie.
Matinee: Neugierig geworden? In der Matinee am 11. Januar 2026 um 11.15 Uhr sprechen Mitglieder des künstlerischen Teams mit den Dramaturg:innen über Werk und Konzept des neuen Ballettabends.
Weitere Informationen
Tickets: Sa 17 Jan bis Do 12 Feb 2026
Altstaedt & Chan
3. Philharmonisches Konzert
Ein Abend, der Melancholie und Erzählfreude nebeneinanderstellt: Edward Elgars berühmtes Cellokonzert ist von Tragik und Abschiedsstimmung durchzogen, den Solopart übernimmt Nicolas Altstaedt. Anschliessend öffnet Elim Chan am Pult des Orchesters der Oper Zürich erzählerische Welten der Kindheit mit Sergej Prokofjews «Cinderella», einem seiner bekanntesten Ballette, sowie Maurice Ravels «Ma mère l’oye», in dem Figuren wie «Dornröschen», «der kleine Däumling» und «die Schöne und das Biest» lebendig werden.
Weitere Informationen
Tickets: So 11 Jan 2026, 11.15 Uhr
Carmen
Oper von Georges Bizet
Bei ihrer Uraufführung in Paris löste Bizets Oper einen Skandal aus: Die kompromisslose Freiheit und unbändige Sinnlichkeit der Titelfigur irritierten das bürgerliche Publikum. Doch bald begann der Siegeszug einer Oper, die bis heute mit ihrer Dramatik uder elementaren Wucht ihrer Melodien fesselt. Die Inszenierung von Andreas Homoki ist eine Hommage an den Ort der Entstehung, die Pariser Opéra-Comique. In der Titelrolle ist Elīna Garanča zu Gast. Olga Peretyatko singt Micaëla, Stanislas de Barbeyrac verkörpert Don José.
Weitere Informationen
Tickets: So 18 Jan bis Sa 31 Jan 2026
Le nozze di Figaro
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Für Figaro und Susanna soll es der schönste Tag ihres Lebens werden: ihre Hochzeit. Doch Graf Almaviva, selbst in Susanna verliebt, tut alles, um die Trauung hinauszuzögern. Es beginnen 24 turbulente Stunden, in denen Begehren, Eifersucht und Verwirrung die Figuren durcheinanderwirbeln. Regisseur Jan Philipp Gloger holt Mozarts Oper ins Heute. Seine Inszenierung zeigt, wie ein vermeintlich unwiderstehlicher Mann sich in den Fallstricken eines Verhaltenskodexes gegen Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe verheddert – und dabei Schritt für Schritt die Kontrolle verliert.
Weitere Informationen
Tickets: Sa 24 Jan bis Sa 14 Feb 2026
Morton Feldman
Sonder-Kammerkonzert
Ein Abend für alle, die neugierig sind auf eine andere Art des Konzertbesuchs: Der amerikanische Komponist Morton Feldman gehört zu den prägenden Stimmen der Moderne. Seine Werke eröffnen einen radikal anderen Zugang zu Zeit und Wahrnehmung. «For Philip Guston» widmete Feldman seiner langjährigen Freundschaft mit dem Maler Philip Guston. Als eines seiner eindrucksvollsten Werke entfaltet das Stück eine ausgedehnte musikalische Meditation in einem schwebenden Klangraum. Das besondere Konzertsetting mit Liegelandschaft eröffnet eine freie Form des Hörens: liegend oder sitzend, ohne Unterbruch, mit der Möglichkeit, jederzeit zu kommen und zu gehen – ganz im eigenen Rhythmus. Es spielt das Ensemble Opera Nova, bestehend aus Musiker:innen des Orchesters der Oper Zürich.
Weitere Informationen
Tickets: Sa 24 Jan, 18.00 Uhr
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Zur Wiener „Fledermaus“/ zweite Besetzung

Erika Eloff © AS Artists
oUnivProf. Mag. Uwe Christian Harrer: Das Duo Erika Eloff und Matthäus Schmidlechner vom Linzer Musiktheater „schoben“ dieser wunderbaren Wiener Operette genau das vielfach gewisse Etwas „ein“, welches am Silvesterabend leider fehlte: erfrischend schauspielerische Präsenz und höchste stimmliche Qualität in den Rollen Eisenstein und Rosalinde.
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PLÁCIDO DOMINGO NOMINATO DIRETTORE ARTISTICO DELL’ACCADEMIA PUCCINIANA DI TORRE DEL LAGO
Domingo wird Künstlerischer Leiter beim Puccini Festival in Torre del Lago
Er bekam 2025 eine Auszeichnung, siehe zweiter Web Link
Qui una cartella con i ritratti autorizzati di Plácido Domingo
Qui una cartella con le foto della cerimonia di consegna del Premio Puccini a Plácido Domingo
Plácido Domingo, interprete iconico delle opere di Giacomo Puccini, sarà il Direttore artistico dell’Accademia Pucciniana di Torre del Lago, il progetto formativo promosso dalla Fondazione Festival Pucciniano con l’obiettivo di accompagnare giovani cantanti lirici in un percorso di alta specializzazione artistica, strettamente connesso al repertorio pucciniano e alla pratica del palcoscenico.
La decisione, su proposta del Presidente Fabrizio Miracolo e ratificata dal Consiglio di Amministrazione dell’istituzione toscana, rappresenta un passaggio di particolare rilievo nel processo di rilancio e riposizionamento internazionale del Festival Puccini, rafforzandone il profilo non solo produttivo ma anche educativo e culturale, in linea con i più importanti festival e istituzioni liriche europee.
Lo spunto per questo incarico è nato in occasione della consegna del Premio Puccini, avvenuta lo scorso novembre a Torre del Lago, momento che ha segnato un passaggio particolarmente significativo nel rapporto tra il Maestro Domingo e il Festival. In quell’occasione, il legame profondo con la musica di Giacomo Puccini, più volte espresso nel corso della sua carriera e riaffermato pubblicamente durante la cerimonia, ha trovato una naturale prosecuzione in un dialogo avviato con la Fondazione e con il direttore artistico del Festival Angelo Taddeo.
«La nomina di Plácido Domingo – dichiara il Presidente della Fondazione Festival Pucciniano, Fabrizio Miracolo – rappresenta un segnale concreto del nuovo corso che stiamo costruendo. L’Accademia è uno dei pilastri del nostro progetto di sviluppo: un investimento sul futuro dell’opera e sui giovani talenti, che trova in Domingo una guida di straordinaria autorevolezza e prestigio, fondamentale per la diffusione dell’eredità pucciniana di cui è custode. Sono certo che contribuirà notevolmente a dare al nostro progetto una caratura di livello internazionale».
L’Accademia Pucciniana, istituita nel 1995, nasce come luogo di trasmissione diretta del sapere musicale, pensato per giovani artisti già avviati alla carriera, chiamati a confrontarsi con il repertorio di Giacomo Puccini attraverso lo studio della tecnica vocale, dell’interpretazione, dello stile e della drammaturgia. Un percorso che unisce formazione teorica e pratica scenica, masterclass, lavoro musicale e possibilità di inserimento nelle produzioni del Festival.
Affidarne la direzione artistica a Plácido Domingo significa porre l’Accademia sotto la guida di una figura che incarna, a livello mondiale, l’eccellenza dell’interpretazione operistica e un impegno costante verso le nuove generazioni.
L’Accademia si inserisce in modo naturale nel contesto di Torre del Lago, luogo in cui Giacomo Puccini ha vissuto e composto gran parte delle sue opere. Un contesto unico, in cui la dimensione storica e paesaggistica diventa parte integrante del percorso formativo: studiare Puccini “dove Puccini ha tratto ispirazione e ha scritto molti dei suoi capolavori” significa entrare in contatto diretto con la sua visione teatrale, il suo linguaggio musicale e la sua idea di voce.
L’Accademia Puccinian si propone come una struttura dinamica, in dialogo costante con il Festival, con i suoi artisti e con il pubblico, e come uno spazio di crescita che guarda al futuro senza perdere il legame con le radici. Un progetto che si inserisce pienamente nel tema guida del Festival, “Tutto comincia da qui” e che quest’anno prevede corsi di Alto Perfezionamento non solo per cantanti lirici, pianisti accompagnatori e coro di voci bianche, ma anche per molte figure professionali della produzione operistica come macchinisti, lighting designer, scenografia e costumi teatrali etc. etc.
La domanda di ammissione ai corsi per Cantanti Lirici scade il 19 gennaio. I docenti 2026 sono Maria Pia Ionata e Gregory Kunde.
La presentazione delle domande per il corso di Illuminotecnica teatrale tenuto da Valerio Alfieri scade invece il 18 gennaio.
Ulteriori dettagli sono disponibili sul sito accademia.puccinifestival.it
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EUROPABALLETT ST. PÖLTEN : Traditionelles Neujahrskonzert am 6. Jänner

Das traditionelle Neujahrskonzert des Europaballetts verzaubert erneut mit Charme, Witz und Eleganz. Wolfgang Gratschmaier, Entertainer und künstlerischer Leiter, eröffnet das Jahr 2026 mit Liedern von Robert Stolz, Emmerich Kálmán und Jacques Offenbach – gemeinsam mit Solist:innen der Wiener Volksoper, dem Europaballett St. Pölten und dem Wiener Salonensemble.
📅 Wann: 06. Jänner 2026 um 19.00
📍 Ort: Theater des Balletts, Oriongasse 4, 3100 St. Pölten
🎟️ Tickets: oeticket.com
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen unvergesslichen Auftakt in die neue Saison! Einen gute Rutsch ins Neue Jahr 2026!
Tickets:
Erhältlich bei Ö-Ticket oder telefonisch unter:
+43 2742 23000 bzw.
www.europaballett.at
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Silvester in Köln
Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Feuerwerk in Köln. Foto: Andrea Matzker
Nach einem wirklich äußerst anstrengenden und herausfordernden Jahr 2025 mit schweren Schicksalsschlägen und unbefriedigenden politischen Lösungen hoffte man in Köln eigentlich, positiv in das neue Jahr hinüberzugleiten mit einem friedvollen und angenehmen Silvester-Fest samt privatem Feuerwerk, das die bösen Geister vertreiben soll. Bereits tagsüber am 31. Dezember musste man befürchten, dass bei diesem nasskalten und nebligen Wetter mit leichtem Schnee jede pyrotechnische Darbietung vollkommen im Nebel versinken würde. Doch zur großen Überraschung der Kölner war es tatsächlich möglich, das unkoordinierte Feuerwerk über der ganzen Stadt genießen und auf Neujahr anstoßen zu können. Selbstverständlich war es kein spektakuläres Höhenfeuerwerk wie bei den „Kölner Lichtern“, sondern ein rein privates Vergnügen der Kölner, die die abgesperrten Zonen, wie zum Beispiel rund um den Dom, respektierten und ihn somit indirekt beleuchteten und ihm die Ehre erwiesen. In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten viele Menschen stundenlang angestanden, um Raketen zu erwerben. Die „Kölner Lichter“ werden voraussichtlich wieder im kommenden Juli stattfinden. In jedem Fall war das schon mal ein guter Anfang des Neuen Jahres. Als man dann noch zusätzlich hörte, dass in Köln keine schweren Vorfälle geschehen sind, war dies eine besondere Freude.
Aber die Freude dauerte nicht lange, denn direkt danach fing es wieder an mit den Katastrophen: Kaum war das Feuerwerk kurz nach Mitternacht erloschen, und die Kölner versammelten sich auf privaten Feiern, musste man erfahren, dass parallel dazu, ausgerechnet in dieser vielleicht bedeutendsten Vergnügungsnacht des Jahres, „la notte del divertimento“, zu Neujahr, ein völlig überflüssiges, da 100-prozentig vermeidbares Desaster in einer nicht korrekt eingerichteten und ausgebauten Diskothek von Crans Montana stattfand. Mit ca. 40 toten und ca. 119 verletzten Jugendlichen das denkbar schlimmste Drama für Familien, Angehörige und ihre Heimatländer. Angeblich waren die Schweizer Hilfskräfte nicht dazu in der Lage, die Teenager zu warnen und sie zu retten. Inzwischen sind sechs tote und vierzehn schwerverletzte italienische Jugendliche nach Italien geholt worden. Die Italiener schickten auch zwei große chirurgische Teams in die Schweiz, die sich dort vor Ort um die Traumata der Schwerverletzten kümmern. Neben der unendlichen Trauer darf auch nicht vergessen werden, dass sämtliche Familienmitglieder der betroffenen Chirurgen und involvierten Politiker mit ihren Teams in jedem Fall kein friedvolles Neujahr erleben durften. Daran denken die Menschen auch nicht immer. Es geschieht nicht oft, dass man die behandelnden Ärzte, die selbst meistens Väter und Großväter sind, weinend auf dem Bildschirm über den Zustand der Betroffenen berichten hört und sieht. Sie mussten vielen der Eltern die schreckliche Wahrheit über den Zustand ihrer Kinder mitteilen. Eltern, die bis zuletzt gehofft hatten, dass ihre Töchter und Söhne wenigstens unter den Verletzten, aber nicht unter den noch nicht identifizierten Toten sein würden. Dies ist wahrhaft kein guter Beginn des Jahres.
All dies noch zusätzlich zu den sowieso schon existierenden weltweiten Dramen wie Kriegen, politischen Erdbeben, Todesnachrichten, tödlichen Lebensmittelvergiftungen, gefährlichen Krankheiten oder Lawinenunfällen. Da hören sich Eiseskälte, Stromausfall oder der Verlust von 75 t Tiefkühllachs auf der Autobahn zwar nicht gerade harmlos, so doch aber immerhin noch erträglich, da überwindbar, an. Auch der Papst hat nun zusätzliche Sorgen, aber er versicherte zuversichtlich: Die Souveränität von Venezuela wird garantiert sein („La sovranità del Venezuela sarà garantita“). Das sind wenigstens gute Aussichten.
Und da durch all diese schlechten Nachrichten sämtliche schönen Bilder von der Silvesternacht auch in der deutschsprachigen Presse mangelten, möchten wir wenigstens ein hoffnungsvolles und friedliches Foto der Stadt Köln hinzufügen.
Andrea Matzker/Dr. Egon Schlesinger
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Petition „Haydnhaus und Schubert Wohnung Wien erhalten!“
Hallo, auf openPetition ist eine Petition, die dich interessieren könnte:
www.openpetition.eu/at/petition/online/haydnhaus-und-schubert-wohnung-wien-erhalten
Viele Grüße
Sie können die Petition hier lesen und unterschreiben:
https://www.openpetition.eu/at/petition/online/haydnhaus-und-schubert-wohnung-wien-erhalten
Bereits 255 Menschen unterstützen die Petition.
Herzliche Grüße
Ihr Team von openPetition