DIE SAMSTAG-PRESSE – 11. APRIL 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE – 11. APRIL 2026

Tango Diablo © Patric Leo

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 11. APRIL 2026

Bremen/Konzerthaus „Die Glocke“
Erwin Schrott und sein Ensemble präsentieren teuflisch guten Tango-Sound
Es dauert einige Zeit, bis Erwin Schrott im stark abgedunkelten Saal anhebt zu singen. Der Bassbariton, ein charmanter Plauderer und lockerer Conférencier, ergeht sich nach seiner Begrüßung zunächst einmal in unterschiedlichsten Themen, angefangen von seinen kölnischen Wurzeln bis hin zur Programmidee von „Tango Diablo“.
Einmal alles Belastende für zwei Stunden vergessen zu lassen, das sei es, was er mit seiner Auswahl aus Opern- und Tangomusik für die Zuhörer anstrebt.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Wien
Nur eine einzige Sopranistin für Puccini im Staatsopern-„Nest“ (Bezahlartikel)
„Gestatten, Giacomo Puccini!“ am Karlsplatz: hohe musikalische Qualität für einen lebendigen, kurzweiligen Einblick in das Schaffen des Komponisten.
DiePresse.com

Arcadi Volodos mit Klavierpointen aller Art im Konzerthaus
Im Wiener Konzerthaus zeigt Arcadi Volodos einmal mehr, wie sich Virtuosität jenseits bloßer Brillanz entfalten kann. Im Zugabenblock lässt er seine Virtuosität schließlich einmal im extrovertiert-zirkusartigen Sinn aufleuchten. Die Variationen über ein Thema aus Carmen von Vladimir Horowitz werden zum kultivierten Tanz rasender Pointen. Arcadi Volodos’ Klavierabende vermitteln mittlerweile jedoch Virtuosität eher im hintergründigen Sinne.
DerStandard.at

Salzburg
Brünnhilde und Antigone
Osterfestspiele: Bilanz und Ausblick. Klar, dass die drei Aufführungen von Wagners Ring-Vorabend Das Rheingold in der Felsenreitschule bei den Montag (6.4.) zu Ende gegangenen Osterfestspielen ein Renner waren: Über 99 Prozent Auslastung meldet man in einer Presseaussendung zum Abschluss.
DrehpunktKultur.at

Wiener Neustadt
Musik und Lesung in Wiener Neustadt
Lippert, Unterreiner und Drassl begeistern mit italienischem Abend. In den ersten Minuten ging ein entsetztes Raunen durchs Publikum: Ist diese Lesung gar auf Italienisch? Doch ein schnelles Aufatmen folgte. Tenor Herbert Lippert und Bariton Clemens Unterreiner brachten Klassiker der italienischen Oper, aber auch deutsche Schmankerl aus bekannten Operetten wie Franz Lehárs „Eine Nacht in Venedig“ auf die Bühne. Ein Beweis, dass Oper nicht nur schwer und leidend, sondern auch locker und lebendig sein kann. Musikalische Begleitung: Andrea Linsbauer am Klavier.
meinbezirk.at

Frankfurt
Andrea Breth – „Wir sollten einmal akzeptieren, dass es das Böse gibt“ (Bezahlartikel)
Regisseurin Andrea Breth über das Genie von Puccini und ihre „Turandot“-Inszenierung für die Oper Frankfurt – mit einem neuen Prolog und ohne „angeklebten“ Schluss.
FrankfurterRundschau.de

Frauenklang 18: Ein schöpferischer Geist nutzt seine Chancen gegen alle Widerstände
Auf ihrem Lebensweg traf Mélanie Bonis (1858 – 1937) auf die ganze Vielfalt von Widerständen, die sich einer komponierenden Frau ihrer Zeit entgegenstellten. Und trotzdem schuf sie ein umfangreiches Werk, dessen Wiederentdeckung heute viele Musikliebhaber begeistert.
von Dr. Lorenz Kerscher
Klassik-begeistert.de

Hamburg
Elbphilharmonie: Zum Jubiläum die besten Orchester der Welt
Der Klassik-Veranstalter ProArte präsentiert zum zehnten Geburtstag der Elbphilharmonie und im Beethoven-Jahr 75 ausgewählte Konzerte mit Stars wie Lang Lang, Igor Levit, Anne-Sophie Mutter und Seong-Jin Cho.
DieWelt.de

Meiningen
„Das Stück ist unaufführbar“: Thüringer Theater bringt Faust-Oper heraus – und ein neues Musical
Dem Theaterherzog Georg widmet das Staatstheater Meiningen in der Spielzeit 2026/27 die Uraufführung eines Musicals. Ansonsten prägen unter anderem Abschiede die nächste Saison.
ThueringerAllgemeine.de

Los Angeles
Anna Handler geht nach Los Angeles
Die deutsch-kolumbianische Dirigentin und Pianistin Anna Handler wird ab der Saison 2026/27 »Conductor-in-Residence« beim Los Angeles Philharmonic.
backstageclassical.com

Zürich
Anna Netrebko soll zurückkehren, Repertoire und Ungewohntes bewusst nebeneinander stehen: Das Opernhaus Zürich eröffnet die neue Saison   (Bezahlartikel) Das Opernhaus Zürich setzt in der Spielzeit 2026/27 auf amerikanische Themen. Bei den drei einschlägigen Neuproduktionen wird es aber nicht um Trump gehen.
NeueZuercherZeitung.ch

Flensburg
Bachs Matthäus-Passion erklingt voller Leben in St. Marien zu Flensburg
Die Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach am Karfreitag in St. Marien zu Flensburg geriet zu einem der raren Konzerte, die einem den Atem und ein wenig die Sprache rauben. Der Chor sang in allen Stimmgruppen präzise und homogen. Die große Emotionalität des Werkes mit seinen sanften Chorälen des innigen Glaubens bis hin zu den Turbachören, in denen der Chor den Aufruhr im Volk ausdrückt und besonders das dynamische Wogen zwischen den Stimmgruppen im komplexen Chor „Sind Blitze, sind Donner“ wurden so souverän gebracht, dass man nicht anders konnte, als sich vollkommen ergriffen zu fühlen
Von Carsten Ingwersen
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung
Alles, was Odem hat, lobe den Andris!
Die Dirigierkunst des Andris Nelsons ist gereift wie ein guter Wein. Der lettische Dirigent ist seit 2017 Gewandhauskapellmeister in Leipzig und – noch – Chef des Boston Symphony Orchestra, dessen Management ihn jedoch kürzlich unter sehr unrühmlichen Umständen gefeuert bzw. seinen Vertrag nicht verlängert hat. Große Namen sind mit großem Bedauern an die Öffentlichkeit gegangen und erklärten sich mit Orchester und Chefdirigent solidarisch, so etwa Sir Simon Rattle und das BRSO sowie Jewgeni Kissin. Ein starkes Zeichen. Nun hat Nelsons mit dem Gewandhausorchester einen Mendelssohn-Schuber mit sieben CDs vorgelegt, der durchweg beeindruckt.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

CD/Blu-ray Besprechung
Argentiniens Barockmeister baut ein Labyrinth aus Klang
Leonardo García-Alarcón, der argentinische Magier am Pult und am Cembalo, legt mit seiner Komposition La Passione di Gesù ein Werk vor, das den Hörer nicht nur fordert, sondern ihn regelrecht in einen Strudel intensiver Gefühle und emotionaler Wucht zieht. Es ist keine bloße Vertonung biblischer Verse, sondern eine kluge, mitunter humorvoll-ironische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Verrats. Dieses spannende Werk ist nun als Doppel-CD bei Alpha Classics erschienen.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung
Cyrille Dubois veredelt die vergessene Kunst des französischen Liedes
Diese CD ist ein Muss für jeden Kenner französischer Musik und ein leidenschaftliches Plädoyer für die Schönheit des Unscheinbaren. Schlicht fabelhaft, wie hier der Staub von den Notenblättern gewischt wird und ein funkelnder Schatz zum Vorschein kommt. Ein durchweg beglückendes Erlebnis, das die Ohren öffnet und das Herz wärmt. Sehr hörenswert! So poétique!
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Abendrobe oder Sneaker? – Die Oper: zwischen Hochkultur und Hoodie
Die Scala mags elegant, in der Tonhalle Zürich sind alle willkommen: Die Kleideretikette im klassischen Konzert- und Opernbetrieb unterscheidet sich von Ort zu Ort. Unsere Autorin ist sich sicher: «Im Jahr 2026 komme ich mit Turnschuhen in fast jedes Opernhaus.»
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„Krone“-Kolumne
Karin Bergmann: Keine Partei, keine Partie
Bei aller Begeisterung der Österreicher fürs Melodramatische: Die Salzburger Festspiele standen nicht vor ihrem Ende. Der künstlerische Leiter Markus Hinterhäuser geht zwar unfreiwillig, aber er hat ein feines Programm für die Saison hinterlassen und auch für 2027 vorausgeplant. Nun übernimmt nach den Turbulenzen mit Karin Bergmann eine Frau interimistisch die Intendanz, die Hinterhäuser als Chefin für das Schauspiel wollte. Dahinter mögen manche nun Ironie oder mehr vermuten. Dabei ist es nur eine folgerichtige Entscheidung von Karoline Edtstadler
krone.at

Feuilleton
Probier doch mal was Neues!
Jeder will eine Stradivari. Wirklich jeder? Es gibt großartige Instrumente, die heute gebaut werden. Im BackstageClassical-Podcast erklärt Geigenbauerin Julia Pasch, warum ein neues Instrument durchaus Vorteile für Solisten aber auch für Orchester haben kann.
backstageclassical.com

Tonträger
Jonas Kaufmanns neues Album: „Magische Töne“ aus Ungarn und Österreich
Jonas Kaufmann lädt zum Träumen ein. Pünktlich zu seiner aktuellen Konzerttournee erscheint nun die neue CD des Mega-Stars mit dem Glanztenor, auf der er Evergreens und unterschätzte Meister feiert.
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
Rheingold is an auspicious start to the new Ring cycle at the Salzburg Easter Festival
seenandheard-international.com

Baden-Baden
theartsdesk at the Baden-Baden Easter Festival – from trenches terror to forest fairytale    Electrifying
Britten and Wagner under Joana Mallwitz, plus top chamber music and song
theartsdesk.com

Hamburg
Internationales Bachfest Hamburg 2026 Review: J.C.Bach’s ‘Amadis de Gaule’
operawire.com

Parma
Q & A: Brian Dore on the International Friends of Festival Verdi & its Mission
operawire.com

Amsterdam
Opera Forward Festival 2026 Review: Requiem For Mariza Meriç Artaç’s Attempt To Dramatize
The Requiem Is Only Partially Successful
operawire.com

Chicago
“Don Giovanni,” “Susannah,” “Hérodiade” on tap in Lyric Opera’s 2026-27 season
chicagoclassicalreview.com

Boston
Boston Lyric Opera 2025-26 Review: The Song of Earth
operawire.com

Nelsons to lead four premieres, Stravinsky ballets and Tchaikovsky cycle in final BSO season
bostonclassicalreview.com

New Orleans
Festspiel for the consecration of the French Quarter     The inaugural New Orleans Opera Festival goes big across the Big Easy.
parterre.com

Recordings
Mahler Symphonies 1–9 album review – Bychkov’s set earns a place in a starry pantheon
Semyon Bychkov’ Mahler symphony cycle with the Czech Philharmonic is meticulous, imaginative and deserves to be placed alongside the very best sets
TheGuardian.com

Ballett / Tanz

Wien/Tanzquartier
Simone Aughterlony: Ein König, der Tourismus und die Abrechnung
Simone Aughterlonys Performance „Collapse in 5 Acts: there is porn of it“ im Tanzquartier Wien
DerStandard.at

Sprechtheater

Wien
Wiener Kammerspiele: „Leonce und Lena“: Zertrümmert und festgeklebt
krone.at

Kammerspiele: „Leonce und Lena“ als Liebestrank im Altersheim (Bezahlartikel)
Wie kann sich ein Pensionistenpaar noch einmal ineinander verlieben? Indem es Büchners Komödie spielt, schlägt Regisseur Torsten Fischer vor. Raffiniert gedacht, leicht sentimental gemacht – und ein Abschiedsfest für Sandra Cervik.
DiePresse.com

Kammerspiele: Büchner zwischen Beatles, Beauvoir und Charles Trenet (Bezahlartikel)
Bitternis: „Leonce und Lena“ zum Abschied der Direktion Föttinger in den Kammerspielen des Josefstädter Theaters
Kurier.at

Salzburg
Salzburger Kammerspiele: Das Leben als Weg zum Schafott
Der Regisseur Murat Dikenci dramatisiert und inszeniert Camus’ Jahrhundert-Roman Der Fremde als beklemmendes Kammerspiel. So funktioniert auch ein nicht-dramatisch gedachter Text auf dem Theater!
DrehpunktKultur.at

Politik

Österreich / Pilnaceksunterschungsausschuss
Korruptionsexperte Kreutner: Pilnaceks Macht führte zu „programmierten Interessenskonflikten“
Der Chef einer Untersuchungskommission hat die Ermittlungen zu Pilnaceks Tod untersucht – und Unbequemes artikuliert. „Überall da, wo längere Zeit Macht angehäuft ist, kann es zu Machtmissbrauch kommen.“ Was genau hat Martin Kreutner mit diesem Satz gemeint? Und was hat er mit Christian Pilnacek zu tun? Donnerstag war der Korruptionsexperte und Leiter der Untersuchungskommission zu Missständen in der Justiz im U-Ausschuss als Zeuge geladen. Und Kreutner erklärt – einmal mehr – warum der frühere Sektionschef Pilnacek bisweilen ein Distanz-Problem hatte und warum er damit auch zum Opfer wurde. Alle Details im Ticker:
Kurier.at

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Unter’m Strich

„Artemis II“-Mission
„Lehrbuch“-Landung der NASA-Astronauten geglückt
Die vier „Artemis II“-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen sind um den Mond herumgeflogen, haben Rekorde aufgestellt und gesehen, was kein Mensch vor ihnen sah. In der Nacht auf Samstag fand ihre erfolgreiche Rückkehr zurück zur Erde statt. In der besonders heiklen Phase der Mission verlief alles nach Plan.
krone.at

Anthropic: Eine KI-Katastrophe rückt näher
Donald Trump wollte entschlossen klingen – und verriet dabei doch unfreiwillig die Ambivalenz, mit der die Welt auf den rasanten Fortschritt der Künstlichen Intelligenz blickt. Am 27. Februar griff der amerikanische Präsident die „linken Spinner“ von Anthropic an, einem US-KI-Labor, das unter anderem mit dem Verteidigungsministerium zusammenarbeitet. „Ich weise ALLE Bundesbehörden der Vereinigten Staaten an, die Nutzung der Technologie von Anthropic SOFORT EINZUSTELLEN. Wir brauchen sie nicht, wir wollen sie nicht und wir werden keine Geschäfte mehr mit ihnen machen!“, schrieb Trump in den sozialen Medien. Doch kaum einen Satz später kündigte er an, „die volle Macht des Präsidentenamts“ einzusetzen, um Anthropic binnen sechs Monaten zur Zusammenarbeit mit der Regierung zu zwingen. Die Botschaft ist widersprüchlich: Die Firma stellt demnach gleichzeitig ein untragbares Risiko dar – und ist doch so unverzichtbar, dass man sie notfalls zur Kooperation zwingen will.
news.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. APRIL 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Saison 2026/2027 liegt bereits vor

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Saison 2026/27 by Wiener Staatsoper GmbH

Renate Wagner zum Programm

3. Oktober 2026
Ein Doppel aus Alexander Zemlinskys “Eine florentinische Tragödie” und Béla Bartóks “Herzog Blaubarts Burg”,
das von Hausdebütant Vasily Barkhatov inszeniert wird. Im Zemlinsky-Stück feiert Sopranstar Asmik Grigorian ihr persönliches Rollendebüt als Bianca, während ihr bei Bartóks Stück Florian Boesch als Spielpartner gegenübersteht

22. November 2026
Altvertraut ist hingegen Richard Strauss’ “Ariadne auf Naxos”, die am 22. November zur Premiere kommt. Barrie Kosky inszeniert nach seinem Da Ponte-Zyklus das Stück, wobei ihm in ihrer erstmaligen Zusammenarbeit mit Franz Welser-Möst im Graben ein Strauss-Experte zur Seite steht. Exquisit gestaltet sich hier nicht nur die anfängliche bühnenbildnerische Anspielung auf die (soeben frisch renoviert dem Publikum zugänglich gemachte) Villa Beer, sondern auch die Besetzung rund um Kate Lindsey, Daniel Behle und Golda Schultz.

17. Dezember 2026
Den premierentechnischen Abschluss des Jahres bildet am Hector Berlioz’ “La Damnation de Faust”, die von “Tannhäuser”-Regisseurin Lydia Steier gestaltet wird, der mit Bertrand de Billy ein Kenner des Fachs am Pult beigeordnet ist.

21. Februar 2027

Mit einem “allerzentralsten Verdi” (Roščić) startet man dann im neuen Jahr, wenn am 21. Februar Puppenmagier Nikolaus Habjan (!!!!!!!!!!!) ohne Puppen den
“Ballo in Maschera” zur Premiere bringt und für diese Koproduktion mit der Dutch National Opera auf ein Starensemble um Freddie De Tommaso, Marina Rebeka und in der zweiten Aufführungsserie Anna Netrebko zurückgreifen kann.

15. März 2027

Tschaikowskys “Pique Dame”
folgt am 15. März, gestaltet von Evgeny Titov, der zuletzt die “Iolanta” des Komponisten am Haus inszenierte. Am Pult steht mit Alexander Soddy “ein Dirigent, der zu einem Liebling nicht nur des Orchesters geworden ist”.

11. Juni 2027

Bellinis “I Capuleti e i Montecchi”
von Tatjana Gürbaca  (!!!!!!!!!!!!) neu interpretiert. Auch dieses ebenfalls mit den Niederländern koproduzierte Stück.

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Bayerische Staatsoper: Uraufführung auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper: Brett Deans Oper “Of One Blood“

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© Bayerische Staatsoper

Wollten Sie schon immer erleben, wenn im Nationaltheater zum ersten Mal eine neu komponierte Oper erklingt? Am Sonntag, 10. Mai 2026, bietet sich Ihnen diese seltene Gelegenheit: Die kommenden Wochen an der Bayerischen Staatsoper stehen ganz im Zeichen der Uraufführung von Brett Deans Oper Of One Blood, in deren Zentrum der folgenreiche Konflikt der beiden Herrscherinnen Elizabeth Tudor und Mary Stuart steht. Zusätzliche Formate greifen den thematischen Leitfaden auf und führen ihn weiter: das Stelldichein! im Literaturhaus mit Musik von Brett Dean und Techno Queen in der Brainlab Firmenzentrale – ein Electro-(Melo)Drama, das Auszüge aus Opern Gaetano Donizettis mit Techno-Musik verbindet.

Uraufführung: „Of One Blood“
Die komplexe Beziehung zwischen Elizabeth Tudor und Mary Stuart fasziniert die historische Forschung und die Welt der Kunst seit Jahrhunderten. „Of One Blood“, also desselben Blutes, waren die beiden verwandten Königinnen, die gegensätzliche Lebensentwürfe verkörperten: Mary, Königin von Schottland, mehrfach verheiratet und kurzzeitig Königin von Frankreich; Elizabeth, die sich ganz ihrem Reich verschrieb, kinderlos blieb und nach der das Elisabethanische Zeitalter benannt wurde. Ihr Konflikt um Macht, Religion und den englischen Thron endete mit Marys Hinrichtung.

Der australische Komponist Brett Dean behandelt diesen Stoff in seiner Oper, einem Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper. Die beiden Königinnen werden von Johanni van Oostrum und Vera-Lotte Boecker verkörpert. Das Libretto von Heather Betts basiert auf historischen Quellen wie Briefen und Gedichten, die Dean in eine vielschichtige, moderne Klangsprache überführt.

In der Inszenierung von Claus Guth, unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski, wird der Stoff als lebendige Spurensuche erfahrbar. Ausgehend von den Grabstätten der beiden Königinnen entfaltet sich im Nationaltheater ein laborartiger Zugriff, der Geschichte neu befragt und ihre anhaltende Faszination sichtbar macht.

MEHR DAZU

KARTEN
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WIEN/Burgtheater: HEUTE „TAG DER OFFENEN TÜRE“. PROGRAMM & 250 Jahre HIGHLIGHTS April

Das Programm für den TAG DER OFFENEN BURG diesen Samstag, den 11. April, steht fest – die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Im Rahmen seines 250-jährigen Bestehens als Nationaltheater öffnet das Burgtheater am 11. April von 11:00 bis 15:00 Uhr seine Türen und lädt das Publikum ein, das Haus und all seine bekannten und weniger bekannten Orte zu entdecken. Von der Probebühne unter dem Dach bis hinunter in den Keller – überall können Besucher:innen etwas erleben.

Das vielfältige Programm richtet sich an alle Generationen: Besucher:innen können Ensemblemitgliedern persönlich begegnen und die zahlreichen Gewerke des Theaters kennenlernen. Besondere Highlights sind unter anderem die Technik-Show, Einzelgespräche mit Ensemblemitgliedern und Mitarbeiter:innen, bei denen Raum für alle Fragen geboten wird, sowie Einblicke in die Kunst der Verwandlung durch die Maskenabteilung des Hauses. Darüber hinaus gewährt die Requisite spannende Einblicke in ihre Arbeit, während verschiedene Workshops zum Mitmachen einladen. Exklusive Führungen führen durch den Lufttunnel in den Keller des Hauses bis hin zur Begehung der berühmten Klimtgemälde eröffnen neue Perspektiven auf das traditionsreiche Theater.

Auch für Familien gibt es ein abwechslungsreiches Angebot: Kinderschminken und Lesungen von Kindergeschichten durch Ensemblemitglieder warten auf die jüngsten Besucher:innen.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei. Einen detaillierten Ablaufplan finden Sie im Anhang.

TAG DER OFFENEN BURG
11. April, 11:00–15:00 Uhr
Burgtheater
Eintritt frei
https://www.burgtheater.at/veranstaltungen/tag-der-offenen-burg/2026-04-11

Im Rahmen des Jubiläumsjahres finden im April zwei weitere Veranstaltungen statt:

Die Veranstaltung „Sehnsuchtsort Burgtheater: Erinnerungen an die Schicksalsjahre 1938–1945–1955“ verbindet eine Lesung aus historischen Texten mit einer anschließenden Diskussion über die Geschichte der BURG und die Rolle des Theaters. Im Fokus stehen die Jahre nach der Wiedereröffnung 1955 sowie die Frage, welche Bedeutung Kunst und Kultur heute für ein demokratisches und solidarisches Zusammenleben haben.

Es diskutieren: Schriftstellerin Maja Haderlap, Autor Michal Hvorecký, Historiker Oliver Rathkolb und künstlerischer Direktor der BURG Stefan Bachmann, Moderation: Gerald Heidegger.
Es lesen: Regina Fritsch, Barbara Petritsch und Nicholas Ofczarek.

Sehnsuchtsort Burgtheater
Erinnerungen an die Schicksalsjahre 1938-1945-1955
12. April, 18:00 Uhr
Burgtheater
https://www.burgtheater.at/veranstaltungen/sehnsuchtsort-burgtheater-erinnerungen-die-schicksalsjahre-1938-1945-1955/2026-04

Gerne reservieren wir Ihnen eine Karte für die Veranstaltung. Bitte schreiben Sie uns hierfür eine Mail an

Eine Woche nach dem TAG DER OFFENEN BURG, am Samstag, den 18. April, veranstaltet die BURG einen großen FLOHMARKT in der Probebühne der BURG im Arsenal. Besucher:innen erwartet eine große Auswahl an Kostümen aus den vergangenen Jahren – von aufwendigen Bühnenkreationen bis hin zu vielseitigen Basics.

KOSTÜMFLOHMARKT
18. April, 10:30 – 15:00 Uhr
Ghegastraße Objekt 19, 1030 Wien
Arsenal
Probebühne der BURG (neben Foto Arsenal Wien)

Liebe Grüße aus der BURG
Eva Ludwig-Glück & Enna Zagorac

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Bayerische Staatsoper: Umbesetzung L’elisir d’amore am 19., 21. und 24. April 

Hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
In den Vorstellungen von L’elisir d’amore am 19., 21. und 24. April 2026 übernimmt Levy Sekgapane die Partie des Nemorino anstelle von Bekhzod Davronov.

Levy Sekgapane (@sekgapanetenor) • Facebook
Foto: Facebook

Levy Sekgapane
Levy Sekgapane, geboren in Kroonstad (Südafrika), studierte Gesang am South African College of Music der Universität Kapstadt. Während des Studiums wirkte er an verschiedenen Opernaufführungen in Südafrika mit, u.a. in La bohème, The Rake’s Progress und Les Contes d’Hoffmann. In der Spielzeit 2015/16 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden. Nachdem er 2017 den Operalia-Wettbewerb gewann, führten ihn Gastengagements an die Hamburgische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, das Opernhaus Zürich, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra National de Paris und die Los Angeles Opera sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro, zum Donizetti Festival Bergamo, zum Glyndebourne Festival und zu den Salzburger Festspielen. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Conte di Libenskof (Il viaggio a Reims), Ernesto (Don Pasquale), Albazar/Don Narciso (Il turco in Italia) und Nemorino (L’elisir d’amore). An der Bayerischen Staatsoper debütierte er in der Spielzeit 2019/20 als Don Ramiro in einer Vorstellungsserie von La Cenerentola. Außerdem wirkte er an Axel Ranischs Opernfilm Orphea in Love mit. 2026 kehrt er als Nemorino zurück an die Bayerische Staatsoper, in der Spielzeit 2026/27 wird er hier als Graf Almaviva zu erleben sein.

ZU DEN VORSTELLUNGEN

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IPG: Pleyel-Gesellschaft Ruppersthal/NÖ: Absage für Sonntag, 12.4.

ABSAGE! des Konzerts am kommenden Sonntag, 12. April 2026

Aufgrund von mangelnden Voranmeldungen für das Konzert am kommenden Sonntag, dem 12. April 2026 mit Eva Maria Neubauer müssen wir die Veranstaltung leider absagen!

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Zur gestigen Premiere im MusikTheater an der Wien ein Video aus Bayreuth

Leonardo Vinci – Alessandro nell’Indie | Bayreuther Barockfestspiele 2022

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 Die gesamte Aufführung (etwa 3,5 Stunden)

https://www.youtube.com/watch?v=xfkOXvZ6kPU

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Musikverein für Steiermark/Graz: wir dürfen Sie auf unseren kommenden Liederabend am Mittwoch, 22.04.2026 hinweisen:

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Andrè Schuen © Guido Werner

• Veranstalter:   Musikverein Graz
• Was: Andrè Schuen (Bariton), Daniel Heide (Klavier)
• Wann: Mittwoch 22. April 2026, Beginn 19.30 Uhr
• Wo: Musikverein Graz, Stefaniensaal (Congress Graz)
• Tickets:  Musikverein Graz, , +43-316-822455,

Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
• Rubrik: Klassik, Liederabend
• Programm: Träume – Alpträume

Richard Strauss:
– Frühlingsgedränge (op. 26 Nr.1)
Aus den Liedern der Trauer (op. 17 Nr.4)
– Freundliche Vision (op. 48 Nr.1)
Nachtgang (op. 29 Nr.3)
– Traum durch die Dämmerung (op. 29 Nr.1)
– Ständchen (op. 17 Nr.2)

Richard Wagner:
Wesendonck-Lieder (op. 91)
– Der Engel
– Stehe still
– Im Treibhaus
– Schmerzen
– Träume

Alexander Zemlinsky:
Turmwächterlied und andere Gesänge (op.8)
– Turmwächterlied
– Und hat der Tag all seine Qual
– Mit Trommeln und Pfeifen
– Tod in Ähren

Richard Strauss:
– Allerseelen (op.10 Nr.8)
– Breit’ über mein Haupt (op. 19 Nr.2)
Vier Lieder op. 27
– Ruhe meine Seele
– Cäcilie
– Heimliche Aufforderung
– Morgen!
• Information zum Musikvereins-Konzert: Bariton Andrè Schuen, heute auf den Opern-, Konzert- und Liedbühnen weltweit zu Hause, verbrachte die ersten Jahre seiner Karriere als Ensemblemitglied an der Oper Graz. In Graz ist er regelmäßig im Musikverein Graz zu Gast. So auch heuer: mit seinem langjährigen Klavierpartner Daniel Heide präsentiert er ein Programm der Träume /Albträume mit Wagners Wesendonck-Liedern und Zemlinskys an Brahms gemahnendem Turmwächterlied und andere Gesänge, op. 8.

Künstlerfotos in hoher Qualität: https://www.swisstransfer.com/d/91cdde21-e0a1-435a-b1ce-cf56e73c4512

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Deutsche Erstaufführung: Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet:

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bringt am Freitag, den 17. April 2026 um 19:30 Uhr die deutsche Erstaufführung des satirischen wie eindringlichen Schauspiels „Über die Notwendigkeit, dass ein See verschwindet“ der österreichischen Schriftstellerin Anna Neata auf die Bühne des Kleinen Hauses. In der trügerischen Idylle eines malerischen Urlaubsortes geht Regisseurin Theresa Thomasberger einem dunklen Kapitel kollektiv verdrängter gesellschaftlicher Realität auf den Grund und trifft mit der Thematik einen wichtigen Nerv der Zeit. Auf einer stetig rotierenden Drehbühne in Gestalt eines Wetterhauses von Anna Bergemann nimmt die Dynamik der Dorfgemeinschaft ihren Lauf, in der einige ihr ganz persönliches Motiv für den Erhalt der Schönwetterfassade haben. Durch den Sound von Oskar Mayböck entsteht eine Atmosphäre, die vom Alpenglühen bis hin zum Schrecken alle Facetten des spannenden Theaterabends verstärkt.

Hier geht’s zum Stück und den Terminen (es werden noch weitere veröffentlicht): www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/kalender/ueber-die-notwendigkeit-dass-ein-see-verschwindet-4975/1042/

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